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Der Delisch-Attische Seebund als antipersisches Bündnis

Hausarbeit (Hauptseminar) 2015 24 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Abschnitt: Einleitung

2. Abschnitt: Quellen- und Datierungsproblematik

3. Abschnitt: Die Gründung des Delisch-Attischen Seebundes
3.1 Gründung
3.2 Ziele

4. Abschnitt: Die Unternehmungen des Seebundes gegen die Perser
4.1 Eroberung von Eion, Skyros und Karystos
4.2 Der Abfall von Naxos und Thasos
4.3 Schlacht am Eurymedon
4.4 Ägypten Expedition
4.5 Kypros Expedition

5. Abschnitt: Fazit

6. Literaturverzeichnis
6.1 Quellen
6.2 Forschungsliteratur

1. Einleitung

Thema der vorliegenden Arbeit ist der Delisch-Attische Seebund als antipersisches Bündnis. Das wirft die Fragen auf, ob das intendierte Ziel, auf das der Seebund gründet, tatsächlich verfolgt wurde. Hat also der Seebund seine Aufgabe als griechisches Bündnis gegen die Perser erfüllt? Dafür bedarf es einer kritischen Betrachtung der uns für diesen Zeitraum vorliegenden Quellen. Im darauf folgenden sei auf die Gründung des Delisch-Attischen Seebundes und seine Zielsetzung einzugehen, um zunächst festzustellen, welche eigentlich die intendierten und anschließend tatsächlich verfolgten Ziele gewesen sind. Danach sind die Unternehmungen des Delisch-Attischen Seebundes gegen die Perser zu betrachten, wobei man jedoch auch nicht die Maßnahmen gegen eigene Bundesgenossen außer Acht lassen sollte, um mögliche Intentionen der Athener als Hegemon[1] des Delisch-Attischen Seebundes rekonstruieren zu können. Wichtig hierbei erscheint, zu analysieren, in welchem Zusammenhang das Vorgehen gegen eigene Bundesgenossen mit den Kämpfen gegen das persische Großreich[2] steht. Abschließend soll anhand der untersuchten Unternehmungen des Seebundes in der Zeit von der Gründung bis zum Ende der Auseinandersetzungen mit den Persern eine Antwort darauf gefunden werden, ob man beim Attisch-Delischen Seebund von einer Institution sprechen kann, die gegründet und geleitet wurde, um gegen das Perserreich vorzugehen und die griechischen Staaten vor eben diesen zu schützen oder vielleicht sogar andere Ziele mit Hilfe der Quellen nachzuweisen sind? Verglichen werden soll dabei die Situation zum Zeitpunkt der Gründung des Seebundes mit der sich im Verlauf der Unternehmungen gegen die Perser entwickelten Situation bis hin zur Beendigung des offensiven Vorgehens gegen den persischen Großkönig.

