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Verhaltensauffällige Kinder. Fördermaßnahmen und Fördermethoden in der Schule

Examensarbeit 2004 83 Seiten

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verhaltensauffälligkeiten
2.1 Wie werden Verhaltensauffälligkeiten definiert?
2.2 Verwandte Begriffe
2.3 Unterschied Verhaltensauffälligkeit – Verhaltensstörung
2.4 Welche Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten kann man unterscheiden?
2.4.1 Endogene Ursachen
2.4.2 Exogene Ursachen
2.4.3 Spezielle Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten in der Schule

3. Welche Verhaltensauffälligkeiten lassen sich bei Schulkindern unterscheiden?
3.1 Konzentrationsstörungen
3.1.1 Definition von Konzentrationsstörung
3.1.2 Ursachen
3.2 ADS mit und ohne Hyperaktivität
3.2.1 Definition
3.2.2 Ursachen
3.3 Schul- und Leistungsangst
3.3.1 Angst allgemein
3.3.2 Schulangst
3.3.3 Ursachen
3.4 Aggression und Aggressivität
3.4.1 Definition von Aggression
3.4.2 Formen von Aggression
3.4.3 Ursachen von Aggression
3.5 Klassenkasperei oder Clownerie
3.5.1 Was ist Clownerie und wie äußert sie sich?
3.5.2 Motive für Clownerie
3.6 Schüchternheit
3.6.1 Was versteht man unter Schüchternheit und
wie äußert sie sich?
3.6.2 Ursachen für Schüchternheit
3.7 Mangelnde Motivation bzw. Aktivitätsschwierigkeiten
3.7.1 Antriebsarmut
3.7.1.1 Begriffsbestimmung
3.7.1.2 Symptome und Ursachen der Antriebsarmut
3.7.2 Wach- bzw. Tagträumen
3.7.2.1 Definition
3.7.2.2 Symptome und Ursachen von Wachträumen
3.8 Schulmüdigkeit und Schulverweigerung
3.8.1 Was ist Schulmüdigkeit?
3.8.2 Was versteht man unter Schulverweigerung?
3.8.3 Formen und Ursachen

4. Gestörter Unterricht – eine Auswirkung von Verhaltensauffälligkeiten
4.1 Störfaktoren und Problemsituationen im Unterricht
4.1.1 Berücksichtigung der Störfaktoren bei der Unterrichtsplanung
4.1.2 Welche Problemsituationen können im Unterricht entstehen?
4.1.3 Welche Handlungsmöglichkeiten kommen in Frage?

5. Schulpädagogische und schulorganisatorische Maßnahmen
5.1 Psychohygiene
5.2 Unterrichtshygiene
5.3 Kooperation
5.4 Schulische Maßnahmen bei unterschiedlichen Verhaltensauffälligkeiten
5.4.1 Welche Maßnahmen greifen bei Konzentrationsstörungen
5.4.2 Welche Maßnahmen sind bei ADS/ADHS-Kindern effektiv?
5.4.3 Was können Lehrer bei ängstlichen Kindern machen?
5.4.4 Welche Maßnahmen sind bei aggressiven Kindern sinnvoll?
5.4.5 Was hilft bei Clownerie?
5.4.6 Welche Maßnahmen greifen bei Kindern mit Schüchternheit?
5.4.7 Was können Lehrer bei Antriebsarmut oder bei
Tag- bzw. Wachträumern machen?
5.4.8 Welche Maßnahmen sind bei Schulmüdigkeit und Schulverweigerung sinnvoll?

