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Der Körper als Kapital. Inwiefern reproduzieren sich die Strukturen des Schönheitshandelns in der postmodernen Gesellschaft insbesondere bei Frauen?

Hausarbeit 2017 18 Seiten

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Einführung in die Soziologie des Körpers

3. Körpersein und Körperhaben

4. Strukturalistischer Zugang zum Körper nach P. Bourdieu
4.1. Der Körper als Kapital
4.2 . Männliche Herrschaft als Produkt symbolischer Gewalt

5. Schönheitshandeln
5.1. Schönheitshandeln in der postmodernen Gesellschaft..
5.2. Weibliches Schönheitshandeln und die männliche

Attraktivitätserwartung

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Eine schöne Frau hat Bedeutung. Eine schöne Frau wird geliebt. Um eine schöne Frau kämpfen die Männer. Deshalb arbeiten Millionen Frauen bis heute mit allen Mitteln daran, schön zu werden oder schön zu bleiben.“

(Zeit 2012)

Doch wieso geht es dabei nur um Frauen? Woher stammen diese Werte, die sich insbesondere auf Frauen beziehen?

„Für Frauen sind Schönheitsvergleiche alltäglich, Männer hingegen vergleichen ihren Reichtum, ihre Macht, ihren Ruhm und vielleicht die Schönheit ihrer Frau. Sie selbst aber sehen sich gern als körperlos. Während Frauen ihren Körper der Umwelt anpassen, haben Männer die Umwelt ihrem Körper angepasst“ (Zeit 2013). Der Artikel „Die Last des Äußeren“ aus der Zeit handelt von der Normalität des Schönmachens für Frauen. Der Autor stellt sich in dem Artikel die Frage, wieso Männer glauben, dass das Aussehen bei ihnen weniger Bedeutung habe. Dies wirft die umgekehrte Frage auf, die ebenso im wissenschaftlichen Diskurs bearbeitet werden kann, wieso Schönheit für Frauen augenscheinlich von größerer Bedeutung ist als für Männer und vor allem wie sich diese Struktur aufrechterhält. Daraus ergibt sich für mich die Frage, inwieweit sich Strukturen des Schönheitshandelns in der postmodernen Gesellschaft insbesondere bei Frauen reproduzieren. Mit dieser Frage möchte ich mich in meiner folgenden Arbeit auseinandersetzen.

Um die Frage beantworten zu können, werde ich wie folgt vorgehen. Im ersten Teil dieser Arbeit wird es um eine Einführung in die Soziologie des Körpers gehen, um die verschiedenen theoretischen Ansätze, die es gibt, aufzuzeigen. Im weiteren Verlauf wird die Zweiheit des Körpers beschrieben, um zu definieren, was unter dem Körper verstanden wird. Daraufhin zeige ich Pierre Bourdieus strukturalistischen Zugang zum Körper auf. Unter diesem Punkt werde ich den Körper als Kapital und die männliche Herrschaft als Produkt symbolischer Gewalt beschreiben. Dazu werde ich den Habitus-Begriff zur Hilfe nehmen und erklären, wie dieser mit symbolischen Gewalt zusammenspielt. Als nächsten Schritt werde ich das

Schönheitshandelns in der postmodernen Gesellschaft beschreiben sowie das weibliche Schönheitshandeln mit der männlichen Attraktivitätserwartung. Dieses soziale Phänomen werde ich mit Bourdieu analysieren und die vorher beschriebene Theorie darauf anwenden. Dieser Teil soll abschließend dazu dienen, die Strukturen des Schönheitshandelns in der postmodernen Gesellschaft insbesondere bei Frauen zu analysieren und meine Fragestellung gänzlich zu beantworten. Als letzten Teil der Arbeit werde ich die Ergebnisse und abschließende Gedanken im Rahmen eines Fazits formulieren.