2. Quellen- und Datierungsproblematik

Die Gründung des Delisch-Attischen Seebundes und dessen Unternehmungen gegen die Perser fallen in den Zeitraum zwischen den Perserkriegen[3] und den Peloponnesischen Krieg[4]. Dieser Zeitraum umfasst ungefähr 50 Jahre und wird als Pentekontaetie „Zeitraum der Fünfzig Jahre“[5] bezeichnet. Zunächst ist auf die Quellen- und Datierungsproblematik für die Ereignisse in der genannten Zeit einzugehen. An dieser Stelle ist jedoch anzumerken, dass für die nachfolgend dargelegte Unternehmungen in den jeweiligen Kapiteln nochmals genau auf die Datierungsproblematik eingegangen werden soll. Als Quellen für die Zeit der Pentekontaetie liegen uns hierzu zum einen „Der Peloponnesische Krieg“ von Thukydides[6], der auch den Begriff der Pentekontaetie vorprägte sowie Diodors[7] „Griechische Weltgeschichte“ und zum anderen Plutarchs[8] Biografie des Kimon vor. Betrachtet man die Werke von Diodor und Plutarch, haben wir ihnen viele Informationen zu verdanken, die uns Thukydides nicht liefert, die jedoch kritisch zu hinterfragen sind. So sind bei Diodor, der ältere Darstellungen, vor allem von seiner Hauptquelle: Ephoros, aufschrieb und diese für das Publikum veränderte, sodass sie auch für jeden verständlich waren, Fehler bei der Datierung der Ereignisse und der Namen nachweisbar. Zudem nutzte er eine Chronologie, bei der er Archonten und Konsuln versuchte übereinander zu legen. Er fasst dabei Ereignisse, die eigentlich mehrerer Jahre umfassen, unter einem Jahr zusammen.[9] Dies macht eine genaue Datierung kompliziert bis nahezu unmöglich. Dagegen liegt uns von Plutarch eine ganz andere Art der Darstellung vor, nämlich die Biografie des Kimon. Üblich für die Biografien von Plutarch ist, dass sie in erster Linie dazu dienen sollten, den Charakter einer Person darzustellen und das Publikum damit zu unterhalten. Allerdings treten hierbei chronologische und geographische Richtigkeit in den Hintergrund und erschweren somit die korrekte zeitliche Einordnung der Ereignisse und lassen außerdem an manchen Stellen an der Richtigkeit des Beschriebenen zweifeln. Demgemäß schreibt Plutarch selbst über seine Methode:

„[…] so will ich wegen der Fülle des vorliegenden Tatsachenmaterials vorweg nichts anderes bemerken als die Leser bitten, wenn ich nicht alles und nicht jede der vielgerühmten Taten in aller Ausführlichkeit erzähle, sondern das meiste kurz zusammenfasse, mir deswegen keinen Vorwurf zu machen. Denn ich schreibe nicht Geschichte, sondern zeichne Lebensbilder, und hervorragende Tüchtigkeit oder Verworfenheit offenbart sich nicht durchaus in den aufsehenerregendsten Taten, sondern oft wirft ein geringfügiger Vorgang, ein Wort oder ein Scherz ein bezeichnenderes Licht auf einen Charakter […] so muß man es mir gestatten, mich mehr auf die Merkmale des Seelischen einzulassen und nach ihnen das Lebensbild eines jeden zu entwerfen, die großen Dinge und die Kämpfe aber anderen zu überlassen.“[10]

Allerdings darf man bei der Verwendung Plutarchs als Quelle für die Zeit der Pentekontaetie nicht außer Acht lassen, dass er gerade Dinge durch seinen Sinn für das kleine Detail offenbart, die uns durch andere Quellen verwehrt bleiben. Die Hauptquelle jedoch für die Zeit zwischen den Perserkriegen und dem Peloponnesischen Krieg (ca. 480-430 v.Chr.) liefert uns Thukydides. Er berichtet in seinem Werk „Der Peloponnesische Krieg“ von einer sogenannten Vorgeschichte oder Einleitung zum Peloponnesischen Krieg, die er als Pentekontaetie bezeichnet. Diese Erzählung setzt genau dort ein, wo Herodots Erzählung endet. In dieser wird ein chronologisches Bild erzeugt, das jedoch mit fehlenden Datierungen zurückbleibt. Das heißt also, er gibt zwar eine Reihenfolge der Ereignisse an, die es uns allerdings wegen fehlenden Zeitabständen zwischen ihnen und Angaben wie z.B. „danach“, „später“[11] nicht ermöglichen, eine genaue Datierung vorzunehmen, obwohl er genau dies an Hellanikos[12] kritisierte und Stellung dazu bezieht, wieso er sich selbst mit der Pentekontaetie auseinander setzte:

