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Die Sharing Economy. Definition und Anwendung der Sharing Economy im Vergleich zum regulären System

Hausarbeit 2016 19 Seiten

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2.0 Definition Konsumentenverhalten (Consumer Behaviour)
2.1 Involvement und Kaufentscheidung
2.2 Definition von gemeinschaftlichem Konsum ( Collaborative Consuption )
2.3 Gemeinschaftliche Konsumsysteme
2.3.1 Produkt- Service- System
2.3.2 Umverteilungsmarkt
2.3.3 Gemeinschaftlicher Lebensstil
2.4 Die 4 Prinzipien des gemeinschaftlichen Konsums
2.5 Definition Share Economy
2.6 Verbreitung der Share- Economy
2.6.1 Internetverbreitung
2.6.2 Mobile Devices
2.6.3 Mundpropaganda ( Word of Mouth )
2.7 Vor- und Nachteile der Share- Economy
2.7.1 Vorteile
2.7.2 Nachteile
2.8 Der Nutzen und die Motivation zur Teilnahme an der Share- Economy

3.0 Implementierung der Sharing- Economy in der Praxis
3.1 Share- Economy als Treiber für Elektroautos beim Unternehmen Audi (Praxisbeispliel)
3.2 Share- Economy zur Steigerung der Buchungen bei der Firma „ ll Tours Reisen“ (Praxisbeispiel)

4. Fazit

Literaturverzeichnis

Zusammenfassung

In Anlehnung an den Kurs Afum733 und der damit verbundenen Hausarbeit, wurde der Bereich des Economy Shares und des Gemeinschaftlichen Konsums untersucht. Zu Beginn wurde die Definition des Konsumentenverhaltens anhand der Theoretischen in der Literatur verfügbaren Modelle erörtert. Anschließend wird der Gemeinschaftlichen Konsum anhand der Literatur von Botsman und Rogers untersucht und als 4Prinzipen und 3Systeme Modell dargelegt. Nachfolgend wurde das Prinzip der Economy Share erörtert und deren Nach und Vorteile gegenübergestellt. Die Verbreitung der Economy Share wurde anhand des Internets und Mobiler Geräte aufgezeigt. Als wichtigster Treiber zur Verbreiterung wird die Mundpropaganda genannt. Das Ende der Arbeit bildet die Erstellung von 2 Praxisbeispielen zur Implementierung der Share Economy als Teilbereich in Unternehmen. Die Unternehmen erlangen durch die Implementierung des Sharing Economy Teilbereich einen Mehrwert.

Abbildungsverzeichnis

Abb1. The Sharing Economy

Abb2. Kaufentscheidungsphasen

Abb3. Model des Konsumentenverhaltens

Abb4. Involvement im Kaufprozess

Abb5. Hauptbereiche der Sharing Economy

Abb6. Kommunikation der Parteien über das Internet

1 Einleitung

Die Sharing Economy ist nicht eindeutig einem Unternehmensnetzwerk oder einer sozialen Bewegung einzuordnen. Sie wird eingehend als neues ökonomisches Wirtschaftssystem beschrieben (Rifkin, 2014). In der Literatur wird sie meist als eine vertraute Mischung von ethischem Anliegen und Kommerz dargestellt. Der Ansatz der Share Economy wird durch die unterschiedlichsten Formen, die im Rahmen der Hausarbeit erläutert werden, auf den jeweiligen Märkten dargestellt. Durchaus ist dieser Grundgedanke kein Neuer. In frühester Vergangenheit wurde der sogenannte Tauschhandel vollzogen. Vereine, Genossenschaften und sogenannte Tauschzirkel bilden hier die Grundlage (Ohlrogge, 2015). Durch die neuen Medien und die Anbindung der jeweiligen Nutzer, erhält das Share- Economy- Konzept einen neuen Aufschwung in der Gesellschaft. Start- Ups nutzten den Ansatz der Share- Economy und bringen über ihre Kommunikatiosplattformen teilbereite und suchende Menschen zusammen. Immer mehr Unternehmen betrachten das Geschäftsfeld der Share- Economy als wichtigen Treiber für zukünftige Strategien. Hieraus resultieren Unternehmen mit Milliarden Umsätzen und einer immer größer werdenden Anhängerschaft (IT-Wissen, 2016). Diese Hausarbeit soll die Definition der Share- Economy und des gemeinschaftlichen Konsums festhalten und wichtige Betrachtungswinkel darstellen und erläutern. Außerdem soll anhand von Beispielen die Implementierung der Share- Economy als Teilsegment verschiedener Unternehmen untersucht werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1 The Sharing Economy Quelle: (Botsman and Rogers, 2011)

2.0 Definition Konsumentenverhalten (Consumer Behaviour)

Der Begriff Konsumentenverhalten beschreibt Prozesse, die bei einer Kaufentscheidung bei Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen zum Tragen kommen. In gängiger Literatur durchläuft ein Konsument bei der Befriedigung seiner Bedürfnisse, wie in Abb1 dargestellt, einen Kaufentscheidungsprozess. Dieser ist zum größten Teil durch kognitive Lernerfahrung geprägt (Solomon, 2004). Psychologische, soziologische, sozialanthropologische, Marketing und wirtschaftliche Aspekte bilden die Kernelemente, die miteinander verschmelzt werden, um so eine aussagefähige Bewertung zu erlangen (Lazar Kanuk and Leon G., 2000).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb2. Kaufentscheidungsphasen Quelle: In Anlehnung an Solomon

