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Entwicklung von Teleshopping

Seminararbeit 2017 19 Seiten

BWL - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Teleshoppings
2.1 Definition
2.2 Formen des TV-Teleshoppings
2.2.1 Reine Teleshopping Sender
2.2.2 Direct Response Television
2.2.2.1 DRVT-Commercials
2.2.2.2 Infomercials

3. Die Entstehung des Teleshoppings in den USA und Deutschland
3.1 Die Entstehung des Teleshoppings in den USA
3.2 Teleshopping in Deutschland
3.3 Rechtliche Rahmenbestimmungen in Deutschland

4. Unternehmen der Teleshopping Branche
4.1 HSE 24
4.2 QVC
4.3 1-2-3.TV
4.4 Channel 21

5. Teleshopping heute und in Zukunft
5.1 Umsatzentwicklung im Teleshopping allgemein
5.2 Der Wandel der Angebotsplattformen
5.3 Das Teleshopping der Zukunft

6. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 : Teleshopping ¡ท Deutschland 2016

Abb. 2: Teleshopping-Umsätze bis 2016

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Teleshopping in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist diese Branche zu einer festen Größe im Produktverkauf herangewachsen. Laut einer aktuellen Aussage des Vorstandschefs der europäischen Home-Shopping Organisation ERA, Julian Oberndörfer, anlässlich der Electronic Home Shopping Conference in Venedig, hat Deutschland den langjährigen Spitzenreiter Großbritannien geschlagen. In keinem anderen europäischen Land wurden mehr Produkte übers Telefon verkauft als in Deutschland. Dadurch konnte im Jahr 2016 ein Branchenumsatz in Höhe von 1,9 Milliarden Euro erzielt werden. Hauptkäufer der interaktiv beworbenen Produkte sind Frauen ab 50. Die Verkaufsstrategie des Teleshoppings ist relativ einfach. Der Kunde muss sehenden Auges während der Sendezeit vor ein Problem gestellt werden, von dem er vorher noch nicht wusste, dass er es hatte. Dazu kommt die Überzeugungskraft der Moderatoren, die das Produkt perfekt inszenieren. Ein mitlaufender Counter, der den Konsumenten vor Augen hält, wie viele Menschen das Produkt in diesem Moment bereits bestellen, soll die Kaufhandlung der Konsumenten wecken. Einfach bestellt per Telefon wird das Produkt oftmals ohne Versandkosten direkt vor die Haustür geliefert. Beim Teleshopping werden hauptsächlich Produkte angeboten, die sichtbar das Leben verbessern sollen. Die Produktpalette reicht hierbei von Cremes über Kleidung und Fitnessgeräten hin zu Schmuck und Pauschalreisen. Nachwuchssorgen, trotz des relativ hohen Alters der Kunden, scheut man indes nicht. Die Klienten wüchsen nach, meint Klaus Birkel.[1]

Die vorliegende Studienarbeit behandelt die Entwicklung des Teleshoppings. Nachdem in der Einleitung über die aktuelle Situation des Teleshoppings informiert worden ist, folgt im zweiten Kapitel die Begriffsbestimmung des Teleshoppings und Formen des TV Shoppings. Das dritte Kapitel behandelt die Entstehung des Teleshoppings von den Ursprüngen des Teleshoppings in den USA hin zu der Einführung in Deutschland. Anschließend werden die rechtlichen Rahmenbedingungen thematisiert. Nachfolgend werden die bekanntesten Vertreter und deren Unternehmensphilosophie erläutert. Im fünften Kapitel wird die derzeitige und zukünftige Entwicklung des Teleshoppings behandelt. Das Fazit dieser Arbeit sowie der Ausblick auf die zukünftige Entwicklung werden im sechsten Kapitel beleuchtet.