6. Mögliche Fördermethoden bei Verhaltensauffälligkeiten
6.1 Ein Trainingsprogramm für überaktive und ängstliche Kinder
6.1.1 Grundlagen des Trainingsprogramms
6.1.2 Aufbau des Trainingsprogramms
6.1.3 Beispielexperimente
6.1.3.1 Experiment: Wer ist wer?
6.1.3.2 Experiment: Die Gefühle der Schildkröte
6.1.3.3 Experiment: Ein Kochrezept
6.2 Spiele zum Umgang mit aggressiven Verhalten
6.2.1 Grundgedanke der Spiele
6.2.2 Aufbau der Spiele
6.2.3 Beispiele für Übungen
6.2.3.1 Wenn ich wütend bin
6.2.3.2 Der Platz gehört mir
6.2.3.3 Wünsche raten
6.2.3.4 Wutbriefe schreiben

7. Schlussfolgerung

8. Literaturverzeichnis

9. Anhang
I. Schaubilder
a) Schaubild 1: Klassifikation von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensstörungen
b) Schaubild 2: Die unterschiedlich verwendeten Termini des Aufmerksamkeits- Defizit-Syndroms
c) Schaubild 3: Anzeichen für Hyperaktivität
d) Schaubild 4: Mögliche Ängste von Schülern
e) Schaubild 5: Entwicklung aggressiven Verhaltens bei frühem Beginn
f) Schaubild 6: Die 5 Hauptproblembereichen mit den verschiedenen Unterbereichen der unterrichtlichen Problemsituationen
g) Schaubild 7: Zusammenhang von dem aktivierenden Ereignis, den Gedanken und den Gefühls- und Verhaltensreaktionen
II. Beispielexperimente für den Unterricht zum Umgang mit auffälligen Kindern
a) Wer ist wer?
b) Die Gefühle der Schildkröte
c) Ein Kochrezept

1. Einleitung

Heutzutage wachsen die Kinder in einer Umwelt auf, die durch zunehmende psychische und soziale Spannungen gekennzeichnet ist. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass 20 bis 25 Prozent aller Kinder als verhaltensauffällig gelten.

Diese Zahl macht deutlich, wie der Schulalltag aussieht: Er ist gekennzeichnet von Kindern, die durch ihre Auffälligkeiten das pädagogische Handeln des Lehrkörpers stören und somit auch die Entwicklung der Klasse erschweren. Zusätzlich kommt es zu einem gestörten Unterricht, der Auswirkungen auf die schulischen Leistungen aller Klassenmitglieder hat. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass der jeweilige Lehrer nicht seine Augen vor den vorhandenen Problemen verschließt, sondern aktiv eingreift und so den betroffenen Kindern den Schulalltag erleichtert und so angenehm wie möglich gestaltet. Zumal die unterschiedlichen Verhaltensauffälligkeiten sehr vielseitig sind, kann die Lehrkraft nur versuchen, allgemeine Maßnahmen und Methoden zur Verbesserung der Auffälligkeiten mit in den Unterricht einzubauen. Ein erster, genereller Schritt hierfür ist, vorhandene Spannungen weitgehend abzubauen, indem eine Reizüberflutung vermieden wird, Bewegungsspiele in den Unterricht mit einfließen und ein regelmäßiger Wechsel von Anspannung und Entspannung erfolgt.

Bis zum Schuleintritt empfinden viele Eltern die Verhaltensauffälligkeiten ihres Kindes als „normal“ oder tolerieren sie bis dahin ohne größeres Eingreifen. Sind die Kinder aber Schüler gilt, laut Meinung vieler Eltern und Lehrkörper, für alle der gleiche Maßstab. Dieses ist unabhängig von den individuellen, kindlichen Vorerfahrungen, deren Fähigkeiten und den jeweiligen Beeinträchtigungen. Die auffälligen Kinder sollen ihr bis dahin als „normal“ empfundenes Verhalten ablegen und sich an ihre Mitschüler anpassen. Diese Denkweise vieler Menschen ist selbstverständlich nicht ohne Eingehen auf die schon vorhandenen, aber bisher unbeachteten Verhaltensauffälligkeiten möglich.

So hat auch schon der Kunsterzieher Alfred Lichtwark vor mehr als hundert Jahren die Denkweise der meisten Eltern und Lehrkörper zusammengefasst: >>Die Schule behandelt das Kind, als käme es mit dem Eintritt ins Schulzimmer neu auf die Welt<<[1].

Neben einem Überblick über die gängigsten Verhaltensauffälligkeiten und deren Ursachen, werde ich schulpädagogische und schulorganisatorische Maßnahmen und Methoden benennen, die der Verbesserung des gestörten Unterrichts beitragen.

