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Input-Output Transformationsmodell. Praxisbeispiel zur Effizienzverbesserung eines Prozesses

Hausarbeit 2016 10 Seiten

BWL - Personal und Organisation

Leseprobe

1 DEFINITION OPERATIONS MANAGEMENT

Unter dem Begriff des Operation Managements wird die Planung und der Betrieb des Auftragserfüllungsprozesses im Bereich der Erstellung von Sachgütern und Dienstleistungen verstanden (Grabner, 2012, p.1). Das Operation Management versteht sich in der abteilungsübergreifenden Wertschöpfungsorientierung. Als Zentraler Schwerpunkt kann die Unterstützung einer inwendigen Kunden/Lieferantenbeziehung unter Vermeidung von Zielkonflikten angesehen werden. (Grabner, 2012, p.2)

1.1 Input Transformation Output Model als Teil des Operation-Managements

Alle Prozesse bei denen sich der Input eines Produktes, einer Dienstleistung oder eine Kombination aus beidem, zu einem Output ändert, durchlaufen den sogenannten „Input Transformation Output- Prozess". Jeder Prozess lässt sich mit Hilfe des ITO Modells darstellen und Segmentieren. Es ist nicht zwingend erforderlich das dass zu transformierende Input-Segment physisch erfassbar ist. Servicedienstleistungen können natürlich auch einen Transformationsprozess durchlaufen. Eine Transformation eines bestimmten Produktes / Dienstleistung kann nur mit mehreren Inputs dargestellt und umgesetzt werden. Ohne diese ist ein Transformationsprozess nicht möglich. (Slack, Chambers and Johnsten, 2010, p.11) So wird z.B für eine Fahrzeuglackierung, neben dem Fahrzeug (Input zu Transformierende Ressource) und dem Lack (Input zu Transformierende Ressource ), ein Lackierer mit dem entsprechenden Fachwissen (Input Transformierende Ressource) benötigt. Dieser braucht die Kundeninformation wie die Wunschfarbe der neuen Lackierung (Input zu Transformierende Ressource). In Abb.1 wird ein Input Transformation Modell mit den einzelnen Prozessstufen dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Transformationsprozess Quelle: (Slack, Chambers and Johnsten, 2010, p.11)

2 Stufen des Transformation Output Modell

Folgend werden die 3 Prozessstufen des Input Transformation Output Models erläutert

2.1 Input

Grundlegend wird unter transformierende und zu transformierenden Ressourcen unterschieden. Ressourcen die dem Input des Transformationsprozesses zwecks Transformation zugeführt werden, werden selbst Transformiert. Man unterscheidet zwischen 3 Zuführungsressourcen (Slack, Chambers and Johnsten, 2010, p.12)

2.1.1 Material

Durchläuft Material den Transformationsprozess, so wird dieses meist physisch verändert. Auch kann das Material im Rahmen des Transformationsprozesses, den Physischen zustand beibehalten und ihn trotzdem durchlaufen haben. Dieses spiegelt sich in Transferprozessen wieder, in dem Material den Bezugsstandort oder den Besitzer wechselt (Slack, Chambers and Johnsten, 2010, p.12).

2.1.2 Informationen

Der Informationsfluss bei Prozessen führt zur grundlegenden Beeinflussung des Prozesses. Z.B können hier die Zeitlichen, Örtlichen und die Ausmaße der Transformation benannt werden. Der Informationsfluss kann selbst transformiert werden, oder er trägt zur Transformation eines weiteren Inputs bei (Slack, Chambers and Johnsten, 2010, p.12).

2.1.3 Kunden

Eine zentrale Rolle der Inputsegmente wird durch den Kunden widergespiegelt. Er liefert die Informationen die benötigt werden, um einen Transformationsprozess zu durchlaufen (Slack, Chambers and Johnsten, 2010, p.12). Der Kunde selbst kann auch den Transformationsprozess selbst durchlaufen. Hier kann z.B ein Haarschnitt beim Friseur genannt werden. Grundlegendes Ziel ist es durch den Transformationsprozesseinen einen Mehrwert für den Kunden zu schaffen. Eines der mehreren Inputsegmente spiegelt sich oft stärker in einem ITO Prozess wieder (Slack, Chambers and Johnsten, 2010, p.12).

2.1.4 Hilfsressourcen (Transformierende Ressourcen)

Im zweiten Inputsegment finden sich die Hilfsressourcen wieder. Bei den Hilfsressourcen unterscheidet man zwischen Werkzeugen, Maschinen und Betriebsmittel und unter dem Personal die mit dem entsprechendem Know-How den Transformationsprozess durchführen und begleiten sollen (Slack, Chambers and Johnsten, 2010, p.13).

2.2 Transformationsprozess

Im Transformationsprozess werden die Inputs eingebracht. Der Informationsfluss und das Fachwissen des Personals bilden eine zusammengeknüpfte stärkere Substanz und beteiligen sich bei der Sach oder Dienstleistungstransformation entsprechend dem Output Ziel (Grabner, 2012).

2.3 Output

Der Output ist das Ergebnis der im Transformationsprozess kombinierten Inputs. Hier soll zum Input ein Mehrwert der Unternehmensziele gewonnen werden. Daraus lässt sich zwangsläufig auch ein Mehrwert für den Kunden ableiten.

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Details

Seiten
10
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668659063
Dateigröße
734 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v385929
Institution / Hochschule
Buckinghamshire New University
Note
2,4
Schlagworte
Operation Performance Input Output Transformation ITO_MODELL

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