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Horvath und der Mythos Don Juan. Untersucht an dem Theaterstück "Don Juan kommt aus dem Krieg"

Hausarbeit (Hauptseminar) 2005 26 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

I Ödön von Horvath und Don Juan

II Don Juan und der Mythos
II. I Zur Entwicklung und Deutung des Don Juan
II. II Don Juan als Lebemann und Sammler
II. III Don Juan und das göttliche Strafgericht
II. IV Don Juan und die Gesellschaft
II. V Don Juan als Repräsentant der männlichen Sexualität
II. VI Quo vadis Don Juan?

III Zeitumstände und Figuren in „Don Juan kommt aus dem Krieg“
III. I Don Juan und seine Zeit
III. II Die Frauen und ihre Zeit
III. III Tragik und Tod Don Juans

Resümee

Einleitung

Gegenstand der folgenden Arbeit ist Ödön von Horvaths Theaterstück „Don Juan kommt aus dem Krieg“. Horvath greift bei der Verfassung des Werkes auf ein in der europäischen Literatur seit dem 17. Jahrhundert gängiges Sujet zurück: Den Mythos Don Juan. Diese literarische Figur hat im Laufe von fast 400 Jahren Literaturgeschichte zahlreiche Autoren fasziniert und ist in mannigfaltigen Interpretationen auf unterschiedlichste Art und Weise gedeutet worden. Untersucht wird zunächst die Entstehungsgeschichte des Theaterstückes, sowie Horvaths schriftstellerische Selbstdefinition in Bezug auf das Werk. In einem folgenden Schritt wird die Schwierigkeit einer einheitlichen Deutung der Don Juan - Figur herausgestellt und eine Übersicht über die klassischen Motive gegeben, die das Don Juan – Sujet im Gros der Adaptionen auszeichnen. Der Vergleich mit Horvaths Stück „Don Juan kommt aus dem Krieg“ wird zeigen, dass der Autor sich zwar einiger klassischer Motivkonstellationen bedient, im Großen und Ganzen aber eine Neugestaltung des Don Juan – Stoffes vornimmt. Eine vornehmliche Gewichtung legt Ödön von Horvath dabei auf die Umstände der Zeit, in der das Theaterstück spielt. Diese ist insbesondere durch das Ende des Ersten Weltkrieges und die darauf hin einsetzende Inflation bestimmt. Bereits im Vorwort zu „Don Juan kommt aus dem Krieg“ definiert Horvath seine Vorstellung von Inflation, die sich nicht allein auf den monetären Sektor bezieht, sondern einer generellen Verschiebung aller Werte, seien es moralische, ethische oder soziale, gleichkommt. Den Auswirkungen dieses Werteumbruchs auf die Figuren des Stückes – abgesehen von Don Juan sind dies nur Frauen – in einer nach dem Krieg veränderten Gesellschaft wird im letzten Kapitel der Arbeit nachgegangen. Untersucht wird dabei der Grad der Anpassung der verschiedenen Frauen des Stückes an die neue Situation, sowie Don Juans Handlungen und Wirkungen ihnen gegenüber. Den Abschluß der Arbeit bildet eine Analyse des (Frei-) Todes von Don Juan, wobei sich zeigen wird, dass er schon zu Beginn des Stückes einem unentrinnbaren Determinismus verhaftet ist, der nur mit seinem Tod ein Ende finden kann.

I. Ödön von Horvath und Don Juan

Ödön von Horvath beendet im Juli 1936 sein Stück „Don Juan kommt aus dem Krieg“[i]. Das Don Juan Sujet, seit Tirso de Molinas „comedia“ „El Burlador de Sevillia y convidado de piedra“ von 1613[ii], spätestens seit der bekanntesten Umsetzung des literarischen Stoffes in Mozarts und Da Pontes Oper „Il dissoluto punito o sia Il Don Giovanni“ aus dem Jahre 1787[iii] ein in der europäischen Literatur häufig wiederkehrendes Motiv, beschäftigt Ödön von Horvath bereits Jahre vor der Fertigstellung. Im Juni 1934 schreibt ihm sein Freund Czokor:

