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Die Bedeutung von Ideologie und Gewalt beim "neuen" Terrorismus

Hausarbeit (Hauptseminar) 2003 28 Seiten

Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Terrorismus – Versuch einer Definition
2.1. Historischer Wandel des Begriffs
2.2. Abgrenzung von Nachbarbegriffen
2.2.1. „Terror“ vs. „Terrorismus“
2.2.2. Terrorismus vs. Guerillabewegung
2.3.Dimensionen des Terrorismus.
2.4. Vom nationalen zum internationalem Terrorismus
2.4.1. Der nationale Terrorismus
2.4.2. Der internationale Terrorismus
2.4.3. Der „neue“ Terrorismus

3. Versuch der Konstruktion einer kollektiven Identität
3.1. Kollektive Identität- begriffliche Klärung
3.2. Aktuelle Ressentiments in der muslimischen Welt
3.3. Ideologie
3.3.1. Die Wurzeln des Fundamentalismus
3.3.2. Politisierungsprozesse
3.3.3. Schwarz-Weiß-Denken
3.3.4. Worst-Case-Denken
3.4. Zerstörungspotential - die identitätstiftende Rolle der Gewalt

4. Das terroristische Kalkül
4.1. Ingroup
4.2. Outgroup
4.2.1. Gewalt
4.2.2. Medien

5. Fazit

1. Einleitung

Die Terroranschläge des 11. September 2001 in New York, Washington und Pennsylvania richteten die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf das Phänomen des „neuen“ Terrorismus. Seit den frühen 90er Jahren richtet sich der Terrorismus islamischer Prägung vermehrt gegen westliche Ziele und wird in den Metropolen der westlichen Welt hineingetragen. Der Terrorismus gehört zu den am wenigsten verständlichen Gewalttaten von Menschen gegen Menschen. Die Anschläge der „neuen“ Terroristen erschüttern in ihrer Art und Weise der Durchführung, erscheinen als Ausdruck einer Irrationalität, weisen einen verheerenden Ausmaß an Opfer auf und erzeugen ein Gefühl der Unsicherheit und völligen Hilflosigkeit in der Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass der 11. September zwar ein Novum in seiner Dimension darstellt, sich aber letztendlich als eine dramatische Zuspitzung seit längerem absehbarer Trends begreifen lässt. Aufgrund dessen ist es enorm wichtig die Qualität des „neuen“ Terrorismus zu erkennen und die Rationalität seiner Akteure zu verstehen

Die globale Motive und Zielsetzung terroristischer Aktivitäten werden durch eine transnationale Ideologie inspiriert und getragen. Die Herausbildung dieser Ideologie scheint ein Vakuum zu füllen, dass das Ende der Ost-West-Konfrontation generierte. Das Gefühl der Ohnmacht gegenüber den diffusen Folgen einer nicht steuerbaren Globalisierung, die tief greifende Konflikte in der islamischen Welt und das gestörte Verhältnis zwischen ihr und den Westen, finden ihren konkreten Ausdruck in der Bewegung des islamischen Fundamentalismus. Dessen Radikalisierung mündet in den „neuen“ Terrorismus

In der vorliegenden Arbeit werde ich mich auf die soziale und konfrontative Dimension des „neuen“ Terrorismus konzentrieren. Mein Erkenntnisinteresse gilt vor allem der Frage, ob es sich bei dem „ neuen“ Terrorismus primär um einen sozialen Prozess handelt, d.h. um den Versuch der Konstruktion einer kollektiven, islamischen Identität

Diese Fragestellung setzt zunächst eine präzise begriffliche Definition voraus. In einem ersten Schritt soll daher der Begriff Terrorismus inhaltlich näher qualifiziert werden. In diesem Komplex werde ich einen kurzen Überblick über den Bedeutungswandel dieses Begriffs im historischen Kontext geben, Terrorismus von ähnlichen Begriffen, wie Terror und Guerilla semantisch abgrenzen und die wichtigsten Wesenszüge terroristischer Gewalt vorstellen. Auf dieser Grundlage werde ich auf die Qualität des „neuen“ Terrorismus eingehen, um zu einer Arbeitsdefinition für den zweiten Teil dieser Arbeit zu gelangen

