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Die Zuckerkrankheit. Eine Auswertung des 1. Saarländischen Diabetes-Präventionstages

Projektarbeit 2018 14 Seiten

Gesundheit - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Überprüfung der Zielerreichung
1.1 Prozentuale Teilnahmequote
1.2 Der mittlere Body-Mass-Index
1.3 Absolute und prozentuale Häufigkeiten bestimmter Variablen in Abhängigkeit des BMI
1.4 Zusammenhang zwischen dem Geschlecht und dem Auftreten der Risikovariablen
1.5 Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit

2 Literaturverzeichnis

3 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
3.1 Abbildungsverzeichnis
3.2 Tabellenverzeichnis

1 Überprüfung der Zielerreichung

Im Nachfolgenden werden die im Rahmen des 1. Saarländischen Diabetes-Präventionstages gesammelten Daten anhand einer repräsentativen Stichprobe von 50 Teilnehmern statistisch ausgewertet.

Die Daten wurden von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement für das Modul „Interdisziplinär“ des Studienganges Gesundheitsmanagement zur Verfügung gestellt.

1.1 Prozentuale Teilnahmequote

Die prozentuale Teilnahmequote wurde in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht ermittelt. Die Stichprobe wurde in die Altersgruppen „unter 30“, „30-39“, „40-49“, „50-59“ und „über 60“ unterteilt.

Die nachfolgende Abbildung (Abb. 1) stellt die Ergebnisse übersichtlich dar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Die prozentuale Teilnahmequote am 1. Saarländischen Diabetes-Präventionstag

Die anvisierte Zielgruppe des Diabetestages lag für beide Geschlechter im Altersbereich zwischen 15 und 59 Jahren, um bereits frühzeitig primärpräventiv auf die gesamte Bevölkerung einwirken zu können.

Lediglich 32 Prozent der Teilnehmer, davon 20 Prozent Frauen und 12 Prozent Männer, lagen nicht im Altersbereich der anvisierten Zielgruppe. Sie waren älter.

Die anvisierte Zielgruppe konnte erreicht werden, da 68 Prozent der Teilnehmer dem festgelegten Altersbereich entsprachen.

1.2 Der mittlere Body-Mass-Index

Für jede Altersgruppe und jedes Geschlecht wurde jeweils ein mittlerer Body-Mass-Index (BMI) errechnet. Dieser ist der nachstehenden Tabelle (Tab. 1) zu entnehmen.

Tab. 1: Der mittlere BMI in kg/m2 (nach Alter und Geschlecht ermittelt)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Um eine Beurteilung des BMI vornehmen zu können, wird in der nachfolgenden Tabelle (Tab. 2) die Klassifikation des BMI von Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen nach der World Health Organization (WHO) dargestellt.

Tab. 2: Klassifikation des BMI von Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen (modifiziert nach WHO, 2000, S. 9)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der durchschnittliche BMI der Männer liegt in allen Altersbereichen über 25 kg/m2 und unter 30 kg/m2. Dieses Ergebnis wird der Kategorie Übergewicht zugeordnet.

Der durchschnittliche BMI der Frauen in den Altersbereichen unter 30 Jahren und 40 – 49 Jahren liegt zwischen 18,5 und 24,9 kg/m2. Diese Altersbereiche werden der Kategorie Normalgewicht zugeordnet.

Der durchschnittliche BMI der Frauen der Altersgruppen 30 bis 39 Jahren und 50 bis 59 Jahren liegt zwischen den Grenzwerten 25 bis 29,9 kg/m2. Diese Altersgruppen werden der Kategorie Übergewicht zugeordnet.

Der durchschnittliche BMI der Frauen der Altersbereichs ab 60 Jahre liegt in der Kategorie Adipositas Grad I, da der durchschnittliche BMI bei 30,2 kg/m2 liegt.

Die Mehrheit der Teilnehmer hat einen zu hohen BMI und werden den Kategorien Übergewicht oder Adipositas Grad I zugeordnet.

