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Wo ist Herr Nilsson? Eine Lesespur zur Förderung des sinnerfassenden Lesens

Examensarbeit 2016 32 Seiten

Didaktik - Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe

Inhalt

1. Bedingungsanalyse
1.1 Zur Schule
1.2 Die Schulklasse
1.3 Lehr- und Lernvoraussetzungen

2. Didaktische Möglichkeiten
2.1 Bezug zum Bildungsplan - Auswahl der Kompetenzen
2.2 Kompetenzanalyse
2.3 Sachanalyse
2.3.1 Lesekompetenz
2.3.2 Leseverstehen
2.3.3 Lesespurgeschichten
2.4 Didaktische Begründung
2.4.1 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung
2.4.2 Exemplarische Bedeutung
2.4.3 Einbettung in die Unterrichtseinheit
2.4.4 Didaktische Reduktion
2.5 Lernziele und Indikatoren
2.6 Niveaukonkretisierungen

3. Methodische Planung

4. Verlaufsskizze

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang
6.1 Augengymnastik und Lesetraining
6.2 Einstiegsgeschichte
6.3 Visualisierung des Arbeitsauftrags an der Tafel
6.4 Bild zur Lesespur
6.5 Lesespurentexte
6.5.1 Niveau A
6.5.2 Niveau B
6.5.3 Niveau C
6.5.4 Niveau D
6.6 Lesespurkarte - Schlüsselbegriffe
6.7 Aufgaben für schnellere Schüler
6.8 Tafelbild für die Sicherung

1. Bedingungsanalyse

1.1 Zur Schule

Die XXXXXXXXXXX liegt im ländlichen Raum. Derzeit werden 254 Grundschüler1 und 136 Werkrealschüler des Kernortes XXXXXXXX und aller Teilorte, sowie Schüleraus XXXX und XXXX unterrichtet. Die Grundschüler werden in 12 Klassenunterrichtet. In einigen Klassenräumen sind bereits ein Beamer und eine ELMODokumentenkamera vorhanden, die den Tageslichtprojektor ersetzen. Noch imlaufenden Haushaltsjahr sollen alle Klassenzimmer modernisiert werden.

Die familiären Strukturen in der Stadt XXXXXX haben sich in den letzten Jahren verändert. Um Familien mit zwei berufstätigen Eltern und alleinerziehende Elternteile wirksam zu unterstützen, wurde im Schuljahr 2015/2016 eine Ganztagsschule für die Grundschule in offener Form eingerichtet.

1.2 Die Schulklasse

In der Klasse 2a lernen gegenwärtig 25 Schüler, davon 12 Jungen und 13 Mädchen. Die Schüler kommen direkt aus dem Kernort XXXXX. In der Klasse lehrt hauptsächlich die Klassenlehrerin XXXX, auch im Fach Deutsch. Ich unterrichtete die Klasse seit dem laufenden Schuljahr XXXXX sechs Stunden in der Woche im Fach Deutsch. Nach Umstrukturierungen im personellen Bereich, unterrichte ich die Kinder seit den Osterferien nur noch 5 Stunden pro Woche.

Der Unterricht beginnt mit einer kurzen rhythmischen Bewegungsfolge. Nachdem ich das Klassenzimmer betreten habe, beginne ich zu klatschen, schnipsen oder mit einem Fuß zu stampfen. Die Schüler nehmen die Bewegungsfolge auf und stehen auf. Im Anschluss daran begrüßen wir uns herzlich. Dieses Guten-Morgen-Ritual wird jeden Tag praktiziert. Somit erhalten die Schüler einen Fixpunkt und wissen, wann die Unterrichtsstunde beginnt.