Dieser beschäftigt sich dann, basierend auf den spezifischen Erscheinungsformen des „neuen“ Terrorismus, mit der Analyse der konstituierenden Faktoren zur Konstruktion einer islamischen Identität

In einem dritten Teil liegt der Schwerpunkt auf die Bedeutung der terroristischen Gewaltanwendung für die anzuwerbende Gruppe und für den als feindlich konstruiertem Kollektiv

2. Terrorismus – Versuch einer Definition

2.1. Historischer Wandel des Begriffs

Terrorismus stellt einer der umstrittensten Begriffe innerhalb der Politikwissenschaft dar. Während in der Alltagssprache, vor allem durch den Einfluss der modernen Medien eine allgemeine, wenn auch nur vage, Vorstellung von dem Phänomen zu herrschen scheint, tun es sich die Politikwissenschaftler bei ihren Definitionsversuchen schwer. Aufgrund der Tatsache, dass es über Terrorismus so wenig gesicherte Erkenntnisse gibt und durch den historisch bedingten Wandel dieses Phänomens, fehlt in der Politikwissenschaft eine präzise und wirklich zur Erklärung beitragende Definition des Phänomens. Ein erster Rekurs der Lexika sorgt nur wenig für begriffliche Klarheit. Die Definition, die das Oxford English Dictionary bietet, konzentriert sich vor allem auf den Wortsinn und weist einen Mangel an aktuellem politischem Verständnis auf. „ Terrorismus: Ein System des Terrors. I. Herrschaft durch Einschüchterung, wie sie durch die Partei , die in Frankreich während der Revolution von 1789 bis 1794 an der Macht war, eingerichtet und praktiziert wurde; das System des „Terrors“. Allgemein: Eine Politik, die die Ansicht verfolgt, Terror gegen diejenigen einzusetzen, gegen die sie sich richtet; die Tatsache, das Terror ausgeübt, oder der Umstand, dass Terror erlitten wird.“ (OED , zit. In: Hoffman 1999: 14) Diese Begriffsbestimmung geht auf die Zeit der Französischen Revolution zurück, als die Gewaltherrschaft Robespierres so bezeichnet wurde. Seither gilt das Phänomen Terrorismus als ein System, das auf Angst basiert. Vielfach werden deshalb auch politisch motivierte Gewalttaten im weitesten Sinne als Terrorismus bezeichnet. Die „Genfer Konvention zur Verhüttung und Bekämpfung des Terrorismus“ vom 16.11.1937 versucht als erstes internationales Dokument die politischen Terrorakte näher zu spezifizieren. Terrorismus wird aufgefasst als „kriminelle Taten, die gegen einen Staat gerichtet sind und das Ziel verfolgen, bestimmte Personen, eine Gruppe von Menschen oder die Allgemeinheit in einen Zustand der Angst zu versetzen.“ (Genfer Konvention zur Verhüttung und Bekämpfung des Terrorismus, zit. in: Heintze 2002: 71) Bei dieser Definition wird es deutlich, dass der Schwerpunk bei der Beschreibung des Phänomens sich verschoben hat – vom Staat als Ausgangspunkt des Terrors zu einzelnen Anschlägen auf Staatsoberhäupter oder die allgemeine Gefährdung des Lebens von Unbeteiligten. In diesem Zusammenhang gewinnt die Frage an Relevanz, ob Terrorismus Gewalt von oben als staatliche Repression oder von unten als substaatliche Revolution ist. Waldmann bietet einen Definitionsvorschlag an, der eine deutliche Abgrenzung von jenen Autoren enthält, die vom Staatsterrorismus sprechen. „ Terrorismus sind planmäßig vorbereitete, schockierende Gewaltanschläge gegen eine politische Ordnung aus dem Untergrund. Sie sollen allgemeine Unsicherheit und Schrecken, daneben aber auch Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen.“ (Waldmann 2002:11) Die Problematik bei dieser Definition besteht in ihrer Übertragbarkeit auf einen Guerillakrieg. Somit stellt sich die Frage, ob man unter Terrorismus eine Form des Krieges oder eine Gewaltform sui generis verstehen sollte. In der aktuellen Terrorismusdebatte wurde eine Reihe von Definitionsversuchen gemacht, die zu keinem zufrieden stellenden Ergebnis führen. Walter Laqueur z.B. versteht Terrorismus „ als Anwendung von Gewalt durch eine Gruppe, die zu politischen oder religiösen Zwecken gewöhnlich gegen eine Regierung, zuweilen auch gegen andere ethnische Gruppen, Klassen, Religionen oder politische Bewegungen vorgeht.“ (Laqueur 1998:44) Im Hinblick auf diese Definition vertritt Daase die Meinung, dass diese Formulierung, aufgrund einer fehlenden begrifflichen Zuspitzung äußerst unpräzise ist und somit viel Raum zur Interpretationen lässt, was letztendlich zum politischen Missbrauch des Terrorismusbegriffs führen kann. ( Daase 2001: 58)

