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Mögliche Auswirkungen des langfristigen Niedrigzinsniveaus auf das Risikomanagement der Sparkassen

Bachelorarbeit 2017 59 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit

2 Das Geschäftsmodell der Sparkassen
2.1 Aufgabe der Sparkasse
2.2 Fristentransformation als Kerngeschäft
2.3 Betrachtung des Jahresabschlusses der Sparkassen

3 Niedrigzinsphase im Euroraum
3.1 Entstehung und Auswirkungen der Finanzkrise
3.2 Entwicklung des Leitzinses
3.3 Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Sparkassen

4 Das Risikomanagement der Sparkassen
4.1 Risiko und Risikokalküle
4.2 Rechtlicher Rahmen
4.3 Der Risikomanagementprozess
4.3.1 Risikoidentifikation
4.3.2 Risikobewertung
4.3.3 Risikosteuerung
4.3.4 Risikokontrolle
4.4 Risikoarten
4.4.1 Kreditrisiko
4.4.2 Marktpreisrisiken
4.4.3 Liquiditätsrisiken
4.4.4 Operationelle Risiken

5 Die Auswirkungen des langfristigen Niedrigzinsniveaus
5.1 Risikokalküle
5.2 Risikomanagementprozess
5.3 Risikoarten
5.3.1 Kreditrisiko
5.3.2 Marktpreisrisiken
5.3.3 Liquiditätsrisiko
5.3.4 Operationelles Risiko
5.3.5 Strategisches Risiko
5.3.6 Reputationsrisiko

6 Abschließende Betrachtung

Literaturverzeichnis

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Zinsstrukturkurve

Abbildung 2 - Gewinn- und Verlustrechnungen

Abbildung 3 - Aktiva

Abbildung 4 - Kredite an Unternehmen

Abbildung 5 - Privatinsolvenzen

Abbildung 6 - Firmeninsolvenzen

Abbildung 7 - Zinsbindungsfristen

Abbildung 8 - Zinsrisikokoeffizient

Abbildung 9 - Schuldverschreibungen

Abbildung 10 - Aktiva SKB

Abbildung 11 - Passiva SKB

Abbildung 12 - Leitzins

Abbildung 13 - Kredite an Privatpersonen

Abbildung 14 - Rendite Staatsanleihen

Abbildung 15 - Staatsverschuldung EU Länder

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Diese Bachelorarbeit befasst sich mit den möglichen Auswirkungen des langfristigen Niedrigzinsniveaus auf das Risikomanagement der Sparkassen. Das Thema wurde vom Verfasser gewählt, da er von August 2010 bis Februar 2014 bei der Sparkasse Meschede tätig war. Zudem hat sich im Rahmen seines Studiums an der Technischen Hochschule Köln ein Interesse für das Risikomanagement der Banken entwickelt.

1.1 Problemstellung

Regionalbanken und insbesondere Sparkassen galten als die Gewinner der Finanzkrise. Ihr konservatives Geschäftsmodell, welches vereinfacht dargestellt daraus besteht, hö- herverzinste Kredite langfristig zu vergeben und diese durch kurzfristige, minderver- zinste Kundeneinlagen zu refinanzieren, ließ Sparkassen ohne große Probleme die Fi- nanzkrise überstehen.1

Doch ausgerechnet die Maßnahmen, die der Eindämmung der Finanzkrise und einer höheren Stabilität des Bankensystems dienten, drohen Sparkassen heute zum Verhängnis zu werden. Durch das von der Europäischen Zentralbank (EZB) künstlich niedrig gehaltene Zinsniveau und einer steigenden Zahl an Regulierungsvorschriften, gerät das Geschäftsmodell der in der Finanzkrise verschonten Sparkassen in Gefahr. Bereits im Januar 2014 erklärte Wirtschaftsprofessor Bernd Nolte (Chef der Banken-Be- ratungsfirma 4P), dass die Gruppe der deutschen Regionalbanken vor einem existenzbedrohenden Ertrags- und Kostenproblem steht.2

Heute, zwei Jahre später, sehen sich Sparkassen einem noch geringeren Leitzins aus- gesetzt. Am 16. März 2016 beschloss die EZB den Leitzins auf null Prozent zu senken.3 Während die nach der Finanzkrise ähnlich agierende amerikanische Zentralbank den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik bereits am 16. Dezember 2015 durch eine erste Erhöhung des Leitzinses seit zehn Jahren einleitete, erfolgte am 08. Dezember 2016 die Bekanntgabe der EZB, dass die mit den niedrigen Zinsen einhergehenden Kaufpro- gramme von Anleihen mindestens bis Dezember 2017 weitergeführt werden.4

Dies kann als Indiz dafür gewertet werden, dass die lockere Geldpolitik der EZB und das damit verbundene Niedrigzinsniveau länger anhalten kann.

Der hieraus entstehende immer größer werdende Ertragsdruck der Sparkassen, hat ne- ben der Ausweitung ihres Kerngeschäfts auch zur Suche nach neuen Ertragsquellen geführt.5

Da jedes unternehmerische Handeln eine Gefahr birgt und speziell Banken bewusst Risiken eingehen müssen, um Erträge zu erwirtschaften, gilt es die Auswirkungen auf die Sparkassen und deren Umgang mit möglichen neuen Risiken zu prüfen.6

1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung

Nachdem der Leser zunächst ein Grundverständnis über die Besonderheit des Geschäftsmodells der Sparkassen und möglichen Risiken durch das Niedrigzinsniveau bekommt, soll er Informationen über das Risikomanagement der Sparkassen erhalten. Darauf aufbauend soll die Forschungsfrage beantwortet werden, inwieweit sich das Niedrigzinsniveau auf das Risikomanagement der Sparkassen auswirkt und welche Auswirkungen steigende Zinsen auf dieses haben können.

