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Evolutionärer Wertewandel in einer institutionellen Wirtschaftsethik

Seminararbeit 2005 23 Seiten

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung und Bemerkungen zur Methodologie

2 Institutionelle (Wirtschafts-)Ethik
2.1 Die Institutionenethik von Karl Homann
2.2 Moralischer Wandel bei Karl Homann
2.3 Kritik an der Theorie von Karl Homann

3 Institutioneller Wandel
3.1 Douglass C. North’s Theorie institutionellen Wandels
3.2 Übertragung von North’s Theorie auf den Wandel informeller Institutionen
3.3 Anschluss des Konzepts an die Theorie von Karl Homann

4 Einordnung, Ausblick und Konsequenzen der Theorie
4.1 Einordnung
4.2 Ausblick und Konsequenzen für die Wirtschaftsethik

5 Literaturverzeichnis

Stillstand gibt es nicht

Jean Tinguely

Selfish and contentious people will not cohere, and without coherence, nothing can be effected. A tribe possessing […] a greater number of courageous, sympathetic and faithful members, who were always ready to warn each other of danger, to aid and defend each other […] would spread and be victorious over other tribes […] . Thus the social and moral qualities would tend slowly to advance and be diffused throughout the world.

Charles Darwin (The Descent of Man, 1873)

1 Einleitung und Bemerkungen zur Methodologie

Grob kann man sowohl in der Ethik als auch in der Ökonomik zwei Arten von Forschung unterscheiden: die normative und die positive. Normative Forschung versucht als Ergebnis seiner Tätigkeit Implikationen abzuleiten, wie sich bestimmte Akteure zu verhalten haben. In sie gehen Werte und Wertungen mit ein. Positive Forschung versucht hingegen gerade keine Werturteile zu fällen, sondern funktionalistische Zusammenhänge darzustellen und zu ergründen. Handlungsempfehlungen werden unter einem solchen Ansatz nur in der Form „wenn du A willst, tue B“ gegeben und nicht wie bei einem normativen Ansatz „tue B“ oder „es ist gut B zu tun“. In diesem Aufsatz wird es in erster Linie um die Ergründung bzw. die Untersuchung von moralischen Normen gehen. Als Ausgangspunkt wird hierbei die Wirtschafts- und Unternehmensethik von Karl Homann genommen. Sein Ansatz kann zwar durchaus als normative Ökonomik verstanden werden und damit als ein normativer Forschungsansatz, große Teile der Theorie stützen sich aber auf wertfreie Überlegungen und haben Werte nur als Untersuchungsgegenstand. Daher kann man unter Aussparung der normativen Bestandteile der Theorie versuchen eine Erklärung für das Vorhandensein bestimmter moralischer Werte und Normen in der Gesellschaft und deren Entwicklung und Persistenz zu finden. Werturteile werden hier zunächst als Untersuchungsgegenstand begriffen und nicht als normative Handlungsempfehlung. Es geht dementsprechend auch nicht um die Weiterentwicklung bzw. die Beschreibung einer Weiterentwicklung oder Evolution im Sinne einer qualitativen Verbesserung moralischer Urteile (wie es z.B. Harris[1] anstrebt). Es geht nicht um eine biologische (wie u.a. bei Broom[2] ) oder soziologische (wie u.a. bei Klages[3] oder Abramson/ Inglehart[4] ) Erklärung oder gar um eine theologische Betrachtung des Themas Fortschritt, wie es u.a. bei Neuhaus[5] nachzulesen ist. Es geht um eine ökonomische Erklärung des Wandels der informellen Institution moralische Regeln bzw. Moral.

2 Institutionelle (Wirtschafts-)Ethik

2.1 Die Institutionenethik von Karl Homann

Innerhalb der deutschsprachigen Diskussion der Wirtschafts- und Unternehmensethik haben sich seit dem Bestehen dieses Forschungsfeldes mehrere Positionen herausgebildet: „die Position von Homann als normativ reflektierte Ökonomik, die Position von Ulrich, die sich selbst als Integrative Wirtschaftsethik bezeichnet, die stärker betriebswirtschaftlich ausgerichtete Position von Steinmann/ Löhr, und manche unterscheiden davon noch den governance-ethischen Ansatz von Wieland.“[6] In vorliegender Arbeit wird nur einer dieser Ansätze, der Funktionalistische Ansatz[7] oder normativ reflektierte Ökonomik von Karl Homann, behandelt werden.

