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Bruce LaBruces "No Skin Off My Ass" (1991) und seine kritische Auseinandersetzung mit Punk und Queerness

Hausarbeit 2017 12 Seiten

Filmwissenschaft

Zusammenfassung

Ziel dieser Arbeit ist es, die in "No Skin Off My Ass" verwendeten ästhetischen und narrativen Gestaltungsmittel im Hinblick auf eine Kritik sowohl an homonormativen Tendenzen der Schwulen- und Lesbenbewegung, als auch an der homophoben Ausrichtung der Punk-Szene Anfang der 90er-Jahre zu untersuchen.

Zunächst wird sich der Fragestellung durch eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff ‚queer‘ genähert. Eine genauere Betrachtung des New Queer Cinema zur Entstehungszeit des Films sowie der Queercore-Bewegung und deren Abgrenzung zum schwulen und lesbischen Mainstream soll daraufhin Aufschluss über den Rezeptions- und Produktionskontext geben. Dabei wird sich vor allem mit der Frage beschäftigt, auf welche Weise der Film normativ-hierarchische Repräsentationssysteme untergräbt und inwiefern LaBruces Gegenentwurf ein subversives Potential beinhaltet. Zudem wird darauf eingegangen, ob Queercore tatsächlich tot ist und welchen Einfluss die akademische Auseinandersetzung mit der radikalen, anti-institutionellen Bewegung auf deren eigenen Stillstand hat. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Fazit mit Ausblick auf Fragen, die heutzutage im Zusammenhang mit LaBruces Kritik und queer-feministischem Filmschaffen interessant erscheinen.

Details

Seiten
12
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668627277
ISBN (Buch)
9783668627284
Dateigröße
462 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v388735
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main – Theater, Film und Medien
Note
1,0
Schlagworte
queer punk Bruce LaBruce No Skin Off My Ass new queer cinema punk cinema queer studies film studies queercore cinema studies homonormativity queer theory feminist punk post pornography queer cinem homocore

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Titel: Bruce LaBruces "No Skin Off My Ass" (1991) und seine kritische Auseinandersetzung mit Punk und Queerness