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Schreibberatung in Bezug auf internationale und nationale Studierende. Zur Förderung der Schreibkompetenzen an Hochschulen

Hausarbeit 2017 23 Seiten

Didaktik - Germanistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Schreibdidaktik
2.1. Einführung in die Schreibdidaktik
2.2. Diskussion der vorliegenden Literatur
2.3. Fazit und Ausblick

3. Konzeption des schreibdidaktischen Projekts für internationale und nationale Studierende an Hochschulen
3.1. Ideen und Konzept
3.2. Durchführung und Planung
3.3. Ziele des Projekts

4. Reflexion

5. Inhaltsverzeichnis

6. Eidesstattliche Erklärung

1. Vorwort

Seminararbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten - im ganzen Studium werden akademische Höchstleitungen im Bereich Schreiben von den Studierenden abverlangt. Ohne jegliche Erfahrung werden Studierende direkt nach dem Absolvieren des Abiturs, aber auch im fortgeschrittenen Studium häufig mit der Schaffung ihrer Werke alleine gelassen (Schindler 2011: 240). Daraus entwickeln sich Frustration, Stress und auch Versagensangst, da vielen Schreibenden kaum die Möglichkeit geboten wird aus ihren Potenzialen wissentlich zu schöpfen. Kruse (2003: 95) kennzeichnet den Grund für diese Entwicklung als eine große Differenz zwischen der schulischen und der akademischen Vorgehensweise der Schreibdidaktik und Schreibberatung, auch im muttersprachlichen Raum. Girgensohn et al betonen, dass im Gegensatz zu den USA, wo es besonders im Anfangssemester eine verbindliche Beteiligung an Kursen zum Thema Schreibprozess, Schreibdidaktik und Schreibforschung gibt, sind diese Angebote in Deutschland noch wenig vertreten. Aus diesem Grund können die Unsicherheiten der Studierenden noch verstärkt werden (2012: 90). Besonders prägnant wird die Situation bei internationalen Studierende, da diese trotz des Erlernens der Sprache Defizite im Bereich akademischen Schreiben und Sprache aufweisen. Dies erschwert die Arbeit an Schreibprojekten. Brandl unterstreicht, dass eine ähnliche Entwicklung bei ihnen wie bei den muttersprachlichen Studierenden erfolgt. Der markante Unterschied zwischen beiden Schreibenden ist der Teufelskreis aus Frustration und Angst, der sich aufgrund der fehlenden Kenntnisse bei internationalen Studierenden häufig früher etabliert (2007: 152). Laut Grieshammer (2010: 69) sind zumeist Studierenden eines Masterstudiengangs, da in dieser kurzen Zeit des Studiums kaum Zeit bleibt für ein Einführungsseminar zum Thema Schreibdidaktik. Ein zweiter Punkt ist, dass die Hochschule, wie auch bei nationalen Studierenden, das Wissen über den Schreibprozess und das Anwenden der unterschiedlichen Schreibstrategien voraussetzen.

Ein Auslandsaufenthalt prägt aufgrund der diversen Möglichkeiten heutzutage fast jeden Lebenslauf. Viele Förderungen wie das Programm ERASMUS von der Europäischen Union ermöglichen zahlreichen Studierenden in Europa das Reisen und Studieren in einem anderen Land. Auch außerhalb Europas entstanden über die Jahre immer mehr Förderungsprojekte für Studierende. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass vermehrt globalagierende Arbeitgeber sehr gute Kenntnisse in unterschiedlichen Sprachen und dem Schreiben in diesen erwarten. Dies ist für viele Studierende ein bedeutender Grund für das Studieren im Ausland. Die Option neue Kontakte zu knüpfen, eine neue Hochschule kennenzulernen und eine neue Sprache zu lernen ist für viele der ausschlaggebende Grund eine gewisse Zeit im Ausland zu verbringen. Zu dem Erlernen vom Neuen gehört auch der Umgang der internationalen und nationalen Schreibkompetenz. Aufgrund der Tatsache, dass der Auslandsaufenthalt heute zentraler und attraktiver ist als noch vor einigen Jahren, rücken viele verschiedene Themen im Gebiet Schreiben in den Vordergrund, da dieser Fachbereich zur Konstruktion von Wissen durch Sprache laut Kruse (2003: 106) führt. Eines dieser bedeutenden Thematiken ist die Schreibdidaktik. Ihr gehört eine besondere Aufmerksamkeit im Schreibprozess gewidmet, da sie die grundlegende Basis für ein erfolgreiches Schreiben bildet, was auch für den Beruf eine wichtige Voraussetzung ist (Schindler 2011: 242).