2. Einführung in die Soziologie des Körpers

Die Soziologie des Körpers verfolgt das Ziel aufzudecken, wie der menschliche Körper als gesellschaftliches Phänomen verstanden werden kann. Der Körper ist einerseits das Produkt von Gesellschaft, da die Umgangsweisen und das Fühlen des Körpers von gesellschaftlichen Strukturen geprägt sind. Andererseits ist der Körper Produzent der Gesellschaft, da von der Körperlichkeit handelnder Individuen die soziale Ordnung beeinflusst wird (vgl. Gugutzer 2010: 6). „Insofern soziale Wirklichkeit aus sozialem Handeln resultiert und soziales Handeln immer körperliches Handeln ist, tragen körperliche Handlungen zur Konstruktion sozialer Wirklichkeit bei“ (ebd.: 6ff). Die Soziologie des Körpers setzt sich mit der „wechselseitigen Durchdringung von Körper und Gesellschaft“ (ebd.: 7) auseinander (vgl. ebd.). Obwohl auch rückblickend der Körper in der Soziologie erschien, begann erst Anfang der 1970er Jahre das aktive Interesse an der Soziologie des Körpers (vgl. ebd.: 33). Vor allem die Arbeiten von Michel Foucault und Pierre Bourdieu sind von großer Bedeutung und haben die Entwicklung an der Soziologie des Körpers vorangetrieben. Sie gelten als Klassiker der Körpersoziologie und nahmen einen großen Einfluss auf diese (vgl. ebd.: 45).

In der Einführung „Soziologie des Körpers“ (2010) von Robert Gugutzer führt dieser mehrere körpersoziologische Zugänge auf, unter anderem den strukturalistischen Zugang (vgl. ebd.: 49). Dieser steht in der folgenden

Ausarbeitung im Mittelpunkt, da sich die Arbeit mit der Frage beschäftigt, inwiefern gesellschaftliche Strukturen Einfluss auf den menschlichen Körper haben (vgl. Gugutzer 2010: 49). Dabei wird der Blick von der Gesellschaft auf den Körper untersucht (vgl. ebd.: 66). Als theoretische Grundlage dient vor allem das Werk „Die männliche Herrschaft“ (2005) von Pierre Bourdieu.

3. Körpersein und Körperhaben

Da es unterschiedliche Perspektiven in der Körpersoziologie auf den Körper gibt, muss als erster Schritt definiert werden, was unter dem Begriff des Körpers verstanden wird und welche Roller der Körper in der wechselseitigen Beziehung mit der Gesellschaft spielt (vgl. Gugutzer 2010: 146). Gugutzer kritisiert, dass in der Soziologie des Körpers kein einheitlicher Körperbegriff besteht (vgl. ebd.: 9), deshalb ist eine theoretische Annäherung an diesen Begriff für die folgende Hausarbeit von großer Notwendigkeit.

Um der Frage nachzugehen, was unter dem Körperbegriff zu verstehen ist, wird untersucht, „in welchem Verhältnis der Mensch zu seinem Körper steht“ (ebd.: 146). Gugutzer führt hierbei den Soziologen Helmut Plessner ein. Er beschreibt, dass das Verhältnis vom Menschen zu seinem Körper zweigeteilt ist, da er einerseits sein Körper ist und andererseits seinen Körper hat. Somit sind Körpersein und Körperhaben nicht trennbar voneinander und unmittelbar miteinander verknüpft. Sie stehen in einer wechselseitigen Beziehung zueinander (vgl. ebd.). Gugutzer beschreibt das Körpersein als eine räumliche sowie zeitliche Gebundenheit (vgl. ebd.: 147). „Die Tatsache, dass ich ein Körper bin, verunmöglicht es mir, hier und gleichzeitig woanders, jetzt und gleichzeig gestern oder morgen zu sein“ (ebd.). Körperhaben hingegen bedeutet, dass der Mensch zu seinem Körper in Distanz treten kann. Einerseits kann er somit auf seinen Körper zugreifen. Andererseits kann er sich selbst reflektieren, indem er selbst zum Gegenstand wird (vgl. ebd.). Körperhaben ist für das Individuum eine Aufgabe, die es sein ganzes Leben begleitet und „erst durch sozialisatorische Aneignung kulturspezifischer Körpertechniken“ (Gugutzer 2010: 148) substanziell wird. Das Bewusstsein über das Dasein des Körpers besteht, jedoch muss erst erlernt werden, wie der Körper beherrscht und kontrolliert werden kann (vgl. ebd.: 147).