Dafür wird untersucht, ob sich die Risikoeinstellung der Sparkassen im Niedrigzinsniveau verändert hat und inwieweit der Risikomanagementprozess betroffen ist. Danach sollen die möglichen Veränderungen der Risikoarten in einer Niedrigzinsphase und daraus resultierende Auswirkungen auf das Risikomanagement dargestellt werden. Ziel ist es, durch die Analyse möglicher Auswirkungen des Zinsniveaus, ein Gesamtbild über die Risikolage der Sparkassen im Niedrigzinsumfeld zu geben.

1.3 Aufbau der Arbeit

Zum besseren Verständnis der Problemstellung und Beantwortung auftauchender Fra- gen, besteht der erste Teil dieser Arbeit aus einem literaturgestützten Grundlagenteil. In diesem sollen wesentliche Informationen über das Geschäftsmodell der Sparkassen, die Niedrigzinsphase und das Risikomanagement der Sparkassen mit Hilfe von Fachliteratur und verschiedenen Finanzberichten der Sparkassen vermittelt werden. Danach erfolgt eine Darstellung der Auswirkungen auf das Risikomanagement. Aufgrund nicht zugäng- licher Informationen über Tätigkeiten des Sparkassen-Risikomanagements in der Nied- rigzinsphase, befasst sich diese Arbeit mit möglichen zinsinduzierten Veränderungen der Risikokalküle, des Risikomanagementprozesses und der Risikoarten. Aus den Er- gebnissen werden im Anschluss mögliche Auswirkungen abgeleitet. Die Darstellung der beobachteten Veränderungen soll anhand von Schaubildern, Studien und dem Finanz- stabilitätsbericht erfolgen.

2 Das Geschäftsmodell der Sparkassen

In diesem Kapitel wird das Geschäftsmodell der Sparkassen dargestellt. Dies erfolgt durch eine kurze Einführung mit Hilfe der gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben einer Sparkasse. Danach nimmt diese Arbeit Bezug auf das Kerngeschäft der Sparkassen und die daraus entstehenden Strukturen des Jahresabschlusses.

2.1 Aufgabe der Sparkasse

Resultierend aus den Sparkassengesetzen, Mustersatzungen und Sparkassenverord- nungen der jeweiligen Bundesländer, haben die aufgabenorientierten Sparkassen das Hauptziel, den Zugang zu hochwertigen Finanzdienstleistungen für Ihre Kunden (Pri- vate, Unternehmen, öffentliche Hand) unter Berücksichtigung des Regionalprinzips und der Gemeinwohlorientierung sicherzustellen.7 Dies wird durch starke Präsenz vor Ort in Form eines breiten Filialnetzes in ihrer angestammten Heimatregion und durch arbeits- teiliges Zusammenwirken im Verbund ermöglicht. Der Verbund beinhaltet 580 Mitglieds- institute, darunter neben den Sparkassen auch Landesbanken, die DekaBank, Landes- bausparkassen, öffentliche Versicherer, Leasing-, Factoring-, Kapitalbeteiligungs- und Beratungsgesellschaften sowie Service- und Dienstleistungsunternehmen.8

2.2 Fristentransformation als Kerngeschäft

Das Kerngeschäft der Sparkassen besteht in der Versorgung des Mittelstandes (Privat- kunden sowie kleine und mittlere Unternehmen) mit einlagenfinanzierten Krediten.9 Durch die Transformationsfunktionen einer Bank können hieraus Erträge erwirtschaftet werden. Diese lassen sich wie folgt erklären. Banken haben die Zusammenführung von Kapitalangebot und Kapitalnachfrage als Aufgabe. Jedoch weisen Anbieter und Nach- frager unterschiedliche Präferenzen auf. Anleger bevorzugen es, kleine Geldbeträge möglichst liquide, risikoarm und hochverzinslich anzulegen, wogegen Kreditnehmer grö- ßere Beträge zu langen Laufzeiten und niedrigen Zinsen bevorzugen. Die unterschiedli- chen Interessen der Angebots- und Nachfrageseite werden durch die Banken als Fi- nanzintermediär (Mittler) und deren Ausübung der Transformationsfunktionen (Losgrö- ßen-, Fristen- und Risikotransformation) verbunden.10

