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Bestimmungsgründe für Direktinvestitionen in Transformationsländern

Eine Fallstudie: die Volkswagen AG in Polen

Diplomarbeit 2004 43 Seiten

VWL - Fallstudien, Länderstudien

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Gegenstand und Gang der Untersuchung

2 Grundlagen
2.1 Transformation
2.2 Direktinvestitionen und multinationale Unternehmen
2.3 Ownership, location and internalisation (Eklektisches Paradigma)
2.4 Moderne Ansätze zu Direktinvestitionen
2.5 Zusammenfassung des theoretischen Teils

3 Investitionsland Polen
3.1 Hintergrund
3.2 Motivation für Direktinvestitionen in Mittel- und Osteuropa
3.3 Direktinvestitionsklima seit Beginn der Transformation
3.4 Zusammenfassung der Investitionsbedingungen

4 Eine Fallstudie: Engagement der Volkswagen AG in Polen
4.1 Weltweit aufgestelltes Unternehmen
4.2 Die Automobilindustrie als Vorreiter
4.3 Grundzüge der allgemeinen Standortbewertung
4.4 Bestimmungsgründe für Polen - Anwendung des eklektischen Paradigmas

5 Volkswagens Direktinvestitionen im Transformationsland Polen

Anhang

Literatur- und Quellenverzeichnis

Abbildungen

Erklärung der Urheberschaft

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Weltweite Entwicklung der Direktinvestitionen zwischen 1990 und 2002

Abb. 2: Direktinvestitionsfluss nach Mittel- und Osteuropa ab 1990 bis 2002

Abb. 3: Direktinvestitionsfluss nach Polen ab 1990

Abb. 4: Verteilung der Direktinvestitionen in Polen auf Branchen (1990 – 2003)

Abb. 5: Kumulierter Wert in Polen getätigter Direktinvestitionen seit 1993

Abb. 6: Bewertung des Direktinvestitionsstandorts Polen

Abb. 7: Einschätzung polnischer gegenüber deutschen Arbeitskräften

Abb. 8: Das weltweite Fertigungsnetzwerk der Volkswagen AG

Abb. 9: Das Engagement der Volkswagen AG in Polen

Abb. 10: Wesentliche Marktanteile auf dem polnischen Automobilmarkt

Abb. 11: Die beiden polnischen Werke der Volkswagen AG

1 Gegenstand und Gang der Untersuchung

Der Zusammenbruch des Kommunismus hat eine dramatische Veränderung in den Gesellschaften Mittel- und Osteuropas[1] eingeleitet. So hat die Transformation von einem ehemals planwirtschaftlich zu einem nun marktwirtschaftlich orientieren System die Öffnung früher stark abgeschotteter Märkte herbeigeführt.

Westeuropäische Unternehmen haben damit ebenso die Möglichkeit einer günstigen Produktion ‚vor der Haustüre’, wie z.B. die USA oder auch Japan. Allerdings bedeutet die Integration Mittel- und Osteuropas nicht nur lediglich die Erweiterung des bisherigen Markts. Stattdessen wurde durch den ‚Fall des Eisernen Vorhangs’ in vielen Unternehmen eine komplette Umstrukturierung des Produktionsprozess’ angestoßen. Man könnte auch sagen, es wurde eine doppelte Veränderung eingeleitet: Im Osten die Transformation und im Westen konkurrenzbedingte strukturelle Veränderungen.

Aus diesem Grund stehen die Unternehmen nun vor der Frage, wie sie reagieren sollen bzw. wie man von den Veränderungen am besten profitiert. Zur Nutzung der neuen Märkte[2] gibt es verschiedene Möglichkeiten: So können Exporte oder Lizenzvereinbarungen mit lokalen Herstellern neue Absatzmärkte erschließen. Ferner ist es möglich, strategische Allianzen zu ‚schmieden’. Aber aus verschiedenen Gründen stellen gerade Direktinvestitionen einen gangbaren Weg nach Mittel- und Osteuropa dar.

