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Belastungen im Polizeiberuf und ihre Folgen für die Betroffenen

Bachelorarbeit 2017 49 Seiten

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Belastungen im Polizeidienst
2.1 Exemplarische Belastungsbeispiele durch den Polizeivollzugsdienst
2.1.1 Schichtarbeit
2.1.2 Nahrungszufuhr
2.1.3 Familie, Freundschaft und Freizeit
2.1.4 Umgang mit kriminellen Menschen
2.1.5 Schwere Verkehrsunfälle
2.1.6 „Die erste Leiche vergisst man nie“
2.1.7 Tragen einer Schusswaffe und deren Gebrauch
2.2 Psychische Belastung im Polizeidienst
2.2.1 Definition psychische Belastung
2.2.2 Psychischer Druck, dem ein Polizeivollzugsbeamter ausgesetzt ist

3 Psychische Störung
3.1 Definition
3.2 Posttraumatische Belastungsstörungen
3.2.1 Definition posttraumatische Belastungsstörungen
3.2.2 Diagnostische Kriterien für eine PTBS nach ICD-10 (International Classification of Diseases) und DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders)
3.2.3 Therapieformen und deren Erfolgschancen
3.2.4 Komorbidität (Begleiterkrankungen) einer PTBS

4 Krankheitsverlauf
4.1 Flashback
4.2 Traumagedächtnis

5 PTBS bei der Polizei
5.1 Häufigkeit
5.2 Umgang mit PTBS in der Dienstgruppe
5.3 Einsatznachbereitung
5.4 Männlichkeitsbild

6 Präventionsmaßnahmen
6.1 Kriseninterventionsteam
6.2 Seelsorger
6.3 Psychotherapeut

7 Fazit

8 Literaturverzeichnis

9 Quellenverzeichnis

10 Richtlinien / Gesetzestexte

1 Einleitung

Autounfälle, Vergewaltigungen, Kriege - solche traumatischen Erlebnisse hinterlassen ihre Spuren. Alpträume und sozialer Rückzug können die Folge sein. Das Ausmaß von Trauma-Ereignissen, ob bei Kindern, Jugendlichen, oder Erwachsenen, ist weit gefasst. Es reicht von körperlicher und sexueller Gewalt über Unfälle und lebensbedrohliche Erkrankungen, bis hin zu Na- turkatastrophen. Viele Menschen, die ein solches Ereignis erleben, oder Zeugen davon werden, erleben im Anschluss Symptome wie zum Beispiel ungewollte Erinnerungen an das Ereignis, Schreckhaftigkeit oder die Ver- meidung von Trauma assoziierten Stimuli. Oftmals sind solche Symptome nur vorübergehend vorhanden, bei einigen Betroffenen können sie jedoch dauerhaft auftreten.

An Polizeivollzugsbeamte1 sind viele Anforderungen gestellt, mit denen diese jeden Tag erneut konfrontiert werden. Diese täglichen Konfrontatio- nen stellen nicht selten für den eingesetzten Beamten extreme Stresssituati- onen dar. Der Polizist ist gezwungen, mit diesen Situationen umgehen zu können, um handlungsfähig zu bleiben. Sollte er jedoch in eine Situation kommen, in der er dieser Idealvorstellung nicht gerecht werden kann, so kann sich ein traumatisierendes Erlebnis zu einer posttraumatischen Belas- tungsstörung entwickeln. Diese Erkrankung kann dann den gesamten Cha- rakter, insbesondere in Hinblick auf die Leistungsfähigkeit, beeinflussen.

Dass dieses Thema aktueller denn je ist, belegt eine Untersuchung aus Ba- den-Württemberg, in der 28,7 Prozent der befragten 528 Polizeivollzugsbe- amten zum Zeitpunkt der Befragung das Krankheitsbild einer posttraumatischen Belastung aufwiesen.2

In der folgenden Bachelor-Thesis soll aus psychologischer Sicht aufgezeigt werden, welchen Belastungen ein Polizeivollzugsbeamter durch seinen täg- lichen Dienst ausgesetzt ist. Des Weiteren soll die psychische Erkrankung „posttraumatischen Belastungsstörung“ veranschaulicht, sowie deren Krankheitsverlauf erklärt werden. Darüber hinaus sollen die Auswirkungen eines betroffenen Polizisten auf die restlichen Kollegen der Dienstgruppe erörtert werden. Anschließend sollen ausgewählte Präventionsmaßnahmen vorgestellt werden, welche die Manifestierung einer posttraumatischen Be- lastungsstörung bei Polizeivollzugsbeamten vorbeugen sollen.