Unter Losgrößentransformation wird die Umwandlung unterschiedlicher Beträge in die gewünschten Volumina der Angebots- und Nachfrageseite verstanden. So werden in der Praxis eine Vielzahl kleiner Einlagen zur Refinanzierung einer großen Kreditposition ge- bündelt. Eine eher untypische Möglichkeit besteht darin, viele kleine Kreditbeträge durch eine große Einlage zu refinanzieren. Begründen lässt sich dies durch die Kapitalstruktur einer Bank. Auf der einen Seite besitzen Banken viele Sparkunden mit durchschnittlich geringem Einlagenvolumen, wogegen auf der anderen Seite eine geringere Anzahl an Kreditnehmern mit durchschnittlich großem Kreditvolumen steht.11 Den Gewinn aus der indirekten Zusammenführung von Sparkunden und Kreditkunden erwirtschaftet die Sparkasse durch die Fristentransformation. Diese erfolgt durch die Herausgabe von Krediten mit durchschnittlich längeren Zinsbindungsfristen und der Re- finanzierung durch Einlagen mit durchschnittlich kürzeren Zinsbindungsfristen (positive Fristentransformation).12 Durch die unterschiedlichen Fristigkeiten entstehen jedoch Li- quiditäts- und Zinsänderungsrisiken, die im Kapitel 4.4 näher erläutert werden. Wie in Abbildung 1 zu sehen ist, ergibt sich bei einer normalen Zinsstruktur ein Ertrag, da Gelder mit langfristiger Laufzeit (Kredite, ZK) höher verzinst werden als kurzfristige Anlagen (Spareinlagen, ZE).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Zinsstrukturkurve

Quelle: Br ü ker, Skript: Einführung in die Bankbetriebslehre, S.42.

Laut Marktzinsmethode lässt sich der Erfolg der Transformation, die Zinsspanne, in Struktur- und Konditionsbeitrag aufteilen. Der Strukturbeitrag besteht aus der Differenz von, den Einlagen und Krediten, fristenkongruenten Anlangen auf dem Geld- und Kapi- talmarkt (GKM). Dieser ist bei einer normalen Zinskurve positiv, kann aber bei flacher- (kurzfristiger Zins = langfristiger Zins) oder inverser Zinsstruktur (kurzfristiger Zins > lang- fristiger Zins) null oder negativ werden. Darüber hinaus besteht für das Kreditinstitut die Möglichkeit, Konditionsbeiträge zu generieren. Das erfolgt durch Abschluss besserer Konditionen beim Einlagen- und Kreditgeschäft im Vergleich zu dem fristenkongruenten Zins am GKM. So stellt das positive Ergebnis aus der Differenz zwischen dem höheren Kreditzins und dem Zins einer fristenkongruenten Anlage am GKM den Konditionsbei- trag aus dem Kreditgeschäft dar. Der Konditionsbeitrag aus dem Einlagengeschäft wird durch die Durchsetzung eines geringeren Einlagenzinses beim Kunden gegenüber dem Vergleichszins am GKM erwirtschaftet.13

Die letzte Transformationsfunktion erfolgt durch die Risikotransformation. Aufgrund ihrer Rolle als Finanzintermediär tritt die Bank zwischen Einleger und Kreditnehmer und über- nimmt die Haftung. Hierdurch geht das Ausfall- und Bonitätsrisiko auf die Bank über.14

2.3 Betrachtung des Jahresabschlusses der Sparkassen

Nachfolgend wird Bezug auf Abbildung 2 genommen. Diese wurde aus dem im Septem- ber 2016 veröffentlichten Monatsbericht der Deutschen Bundesbank entnommen und zeigt die vereinfachten Gewinn- und Verlustrechnungen der Sparkassen in den Jahren 2010 bis 2015.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 - Gewinn- und Verlustrechnungen

Quelle : Deutsche Bundesbank, Monatsbericht September 2016, S.92.

Hieraus sollen wesentliche Ertragskomponenten der Sparkasse entnommen und bewertet werden.

Die 413 Sparkassen haben einen aggregierten operativen Ertrag von 29.797 Millionen (Mio.) Euro im Jahr 2015 erwirtschaftet. Dieser Betrag setzt sich aus dem Zinsüberschuss (23.286 Mio. Euro), dem Provisionsüberschuss (6.775 Mio. Euro), dem Nettoergebnis des Handelsbestandes (- 7 Mio. Euro) und dem Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen (-257 Mio. Euro) zusammen.

Aus den Geschäftszahlen lässt sich ein prozentualer Anteil von 78,15 Prozent des Zinsgeschäfts am operativen Ertrag errechnen. Auch in den Jahresabschlüssen 2010 bis 2014 erreicht das Zinsergebnis einen ähnlich hohen Anteil. Hieraus kann die Bedeutsamkeit des Zinsgeschäftes für die Sparkassen abgeleitet werden. Nach Feststellung der Wichtigkeit des Zinsgeschäftes soll anhand des Jahresabschlusses der Sparkasse KölnBonn (SKB) zum Stichtag 31.12.2015 auf wesentliche Bilanzstrukturen von Sparkassen eingegangen werden.

Die SKB wurde zufällig gewählt und soll stellvertretend für alle Sparkassen begutachtet werden.

Bei einer Betrachtung der Aktivseite der Bilanz, die in Abbildung 10 im Anhang dargestellt ist, soll der Anteil des zinsabhängigen Kundenkreditgeschäfts der SKB gegenüber anderen Aktivpositionen aufgezeigt werden.

Die Position ‚Forderungen an Kunden‘ gibt das Kreditvolumen der SKB gegenüber Nichtbanken an und beträgt 19,05 Milliarden (Mrd.) Euro. Gemessen an der Bilanzsumme von rund 26,53 Mrd. Euro berechnet sich ein Anteil von 71,82 Prozent. Die genannte Position ‚Forderungen an Kunden‘ setzt sich, wie in Abbildung 3 dargestellt, aus Krediten mit verschiedenen Restlaufzeiten zusammen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 - Aktiva

Quelle: Sparkasse K ö lnBonn, Jahresabschluss 2015, S.53.