„Kommt bei Dir endlich das Don-Juan-Stück an die Reihe, von dem Du mir und Ibach erzähltest, als wir ihn im Spital besuchten?“[iv] Die langandauernde Beschäftigung mit dem Don-Juan Sujet rührt auch daher, dass von Horvath das Konzept seiner Don-Juan Bearbeitung zwischen erster Annäherung an das Thema und Fertigstellung des Theaterstücks mehrfach umwirft. So ist das Werk ursprünglich als Komödie konzipiert, dann als dramatische Ballade, als knappes Filmexpose und schließlich entscheidet sich Horvath für die Form des Romans, nicht ohne auch diese Entscheidung zugunsten eines Theaterstücks wieder aufzugeben.[v]

Die langandauernde Suche nach der passenden literarischen Form und der letztendliche Entscheid für ein Theaterstück haben dabei zwei Ursachen. Zum einen muss Ödön von Horvath zu Recht annehmen, dass ein von ihm verfasstes Theaterstück ein größeres Publikum erreicht, als Roman oder Ballade. In den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren Volksstücke, die sich bekannter Themen annahmen, in Mode und Horvath, als Träger des Kleist-Preises von 1931, konnte auf eine erfolgreiche Bühnenpräsens seiner Werke eher hoffen, als auf eine große Leserschaft.[vi] Zudem befindet sich Horvath im Jahre 1936 in einer finanziell prekären Lage[vii], verursacht durch mehrfache Emigration, Ächtung durch das nationalsozialistische Regime in Deutschland aber auch durch einen verschwenderischen Lebensstil, und findet im Max Pfeffer Verlag schnell einen zahlungswilligen Abnehmer.[viii] Der wohl gewichtigere Grund für eine Verarbeitung des Don-Juan Sujets als Theaterstück liegt aber in Horvaths Selbstdefinition als Schriftsteller begründet. Horvath sieht sich als einen „treuen Chronisten“ seiner Zeit, dessen Bestrebungen, „die Hauptprobleme der Menschheit in erster Linie von sozialen Gesichtspunkten aus zu sehen“ und „die gesellschaftlichen Kräfte aufzuzeigen, aus denen politisches Verhalten entsteht“, in der literarischen Form des Theaterstücks am günstigsten sich darstellen lassen.[ix]

Diesem Prinzip, das die literarische Form des Theaterstückes vor anderen begünstigt, wird Horvath in den folgenden Jahren seines schriftstellerischen Schaffens mit Werken wie „Jugend ohne Gott“ und „Ein Kind unserer Zeit“ wieder untreu. Der Anspruch, als „treuer Chronist“ einen Kritiker seiner Zeit darzustellen, bleibt indes bestehen. Wie ein roter Faden durchzieht diese Ambition nicht nur das Spätwerk Horvaths. Auch und gerade in „Don Juan kommt aus dem Krieg“ übt Horvath Kritik an den zeitgenössischen, auf Gleichschaltung des Menschen im faschistischem Sinne hinstrebenden, Entwicklungen in Politik und Gesellschaft. Bereits der Titel deutet dies an: Don Juan, eine literaturhistorische Figur der ferneren Vergangenheit wird mit dem Ende des Ersten Weltkrieges in Verbindung gebracht, dessen soziale, politische und wirtschaftliche Konsequenzen Horvath und seinen Zeitgenossen allgegenwärtig sind. Im Vorwort zu „Don Juan kommt aus dem Krieg“ schreibt Horvath: „Ich habe es mir also erlaubt, einen Don Juan unserer Zeit zu schildern, weil uns die eigene Zeit immer näher liegt.“[x] Ursprünglich trägt Horvath sich mit dem Gedanken, sein Stück „Ein Don Juan unserer Zeit oder Die Sage von Don Juan in unserer Zeit“ zu nennen, verwirft dies aber, da ihm das Wort „Krieg“ plastischer erscheint, als die Formulierung „unsere Zeit“.[xi] Es bleibt aber der selbe Gedanke Urheber des Titels.

