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Der Geruch und der Geruchssinn - eine soziologische Betrachtung über die soziale Konstruktion der olfaktorischen Wahrnehmung

Hausarbeit (Hauptseminar) 2005 22 Seiten

Soziologie - Kultur, Technik und Völker

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bedeutung des Geruchssinns
2.1. Die allgemeine Bedeutung des Geruchssinns
2.2. Die sakramentale Bedeutung und die Bedeutung der Aromatika

3. Die sozio-historische Entwicklung der Gerüche im Zivilisationsprozess
3.1. Von der Profanierung der Gerüche in den Kulturen der Vor- und Frühgeschichte bis zu weitreichenden Folgen von Gerüchen im Mittelalter
3.2. Die olfaktorische Revolution in Europa und ihre Folgen im 18. und 19. Jahrhundert
3.2.1. Veränderter Umgang mit Gerüchen als Folge der wissenschaftlichen Entdeckung von Gefahrenquellen
3.2.2. Strategie der Reinigungsmaßnahmen und die neue Hygiene
3.2.3. Von der fauligen Gefahr zur Aufmerksamkeit gegenüber sozialen Gerüchen

4. Der Geruchssinn in der heutigen Geruchskultur und sozialen Struktur

5. Resümee und Ausblick

6. Literaturverzeichnis

1. Einführung

„Unbegreiflich dieser Duft, unbeschreiblich, in keiner Weise einzuordnen, es durfte ihn eigentlich gar nicht geben. Und doch war er da in herrlichster Selbstverständlichkeit. Grenouille folgte ihm, mit bänglich pochendem Herzen, denn er ahnte, dass nicht er dem Duft folgte, sondern dass der Duft ihn gefangen genommen hatte und nun unwiderstehlich zu sich zog.“[1] Dieses Zitat aus Patrick Süskinds Roman „Das Parfüm“ zeigt auf wunderbare Weise welche (unbewusste) Macht Gerüche in der Welt ausüben können, auch, wenn es auf den ersten Blick scheint, als ob die heutige hoch entwickelte zivilisierte Welt kein Interesse an diesem Phänomen hätte.

Der Geruchssinn ist zwar einer der ältesten Sinne, aber auch der am wenigsten erforschte Sinn. Es existieren bis heute vergleichsweise wenige wissenschaftliche Arbeiten, die sich diesem überlebenswichtigen Sinn widmen.

Im Laufe der Evolution übernahm der Geruchssinn vornehmlich die Aufgabe, Nahrung und einen geeigneten Sexualpartner zu finden und auf diese Weise die eigene Art zu erhalten. Doch in Laufe der Zeit nahm die Bedeutung des Riechens zugunsten des Sehens ab.

Dabei ist der Geruchssinn nach wie vor unentbehrlich für den Menschen, auch, wenn er im Gesellschaftsleben durch die immens fortschreitende Desodorierung weitgehend keine Rolle mehr spielt. Durch das Lüften, Verlagern der Industrie in wohnungsfreie Gebiete und extreme geruchsbekämpfende (Körper-)Reinigungsrituale kann durchaus der Anschein entstehen, dass nicht das Erforschen des Geruchs, sondern seine Beherrschung und Vernichtung Ziel der modernen Gesellschaft ist. Der Geruch tritt heutzutage hauptsächlich nur in kommerzieller Weise auf: in der Vermarktung von desodorisierenden Körper- und Textilpflegemitteln auf.

Das zentrale Anliegen dieser Arbeit ist die soziale Konstruktion der olfaktorischen Wahrnehmung. Ziel dieser Hausarbeit ist es zu erforschen, welche Bedeutung der Geruchssinn für die Menschheit hat. Einen Schwerpunkt soll die sozio-historische Entwicklung der Gerüche im Zivilisationsprozess bilden. Auch die Aktualität soll in bei der Untersuchung der sozialen Konstruktion der olfaktorischen Wahrnehmung berücksichtigt werden: Dabei soll der Geruchssinn in der heutigen Geruchskultur und in der sozialen Struktur analysiert werden.

Die Hausarbeit ist in drei für die vorgestellte Fragestellung relevanten Themen aufgeteilt.

Im Kapitel 1 wird auf die Bedeutung des Geruchssinns hingewiesen und eingegangen.