In meiner Arbeit werde ich mich weitgehend auf Verwendung der Begriffe „Verhaltensauffälligkeit und -störung“ bzw. „verhaltensauffällig und -gestört“ beschränken, zumal diese Begriffe in der Literatur synonym verwendet werden. Außerdem werde ich, aufgrund einer besseren Lesbarkeit, auf die weibliche Form in meiner Arbeit verzichten.

2. Verhaltensauffälligkeiten

2.1 Wie werden Verhaltensauffälligkeiten definiert?

Als Verhaltensauffälligkeit werden im Allgemeinen Verhaltensweisen bezeichnet, die von der generell geltenden Norm abweichen. Unter dem Begriff der Verhaltensauffälligkeiten werden Verhaltens- und Erlebnisweisen zusammengefasst, die man als verfestigt bezeichnen kann und die in sozialen Beziehungen zu wesentlichen Belastungen führen und darüber hinaus auch Auswirkungen auf das Lernen haben können. Sie können ein unreifer und nicht angemessener Schutz gegen Ängste oder ein zu geringes Selbstwertgefühl darstellen.[2]

Kinder, die sich im Vergleich zu anderen Gleichaltrigen „anders“ aufführen, werden oft als „verhaltensauffällig“ bezeichnet. Abweichendes Verhalten ist unter anderem abhängig vom spezifischen Alter des Kindes: So gelten die Trotzanfälle eines Kleinkindes als „normal“; das Schulkind hingegen würde als verhaltensauffällig bezeichnet werden.

Schwierigkeiten in der Definition liegen unter anderem in den unterschiedlichen Auffassungen von dem, was in den Bereich der Verhaltensauffälligkeit fällt und was nicht. Früher wurden andere Verhaltenbesonderheiten als normabweichend bezeichnet, als dies heut der Fall ist. Des Weiteren gibt es innerhalb der unterschiedlichen Kulturen Abweichungen in Bezug auf die Definition.

Diese Definitionsproblematik wird auch heute noch oft diskutiert:

„Etikettierungs- und Stigmatisierungsprozesse, die Verdinglichung personaler Prozesse, die Problematik der Normativität, die mangelnde Objektivität, ja Willkürlichkeit der Begriffsverwendung sind hier anzuführen. […] Der Begriff Verhaltensstörung ist das Ergebnis einer kommunikativen Konstruktion und faßt unterschiedlichste Verhaltensweisen zusammen. Er signalisiert Probleme im erzieherischen und unterrichtlichen Feld. […] Im unterrichtlichen Rahmen treten Verhaltensstörungen dann als Störungen des Unterrichts auf.“[3]

2.2 Verwandte Begriffe

In der Literatur findet man immer wieder eine Auswahl an unterschiedlichen Begriffen, die versuchen einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Problemen zu bilden, die bei den verhaltensauffälligen Kindern auftauchen. Einige dieser Bezeichnungen sind „abweichendes (deviantes) Verhalten“, “schwierig“, „schulschwierig“ (im Sinne einer Eingrenzung in Bezug auf das spezifische pädagogische Handlungsfeld), „erziehungsschwierig“, „schwer erziehbar“, „gemeinschaftsschwierig“, „verwahrlost“ bzw. „haltlos“, „entwicklungsgehemmt und -gestört“ sowie „psychosoziale Störungen“.[4] Die häufigste Verwendung jedoch finden die beiden Bezeichnungen Verhaltensauffälligkeit und Verhaltensstörung, die in der heutigen Literatur weitgehend synonym gebraucht werden. Hinzu kommen noch sinnverwandte Wörter wie „Verhaltensabweichung“, „Verhaltensbe-einträchtigung“ und „unangepasstes Verhalten“.