Es wird also deutlich, dass viele Ereignisse als Terrorismus bezeichnet werden. In einem Atemzug spricht man von Staatsterrorismus, von terroristischen Anschlägen oder Attentaten. Sogar Guerillabewegungen werden unter dem Oberbegriff des Terrorismus genannt. Dasselbe Wort bezeichnet die dauerhafte Schreckensherrschaft der Despotie und den punktuellen Schrecken des Anschlags. Es droht die Gefahr, dass sich der Sinn des Begriffs mit zunehmender Extension noch weiter verdünnt. Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden eine Abgrenzung des Begriffs Terrorismus von Nachbarbegriffen unternommen

2.2. Abgrenzung von Nachbarbegriffen

2.2.1. „Terror“ vs. „Terrorismus“

Bei der Abgrenzung zwischen „Terror“ und „Terrorismus“ spielen semantische Unterschiede in den verschiedenen Sprachen eine bedeutende Rolle. In dem angelsächsischen Sprachraum hat es sich eingebürgert unter dem Begriff „Terrorismus“ sowohl Staatsterrorismus, als auch aufständischer Terrorismus zu verstehen. Im deutschen Sprachgebrauch empfiehlt es sich aber eine klare Differenzierung zwischen Terror als staatliche Schreckenherrschaft und Terrorismus als eine bestimmte Form des Angriffs gegen eine politische Ordnung vorzunehmen. Waldmann nennt drei Hauptunterschiede zwischen beiden Begriffen. Der wohl gravierendste Unterschied sieht er darin, dass der Terror ungleich mehr Menschenleben als der Terrorismus fordert. Als Beispiel dafür gelten Diktaturen wie Nazi-Deutschland, die Sowjetunion unter Stalin oder einige südamerikanische Militärregierungen, die in den Jahren zwischen 1965 und 1985 ihre Terrorregime errichteten. Die weit höhere Opferzahl von Terrorregimen bringt Waldmann in Korrelation damit, dass der Terror, der von Regierungen ausgeht, weniger risikobehaftet ist als bei Terroristen, die aus dem Untergrund agieren. Während in der Regel die Terroristen ihr eigenes Leben riskieren, haben die Sicherheitskräfte eines Terrorregimes weinig zu befürchten. Terroristischen Gruppen agieren aus einer Position des Schwächeren und sind deswegen auf Sympathisanten angewiesen. Das Erwecken von Sympathien stellt einen wichtigen Orientierungspunkt, der sich auf die Gewaltstrategie der Terroristen restriktiv auswirkt. Im Gegensatz dazu kann der Staat rücksichtslos seine Gewaltherrschaft ausüben. ( Waldmann 2002:15f)