Kapitel 2 beschäftigt sich der sozio-historischen Entwicklung der Gerüche im Zivilisationsprozess Dabei wird in der chronologischen Reihenfolge erst die Rolle der Gerüche in der Antike bis zum beginnenden Mittelalter vorgestellt. Im zweiten Schritt soll die olfaktorische Revolution in Europa im 18. und 19. Jahrhundert sowie ihre Ursachen und Folgen untersucht werden. In diesem Kontext wird auf den veränderten Umgang mit Gerüchen, die Strategie der Reinigungsmaßnahmen und die neue Hygiene sowie die aufgekommene Aufmerksamkeit gegenüber sozialen Gerüchen eingegangen. Kapitel 3 untersucht die Rolle des Geruchssinns in der heutigen Geruchskultur und in der sozialen Struktur.

Abschließend werden ein Resümee und ein Ausblick gewagt.

2. Bedeutung des Geruchssinns

2.1 Die allgemeine Bedeutung des Geruchssinns

Der Geruchssinn hatte lange Zeit viel Unrecht erfahren: man hat von einem „niederem Sinn“ gesprochen, degradierte ihn zum tierischem (folglich nicht menschenwürdigen) Sinn und vergaß ihn im Laufe der Zeit. Er wurde immer wieder nur in Verbindung mit intensiven primitiven Reaktionen und der Sexualität gebracht. Dabei dient er dem Menschen als erstes Frühwarnsystem bei Gefahren und ist ein >>mystischer Sinn<<, weil er unsichtbar arbeitet und weil die Gehirnzonen, in denen die Geruchserinnerungen aufgewahrt werden, mit den tiefsten Gefühlsbewegungen verbunden sind.[2]

Der Geruchssinn war im Evolutionsprozess schon sehr früh außerordentlich hoch entwickelt. Im oberen Teil der Nase, genauer in der Gegend des Nasendaches, befindet sich die Riechschleimhaut. Dieser Bereich enthält die auf die Wahrnehmung von Duftmolekülen spezialisierten I. Hirnnerv. Von dort aus gehen ungefähr 5Millionen Riechsinnes-Nervenzellen direkt zum Riechkolben, einem Teil des Gehirns. Der betroffene Gehirnbereich gehört zum sogenannten limbischen System. Diese dem Bewusstsein entzogenen Regionen des Gehirns steuern nicht nur den Geruchssinn, sondern auch vor allem die Gefühlswelt. Die Nervenfasern des olfaktorischen Systems führen direkt zu diesem Gehirnbereich, ohne den Thalamus passieren zu müssen. Das ist der Grund warum es zu blitzschnellen Geruchserinnerung kommt. Die über den Geruchssinn aufgenommenen Reize werden an andere Teile des Gehirns weitergeleitet und lösen dort eine Reihe von körperlichen und emotionalen Reaktionen aus. Einmal aufgenommene Gerüche unterliegen fast nie dem Kurzzeitgedächtnis, sondern bleiben lange in Erinnerung. Somit nehmen Gerüche direkten Einfluss auf das emotionale Wohlbefinden. Gefühle und Emotionen können durch Gerüche ausgelöst werden, längst vergessene Erlebnisse und Empfindungen sind an ganz bestimmte Düfte geknüpft. Wenn man dem Duft begegnet, der ein vergangenes Erlebnis begleitet hat, tauchen möglicherweise spontan Bilder und Erinnerungen aus dem Unterbewusstsein auf.[3]

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte Cabanis gewusst, dass der Geruchssinn zu vielen Organen eine Art „innige Beziehung“ unterhält und deshalb zum Sinn der Sympathie erhoben wurde. Mit Hilfe des Geruchsorgans entwickelten sich Empfindungen der Sympathie oder Antipathie bei Lebewesen.[4]

Anfang des 19. Jahrhundert wurde ebenfalls festgestellt, dass der Geruch nicht mehr ausschließlich dem sinnlichen Begehren und dem Glück, den er erzeugt, dient.