Aufgrund der steigenden Anforderungen an die Studierenden speziell im Bereich Sprach- und Schreibkompetenz an deutschen Hochschulen soll die Wichtigkeit der Unterstützung durch Schreibdidaktik im internationalen Raum unterstrichen werden. Aus diesem Grund befasst sich das vorliegende Portfolio mit dem Einsatz von Schreibdidaktik, besonders in Bezug auf internationale und nationale Studierende. Inwiefern beeinflusst die fremdsprachliche Schreibdidaktik die internationalen Studierenden? Welche Unterschiede zwischen nationalen und internationalen Studierenden existieren in Bezug auf Schreibdidaktik? Wie charakterisieren sich die Gemeinsamkeiten und inwiefern können diese in folgendem Schreibkonzept nutzbar gemacht werden? Ist die weitverbreitete Annahme der großen Differenzen fragwürdig? Aufgrund des gegebenen Rahmens des Portfolios beschäftigt sich die Arbeit speziell mit der fremdsprachlichen Schreibdidaktik als Teil des komplexen Schreibprozesses. Anhand der verwendeten Literatur der unterschiedlichen Schreibforscher erfolgt zunächst eine Einführung und Diskussion der Schreibdidaktik. Fokussiert wird sich auch in diesem Abschnitt auf die Verwendung schreibdidaktischer Formate in Bezug auf internationale und nationale Studierende. Um das Thema anschließend zu erfassen wird ein schreibdidaktisches Konzept vorgestellt. Dieses Projekt beinhaltet eine spezielle Art der Schreibberatung unter besonderer Beachtung der Verwendung von Schreibdidaktik. Im Zentrum des entwickelten Projektes stehen die Vereinbarkeit des Lernens und Beratens zwischen internationalen und nationalen Studierenden. In der darauffolgenden Reflexion wird der Schreibprozess der vorliegenden Arbeit analysiert.

Viele der vorgestellten Autoren erarbeiten Schreibmodelle für internationale Studierende. Ziel der Arbeit ist es ein Modell für internationale und nationale Studierende auf der Basis der vorgestellten Literatur zu entwickeln. Im Vordergrund des Konzepts stehen die gemeinsame Gruppenberatung beider Studierendenpartner sowie die Befriedigung des Wunsches der internationalen Schreibenden nach Integration in den Hochschulalltag.

Zur flüssigeren Lesbarkeit werden im gesamten Portfolio nur die männliche Form als Ausdruck verwendet, jedoch gelten die Idee und Beschreibungen in der vorliegenden Arbeit allen Geschlechtern und sollen auch für alle anwendbar sein.

2. Schreibdidaktik

2.1. Einführung in die Schreibdidaktik

Schreibdidaktik ist eines der hervorstechenden Themen im Bereich Schreiben an Hochschulen. Viele unterschiedliche Angebote an Hochschule unterstützen die Studierenden bei der Entwicklung von Schreibkompetenz und Durchführung von Schreibprojekten. Die vorliegende Arbeit widmet sich besonders Inhalten unter dem Gesichtspunkt der Betreuung und Unterstützung von internationalen und nationalen Studierenden mit der Frage inwieweit die heute betriebene Schreibdidaktik die optimale Entfaltung der Schreibkompetenz und akademische Schreibprojekte in Bezug auf ausländische Schreibende fördert. Die Anwendung der schreibdidaktischen Formate im Hinblick auf internationale Studierende ist deshalb essentiell, da der Austausch zwischen unterschiedlichen Länder und den Hochschulen aufgrund der Finanzierung und der ausgebauten Verbindungen immer einfacher wird. In diesem Schritt geraten die Hochschulen in den Zugzwang für die Schreibenden ein Angebot zur schreibdidaktischen Förderung bereitzustellen, um den eigen Standort attraktiver zu machen und den Studierenden eine optimale Unterstützung zu bieten. Zunächst werden die allgemein gültigen Intensionen der Schreibdidaktik anhand der recherchierten Literatur beleuchtet, um einen Überblick über den Inhalt der Lese- und Schreibkompetenz zu erhalten. Dieser ist besonders wichtig, da die Zusammenfassung die Basis für die anschließende Diskussion bildet.