2 Belastungen im Polizeidienst

In der Literatur wird der Begriff „Belastung“ uneinheitlich angewandt und ist nicht unumstritten. Teilweise wird die Auffassung vertreten, dass der bloße Gebrauch des Begriffes ungünstigerweise mit vorrangig negativen Assoziationen verbunden ist. Deshalb wird von einigen Autoren vorge- schlagen, anstelle des Begriffs „Belastungen“ neutralere Begriffe wie „Be- anspruchung“ oder „Anforderung“ zu verwenden.3 Jedoch versteht man unter Beanspruchung die subjektiven Folgen einer Belastung, die sich in

- physische Beanspruchung (zum Beispiel des Herz-Kreislaufsystems, der Muskulatur etc.) und
- psychische Beanspruchung (zum Beispiel Beanspruchung der Auf- merksamkeit, des Gedächtnisses, emotionale Frustrationstoleranz etc.) unterteilen lassen.4

Unter Belastung versteht man objektive, von außen auf den Menschen einwirkende Faktoren wie zum Beispiel Lärm, Zeitdruck oder widersprüchliche Erwartungen an Mitarbeiter.5

2.1 Exemplarische Belastungsbeispiele durch den Poli- zeivollzugsdienst

In den folgenden Kapiteln soll exemplarisch anhand von ausgewählten Belastungsfaktoren dargestellt werden, welchen Belastungen ein Polizeivollzugsbeamter durch seinen Dienst ausgesetzt ist.

2.1.1 Schichtarbeit

Als Schichtarbeit oder Schichtdienst wird eine Arbeitsverrichtung zu wech- selnden Tageszeiten verstanden. Abhängig von der Lage der Arbeitszeit im Tagesablauf spricht man von Tages-, Nacht-, Früh- oder Spätschicht, bei der der Arbeitnehmer nach einem bestimmten Zeitplan versetzt nacheinander an der gleichen Arbeitsstelle eingesetzt wird, so dass die Arbeit innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu unterschiedlichen Zeiten verrichtet wird. Dabei teilen sich mehrere Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz, der infolgedessen län- ger mehr als 8 Stunden besetzt ist.6 Schichtarbeit ist eine besondere Arbeits- belastung, die zu einer dauerhaften Beanspruchung der Schichtarbeiter füh- ren kann. Betroffene sind immer auch wieder die Familie und die Partner. Die Schichtarbeit beeinflusst im Grunde alle Lebensbereiche, soziale Bezie- hungen, die Freizeitgestaltung, die Weiterbildung und die Erlebnisfähigkeit etc. In erster Linie bestimmen das Schichtsystem sowie der Schichtplan den Lebensrhythmus, aber auch die Unterstützung der Familie, das Alter oder die Wohnverhältnisse können das Ausmaß der möglichen negativen Aus- wirkungen der Schichtarbeit entscheidend variieren. Außerdem ist der wechselnde Tagesrhythmus belastend, welcher stets eine erneute Umstellung darstellt.7

2.1.2 Nahrungszufuhr

Der menschliche Magen arbeitet „auch im Schichtdienst“, im Unterschied zum Arbeitnehmer jedoch nicht automatisch in Wechselschichten. Er arbei- tet vorzugsweise während regelmäßiger Wachzeiten.8 Man sollte täglich mindestens drei Mahlzeiten zu sich nehmen, empfehlenswert sind dabei kleine leichte wenig Kohlenhydrate beinhaltende Portionen, anstatt große und den Magen belastende Nahrungsmengen. Unregelmäßige Nahrungszu- fuhr bringt den Magen durcheinander.9 Die Hauptmahlzeiten des Tages, Mittag- und Abendessen, sollten möglichst immer im gleichen Zeitfenster eingenommen werden. Dies ist in der Regel besser als eine Anpassung an die wechselnden Arbeitszeiten.10 Um mit den wechselnden Arbeits- und Schlafzeiten zurechtzukommen, ist der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme wichtig. Zudem sind für Tag und Nacht verschiedene Nahrungsmittel zu empfehlen, ebenso sollte im Nachdienst nach vier Uhr morgens keine Mahl- zeit mehr zu sich genommen werden, damit die darauffolgende Schlafphase nicht gestört wird. Nach Zufuhr von fettigen und eiweißreichen Mahlzeiten im Nachdienst sollten zwischen Nahrungsaufnahme und Einschlafen drei Stunden für die Verdauungsphase liegen. Zudem ist zu beachten, dass Koffein nach Einnahme noch etwa acht Stunden im Körper verweilt und das Einschlafen erschweren kann.11 Alleine diese Anpassung kann als Belastung empfunden werden, da die betroffenen Personen auf eine Vielzahl von Faktoren achten müssen, wie zum Beispiel die richtige Wahl der Nahrungsmittel und richtigen Zeitpunkt der Aufnahme.