2.2.2. Terrorismus vs. Guerillabewegung

Terrorismus und Guerillabewegung bezeichnen irreguläre Kampfmethoden, die sich nach drei Aspekten abgrenzen lassen

Guerillabewegungen sind grundsätzlich danach bestrebt bestimmte Territorien zu erobern und zu kontrollieren. Aufgrund dieser Zielsetzung beginnt der Guerillakrieg in abgelegenen Gegenden, die vom Staat schwer zu kontrollieren sind. Terroristische Organisationen mögen zwar ebenfalls territoriale Ziele haben. Sie sind aber weder willens noch in der Lage Territorien unter ihre Gewalt zu bringen und militärisch zu verteidigen

Guerillabewegungen setzten auf militärische Schlagkraft. Sie zielen durch den Einsatz physischer Gewalt auf die Schwächung des Gegners, um ihn letztendlich zu besiegen. Der Terrorismus setzt hingegen auf eine Strategie der Verbreitung von Panik und Schrecken

Guerillabewegungen, ungeachtet ihrer irregulären Kampfweise, respektieren bei ihren militärischen Operationen zumindest in der Regel die Scheidlinie zwischen Kombattanten und Zivilisten. Gleichwohl ist bei den meisten Rebellenbewegungen die Neigung zu verzeichnen, den Kombattantenbegriff auf alle Repräsentanten des staatlichen Apparats auszudehnen. Terroristen scheuen sich dagegen nicht, den Tod beliebiger Zivilpersonen in Kauf zu nehmen, um damit letztendlich die gewünschten physischen Effekte zu erreichen

( Schneckener 2002:13) Bei dieser Gegenüberstellung handelt es sich um Idealtypen. In der Realität besteht eine Grauzone zwischen beiden Phänomenen, da Gruppen im Zuge eines Konflikts ihren Charakter wandeln können

2.3.Dimensionen des Terrorismus

Ganz allgemein handelt es sich bei Terrorismus um eine Gewaltstrategie nicht-staatlicher Akteure, die politische Ziele durchsetzen wollen. In seinem klassischen Werk „Terror and Resistance“ entwickelt Victor Walter ein Dreierschema vom Terrorismus. „ Regardless of its political orientation, the first element of the terror process, in a logical as well as chronological sence, ist the specific act or threat of violence, which induce a general psychic act of fear, which in turn produces typical patterns of reactive behavior.“ ( Walter zit.in: Waldmann, 2002: 21)

Terrorismus ist die bevorzugte Gewaltstrategie von im militärischen Sinne schwachen Akteuren. Terroristische Organisationen sind in logistischer und personeller Hinsicht nicht stark genug, um dem staatlichen Apparat offen Paroli bieten zu können. Diese Konstellation ist durch krasse Asymmetrie gekennzeichnet. Deswegen operieren sie im Geheimen aus der Illegalität und haben das Überraschungsmoment auf ihrer Seite. ( Waldmann 1998: 10ff)

Die Gewaltstrategie von Terroristen setzt vor allem auf psychische Effekte. Das Ziel von Terroristen ist es primär bestimmte Personen, Gruppen oder eine Bevölkerung insgesamt zu schockieren und einzuschüchtern. Terroristische Gewaltakte zeichnen sich durch besondere Brutalität und Willkür aus. Terroristen wollen die Menschen in die Hysterie treiben, in Panik versetzen, durch Entsetzen lähmen. Von allen anderen Formen der Gewalt zeichnet sich Terrorismus zunächst durch die gezielte Erzeugung von Angst aus. Die Gewalt dient zur Einschüchterung, zur Überwältigung durch Schrecken. Sie soll Chaos und ein Gefühl der Unsicherheit verbreiten. Bei dem Einsetzen von Gewalt wird keine Unterscheidung zwischen Kombattanten und Zivilisten gemacht. Die Opfer, gerade unter der Zivilbevölkerung, sind nicht bewusst ausgewählt und der Anschlag auf sie hat meist sehr wenig mit der Person zu tun. Jemand wird in der Regel zur Zielscheibe der Terroristen, weil er/sie zum Angehörigen einer bestimmten Kategorie von Personen stilisiert wurde. (Schneckener 2002: 10)