„Wenn ich hier über diese Dinge berichte und damit von meinem Gegenstand abschweife, so geschieht es deshalb, weil bei allen meinen Vorgängern diese Epoche fehlt, da sie entweder die hellenische Geschichte vor den Perserkriegen oder diese Kriege selber beschrieben haben. Und Hellanikos, der in seiner „Attischen Geschichte“ diese Dinge wenigstens berührt hat, behandelt sie zu kurz und der Zeit nach ungenau.“[13]

Zudem selektiert Thukydides die Ereignisse und berichtet dementsprechend knapp von bestimmten Unternehmungen des Seebundes gegen die Perser. Beyer schreibt in seiner Kritik zu Thukydides Vorgehensweise „Er verzichtet auf Vollständigkeit im Sinne einer Gesamtdarstellung der Epoche, spart nicht nur die innenpolitischen Vorgänge und die kulturellen Leistungen aus, sondern trifft auch bei den äußeren Ereignissen eine themabedingte Auswahl.“[14] Begründet werden kann das wohl damit, dass die Pentekontaetie für Thukydides eben nur eine Vorgeschichte war und deshalb in seinem Sinne keiner ausführlichen Beschreibung bedarf.

3. Die Gründung des Delisch-Attischen Seebundes

3.1 Die Gründung des Seebundes

Im Hinblick auf die intendierten Ziele bei der Gründung des Seebundes und die sich anschließenden Unternehmungen gegen die Perser soll kurz auf die Gründung des Delisch-Attischen Seebundes eingegangen werden. Das bereits vor Beginn der Perserkriege aufständige Ionien[15], war auch Thema zur Konferenz von Samos 479 v. Chr., zu der sich die Verbündeten des Hellenenbundes[16] mit den Ioniern trafen, um über deren Schicksal zu entscheiden. Die Ionier nämlich wandten sich nach dem Erfolg der Griechen gegen die Perser an den Hellenenbund, mit der Bitte um Schutz vor der persischen Herrschaft. In der Konferenz von Samos etablierte sich Athen als Interessenvertreter der Ionier, die auch gegen den spartanischen Vorschlag einer Umsiedlung stimmten. Für die Ionier und damit im Interesse Athens stimmten Xanthippos und Aristeides[17], die zur Zeit der Gründung des Seebundes Strategen waren und somit die Führung der athenischen Flotte innehatten.[18] Anders als die Peloponnesier wollte Athen sich nicht zurückziehen, sondern das Land vor den Persern verteidigen und die dort lebendenden Griechen von ihnen befreien.[19] Sparta wollte sich möglicherweise lieber auf die Verhältnisse im eigenen Land konzentrieren, anstatt Experimente in der Ägäis zu unternehmen. Denn der Hellenenbund diente der Verteidigung des europäischen Festlandes, derer es nun nicht mehr bedurfte.[20] Laut dem Bericht von Thukydides liegen hierin auch die Wurzeln des Delisch-Attischen Seebundes, da die Peloponnesier keinen weiteren Krieg gegen die Perser führen wollten, anders als Athen, die sich für die Griechen Kleinasiens einsetzten. Letztendlich führte dieses Bestreben zur Gründung des Delisch-Attischen Seebundes im Jahr 478 v. Chr. Diese Symmachie[21] besteht aus Poleis vom griechischen Festland, von Westkleinasien und Thrakien. Hinzu kommen noch zahlreiche Inseln aus der Nordägäis, die dieselben Interessen wie die Athener verfolgten. Versammlungs- und Aufbewahrungsort für die Bundeskasse des Delisch-Attischen Seebundes war die Insel Delos.[22] Bei den Versammlungen des Seebundes herrschte nominelle Gleichberechtigung, d.h. jede Polis verfügte über eine Stimme bei der Fassung eines Beschlusses.[23] Dass Athen mehr Stimmen besaß ist anhand der Quellen nicht nachzuweisen man könnte aber die Vermutung anstellen, dass sich gerade einige kleinere Bundesgenossen, der Stimme Athens anschlossen. Dass die Bundesgenossen zu Beginn des Seebundes zudem als souverän galten, zeigt das Verständnis der Griechen von einer Polis. In dieser galt die Autonomie als wichtiger Bestandteil, sodass es höchst unwahrscheinlich ist, anzunehmen, die Bundesgenossen hätten diese zu Gunsten Athens aufgegeben.[24] Die Bündner mussten dem Seebund Flotten zur Verfügung stellen oder die Zahlung eines Geldbetrages, dem sogenannten Phoros[25], leisten, der das Vertrauen der Bundesgenossen in Athen bekräftigt und auch keine Zweifel an der Autonomie der Bündner zweifeln lässt.[26] Dieser Geldzuwachs, der durch eine gemeinsame Finanzierung entstand, ermöglichte überhaupt erst eine Weiterführung des Krieges gegen die Perser. Im Gegenzug zu den Beiträgen der Bundesgenossen gewährte der Seebund den Mitgliedern in erster Linie Schutz vor einem erneuten Angriff der Perser sowie die Befreiung der kleinasiatischen Griechen, die sich noch unter persischer Herrschaft befanden. Das führte aufgrund eines realen Sicherheitsbewusstseins dazu, dass sich viele Poleis dem Seebund anschlossen.[27] Es scheint also nicht, wie Herodot es andeutet, der Fall gewesen zu sein, dass die Hegemonialübernahme der Athener im Seebund unter Gewaltanwendung stattfand. Es bestand zwischen den Bündnern zudem eine Freund/ Feind-Klausel, die gewährleistet, dass die Bündnispartner sowohl dieselben Freunde als auch Feine hatten. Im Sinne des Delisch-Attischen Seebundes beschreibt Bickermann dies als „die Verpflichtung, mit dem Großkönig keinen Sonderfrieden zu schließen und Feindseligkeiten unter den Bundesmitgliedern zu beenden“[28] sowie jeden Bundesgenossen vor Angreifern zu schützen. Warum aber wurde Athen Hegemon[29] dieser Symmachie? Begründet werden kann dies wohl mit der Anzahl der Schiffe sowie mit einer geeignete Führung der Streitmacht, die Athen im bisherigen Kampf gegen die Perser unter Beweis gestellt hatte. Sie konnten auf diese Weise den Mitgliedern des Seebundes den größten Schutz vor persischen Angriffen gewährleisten, der allerdings auch nur durch die Stellung von Schiffen der Bündner bzw. deren Geldabgaben in diesem Maße ermöglicht werden konnte.[30] Denn nur ein gestärkter Seebund konnte die Griechen vor möglichen persischen Angriffen wirkungsvoll schützen und eine Befreiung aus persischer Herrschaft möglich machen.