Der Mensch lebt immer in der Zweiheit von Körpersein und Körperhaben. Zwischen dieser Zweiheit muss ein Gleichgewicht bestehen (vgl. ebd.: 148). „Ein Mensch ist immer zugleich Leib (Kopf, Rumpf, Extremitäten mit allem, was darin ist) - auch wenn er von seiner irgendwie >darin< seienden Seele überzeugt ist - und hat diesen Leib als diesen Körper“ (Plessner 1982: 238, zitiert nach Gugutzer 2010: 148). In der Theorie kann dies differenziert betrachtet werden, im Alltag sind die Menschen jedoch ein Körperleib (vgl. Villa 2007: 20).

4. Strukturalistischer Zugang zum Körper nach Pierre Bourdieu

Mit dem strukturalistischen Zugang von Pierre Bourdieu, der in dieser Arbeit den Blick von der Gesellschaft auf den Körper und damit die Vergesellschaftung des Körpers beleuchtet, werde ich aufzeigen, inwieweit der Körper als Kapital fungieren kann. Des Weiteren werde ich versuchen, die Strukturen der männlichen Herrschaft anhand symbolischer Gewalt nach Bourdieu zu erklären. Diese Schritte benötige ich, um daran anschließend der Beantwortung meiner Fragestellung näherzukommen.

4.1. Der Körper als Kapital

Bourdieu untersucht die verschiedenen Strukturen in der Gesellschaft und das Prinzip sozialer Ordnung. Er unterscheidet zwischen ökonomischem, kulturellem und sozialem Kapital. Des Weiteren nennt Bourdieu das körperliche Kapital als eine weitere Kapitalart (vgl. Gugutzer 2010: 67). Sowie alle Kapitalien dient auch das Körperkapital als Apparat, der in der Gesellschaft eingesetzt werden kann, um Anerkennung, Ansehen oder Erfolg zu erlangen (vgl. ebd.: 67ff). Das körperliche Kapital hat mit den anderen Kapitalformen gemein, dass sich Arbeit investieren lässt und damit das körperliche Kapital erhöht werden kann. Des Weiteren setzt Bourdieu Kapital und Macht gleich und geht davon aus, dass der Körper als Machtmittel fungieren kann (vgl. Gugutzer 2010: 69). Das körperliche Kapital kann in andere Kapitalsorten konvertieren (vgl. ebd.: 68). So kann der Körper auch zu symbolischem Kapital werden (vgl. ebd.: 69). Unter symbolischem Kapital wird Ansehen und Prestige verstanden (vgl. ebd.: 68). Jedes Individuum hat ein anderes Verhältnis zum Körper. In welcher Weise der Körper als Kapital eingesetzt und wahrgenommen wird, hängt von der Gruppen- und Klassenzugehörigkeit des Individuums und den damit verbundenen habituellen Veranlagungen ab (vgl. ebd.: 70ff).

Der Habitus enthält, laut Bourdieu, verinnerlichte Werte, Vorstellungen und Sichtweisen (vgl. Schwingel 1995: 55). Auf der einen Seite ist der Habitus zwar geschichtlich bedingt und prädeterminiert, jedoch entwickelt er sich mit seinen Erfahrungen weiter (vgl. ebd.: 56). Er wird durch die Gesellschaft geprägt und geformt. Dadurch reproduzieren sich gesellschaftliche Handlungsweisen, die dem Individuum als naturgegeben erscheinen (vgl. ebd.: 60). Laut Bourdieu „[...] ist der Körper als Speicher sozialer Erfahrung wesentlicher Bestandteil des Habitus“ (Krais 2014: 75). „Der Körper ist, was er gespeichert hat“ (Bourdieu 1987: 127). Der Habitus ist somit die Brücke zwischen Klassenzugehörigkeit und (Körper-)Praxis (vgl. Gugutzer 2010: 72). Die sozial konstruierten Körper sorgen für die Reproduktion der Klassenstruktur (vgl. ebd.: 73). „Die vermittelnde Instanz hierfür ist der klassenspezifische Habitus“ (ebd.: 73ff).