2.1.3 Familie, Freundschaft und Freizeit

Die Gestaltungsmöglichkeiten an sich (Freizeit) kommen durch die Schicht- arbeit oftmals zu kurz. Während Freunde und Verwandte arbeiten, hat ein Polizist im Schichtdienst mitunter unter der Woche beziehungsweise tags- über frei. Um einer Belastung hierbei vorzubeugen, ist die Unterstützung und das Verständnis, dass einem zu Hause entgegengebracht wird, von gro- ßer Bedeutung für eine erfolgreiche Anpassung an die Wechselschichtarbeit. Von Vorteil ist zum Beispiel, den Schichtplan wie einen Stundenplan für die Familie auszuhängen.12 Eine wichtige Regel für den Bereich Familie und Freunde sollte sein, wenigsten eine Mahlzeit zusammen einzunehmen. Von dem Gespräch zwischen den Partnern hängt es ab, wie alle letztendlich mit der Schichtarbeit zurechtkommen. Des Weiteren sollte die Freizeit soweit wie möglich gemeinsam geplant und ausgefüllt werden.13 Für den Bereich Freizeit sollte tägliche Bewegung mit eingeplant werden. Dazu lautet eine Faustregel, beim Sport den Puls für ca. 20 Minuten auf 180 Schläge minus Lebensalter zu bringen. Außerdem sollte mindestens eine gut zusammengestellte Mahlzeit pro Tag eingeplant werden, sich die Zeit nehmen, sich hinsetzten, zu entspannen und das Essen zu genießen.14

2.1.4 Umgang mit kriminellen Menschen

Als Polizeibeamter ist es alltäglich mit kriminellen Menschen zusammenzu- arbeiten. Dabei spielt es anfangs keine Rolle inwiefern die Person kriminell wurde. Sprich ob durch Betrug, Diebstahl, bewaffnetem Raub oder sogar Mord.

Als nächstes geht es nicht nur alleine um die verübte Tat, sondern auch um die Person, die sie ausgeführt hat. Es macht einen Unterscheid ob ein Ob- dachloser, ein sogenannter „kleiner Mann“, ein wohlhabender Geschäfts- mann oder ein Polizeibeamter selbst kriminell in jeglicher Art wurde. Denn ob nun ein Polizist versucht den Kriminellen zu stellen und dadurch er- schossen wird15 oder der Polizeibeamte sich und seine Familie umbringt auf Grund von Schulden und purer Verzweiflung.16 Aber nicht nur Polizisten können kriminell sein oder werden. Beispielsweise existieren notorische Lügner und Betrüger, die auf Grund einer Befragung wegen eines nicht ver- sicherten PKWs sich in Lügen verstricken und sich so selbst eine Menge Ärger verursachen.17 Andererseits haben Polizeibeamte es auch mit Tätern zu tun, die eventuell auch Menschen gegenüber gewalttätig werden können und nicht nur, zum Beispiel, Autos aufbrechen. Da sind dann Fähigkeiten wie beispielsweise Logik, Rhetorik, Nachvollziehbarkeit, Sportlichkeit und Ehrgeiz gefragt, wenn es zu einer möglichen Verfolgung kommt.18

2.1.5 Schwere Verkehrsunfälle

Als Polizeibeamter hat man zwangsläufig mit Verkehrsunfällen zu tun, darunter sind auch solche mit Personenschaden oder sogar Toten, was zwangsläufig eine Belastung darstellt.