Horvath möchte sein Theaterstück als tragische Heimkehr eines nunmehr Heimatlosen verstanden wissen, dessen innerstes Wesen von den allgemeinen Katastrophen der Zeit derart in Mitleidenschaft gezogen ist, dass nur Selbstbetrug und die verzweifelte Suche nach einem nicht mehr bestehendem Ideal den begrenzten Zeitraum ausfüllen können, der beginnend mit dem Waffenstillstand sein Ende durch den sicheren Tod der Figur markiert sieht.[xii] Eine nähere Interpretation dieser Vorstellung folgt in Kapitel III. An dieser Stelle ist jedoch die Einsicht entscheidend, dass Horvath nicht einfach einen Don Juan, sondern einen Don Juan seiner Zeit schildert, wobei der Schwerpunkt auf dem zeitgeschichtlichen Kontext, auf der für Horvath auch 1936 noch gegenwärtigen Inflation von sozialen, moralischen und emotionalen Werten liegt.[xiii]

Die von Horvath vorgenommene Darstellung zeitgeschichtlich relevanter Themen in „Don Juan kommt aus dem Krieg“ hat einen biographischen Ursprung. Im Leben des Autoren gibt es einschneidende Erlebnisse und Erfahrungen, die sein literarischen Schaffen bis zuletzt dominieren. So lassen sich in Horvaths Werken wiederkehrende Motive erkennen, die auch in „Don Juan kommt aus dem Krieg“ behandelt werden. Der einzelne Mensch, der mit einer sich verändernden Gesellschaft um ihn herum nicht mehr zurecht kommt und so zu einem Gefühl der Heimatlosigkeit verdammt wird, ist ein solches Motiv, welches sich auch in Horvaths Romanen „Jugend ohne Gott“, „Ein Kind unserer Zeit“, der Posse „Hier und Hin“ und anderen Werken findet.

Mit diesem Motiv eng verknüpft gibt es in Horvaths Arbeiten häufig auch einen Konflikt der Generationen, bei dem die junge Generation die Ideale und Werte der älteren strikt ablehnt und so deren Gefühl von Heimatlosigkeit verstärkt.[xiv] Auch die Auswirkungen der Inflation während der Weimarer Republik, die sich weit über den monetären Bereich in den sozialen erstreckt, wird von Horvath kritisch betrachtet und des öfteren thematisiert. Im Vorwort zu „Don Juan kommt aus dem Krieg“ spricht Horvath von einer Verschiebung aller Werte, die jeden einzelnen betreffen und verändern.[xv] Desgleichen erlebt Horvath die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland 1918 und die damit verbundene Emanzipation der Frauen, die sich in öffentlichen Demonstrationen äußert.[xvi] Diese sich verändernde soziale Position der Frauen in der Gesellschaft wird von Horvath auch, aber nicht ausschließlich, im Don-Juan-Theaterstück behandelt.

Alle diese Motive, die Horvaths literarisches Schaffen bestimmen oder zumindest stark beeinflussen, haben ihren Ursprung in seinem Erleben der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“[xvii]: Dem Ersten Weltkrieg. Ödön von Horvath ist bei Kriegsbeginn erst 13 Jahre alt und die Auswirkungen des Krieges betreffen ihn zeitlebens. Mit 28 Jahren schreibt er über sich selbst: „Manchmal ist es mir, als wäre alles aus meinem Gedächtnis ausradiert, was ich vor dem Krieg sah. Mein Leben beginnt mit der Kriegserklärung.“[xviii] Einige Jahre später sagt er in einem Interview: „Wenn ich heute daran zurückdenke, so muss ich wohl sagen, dass ich heute das Gefühl habe, als könnte ich mich an die Zeit vor dem ersten Weltkrieg nicht mehr erinnern. Ich muss mich schon ziemlich anstrengen, damit mir etwas aus der Friedenszeit wieder einfällt – und ich glaube, so ähnlich wird es wohl allen meinen Altersgenossen gehen. Der Weltkrieg verdunkelte unsere Jugend und wir haben wohl kaum Kindheitserinnerungen.“[xix] Kriegsende und Zusammenbruch der beiden Kaiserreiche Deutschland und Österreich sowie die Nachwirkung des Weltkrieges im sozialen und politischem Geschehen sind die einschneidenden Vorgänge im Leben Horvaths, von denen er sich zeitlebens nicht lösen kann und die von ihm als Ursache für den gesellschaftlichen Umbruch angesehen werden, als dessen Wirkung sich der Nationalsozialismus etablieren kann.[xx] Die Wichtigkeit dieser Erlebnisse für Horvaths Schaffen wird auch in „Don Juan kommt aus dem Krieg“ deutlich, denn das Werk entsteht erst 1936, in der Zeit der zunehmenden Faschistisierung der Menschen, und beginnt in seiner Handlung dennoch mit Ende des Krieges.