Diese Hausarbeit befasst wesentlich mit den Gründen für Direktinvestitionen. Dabei wird versucht, das Thema durch drei Eingrenzungen klarer darzustellen: Zum einen werden nur Transformationsländer betrachtet, ferner konzentriert sich die Arbeit speziell auf den EU-Beitrittskandidaten Polen und letztlich wird versucht, die Investitionsentscheidung der Volkswagen AG auf Basis eines bekannten Erklärungsansatzes nachzuvollziehen. Demzufolge werden Fragen wie z.B. (1) Warum investieren Unternehmen grundsätzlich im Ausland? bzw. (2) Warum hat gerade Polen Direktinvestitionen angezogen? oder (3) In welchem Ausmaß bewegen sich die Investitionen? gestellt.

Diese Arbeit ist in mehrere Teile untergliedert. Zu Beginn werden die Grundlagen des Transformationsprozess’, von Direktinvestitionen sowie zu multinationalen Unternehmen behandelt. Hierfür werden traditionelle und moderne Erklärungsmuster vorgestellt. Dies geschieht jedoch aus der mikroökonomischen Perspektive heraus. Makroökonomischen Effekte – insbesondere in den Zielländern - werden bewusst nicht thematisiert.

Und obgleich es zahlreiche Theorien und Übersichtsarbeiten zu Direktinvestitionen gibt, wird Dunning’s eklektisches Paradigma[3] ausführlichst berücksichtigt. Nicht zuletzt, weil dessen Erkenntnisse einleuchtend scheinen, sondern auch weil sehr viele Autoren darauf Bezug nehmen, kommt dieser Ansatz in der Fallstudie maßgeblich zum Tragen.

Daran schließen sich Hintergrundinformationen zu Polen sowie eine Beschreibung des Investitionsstandorts an. Ferner werden allgemeine Motive sowie speziell für Polen sprechende Gründe identifiziert. Darüber hinaus wird drittens versucht, die bereits gewonnenen Erkenntnisse am Beispiel Volkswagen nachzuweisen. Dazu wird nach einer kurzen Unternehmensdarstellung nach den Gründen für den Standort ‚Polen’[4] gefragt. Und im Anschluss versucht das Fazit, schwerpunktmäßig die wohl wichtigsten Gründe für Direktinvestitionen in den Transformationsländern zu nennen.

Ergänzend sei erwähnt, dass die Arbeit ohne die Hilfe des Bereichs Treasury der Volkswagen AG, namentlich Herrn Dr. Uwe Elsner und sein Team, nicht so fundiert geworden wäre. Ferner waren die Gespräche mit Herrn Andreas Wagner, MBA, ehemals Consultant der Boston Consulting Group und auf die Automobilindustrie spezialisiert, sehr fruchtbar. Darüber hinaus hat Herr Diplom-Volkswirt Philipp Wahnschaffe bei der Planung der Arbeit unterstützend mitgewirkt. Allen Genannten und Nichtgenannten ‚Herzlichen Dank’ für ihre Hilfe.

Aus Gründen der Lesbarkeit wird in der Arbeit stets die männliche Bezeichnung verwendet. Dies stellt keine Diskriminierung gegenüber Frauen dar. Ferner werden im Anhang Literaturhinweise der Autorenbezeichnung ‚N.N.’ zugesprochen. Trotz einiger Bemühung waren leider keine Namen der entsprechenden Autoren auffindbar.

Außerdem findet sich auf der letzten Seite der obligatorische Hinweis, dass diese Arbeit eigenständig und ohne Nichtnennung maßgeblicher Quellen erstellt wurde.

2 Grundlagen

2.1 Transformation

In den mittel- und osteuropäischen Ländern wurde bis 1989 im Rahmen des Kommunismus mit dem Modell ‚Planwirtschaft’ gearbeitet. Dabei wird das ökonomische Geschehen von einer zentralen Organisation nach einem festgelegten, einheitlichen Plan (meist Fünf-Jahres-Pläne) geleitet und gelenkt.[5] Im Zuge dieser Pläne wird bestimmt, welche Güter hergestellt werden und was dazu an Produktionsmitteln benötig wird.

Wesentliches Merkmal dieser auch als ‚Zentralverwaltungswirtschaft’ oder ‚zentral geleitete Wirtschaft’ bezeichneten Wirtschaftsordnung sind u.a. die Vergesellschaftung der Produktionsmittel, die zentrale Planung des Wirtschaftsprozesses, die Festlegung von Preisen und Löhnen und ein staatliches Außenhandelsmonopol.[6] Da sich die Verbrauchernachfrage in einer Planwirtschaft nicht verbindlich festlegen, sondern nur abschätzen lässt, entstehen jedoch zwangsläufig verschiedene Schwierigkeiten.

