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Wirtschaft- und Industriegeographie: Bangalore - Aufstieg einer Technologieregion in Indien im Zeitalter der Globalisierung

Seminararbeit 2004 29 Seiten

Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie

Leseprobe

Inhalt

1. Begriffe / Glossar

2. Darstellung von zwei Wirtschaftstheorien
2.1. Der rational Standort oder Transportminimalkostenpunkt Webers
2.2. Die Theorie der langen Wellen
2.3. Literatur

3. Ergebnisprotokoll des Seminars vom 11.12.2003

3.1 Vortrag: The „Celtic Tiger“ – Die Entwicklung der High-Tech-Industrie in Irland

3.2 Vortrag: Internationalisierung und High-Tech-Entwicklung in Deutschland – Das Beispiel Bayern

4. Schriftliche Fassung Referat: „Bangalore – Aufstieg einer Technologieregion in Indien im Zeitalter der Globalisierung“
4.1. Einleitung
4.2. Indiens Wirtschaftspolitik im Zeitalter der Globalisierung
4.2.1. Phase der self reliance
4.2.2. Liberalisierung
4.2.3. Fragmentierende Entwicklung
4.2.4. Auswirkungen auf internationaler Ebene
4.3. Das Beispiel Bangalore – Aufstieg einer Technologieregion
4.4. Fazit
4.5. Literatur

5. Anhang

1. Begriffe / Glossar

Agglomerationsnachteile

„[…] Einzelne Agglomerationsvorteile können bei Überschreiten eines bestimmten Optimalwertes in Agglomerationsnachteile umschlagen. Als Gründe sind zunehmende Bodenpreise, ökologische Belastung und Verkehrsprobleme anzuführen. […]“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 17

Agglomerationsvorteile :

„nach der industriellen Standortlehre Kostenvorteile für die Produktion und die Vermarktung der Produkte. Dieser Kostenvorteil ist durch die besondere Raumqualität bedingt.“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 17

Arbeitsmarkt :

„Angebot an und Nachfrage nach Arbeitskräften in einem marktwirtschaftlichen System. […] Das Angebot an Arbeitskräften setzt sich aus den Arbeitslosen und den ungekündigten Arbeitnehmern zusammen.“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 43

Bruttosozialprodukt (BSP) :

„Gesamtwert aller in einer Volkswirtschaft innerhalb eines Jahres erzeugten Produkte bzw. erbrachten Dienstleistungen. […]“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 114

Bruttoinlandsprodukt (BIP) :

„Summe aller innerhalb eines Jahres erbrachten volkswirtschaftlichen Leistungen im Inland.[…]“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 114

economies of scope (interne Ersparnisse) :

„bei der Produktion werden wachsende Betriebsgrößen und zunehmender Massenproduktion, welche die Durchschnittskosten senkt, economies of scale erwartet.[…]“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 155

economies of scope :

„Fähigkeit von Unternehmen, durch Einsatz innovativer Produktionsweisen flexibel, schnell und relativ kostengünstig auf individuelle Kundenwünsche zu reagieren.“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 155

footlose industry :

„weitgehend standortneutrale Industrie. Für die der footlose industry zuzurechnenden industriellen Branchen ist es in der Regel gleichgültig, wo ihre Produktionsstätten liegen. Die in der Produktion eingesetzten Materialen sind entweder Ubiquitäten oder haben verschieden, weit gestreute Herkunftsorte. Transportkostenvorteile entstehen deshalb letztlich nirgends. Auch der Energiebezug rechtfertigt bei regional irrelevanten Preisunterschieden keine Standortbevorzugung. Schließlich werden auch keine speziell ausgebildeten Arbeitskräfte benötigt. Selbst Fühlungsvorteile können unbedeutend sein.