Für Horvath leitet das Jahr 1933, die Machtergreifung Hitlers, eine Identitätskrise ein, die von einer traumatischen Enttäuschung an Mensch, Gesellschaft und Staat herrührt.[xxi] Während der Weimarer Republik kann Horvath noch als souveräner Chronist auftreten, nach der Machtergreifung Hitlers rutscht er mehr und mehr in die Rolle des hilflosen Zuschauers und Opfers seiner Zeit ab.[xxii] Seine Texte werden von den Nazis auf den Index gesetzt, deutsche Bühnen verweigern die Aufführung seiner Stücke und einige seiner Schriften fallen in München der von den Faschisten inszenierten, rituell-zelebrierten Bücherverbrennung zum Opfer.[xxiii] Im Don-Juan-Theaterstück begegnet Horvath diesen Vorgängen mit dem Verweis auf den wahren Ursprung der Geschehnisse, den Ersten Weltkrieg. Von öffentlicher Kritik an aktuellen politischen Ereignissen, die sich auf die Etablierung der nationalsozialistischen Herrschaft beziehen, distanziert sich Horvath nach 1933 weitestgehend[xxiv], und greift als Konsequenz davon auf traditionelle literarische Stoffe zurück.[xxv] Später wird ihm diese Ansicht unangenehm und er plant eine Reihe von zeit- und politikkritischen Romanen mit dem Titel „Adieu, Europa“[xxvi]. Sie bleiben Fragment, denn Horvath stirbt vor der Vollendung, nicht ohne jedoch zuvor alle von ihm verfassten Stücke zwischen 1932 und 1936, darunter auch „Don Juan kommt aus dem Krieg“ aufs entschiedenste zu verwerfen. Horvath notiert ein Jahr nach Fertigstellung des Don-Juan-Stückes: „Diese Stücke[xxvii] ziehe ich hiermit zurück, sie existieren nicht, es waren nur Versuche.“[xxviii]

So gestaltet sich die Einordnung von „Don Juan kommt aus dem Krieg“ in das Gesamtwerk von Horvath und die Würdigung des Stückes damit schwierig. Zum einen, weil es während einer Identitätskrise Horvaths entsteht und nicht die schriftstellerischen Ideale berücksichtigt, die sich Horvath später selbst setzt, zum anderen, weil es nicht zu Horvaths Hauptwerken zählt und zu seiner Lebenszeit nur wenig Beachtung findet. „Don Juan kommt aus dem Krieg“ wird erst 1952 in Wien uraufgeführt und erhält nur mäßige bis schlechte Kritiken. So schreibt das Wiener Sporttagblatt nach der Uraufführung: „Das hätte er [gemeint ist Don Juan] nicht tun sollen – aus dem Krieg kommen – denn mit der Aufführung dieser unsagbar flachen und oberflächlichen Geschichte, ist weder dem Autor noch dem Publikum Gutes getan worden.“[xxix]

[...]


[i] Traugott Krischke.Ödön von Horvath. Kind seiner Zeit. Originalausgabe, Wilhelm Heyne Verlag. München 1980. (fortan: Krischke). Seite 220

[ii] übersetzt nach: Beatrix Müller-Kampel (Hrsg.). Mythos Don Juan. Zur Entwicklung eines männlichen Konzepts. Erste Auflage, Reclam Verlag. Leipzig 1999. (fortan: Müller-Kampel). Seite 12: „Der Spötter von Sevillia und der steinerne Gast“

[iii] übersetzt nach: Müller-Kampel S. 14: „Der bestrafte Verführer oder Don Giovanni“

[iv] zitiert nach Krischke S. 220

[v] Krischke S. 220

[vi] Axel Fritz. Ödön von Horvath als Kritiker seiner Zeit. Studien zum Werk in seinem Verhältnis zum politischen, sozialen und kulturellen Zeitgeschehen. Originalausgabe, Paul List Verlag KG. München 1973. (fortan: Fritz). Seite: 16f