3.2 Ziele des Delisch-Attischen Seebundes

Thukydides liefert uns in seiner Vorgeschichte zum Peloponnesischen Krieg ein Motiv, nämlich die Gewinnung der gesamten Inselstaaten im Ägäisraum.[31] Dieses eigentliche Ziel soll Athen jedoch versucht haben, zu vertuschen und damit lediglich einen Vorwand geboten haben, der gleichzeitig die offizielle Kriegsbegründung lieferte. Doch ist das vorgegebene Motiv wirklich ein Vorwand statt vielmehr doch das Hauptmotiv für die Begründung des Delisch-Attischen Seebundes? Da Thukydides im Folgenden seiner Erzählung diese sogar als ‚Unternehmungen gegen den Barbaren‘[32] bezeichnet, wird das eigentlich intendierte Ziel ja von ihm selbst aufgegriffen und kann somit nicht nur lediglich einen Vorwand darstellen.[33] Meyer geht in diesem Zusammenhang sogar so weit, zu sagen, dass die Athener eine „Irreführung der Bündner über den Zweck des Bundes“[34] verfolgten. Auch Steinbrecher und Rawlings haben versucht an bestimmten Unternehmungen des Seebundes solche Motive nachzuweisen, die allerdings aufgrund der vorliegenden Quellenlage nicht gestützt werden können.[35]

[...]