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 224

Fusion :

„in der Wirtschaft Verschmelzung zweier oder mehrer Kapitalgesellschaften. Unterschieden wird die Fusion durch Aufnahme und die Fusion durch Neubildung. Die übernehmende Gesellschaft kann nur ein Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien sein.“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 236

global sourcing :

„in der Wirtschaft die strategische Ausrichtung auf internationale Beschaffungsmärkte. Ziel des global sourcing ist die langfristige Schaffung strategischer Wettbewerbsvorteile durch die Erschließung neuer Beschaffungsmöglichkeiten im Rahmen einer globalen Unternehmensstrategien.“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 228

Importsubstitution :

„Ersatz importierter Produkte durch heimische Erzeugnisse“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 341

Industriebesatz :

„Messziffer zur Beurteilung der Bedeutung der Industrie im Raum. Der Industriebesatz wird gemessen in Industriebeschäftigen pro 1000 Einwohner.“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 343

Industriedichte :

„Messziffer zur Beurteilung der Bedeutung der Industrie im Raum. Die Industriedichte wird gemessen in Industriebeschäftigte pro Quadratkilometer.“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 343

Industriepark :

„zusammenhängendes, in sich geschlossenes Areal zur Ansiedlung von Industriebetrieben. Der Industriepark weist eine umfangreiche infrastrukturelle Ausstattung […] auf. Der Industriepark wird von einer staatlichen oder privaten Trägergesellschaft verwaltet. […]“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 345

Input :

„in Systemen bzw. Ökosystemen die Eingabe bzw. der Eintrag von Materie oder Energie, bewirkt durch systeminterne oder -externe Prozesse

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 351

joint venture :

„Partnerschaftsunternehmen in- und ausländischer Anteilseigner. Joint venture finden häufig zwischen Industrie- und Entwicklungsländern statt, […].“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 364

lean production (schlanke Produktion) :

„Unternehmensstrategie mit dem Ziel, in allen Bereichen Ressourcen und Kosten zu minimieren.[…]“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 462

Merkantilismus :

„Wirtschaftssystem, das in Europa vor allem im 17./18. Jh. Verbreitet war. Es beruht auf staatlicher Lenkung und Förderung von Handel, Gewerbe und Bergbau mit dem Ziel verstärkter Wohlstandsmehrung des Staates und seiner herrschenden Schichten, vielfach auch auf Autarkiebestrebung. […]“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 504

Monostruktur :

„einseitige Struktur. Der Begriff Monostruktur wird meistens zur Kennzeichnung der Wirtschaftsstruktur an einem Standort in einem Wirtschaftsraum oder in einem Land benutzt. Eine ausgesprochene Monostruktur liegt vor, wenn die Struktur gänzlich von einem bzw. einer einzigen Funktion bestimmt oder beherrscht wird.

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 526

Montanindustrie :

„gemeinsame Bezeichnung für den Bergbau sowie für die Eisen- und Stahlindustrie.[…]“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 528

output :

„in der Wirtschaft verwendeter Begriff, der den meist als Menge gemessenen Ertrags einer wirtschaftlichen Aktivität bezeichnet.“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 595

Produktionsfaktoren :

„unverzichtbare Grundlagen der Güterproduktion. Die klassischen Produktionsfaktoren sind Arbeit, Boden und Kapital. In einem weiteren Sinne sind alle für ein Produktion maßgeblichen Faktoren als Produktionsfaktoren zu betrachten, z.B. natürliche Hilfsquellen, Unternehmerleistung, Erfindergeist usw.“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 653

spin-off-Gründung :

„von einer Person ausgehende Unternehmensgründung, bei der in einer nicht-privaten Forschungseinrichtung […] zuvor erworbenes Know-how als Humankapital eingeht.“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 803

World Trade Organisation (WTO) :

„Organisation, die 1995 das „Provisorium“ GATT abgelöst hat. Die WTO wurde auf der Ministerkonferenz in Marrakesch/Marokko 1994 gegründet und gliedert sich in die 3 Teilbereiche GATT( Warenhandel), GATS (Dienstleistungen) und TRIPS (geistige Eigentumsrechte).“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 1008

Zweigbetrieb (Zweigwerk):

„Teil eines Mehrwerksunternehmen, dessen Standort nicht mit dem des Hauptbetriebes identisch ist. […]“

Zitiert nach: Leser, H. (Hrsg.), Diercke – Wörterbuch Allgemeine Geographie, München 2001, S. 1024

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Details

Seiten
29
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638404044
Dateigröße
2.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v42355
Institution / Hochschule
Universität Potsdam – Institur für Geographie
Note
1,3
Schlagworte
Wirtschaft- Industriegeographie Bangalore Aufstieg Technologieregion Indien Zeitalter Globalisierung Mittelseminar Humangeographie Wirtschafts-

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Titel: Wirtschaft- und Industriegeographie: Bangalore - Aufstieg einer Technologieregion in Indien im Zeitalter der Globalisierung