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Bitcoin als Anlagegut. Ein Entwicklungsvergleich über zehn Jahre mit Gold und Geldmarktfonds

Bachelorarbeit 2018 87 Seiten

VWL - Makroökonomie, allgemein

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Abbildungsverzeichnis

II. Tabellenverzeichnis

III. Abkürzungsverzeichnis

1. Einführung

2. Theoretische Grundlagen der ausgewählten Mittel
2.1 Notwendige Eigenschaften und Beurteilungskriterien eines Wertaufbewahrungsmittels
2.1.1 Werterhaltung
2.1.2 Konvertibilität und Liquidität
2.1.3 Kosten der Aufbewahrung
2.2 Geldmarktfonds als Wertaufbewahrungsmittel
2.2.1 Definition und Auswahlmotiv
2.2.2 Funktionsweise einer Anlage in Gelmarktfonds
2.2.3 Eigenschaften, Erfüllung der Beurteilungskriterien
2.3 Gold als Wertaufbewahrungsmittel
2.3.1 Definition und Auswahlmotiv
2.3.2 Funktionsweise einer Anlage in Gold
2.3.3 Eigenschaften, Erfüllung der Beurteilungskriterien
2.4 Bitcoins als Wertaufbewahrungsmittel
2.4.1 Entstehungsgeschichte
2.4.2 Definition
2.4.3 Funktionsweise
2.4.4 Eigenschaften, Erfüllung der Beurteilungskriterien

3. Die bisherigen Anlage- und Wertaufbewahrungsqualitäten des Bitcoins.
3.1 Vorgehensweise und Rahmenbedingungen der Untersuchung
3.2 Performance von Gold, Geldmarktfonds und Bitcoin im Vergleich
3.2.1 Gold
3.2.2 Geldmarktfonds
3.2.3 Bitcoin
3.3 Auswertung und Interpretation
3.3.1 Korrelationen

4. Fazit und Ausblick

5. Literaturverzeichnis

IV. Anhang
Bitcoin – Information zu den Unternehmen Quandl und Coindesk
MATLAB Code – Lineare Regressionsanalyse
MATLAB Code – Geometrische Durchschnittsrendite (GMF)
Interview mit Proffessorin XX, Professorin an der Universität XY in Barcelona I

V. Glossar

I. Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Funktionsweise eines Geldmarktfonds

Abbildung 2: Entwicklung von Gold und MSCI World Index in €

Abbildung 3: Veranschaulichung des Open-Source Modells

Abbildung 4: Marktkap. der krypt. Währungen im Zeitraum 2015-

Abbildung 5: Erste Bitcoin-Transaktion

Abbildung 6: Funktionsw. der öffentlichen und der Privatschlüssel des Bitcoins

Abbildung 7: Veranschaulichung einer Bitcoin-Transaktion

Abbildung 8: Gesamte Menge an Bitcoins

Abbildung 9: VPI Index für D. Veränderungen in % gegenüber dem Vorjahr

Abbildung 10: Wertentwicklung von Gold in den Jahren 2008 bis

Abbildung 11: Gleitender Durchschn. Wertentwicklung des Goldpreises

Abbildung 12: Wertentwicklung des Allianz Geldmarktfonds (EUR)

Abbildung 13: Kursentwicklung Allianz-Dit Geldmarktfond

Abbildung 14: Wertenwicklung Bitcoins in den Jahren 2009-2017 in EUR

Abbildung 15: Wertenwicklung Bitcoins in den Jahren 2009-2017 in EUR

Abbildung 16: Gleitender DURchschn. des BTC-Kurs über die letzten 100 Perioden

Abbildung 17: Monatliche Korrelation zwischen Gold und Bitcoin

Abbildung 18: Graphische Darstellung der Regressionsanalyse..

II. Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Rendite und Schwankungen des Weltaktienindex im Gegensatz zu Gold.

Tabelle 2: Entw. der Kaufkraft einer Investition von 1000€ in den Jahren 2008-2016.

III. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einführung

Kryptographische Währungen haben in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erlangt. Insbesondere ist der sogenannte Bitcoin auf dem Weg, sich von einem unbekannten Phänomen zu einem Zahlungsmittel mit einer ernsthaft anerkannten Rolle in der modernen Wirtschaft zu etablieren. Sein Ursprung liegt in der Hypothekenkrise 2007, in deren Folge Krypto-Anarchisten versuchten, die Frage der Geldverteilung in ihre eigenen Hände zu nehmen.[1] Im Jahr 2013 wussten die meisten Menschen immer noch nicht, was mit dem Begriff Bitcoin gemeint ist. In einer Umfrage, die von einer deutschen Zeitung durchgeführt wurde, konnten 51% der Befragten den Begriff „Bitcoin“ nicht definieren. Die andere Hälfte hat von Bitcoin gehört, konnte aber keine weitere Erklärung geben, außer, sie als virtuelle Cyber-Währung zu identifizieren.[2] Heutzutage hat sich der Wissensstand kaum geändert.[3] Es besteht daher ein großes Bedürfnis nach Aufklärung über Kryptographische Währungen wie Bitcoin und besonders für die Funktion des Bitcoins als Wertaufbewahrungs- und Anlagemittel.

Die Medien loben entweder Bitcoins als eine große Innovation oder aber stellen sie kritisch in Frage.[4] Diese ambivalente Stellung der Öffentlichkeit zieht sich schon seit einigen Jahren in die Länge.[5] [6] Das macht es sehr schwierig, sich eine objektive Meinung über Bitcoin zu bilden. Diese Arbeit analysiert einige Eigenschaften des Bitcoins und bewertet sein Potential für eine nachhaltige Existenz.

Am Anfang der Arbeit werden die drei Werte, nämlich Gold, Geldmarktfonds und Bitcoins bezüglich ihrer prinzipiellen Eignung als Wertaufbewahrungsmittel untersucht und verglichen. Nach dem theoretischen Hintergrund werden das Bitcoin und die beiden Vergleichswerte empirisch und praktisch bezüglich ihrer Wertaufbewahrungsqualitäten untersucht. Zuerst wird die Vorgehensweise, die Wahl einer fiktiven Einsatzsumme und die Wahl der Art der Geldmarktfonds vorgestellt. Es wird auch erklärt, welches Gold in den Vergleich genommen wird und wo man es am besten kaufen könnte. Dies führt dann zu der Darstellung der zeitlichen Entwicklung der drei Vergleichswerte im Zeitverlauf. Die Ergebnisse werden schließlich ausgewertet und interpretiert. Korrelationen werden ausgerechnet und geschichtliche Hintergründe und Ereignisse werden erklärt. Am Ende wird ein Fazit gezogen und eine Interpretation zu den neu errungenen Erkenntnissen gegeben.

Die Absicht dieser Arbeit ist es, zu analysieren, inwieweit Bitcoins zur Wertaufbewahrung geeignet sind und wo sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Gold und Geldmarktfonds finden lassen. Ziel ist es, Aussagen über die Eignung der Bitcoins als Wertaufbewahrungs-mittel zu treffen.