Es ist zu erkennen, dass ca. 12,58 Mrd. Euro der Kredite (von 19,05 Mrd. Euro) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren besitzen. Somit ist der Großteil des Kapitals dieser Position mit einer langfristigen Laufzeit ausgestattet und mithin langfristig für die Sparkasse nicht verfügbar.

Die Mittelherkunft des verwendeten Kapitals wird auf der Passivseite der Bilanz in Abbildung 11 im Anhang dargestellt.

Position ‚Verbindlichkeiten gegenüber Kunden‘ wurde mit ca. 18,83 Mrd. Euro bilanziert und macht einen Anteil von 70,96 Prozent gemessen an der Bilanzsumme aus. Bei einer Betrachtung der Fristigkeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden wird die Kundenpräferenz, Einlagen kurzfristig anzulegen, sichtbar. Von den 18,8 Mrd. Euro an Kundeneinlagen, sind 10,8 Mrd. Euro täglich durch diese abrufbar. Darüber hinaus kön- nen zusätzliche vier Mrd. Euro mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten abgezogen werden.

In einer zusammenfassenden Betrachtung kann das Zinsgeschäft in Form der Fristen- transformation als Hauptertragskomponente der Sparkassen ausgemacht werden. Hier- durch entsteht eine Bilanzstruktur, die durch hohe Anteile an langfristig vergebenen Kun- denkrediten auf der Aktivseite und kurzfristig abrufbaren Kundeneinlagen auf der Pas- sivseite geprägt ist.

3 Niedrigzinsphase im Euroraum

Das dritte Kapitel befasst sich mit der Niedrigzinsphase im Euroraum. Dies erfolgt anhand einer kurzen Ausführung über die Ursachen des Niedrigzinsniveaus. Anschließend wird auf die Entwicklung des Leitzinses und den daraus resultierenden Folgen für das Geschäftsmodell der Sparkassen eingegangen.

3.1 Entstehung und Auswirkungen der Finanzkrise

Seit der Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2009, die durch die amerikanische ‚Subprime Krise‘ ausgelöst wurde, haben Zentralbanken weltweit versucht, die Auswirkungen die- ser Krise zu begrenzen. Aufgrund negativer Erfahrungen mit einer kontraktiven Zentral- bankpolitik (‚Große Depression‘ in den 1930er Jahren) verfolgten die Notenbanken eine expansive Geldpolitik. Dies geschah, indem die EZB im Euroraum die Leitzinsen redu- zierte und mithin die Liquidität des Bankensystems erhöhte. Durch die Liquidität sollte dem Vertrauensverlust der Banken untereinander und den damit verbundenen Störun- gen des Interbankenmarktes entgegengewirkt werden. Außerdem wurde mit den geld- politischen Maßnahmen das Ziel verfolgt, den Transmissionsmechanismus der Geldpo- litik zu gewährleisten und dadurch die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise abzuschwächen.15

Aus der bestehenden Krise entwickelte sich eine Staatsschuldenkrise, da durch ver- schiedene Einflussfaktoren (z.B. Platzen der Immobilienblase) und Stützungspro- gramme der Staaten, sich die Staatsverschuldung erheblich steigerte. Ausgelöst durch die Offenlegung der griechischen Staatsfinanzen im Oktober 2009, entwickelte sich eine gravierende Vertrauenskrise auf den Kapitalmärkten. Darüber hinaus wurde an der Sta- bilität des Euroraums und der Gemeinschaftswährung gezweifelt. Zudem erhöhte sich die Gefahr einer Wiederholung der systemischen Krise, da den größten Teil der, sich zu risikobehafteten Papieren entwickelten, Staatsanleihen die Banken hielten.16

Als Reaktion darauf wurden verschiedene Mechanismen und Institutionen zur Stabilisie- rung etabliert. Zu nennen ist hier unter anderem der ‚Europäische Stabilitätsmechanis- mus‘, der die hochverschuldeten Staaten der Eurozone unterstützen und somit das Ver- trauen der Kapitalmärkte in die Staaten wiederherstellen sollte. Daneben übernahm die EZB die Aufgabe der Wiederherstellung der Finanzstabilität. Diese wurde durch das Ab- senken des Leitzinses und strukturellen Maßnahmen zur Erhöhung des Liquiditätspols- ters im Bankensektor verfolgt. Aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Aktivitäten des Bankensektors, der monetären Entwicklung im Euroraum sowie dem Inflationsziel der EZB (nahe aber unter zwei Prozent), wurden weitere Maßnahmen zur Belebung des Kreditangebots und der Konjunktur beschlossen.17

Eine der Maßnahmen war ein groß angelegtes Anleihen-Kaufprogramm (‚Quantitativ Easing‘). Bis zum 08. Dezember 2016 wurden hierdurch bereits Aktiva in Höhe von 1,74 Billionen Euro durch die EZB gekauft und am gleichen Tag eine Verlängerung des Ankaufprogramms beschlossen. Zu diesem Zeitpunkt belief sich das monatliche Kaufvolumen auf 80 Mrd. Euro. Im Rahmen der Verlängerung erfolgte jedoch eine Verringerung auf monatlich 60 Mrd. Euro, die ab April 2017 eintreten soll.18

3.2 Entwicklung des Leitzinses

Dieses Kapitel bezieht sich auf die Abbildung 12 im Anhang, welche die Zinssätze der EZB vom 01. Januar 1999 bis zum 16. März 2016 zeigt. Es wird zwischen Einlagefazilitäten, Hauptrefinanzierungsgeschäften und Spitzenrefinanzierungsgeschäften unterschieden. Zunächst soll der als Leitzins bezeichnete Zinssatz des Hauptrefinanzierungsgeschäftes betrachtet werden.