[1] Auf die Bedeutung des Hegemon wird im 3. Abschnitt noch genau Bezug genommen.

[2] Vgl. Kuhrt, A. und Sancisi-Weerdenburg, H.: Achaimenidai, in: DNP, Bd. 1, Stuttgart 1996, Sp. 58 – 62.

[3] Vgl. Eder, W.: Perserkriege, in: DNP, Bd. 9, Stuttgart 2000, Sp. 605 – 610.

[4] Vgl. Schmitz, W.: Peloponnesicher Krieg, in: DNP, Bd. 9, Stuttgart 2000, Sp. 501 – 506.

[5] Vgl. Walter, U.: Pentekontaetie, in: DNP, Bd. 9, Stuttgart 2000, Sp. 526 – 527.

[6] Vgl. Will, W.: Thukydides, in: DNP, Bd. 12,1, Stuttgart 2002, Sp. 505 – 506; vgl. Thukydides: Der Peloponnesische Krieg. Vollständige Ausgabe, übertr. von A. Horneffer, Leipzig 1993.

[7] Vgl. Meister, K.: Diodoros, in: DNP, Bd. 3, Stuttgart 1997, Sp. 592 – 594; vgl. Diodoros: Griechische Weltgeschichte. Buch XI-XIII, übers. Von O. Veh, eingeleitet und kommentiert von W. Will, Stuttgart 1998.

[8] Vgl. Pelling, C. B. R. und Heinze, T.: Plutarch, in: DNP, Bd. 9, Stuttgart 2000, Sp. 1159 – 1165; vgl. Plutarch: Kimon, In: Plutarch: Große Griechen und Römer Bd. 2, übers. von K. Ziegler, Stuttgart 2000.

[9] Als Beispiel für diese Vorgehensweise dienen die Aufführungen über Kimons Unternehmungen von der Eroberung Eions bis zur Schlacht am Eurymedon, die Diodor unter das Jahr 470/469 zusammenfasst vgl. Diod. XI 60-62.

[10] Plut. Alexandros 1

[11] Beispielhaft für die Verwendung dieser allgemeinen Angaben bei Thukydides sind: Thuk. 1,94 „Nun“; 100 „Darauf“ sowie „Einige Zeit später“; 112 „Drei Jahre später“.

[12] Vgl. Meister, Klaus.: Hellanikos, in: DNP, Bd. 5, Stuttgart 1998, Sp. 295 – 296.

[13] Thuk. 1,97; weitere Ausführungen zur Chronologie vgl. Bayer, Erich und Heideking, Jürgen: Die Chronologie des perikleischen Zeitalters, (Erträge der Forschung 36) Darmstadt 1975.

[14] Bayer, Heideking: Die Chronologie des perikleischen Zeitalters, S. 23f.

[15] Vgl. Olshausen, E.: Ionia, in: DNP, Bd. 5, Stuttgart 1998, Sp. 1078; sowie Stein-Hölkeskamp, E. Ionischer Aufstand. In:DNP, Bd. 5, Stuttgart 1998, Sp. 1084.

[16] Zum Hellenenbund vgl. Welwei: Das klassische Athen.

[17] Vgl. o.V.: Xanthippos, in: DNP, Bd. 12/2, Stuttgart 2002, Sp. 602 sowie Stein-Hölkeskamp, E.: Aristeides, in: DNP, Bd. 1, Stuttgart 1996, Sp. 1094 – 1095.

[18] Hdt. 8,131,3.; vgl. Welwei, Karl-Wilhelm: Das klassische Athen. Demokratie und Machtpolitik im 5. und 4. Jahrhundert, Darmstadt 1999, S. 94.

[19] Thuk. 1,82,1-83,2.

