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Das Wirtschaftswachstum in der industriellen Revolution

Hausarbeit 2005 8 Seiten

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Faktoren der industriellen Revolution

2. Auswirkungen der industriellen Revolution

3. Zusammenspiel der Faktoren zum Wirtschaftswachstum

Literaturverzeichnis

Das Wirtschaftswachstum in der industrielle Revolution

Die industrielle Revolution ist die Bezeichnung für die durch technische Erfindungen, wie zum Beispiel die Dampfmaschine, im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in England eingeleitete Industrialisierung, die zu einer Umwandlung der bisherigen Gesellschafts- und Sozialordnung Westeuropas führte und sich, von England ausgehend, auf die ganze Welt verbreitete. ( Bertelsmann, 1977, S. 391 )

Der Zeitraum der industriellen Revolution liegt zwischen 1782 und 1792, als in England die Handelsstatistiken einen starken Aufwärtstrend aufwiesen und eine gewaltige Beschleunigung des Wirtschafswachstums stattfand. Diese Entwicklung war auch zurück zu führen auf die steigende Bevölkerungswachstumsrate. Denn kein anderes Land in Europa erreichte in dieser Zeit ein derartiges Bevölkerungswachstum. ( Walter, 2000, S. 49 )

Es stand ein neuer Zyklus in der Zukunft, der Zyklus der Modernisierung, durch den enormen Bevölkerungs-zuwachs. Es sollte auch eine Entwicklung zu einer verbesserten Lebensqualität und Lebenserwartung stattfinden. ( Jay, 2000, S. 244 )

Es war ebenso zu verzeichnen, dass zwischen den Jahren 1770 und 1831 der Anteil der Landwirtschaft zurückging und im Gegenzug der Anteil der Industrie anstieg. Dieser Wirtschaftsaufschwung wird unter anderem auf die bahnbrechenden Erfindungen zurückgeführt zum Beispiel in der Schwerindustrie. Aber auch auf andere wichtige Faktoren die im Weiteren näher erläutert werden. ( Walter, 2000, S. 49 )

1. Faktoren der industriellen Revolution

Der Produktionsfaktor Kapital

Mit dem Prozess der Industrialisierung war die Bildung eines Kapitalstocks verbunden. Kapital konnte am Kapitalmarkt aufgenommen werden, sowie aber auch durch Unternehmen selbst gebildet werden. Des weiteren wurden den Arbeitskräften erheblich größere Mengen an Kapitalgütern zur Verfügung gestellt. Dabei handelte es sich um Sachkapital im Sinne von Anlagen wie zum Beispiel Maschinen oder Motoren. Vorher hatten sie meist nur traditionelle Kapitalarten wie Vieh und Gebäude zur Verfügung gestellt bekommen. Dies bedeutete, dass in der Industrialisierungsphase ein erheblich größerer Teil des volkswirtschaftlichen Gesamteinkommens für Kapitalgüter statt Konsumgüter aufgewendet wurde. Es fand somit eine Verlagerung des Kapitals statt von wenig produktiven in produktive Verwendungsbereiche stattfand. ( Walter, 2000, S. 49ff )

Die Gründung der Bank of England und die damit verbundene Festlegung des Pfundkurses sind ebenfalls fundamentale Gründe für den wirtschaftlichen Fortschritt Englands. Die Sicherung der Eigentumsrechte sowie die Entwicklung des öffentlichen und privaten Kapitalmarktes waren mitbestimmend für die rasche wirtschaftliche Entwicklung in England, aber auch wichtig für die Vorherrschaft und schließlich weltbeherrschende Stellung der Engländer. ( Jay, 2000, S. 263f )

Der technische Fortschritt

Der technische Fortschritt ist von zentraler Bedeutung für das wirtschaftliche Wachstum während der industriellen Revolution.

Der technische Fortschritt wurde im Textilgewerbe, Bergbau, Hüttenwesen, auf dem Transportsektor sowie in der Landwirtschaft und Energieerzeugung wirksam. Aber die Einführung der Neuerungen hingen in erster Linie mit der Verfügbarkeit geeigneter Produktionsfaktoren und einem anpassungsfähigen Markt ab. England hatte im 18. Jahrhundert einen höheren Freiheitsgrad in der Wirtschaft und der Gesellschaft als in anderen europäischen Ländern. Dies lag auch darin begründet, dass England unabhängiger war, sowie über eine freie, risikofreudigere Unternehmerschaft verfügte. ( Walter, 2000, S. 51f )

Generell die Entstehung der modernen, verarbeitenden Industrie und der technische Fortschritt werden als Kern der Industrialisierung gesehen, besonders in den Bereichen Baumwoll- und Eisenindustrie. Die dortigen Wirtschaftszweige wurden von den umwälzenden Neuerungen in Technik und Organisation erfasst. England wurde somit zur Werkstatt der Welt. ( Walter, 2000, S. 57)

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Details

Seiten
8
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638391771
ISBN (Buch)
9783656660767
Dateigröße
478 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v40730
Institution / Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Note
n.n.
Schlagworte
Wirtschaftswachstum Revolution Epochen Wirtschafts-und Sozialgeschichte

Autor

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Titel: Das Wirtschaftswachstum in der industriellen Revolution