Bei der Schreibdidaktik besonders zu beachten ist die Entwicklung der Sprachkompetenz als ein explizites oder implizites Ziel aller Bildungseinrichtungen, das unabhängig vom spezifischen Leistungsdenken der jeweiligen Gesellschaften ist. Die deutschen Hochschulen haben kaum oder keine curricularen Vorgaben für die Förderung von der akademischen Sprachkompetenz (Kruse 2003: 95). Grund hierfür ist, dass die Hochschulen die Vermittlung der Kompetenzen nicht als ihren Aufgabenbereich betrachten und es nur als Nebenprodukt durch Austausch identifizieren. Dadurch manifestiert sich eine mangelnde Sprachkompetenz als häufiges Problem an die Hochschulen (Kruse 2003: 96). Durch Schwierigkeiten beim Schreiben und die unklaren Anforderungen an den Hochschulen herrscht eine große Unzufriedenheit und Unsicherheit unter den Studierenden. Die negativ behaftete Einschätzung des Schreibens schlägt sich in der Schreibbiographie nieder (Schindler 2011: 240f).

Schreibzentren sind ideale Orte für schreibdidaktische Interventionen aller Art auf die Schreibkompetenzen. Sie sind für das Zusammendenken der Schreibdidaktik (Girgensohn et al 2012: 71). Dem zugrundeliegend wird im Folgenden die Unterstützung der internationalen Studierenden mit den Hilfsmitteln der Schreibzentren definiert und kombiniert.

2.2. Diskussion der vorliegenden Literatur

Die Schreibdidaktik an den Hochschulen ist ein besonders bezeichnender Bereich des Schreibens. Er gliedert sich in unterschiedliche Bereiche, die im Folgenden erläutert und gegenübergestellt werden. Die diversen Aspekte der Schreibdidaktik werden unter dem Gesichtspunkt der Förderung internationaler und nationaler Studierenden beleuchtet. Gemeinsamkeiten wie auch die Unterschiede der diversen Modelle werden in diesem Abschnitt einander gegenübergestellt und diskutiert. Die für nationale Studierende entworfenen Hilfestellungen der Prozessorientierung werden auf die Anwendung bei Unterstützung der internationalen Schreibenden geprüft.