Der Schockeffekt bei terroristischen Anschlägen stellt nicht eine unerwünschte Nebenwirkung, sondern ein zentraler Bestandteil terroristischer Logik und Gewaltstrategie. Schockeffekten dienen grundsätzlich der Erzeugung einer Stimmung der Furcht und des Schreckens, um dem Staat seine Basislegitimität zu rauben. Denn die erste Aufgabe des modernen Staates ist die Garantie der Sicherheit seiner Untertanen. Sobald er nicht mehr in der Lage ist diesen Auftrag zu erfüllen, droht ihm die Zustimmung der Untertanen zu verlieren. ( Sofsky 2001: 33f)

Terrorismus besteht demnach aus drei Hauptelementen. Das erste ist ein Gewaltakt oder dessen öffentliche Androhung. Damit ist zweitens eine starke emotionale Reaktion intendiert: Gefühle der Furcht und des Schreckens oder zumindest starker Verunsicherung, aber auch „positive“ Emotionen, wie Sympathie und freudige Hoffnung. Als Konsequenz dieser Emotionen zielen terroristische Anschläge drittens auf bestimmte Verhaltensrektionen ab: insbesondere überstürzte, von Panik diktierte Schutz- und Vergeltungsmaßnahmen, aber auch Unterstützung und aktive Mithilfe beim angestrebten Kampf

Die Grundfiguration des Terrorismus umfasst demnach entsprechend der Dreiersequenz bei Vollzug und Wirkung terroristischer Aktionen drei Instanzen, die in jedem Fall in das Geschehen involviert sind. Das sind zum ersten die Täter, von denen der terroristische Akt seinen Ausgang nimmt, zweitens die Opfer der Gewalttaten, und drittens die eigentliche Zielgruppe, um deren emotionale Beeinflussung und entsprechende Verhaltensreaktionen es letztendlich geht. ( Waldmann 2002: 21) Daraus ergibt sich die kommunikative Komponente des terroristischen Handelns. Terroristische Aktionen dienen als ein Mittel politische Signale und Botschaften gleichermaßen an Freund und Feind zu übermitteln. In diesem Sinne ist Terrorismus primär eine Kommunikationsstrategie

2.4. Vom nationalen zum internationalem Terrorismus

2.4.1. Der nationale Terrorismus

Der nationale oder interne Terrorismus stellt die „klassische“ Form des Terrorismus dar, bei der Terroristen innerhalb ihres Nationalstaates Gewaltakten auf ihre Mitbürger verüben. Der nationale Terrorismus geht also von einer Kongruenz zwischen Täter und Opfer im Hinblick auf die nationale Zugehörigkeit bei gleichzeitiger territorialer Begrenzung innerhalb der Grenzen des Nationalstaates aus. Diese Form des Terrorismus ist typisch für anti-kolonialen Befreiungsbewegungen, ethno - nationalen Separatismus, sozial – revolutionäre Ideologien. Prominente Beispiele für terroristische Gruppierungen nach 1945 sind die baskische ETA, die nordirische IRA, die deutsche RAF, die jüdische Kach etc. Der für all diese Gruppierungen einigende Aspekt ist das Bestreben nach einer Veränderung der bestehenden nationalen Ordnung. Sie alle verübten und verüben ihre Anschläge im Inland, wobei ihre Opfer vor allem Repräsentanten der politischen Ordnung sind. (Schneckener 2002:15)

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Details

Seiten
28
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638404990
Dateigröße
593 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v42479
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,3
Schlagworte
Bedeutung Ideologie Gewalt Terrorismus

Autor

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Titel: Die Bedeutung von Ideologie und Gewalt beim "neuen" Terrorismus