2. Theoretische Grundlagen der ausgewählten Mittel

2.1 Notwendige Eigenschaften und Beurteilungskriterien eines Wertaufbewahrungsmittels

2.1.1 Werterhaltung

Die Wertaufbewahrung ist eine der drei wesentlichen Funktionen des Geldes.[7] Die beiden anderen sind die Recheneinheitsfunktion und die Tausch- und Zahlungsmittelfunktion.

Die Eignung zur Wertaufbewahrung eines Mittels wird zu allererst durch seine Wertbestän-digkeit im Zeitablauf gemessen. In anderen Worten, es wird gemessen, inwiefern sich die Kaufkraft zeitlich verändert. Ist eine negative Veränderung niedrig genug, nicht existent oder ist die Veränderung sogar positiv, wird es möglich, Tauschoperationen über die Zeit zu verschieben und später zu tätigen, also Reichtum aufzubewahren.[8]

Die Funktion der Wertaufbewahrung von Bitcoins wäre dann gegeben, wenn die Änderungen an Kaufkraft der Geldmengen, die man im Zeitverlauf für eine Einheit Bitcoins eintauschen kann, durch eine Änderung des Bitcoinkurses mindestens kompensiert werden.

Eine Anlage in Bitcoins bewahrt also ihren Wert, wenn die permanente Tauschbarkeit in andere Währungen garantiert ist und wenn der Kurs den Kaufkraftverlust der anderen Währungen kompensiert. Sollte die Kaufkraft von Euro und Dollar also zum Beispiel durch Inflation sinken, müsste der Bitcoinkurs steigen, um den Verlust zu kompensieren. So würde der ursprüngliche Wert der Anlage in Bitcoins erhalten.

2.1.2 Konvertibilität und Liquidität

Die Erhaltung der Kaufkraft sagt viel über die Eignung eines Mittels oder Produktes zur Wertaufbewahrung, jedoch ist diese Information ohne Kenntnis der gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen nicht ausreichend. Diese Rahmenbedingungen müssen für legale, schnelle und sichere Tauschoperationen sorgen, für ständige Konvertibilität.

Für die Ausarbeitung des Vergleiches der Wertaufbewahrungsfunktion unserer drei Mittel ist die legale Austauschbarkeit in die wichtigsten Währungen ein weiteres Hauptkriterium. Wichtige Währungen sind Euro und Dollar, da diese am meisten verbreitet sind.[9] Es ist deshalb interessant zu beobachten und zu messen ob die drei Mittel in diesen Währungen gehandelt werden und, oder permanent in diese ausgetauscht werden können.

Dieser Aspekt betrifft auch die Liquidität des Mittels. Wie schnell und zu welchen Kosten das Produkt in liquides Geld umgetauscht werden kann, begünstigt das Sparen des Anlegers, denn es ist von geringem Nutzen, Ersparnisse zu besitzen, sie jedoch nicht oder nur verzögert oder nur zu hohen Kosten zur Verfügung zu haben.

Darüber hinaus muss erwägt werden, inwieweit politische Maßnahmen möglich, denkbar oder sogar wahrscheinlich sind um diese Konvertibilität einzuschränken und zu erschweren.

2.1.3 Kosten der Aufbewahrung

Zuletzt sind auch die Kosten der Aufbewahrung dieser Mittel zu kennen und zu berücksichtigen, denn wenn diese Kosten die Rendite einer Anlage in ein bestimmtes Mittel übersteigen, macht der Anleger Verluste und die Wertaufbewahrung sinkt. In einigen praktischen Betrachtungen wäre auch die Besteuerung einer Anlage in Betracht zu ziehen, denn dies ist auch eine Kostenstelle.

2.2 Geldmarktfonds als Wertaufbewahrungsmittel

2.2.1 Definition und Auswahlmotiv

Die Wahl der Geldmarktfonds in der Untersuchung und den Vergleich für die Eignung als Wertaufbewahrungsmittel ist nicht willkürlich. Geldmarktfonds werden zur Senkung des Inflationsrisikos benutzt und sind daher zur Wertaufbewahrung gedacht.

Der hauptsächliche Grund für die Aufnahme von Geldmarktfonds in den Vergleich ist, dass das Produkt tatsächlich von privaten Haushalten für die Wertaufbewahrung verwendet wird. Laut einer Studie der Deutschen Bank sind 8% der Investoren in Geldmarktfonds des Euroraums private Anleger.[10] Das machte 2015 etwa einen Bestand von 74,24 Mrd. EUR aus.

Die Deutsche Bank definiert Geldmarktfonds folgendermaßen: „Geldmarktfonds bieten Anlegern zum einen Geldmarktrenditen und Liquidität und zum anderen die wirtschaftlichen Vorteile einer Fondsinvestition.“[11]

Geldmarktfonds sind eine Form innerhalb der Investmentfonds.[12] Bei Geldmarktfonds investiert der jeweilige Fondsmanager in verschiedene Geldmarktprodukte,[13] welche in der Regel eine kurze Laufzeit von unter 12 Monaten haben und eine hohe Bonität aufweisen. Es kann sich aber auch eine Situation ergeben, in der der Fondsmanager in riskantere Geldmarktpapiere investiert weil diese eine höhere Rendite haben.

Geldmarktfonds haben ein geringes Risiko und gelten daher als sehr sicher.[14] Wie aber aufgrund der Finanzkrise 2007 deutlich wurde, sind auch Verluste möglich. Die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens ist aber sehr gering. So sind Kurssteigerungen also nicht garantiert, jedoch treten bei einer positiven Fondsentwicklung höhere Renditen ein als bei Festgeldanlagen.

Eine sehr attraktive Eigenschaft der Geldmarktfonds ist, dass das investierte Geld jederzeit abhebbar ist, was bei anderen Anlagemöglichkeiten wie Festgeld nicht der Fall ist.

Gewinne für die Investoren halten sich aber auch deshalb in Grenzen, da jeder der in Geldmarktfonds investiert, die Managementkosten tragen muss.[15] Geldmarktfonds erzielen jedoch höhere Renditen als Festgeld oder das Sparbuch.[16]

Ein Anteil an einem Geldmarktfonds ist also eine Anlage, deren Ziel es ist, bei ständiger Disponibilität den Wert, die Ersparnisse zu erhalten und für den Halter Zinsen zu erwerben. Investoren können Anteile an Geldmarktfonds über Investmentfonds, Brokerfirmen und Banken erwerben.

2.2.2 Funktionsweise einer Anlage in Gelmarktfonds

Investoren in Geldmarktfonds können aus allen Segmenten des privaten Sektors kommen. Zum Beispiel können es Banken, Pensionsfonds, Unternehmen, private Haushalte, usw. sein. Diese legen überschüssiges Kapital in Geldmarktfonds an und erhalten dafür Zinsen auf ihre Anlage.