Die wöchentlich angebotenen Hauptrefinanzierungsgeschäfte mit einer Laufzeit von einer Woche sind das zentrale geldpolitische Instrument der Geldmarktsteuerung durch die EZB. Hierbei können sich Banken, unter Bereitstellung von Sicherheiten, bei der EZB mit liquiden Mitteln ausstatten.19

Im Zeitraum vom 01. Januar 1999 bis zum 09. Juli 2008 stieg der Leitzins unter Berück- sichtigung von Schwankungen von drei Prozent auf 4,25 Prozent an. Ab diesem Zeit- punkt, der sich inmitten der Finanzkrise befand, wurde der Zins schrittweise durch die EZB gesenkt. Zudem wurde das Verfahren am 09. Oktober 2008 von einem auktions- ähnlichen Mindestbietungssatz auf einen Festsatz umgestellt. Seitdem fiel der Leitzins kontinuierlich, trotz eines kurzen Anstiegs im Jahr 2011 (von einem Prozent schrittweise auf 1,5 Prozent), auf seine natürliche Untergrenze von null Prozent. Diese wurde am 16. März 2016 erreicht und seitdem fanden keine Veränderungen mehr statt.

Daneben bestehen die Einlagenfazilität und die Spitzenrefinanzierungsfazilität, deren Zinssätze ebenso in Abbildung 12 im Anhang gezeigt werden.

Bei der Einlagenfazilität können Banken Einlagen bis zum nächsten Geschäftstag zum festgelegten Zins anlegen. Daher bildet dieser Zinssatz die Untergrenze des Tagesgeld- satzes. Die Spitzenrefinanzierungsgeschäfte dienen zur Beschaffung von Liquidität bis zum nächsten Geschäftstag gegen Sicherheiten. Diese Übernachtkredite werden zum Spitzenrefinanzierungssatz angeboten, welcher somit gleichzeitig die Obergrenze des Tagesgeldsatzes darstellt.20

Die genannten Sätze wurden im gleichen Zuge wie die Leitzinsen verändert. Wie der Abbildung 12 im Anhang entnehmen zu ist, beträgt der Satz, zu denen Banken überschüssige Liquidität anlegen können, seit dem 16. März 2016 -0,4 Prozent. Der Spitzenrefinanzierungssatz beträgt 0,25 Prozent.

3.3 Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Sparkassen

Wird nun die Leitzinsentwicklung unter der Prämisse beurteilt, dass diese durch den Transmissionsmechanismus das Zinsniveau im Euroraum maßgeblich beeinflusst, las- sen sich negative Auswirkungen auf das zinsabhängige Geschäftsmodell der Sparkas- sen ableiten.

Laut wissenschaftlicher Meinung werden kurzfristige Zinssätze stärker von der Geldpo- litik gesteuert als längerfristige Zinsen. Es herrscht die Auffassung, dass mittel- und lang- fristige Zinsen die Entwicklungen der Inflationserwartung und anderen Faktoren neben der Geldpolitik berücksichtigen.21 In einer normalen Marktphase bewirkt somit eine Aus- weitung der expansiven Geldpolitik eine höhere Inflationserwartung und infolgedessen eine Erhöhung der langfristigen Zinsen. Durch die von der EZB eingeführten ‚Forward Guidance‘ (langfristige Ankündigungen), in denen sie eine Erhöhung des niedrigen Zins- niveaus an ein Ende der schwachen Wirtschaftsentwicklung und an das Erreichen des Inflationsziels (unter aber nahe 2 Prozent) binden, erhöht sich die Abhängigkeit der mit- tel- und langfristigen Zinsen von der Geldpolitik. Dadurch und durch die umfangreichen Aufkaufprogramme (‚Quantitativ Easing‘) der EZB, gleichen sich die langfristigen Zinss- ätze dem Zinsniveau der kurzfristigen Zinssätze an.22

Hierdurch verflacht die Zinsstrukturkurve, wodurch die Erträge aus der Fristentransfor- mation und folglich die Erträge der Sparkassen geschmälert werden. Vor dem Hintergrund, dass Sparkassen, wie in Kapitel 2.3 dargestellt, 78,15 Prozent ihrer Erträge durch das Zinsgeschäft erwirtschaften, gerät ihr Geschäftsmodell in Gefahr. Zudem können Sparkassen langanhaltende niedrige Zinsen zusätzlich treffen, da neben geringer werdender Zinsmargen, höherverzinste Altkreditverträge in einem mittelfristigen Zeitraum auslaufen werden.

