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Der Slawenaufstand von 983 und dessen Einfluss auf die Eingliederung des Gebietes zwischen Elbe und Saale in das Ostfrankenreich

Hausarbeit 2017 26 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Ausgangsbedingungen der Elbslawen

3. Die Hauptquellen des Slawenaufstandes

4. Gründe des Slawenaufstandes
4.1 Aufhebung des Bistums Merseburg
4.2 Markgraf Dietrich
4.3 Die Niederlage Ottos II. bei Cotrone
4.4 Unterwerfungsversuch gegenüber den Elbslawen

5. Die Organisation derElbslawen

6. Der Verlauf des Slawenaufstandes

7. Die Zeit nach dem Slawenaufstand

8. Schlussbetrachtung

9. Quellen- und Literaturverzeichnis
9.1 Quellen
9.2 Monographien
9.3 Sammelwerke

1. Einleitung

Bereits seit dem 6. Jahrhundert kamen slawische Stämme in das ehemals von Germanen bewohnte Gebiet zwischen Elbe und Saale und errichteten Siedlungen. Während ihr Siedlungsbereich im 7. Jahrhundert die größte Ausdehnung erlebte, führte die Expansion des Frankenreiches unter den Karolingern dazu, dass die Elbslawen in Folge dessen zu direkten Nachbarn wurden.[1] Feindschaften zwischen einzelnen slawischen Stämmen machte sich die fränkische Politik zu Nutze, um die eigenen Interessen bezüglich der Unterwerfung der Slawen zu verwirklichen. Nach dem Machtverfall des fränkischen Reiches im 9. Jahrhundert ging erst wieder Heinrich I. offensiv gegen die Slawen vor, um sie zur Anerkennung der deutschen Oberhoheit zu zwingen.[2] Trotz seiner Kriegszüge und denen seines Sohnes Ottos I. hatten die Bemühungen um eine Christianisierung der Elb- und Ostseeslawen, soweit überhaupt vorhanden, nur mäßigen Erfolg. Zuletzt hatte Otto I. am 16. Oktober 955 in der Schlacht an der Raxa eine slawischen Koalition aus Tollensanen und Zirzipanen besiegt,[3] die zu einer Unterwerfung der slawischen Stämme in Form einer Tributpflicht, nicht jedoch zu einer Eroberung ihres Territoriums führte.[4] Eine Christianisierung war mit dem Feldzug nicht beabsichtigt. Um die christliche Mission voranzutreiben, stiftete Otto I. im Jahr 948 zunächst die Bistümer Havelberg und Brandenburg, die zusammen mit den Bistümern Zeitz, Merseburg und Meißen 968 dem neu geschaffenen Erzbistum Magdeburg unterstellt wurden. Damit war eine feste Eingliederung der slawischen Gebiete in den Reichs- und Kirchenverband beabsichtigt, um die Christianisierung des elbslawischen Raums einzuläuten.[5]

Solch eine Politik sorgt zwangsweise für Konfliktpotential, welches mit dem Aufstand der slawischen Lutizenstämme von 983 in den vorzeitigen Höhepunkt der Auseinandersetzung zwischen Slawen und Deutschen mündet.[6]

Diese Arbeit wird sich der Frage widmen, wie es zum Slawenaufstand von 983 kam und welche Folgen dieser hatte. Zur Klärung der Forschungsfrage werden zuerst die Ausgangsbedingungen der Elbslawen und des Aufstandes beleuchtet. Anschließend werden die schriftlichen Hauptquellen im Kontext gesetzt und kritisch reflektiert, da sie ausjener Zeit sehr bescheiden und nur von deutscher Seite aus existieren. Im Anschluss folgt die Untersuchung der Ursachen des Sklavenaufstandes, in der vor allem herausgefunden werden soll, welche Aspekte am ehesten den historischen Tatsachen entsprechen. Nachdem die Organisation und Umstände der Elbslawen beschrieben wurden, wird im weiteren Verlauf ein Überblick über den Verlauf des Slawenaufstandes gewährt und anschließend betrachtet, welche Folgen auf die Volksstämme zukamen.

Grundsätzlich dient die hermeneutische Methode als Basis dieser Arbeit, wobei sie zur Beantwortung der Frage, durch den empirisch-analytischen Ansatz ergänzt wird. So reiht sich die Arbeit in den wissenschaftlichen Diskurs über den Slawenaufstand von 983 und dessen Einfluss auf die Eingliederung des Gebietes zwischen Elbe und Saale in das Heilige Römische Reich ein.