Es ging nicht mehr so sehr um das Empfinden einer vergänglichen Begegnung, sondern vielmehr um das Verändern des innigen Gefühls. Es wuchs in Folge dessen die Aufmerksamkeit gegenüber den fliehenden Gerüchen der Zeit. Es kam zu einer Geruchserinnerung, die zum Leitmotiv wurde. Auch erhob man den Geruchssinn zum Sinn der „zärtlichen Erinnerungen“.[5]

Diese mittlerweile 200 hundert Jahre These von Cabanis hat bis heute keineswegs an Bedeutung verloren: im Gegenteil. Der Wissenschaftler Kollbrunner ist der Meinung, dass Gerüche nicht nur starke Gefühle erregen können, sondern auch intensive Erinnerungen hervorrufen, wie zum Beispiel beim Geruch eines geliebten Menschen oder beim Geruch von Mottenkugeln, der an die Großmutter erinnert.[6]

Auch unterscheidet sich der Geruchssinn von den anderen Sinnen vor allem dadurch, dass die Sprache für die Dufteindrücke keine spezifischen Empfindungskategorien bereithält. Bei der Kommunikation über Duftempfindungen ist man meistens auf die Duftquelle angewiesen, sprich auf externe Charakteristika (z. B. etwas riecht blumig), da wir über die >innere< Bezeichnung für den entsprechenden Dufteindruck nicht verfügen. Dieser Mangel an verbalen Duftkategorien findet in sämtlichen Sprachen statt.[7] Auch Simmel hat sich in seinen Publikationen mit diesem Phänomen beschäftigt. Auch er stellte fest, dass es dem Menschen schwer fällt, die vom Geruchssinn erzeugten Sinneseindrücke zu analysieren und mit Worten zu belegen: „In ganz anderem Maße als die Empfindungen jener Sinne entziehen sich die des Geruches der Beschreibung mit Worten, sie sind nicht auf die Ebene der Abstraktion zu projizieren.“[8]

Ferner hielt Simmel den Geruchssinn für den intimsten unserer Sinne, was er mit folgendem Zitat untermauerte: "Dass wir die Atmosphäre jemandes riechen, ist die intimste Wahrnehmung seiner, er dringt sozusagen in luftförmiger Gestalt in unser Sinnlich-Innerstes ein, und es liegt auf der Hand, dass bei gesteigerter Reizbarkeit gegen Geruchseindrücke überhaupt dies zu einer Auswahl und einem Distanznehmen führen muss, das gewissermaßen eine der sinnlichen Grundlagen für die soziologische Reserve des modernen Individuums bildet."[9]

Auch die Psychologin Regina E. Buschmann-Maiworm hält das Riechen für eines unserer intimsten Sinne. Intim, weil im Gegensatz zum Sehen nur in der Nähe wirksam wird, während das visuelle System auch sehr gut als Fernsensor funktioniert. Das Riechen spielt in vielen Lebensbereichen eine Rolle etwa bei der Mutter-Kind- Interaktion, Zyklussynchronisationen, Partnerwahl, Kommunikation.[10]

2.2 Die sakramentale Bedeutung und die Bedeutung der Aromatika

Die Bedeutung der olfaktorischen Sinneneindrücke dient nicht nur der Überlebensstrategie im Rahmen der Gefahreneinschätzung bzw. zur Wahrnehmung von Körpergerüchen, sondern hatte und hat auch heute noch eine sakramentale Bedeutung.

Durch das Verbrennen bestimmter balsamischer Hölzer, Harze und aromatischer Pflanzenteile und den dadurch entstandenen Rauch kam es zu einer Art Kommunikationsmittel zwischen dem Menschen und den Göttern, die durch den in dem Himmel steigenden Rauch angerufen werden konnten. Die Funktion der Rauchopfer diente der Verehrung der übersinnlichen Wesen, war ein Zeichen des Dankes für ihr Wohlwollen und ein Mittel zu derer milden und gnädigen Stimulation. Auch war das rituelle Verbrennen bestimmter Materialien ein Weg, die Verbindung zwischen Lebenden und den Toten herzustellen bzw. zu halten. Die sakramentale Bedeutung wurde vor allem durch den Charakter der Duftstoffe unterstrichen, die geheimen Orten entstammen und nur mit Hilfe speziellern Wissens und unter Mühen und Gefahren erst erobert und dann geerntet werden konnten. Die eben beschriebenen Umstände verliehen den Düften bestimmte Eigenschaften, die sie mit dem Heiligen, Übernatürlichen und somit mit den innersten Prinzipien des Lebens verbanden.[11]