Da Geldmarktfonds zu den Investmentfonds gehören, haben sie auch einen Fondsmanager, der das Kapital am Geldmarkt anlegt. Er kann bspw. in Bankeinlagen oder kurzfristige Schuldverschreibungen investieren. Geldmarktfonds können auch in Anleihen mit ursprüglich längerer Laufzeit investieren, wenn deren Restlaufzeit nur noch gering ist.[17]

In der folgenden Abbildung werden die Struktur und Funktionsweise der Geldmarktfonds graphisch dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Funktionsweise eines Geldmarktfonds. Quelle: Deutsche Bundesbank[18]

Der Fondsmanager oder seine Dienstleister stellen Betriebs- und Verwahrdienste zur Verfügung. Der Fondsmanager erhält eine Gebühr, die durch verschiedene Modelle bestimmt werden kann. Es ist beispielsweise möglich, dass ein bestimmter Betrag von den vom Fond erworbenen Zinsen abgezogen wird oder eine Gebühr für den Kauf oder die Rücknahme von Anteilen erhoben wird.

Die Kreditnehmer der Geldmarktfonds sind teilweise mit den Anlegern identisch. Dies sind vor allem private Finanzinstitute (Banken, Versicherungen, Pensionskassen, Investmentfonds und andere Finanzinstitute) aber auch öffentliche Finanzinstitute. Die Anteile der einzelnen Sektoren von Kreditnehmern und/oder Anlegern in Geldmarktfonds variieren von Land zu Land.

"Sponsoren" ist die Muttergesellschaft oder andere Unternehmen, die mit dem Geldmarktfonds verbunden sind. In der Regel handelt es sich um eine Vermögensverwaltungsgesellschaft, die mehrere Fonds verwaltet oder eine Bank. Ein Sponsor ist weder gesetzlich noch vertraglich verpflichtet, die Geldmarktfonds im Falle eines finanziellen Ungleichgewichts zu unterstützen. Jedoch kann er es trotzdem tun, um Reputationsverluste zu vermeiden und um einen möglichen Vertrauensverlust der Anleger in andere Zweige der Muttergesellschaft zu verhindern.

2.2.3 Eigenschaften, Erfüllung der Beurteilungskriterien

Im Gegensatz zu einem üblichen Investmentfonds oder einer Pensionskasse ist ein Geldmarktfonds nicht für eine langfristige Kapitalbildung geeignet. Geldmarktrenditen sind die niedrigsten im Kapitalmarkt, wie ein Blick auf die täglichen Zinssätze zeigt.

Geldmarktfonds werden aber als eine relativ sichere Geldanlage angesehen, da die Verzinsung nur gering schwankt. Auch Kursverluste gefährden nicht die Werterhaltung der Anlage. Aus diesem Grund investieren Anleger in Tagesgeld oder Geldmarktfonds. Jedoch haben die letzteren im Normalfall eine höhere Rendite.[19]

Analog zu Tagesgeld, kann der Anleger täglich sein Geld abheben. Somit ist die Austauschbarkeit in Euro und Dollar gegeben. Außerdem ist die Liquidität sehr hoch.

Im Gegensatz zum Tagesgeld sind Geldmarktfonds jedoch kostenpflichtig. Es fallen Verwaltungskosten an, wenn ein Geldmarktfonds von einem Fondsmanager geführt wird. Die meisten Fondsgesellschaften erheben für Anlagen in ihre Geldmarktfonds eine Front-End-Belastung zwischen 0,5 und 2 Prozent. Dies kann akzeptabel sein, wenn die Renditen über der Prämie liegen. In Zeiten extrem niedriger Zinssätzen reicht die Jahresperformance jedoch im Durchschnitt nicht aus, um die Erstgebühr im ersten Jahr zu kompensieren.[20] [21] Des Weiteren fallen für Privatanleger auch Depotgebühren an.

Der wesentliche Vorteil gegenüber Tagesgeld ist, dass man bei Geldmarktfonds zuzüglich der erwirtschafteten Verzinsung auch Kursgewinne erzielen kann. Geldmarktfonds sind außerdem zum Sondervermögen des Anlegers zu zählen und somit in Falle einer Insolvenz bei der Fondsgesellschaft vor deren Gläubigern geschützt.[22] Bei Geldmarktfonds ist jedoch das angelegte Kapital nicht durch die Einlagesicherung der Banken geschützt.

Außerdem kann es, so wie es zu Gewinnen, auch zu Verlusten durch die negative Entwicklung der Kurse von Geldmarktfonds kommen.

Ein weiteres Risiko entsteht durch die Leitung des Fondsmanagers. Trifft er eine Fehlentscheidung bei der Investition, wirkt es sich auf die Rendite aus.

2.3 Gold als Wertaufbewahrungsmittel

2.3.1 Definition und Auswahlmotiv

Auch Gold ist, analog zu den Geldmarktfonds, für den Vergleich ausgesucht worden, weil es tatsächlich als Mittel der Wertaufbewahrung verwendet wird.

Laut einer Umfrage von Steinbeis-Research Center im Zusammenhang mit der Deutschen Bundesbank besitzen private Haushalte einen Rekordwert von 8672 Tonnen Gold.[23] Die Hälfte davon sind Goldanlagen in Form von Barren und Münzen. Der Rest existiert in Form von Schmuck. Deutschland besitzt mittlerweile 6,4% des weltweiten Goldbestandes.[24]

Pierre Vilar schreibt in seinem Buch "Gold und Geld in der Weltgeschichte" folgendes über Edelmetalle: "Die Edelmetalle haben ein Prestige und eine Schatzfunktion, bevor sie Geld werden."[25] Vilar zitiert aus einem Aufsatz des Historikers Fernand Braudel von 1946: "Die Weltgeschichte erhält ihren Rhythmus nach dem Taktstock der fabelhaften Metalle". Mit diesem Satz beendet Fernand Braudel einen Aufsatz über die belebende Wirkung von Goldzuflüssen undneuenGoldfunden auf die wirtschaftliche Konjunktur in Europa während der Jahrhunderte des Mittelalters und der Neuzeit.[26]

Gold hat jedoch mittlerweile viele seiner Funktionen im Finanzsektor verloren. Die ehemalige enorme Bedeutung von Gold im Geldsystem und als Investitionsobjekt ist längst verschwunden. Vor allem ist die zeitweilig geltende Proportionalität zwischen dem Geldumlauf und dem Goldbestand der Zentralbanken verschwunden. Manchmal investieren Anleger immer noch in Gold, wenn sie aus Angst vor einem Verlust der Stabilität des monetären Systems fliehen. Gold ist jedoch nicht mehr eine lebensfähige und gleichberechtigte Alternative zu anderen Investitionsprojekten.[27] Das Argument zu dieser Aussage lässt sich aus der weiterunten folgenden Tabelle über die letzten 40 Jahre netnehmen.

Kayl und Zinnecker haben die Renditen und Schwankungen von Gold mit Anteilen am Weltaktienindex MSCI World verglichen und haben festgestellt, dass eine Anlage in Gold nicht unbedingt bessere Renditen als eine reine Aktieninvestition haben muss. Die folgende Tabelle verdeutlicht diese Aussage.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Rendite und Schwankungen des Weltaktienindex im Gegensatz zu Gold. Quelle: Finanztip.de[28].