[20] Vgl. Bayer, Heideking: Die Chronologie des perikleischen Zeitalters, S. 99.

[21] Vgl. Rhodes, Peter J.: Symmachia, in: DNP, Bd. 11, Stuttgart 2001, Sp. 1131 – 1132.

[22] Vgl. Welwei: Das klassische Athen, S. 78f.

[23] Vgl. Welwei, Karl-Wilhelm: Die griechische Polis. Verfassung und Gesellschaft in archaischer und klassischer Zeit, Stuttgart 1998, S. 174.

[24] Vgl. Bonk, Peter: Defensiv- und Offensivklauseln in griechischen Symmachieverträgen, Diss. Bonn 1974, S. 81

[25] Vgl. Rhodes, Peter J.: Phoros, in: DNP, Bd. 9, Stuttgart 2000, Sp. 953 – 957.

[26] Thuk. 1,99,3 und Plut. Kim. 11,1-2.

[27] Vgl. Petzold, Karl-Ernst: Die Gründung des Delisch-Attischen Seebundes: Elemente einer imperialistischen Politik Athens II. Zielsetzung des Seebundes und die Politik der Zeit, In: Historia, Zeitschrift für Alte Geschichte, Heft 126, Stuttgart 1999, S. 326-356, hier: S. 10.

[28] Bickermann , E .: Bemerkungen über das Völkerrecht im klassischen Griechenland, in: Gschnitzer, F. (Hrsg.): WdF, Bd. 96, Darmstadt 1969, S.480; vgl. hierzu auch: Bonk, Peter: Defensiv- und Offensivklauseln in griechischen Symmachieverträgen, Diss. Bonn 1974, S. 82.

[29] Zur Hegemonie vgl. Vgl. Rhode, Peter J..: Hegemonia, in: DNP, Bd. 5, Stuttgart 1998, Sp. 233 – 234

[30] Vgl. Petzold: Die Gründung des Delisch-Attischen Seebundes: Elemente einer imperialistischen Politik Athens II., S. 334-335, die Athener schienen allerdings auf eine Hegemonieklausel verzichtet zu haben vgl. Welwei: Das klassische Athen, S. 79.

[31] Thuk. 6,6,1; 1,96,1.

[32] Thuk. 1,97,1; vgl. hierzu auch Brunt: The Hellenic League against Persia, In: Historia, Zeitschrift für Alte Geschichte, Heft 2, 1953/54, S. 135-163, hier: S. 149.

[33] Vgl. Petzold: Die Gründung des Delisch-Attischen Seebundes: Elemente einer imperialistischen Politik Athens II., S.328; ein weiterer Nachweis für die Anerkennung Athens als Führer des Seebundes lässt sich in der Verehrung des Theseus erkennen - nähere Erläuterungen dazu finden sich ebd., S. 342 f., der im Folgenden zudem schildert, welche politische Situation zu dieser Zeit in Griechenland herrschte; Zur Erläuterung der Demokratie in Athen vgl. Welwei: Das klassische Athen (Die athenische Demokratie um die Mitte des fünften Jahrhunderts v. Chr.), S. 107-119.

[34] Meyer, Hans D.: Vorgeschichte und Begründung des Delisch-Attischen Seebundes, In: Historia, Zeitschrift für Alte Geschichte, Heft 12, Wiesbaden 1963. S. 405-446,hier: S. 439.

[35] Vgl. Steinbrecher, Michael: Der Delisch-Attische Seebund und die athenisch-spartanischen Beziehungen in der kimonischen Ära (ca. 478/7 – 462/1), Palingenesia. XXI, Stuttgart 1985 und Rawlings, Hunter R.: Thucydides on the Purpose oft he Delian League, Phoenix 31, 1977, S. 1-8.

Details

Seiten
24
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668713857
ISBN (Buch)
9783668713864
Dateigröße
585 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v427220
Institution / Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
2,0
Schlagworte
delisch-attische seebund bündnis

Autor

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