1.3 Absolute und prozentuale Häufigkeiten bestimmter Variablen in Abhängigkeit des BMI

In Abhängigkeit des BMI wurden die absoluten und relativen Häufigkeiten folgender Variablen ermittelt:

1. Täglich 30 Minuten Bewegung
2. Täglicher Konsum von Obst und Gemüse
3. Einnahme von Medikamenten gegen Bluthochdruck und
4. ärztlich diagnostizierte zu hohe Blutzuckerwerte in der Vorgeschichte.

Zu beachten ist die Verteilung der Teilnehmeranzahl auf die Kategorien des BMI.

Von 50 Teilnehmern wiesen:

1. insgesamt 17 Männer und Frauen einen BMI bis 24,9 kg/m2 (Unter- oder Normalgewicht),
2. 23 Probanden einen BMI zwischen 25 und 29,9 kg/m2 (Übergewicht) und
3. 10 Personen einen BMI ab 30 kg/m2 (Adipositas) auf.

Die absoluten Häufigkeiten werden in der nachfolgenden Tabelle (Tab. 3) dargestellt.

Tab. 3: Die absolute Häufigkeitsverteilung der Antworten auf die jeweiligen Variablen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In den nachstehenden Abbildungen werden die prozentualen Häufigkeitsverteilungen der Antworten auf die jeweiligen Variablen (Abb. 2 bis Abb. 5) abgebildet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Die prozentuale Häufigkeitsverteilung der Antworten auf die Variable "täglich 30 Minuten Bewegung“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Die prozentuale Häufigkeitsverteilung der Antworten auf die Variable "täglicher Konsum von Obst und Gemüse"

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Die prozentuale Häufigkeitsverteilung der Antworten auf die Variable "Einnahme von Medikamenten gegen Bluthochdruck"

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5: Die prozentuale Häufigkeitsverteilung der Antworten auf die Variable "ärztlich diagnostizierte zu hohe Blutzuckerwerte“

Im nachstehenden wird eine Bewertung der Ergebnisse vorgenommen.

Die Ergebnisse der Variable „täglich 30 Minuten Bewegung“ zeigen auf, dass je höher der BMI der Teilnehmer ist, umso weniger sind die Befragten körperlich aktiv. Während Probanden mit einem BMI unter 24,9 kg/m2 auf die Frage der täglichen Bewegung von 30 min zu 76,5 Prozent mit “Ja“ antworteten, waren es bei einem BMI zwischen 25,0 und 29,9 kg/m2 nur noch 34,8 Prozent, die sich täglich 30 Minuten bewegen. Bei einem BMI über 30 kg/m2 haben 100 Prozent der Teilnehmer auf die Frage nach der täglichen Bewegung von 30 Minuten mit „Nein“ geantwortet.

Rütten und Pfeifer (2016, S. 32-33) geben eine Empfehlung für gesunde Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren ab. Diese richtet sich ebenfalls an Erwachsene „mit chronischen, aber die Mobilität nicht einschränkenden, Erkrankungen (z.B. Hypertonie oder Diabetes mellitus Typ 2) bei denen keine spezifischen Kontraindikationen für Bewegung vorliegt“ (Rütten & Pfeifer, 2016, S. 32). Nach Einschätzung von Rütten und Pfeifer (2016) kann eine regelmäßige körperliche Aktivität, „bedeutsame Gesundheitswirkungen erzielen und die Risiken der Entstehung chronischer Erkrankungen reduzieren“ (S.32). Es wird eine Mindestempfehlung ausgesprochen. Diese beinhaltet eine aerobe körperliche Aktivität mit einer moderaten Intensität von mindestens 150 Minuten pro Woche, z.B. fünf Mal 30 min pro Woche (Rütten & Pfeifer, 2016 S. 32).

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Details

Seiten
14
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668632394
ISBN (Buch)
9783668632400
Dateigröße
645 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v412036
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,5
Schlagworte
Projektarbeit Diabetes-Tag Präventionstag Saarländischer Diabetes-Präventionstag Statistik Teilnahmequote absolute Häufigkeit relative Häufigkeit prozentuale Häufigkeit Risikovariable Ergebnisse Fazit statistische Auswertung BMI Geschlecht und Risikovariablen Risikovariablen und BMI

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