Die folgende Graphik zeigt die sehr schwache Korrelation der Goldpreise mit dem Aktien-markt.[29]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Entwicklung von Gold und MSCI World Index in €. Quelle: Finanztipp.de[30]

Gold ist daher nicht als Einzelinvestition, sondern als Portfolio-Beigabe zur Streuung des Risikos geeignet, da eine Einzelinvestition in Gold weniger Rendite als eine in Aktien erzielt.[31] Das Edelmetall hat eine stabilere Entwicklung als Aktien gezeigt, denn sein Kurs ist sogar in Krisenzeiten gestiegen.

Eine Investition in Gold ermöglicht also eine Diversifizierung eines Portfolios durch eine weitere Anlagegattung.

Da das Gold wenig mit den anderen Anlagearten korreliert, kann die Zugabe von Gold in einem Anlageportfolio im Rahmen des Portfoliomanagements zu einer Risikominderung und einer geringeren Schwankung des Gesamtwertes des Anlageportfolios führen.

2.3.2 Funktionsweise einer Anlage in Gold

Während der Goldpreis im Jahr 2000 knapp unter $ 300 für eine Feinunze Gold lag,[32] stieg er im Sommer 2011 auf mehr als 1.900 US-Dollar. Danach fiel er bis zum Juli 2017 auf knapp 1.100 US-Dollar.

Bei der Investition in Gold, ergibt sich zusätzlich zu den Spekulationen mit den eigentlichen Goldpreisen, eine Währungsspekulation aus der Zunahme des Dollarpreises gegenüber dem Euro, da der Goldpreis in US-Dollar notiert wird.

Gold an sich ist nicht produktiv: Es erzeugt keine Gewinne wie die Unternehmen, in die die Aktionäre und Fremdkapitalgeber investieren. Und es zahlt keine Zinsen wie die Banken und Staaten, denen die Käufer von Anleihen oder Besitzer von befristeten Konten ihr Geld leihen. Gewinne werden nur erzielt, wenn der Goldpreis steigt und das Gold danach verkauft wird. Der Kursgewinn muss jedoch erst einmal Kosten wie zum Beispiel die für eine Bankaufbewahrung, Kosten die beim Kauf und Verkauf anfallen und die Versandkosten, abdecken, bevor es wirklich zu einem Netto-Gewinn kommt.

Wer in Gold investieren möchte, hat die Auswahl zwischen physischem Gold und/oder Wertpapieren in Form von Zertifikaten oder Exchange Traded Commodities (ETC).[33] Der Preis physischen Goldes richtet sich nach dem Gewicht der Barren und Münzen.

Bei den Münzen sind solche zu bevorzugen, welche in unlimitierter Auflage hergestellt werden, da sie keinen Preisaufschlag haben.[34] Diese sind zum Beispiel Krügerrand, Maple Leaf oder American Eagle. Von Bedeutung ist auch, dass es bei Münzen einen großen Zweitmarkt gibt, der es ermöglicht Münzen im Bedarfsfall schnell zu verkaufen.

Bei Anlagen in Barrengold ist der Kauf- und Verkaufspreisunterschied einerseits kleiner, jedoch fallen hohe Transaktionskosten an, wenn nur ein Teil des Goldes verkauft wird, denn es muss der ganze Barren abgestoßen werden und eine kleinere Einheit erworben werden.

Gold kann bei überregionalen Anbietern gekauft werden oder online über das Internet. Wer direkt in einer Bankfiliale einkauft, sollte einen höheren Preis erwarten als beim Onlinekauf.

Beim Kauf vor Ort ist es auch möglich in bar zu bezahlen, sodass die Anonymität des Käufers garantiert bleibt. Allerdings hat die EU hat eine Richtlinie erlassen, sodass seit dem 26. Juli 2017[35] der Ausweis des Käufers vorlegen muss, wenn der Kauf einen Wert von mehr 10.000€ beträgt.

Es kommt beim Goldkauf aber nicht nur auf den Preis an. Der Anbieter muss vertrauenswürdig sein, da es bei Onlinekäufen leicht zu Betrug bezüglich der Reinheit des Goldes kommen kann. Daher ist die richtige Auswahl der Internetplattformen sehr wichtig. Zusätzlich ist auch darauf zu achten, dass der Internethändler die nachgefragte Menge auf Lager hat und dass die Versandkosten nicht zu hoch sind.

Es ist bei physischem Gold auch beachtenswert, dass der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis umso höher ist, je niedriger das Gewicht ist.[36]

Eine andere Möglichkeit Gold zu erwerben ist es, Goldaktien an der Börse zu kaufen. An den Börsen werden verschiedene Wertpapiere gehandelt, die versuchen die Entwicklung des Goldpreises abzubilden. Die meisten werden in Form von Zertifikaten oder „Exchange Traded Commodities“ (ETCs) angeboten. Zertifikate können zum Beispiel Optionsscheine sein (spekulative Papiere). Sie sind in der Regel nicht mit physischem Gold hinterlegt. Emittenten sind oft Banken.

Die ETCs sind in der Regel Schuldverschreibungen, die zur physischen Lieferung von Gold verpflichten, bzw. berechtigen. Verschiedene ETCs sind in Deutschland handelbar, zum Beispiel Xetra Gold, Euwax Gold und Deutsche Bank Physical Gold ETC. Der Emittent von Xetra Gold ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Börse. Euwax Gold wird von einer Tochtergesellschaft der Börse Stuttgart emittiert. Das Gold der ETCs der Deutschen Bank wird von einem Treuhänder gehalten.

Im Falle von Wertpapieren auf Gold besteht in der Regel das Risiko, dass der Emittent insolvent wird, wie zum Beispiel in einer schweren Finanzkrise. Bei Zertifikaten würde man sein Geld verlieren. Für ETCs, die den Käufer zum physischen Bezug des Goldes berechtigen, müsste die Forderung vor Gericht geltend gemacht werden, wenn es zu keiner Goldlieferung kommt.

Gold-Fonds und Goldminen-Aktien bieten in der Praxis keine Alternative. Das erste Produkt ist in Deutschland nicht zugelassen, da ein Investmentfond aus mehreren Positionen bestehen muss und ein Gold-Fond würde ja nur in eines investieren. Goldminen-Aktien sind auch keine sinnvolle Alternative, da sich, wie schon erwähnt,[37] der Goldpreis mit wenig oder keiner Korrelation zu seinem Börsenpreis entwickelt.

2.3.3 Eigenschaften, Erfüllung der Beurteilungskriterien

In Punkt 1.1 wurden die Beurteilungskriterien für die Eignung eines Mittels oder Produktes als ideales Wertaufbewahrungsmittel beschrieben.[38] Es wurden folgende drei Kriterien ausgesucht: Als erstes muss das Mittel die Erhaltung der Kaufkraft garantieren. Es muss also bewiesen haben, dass es seinen Wert über längere Zeit hinweg behalten kann. Als zweites wurde die ständige Austauschbarkeit in die wichtigsten Devisen genannt. Das bedeutet in diesem Fall, dass das Produkt immer und jederzeit ohne Wertverlust in die meistbenutzten Währungen umgetauscht werden kann. In dieser Arbeit wurden repräsentativ Euro und Dollar ausgesucht. Letztens wurden die Kosten der Wertaufbewahrung in Betracht gezogen. Damit sind die Kosten für die Aufbewahrung und den Handel des Produktes gemeint. Im Folgenden wird untersucht, ob das Gold in der Lage ist, die Anforderungen nach diesen Kriterien zu erfüllen.