Wie in Abbildung 10 im Anhang zu sehen ist, investieren Sparkassen einen Teil ihres Kapitals in festverzinsliche Wertpapiere im Rahmen der Eigenanlage (vgl. Positionen 5 und 6 in Abbildung 10). Die Erträge hieraus können sich jedoch in den folgenden Jahren verringern. Dies liegt daran, dass durch Sparkassengesetze und -verordnungen risiko- reiche Geschäfte begrenzt werden.23 Als Folge daraus legen Sparkassen verstärkt ihr Kapital in festverzinsliche Anleihen mit guter bis sehr guter Bonität an. Auch hier besteht die Gefahr, dass die höherverzinsten alten Anleihen im Depot in den folgenden Jahren auslaufen. Neuanlagen in risikoarme Staatsanleihen sind nur zu sehr geringen Renditen möglich. Bei zehnjährigen deutschen Staatsanleihen war die Rendite im Juli bis September 2016 sogar im negativen Bereich.24

Neben dem Problem der sinkenden Erträge werden Sparkassen immer mehr durch eine steigende Fixkostenbelastung unter Druck gesetzt. Diese Kosten entstehen durch einen hohen Sach- und Personalaufwand aufgrund des dichten Filialnetzes sowie den steigenden regulatorischen Anforderungen und damit verbundenen Kosten.25 Daher müssen Sparkassen ihr Geschäftsmodell an die neue Situation anpassen, Kosten senken und durch den Einsatz eines guten Risikomanagements mögliche Risiken aus neuen Geschäften erkennen und steuern können.

4 Das Risikomanagement der Sparkassen

Das vierte Kapitel befasst sich mit dem Risikomanagement der Sparkassen. Zuerst sollen der Begriff des Risikos und die daraus hergeleiteten Risikokalküle präzisiert werden. Anschließend wird ein grober Überblick des rechtlichen Rahmens für das Risikomanagement gegeben. Im Anschluss daran befasst sich die Arbeit mit dem Risikomanagementprozess. Darauf aufbauend sollen die identifizierten Risikoarten für die Sparkasse und deren Handhabung vermittelt werden.

4.1 Risiko und Risikokalküle

Um das Risikomanagement genauer definieren zu können, bedarf es vorab einer Begriffsbestimmung des Risikos. Laut Ebert bezeichnet das Risiko die Auswirkungen von Unsicherheiten auf Ziele. Das hat zur Folge, dass verschiedene Endergebnisse im Zeitablauf möglich sind. Die auftretenden Unsicherheiten können sowohl Gefahren als auch Chancen charakterisieren.26

Um diese Gefahren besser steuern zu können, bedarf es einer vollständigen und regel- mäßigen Erfassung aller Risiken.27 Inwiefern die aus dem Risiko resultierenden Chan- cen wahrgenommen werden, spiegelt die Risikoneigung der Bank wieder. Zu beachten ist, dass sich mit steigender Gewinnchance das Verlustrisiko erhöht.28 Die Besonderheit von Banken gegenüber anderen Unternehmen besteht darin, dass ausschließlich Erträge durch das gezielte Eingehen von Risiken generiert werden kön- nen. Schierenbeck stellt daher zwei Grundsätze für das Eingehen von Risiken auf. Die Risiken und Chancen sollen stets aufeinander abgestimmt werden, sodass eine loh- nende Ertragschance im Verhältnis zum Risikopotenzial zu erwarten ist. Diese Risiken dürfen aber nur eingegangen werden, wenn diese auch getragen werden können.29 Daraus lassen sich die beiden Risikokalküle ableiten. Die Sparkasse hat die Risikotrag- fähigkeit zu prüfen (Risikotragfähigkeitskalkül) und darüber hinaus die Chancen aus der Risikoübernahme zu bewerteten (Risiko-Chancen-Kalkül).30

Um die Risikotragfähigkeit zu gewährleisten, darf das kalkulierte Verlustpotenzial (unter Belastungsszenarien) die Risikodeckungsmassen der Gesamtbank oder von Teilberei- chen nicht übersteigen. Hierdurch entsteht für die Geschäftsbereiche eine Risikolimitie- rung, die zu einer optimalen Allokation der Deckungsmassen in die einzelnen Geschäfts- bereiche führt.31

Das den Risikodeckungsmassen gegenüberzustellende Risikopotenzial lässt sich an- hand des sogenannten Value at Risk (VaR) quantifizieren, welcher den geschätzten ma- ximalen Wertverlust einer Einzelposition oder eines Portfolios wiedergibt, der innerhalb eines festgelegten Zeitraums mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit eintreten kann.32 Die Risikoaggregation unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien und Korrelatio- nen der Risiken erfolgt durch die Risikomatrix.33 Auf Basis des aggregierten Gesamtban- krisikos im Verhältnis zu den Risikodeckungsmassen (Risikokapital), wird durch Limitie- rung des Risikokapitals der maximale Risikospielraum der einzelnen Geschäftsbereiche festgelegt.34

Folglich kann das Risikokapital als rares Gut betrachtet werden, da hierdurch neben der Risikolimitierung auch eine Eingrenzung des Ertragspotenzials des Geschäftsbereichs durchgeführt wird.