2. Ausgangsbedingungen der Elbslawen

Seit der Gründung des Heiligen Römischen Reichs im 10. Jahrhundert aus dem Ostfrankenreich heraus, veränderte sich die Politik gegenüber seinen östlichen Nachbarn. Während sich die Karolinger noch mit einer Absicherung der deutschen Gebiete begnügten, zwang Heinrich I., der erste Sachsenkönig, die slawischen Stämme entlang der Elbe in Tributabhängigkeit. Das Ziel war, die Nachbarn im Osten in das Ostfrankenreich einzugliedem. Doch erst Otto I., Heinrichs Sohn und erster Kaiser, schaffte es nach langen Kämpfen, die Slawen zu unterwerfen. Hierfür hatte Heinrich bereits den Weg bereitet, indem er in den 920em und 930ern zunächst durch einen Waffenstillstand und anschließend durch einen vernichtenden Sieg die Ungarn aus dem Gebiet des Ostfrankenreichs dauerhaft zurückdrängen konnte. Otto schaffte es von den späten 930er Jahren an, eine politische Organisation im Lande der Slawen anzubringen, die den Einsatz von Burgwarden und Markgrafen als regionale Kontrollinstanzen in den Mittelpunkt stellte. Zur Absicherung seiner weltlichen Herrschaft versuchte Otto I., christliche Strukturen östlich von Elbe und Saale einzuführen. Zunächst wurden im Jahre 948 die Bistümer Brandenburg und Havelberg gegründet. In den 960ern folgten die Bistümer Oldenburg, Meißen, Merseburg und Zeitz. Bis auf Oldenburg wurden alle diese Bistümer dem 968 gegründeten Erzbistum Magdeburg unterstellt.[7] Die Übergriffe der deutschen Herrscher geschahen jedoch nicht ohne Resonanz. Im Gegenteil, die Slawen wehrten sich heftig gegen den Einfall von Westen.[8] Doch die Zersplitterung der Slawen in einzelne Stammesverbände war ein großer Nachteil im Kampf gegen die Heere der Gegner, die aus mehreren Verbündeten bestanden. Als Slawenobere von König Otto im Jahre 955 forderten, die Herrschaft über slawische Gebiete den dort Wohnenden zu überlassen, jedoch weiter Tribute zu erhalten, war dies eine weitere Provokation für Otto. Er schlug die Slawen bei Raxa und antwortete so auf seine Weise auf die Bitte der Slawen nach innerer Autonomie. Hierbei gelang es Otto jedoch die Slawen im östlichen Mecklenburg nicht vollständig zu unterwerfen, so dass sich hier der Kern der später aufkommenden Lutizen bilden konnte.[9]

Seitens des Heiligen Römischen Reiches wurde spätestens ab dem Jahr 968 als sicher angenommen, dass die Slawen östlich der Elbe aufgrund von siegreichen Schlachten seitens der Armeen Heinrichs I. und Ottos I., der Errichtung mehrerer Marken, denen Markgrafen vorstanden, sowie der Gründung der Stadt Magdeburg eben im Jahre 968, endgültig christianisiert waren. Weiterhin wurden sie als Bestandteil des Heiligen Römischen Reiches erachtet.[10] So steht in einer von Lübke veröffentlichen Urkunde aus dem Oktober 968 festgeschrieben, dass die Bischöfe von Mainz und Halberstadt in die von Otto I. geforderte Gründung des Erzbistums Magdeburg einwilligen und somit ihre Zustimmung zur Christianisierung der Slawen und zur allgemeinen Ausbreitung des Christentums geben. Die neuen geistigen Herrscher der Region beharrten auf einen Übertritt der einheimischen Slawen zum Christentum.[11]

3. Die Hauptquellen des Slawenaufstandes

Die mitunter detailliertesten Schilderungen über die Gründe und den Verlauf des Slawenaufstandes, sind die des Bischofs Thietmar von Merseburg, welche in den Jahren 1012 bis 1018 in seiner Chronik zu Papier gebracht worden sind. Thietmar, der am 25. Juli 975 geboren wurde und am 1. Dezember 1018 verstarb, stellte die Bücher I bis III seiner Chronik im Sommer 1013 fertig. Aufgrund des Erhaltens einer Abschrift der Quedlingburger Annalen, die heute erst ab 984 verfügbar sind, überarbeitete Thietmar jedoch die Bücher I-III und fügte einige Nachträge hinzu.[12]

Den Aufstand von 983 erlebte Thietmar im Alter von sieben Jahren wahrscheinlich in seiner Heimat Walbeck. Einen direkten Bezug zu diesen Ereignissen bekam er durch seinen Vater Siegfried, der an der Schlacht an der Tanger gegen die Slawen teilgenommen hatte und ihm somit von den Vorfällen berichtete.[13]