Neben der Erstversorgung von unter Umständen Schwerverletzten muss man als Polizist beruhigend auf alle Unfallbeteiligten einwirken. Daneben kann es erforderlich sein, dass ein Polizeibeamter bei schweren Unfallereig- nissen, bei denen er vor den Rettungshelfern vor Ort ist, Sterbende in deren letzten Minuten begleitet oder Leichenteile zu bergen und abzudecken.19

Da dies mit Sicherheit ein traumatisches Erlebnis ist, ist es wichtig dem Polizeivollzugsbeamte und allen weiteren Helfern psychologische Notfallversorgung schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.

2.1.6 „Die erste Leiche vergisst man nie“

Der Anblick der ersten Leiche ist etwas Besonderes, nicht selten handelt es sich um den ersten toten Menschen den man, insbesondere als junger Poli- zeivollzugsbeamter, in seinem Leben sieht. Der Tod kann natürlich, selbst oder durch einen Dritten herbeigeführt werden. Der Anblick beim Auffin- den der Leiche ist für den Beamten unvergesslich. Zusätzlich geht mit dem Tod der körperliche Zerfall einher, was für eine starke Geruchsbelastung sorgt. Diese Eindrücke sind belastend und sicherlich traumatisierend.

Polizeivollzugsbeamte müssen nicht selten, nachdem eine Person verstorben ist, die schwere Aufgabe übernehmen, die Todesnachricht den Angehörigen zu überbringen. Dabei ist es meist unerheblich, ob es sich um einen vermut- lich natürlichen Tod, einen Selbstmord, ein Unfallopfer oder Opfer eines Gewaltverbrechens handelt. Dies kann mindestens genauso belastend sein, wie die Leiche mit eigenen Augen zu betrachten. Besonderes Einfühlungs- vermögen erfordert die Überbringung der Todesnachricht, wenn es die El- tern eines verstorbenen Kindes betrifft.20

Besonders tragisch ist es jedoch, wenn es ein Kollege bei der Polizei ist, in dem man sich täuscht. Nur weil man ein Gesetzeshüter ist, heißt es nicht, dass man nicht selbst straffällig werden und beispielsweise seine gesamte Familie inklusive sich selbst umbringen kann.21 Denn gerade bei solchen Vorfällen, wenn Polizisten straffällig werden, kommt es durchaus vor, dass sich die verbleibenden Kollegen Vorwürfe machen können, weil sie es „bes- ser wissen müssten“.

Egal aus welchem Grund ein Menschenleben zu Ende geht und wer daran schuld ist, es ist immer tragisch und die betroffenen Einsatzleute müssen unbedingt psychologisch und eventuell auch psychiatrisch behandelt und betreut werden.

2.1.7 Tragen einer Schusswaffe und deren Gebrauch

Vom ersten Tag an führen Polizeivollzugsbeamte ihre Schusswaffe im Au- ßendienst mit sich. Vor deren Gebrauch besteht hoher Respekt. Das Tragen der Pistole im Holster wird zur Gewohnheit. Bei Fahrzeug- oder Personen- kontrollen ist es oftmals Routine für den sichernden Beamten, die Hand zur im Holster befindlichen Schusswaffe zu führen. Der tatsächliche Einsatz der Dienstwaffe oder auch nur der angedrohte, ist im Leben der meisten Poli- zeivollzugsbeamten allerdings eher eine Seltenheit. Die Auswirkungen, die sich aus einem solchen Einsatz für die Beteiligten ergeben können, sind je- doch nicht zu unterschätzen. Einsatzlagen, die im Gebrauch der Schusswaf- fe gipfeln, sind Extremsituationen. Sie entwickeln sich typischerweise aus eskalierenden Routinesituationen, deren Dynamik ohne Rekurs auf neuro- physiologische und verhaltenspsychologische Prozesse kaum verstanden werden kann. Kontinuierliche einsatzpraktische Übung und mentale Be- schäftigung sollte vorausgesetzt werden, um einer Belastung durch das blo- ße Tragen, geschweige denn durch den Gebrauch der Schusswaffe vorzu- beugen. Dennoch ist niemand vor seelisch, sozial und dienstlich belastenden Folgeerscheinungen eines Schusswaffengebrauches gefeit.22

2.2 Psychische Belastung im Polizeidienst

Im folgenden Kapitel soll erörtert werden, welchen psychische Belastungen im Einzelnen Polizeivollzugsbeamter in seinem Dienst ausgesetzt ist. Des Weiteren soll aufgezeigt werden, welche Folgen diese für die eingesetzten Beamten nach sich ziehen können.