Daher erfolgt eine Bewertung des Risikos im Verhältnis zum Ertrag im Rahmen des Risiko-Chance-Kalküls. Die Bewertung des risikogerechten Ertrages erfolgt durch risikoadjustierte Performance-Kennzahlen. Eine zentrale Kennzahl zur optimalen Allokation von Risikokapital ist der ‚return on risk adjusted capital‘ (RORAC). Diese Kennziffer kann sowohl als IST- oder als Plan-Größe berechnet werden und macht Geschäftsbereiche mit unterschiedlichen Risikostrukturen vergleichbar.35

Sparkassen verwenden zur Gewährleistung der Risikotragfähigkeit und optimalen Allokation des Risikokapitals die Software S-Karisma/S-RTF. In dieser fließen alle Risikowerte und der daraus resultierende Risikokapitalbedarf der Bereiche ein, woraufhin diese bewertet und limitiert werden.36

4.2 Rechtlicher Rahmen

Kreditinstitute nehmen, wie in Kapitel 3.1 angedeutet, eine globale und gesamtwirtschaftliche Schlüsselrolle ein. Daher muss das Vertrauen ihnen gegenüber in besonderem Maße geschützt werden.37

Die Bankenregulierung wurde in den letzten Jahren auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene durch eine Vielzahl von Regelungen, Verordnungen und Gesetzen ver- bessert. Auf internationaler Ebene besteht der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht. Dieser gibt Empfehlungen für die Bankenaufsicht zur Vermeidung von Finanzkrisen. Ob- wohl diese Empfehlungen rechtlich nicht bindend sind, werden die Vorschläge durch die Europäische Kommission in EU-Richtlinien (Gestaltungsspielraum bei der Umsetzung) oder EU-Verordnungen (unmittelbar wirksam und verbindlich) umgewandelt und in nationales Recht umgesetzt.38

So wurde 1988 im Rahmen von ‚Basel I‘ die Unterlegung von Risikoaktiva mit acht Pro- zent des haftenden Eigenkapitals vorgeschlagen und umgesetzt. 1998 erfolgte eine Ver- schärfung der Unterlegung von Marktpreisrisiken. Durch eine Reform (‚Basel II‘) wurde eine Aufteilung der Aufsicht in drei Bereiche vorgeschlagen (Drei-Säulen-Konzept). Im Wesentlichen beinhaltete dies neben einer Verbesserung der Eigenkapitalunterlegung von Risiken (Säule 1: Mindestkapitalanforderungen), auch ein bankenaufsichtsrechtli- ches Überprüfungsverfahren (Säule 2: Bankenaufsichtlicher Überprüfungsprozess) und Publizitäts- und Transparenzanforderungen gegenüber Dritten (Säule 3: Erweiterte Of- fenlegung).39

Die Umsetzung der ersten Säule erfolgt in Deutschland durch §§ 10 ff. des Kreditwesengesetzes (KWG) und wird durch die Solvabilitätsverordnung (SolvV) konkretisiert. Sie beinhaltet die Mindestkapitalanforderungen für die Unterlegung von Kreditrisiken, Marktrisiken und operationelle Risiken. Außerdem wird durch § 11 des KWG die Mindestanforderungen an die Liquidität der Kreditinstitute festgelegt, welche durch die Liquiditätsverordnung (LiqV) konkretisiert wird.40

Die zweite Säule regelt den bankenaufsichtlichen Überprüfungsprozess und dient als qualitative Ergänzung zu den quantitativen Anforderungen der ersten Säule. Banken sollen kontinuierlich ihre internen Verfahren zur Beurteilung der institutsspezifischen Risikosituation sowie der angemessenen Kapitalausstattung verbessern. Außerdem sollen sie ihre Risikomanagementsysteme und internen Kontrollen weiterentwickeln. In Deutschland wurde dies in § 25a des KWG und durch die Veröffentlichung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) umgesetzt.41

Die dritte Säule hat die Stärkung Marktdisziplin durch Offenlegung zum Ziel. Sie basiert auf der Erwartung, dass gut informierte Marktteilnehmer eine risikobewusste Führung der Kreditinstitute honorieren und risikoreiches Verhalten sanktionieren. Dies geschieht durch jährlich veröffentliche Offenlegungsberichte der Kreditinstitute, welche durch § 26a KWG in Verbindung mit §§ 319 ff. SolvV vorgeschrieben werden.42 Eine Verschärfung der durch ‚Basel II‘ geltenden Regeln erfolgte im Dezember 2010 durch ‚Basel III‘. Hauptziele waren die Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Banken- sektors, die Verbesserung des Risikomanagements und der Führungsstrukturen von Banken sowie eine Transparenzerhöhung der Banken.

[...]


1 Vgl. Handelsblatt GmbH, Regionalbanken: Die Krise der Musterschüler, http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherun- gen/regionalbanken-die-krise-der-musterschueler/9281686.html (zugegriffen am 11.12.2016).

2 Vgl. Handelsblatt GmbH, Regionalbanken: Die Krise der Musterschüler, http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherun- gen/regionalbanken-die-krise-der-musterschueler/9281686.html (zugegriffen am 11.12.2016).

3 Vgl. Deutsche Bundesbank, EZB-Zinssätze, https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Standardartikel/Bundesbank/Zins- saetze/ezb_zinssatz.html (zugegriffen am 11.12.2016).

4 Vgl. OnVista Media GmbH, EZB hält Leitzins auf Rekordtief - Anleihenkäufe werden verlängert, http://www.onvista.de/news/ezb-haelt- leitzins-auf-rekordtief-anleihenkaeufe-werden-verlaengert-49454039 (zugegriffen am 11.12.2016).