In Punkt 1.3.1 wurde darauf hingewiesen, dass Gold sich in dem letzten halben Jahrhundert relativ stabil gehalten hat, obwohl es zu wirtschaftlich schweren Zeiten kam.[39] Diese Stabilität zeigt sich im Vergleich der Entwicklung des Aktienmarktes und des Goldmarktes in Abbildung 2.[40]

Der Wert des Goldes korreliert nicht mit den Aktienkursen, aber die Devise in der es gehandelt wird schon. Gold wird in Dollar gehandelt, sodass ein europäischer Verkäufer zunächst Dollar erhält und diese dann in Euro umtauscht. Daher wirken sich für einen Europäer Währungsschwankungen von Dollar und Euro auf dem Wert des Goldes aus. Dies kann sich negativ oder positiv für den Käufer auswirken, je nachdem ob die von ihm gewünschten Währungen auf- oder abgewertet werden.[41]

Zuletzt ist die Lagerung eines Edelmetalls keineswegs ein trivialer Punkt. Denn ein Goldbarren mit einem Gewicht von einem Kilogramm ist mehr als 30.000 Euro wert und nicht grösser als ein normales Smartphone.[42] Daher ist die Lagerung bei sich Zuhause im Tresor eher riskant, wenn es sich um größere Mengen handeln sollte.

Gold wird deshalb in der Regel in einem Bankschließfach gelagert. Das ist die beliebteste Variante für die Lagerung. Laut einer Umfrage der Zeitung „Handelsblatt“ lagern etwa zwei Drittel der Käufer ihr Gold auf diese Weise.[43] Die Kosten dafür berufen sich auf mindestens 40 Euro im Monat.[44]

Gold ist also recht stabil, was die Erhaltung der Kaufkraft für das Produkt für längere Zeit garantiert. Jedoch wird diese Stabilität von dem Risiko für Währungsschwankungen gehemmt. Des Weiteren ist die Lagerung für physisches Gold immer mit Kosten verbunden. Sei es für die Anschaffung eines Tresors für die Privatlagerung oder die Miete eines Schließfaches bei einer Bank. Bei der letzteren ergibt sich für den Käufer einerseits ein Vorteil, da rechtlich gesehen, das Schließfach als Sondervermögen angesehen wird, und somit im Falle einer Insolvenz von Gläubigern geschützt ist.[45] [46] Andererseits wird im Falle einer Bankenpleite der Zugang zu den Schließfächern für eine bestimmte Zeit limitiert.[47]

Bei dem bloßen Besitz von physischem Gold fällt keine Einkommenssteuer an, da diese keine Zinsen oder Dividenden abwerfen. Es fällt auch keine Mehrwertsteuer an. Bezüglich der Einkommenssteuer auf den Gewinn aus Goldverkauf kommt es darauf an, wie lange das Gold im Besitz war und wie hoch der Gesamtgewinn bei allen Veräußerungsgeschäften des Anlegers war.

Wer in Gold mittelbar durch Wertpapiere investiert, hat dieselben steuerlichen Verpflichtungen wie Investoren in Aktien oder Fonds. Gewinne, die man durch diese Papiere macht, unterliegen der Abgeltungssteuer.

2.4 Bitcoins als Wertaufbewahrungsmittel

2.4.1 Entstehungsgeschichte

Zur Verwendung der Wörter Bitcoin und Bitcoins gibt es eine leichte semantische Uneinigkeit. Einerseits bezeichnet Bitcoin ein ganzes monetäres System mit Regeln und Konventionen, andererseits bezeichnet das Wort die Einheit der Währung, eine Münze. In der englischen Literatur zum Thema wird das monetäre System Bitcoin in den meisten Fällen mit grossem Anfangsbuchstaben geschrieben, als Eigenname, während die Münze, das Zahlungsmittel mit kleinem Anfangsbuchstaben geschrieben wird. Diese Möglichkeit der Unterscheidung fehlt in der deutschen Sprache. Das Wort „der Bitcoin“ soll im Text dieser Arbeit in einigen Fällen das System und die Technik bezeichnen. In anderen Fällen und immer dann, wenn es im Plural steht, soll das Zahlungsmittel, also die Währungseinheit, bezeichnet werden.

Die Geschichte des Bitcoins ist bereits sehr umfangreich, wenn man bedenkt, wie jung das Phänomen ist. In den letzten Jahren mussten die Volkswirtschaften und Gesellschaften auf der ganzen Welt völlig neue wirtschaftliche Situationen bewältigen, die zum Teil in keiner Weise ähnlich und vergleichbar mit den Ereignissen in der Vergangenheit waren. Der folgende Abschnitt konzentriert sich auf die Ereignisse in der Geschichte von Bitcoin, die möglicherweise zukunftsweisend sind.

Am 31. Oktober 2008 veröffentlichte Nakamoto Satoshi den Artikel "Bitcoin: Ein Peer-to-Peer Cash System" auf der Webseite Bitcoin.org. Es gibt Gründe zur Annahme, dass Nakamoto nicht eine einzige, physische Person sei, sondern mehr ein Zusammenschluss mehrerer Individuen.[48] Trotz dieser unbeantworteten Frage gilt Bitcoin als eine Alternative für sichere Transaktionen im Internet. Prominente Unternehmen wie DELL oder Microsoft akzeptieren Bitcoin. Auf der Seite www.btc-echo.de sind die Unternehmen in Deutschland aufgelistet, die Bitcoins zur Zahlung akzeptieren.[49]

Am 18. August 2008, noch bevor Nakamoto seine Arbeit veröffentlichte, wurde die Domain Bitcoin.org registriert.[50] Sie dient als Informationsplattform, um die weltweite Zugänglichkeit von Bitcoin herzustellen und behauptet eine neutrale Informationsquelle für Bitcoins zu bleiben.[51]

Am 3. Januar 2009 fand die erste Bitcoin-Transaktion zwischen dem angeblichen Schöpfer Satoshi Nakamoto und Hal Finney, einem kryptographischen Aktivisten, statt.[52] Nur als Test angesehen schickte Nakamoto 10 BTC an Finney. Bitcoins, die damals grundsätzlich wertlos waren.[53] Erst nach einem Jahr fand der erste Austausch von Bitcoins für ein aktuelles Produkt, also eine Zahlung, statt.

Am 22. Mai 2010 gelang es einem Programmierer aus Florida, 10.000 BTC für zwei Pizzas auszutauschen.[54] Um diese Zeit hatten 10.000 BTC einen Wert von rund 25 USD.[55] Wenn man den höchsten Bitcoin-Wert als Referenz betrachtet, würde die Pizza auf rund USD 11,2 Millionen steigen und damit die teuerste Pizza aller Zeiten sein.