Karl Homann[8] stellt für vormoderne und durch ein christlich-asketisches Ideal geprägte Gesellschaften fest, dass in diesen eine klassische abendländische Ethik, in der man angehalten ist aus genuin moralischen Motiven zu handeln, noch plausibel erscheinen mag. Für moderne Gesellschaften gilt das nicht mehr.[9] Die vormoderne Gesellschaft war eine Kleingruppengesellschaft in der Face-to-face-Beziehungen vorherrschten und wo eine lückenlose informelle Kontrolle sämtlicher Gesellschaftsmitglieder möglich war. Durch diese ständige Kontrolle und die impliziten Sanktionen bei Missverhalten wurden einzelne Gesellschaftsmitglieder davon abgehalten sich entgegen der herrschenden Normen zu verhalten. Die Menschen befolgten also auch schon in diesen vormodernen Gesellschaften moralische Normen nicht aus genuin moralischen Motiven, sondern weil sie einem effektiven Kontrollsystem unterworfen waren dem sie sich nicht entziehen konnten. „Keine Moral, keine Solidarität kann ohne intersubjektive Kontrolle und die entsprechenden Sanktionen gesellschaftlich auf Dauer Bestand haben.“[10]

Mit Beginn der Moderne im 17. und 18. Jahrhundert verlieren diese Kleingruppen zunehmend an Bedeutung. In dieser Zeit begann, begünstigt durch technische Neuerungen (z.B. Watts Dampfmaschine) und verbesserte Produktionstechniken (z.B. die Einführung der Arbeitsteilung), die Entwicklung moderner Gesellschaften. Diese modernen Gesellschaften zeichnen sich durch Arbeitsteilung, lange Wertschöpfungsketten, zunehmende Verhaltensinterdependenz und Anonymität aus.[11] Seit dieser Zeit kann man beobachten, dass die „kleinen, relativ isolierten Wirtschaftseinheiten, die „Hauswirtschaften“, zu einer modernen Volkswirtschaft zusammenwachsen.“[12] Aus den veränderten Umständen ergeben sich verschiedene Konsequenzen: es wird ein leistungsfähiger Koordinations­mecha­nismus benötigt, um die verschiedenen Teilleistungen koordinieren zu können. Im Anschluss an Adam Smiths „Wealth of Nations“ hält Homann Markt und Wettbewerb für das geeignete Mittel, um diese Koordinationsfunktion zu übernehmen.[13] Solche Wettbewerbssituationen versucht Homann mit Hilfe des Gefangenendilemmas zu illustrieren:[14] Das Gefangenendilemma[15] zeichnet sich dadurch aus, dass in ihm die Akteure wegen ihres Vorteilsstrebens und strategischer Interdependenz zu einem Ergebnis gelangen, das beide Akteure schlechter stellt, als wenn sie sich z.B. durch sanktionsbewehrte Absprachen hätten koordinieren können. Die Spielregeln zwingen die Akteure in ihren Spielzügen zu einer kollektiven Selbstschädigung. Für Homann stellt die moderne Wirtschaftswelt genau ein solches mehrstufiges Handlungssystem mit Spielregeln und Spielzügen dar.

Das bedeutet aber auch, dass wegen der wachsenden Interdependenz und Komplexität der Handlungen aller Wirtschaftsakteure kein Einzelner oder kein einzelnes Unternehmen für das Gesamtergebnis allein verantwortlich gemacht werden kann, weil es niemand allein hervorgebracht hat. Das Resultat stellt sich meist als nicht intentionales Ergebnis intentionaler Handlungen dar.[16] Außerdem kann der Beitrag eines einzelnen Akteurs nur schwer kontrolliert werden. Eine alleinige Steuerung über Gefühle oder moralische Motive scheint daher für Homann unmöglich.[17] Eine Lösung dieser Probleme besteht darin, „daß die für Interaktionen erforderliche Verläßlichkeit der wechselseitigen Verhaltenserwartungen nicht mehr durch altruistische Motive oder durch allen Teilnehmern gemeinsame Ziele sichergestellt werden kann oder muß, sondern durch allgemeine Regeln, die die Akteure zu beachten haben.“[18] Diese allgemeinen Regeln sind in modernen Gesellschaften nicht als gott- oder naturgegeben anzusehen, sondern als artifiziell, also vom Menschen selbst gemacht. Die Regeln stellen Restriktionen des Handelns und damit Einschränkungen der Freiheit des Menschen dar. Man darf als gegeben ansehen, dass sich ein Mensch keine Regeln gäbe und sie befolgen würde, wenn er sich keinen Vorteil davon verspräche. Die Moral findet sich daher nach Homann in den Regeln wieder. Homann unterscheidet damit zwischen der Rahmenordnung und den Handlungen innerhalb der Rahmenordnung oder anders ausgedrückt: zwischen Spielregeln und Spielzügen.[19] Für ihn gilt das Credo: „Der systematische Ort der Moral in einer Marktwirtschaft ist die Rahmenordnung.“[20] Dieses Credo wurde dann noch wegen der Vermeidung von Missverständnissen ergänzt um den Hinweis, dass die Rahmenordnung zwar der systematische aber nicht der einzige Ort der Moral sei.[21] Das Motiv einer solchen Moral zu folgen ist der eigene Vorteil bzw. die Vorteilserwartung: Durch die Rahmenordnung können Erwartungen stabilisiert und Erwartungssicherheit geschaffen werden. Dadurch werden Nutzengewinne über Verhaltensabstimmungen, Kooperation und langfristige Planung möglich. Gemeinsame Ziele sind zur Steuerung nicht mehr notwendig. Innerhalb der Rahmenordnung kann jeder seine eigenen Ziele verfolgen und dient so – bei entsprechender Ausgestaltung der Rahmenordnung – der Nutzenmehrung aller.