Zusätzlich wird das Aufmerksamkeitsritual „Hokus-Pokus“ eingesetzt. Sobald ich „Hokus“ rufe, antworten die Kinder mit „Pokus“ und verschränken die Arme vor der Brust. Dieses Ritual soll den Schülern erleichtern sich von ihrer bisherigen Arbeit zu trennen und die Aufmerksamkeit gezielt auf die nächste Phase zu richten. Bei Unterrichtsstörungen werden gelbe und rote Karten eingesetzt. Bei der ersten Ermahnung erhält der Schüler eine gelbe Karte, bei der zweiten folgt die rote Karte, die einen Brief an die Eltern bedeutet.

1.3 Lehr- und Lernvoraussetzungen

Die Klasse zeigt sich gegenüber dem Deutschunterricht äußerst aufgeschlossen undin den Unterrichtsstunden motiviert. Die Schüler verfügen über sehr heterogeneLesekompetenzen. Es gibt zum einen Kinder, die fremde Texte flüssig lesen können,Freude am Lesen haben und auch in ihrer Freizeit regelmäßig lesen. Zum anderengibt es auch Kinder, denen das Lesen noch schwerfällt. Um diesen unterschiedlichenLernvoraussetzungen gerecht zu werden, ist Differenzierung notwendig.

In der Klasse arbeiten die meisten der Kinder genau und gewissenhaft, aber auch noch sehr langsam. xxxx erwirbt Deutsch als Zweitsprache. Im Elternhaus wird vorwiegend die Muttersprache gepflegt. Ihr noch geringer Wortschatz führt dazu, dass ihre Lesegeschwindigkeit verringert ist und sich das Erschließen der Textbedeutung noch schwierig gestaltet.

xxxx fällt es besonders schwer seine Aufmerksamkeit gezielt auf eine bestimmte Handlung, Sache oder Person zu richten. Im Allgemeinen ist er schwer zum Lernen zu motivieren, weshalb ein Beratungslehrer herangezogen wurde. Dieser konnte noch keinen Grund für die mangelnde Motivation und Arbeitsverweigerung finden. An manchen Tagen ist xxxx nicht zum Arbeiten zu motivieren.

xxxx leidet seit ihrer Geburt an einer Muskelschwäche. Dadurch ist ihr Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigt und das Arbeitstempo verlangsamt.

2. Didaktische Möglichkeiten

2.1 Bezug zum Bildungsplan - Auswahl der Kompetenzen

Das Thema der Unterrichtsstunde ordne ich gemäß den Bildungsstandards für das Fach Deutsch dem zweiten Kompetenzfeld LESEN/UMGANG MIT TEXTEN UND MEDIEN zu (vgl. BP 2004, S. 48). Dazu lässt sich folgende anzubahnende Kompetenz der Stunde zugrunde legen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In den LEITGEDANKEN ZUM KOMPETENZERWERB für das Fach Deutschbeschreibt der Bildungsplan als wichtigste Aufgabe des Deutschunterrichts, dieKinder „zum Lesen und Schreiben zu motivieren“ (BP 2004, S. 43). Weiter heißt es:„Die Lesefähigkeit ist die wichtigste Kompetenz für selbstständiges Lernen sowohl imDeutschunterricht als auch in den anderen schulischen Fächern“ (BP 2004, S. 44).Damit dies gelingen kann, ist die Entwicklung von „Lesemotivation und Lesefreude“eine zentrale Voraussetzung (ebd.). Die Differenzierung der Lesetexte in dergezeigten Stunde wird den Schülern ein positives und erfolgreiches Leseerlebnisermöglichen.

Außerdem soll im Unterricht verstärkt das Augenmerk auf die „Förderung des Leseverstehens“ gelegt und dieses auf „vielfältige Weise unterstützt werden“ (BP 2004, S. 45). Durch das Folgen der verborgenen Hinweise im Text der Lesespur wird dieser Forderung nachgekommen. Des Weiteren sollen den Kindern auch Lesestrategien mit an die Hand gegeben werden (vgl. ebd.).