Kurz danach, am 11. Juli wurde über die Veröffentlichung von Bitcoin Version 0.3 auf slashdot.org, einer beliebten News- und Technologie-Website berichtet.[56] Durch diesen Kanal gelang es dem Bitcoin ein größeres Publikum zu erreichen, was seinen Wert von etwa 0,008 USD bis 0,08 USD in nur fünf Tagen auftrieb.

In den folgenden Monaten öffnete, die vorher für den Spielkartenaustausch gedachte Website „Mt.Gox“. Mt. Gox wird in den nächsten drei Jahren langsam die Welt des Bitcoin-Handels dominieren.[57] Schon Ende 2010 wurden Bitcoins bei der Webseite in Höhe von einer Million US-Dollars gehandelt. Es wurde auch der erste Täuschungsversuch durchgeführt, in dem eine unbekannte Person eine betrügerische Transaktion schafft, die 184.467.440.737,08554078 Bitcoins erzeugt hat.[58] Die Irregularität wird schnell von Bitcoin-Entwicklern und Community-Mitgliedern erkannt und eine feste Version der Bitcoin-Software wird innerhalb von Stunden veröffentlicht.[59] Am nächsten Tag überholt die korrigierte „Blockchain“ die alte und Bitcoin ist wieder im Normalbetrieb.

Bitcoin erreichte einen wichtigen Meilenstein in seiner Geschichte, als das Volumen der Bitcoins und ihr jeweiliger Marktwert am 6. November 2010 eine Million USD erreichte[60].

Bis Februar 2011 ist der Wert des Bitcoins schon um ca. 1428% gewachsen und erreicht am 9. Februar 2011 den Wert von einem US-Dollar auf der Online-Bitcoinbörse „Mt.Gox“. Am nächsten Tag wird dieser symbolische Meilenstein publiziert. Das verursacht solch einen Anstieg des Interesses in der wachsenden Währung, dass die offizielle Bitcoin Webseite vorübergehend unfähig ist, der Nachfrage Stand zu halten.[61] Es wurden in der Zeit 5,25 Millionen Bitcoin – ein Viertel der maximal möglichen Anzahl an Bitcoin - besessen.

Die ersten rechtlichen Bedenken, die mit Bitcoin verbunden waren, kamen im Jahr 2011 auf, mit der Entstehung des illegalen Online-Marktplatzes Silk Road.[62] Silk Road war ein online betriebener „Black-Market“ und der erste moderne Darknet-Markt, bekannt als eine Plattform für den Verkauf von illegalen Drogen.Im Oktober 2013 beschlagnahmte das Federal Bureau of Investigation (FBI) die Website und verhaftete Ross William Ulbricht unter der Anklage, der Gründer der Website zu sein.

Jede Bitcointransaktion wird im Bitcoin-Netzwerk öffentlich gespeichert und ist daher auch jederzeit zurückverfolgbar. Diese „Adressen“ werden von den Bitcoin-Wallets von jedem Benutzer privat generiert. Sie bestimmen, wie Bitcoins zugeteilt werden und wohin sie gesendet werden.[63] Weiterhin wurde es durch eine Studie von der Universität Luxemburgs mit einer Erfolgsquote von 11 bis 60 Prozent möglich gemacht, die IP-Adressen von Bitcoin-Usern herauszufinden.[64]

Es gibt jedoch mehrere Wege die Privatsphäre der Benutzer zu beschützen.[65] Durch die intrinsischen Eigenschaften des „Peer-to-Peer“ Netzwerkes von Bitcoin wird diese schon beschützt. Die Webseite Bitcoin.org nennt dazu aber weitere Möglichkeiten. Durch die Benutzung von mehreren IP-Adressen und mehreren Wallets wird die Anonymität nicht gewährleistet, aber deutlich erhöht. Des Weiteren gibt es mehrere Webseiten, die „mixingservices“ anbieten, welche die Rückverfolgbarkeit von Bitcointransaktionen weiter erschweren.[66]

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) warnt seit 2011 über die Sicherheit der kryptographischen Zahlungsmittel.[67] Es bezeichnen Bitcoin als eine „Hackerwährung“, da es immer wieder zu Einbrüchen in deren System kommen sollte.[68] Der letzte große Einbruch fand 2015 statt, als 342 Millionen EUR von privaten Anlegern in Honkong gestohlen wurden.

Zuzüglich stellt der BVDW die Frage der Rechtssicherheit dar. Bitcoins haben in Deutschland keine Rechtssicherheit. Gäbe es Rechtssicherheit für Bitcoins würde das das Ende der anonymen Transaktionen bedeuten. Wenn ein Schuldner Bitcoins abschickt und diese beim Verkäufer nicht ankommen, kann der Schuldner nicht mit staatlicher Hilfe rechnen.

Am 1. Juni 2011 macht Bitcoin seinen nächsten großen Schritt, denn es wird von einer bis dahin unerreichten Anzahl an Menschen als gültiges Zahlungsmittel angesehen. Durch einen Artikel von Adrian Chen wurden vielen Menschen die einzigartigen Eigenschaften von Bitcoin deutlich.[69] Im Artikel wurde bekanntgegeben, dass man auf dem Online-Handelsplatz „Mt.Gox“ Bitcoins gegen USD handeln konnte, was den damaligen Wert für Bitcoins an der Börse verdoppelte. Bitcoins wurden nur eine Woche später für 31 USD gehandelt. Der Wert stabilisierte sich dann auf 17,61 USD.

Die Entwicklung des Bitcoins schnitt im nächsten Jahr sehr positiv ab. Am 27. September 2012 wird die Bitcoin Foundation gegründet.[70] Die Bitcoin Foundation ist eine Organisation mit dem Ziel, Bitcoin zu schützen und zu fördern sowie Softwardesign und Infrastruktur zu standardisieren.[71] Mit der im März 2013 neuen Version 0.8.1 erneuerten Bitcoin-Entwickler das Vertrauen in die kryptographische Währung durch verbesserte Sicherheit. Im selben Monat begann der Preis des Bitcoins schnell zu wachsen und die Entwicklung einer spekulativen Blase wurde deutlich.[72]

Das von Nicos Anastasiades, dem Präsidenten Zyperns, der Eurogruppe, der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds geplante 10 Mrd. Rettungspaket, sollte die schwache zypriotische Wirtschaft stärken. Zu den Bedingungen gehörte allerdings ein beträchtlicher Abzug von den meisten Bankkonten mit Beständen über 100.000 € - eine ernste Angelegenheit nicht nur für reiche Zyprioten, sondern auch für Leute aus vielen Ländern, da die Insel als eine beliebte globale Steuer-Oase galt. In einem Versuch ihre Bestände zu halten, begannen viele Kontoinhaber in Bitcoins zu investieren und dadurch den Bitcoinpreis bis Anfang April hoch zu treiben, was den Wert eines Bitcoins von etwa 80 auf über 260 US-Dollar brachte. Der Preis des Bitcoins stabilisierte sich dann auf ca. 120 US-Dollar bis zum November jenes Jahres.