Wie die Rahmenordnung gestaltet wird und welche Ziele mit ihr erreicht werden sollen, wird von Homann nicht gesagt. Er stellt lediglich fest, dass unter den Bedingungen einer modernen (Wettbewerbs-)Gesellschaft die traditionelle Handlungsethik nicht mehr sinnvoll anzuwenden ist. Es muss daher zu einer Institutionen- oder Ordnungsethik übergegangen werden, da nur mit einer solchen eine effektive Steuerung anonymer Großgesellschaften möglich ist.

Die in der Rahmenordnung realisierten moralischen Normen werden dabei aus den moralischen Vorstellungen der Menschen gewonnen. Normen sind daher als Input[22] der Theorie zu verstehen: „Was unter moralischen Werten zu verstehen ist, wird hier erst einmal als gegeben angenommen. Die Moral ist nicht Output, sondern Input der Theorie. Moralische Werte werden nicht von der Unternehmensethik begründet oder gar hervorgebracht, sondern bilden ihre Voraussetzung.“[23]

Die Tatsache, dass der systematische Ort der Moral die Rahmenordnung ist, zieht nach sich, dass die Handlungen oder Spielzüge „moralfrei“[24] sind. Dies bedeutet, dass die Handlungen nicht einer ethischen Debatte unterzogen werden können, solange die Moral in der Rahmenordnung ausreichend verwirklicht worden ist. Das heißt aber auch, dass Akteure wie Unternehmen und Individuen im Falle einer defizitären oder den moralischen Vorstellungen nicht entsprechenden Rahmenordnung, selbst wieder Verantwortung übernehmen (müssen) und versuchen (müssen) die Rahmenordnung in gewünschter Weise zu gestalten. Diese Aussage ist aber tendenziell normativer und weniger beschreibender Natur und ist deshalb für den in dieser Arbeit verfolgten Ansatz uninteressant.

Solange die Rahmenordnung aber als funktionierend angesehen werden kann, können die Akteure innerhalb der Restriktionen nach eigenem Gutdünken handeln. Für solche Handlungen innerhalb der Rahmenordnung unterscheidet Homann zwei Typen von Spielzügen.[25] Der erste Typ kann als ökonomischer Spielzug bezeichnet werden. Hier versucht das Unternehmen oder das Individuum unter Wettbewerbsbedingungen die eigenen ökonomischen Interessen innerhalb der Rahmenordnung zu verfolgen. Dieser Typ umfasst fast sämtliche Austauschbeziehungen, die jeder moderne Mensch tagtäglich vielfach vollführt. Die Akteure versuchen dabei unmittelbar ihre Interessen zu verfolgen und Nutzen für sich zu schaffen. Der zweite Typ von Spielzügen kann als politische Handlung bezeichnet werden, wobei versucht wird die eigenen Interessen durch Gestaltung, Umgestaltung und Weiterentwicklung der Rahmenordnung zu verfolgen. Dieser Typ ist etwas schwerer zu fassen, da er viel seltener vorkommt und eher eine Ausnahme darstellt. Als Beispiel für einen Spielzug dieser Klasse ist die Lobbyarbeit mit dem Ziel, als unmoralisch empfundenes Verhalten, zu sanktionieren oder ganz zu verbieten, wie das Verbot von Pelzprodukten[26] oder Zigarettenwerbung. Man darf hierbei aber nicht vergessen, dass auch diese Spielzüge durch eigene Vorteile motiviert sind, da derjenige, der sich für die Änderung der Rahmenordnung einsetzt damit eigene Interessen und eine eigene Besserstellung verfolgt und nicht in erster Linie am Gemeinwohl interessiert sein muss, auch wenn derartige Argumentationen gegenüber der Öffentlichkeit oft vorgebracht werden. Der Unterschied dieses zweiten Typs von Spielzügen zum ersten Typ ist, dass das Ergebnis nicht nur Auswirkungen auf die eigene Nutzenbilanz hat, sondern auf das aller Akteure, die der Rahmenordnung unterliegen. Eine ähnliche Unterscheidung macht James Buchanan im Rahmen seiner Konstitutionellen Ökonomik[27], nämlich die Unterscheidung zwischen „choices of rules“ bzw. „choices within rules“, allerdings bezieht er sich dabei auf den politischen und nicht den wirtschaftlichen Sektor, worauf auch Homann Bezug nimmt.[28] Obwohl beide Typen von Spielzügen dasselbe Ziel verfolgen, nämlich die Verfolgung des eigenen Interesses (im ersten Fall unmittelbar, im zweiten mittelbar), müssen sie grundsätzlich unterschieden werden. Diese Unterscheidung ist für das Folgende, nämlich die Weiterentwicklung, d.h. die Wandlung und Evolution von Rahmenordnung und Moral von entscheidender Bedeutung. Denn sie ist es, die den Anschluss an die Theorie institutionellen Wandels von Douglass C. North ermöglicht, der eine ähnliche Unterscheidung trifft.[29]