Vor allem die Kulturen der Vor- und Frühgeschichte integrierten die Magie der Duftstoffe in ihren kollektiv-religiösen Zeremonien.[12]

Auch in der Antike waren Räucherwaren, Geruchstoffe, duftende Essenzen und Salben mit magischen Riten verbunden. Die Magie bediente sich der >guten< und >schlechten< Gerüche: so erforderte ein `schlechtes` Werk wie Hass und Unglück oft eine stinkende und billige Räucherung, wohingegen ein `gutes` Werk, wie beispielsweise das Wohlwollen und die Liebe, nicht selten kostbare Ingredienzien verlangte.[13]

Doch nicht nur die frühen Völker und Kulturen bedienten sich des Charakters und der Bedeutung der Gerüche: Auch hat der Gebrauch von Duftstoffen in der Kirche einen verbindenden und gesellschaftsfestigenden Charakter was sich in der Anwendung von Weihrauch widerspiegelt. Das Verbrennen von Weihrauch hat die Aufgabe, eine geheiligte Atmosphäre und somit eine Verbindung zu Gott herzustellen.[14]

Neben der sakramentalen Bedeutung hatte der Geruch in Form von Aromatika eine heilende und gesundheitsfördernde Wirkung zur Folge.

Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts war der Glauben an die Heilkraft der Wohlgerüche in der Bevölkerung tief verwurzelt. Aromata und Parfüms wurde ein therapeutischer Wert zugesprochen: man behauptete, dass beispielsweise der aromatische Duft, der durch die Vagina eingeblasen wurde, die Gebärmutter anregen und nach oben ziehen könnte.[15]

Auch wirkten die aromatischen Stoffe im 17. Jahrhundert der Luftverderbnis entgegen und waren ein anerkanntes Mittel zur Bekämpfung von Infektionen sowie Krankheiten und ein Mittel zur Erhöhung der Widerstandskraft des Organismus.[16] Traditionsgemäß wappnete man sich mit in Essig getränkte Schwämmen, Riechäpfeln oder Riechkapseln gegen Epidemien.[17]

Erst Mitte des 18. Jahrhunderts wurden Aromatika als Desinfektionsmittel disqualifiziert.[18]

Trotz mancher Rückschläge und teilweiser Disqualifikation von Düften als Heilmittel wurde die positive Wirkung ätherischer Öle auf das Nervensystem wissenschaftlich bestätigt. 1875 hob W. S. Watson in einen Beitrag in „The Medical Press And Circular“ hervor, welche aufmunternde Wirkung Düfte auf Geisteskranke hätten. Auch empfahl er eine Behandlung mit Rosenöl in Fällen von nervösen Magen und schlechter Verdauung. Auch Prof. Paolo Rovesti betonte in seinem Buch „In Search Of Perfumes Lost“ welche heilende Wirkung die Aromatherapie auf die Bekämpfung von Depressionen und Angstzuständen hätte.[19]

Bis heute bedient sich die Medizin der heilbringenden Wirkung von Aromatherapien bei psychischen Erkrankungen.

3. Die sozio-historische Entwicklung der Gerüche im Zivilisationsprozess

3.1 Von der Profanierung der Gerüche in den Kulturen der Vor- und

Frühgeschichte bis zu weitreichenden Folgen von Gerüchen im Mittelalter

Die Verwendung von Duftstoffen bezog sich in allen Kulturen der Vor- und Frühgeschichte nur im sakramentalen Bereich. Alles, was wohlriechend war, war den Göttern vorbehalten. Erst in der Antike pflegten diejenigen, die es sich leisten konnten, einen verschwenderischen Parfümkult. Jeder, der etwas auf sich hielt, geizte nicht mit wohlriechenden Ölen, Wässerchen und ausgiebigem Baden in duftenden Essenzen. Die Befriedigung rein ästhetischer Genüsse mit der Verwendung von Wohlgerüchen wurde entdeckt und praktiziert. Geruch spielte allerdings nicht nur bezogen auf die eigene Person (ganz gleich ob Mann oder Frau) und deren Wohnbereiche eine wichtige Rolle, sondern auch weiterhin in der Verehrung der Götter (z.B. Opfergaben) und in der Anwendung der Medizin.[20]