Als die US-Regierung im November 2013 eine Anhörung über das Potential der kryptographischen Währungen hält, sind viele der Teilnehmer und Senatoren einverstanden, dass Bitcoin ein großes Versprechen hält. Der allgemeine Konsens wird zusammengefasst von Jennifer Shasky Calvery, Direktorin des US-amerikanischen Finanzkriminalitätsgesetzes (FinCEN), bezeugte: "Wir wollen in einer Weise operieren, die die Innovation nicht beeinträchtigt."[73] Das steigerte den Wert des Bitcoins am 28. November 2013 auf das Allzeithoch von 1072,83 US-Dollar (+167,3 %). Dieses Hoch wurde auch von der positiven Haltung Chinas gegenüber dem Bitcoin begünstigt.[74] Das Verbot der chinesischen Regierung an ihre Finanzinstitute, Bitcoin zu verwenden lässt den den Preis auf 839,93 US-Dollar absinken. Im Dezember 2013 hat die chinesische Regierung Finanzinstituten den Handel von Bitcoins verboten. Die chinesische Regierung forderte auch jede Bank auf, bis zum 15. April 2014, alle ihre Konten geschlossen zu haben, welche von Betreibern von Webseiten, die Bitcoins handelten, eröffnet wurden.[75]

Aufgrund der Wertsteigerung wird Bitcoin für Hacker immer attraktiver. Daher entstehen in den folgenden Jahren viele Angriffe auf Bitcoin-Börsenmärkte. Einige von ihnen verursachen große Schäden. Zum Beispiel ließ die am 7. Februar 2014 durchgeführte „DDoS“-Attacke an die größten Bitcoin-Börsenmärkte den Preis zehn Tag später auf 626,25 $ fallen.[76] [77]

Am 25. Februar 2014 wurde der größte Bitcoin-Börsenmarkt „Mt. Gox“ geschlossen, da durch eine Cyberattacke 744.000 Bitcoins aufgrund eines Diebstahles fehlten.[78] An diesem Tag wurde 1 BTC für durchschnittlich 135 USD gehandelt.[79] Der Bitcoin-Börsenpreis erreichte ein Niedrigstwert von 400 US-Dollar.[80]

Der Preis des Bitcoins fiel in der folgenden Zeit, bis er im Januar des nächsten Jahres den Tiefpunkt von 198.59 US-Dollar erreichte. Unbekannte Hacker waren in der Lage, 18.866 Bitcoins aus Bitstamps operativer Heißbörse zu stehlen, die etwa 5,2 Millionen Dollar wert waren. Die Angreifer nutzten „Social Engineering“ gegen den Bitstamp-Systemadministrator Luka Kodric, um Zugang zu zwei der Bitstamp-Server zu erhalten und anschließend auch die privaten Schlüssel der heißen Brieftasche.Nach der Entdeckung des Einbruches, blockierte Bitstamp ihren Handel für die nächsten 8 Tage, in denen es seine Systeme auditiert und seine Handelsplattform wieder aufgebaut hat. Der Diebstahl repräsentierte "einen kleinen Bruchteil der Bitmaster-Gesamt-Bitcoin-Reserven", da die Mehrheit der Bitcoin-Fonds des Unternehmens in der Offline-Kaltlagerung unberührt blieb. Es wurden keine Kundenkontoguthaben betroffen. Die Reputation von Bitstamp wurde allerdings stark beschädigt.

Der Bitcoin konnte im nächsten Jahr aufgrund positiver Ereignisse wie die lebenslange Verurteilung vom Gründer des Illegalen Online-Handelsplatz „Silk Road“, Ross Ulbricht, und die Veröffentlichung der „BitLicence“ in New York wieder wachsen. Die Währung war in den darauffolgenden Monaten auf einem stetigen Marsch, der von einer Reihe von Faktoren wie die Abwertung des Yuan, der geopolitischen Unsicherheit und einer Zunahme der professionellen Investoren, die in das Mittel investiert haben, angetrieben hat. Am 3. Januar 2017 erreichte das Bitcoin erstmals seit 2013 wieder die 1000 US-Dollar.

Am 1. April deselben Jahres erreichte das Bitcoin einen neuen Gipfel als Japan, Bitcoin als eine legale Zahlungsart erkannte. Daraufhin stieg sein Wert auf 1.215,69 US-Dollar.

Der Wert des Bitcoins wuchs weiter bis zum ersten August dieses Jahres, wo es von 2.787,85 auf 3.383,79 US-Dollar stieg. Grund dafür war die Aufspaltung des Bitcoins in Bitcoin (BTC) und Bitcoin Cash (BCH). Dies verdoppelte die Bestände von jedem, der vor dem 1. August Bitcoin besaß. Es wurden die gleiche Menge an Bitcoin Cash wie die Höhe der Bestände verteilt. Jeder, der z.B. 10 BTC hatte, bekam 10 BCH dazu.

Alle diese Ereignisse mit ihren Abstürzen und Anstiegen lassen sich in der Grafik unter Punkt 3.3.3 erkennen.

2.4.2 Definition

Eine häufig verwendete Definition beschreibt Kryptographische Währungen als digitale Datenträger.[81] Damit wird nur ein Teil dieser Schöpfungen bezeichnet, da sie darüber hinaus ein Verwaltungssystem anbieten. Mit diesem System können Kryptographische Währungen erstellt, verteilt und ausgetauscht werden. Jede Kryptowährung hat ihren Ursprung in Bitcoin, der 2008 eingeführt wurde.[82] Das System Bitcoin ist ein Open-Source-Projekt, dessen Code jedem in der Open Source Online Community, Github.com zur Verfügung steht.[83]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Veranschaulichung des Open-Source Modells. Quelle: Alfresco.com[84]

Im Rahmen von Krypto-Währungen ist es wichtig, die Quellsoftware mit der Open Source Software nach ihrer Zugänglichkeit zu unterscheiden (siehe Abbildung 3). Der Code der geschlossenen Quellsoftware steht niemandem außer seinem Entwickler oder Produzenten zur Verfügung. Normalerweise wird beabsichtigt, sie als Produkt zu verkaufen. Käufer dürfen sie dann nicht weitergeben oder den Software-Code manipulieren. Eine Verletzung dieser Regel gibt dem Produzenten oder Entwickler dieser geschlossenen Quellsoftware das Recht, rechtliche Maßnahmen einzuleiten.[85] Open Source Software kann von jedem erworben und anschließend geändert werden. Viele Entwickler verbessern ständig die Software. Diese kleinen Verbesserungen werden oft als Samen bezeichnet. Das Open-Source-Modell in Abbildung 3 veranschaulicht die Möglichkeit Zusammenarbeit bei Open-Source Projekten von jenen Personen, die Interesse an dem Programm haben. So befindet sich, im Gegensatz zur geschlossenen Software, der Kunde auch im Entwicklungsprozess.