2. Grundlagen des Teleshoppings

2.1 Definition

Rohrbach definiert Teleshopping als den mediengestützten Angebotsempfang durch den Konsumenten im Haushalt. Dem Konsumenten steht hierbei die sofortige Möglichkeit der medialen Bestellung offen.[2]

Der Begriff Teleshopping wird aus einer Kombination der Worte telecommunication und shopping gebildet. Beim Teleshopping handelt es sich ausschließlich um das interaktive und visuelle Einkaufen über das TV- Gerät. Es gilt eine Abgrenzung vom Internet sicherzustellen.[3] Gemäß Rundfunkstaatsvertrag ist Teleshopping die Sendung direkter Angebote an die Öffentlichkeit für den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen gegen Entgelt in Form von Teleshoppingkanälen, -fenstern und -spots..[4]

2.2 Formen des TV-Teleshoppings

2.2.1 Reine Teleshopping Sender

Zu dieser Art des Teleshoppings zählen alle TV Sender, die hauptsächlich Verkaufssendungen ausstrahlen. In dieser Form des Teleshoppings werden Produkte von Moderatoren und geschultem Verkaufspersonal beworben. Der Moderator wird während der Sendung stets über den aktuellen Produktverkauf informiert und hat hierbei die Möglichkeit, den Konsumenten direkt in seiner Kaufentscheidung zu beeinflussen. Dies tut er, indem er die Kunden vor dem Fernseher über die noch verfügbare Menge eines Produktes informiert. Meist sind die Mengen nur in limitierten Stückzahlen vorhanden. Weiterhin ist in dieser Verkaufsshow die

Möglichkeit gegeben, den Kunden direkt ins Studio für eventuelle Produktfragen oder Anwendungsfragen zu stellen.[5]

2.2.2 Direct Response Television

Direct Response Television meint Verkaufssendungen im Fernsehen mit Spotcharakter. Der Zuschauer hat hier eine direkte Antwortmöglichkeit und kann sofort per Bestellung auf den Spot reagieren. In Abgrenzung zum Teleshopping wird DRTV nicht Live gesendet, sondern einmalig vorproduziert. DRTV Spots sollen eine Vielzahl an Zuschauern erreichen und werden daher auf einer breiten Palette an Sendern ausgestrahlt. Durch die hochpreisigen Mediakosten werden meist nur zuschauerschwache Vormittags- und Nachsendezeiten kleinerer Voll- und Spartenprogramme gebucht, die geringere Preise haben.[6] Direct Response Television lässt sich in DRTV-Commercials und Infomercials unterteilen.

2.2.2.1 DRVT-Commercials

Bei diesen Spots wird dem Zuschauer üblicherweise nur ein einzelnes Produkt oder eine Dienstleistung präsentiert. Meist liegt die Dauer eines solchen Spots bei ein bis zwei Minuten. Dem Publikum wird während des Werbespots eine Telefonnummer mit Bestellhinweis eingeblendet. Zudem wird oft ein einfaches Produkt gezeigt, welches nicht besonders großen Erklärungsbedarf benötigt.[7] Das können beispielsweise Anbieter von CD- Kollektionen und Büchern wie Time Life oder Weltbild sein. DRTV Commercials sind oftmals aufgrund ihrer Kürze nicht moderiert.[8] Diese werden in größeren Blöcken nacheinander geschaltet.

2.2.2.2 Infomercials

Diese Dauerwerbesendungen haben eine Länge von 15 bis 30 Minuten. Hierbei werden vorrangig massentaugliche Produkte vorgestellt, deren Erklärungsbedarf eine längere Zeit in Anspruch nimmt. Das Produkt und seine Vorzüge können hierbei ausführlich erklärt und besser gezeigt werden. Die Präsentation wird von einem Moderator und einem Testimonial durchgeführt.[9]

[...]


[1] Vgl. o. V. (2017).

[2] Vgl. Rohrbach, P. (1997), S. 8.

[3] Vgl. Goldhammer, K. / Lessig, M. (2005), S.25.

[4] §2 Abs. 2 Nr. 8 RStV.

[5] Vgl. Frommert, S. (2012), S. 11 f.

[6] Vgl. Goldhammer, K. / Lessig, M. (2005), S. 29 f.

[7] Vgl. Gruninger-Hermann, C. (1999), S. 17, zit. nach Holland, H. (1992), S. 24 u. S. 170.

[8] Vgl. Goldhammer, K. / Lessig, M. (2005), S. 31.

[9] Vgl. Goldhammer, K. / Lessig, M. (2005), S. 30.

Details

Seiten
19
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668652101
ISBN (Buch)
9783668652118
Dateigröße
616 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v383434
Institution / Hochschule
Technische Akademie Wuppertal e.V.
Note
1,3
Schlagworte
Teleshopping Telefonverkauf Homeshopping QVC HSE24 Entwicklung von Teleshopping Teleshopping in Deutschland Entwicklung des Teleshoppings

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Titel: Entwicklung von Teleshopping