Mit Michail Gorbatschow, ehemals sowjetischer Präsident, trat der Kommunismus freilich in eine Reformphase. Er war der Überzeugung, dass das marode System nur durch mehr Offenheit (Glasnost) und einen wirtschaftlichen Umbau (Perestroika) gerettet werden kann. Als diese Reformen den wirtschaftlichen Niedergang ebenfalls nicht aufhalten konnten, begann die Sowjetunion, angetrieben von Separatisten insbesondere in den baltischen Ländern, zu zerfallen.[7] Als Folge davon zerbrach der gesamte Ostblock.

Gleichwohl hatte Gorbatschow deutlich gemacht, dass er deshalb nicht mehr militärisch in Mittel- und Osteuropa intervenieren würde. Aus diesem Grund war es den Bürgern der anderen Staaten des Warschauer Pakts möglich, die Berliner Mauer niederzureißen, Deutschland zu vereinigen und die Regierungen in Ungarn, der Tschechoslowakei, Bulgarien, Rumänien und Albanien zu stürzen.

In Moskau hingegen scheiterte im August 1991 ein Putschversuch von Altkommunisten. Dies führte dazu, dass Michail Gorbatschow durch Boris Jelzin ersetzt wurde und sich die UdSSR Ende 1991 formal auflöste. In der Folge wurden aus den ehemaligen sowjetischen Republiken unabhängige Staaten.[8]

Nachdem sich der ‚Eiserne Vorhang’ nun gehoben hatte und die Staaten Mittel- und Osteuropas frei wählen konnten wie es weitergehen sollte, entscheid man sich überall für das Modell ‚Marktwirtschaft’. Wobei heutzutage insbesondere der Übergang vom Kommunismus zum Kapitalismus als ‚Transformation’ bezeichnet wird. Im Folgenden werden nun vier wichtige Stufen innerhalb dieses Prozesses dargestellt.[9]

Da die Freigabe der Preise und Löhne nach Ende einer Mangelwirtschaft naturgemäß zu Inflationsdruck führt, geht es zu Beginn des Transformationsprozess’ finanzpolitisch insbesondere um Stabilisierung. Darüber hinaus führte in Mittel- und Osteuropa der Zusammenbruch der alten Außenhandelsbeziehungen (ehemaliges Außenhandelsmonopol) zu einer weiteren Destabilisierung der Wirtschaft.[10] Dennoch kann man gerade heute sehen, wie erfolgreich diese Stabilisierungsbemühungen waren: Nach den Reformen offerieren die Staaten in Mittel- und Osteuropa Märkte, die für ausländische Firmen lange nicht erreichbar waren. Somit eröffnet die Transformation der etablierten Wirtschaft ein großes Absatzpotential für Investitions- wie auch für Konsumgüter.[11]

Wenn sich in der Folge die Lage stabilisiert, gilt das Hauptaugenmerk seitens der Regierung der formalen Bildung von Märkten. Man denke hier z.B. an die marktwirtschaftliche Preisbildung bei Waren und Dienstleistungen. Hierbei ist den Unternehmen i.d.R. klar, dass so genannte first-mover advantages, also Anreize der Erste im Markt zu sein, bestehen können. In diesem Zusammenhang geht man davon aus, dass es in neuen Märkten einfacher ist, einen relevanten Marktanteil sowie Kundenloyalität zu erringen.[12] Dies gilt insbesondere, wenn Marken etabliert werden sollen. Somit kann man davon ausgehen, dass Konsumgüterhersteller tendenziell eher früher in transformierten Ländern aktiv werden.[13] Darüber hinaus sind jedoch auch die Einführung eines verlässlichen Rechtssystems sowie die Bildung von Banken und Kapitalmärkten von Bedeutung.