Das wissenschaftliche Schreiben rückt aufgrund der Forderung nach Unterstützung nach Förderung dieser Studienkompetenz. Kruse beschreibt die unterschiedlich gestalteten Formate des schreibdidaktischen Vorgehens als kreativen Prozess oder Schreiben als Instrument der Wissensaneignung und -produktion (2014:16f). Vermittelt wird die Vorgehensweise im Schreibprozess in Schreibzentren als universitäre Einrichtungen. Eine von Girgensohn und Sennewald vorgestellte spezielle Art der vermittelnde Schreibberatung für Schreibende, um das Beratungsangebot auszubauen, ist das Peer-Tutoring. Peer-Tutoren sind Studierende, die in der Schreibdidaktik ausgebildeten wurden. In Einzelgesprächen fördern sie den Umgang mit der Schreibkompetenz und der intellektuellen Entwicklung bei Hochschülern und den Peer-Tutoren (2012: 90). Bei der Hilfe zur Selbsthilfe, dem Peer-Tutoring, ist das wichtigste Prinzip das studierendenzentrierte Arbeiten. Im Fokus der Beratung steht das Anliegen und die Wünsche der Schreibenden (Girgensohn et al 2012: 91). Ein weiterer Aspekt ist das begründete Textfeedback als interessierter Leser ohne eigene Bewertung. Die Verantwortung über den Text liegt die gesamte Zeit der Unterstützung immer beim Schreibenden. Die Berater begegnen den Kommilitonen auf Augenhöhe und schaffen so eine angenehme, vertrauensvolle Atmosphäre (Girgensohn et al 2012: 92). In Anlehnung daran beschreiben Bräuer et al die Rückmeldung durch die Peers als einen direkten Eingriff des Textfeedbacks in den aktuellen Arbeitsprozess. Die unterschiedlich ausgeprägte Schreibfähigkeit wird zu einem hilfreichen und authentischen Baustein des Textfeedbacks und sorgt so für Wissenskonstruktion (2011: 28). Der Fokus der anschließenden Reflexion liegt auf dem Schreiben als Mittel der Selbsteinschätzung und Steuerung der Lese- und Schreibleitung. Bräuer und Schindler schlagen zur optimalen Betreuung der Schreibenden den Einsatz von Lerntagebüchern, gezieltem Feedback oder Portfolios vor. Mit diesen Mitteln kann die Weiterentwicklung der Schreibkompetenz unterstützt werden. Die eingesetzten Schreibstrategien werden den Schreibenden bewusstgemacht und sie können im Anschluss das Zusammenspiel zwischen Schreibintension, Text und Lesererwartung besser verstehen (2011: 26f). Um die Entstehungsprozesse der Texte schon im Vorwege zu verbessern kann auch Schreibgruppenarbeit eingesetzt werden. Die positiven Effekte dieser Schreibgruppenmöglichkeiten sind zahlreich. Zum einen verringern sich die Vermeidungstrategien, die individuellen Arbeitsstrategien bessern sich und die Qualität des Schreibens steigert sich. Zentral um erfolgreich in der Gruppe zu schreiben sind die Vereinbarungen und Einhaltung gemeinsamer Regeln (Girgensohn et al 2012: 95). Im Einklang mit dieser Position beschreibt Haas die Schreibgruppen im zentralen Interesse für einen effektiven und effizienten Weg die Studierenden zu unterstützen. Zur Arbeitssprache in den internationalen Schreibgruppen schlägt sie Englisch vor, damit alle Studierenden an dem Prozess zu gleichen Teilen involviert sein können (Haas 2010: 1). Haas berücksichtigt in ihrem Artikel die für die universitäreren Bereiche wichtige Metasprache. Sie beschreibt, dass die Etablierung der Metasprache innerhalb der Schreibgruppe zu einer Ermöglichung des Festigens dieser führt. Angegliedert an diesen Punkt ist die grundlegende Fähigkeit des Schreibens: das Lesen. Die Lesefähigkeit und -leistung beeinflusst die Revision des Textes in hohem Maß, deshalb ist die Überprüfung der Erwartungen und Kompetenzen durch die Rückmeldung von Begleitpersonen unerlässlich (Bräuer et al 2011: 15). Das Lesen entspricht laut Bräuer et al einer Verstehensarbeit, die der Konstruktion von Bedeutung geteilt ist (2011: 16). Ein ganzheitliches Verständnis vom Schreiben ist deshalb essentiell, damit die Schreibroutine an sich als eine bedingte unterstützende Leistung des Schreibens von adressatenwirksamen Texten verstanden werden kann (Bräuer et al 2011: 21). Das von Bräuer et al charakterisierte situierte Lernen ist eine soziale Verankerung des individuellen Lernens durch soziale Interaktion. Negotiation of Meaning, wie situiertes Lernen auch genannt wird, ist der Gestaltungsspielraum der einen motivierenden Impuls gibt. Die Situiertheit ist identitätstiftend und vermittelt das Gefühl von Zugehörigkeit. Kennzeichnend für situiertes Lernen ist außerdem, dass es authentisch ist. Der Schreibende kann sich mit dem eigenen Handeln bei Informationsgewinnung, der Peer-Interaktionen und Problemlösens identifizieren (Bräuer et al 2011: 30). In Anlehnung daran unterstreicht Kruse, dass jede Gruppe ihre eigene Sprache hat und der Schreibende anhand der Sprache zur Gesellschaft zugehörig wird. Hieraus entspringt ein Geflecht sozialer Erwartungen und kommunikativen Beziehungen beim Schreiben. Das Geflecht sorgt für eine Identifikation mit der Sprache als Kommunikationsform in der Wissenschaft (2003: 104).