5 Vgl. Deutsche Bundesbank, Finanzstabilitätsbericht 2016, S.34.

6 Vgl. Schierenbeck/Lister et al., Ertragsorientiertes Bankmanagement, S.2.

7 Vgl. Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V., Finanzbericht 2015, S.6f.

8 Vgl. Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V., Finanzbericht 2015, S.5.

9 Vgl. Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V., Finanzbericht 2015, S.29.

10 Vgl. Betge, Bankbetriebslehre, S.12f.

11 Vgl. Betge, Bankbetriebslehre, S.13.

12 Vgl. Betge, Bankbetriebslehre, S.14.

13 Vgl. Betge, Bankbetriebslehre, S.18ff.

14 Vgl. Betge, Bankbetriebslehre, S.31.

15 Vgl. Br ü hl et al., Das anhaltende Niedrigzinsumfeld in Deutschland, S.6.

16 Vgl. Br ü hl et al., Das anhaltende Niedrigzinsumfeld in Deutschland, S.7.

17 Vgl. Br ü hl et al., Das anhaltende Niedrigzinsumfeld in Deutschland, S.17ff.

18 Vgl. BF Blogform Social Media GmbH, EZB verlängert Ankaufprogramm, Bundesbank überstimmt, https://deutsche-wirtschafts-nach- richten.de/2016/12/08/ezb-verlaengert-ankaufprogramm-bundesbank-ueberstimmt/ (zugegriffen am 9.12.2016).

19 Vgl. Deutsche Bundesbank, Haupttender, https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Standardartikel/Aufgaben/Geldpolitik/ten- der_haupt.html (zugegriffen am 28.11.2016).

20 Vgl. Deutsche Bundesbank, Ständige Fazilitäten, https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/Geldpolitik/Staendige_Fazili- taeten/staendige_fazilitaeten.html (zugegriffen am 29.11.2016).

21 Vgl. Br ü hl et al., Das anhaltende Niedrigzinsumfeld in Deutschland, S.17.

22 Vgl. Br ü hl et al., Das anhaltende Niedrigzinsumfeld in Deutschland, S.17.

23 Vgl. B ü schgen/B ö rner, Bankbetriebslehre, S.71.

24 Vgl. Banque centrale du Luxembourg, Entwicklung der Rendite zehnjähriger Staatsanleihen Deutschlands von November 2015 bis

November 2016, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/238018/umfrage/rendite-zehnjaehriger-staatsanleihen-in-deutschland- nach-monaten/ (zugegriffen am 10.12.2016).

25 Vgl. Handelsblatt GmbH, Regionalbanken: Die Krise der Musterschüler, http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versiche- rungen/regionalbanken-die-krise-der-musterschueler/9281686.html (zugegriffen am 11.12.2016).

26 Vgl. Ebert, Risikomanagement kompakt, S.7.

27 Vgl. Eller, Kompaktwissen Risikomanagement, S.28.

28 Vgl. Eller, Kompaktwissen Risikomanagement, S.29.

29 Vgl. Schierenbeck/Lister et al., Ertragsorientiertes Bankmanagement, S.2.

30 Vgl. Schierenbeck/Lister et al., Ertragsorientiertes Bankmanagement, S.3.

31 Vgl. Schierenbeck/Lister et al., Ertragsorientiertes Bankmanagement, S.15.

32 Vgl. Schierenbeck/Lister et al., Ertragsorientiertes Bankmanagement, S.16.

33 Vgl. Schierenbeck/Lister et al., Ertragsorientiertes Bankmanagement, S.21.

34 Vgl. Schierenbeck/Lister et al., Ertragsorientiertes Bankmanagement, S.40.

35 Vgl. Schierenbeck/Lister et al., Ertragsorientiertes Bankmanagement, S.44f.

36 Vgl. Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V., Finanzbericht 2015, S.55.

37 Vgl. Becker/Peppmeier, Bankbetriebslehre, S.34.

38 Vgl. B ü schgen/B ö rner, Bankbetriebslehre, S.334.

39 Vgl. B ü schgen/B ö rner, Bankbetriebslehre, S.334f.

40 Vgl. Deutsche Bundesbank, Säule 1: Mindestkapitalanforderungen, http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/Bankenauf- sicht/Basel2/Mindestkapitalanforderungen/mindestkapitalanforderungen.html (zugegriffen am 21.11.2016).

41 Vgl. Deutsche Bundesbank, Säule 2: Aufsichtliches Überprüfungsverfahren, http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/Ban- kenaufsicht/Basel2/Aufsichtsverfahren/aufsichtsverfahren.html (zugegriffen am 21.11.2016).

42 Vgl. Deutsche Bundesbank, Säule 3: Erweiterte Offenlegung, http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/Bankenaufsicht/Ba- sel2/Erweiterte_Offenlegung/erweiterte_offenlegung.html (zugegriffen am 21.11.2016).

Details

Seiten
59
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668714342
ISBN (Buch)
9783668714359
Dateigröße
2.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v427360
Institution / Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln
Note
1,00
Schlagworte
Niedrigzins Risikomanagement Sparkasse Bank

Autor

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Titel: Mögliche Auswirkungen des langfristigen Niedrigzinsniveaus auf das Risikomanagement der Sparkassen