2.2 Kompetenzanalyse

Die Fülle der Kompetenzen, die die Lernenden erwerben sollen, lassen sich nicht von heute auf morgen anbahnen. Sie müssen im Laufe der Schulzeit weiterentwickelt und vertieft werden. Folgende Kompetenz soll demnach angebahnt werden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Konkret auf meine Stunde bezogen und mit eigenen Formulierungen ergänzt, lautetsie:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.3 Sachanalyse

2.3.1 Lesekompetenz

Lesen ist eine wichtige Kulturtechnik und im Grunde die Schlüsselkompetenz für jede Art von Bildung in unserer Gesellschaft. Payrhuber und Pitzer (2011) betonen mit Nachdruck: „Ohne Lesen keine Mathematik, ohne Lesen kein Lernen, ohne Lesen keine Bildung“ (Payrhuber & Pitzer 2011, S. 5).

Die OECD (PISA-Studie) definiert Lesekompetenz als „die Fähigkeit, geschriebeneTexte unterschiedlicher Art in ihren Aussagen, ihren Absichten und in ihrer formalen Struktur zu verstehen und sie in einen größeren sinnstiftenden Zusammenhang einzuordnen, sowie in der Lage zu sein, Texte für verschiedene Zwecke sachgerecht zu nutzen“ (Deutsches PISA-Konsortium 2001, S. 22).

2.3.2 Leseverstehen

Im Laufe des ersten Schuljahrs erlernen die Kinder die Lesetechnik(Dekodierprozess), die automatisiert werden muss (vgl. Payrhuber & Pitzer 2011, S. 6). Durch sehr viel Übung und Training steigert sich die Lesegeschwindigkeit der Kinder, was ihnen ermöglicht, sich „auf die Sinnerfassung zu konzentrieren“ (ebd.). Folglich ist die Automatisierung des Leseprozesses die Voraussetzung, um sich auf den Inhalt konzentrieren zu können (vgl. ebd.).

Wichtige Komponenten für das Leseverständnis sind nach Klicpera et al. (2003):

Wortverständnis: Der individuell verfügbare Wortschatz ist eine wichtige Einflussgröße für das Leseverständnis.

Satzverständnis und syntaktisch-grammatische Kompetenz: Hier sind dieKenntnisse auf mögliche Satzstrukturen wichtig, um komplexere Sätze verstehenzu können. Schüler mit Verständnisproblemen meinen z.B., dass der Satz„Helmut ist leicht zu sehen“ bedeute, dass „Helmut leicht sieht“ (Klicpera et al.2003, S. 69).

Textverständnis: Hiermit ist die Integration von Informationen gemeint, die ausden einzelnen Sätzen gewonnen werden, um den gesamten Text verstehen zukönnen.

Inferenzbildung: Die Fähigkeit zwischen den Zeilen lesen zu können undVorwissen zu aktivieren ist nötig, um eigenständig Schlüsse ziehen zu können.Vorwissen, Vorerfahrungen und Interesse: Das Vorwissen, die Vorerfahrung unddas Interesse bilden Stützpfeiler für das Leseverständnis (Klicpera et al. 2003,S.69 ff.).

2.3.3 Lesespurgeschichten

Wedel-Wolff (2005) hebt hervor, dass Grundschüler häufig in der Lage sind, einenLesetext relativ flüssig vorzulesen, aber nicht verstehen, was sie lesen (vgl. Wedel-Wolff 2005, S. 54). Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, Leseanfänger auf die„Sinnspur“ zu setzen (vgl. ebd.). Genau hier setzen Lesespurgeschichten an.

Lesespuren sind eine Art Schnitzeljagd auf Papier. Die Geschichte setzt sich hierbeiaus einzelnen Etappen zusammen. Beim Lesen des Textabschnitts mit der Nummer1, erlesen sich die Kinder Informationen, die sie zu einem Ziel auf dem Bild führen.Nachdem die Leser den Hinweis auf dem dazugehörigen Bild gefunden haben,notieren sie die zu dem Hinweis zugeordnete Ziffer und lesen bei dem Textabschnittmit der entsprechenden Ziffer weiter (vgl. Angermeyer et al. 2015, S. 4). Liest einKind nicht richtig und folgt einer falschen Spur, bekommt es einen Hinweis und wirdan die letzte richtige Lesespur verwiesen (vgl. ebd.). Mithilfe vonLesespurgeschichten lassen sich sinnerfassendes Lesen, Sorgfalt, Konzentration,logisches Schlussfolgern sowie Eigenständigkeit fördern (ebd.).