2.2 Moralischer Wandel bei Karl Homann

Die Weiterentwicklung oder die Evolution von moralischen Normen bzw. der Rahmenordnung hat innerhalb der Theorie von Karl Homann keinen hohen Stellenwert. Für sie scheint nur wichtig zu sein, dass sich im Laufe der Menschheitsgeschichte solche Normen entwickelt haben und sie in der heutigen Zeit und unter den aktuellen Umständen mit Hilfe der Rahmenordnung verwirklicht werden können. Die Theorie enthält selbst auch keinen Teil in dem auf den Wandel der Moral und im Zuge dessen auch auf die Notwendigkeit einer Änderung der Rahmenordnung eingegangen würde. Selbst in einem Beitrag mit dem in dieser Hinsicht viel versprechenden Titel „Entstehung, Befolgung und Wandel moralischer Normen: Neuere Erklärungsansätze“[30] schreibt er: „Auf die Frage nach dem Wandel moralischer Normen kann ich nicht umfassende eingehen.“[31] Er weist hier lediglich darauf hin, dass in unserer immer komplexer werdenden Gesellschaft die Position eines Free-riders zunehmend attraktiver wird, weil die Überwachung und Sanktionierung zunehmend kostspieliger wird. Somit scheint ein Destabilisierungsmechanismus in unseren Wohlstand schaffenden Institutionen eingebaut zu sein. Gelingt es einer Gesellschaft nicht, die Free-rider-Position unattraktiv zu machen wird die Moral in dieser Gesellschaft erodieren und nicht mehr so leicht herzustellen sein. „Ein Neubau der Moral bzw. einer anderen Moral wird […] am ehesten aus kleinen Gruppen mit face-to-face-Beziehungen erfolgen können, wobei es offen ist, welche Gruppen den Durchbruch zu einer gesellschaftlich übernommenen Moral schaffen.“[32] Diese Sicht des Wandels kann so interpretiert werden, dass die innovative Moral einer Kleingruppe, wenn sie sich als der Moral der Gesamtgesellschaft überlegen erweist, diese verdrängt. Dies ist schon eine evolutionäre Theorie im Ansatz. Inwiefern sich die eine Moral der anderen als überlegen erweist und wie der Wechsel vonstatten geht, wird aber nicht angesprochen. Andernorts wird nur erwähnt, dass die Entwicklung und Weiterentwicklung moralischer Normen und Ideen „in den Köpfen von Einzelnen, von ‚moralischen Innovatoren’“[33] entstehen und zunächst in den beschriebenen Kleingruppen getestet werden. Einen Hinweis darauf, wie sich Homann einen Wandel von moralischen Normen vorstellt, kann man in folgender Passage finden: „Dem angeblichen Werteverfall oder der Werteverschiebung liegen relative Kostenänderungen zugrunde, auf die die Menschen reagieren, wobei die ‚Kosten’ wiederum allgemein, als ‚Opportunitätskosten’, und nicht nur monetär zu verstehen sind. Folglich ist die Korrektur vermeintlicher oder wirklicher Fehlentwicklungen, wenn man eine solche für notwendig hält, nicht mit Hilfe von verstärkten Werteappellen oder einer verstärkten Werteerziehung anzugehen, sondern durch Kostenänderungen als Grundlage von Werteänderungen: letztere werden sich im Gefolge der Kostenänderungen von selbst einstellen.“[34] Homann denkt also, dass die Werte, die Menschen haben, zu einem großen Teil zumindest von gegebenen Kostenstrukturen abhängen. Diese werden wiederum maßgeblich von der Rahmenordnung und den Institutionen geprägt. Sollte beispielsweise ein Akteur der Freiheit seine Getränkedosen dort stehen und liegen zu lassen wo er sie gerade ausgetrunken hat einen hohen Wert beigemessen haben, wird sich dies spätestens dann ändern, wenn er ein Pfand zahlen muss. Aber auch, wenn sich die Entdec

[...]