Der Habitus verinnerlicht und verkörpert aber auch geschlechtsspezifische Werte (vgl. Krais 2014: 49). „Eine vergeschlechtlichte Sicht der Welt lagert sich in unseren Habitus ein“ (ebd.). Die Differenzierung in männlich oder weiblich konstruiert die Gestaltung des Körpers und somit die eigene Identität (vgl. ebd.: 51). „Der Raum des Möglichen- was Handlungen, Gefühle, Erlebnisweisen, Bewertungen, expressive Akte, verbales und körperliches Verhalten angeht- wird für Angehörige beider Geschlechter eingegrenzt“ (ebd.: 50).

4.2. Männliche Herrschaft als Produkt symbolischer Gewalt

Bourdieu setzt sich in seinem Werk „Die männliche Herrschaft“ (Bourdieu 2005) mit der sozialen Ordnung der Geschlechter auseinander. Vor allem befasst er sich mit habituell verinnerlichten Herrschaftsstrukturen, die im Zusammenhang mit symbolischer Gewalt stehen (vgl. Bourdieu 2005: 10). Er versucht aufzuzeigen, dass Frauen und Männer symbolischer Gewalt unterliegen, welche die Hierarchie zwischen den Geschlechtern bestimmt. Diese sei ein geschichtliches Erbe, welches im Habitus verinnerlicht ist und wodurch die bestehenden Strukturen in der Gesellschaft aufrechterhalten werden (vgl. ebd.: 7).

Die symbolische Gewalt dient als Erklärungsinstrument für den Zusammenhang von habituell verinnerlichten Mustern und den damit einhergehenden Machtverhältnissen zwischen Herrschenden und Beherrschten (vgl. ebd.: 65). Obwohl Frauen, laut Bourdieu, die Beherrschten sind, bedeutet dies nicht, dass nur Frauen diesen Herrschaftsstrukturen unterliegen (vgl. ebd.: 63): „Die Struktur unterwirft beide Seiten des Herrschaftsverhältnisses ihren Zwängen, also auch die Herrschenden selbst, die von ihm profitieren mögen, aber gleichwohl, nach dem Wort von Marx, >>von ihrer Herrschaft beherrscht« werden“ (ebd.: 122). Die Benachteiligten sind jedoch Frauen (vgl. ebd.: 63). Symbolische Gewalt basiert darauf, dass die Machtverhältnisse und die Hierarchie für das Individuum unkenntlich gemacht werden und dadurch als normal, gerecht und natürlich gegeben wahrgenommen werden (vgl. ebd.: 65). „Die Beherrschten wenden vom Standpunkt der Herrschenden aus konstruierte Kategorien auf die Herrschaftsverhältnisse an und lassen diese damit als natürlich erscheinen“ (ebd.). Laut Bourdieu ist diese „paradoxe Unterwerfung“ (ebd.: 8) das Produkt symbolischer Gewalt. Symbolische Gewalt ist eine unsichtbare Gewalt, die unbewusst stattfindet und dadurch Zustimmung erlangt bzw. akzeptiert wird (vgl. ebd.). „Die symbolische Kraft ist eine Form von Macht, die jenseits allen physischen Zwangs unmittelbar und wie durch Magie auf die Körper ausgeübt wird“ (ebd.: 71). Da den Individuen die soziale Ungleichheit nicht bewusst ist, lehnen sie sich nicht gegen diese auf. Somit können sich die Machtverhältnisse immer wieder