Bitcoin hat ein Team von Core-Entwicklern, die versuchen, den Code zu verbessern und Umweltveränderungen gegenüber robuster zu machen.[86] Im Github.com “Reposito-rium“ können Vorschläge erbracht werden, um den Bitcoins-Code zu verbessern.[87] Nach dem Einverständnis des Kernentwicklungsteams können diese Vorschläge der ganzen Bitcoin-Community vorgestellt werden, die dann in einem demokratischen Prozess darüber entscheidet.[88]

Im Allgemeinen kann jeder, der fortgeschrittene Fähigkeiten in der Programmierung hat, den Bitcoin-Code verwenden und diesen ändern, um eine neue kryptographische Währung zu erschaffen. Mittlerweile gibt es schon über 700 Kryptokurrenzwährungen.[89] Wie Abbildung 3 zeigt, sind allerdings nur wenige von ihnen bemerkenswert.

Die Mutter aller Kryptowährungen, der Bitcoin, dominiert deutlich den Markt mit einem Marktanteil von 57,15%, während der zweitgrößte, Ethereum, 18,61% des Marktes hält. Jedoch hat die Marktkapitalisierung des Bitcoins in den letzten Monaten Februar bis April 2017 mehr als 30% abgenommen während die von Ethereum um 13% zugenommen hat.[90]

Kryptographische Währungen, die als Alternativen zum Bitcoin gelten, werden auch Altcoins genannt.[91]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Marktkapitalisierung der kryptographischen Währungen im Zeitraum 2015-2017. Quelle Coinmarketcap.com[92]

Im folgenden Punkt geht es um die Darstellung und Erklärung der Entwicklung dieser Altcoins.

[...]


[1] (Desjardins, 2014)

[2] (Fehling, 2013)

[3] (Statista.de, 2016)

[4] (Handelszeitung.ch, 2017)

[5] (Castillo, 2014)

[6] (Krugman, 2014)

[7] (Bundesbank (1), 2017)

[8] (Bundesbank (2), 2017)

[9] (Forexbrokervergleich24.com, 2017)

[10] (Mai, 2015)

[11] (Mai, 2015)

[12] Investmentfonds ist eine Form von Geldanlage, welche die Möglichkeit bietet, das eigene Vermögen durch das Anlegen an Finanzwerte im Finanzmarkt zu vermehren.

[13] Diese können z.B Festgeld, Tagesgeld oder Anleihen sein.

[14] (Aktien kaufen für Anfänger (2), 2017)

[15] (Aktien kaufen für Anfänger (2), 2017)

[16] (Godmode-trader.de, 2017)

[17] (Deutsche Bundesbank (2), s.f.)

[18] (Deutsche Bundesbank (2), s.f.)

[19] (Mai, 2015)

[20] Die Erstgebühr wird auch als Agio bezeichnet

[21] (Aktien kaufen für Anfänger (2), 2016)

[22] (Tagesgeld-vergleich.net (2), 2017)

[23] (Zeit.de (2), 2016)

[24] (Businessinsider.de, 2016)

[25] (Vilar, 2011)

[26] (Braudel, Annales. Économies, Sociétés, Civilisations, Année 1946 Volume 1)

[27] (Kayl & Zinnecker, 2016)

[28] (Kayl & Zinnecker, 2016)

[29] Oder eine negative-

[30] (Finanztip.de, 2016)

[31] (Finanztip.de, 2016)

[32] 31,1 Gramm

[33] (Zinnecker, 2017)

[34] (Scheideanstalt.de (2), 2017)

[35] (Gold.de (4), 2017)

[36] (Gold.finanz-sektor.de, s.f.)

[37] Siehe 1.3.1 Definition und Auswahlmotiv

[38] Punkt 1.1: „Die notwendigen Eigenschaften und Beurteilungskriterien eines Wertaufbewahrungsmittels“

[39] Punkt 1.3.1: „Definition und Auswahlmotiv“

[40] Siehe Abbildung 2 auf Seite 10.

[41] (Gold-lohnt-sich.de, s.f.)

[42] (Gold.de (4), 2017)

[43] (Narat, s.f.)

[44] (Finanztip.de, 2016)

[45] Schliessfächer an der Bank werden, so wie bei Geldmarktfonds, als Sondervermögen betrachtet.

[46] (Finanztip.de, 2016)

[47] (Wallstreet-online.de (2), s.f.)

[48] (Coindesk.com (5), 2016)

[49] (Btc-echo.de, 2017)

[50] (Bitcoin.it (8), s.f.)

[51] (Bitcoin.it (8), s.f.)

[52] (Peterson, 2014)

[53] (Peterson, 2014)

[54] (Mack E. (., 2013)

[55] (Wile, 2013)

[56] (https://slashdot.org, 2010)

[57] (https://bitcointalk.org, 2010)

[58] (https://sourceforge.net, 2010)

[59] (https://bitcointalk.org, 2010)

[60] (Blockchain.info (5)) l

[61] (Frisby, 2015)

[62] (Christin, 2012)

[63] (Bitcoin.org/de (5), 2017)

[64] (Biryukov, Khovratovich, & Pustogarov)

[65] (Bitcoin.org (4), 2017)

[66] (Darknetmarkets.co, 2017)

[67] (Neuber, 2013)

[68] (Welt.de (4), 2015)

[69] (Chen A. (., 2011)

[70] (Bitcoinfoundation.org (1), 2017)

[71] (Bitcoinfoundation.org (2), s.f.; Bitpay.com (2), s.f.)

[72] (Blockchain.info (5))

[73] (http://onbitcoin.com, 2013)

[74] (nytimes.com, 2013)

[75] (Sophie Song, 2014)

[76] Die grössten Börsenmärkte für Bitcoins waren Mt. Gox, Bitstamp und BTC-e.

[77] (www.forbes.com, 2014)

[78] (Villar, Knight, & Wolf., 2014)

[79] (Bitcoincharts.com. )

[80] (Bitcoincharts.com. )

[81] (Stevenson J. , 2013).

[82] (Bitcoin.it (8), s.f.)

[83] (Liu, "Who's Building Bitcoin? An inside Look at Bitcoin's Open Source Development." )

[84] (Asay, 2006)

[85] (Grant)

[86] (Liu, "Who's Building Bitcoin? An inside Look at Bitcoin's Open Source Development." )

[87] Repositorium bedueutet soviel wie: Code depot.

[88] (Liu, "Who's Building Bitcoin? An inside Look at Bitcoin's Open Source Development." )

[89] (Coinmarketcap.com (2))

[90] (Coinmarketcap.com (1), 2017)

[91] (Altcoins.com.)

[92] (Coinmarketcap.com, 2017)

Details

Seiten
87
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668721180
ISBN (Buch)
9783668721197
Dateigröße
1.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v426403
Institution / Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Meschede
Note
2
Schlagworte
bitcoin anlagegut entwicklungsvergleich jahre gold geldmarktfonds

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Titel: Bitcoin als Anlagegut. Ein Entwicklungsvergleich über zehn Jahre mit Gold und Geldmarktfonds