Im Anschluss werden die vergesellschafteten Staatsunternehmen üblicherweise privatisiert. Dies kann auf verschiedene Arten erfolgen: Oft eignen sich ehemalige Beschäftigte bzw. das Management die Anteile an, das Unternehmen wird (teilweise) an Investoren verkauft oder die Bevölkerung erhält die Anteilsscheine zugeteilt. Ferner wird Eigentum an Boden und Immobilien reprivatisiert bzw. zurückgegeben, denn ohne diesen Schritt wäre eine marktwirtschaftliche Tätigkeit in der Folge wohl nicht möglich.

Die durch die Transformation stattfindende Privatisierungswelle bietet den ausländischen Unternehmen somit eine einmalige Chance am Aufbau Mittel- und Osteuropas teilzuhaben. Wobei die stete Veränderung der gesellschaftlichen und der ökonomischen Strukturen allgemein die Entwicklung dieser Region maßgeblich kennzeichnet.[14]

Allerdings sind nicht alle Investoren beim Markteintritt oder im Zuge von Privatisierungen gezwungen - wie oben ausgeführt z.B. Konsumgüterhersteller -, schnell zu reagieren.[15] Unternehmen, die von den vergleichsweise geringen Arbeitskosten in der Region profitieren wollen, müssen sich i.d.R. nicht sofort entscheiden. Sie können sich, wegen des noch aus Zeiten den Kommunismus großen Angebots an durchaus qualifizierten Arbeitskräften, auch später engagieren. Es muss weder befürchtet werden, dass die Arbeitskosten kurzfristig stark steigen, noch dass nicht genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Stattdessen können Unsicherheiten beobachtet und die Investitionsentscheidung genau durchdacht werden.[16]

Nachdem die ersten drei Stufen im Transformationsprozess erfolgreich begonnen bzw. sogar schon abgeschlossen wurden, gilt die Aufmerksamkeit der jeweiligen Regierung der Restrukturierung der Wirtschaft. Da die Zentralverwaltungswirtschaft häufig besonders das Wohl des eigenen Staatsapparats im Blick hatte, kann diese Wirtschaftsordnung marktwirtschaftlichen Bedürfnissen sicherlich nicht gerecht werden. So waren die Länder Mittel- und Osteuropas z.B. gerade im Dienstleistungssektor schwach entwickelt.[17] Ferner existierten viele große industrielle Einheiten; die für das Funktionieren einer Marktwirtschaft notwendigen kleinen und mittleren Unternehmen fehlten jedoch fast gänzlich.[18]

Als wichtigen Schritt im Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft kann man übergeordnet freilich die Aufhebung des Staatshandels sehen. Erst wenn dies geschieht, kommt es zu einer Liberalisierung des Außenhandels und in der Folge zur besseren Einbindung des Landes in internationale Strukturen. Somit stellt der erfolgreiche Transformationsprozess die notwendige Voraussetzung für ein offenes und fruchtbares Direktinvestitionsklima in Mittel- und Osteuropa dar.[19]

Dies im Hinterkopf behaltend wird dem Stand der Transformation ein entscheidender Einfluss auf Höhe und Intensität von Direktinvestitionen in eine bestimmte Region zugesprochen. Das wiederum könnte teilweise erklären, warum speziell in den Ländern des ehemaligen Ostblocks einzelne Staaten bereits sehr früh, andere jedoch erst später Direktinvestitionen von nennenswertem Umfang generieren konnten.

2.2 Direktinvestitionen und multinationale Unternehmen

Unter einer Direktinvestition versteht man die Vermögensanlage eines Unternehmens im Ausland mit unternehmerischer Betätigung.[20] Dabei will der Investor unmittelbaren Einfluss auf die Leitung und Geschäftstätigkeit des (teilweise) gekauften Unternehmens ausüben. Etwas ausführlicher formuliert es Piggott und definiert eine Direktinvestition als den Einkauf in ein bestehendes, den Aufbau eines eigenen oder die Steigerung vorhandener Produktionskapazität durch ein Unternehmen im Ausland.[21] Dabei können Direktinvestitionen in Form von Produktionsmitteln (z.B. Maschinen), immateriellen Werten (z.B. Patente) sowie – der häufigste Fall - schlicht durch Finanzmittel erfolgen.