2.4 Didaktische Begründung

2.4.1 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung

Die Lesekompetenz ist eine Schlüsselkompetenz, die in der Grundschule angebahnt wird. Sie ist nicht nur für den Schulerfolg, sondern darüber hinaus für das gesamte Leben von zentraler Bedeutung. Gerade das sinnerfassende Lesen wird im schulischen Kontext (Textaufgaben in der Mathematik, Arbeitsanweisungen) und im gegenwärtigen und zukünftigen Alltag (Rezepte, Fahrpläne, Spielpläne, Warnhinweise, Bedienungsanleitungen) benötigt.

2.4.2 Exemplarische Bedeutung

Das Erlesen einer Lesespur steht exemplarisch für eine Methode zur Förderung dessinnentnehmenden Lesens. Durch diesen Stundeninhalt können die Schüler dieFähigkeit des sinnerfassenden Lesens ausbauen und weiterentwickeln, umschrittweise zu einem gezielten Leser zu werden. Dies gelingt in besonderem Maßedadurch, dass der Sinn des Geschriebenen erfasst und umgesetzt werden muss.Darüber hinaus liegt ein weiteres Augenmerk auf der Entwicklung von Lesefreude.

2.4.3 Einbettung in die Unterrichtseinheit

Folgend wird die Unterrichtseinheit „Welt der Bücher - auf den Spuren von Astrid Lindgrens Pippi L.“ kurz skizziert:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.4.4 Didaktische Reduktion

Die Schüler haben im ersten Schuljahr die Technik des Lesens erlernt und gefestigt,das verstehende Lesen muss nun weiter gefördert und gefordert werden. Damit diesgelingen kann, wurden Schriftgröße, Textmenge und Inhalt des Textes an dieAltersstufe der Leser angepasst. Darüber hinaus sind die Lesetexte der NiveaustufeA, B und C in der leserfreundlichen Silbenschrift gedruckt, wie es die Schüler vonihrem Lesebuch gewohnt sind. Da den Kindern der Niveaustufe D bereits dasflüssige Lesen mühelos gelingt, können sie auch schwierige Wörter ohne farbigenSilbentrenner sicher erfassen. Folglich sind die Silben im Lesetext nicht farblichgekennzeichnet.

2.5 Lernziele und Indikatoren

Aus den aufgeführten Überlegungen ergibt sich folgendes Stundenziel:

Die Schüler trainieren das genaue und sinnerfassende Lesen, indem sie Hinweisen im Text einer Lesespur folgen.

Aus diesem Stundenziel ergeben sich folgende fachliche Feinziele mit Indikatoren:

Die Schüler lesen sinnerfassend, indem sie Hinweisen aus den Textabschnitten folgen und einem Bild zuordnen.

Die Schüler üben sich im Anwenden der Lesestrategie „Schlüsselwörter unterstreichen“, indem sie die Wörter im Satz unterstreichen, die darauf hinweisen, welcher Gegenstand im Bild gesucht werden muss.Die Schüler schulen ihre kommunikativen Kompetenzen, indem sie sich über das Gelesene austauschen.

2.6 Niveaukonkretisierungen

Um der Heterogenität der Schüler gerecht zu werden, werde ich die Lesetexte in vierverschiedenem Schwierigkeitsgrad anbieten (s. Lesetexte im Anhang). Dadurchergibt sich eine qualitative Differenzierung. Daneben gibt es eine quantitativeDifferenzierung: manche Schüler werden Schlüsselwörter auf einer Lesespurkarteeintragen, andere nur wenige oder auch keine Schlüsselwörter aufschreiben.