2.2.1 Definition psychische Belastung

Psychische Belastung entsteht durch „die Gesamtheit aller erfassbaren Ein- flüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken.“23 Bei plötzlichen Notfällen reagiert ein Mensch zunächst biolo- gisch, das heißt er greift auf automatische, angeborene, archaische Verhal- tensprogramme zurück, die im Kleinhirn und Hirnstamm lokalisiert sind.24 Ein typischer Ablauf wäre danach: Erschrecken, Regungslosigkeit, Erstar- rung, Innehalten der Atmung, Verstummen, Konzentration auf stabile Kern- zonen des autonomen Selbst; danach erfolgt eine Orientierungsreaktion, Herzfrequenzsteigerung, Ausrichtung des Kopfes, Anspannung des Körpers Aufmerksamkeitssteigerung, Furcht und Verhaltensanpassungen durch Flucht oder Kampf.25 In einer weiteren Phase werden dann individuelle er- worbene psychologische Mechanismen aktiv, die als Moderatorvariablen oder Coping-Mechanismen bezeichnet werden können.26

2.2.2 Psychischer Druck, dem ein Polizeivollzugsbeamter

ausgesetzt ist Das menschliche Vermögen, Druck und Stress auszuhalten, ist begrenzt. Der Polizeiberuf gilt als einer der stressigsten Berufe überhaupt. Dabei fal- len die operativen Tätigkeiten mit ihren Begleiterscheinungen Gewalt, per- sönliche Gefährdung, Konfrontation mit Tod und Schusswaffengebrauch als erstes ins Auge. Aber auch Tätigkeiten des normalen Verwaltungs- und Or- ganisationsgeschehens sind nicht zuletzt in Folge vieler Strukturreformen und des Personalabbaus ganz erheblich mit Stress belastet.27

[...]


1 Hinweis zu Gender Formulierung: Bei allen Bezeichnungen, die auf Personen bezogen sind, meint die gewählte Formulierung beide Geschlechter, auch wenn aus Gründen der leichteren Lesbarkeit die männliche Form steht.

2 Latscha, K. (2005). Belastungen von Polizeivollzugsbeamten- Empirische Untersuchung zur Posttraumatischen Belastungsstörung bei bayerischen Polizeivollzugsbeamten/-innen. München. S.25.

3 Lasogga, F. / Gasch, B. (Hrsg.) (2011). Notfallpsychologie. Lehrbuch für die Praxis. 2. Auflage. Springer Medizin Verlag. Heidelberg. S. 129.

4 Springer Gabler Verlag (Hrsg.). Gabler Wirtschaftslexikon. Stichwort: Beanspruchung und Belastung. Online im Internet: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/56969/beanspruchung-und-belastung-v5.html (Aufgerufen am 20.04.2017)

5 Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Hrsg.). (Juli 2010). Psychische Belastung und Beanspruchung im Berufsleben: Erkennen - Gestalten. 5. Auflage. S. 9.

6 Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über bestimmte As- pekte der Arbeitszeitgestaltung. Baden-Württemberg. In der Fassung vom 04. November 2003. Art. 2 Nr. 5.

7 Schweflinghaus, W. (2003). Belastungen durch Schichtarbeit im Wach- und Wechseldienst - Möglichkeiten der Gesundheitsprävention. In Lorei, C. (Hrsg.). (2003). Polizei & Psychologie. Verlag für Polizeiwissenschaft. Frankfurt. S. 627.

8 Schweflinghaus, W. (2003). Belastungen durch Schichtarbeit im Wach- und Wechseldienst - Möglichkeiten der Gesundheitsprävention. In Lorei, C. (Hrsg.). (2003). Polizei & Psychologie. Verlag für Polizeiwissenschaft. Frankfurt. S. 632.