reproduzieren (vgl. Bourdieu 2005: 65ff). Diese sich selbst reproduzierende Struktur wird als natürlich wahrgenommen und ist tief verankert (vgl. Krais 2014: 51). „Die Strukturen, die zum Aufbau der Objektwelt beitragen, werden in der Praxis einer Welt von Objekten aufgebaut, die selbst wiederum nach denselben Strukturen aufgebaut sind“ (Bourdieu 2005: 56). Daran wirken die Opfer symbolischer Gewalt durch ihr Verhalten bei der Aufrechterhaltung der Herrschaftsstrukturen mit (vgl. ebd.: 74). „Vielmehr versuche ich den Nachweis zu führen, daß [sic] sie [die Herrschaftsstrukturen] das Produkt einer unablässigen (also geschichtlichen) Reproduktionsarbeit sind, an der einzelne Akteure (darunter die Männer mit den Waffen der physischen und symbolischen Gewalt) und Institutionen, die Familien, die Kirche, die Schule, der Staat beteiligt sind“ (ebd.: 65). Diese Struktur führt zur Verinnerlichung sozialer Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern (vgl. ebd.:10). Die Illusion des Naturgegebenen entsteht, die in Wahrheit von der sozialen Wirklichkeit produziert wurde (vgl. Gugutzer 2010: 74).

5. Schönheitshandeln

Im Folgenden werde ich den Begriff des Schönheitshandelns definieren und dies auf die postmoderne Gesellschaft beziehen. Dabei werde ich mit Hilfe von Bourdieu den Körper als Kapital erklären. Anschließend möchte ich anhand des weiblichen Schönheitshandelns und der männlichen Attraktivitätserwartung versuchen, die Strukturen des Schönheitshandelns aufzuzeigen. Anhand von Bourdieu werde ich diese Strukturen versuchen zu analysieren, um somit meine Fragestellung abschließend beantworten zu können, inwiefern sich Strukturen des Schönheitshandelns in der postmodernen Gesellschaft insbesondere bei Frauen reproduzieren.

5.1. Schönheitshandeln in der postmodernen Gesellschaft

Um den Begriff Schönheitshandeln festzulegen, werde ich mich der Definition von Nina Degele bedienen. „Schönheitshandeln [...] ist ein

Medium der Kommunikation und dient der Inszenierung der eigenen Außenwirkung zum Zweck der Erlangung von Aufmerksamkeit und Sicherung der eigenen Identität“ (Degele 2004, 10). Laut Degele hat Schönheitshandeln in der postmodernen Gesellschaft an Bedeutung gewonnen (vgl. ebd.: 14). Schönheit bringt in Bezug auf das

gesellschaftliche Leben viele Vorteile (vgl. ebd. 2007: 35). Wer schön aussieht, gehört zu den Gewinnern. Aufmerksamkeit und soziale Anerkennung eröffnen sich (vgl. Bublitz 2012: 28). „Auf der Ebene des Bewusstseins stellt sich das Versprechen der Schönheit nach allen einschlägigen Erhebungen heute als ein universelles Glücksversprechen dar“ (Degele 2004: 36). Dies besagen auch sozialpsychologische Studien (vgl. ebd. 2004: 14). Wer nicht nachhilft, hat schlechte Karten auf dem Markt der Aufmerksamkeit und zählt zu den Verlierern (vgl. Bublitz 2012: 28). Das ist einer der Gründe, wieso so viele Menschen dem Schönheitshandeln nachhelfen (vgl. Degele 2007: 36) Mit der zunehmenden Wichtigkeit des Schönheitshandelns geht auch die Dringlichkeit einher, den eigenen Körper in Szene zu setzen (vgl. Belwe 2007: 2). Hierbei fungiert der Körper als Kapitalart und ist ein Teil des körperlichen Habitus. Denn der Körper kann in der Gesellschaft eingesetzt werden (vgl. Gugutzer 2010: 67ff).

[...]

Details

Seiten
18
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668592643
ISBN (Buch)
9783668592650
Dateigröße
445 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v383696
Institution / Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,6
Schlagworte
körper kapital inwiefern strukturen schönheitshandelns gesellschaft frauen

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Titel: Der Körper als Kapital. Inwiefern reproduzieren sich die Strukturen des Schönheitshandelns in der postmodernen Gesellschaft insbesondere bei Frauen?