[1] Vgl. Harris (1999).

[2] Vgl. Broom (2003).

[3] Vgl. Klages (1988), (1992) und (1999).

[4] Vgl. Abramson/ Inglehart (1995).

[5] Vgl. Neuhaus (2000).

[6] Röttgers (2004), S. 114f.

[7] Vgl. Brink (2004), S. 32ff.

[8] Grundlegend dazu Homann/ Blome-Drees (1992).

[9] Vgl. Homann (2003), S. 46, S. 157 und S. 169.

[10] Homann (2003), S. 47f.

[11] Vgl. Homann (2003), S.46 und Homann/ Blome-Drees (1992), S. 21.

[12] Homann/ Blome-Drees (1992), S. 20.

[13] Vgl. Homann/ Blome-Drees (1992), S. 21.

[14] Vgl. Homann/ Blome-Drees (1992), S. 29ff.

[15] Für eine Ausführliche Diskussion des Gefangenendilemmas siehe u.a. Dixit/ Skeath (1999), S.255-281 oder Luce/ Raiffa (1957), S. 95-102.

[16] Tatsächlich ist es nicht immer der Fall, dass sich ein nicht intentionales Ergebnis einstellt. Funktionierende Entscheidungsstrukturen und Governancesysteme zeichnen sich ja gerade dadurch aus, dass sie erwünschte Ergebnisse hervorbringen. (Vgl. hierzu French (1992)) Wichtig ist aber in diesem Zusammenhang, dass sich, durch die Interdependenz bedingt, in einem ungeregelten Zustand gesamtwirtschaftliche Ergebnisse einstellen, die in dieser Form von den beteiligten Akteuren nicht geplant waren, da jeder hauptsächlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist.

[17] Vgl. Homann/ Blome-Drees (1992), S. 21.

[18] Vgl. Homann/ Blome-Drees (1992), S. 22 (Hervorhebungen im Original getilgt).

[19] Vgl. Homann/ Blome-Drees (1992), S. 23 und Homann (2003), S. 48f.

[20] Homann/ Blome-Drees (1992), S. 35 (Hervorhebungen im Original getilgt).

[21] Homann (2002), S. 7. Einer der Schüler von Karl Homann, Andreas Suchanek, erweitert dieses Credo dadurch, dass er die Rahmenordnung durch den Begriff der Institution ersetzt. Ich halte diesen Begriff für passender, da die Rahmenordnung u.U. zu starr und eng definiert ist, bspw. nur auf rechtliche Regelungen und Branchenvereinbarungen beschränkt. Eine Institution greift hier weiter und schließt auch informelle Rahmenordnungen, wie die ‚guten Sitten’ mit sozialen Sanktionsmechanismen mit ein. Vgl. Suchanek (2001), S. 50-56.

[22] Vgl. Brink (2004), S. 34.

[23] Homann/ Blome-Drees (1992), S. 117.

[24] Homann/ Blome-Drees (1992), S.38 und 40; Vgl. aber auch Gauthier (1986), S. 83-112.

[25] Vgl. Homann/ Blome-Drees (1992), S. 41.

[26] Eine Organisation, die sich für dieses Anliegen stark macht ist PETA e.V.

[27] Für eine detaillierte Darstellung siehe Pies (1996).

[28] Homann (2003), S. 144.

[29] North (1990), S. 86. Vgl. auch den Abschnitt 3.1 weiter unten (S. 8).

[30] Homann (1989).

[31] Homann (1989), S. 57.

[32] Homann (1989), S. 57.

[33] Homann/ Blome-Drees (1992), S. 40.

[34] Homann (2003) S. 71.

Details

Seiten
23
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638389655
ISBN (Buch)
9783638655514
Dateigröße
607 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v40455
Institution / Hochschule
Universität Bayreuth – Institut für Philosophie
Note
1,0
Schlagworte
Evolutionärer Wertewandel Wirtschaftsethik Seminar Ethik-Kodizes

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