Im Gegensatz dazu steht das wachsende Bewusstsein über die Unterschiede in wissenschaftlichen Diskurstraditionen und das Fehlen von überzeugenden Konzepten für internationale und nationale Studierende lässt eine Kluft entstehen (Kaiser 2010: 11). Zudem betont Kaiser, dass zwischen internationalen und nationalen Studierenden eine große Abweichung im Textsortenrepertoire vorherrscht, die durch abweichende Bewertungskriterien noch unterstützt werden. Hier kommt der Vorschlag von Kaiser ist eine Umpositionierung und Sensibilisierung der internationalen Studierenden auf Textkompetenz und Umgang mit kulturellen Unterschieden (2010: 14). Um die Vermittlung der Schreibkompetenz auch für internationale Studierende zugänglicher zu machen, schlägt Kaiser vor die Kurse zum wissenschaftlichen Arbeiten als Pflichtveranstaltung anzubieten. Kaiser unterstreicht, dass die Themenfindung und -begrenzung bei den nationalen und internationalen Studierenden ähnliche Probleme aufweist (Kaiser 2010: 21-23). Die muttersprachliche Schreibkompetenzen werden durch neue ersetzt. Die Entwicklung eines neuen Bewusstseins für kulturelle geprägte wissenschaftliche Texte führt zur Reflexion eigener Werte und Herangehensweise an wissenschaftliches Schreiben. Hieraus ergibt sich eine Transparenz der Bewertungskriterien für wissenschaftliche Texte schaffen. Das Wissen über Unterschiede ist förderlich für den Erwerb anderer Wissenschaftssprache. So kommt es zu einer kontrastiven Vermittlung wissenschaftlicher Textkompetenz zur Unterstützung (Kaiser 2010: 24-25).

Eng mit der Position verknüpft ist die Ansicht Schindlers, dass das Erlernen vom akademischen Schreiben ist ein langer Entwicklungsprozess und kostet viel Zeit. Studierende verfügen im Studium wenig Möglichkeiten zur uneingeschränkten Verfügung über die Ressource Zeit. Die Entwicklung der Anforderungen an den Texten und an die Arbeitsbedingungen hat sich über die Zeit kaum verändert (2011: 243). Jedoch gab es viele Veränderungen des Aufbaus im Studium, die zu einer Verdrängung von spezifischen Inhalten führten. Fokussierung auf Zweitsprache durch thematisch unterschiedliche Schwerpunkte in die vermittelnden Kompetenzen wie die Textlinguistik und das Herstellen vom losen Zusammenhang in der Unterrichtskommmunikation ist besonders präsent geworden Schließlich gehört auch die Integration von Lernen des akademischen Schreibens in Lehrveranstaltungen dazu (Schindler 2011: 243f). In Anlehnung an diese Problematik steht die Entwicklung kombinierter Sprachlern- und Schreibberatungskonzepts als ein Abfangen von Defiziten. Die Kombination der Beratungsform für internationale Studierende stütz sich auf eine autonome Erarbeitung und Anwendung erlernter Fähigkeiten durch die Ausführung von geschulten Tutoren (Grieshammer et al 2009: 2). Sie zielt so laut Grieshammer et al auf die Optimierung des Schreibhandelns der Ratsuchenden und die Verantwortungsübernahme für den Lernprozess.

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Details

Seiten
23
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668607842
ISBN (Buch)
9783668607859
Dateigröße
620 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v383038
Institution / Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note

Autor

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Titel: Schreibberatung in Bezug auf internationale und nationale Studierende. Zur Förderung der Schreibkompetenzen an Hochschulen