Bereits in der Antike nahmen die Griechen und Römer Gerüche zur Hilfe, um Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen. Der offenbar am leichtesten bemerkbare Unterschied herrschte zwischen Armen und Reichen: Weniger Wohlhabende konnten logischerweise die teuren Duftstoffe nicht leisten, ebenso wenig wie die Sklaven, die für die Reichen die Häuser sauber hielten. Schon zu dieser Zeit wurden bestimmte Berufsgruppen wie Gerber oder Fischhändler als übel riechend aufgrund der Materialien, mit denen sie in Berührung kamen, klassifiziert. Dasselbe galt für Landbewohner, die bei den Städtern den Ruf hatten, nach Knoblauch und Ziegen zu stinken und unkultivierte Hinterwäldler zu sein. Auch Sklaven wurde nachgesagt, anders zu riechen. Schon damals wusste man, dass Männer und Frauen einen geschlechtsspezifischen Eigengeruch haben, auch wenn bei Parfums keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gemacht wurden Es herrschte allerdings die Meinung, dass Frauen tendenziell übel riechen. Man kann ruhig annehmen, dass diese Behauptung von Männern verbreitet wurde, weil die Frauen eventuell eine latente Gefahr für die patriarchale Ordnung darstellen konnten. Frauen wurden anhand von Geruchszuschreibungen weiter unterteilt: Ihrem Lebenszyklus folgend durchschritten Frauen verschiedene Geruchsstadien, angefangen mit dem Duft des jungen, unverheirateten, anziehenden Mädchens, der sich jedoch mit der Ehe und zunehmendem Alter in Gestank verwandelte. Prostituierte waren eine andere übel riechende Gruppe von Frauen, vordergründig bedingt durch ihre Arbeitsumstände, aber auch auf symbolischer Ebene erklärbar mit ihrem niedrigen sozialen Status.

[...]


[1] Süskind, Patrick: Das Parfüm, Zürich 1985

[2] Vgl. Morris Edwin T.: Düfte. Kulturgeschichte des Parfüms, Düsseldorf 1993, S. 49

[3] vgl. Morris 1993, S. 50ff

[4] Vgl. Corbin Alain: Pesthauch und Blütenduft. Eine Geschichte des Geruchs, Berlin 1984, S. 185ff

[5] Corbin 1984, S. 265ff

[6] Vgl. Kollbrunner, Jürg :Die Nase. Ihre Bedeutung aus psychologischer Sicht. Ars Medici, 23, 2000, S. 1423-1427

[7] Vgl. Burdach Konrad J.: Geschmack und Geruch. Gustatorische, olfaktorische und trigeminale Wahrnehmung, Bern/Stuttgart/Toronto 1988, S. 30

[8] Georg Simmel: Der Raum und die räumlichen Ordnungen der Gesellschaft, 4. Teil, in: ders: Soziologie. Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung, Berlin 1908, S. 483-493 (http://socio.ch/sim/unt9a.htm Internetrecherche vom 15.03.2005)

[9] Georg Simmel: Der Raum und die räumlichen Ordnungen der Gesellschaft, 4. Teil, in: ders: Soziologie. Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung, Berlin 1908, S. 490 (http://socio.ch/sim/unt9a.htm Internetrecherche vom 15.03.2005)

[10] Vgl. Buschmann-Maiworm, Regina E.: Menschliche Geruchskommunikation (http://wwwpsy.uni-muenster.de/inst2/maolst/home1.html; Internetrecherche vom 15.03.2005)

[11] vgl. Raab Jürgen: Soziologie des Geruchs. Über die soziale Konstruktion olfaktorischer Wahrnehmung, Konstanz 2001, S. 103ff

[12] Vgl. ebenda, S. 104

[13] Vgl. ebenda, S. 105f

[14] Vgl. ebenda, S. 107f

[15] Vgl. Corbin 1984, S. 88f

[16] Vgl. ebenda, S. 89

[17] Vgl. ebenda, S. 90

[18] Vgl. ebenda., S. 98f

[19] Vgl. Morris 1993, S. 61f

[20] Vgl. Raab 2001, S. 109ff

Details

Seiten
22
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638398909
Dateigröße
539 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v41672
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen – Institut für Soziologie
Note
1,3
Schlagworte
Geruch Geruchssinn Betrachtung Konstruktion Wahrnehmung Nicht Hygiene Tatbestand

Autor

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