Nach der Definition von Chaudhuri ist das Konsumentenverhalten lediglich die Theroie, wie Menschen Produkte und Dienstleistungen konsumieren. Laut Chaudhuri lässt sich das Konsumentenverhalten, wie in Abb2 dargestellt, durch 3 Einflüsse charakterisieren. Diese sind das Besondere, nicht greifbare, die umgebende Umwelt und die genetischen geerbten Einflüsse eines Individuums (Chaudhuri, 2006). Daraus resultiert, dass dieser Bereich der Verhaltensforschung ein komplexer multidimensionaler Bereich ist. Um Kundengruppen gezielt anzusprechen, ist es im Marketingsegment unumgänglich sich mit dem Konsumentenverhalten auseinanderzusetzen, um für eine Zielgruppe ein zugeschnittenes Marketingkonzept auf die Bedürfnisse der Zielgruppen zu erstellen (Hawkins and Motherbaugh, 2013) .

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb3. Model des Konsumentenverhaltens Quelle: In Anlehnung an Chaudhuri

2.1 Involvement und Kaufentscheidung

Die Motivstärke bzw. der Aktivierungsgrad hinsichtlich einer bedarfsgerechten Informationsverarbeitung, Aufnahme und deren Speicherung werden als Involvement angesehen. Die individuelle Relevanz einer Konsum- und Kaufentscheidung spiegelt sich in der jeweiligen angesehenen Wichtigkeit des Verbrauchers wider. Sie kann auch als Motivation zur Informationssuche angesehen werden. Das Involvement lässt sich in verschiedene Ausprägungen oder Grundsätze unterteilen. Diese sind das persönliche Involvement, das produktbezogene Involvement, das situationsbezogene Involvement, das botschaftsbezogene Involvement und das medienbezogene Involvement. Im Kaufentscheidungsprozess kann anhand des Involvements, wie in Abb.2 dargestellt, zwischen einem Low- und High- Involvementkaufprozess unterschieden werden (Lorberg and Dr. Vergossen, 2015).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.4 Involvement im Kaufprozess Quelle: (Lorberg and Harald ,2015)

2.2 Definition von gemeinschaftlichem Konsum ( Collaborative Consuption )

Unter dem Begriff „gemeinschaftlicher Konsum“ versteht man die Aktivitäten, die sich mit dem Verschenken, der Vermietung von Gütern und das Teilen von Fähigkeiten und Kenntnissen beschäftigt. Bei diesem Ansatz spiegeln sich 2 Rollen wider. Einer der Rollen kann der Geber- Rolle zugeordnet werden. Diese Rolle vermietet und verschenkt Güter oder gibt ihr Know- How weiter. Die 2 Rolle die zum Tragen kommt, kann der Nehmer- Rolle zugeordnet werden. Diese mietet die Güter oder nimmt entsprechendes Know- How entgegen (Botsman and Rogers, 2011). Das Internet kann als treibende Kraft des gemeinschaftlichen Konsums angesehen werden, da es die Angebote und Nachfrager zusammenbringt (Beutin, 2015).

2.3 Gemeinschaftliche Konsumsysteme

Die verschiedenen Ausprägungen des gemeinschaftlichen Konsums, wie z.B. Car- Sharing, Tauschzirkel und Raummiete lassen sich nach Botsmann & Rogers in 3 Kategorien einteilen. Diese sind das Produkt- Service- System, der Umverteilungsmarkt und der gemeinschaftliche Lifestyle (Botsman and Rogers, 2011).

2.3.1 Produkt- Service- System

Die unterschiedlichsten Menschen wechseln zu einer neuen Denkweise. Diese ist vom Eigentumsgedanken losgelöst, sodass nur der zeitweilige Besitz eine Rolle spielt. Diese Denkweise stellt das Produkt- Service- System dar. Dieses unterbricht den traditionellen, industriellen Modelltyp des individuellen Eigentums. In diesem Bereich werden Produkte eines Unternehmens oder einer Privatperson einem Nutzer zur zeitweiligen Verfügung gestellt. Der Nutzungsgrad und der Lebenszyklus des Produktes können durch die Verwendung verlängert werden (Botsman and Rogers, 2011).

2.3.2 Umverteilungsmarkt

Die neuen Medien eröffnen Kommunikationskanäle für gebrauchte und unbenutzte Güter. Menschen, die diese Güter benötigen, können sie mit Hilfe der neuen Medien suchen und erwerben. Einer der wohl bekanntesten Plattformen ist das Auktionshaus EBAY. Auch hier kann den Gütern eine höherer Nutzungsgrad und ein längerer Lebenszyklus zugeschrieben werden. Müll und Ressourcen werden bei diesem Modell grundlegend geschont. Die Produzenten von Gütern stehen hier neuen Herausforderungen gegenüber, da dieses Modell - entgegengesetzt des klassischen Konsums - arbeitet (Botsman and Rogers, 2011).

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Details

Seiten
19
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668606807
ISBN (Buch)
9783668606814
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v385925
Note
2,3
Schlagworte
Sharing Economy Colloborative consumption

Autor

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Titel: Die Sharing Economy. Definition und Anwendung der Sharing Economy im Vergleich zum regulären System