9 DocMedicus Verlag GmbH & Co. KG. Unregelmäßiges Essen und häufiges Auslassen von Mahlzeiten. Online im Internet: http://www.gesundheits-lexikon.com/Ernaehrung- Diaeten/Ernaehrungsweisen-/Unregelmaessiges-Essen-und-haeufiges-Auslassen-von- Mahlzeiten-.html (Aufgerufen am 27.05.2017)

10 Schweflinghaus, W. (2003). Belastungen durch Schichtarbeit im Wach- und Wechseldienst - Möglichkeiten der Gesundheitsprävention. In Lorei, C. (Hrsg.). (2003). Polizei & Psychologie. Verlag für Polizeiwissenschaft. Frankfurt. S. 632.

11 Schweflinghaus, W. (2003). Belastungen durch Schichtarbeit im Wach- und Wechseldienst - Möglichkeiten der Gesundheitsprävention. In Lorei, C. (Hrsg.). (2003). Polizei & Psychologie. Verlag für Polizeiwissenschaft. Frankfurt. S. 633.

12 Schweflinghaus, W. (2003). Belastungen durch Schichtarbeit im Wach- und Wechseldienst - Möglichkeiten der Gesundheitsprävention. In Lorei, C. (Hrsg.). (2003). Polizei & Psychologie. Verlag für Polizeiwissenschaft. Frankfurt. S. 633.

13 Schweflinghaus, W. (2003). Belastungen durch Schichtarbeit im Wach- und Wechseldienst - Möglichkeiten der Gesundheitsprävention. In Lorei, C. (Hrsg.). (2003). Polizei & Psychologie. Verlag für Polizeiwissenschaft. Frankfurt. S. 633.

14 Schweflinghaus, W. (2003). Belastungen durch Schichtarbeit im Wach- und Wechseldienst - Möglichkeiten der Gesundheitsprävention. In Lorei, C. (Hrsg.). (2003). Polizei & Psychologie. Verlag für Polizeiwissenschaft. Frankfurt. S. 634.

15 Uhl, V. (2014). Die erste Leiche vergisst man nicht. 9. Auflage. Pieper Verlag. München. S. 152-158.

16 Uhl, V. (2014). Die erste Leiche vergisst man nicht. 9. Auflage. Pieper Verlag. München. S. 33-36.

17 Uhl, V. (2014). Die erste Leiche vergisst man nicht. 9. Auflage. Pieper Verlag. München. S. 73-75.

18 Uhl, V. (2014). Die erste Leiche vergisst man nicht. 9. Auflage. Pieper Verlag. München. S. 137-141.

19 Uhl, V. (2014). Die erste Leiche vergisst man nicht. 9. Auflage. Pieper Verlag. München. S. 102-106.

20 Uhl, V. (2014). Die erste Leiche vergisst man nicht. 9. Auflage. Pieper Verlag. München. S. 107-109.

21 Uhl, V. (2014). Die erste Leiche vergisst man nicht. 9. Auflage. Pieper Verlag. München. S. 33-37. und Uhl, V. (2014). Die erste Leiche vergisst man nicht. 9. Auflage. Pieper Verlag. München. S. 37-48.

22 Schmalzl, H. P. / Hermanutz, M. (2012). Moderne Polizeipsychologie in Schlüsselbegriffen. 3. Auflage. Richard Booberg Verlag. S. 262.

23 Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Hrsg.). (Juli 2010). Psychische Belastung und Beanspruchung im Berufsleben: Erkennen - Gestalten. 5. Auflage. S. 9.

24 Lasogga, F. / Gasch, B. (Hrsg.) (2011). Notfallpsychologie. Lehrbuch für die Praxis. 2. Auflage. Springer Medizin Verlag. Heidelberg. S. 35.

25 Ziegler, A. (2003). Traumatisierung an Leib und Seele - Konsequenzen für den Umgang mit Wachkoma-Patienten aus beziehungsmedizinischer Sicht. Handout zum Vortrag zur Jahrestagung der Österreichischen Wachkoma Gesellschaft Wien.

26 Lasogga, F. / Gasch, B. (Hrsg.) (2011). Notfallpsychologie. Lehrbuch für die Praxis. 2. Auflage. Springer Medizin Verlag. Heidelberg. S. 35.

27 Deutsche Polizei - Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei. Ausgabe 1/2006. S. 6.

Details

Seiten
49
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668609600
ISBN (Buch)
9783668609617
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v386890
Institution / Hochschule
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Köln
Note
2,7
Schlagworte
belastungen polizeiberuf folgen betroffenen

Autor

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Titel: Belastungen im Polizeiberuf und ihre Folgen für die Betroffenen