Eine weitere bedeutende zeitgenössische Quelle, die jedoch nur sehr knapp von dem Slawenaufstand berichtet, sind die Hildesheimer Annalen, welche unter anderem unter Benutzung der Hersfelder Annalen entstanden sind. Anfänglich vermutlich auf Anregung des Bischofs Bernward von Hildesheim hin verfasst, behandeln die Hildesheimer Jahrbücher den Zeitraum vom Jahr 818 bis 1137. Obwohl zwar teilweise chronologische Unordnung herrscht, gelten die Hildesheimer Annalen, gerade bezüglich der Kämpfe mit den Wenden (slawischer Stamm) und lokaler Vorgänge, als eine wichtige und zuverlässige Quelle.[14]

Darüber hinaus bieten auch die Magdeburger Annalen eine Beschreibung der Ereignisse von 983, die inhaltlich aber den Ausführungen Thietmars gleichen. Die Jahrbücher von Magdeburg gelten generell als wenig aufschlussreich, da sie primär durch die Abschrift anderer Quellen entstanden sind.[15]

Schließlich ist noch die Bischofsgeschichte der Hamburger Kirche von Adam von Bremen, die Ende des 11. Jahrhunderts entstanden ist, als relevante Quelle zu erwähnen. In Bezug auf die Ereignisse in den slawischen Gebieten ist sie jedoch nicht sehr zuverlässig, da Adam darüber nur wenig unterrichtet war.[16] Die Quelle Adams von Bremen war wohl auch Vorlage für die im 12.

Jahrhundert verfasste Slawenchronik von Helmhold von Bosau, weil seine Ausführungen weitgehend wörtlich mit denen von Adam von Bremen übereinstimmen. Demzufolge und aufgrund einiger chronologischer Unrichtigkeiten bietet diese Quelle nur geringen Anspruch auf Genauigkeit.[17]

4. Gründe des Slawenaufstandes

Die Ursachen für den Aufstand liegen in erster Linie in der religiösen sowie allgemeinen Unterdrückung der Slawen durch die christliche Übermacht. Wirft man einen Blick in die zeitgenössischen Quellen fällt Folgendes auf: Beide Chronisten sehen zunächst eine Bestrafung Gottes für Otto als Grund des Aufstandes.[18]

4.1 Aufhebung des Bistums Merseburg

Thietmar von Merseburg sieht den Hauptgrund des Aufstandes darin, dass sich der heilige Laurentius für die Aufhebung des Bistums Merseburg rächen wollte. Dieses wurde temporär aufgehoben, weil der Bischof von Merseburg 981 zum Erzbischof von Magdeburg ernannt wurde. Thietmar bringt sein Argument zur Geltung, indem er das Kapitel über die Aufhebung Merseburgs, an welches der Slawenaufstand anschließt, mit dem Satz „Doch nun beachte die Folgen dieser Zerstörung, Heber Leser!“[19] abschließt. Lorenz Weinrich schreibt, „dass er [Thietmar] den Aufstand so geschildert hat, weil er 'vom Wirken des heiligen Laurentius überzeugt 'war. “[20] Es kann aber ebenfalls in Erwägung gezogen werden, dass Thietmar auf dies Art und Weise seiner Verärgerung über die Aufhebung des Bistums Merseburgs Ausdruck verleihen wollte. Schließlich schreibt er auch an späterer Stelle, Laurentius sei jemandem Namens „Theophanu“ im Traum mit verstümmeltem rechtem Arm erschienen und habe die Aufhebung Merseburgs durch Otto II. als Grund für seine Verstümmlung angegeben.[21] Thietmar erwähnt also mehrfach, welche weit reichenden Folgen die Aufhebung des Bistums Merseburgs hatte, was belegt, dass er festhalten wollte, wie falsch diese Entscheidung in seinen Augen war.

4.2 MarkgrafDietrich

Zusätzlich nennt Thietmar die Unterdrückung durch den Markgrafen Dietrich, als weitere Ursache des Slawenaufstandes von 983 Adam führt diesen Umstand für den Aufstand detailliert aus: Ein Wendenfürst warb wohl für seinen Sohn um die Nichte des Herzogs Bernhard. Um seine Interessen besonders zu untermauern, schickte jener Fürst seinen Sohn mit eintausend Reitern unter Bernhard nach Italien, um dort dem deutschen König Otto zur Seite zu stehen.

[...]


[1] Vgl. Escher, Felix, 1983: Zur politischen Geschichte der Slawen zwischen Elbe und Oder vom 10. bis zum 12. Jahrhundert, in: Saherwala, G./Escher, F. (Hrsg.): Slawen und Deutsche zwischen Elbe und Oder. Vor 1000 Jahren: Der Slawenaufstand von 983. Berlin: Selbstverlag. S. 7.