Niveaustufe A

Die Schüler, für die diese Niveaustufe gedacht ist, können den kurzen Textabschnitten einfache Informationen entnehmen, zeigen bei der Bewältigung der Aufgabenstellungen jedoch noch Unsicherheiten. Das Markieren der Schlüsselwörter gelingt ihnen noch nicht sicher. Im Gespräch über das Gelesene erhalten die Schüler Unterstützung durch ihre Mitschüler und die Lehrkraft.

Die leichtere Aufgabenstellung hat kurze Abschnitte und Sätze mit einfachen Wörtern, kaum Konnektoren, einen erweiterten Zeichenabstand, eine größere Schriftart und die vom Lehrwerk bekannte farbige Kennzeichnung der Silben. Darüber hinaus gibt es viele Wiederholungen auf Wort- und Satzebene.

Niveaustufe B

Die Schüler können dem Text Informationen entnehmen. Das Markieren derSchlüsselwörter gelingt ihnen schon sicherer. Manchmal unterstreichen sie jedochnoch zu viele Wörter in einem Satz. Teilweise sind sie auf die Hilfestellung andererangewiesen.

Die Sprache des Textes ist klar und in einfachen Sätzen gehalten. Die Textabschnitte sind etwas länger, weisen Wiederholungen auf der Wortebene auf und sind ebenfalls mit dem Silbentrenner versehen.

Niveaustufe C

Die Schüler können zunehmend Informationen unabhängig von der konkretenFormulierung (implizit) entnehmen. Das Unterstreichen der Schlüsselwörter gelingtmeist sicher.

Die Aufgabenstellung auf diesem Niveau weist einen längeren Text mitSilbentrennter und wörtliche Rede auf. Der Zeichenabstand ist nicht mehr erweitert.

Niveaustufe D

Die höchste Differenzierungsstufe bietet den lesestarken Schüler die Gelegenheit,ihre bereits vorhandenen Kompetenzen weiterhin zu festigen und zu vertiefen. Siekönnen Informationen unabhängig von der konkreten Formulierung (implizit)entnehmen und eine Information, die im Text anders formuliert ist, ohne Mühe inBeziehung setzen. Das Unterstreichen der Schlüsselwörter bereitet ihnen keineSchwierigkeiten.

Der Text für diese Niveaustufe ist deutlich länger, weist eine komplexere Wortwahl auf und hat keine farbige Kennzeichnung der Silben.

3. Methodische Planung

Begrüßung und Energizer (ca. 3 min) Jede Stunde beginnt mit unserem kurzen Begrüßungsritual. Da die Lehrprobe in derletzten Stunde stattfindet, findet im Anschluss an die Begrüßung ein kurzer Energizerzur Aktivierung statt. Hierbei werden verschiedene Impulse (Händeaneinanderreiben, Hände auf die Oberschenkel klopfen, Füße stampfen) reihumweitergegeben. Die Geräuschkulisse hört sich an wie ein vorbeiziehendes Gewitter.

Warming-Up (ca. 5 min)

In dieser Phase findet ein kurzes Warming-Up zum Lesen statt. Die Übungen werden mit dem Beamer an die Wand projiziert. Begonnen wird mit dem Gymnastizieren der Augen, da das konzentrierte Lesen ein anstrengender Vorgang ist. Die Lesefertigkeit auf der Wortebene wird über das Blitzlesen trainiert. Bei dieser Übung trainieren die Kinder die ganzheitliche Worterfassung. Die Fähigkeit, Wörter schnell zu erkennen und auf einen Blick zu erfassen, ist eine entscheidende Voraussetzung für das stetige Verbessern der Lesegeschwindigkeit. Die dafür ausgewählten Wörter stammen aus dem Lesetext, um den Text vorzuentlasten.

[...]


1 Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht.

Details

Seiten
32
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668637139
ISBN (Buch)
9783668637146
Dateigröße
1.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v412347
Note
1,0
Schlagworte
Lesespur Unterrichtsentwurf 2. Staatsexamen Lehrprobe Leseförderung

Autor

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