[vii] Christian Schnitzler. Der politische Horvath. Untersuchung zu Leben und Werk. Marburger Germanistische Studien, Band 11. Peter Lang Verlag. Frankfurt am Main 1990. (fortan: Schnitzler). Seite: 173f

[viii] Traugott Krischke. Horvath Chronik. Daten zu Leben und Werk. Erste Auflage, Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main 1988. (fortan: Chronik). Seite: 124

[ix] zitiert nach: Fritz S. 21

[x] Ödön von Horvath. Don Juan kommt aus dem Krieg. Kommentierte Werkausgabe in Einzelbänden, Band 9. Hrsg: Traugott Krischke. Erste Auflage Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main 1987. (fortan: Don Juan).

Seite: 11

[xi] Krischke S. 220

[xii] siehe dazu: Don Juan S. 11, Vorwort

[xiii] siehe dazu: Don Juan S. 11, Vorwort

[xiv] siehe dazu die Romane: „Ein Kind unserer Zeit“ und „Jugend ohne Gott“, wo dieses Motiv am eindringlichsten geschildert wird.

[xv] Don Juan S. 11, Vorwort

[xvi] Die Geburtsurkunde des Frauenwahlrechts in Deutschland am 12. 11. 1918 ist der Aufruf an das Deutsche Volk vom Rat der Volksbeauftragten. Hierrin heißt es: "AlleWahlen zuöffentlichen Körperschaftensindfortan nach demgleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht fürallemindestens20 Jahre alten männlichen undweiblichenPersonen zu vollziehen." [Bearbeiten]

[xvii] Die Formulierung „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ als Bezeichnung für den Ersten Weltkrieg leitet sich ab von der Formulierung „the great seminal catastrophe of this century“ des amerikanischen Historiker und Diplomaten George F. Kennan.

[xviii] Krischke S. 24

[xix] Krischke S. 24f

[xx] Fritz S. 34ff und S.40

[xxi] Jürgen Schröder. Das Spätwerk Ödöns von Horvaths. In: Traugott Krischke (Hrsg.). Ödön von Horvath. Materialien. Erste Auflage, Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main 1981. fortan: (Schröder). Seite: 146f

[xxii] Schröder S. 131

[xxiii] Krischke S. 166

[xxiv] nach Krischke S. 175. Ödön von Horvath in einem Brief vom 7.9.1933 an den Zeitschriftenverleger Doktor Landshoff: „Wie ich Ihnen bereits im März sagte, will ich prinzipiell an keiner Zeitschrift mehr mitarbeiten, die sich (und seis auch nur in Glossenform) mit Politik beschäftigt.“

[xxv] nach Schröder S. 133f. „Ein Dorf ohne Männer“ spielt in der ungarischen Frührenaissance, „Sklavenball“ und „Pompeji“ zur Zeit des Vesuvausbruches 79 n. Chr und „Figaro lässt sich scheiden“ zur Zeit der Französischen Revolution.

[xxvi] Krischke S. 247

[xxvii] nach Krischke S. 246. Diese Aussage Horvaths betrifft die Stücke „Kasimir und Karoline“, „Liebe, Pflicht und Hoffnung“, „Die Unbekannte aus der Seine“, „Hin und Her“, „Himmelwärts“, „Figaro lässt sich scheiden“, „Das jüngste Gericht“ und eben auch „Don Juan komtm aus dem Krieg“.

[xxviii] Krischke S. 246

[xxix] Armin Arnold, Stephen Jaeger (Hrsg). Der gesunde Gelehrte. Literatur-, Sprach- und Rezeptionsanalysen. Festschrift zum 70. Geburtstag von Hans Bänziger, Schläpfer und Co Verlag. Herisau 1987. (fortan: Arnold). Seite 129

Details

Seiten
26
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638377225
ISBN (Buch)
9783638654562
Dateigröße
556 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v38743
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
2
Schlagworte
Horvath Mythos Untersucht Theaterstück Krieg Hauptseminar Don Juan Juan

Autor

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Titel: Horvath und der Mythos Don Juan. Untersucht an dem Theaterstück "Don Juan kommt aus dem Krieg"