Generell wird darüber hinaus freilich meist auch der Zugang zu schon im Konzern vorhandenem Wissen ermöglicht. Demzufolge liegt der Investitionsentscheidung oftmals auch der Wunsch zugrunde, im Rahmen einer Direktinvestition organisationsinterne (Technologie) sowie unternehmerische Kenntnisse (Management- und Vertriebserfahrung) zu übertragen und dadurch einen Mehrwert zu generieren.[22]

Je nachdem, wie eine Direktinvestition vonstatten geht, lassen sich drei ‚Stossrichtungen’ unterscheiden: horizontale, vertikale und konglomerate Direktinvestitionen.[23] Im ersten Fall werden die gleichen Produkte im In- wie im Ausland hergestellt, wobei sich so lediglich deren Gesamtmenge erhöht und ggf. die Durchschnittskosten sinken. Bei vertikalen Direktinvestitionen hingegen dienen die Produkte eines Standorts einem anderen Standort als Vorprodukt. Dabei ist es unerheblich, welcher Standort welchem anderen zuarbeitet. Im dritten Fall stehen der inländische und der ausländische Teil eines Unternehmens in keinerlei Produktionsbeziehung zueinander. Die Produkte des jeweils anderen Standorts werden unabhängig voneinander hergestellt und müssen nicht einmal aus derselben Sparte kommen. Lediglich der Eigentümer ist identisch und übt auf beide unternehmerischen Einfluss aus.

[...]


[1] Aus Vereinfachungsgründen beschränkt sich der in dieser Arbeit verwendete Begriff auf die der EU zum 01. Mai 2004 beitretenden Länder Mittel- und Osteuropas. Dies sind: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn. Darüber hinaus findet sich in manchen Quellen auch der Hinweis auf Albanien, Bosnien-Herzegowina, Jugoslawien, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Russland, die Ukraine und Weißrussland. Auf diese Länder bezieht sich die vorliegende Arbeit jedoch ausdrücklich nicht.

[2] Häufig wird unterstellt, die Gesellschaften Mittel- und Osteuropas seien eine homogene Gruppe. Dem ist nicht so. Stattdessen scheinen manche Länder zwar Ähnlichkeiten in Bezug auf Geschichte und Kultur zu haben, andere sind jedoch vollkommen unterschiedlich. Der Einfachheit halber wird dennoch unterstellt, eine gewisse Gemeinsamkeit – auch im Vergleich mit anderen Regionen der Erde – sei vorhanden.

[3] Im Folgenden auch paradigm of ownership, location and internalisation oder OLI-Ansatz genannt.

[4] Das Unternehmen betreibt in Polen derzeit zwei Werke. Am Standort Poznan werden Personenkraftwagen sowie leichte Nutzfahrzeuge, am Standort Polkowice Dieselmotoren gefertigt. Diese Arbeit befasst sich jedoch nicht mit den Entscheidungen für eine bestimmte Region oder gar eine einzelne Stadt.

[5] Vgl. Kurz (1998), S. 45ff.

[6] Vgl. N.N. (2002c), S. 4ff.

[7] Vgl. Ostaszewska (2000), S. 18ff.

[8] Vgl. Derleth (2000), S. 1ff.

[9] McMillan’s Modell stellt die Herausforderungen des Transformationsprozess’ anschaulich dar. Alle folgenden Ausführungen beziehen sich darauf. Vgl. McMillan; zitiert in König (2001), S. 94ff.

[10] Vgl. Ostaszewska (2000), S. 27f.

[11] Vgl. König (2001), S. 245

[12] Ebenda

[13] Vgl. König (2001), S. 250

[14] Vgl. Moosa (2002), S. 147ff.

[15] Vgl. König (2001), S. 247

[16] Vgl. Ostaszewska (2000), S. 34f.

[17] Vgl. König (2001), S. 96

[18] Ebenda

[19] Vgl. Moosa (2002), S. 194

[20] Vgl. König (2001), S. 8

[21] Vgl. Piggott (1999), S. 255

[22] Vgl. Moran (1987), S. 59ff.

[23] Vgl. Moran (1987), S. 32ff.

Details

Seiten
43
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638387835
ISBN (Buch)
9783640277490
Dateigröße
777 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v40212
Institution / Hochschule
Universität Hamburg
Note
2
Schlagworte
Bestimmungsgründe Direktinvestitionen Transformationsländern Diplomarbeit FDI Poland Polen

Autor

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