[2] Vgl. Laudai, Herbert, 1995: An Elbe und Oder um das Jahr 1000. Weimar, Köln: Böhlau. S. 22ff.

[3] Vgl. hon Corvey, Widukind, 1935: Rerum gestarum Saxonicarum libri tres, in: Hirsch, Paul/Lohmann, Hans- Eberhard (Hrsg.): MGH SS rer. Germ. 60. Hannover: MGH. S. 132 ff.

[4] Vgl. Althoff, Gerd, 1999: Saxony and the Elbe Slavs in the Tenth Century, in: Reuter, Timothy (Hrsg.): The New Cambridge Medieval History. Band 3: c. 900 - c.1024 Cambridge University Press: Cambridge. S. 282.

[5] Vgl. Brüske, Wolfgang, 1983: Untersuchungen zur Geschichte des Lutizenbundes: Deutsch-wendische Beziehungen des 10.-12. Jahrhunderts. Köln, Wien: Böhlau. 22 ff.

[6] Vgl. Beumann, Helmut, 1994: Die Ottonen. Stuttgart: Kohlhammer. S. 123.

[7] Vgl. Dralle, Lothar, 1991: Die Deutschen in Ostmitteleuropa und Osteuropa. Darmstadt: Wissenschaftlicher Buchverl. S. 13 ff.

[8] Vgl. Ebd. S. 16.

[9] Vgl .Angermann, Norbert, 1995: Lexikon des Mittelalters, Bd. 7. München: Lexma-Verl. S. 489.

[10] Vgl. Ebd. S. 450.

[11]Vgl. Lübke, Christian, 1985: Regesten zur Geschichte der Slawen an Elbe und der (vom Jahr 900 an); Teil II, Regesten 900-983. Berlin: Duncker & Humboldt. S. 207.

[12] Holtzmann, Robert (Hrsg.), 1955: Die Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg und ihre Korveier Überarbeitung. 2. Aufl., Berlin: Weidmannsche Buchhandlung. S. XVI ff.

[13] Vgl.Ebd.S.XIVff.

[14] Vgl. Winkelmann, Eduard, 1941: Die Jahrbücher von Hildesheim: Nach der Ausgabe der Monumenta Germaniae, in: Pertz/Grimm/Ranke/Ritter/Lachmann/Wattenbach/Holder-Egger (Hrsg.): Die Geschichtsschreiber derdeutschen Vorzeit Bd. 53.3. Aufl. Leipzig: Alfred Lorenz. S. Vff.

[15] Vgl. Winkelmann, Eduard, 1941:DieJahrbücher vonMagdebuig: Nach der Ausgabeder MonumentaGermaniae, in: Pertz/Grimm/Ranke/Ritter/Lachmann/Wattenbach/Holder-Egger (Hrsg.): Die Geschichtsschreiber derdeutschen Vorzeit Bd. 63.3. Aufl. Leipzig: Alfred Lorenz. S. VI ff.

[16] Vgl. Trillmich, Werner (Hrsg.), 1957: Die Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg, in: Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters. Freiherr von Stein Gedächtnisausgabe Bd. IX. Berlin. S.142 ff.

[17]Vgl. Stoob, Heinz (Hrsg.), 1963: Helmhold von Bosau, in: Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters. Freiherrvon Stein Gedächtnisausgabe Bd. XIX. Berlin. S. 1 ff.

[18] Vgl. Brüske, Wolfgang, 1983: Untersuchungen zur Geschichte des Lutizenbundes. Köln, Wien: Böhlau. S. 39 ff.

[19] „ Sed quae res destruccionem hane subsequerentur, lector attende!“ aus Trillmich, Werner (Hrsg.), 1957, übersetzt nach FSGA, S. 105.

[20] Vgl. Weinrich, Lorenz, 1 9 8 8 : Der Slawenaufstand von 983 in der Darstellung des Bischofs Thietmar von Merseburg, in: Berg, D./ Goertz, H.-W. (Hrsg.): Historiographia Mediaevalis. Studien zur Geschichtsschreibung und Quellenkunde des Mittelalters: Festschrift für Fanz-Josef Schmale zum 65. Geburtstag. Darmstadt: WissenschaftlicheBuchgesellschaft., S.85.

[21] Vgl. Trillmich, Werner (Hrsg.), 1957. S. 113.

Details

Seiten
26
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668599420
ISBN (Buch)
9783668599437
Dateigröße
566 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v385371
Institution / Hochschule
Universität Rostock – Historisches Institut
Note
1,3
Schlagworte
Obotritenreich Mecklenburg Slawen Slawenaufstand Lutizenbund Elbslawen Germanisierung Ausdehnung Kirche

Autor

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