2.3 Unterschied Verhaltensauffälligkeit – Verhaltensstörung

Einige Gründe für die mannigfachen Bezeichnungen liegen in den unterschiedlichen Schwerpunkten der Standpunkte bezüglich des Ansatzes der Ursachenfrage. Bei früheren Definitionsversuchen gab es unterschiedliche Auffassungen, was Verhaltensstörungen betraf. Kloehn akzentuierte bei seiner Definition den Ursache-Folge-Zusammenhang und charakterisierte die Verhaltensstörung als

„die äußerlich sichtbare Reaktion des Körpers (vegetative Symptome) oder des Verhaltens (motorische, affektive soziale Symptome) auf belastende, krank machende Erziehungseinflüsse, Umweltsituationen oder auch auf Fehleinstellungen der Umwelt gegenüber versteckten Hirnschädigungen.“[5]

Eine ähnliche Begriffsbestimmung gab es auch beim Deutschen Bildungsrat, der denjenigen als verhaltensgestört bezeichnete, der aufgrund

„organischer, vor allem hirnorganischer Schädigungen oder eines negativen Erziehungsmilieus in seinem psychosozialen Verhalten gestört ist.“[6]

Darüber hinaus wurde gestörtes Verhalten als eine Abweichung von der Norm benannt. Die Richtlinien hierfür lagen in den schulischen und altersgemäßen Normen; statistischen, funktionalen oder Idealnormen sowie signifikanten sozialen Leistungen.[7]

Zumal der Ausdruck „verhaltensgestört“ automatisch eine negative Bedeutung mit sich brachte, wurde der Begriff „verhaltensauffällig“ eingeführt. Diese Einführung sollte verdeutlichen, dass nicht unbedingt die betroffene Person nur bestimmte Merkmale aufweist, sondern dass ein Beobachter das Verhalten wahrnimmt, seine Empfindungen für ausschlaggebend hält und die Haltung der betroffenen Person je nach persönlichem Eindruck als auffällig oder normal bezeichnet. Durch die Betrachtung eines Außenstehenden ist eine objektive Beurteilung nicht immer gegeben, weil die Möglichkeit subjektiver Einflüsse immer vorhanden ist.

Verhaltensauffälligkeiten werden von unzähligen Faktoren beeinflusst, wie z. B. von der persönlichen Wahrnehmung der Bezugsperson; den familiären, subgruppenspezifischen und sozialen Normvorstellungen, den anthropologischen Orientierungen und Forschungsinteressen.[8]

Nach heutigen Erkenntnissen werden die Begriffe Verhaltensauffälligkeit und -störung sinnverwandt verwendet. Im Allgemeinen spricht man dennoch von Verhaltensauffälligkeiten, wenn ein abweichendes Verhalten nur im geringen Maße auftritt, also in leichter Form. Ist das festgestellte Verhalten jedoch über einen längeren Zeitraum beobachtbar und kommt es zu regelmäßigen Wiederholungen, so bezeichnet man es als Verhaltensstörung. Der Unterschied liegt also lediglich in der Stärke und der Häufigkeit des Auftretens gleicher Verhaltensweisen.

2.4 Welche Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten kann man unterscheiden?

Die wesentliche Einteilung der Ursachenfrage erfolgt in endogene und exogene Ursachen. Dadurch kommt es zu einer Erleichterung der Unterscheidung, inwiefern somatogene (vererbte und krankheitsbedingte) bzw. umweltbedingte Faktoren für die Verhaltensauffälligkeiten verantwortlich sind.

2.4.1 Endogene Ursachen

Als endogen werden diejenigen Ursachen bezeichnet, die im Wesentlichen in der Person des Menschen selbst liegen. Dies bedeutet, dass sie im Inneren der betroffenen Person entstehen bzw. aus anlagebedingten Gegebenheiten resultieren. Hierzu zählen hirnorganische oder sonstige, bereits fixierte Mangelzustände. Bei der Beurteilung des auffälligen Verhaltens im schulischen Bereich ist es von Vorteil versteckte und aktuelle Krankheiten zu berücksichtigen. Die Arten der Störungen, die sich auf den körperlichen, psychischen und geistigen Bereich beziehen, führt man im Wesentlichen auf drei Störungsbereiche zurück:

- erblich bzw. chromosomal bedingte Störungen:

Kinder mit neuropathischen Defekten haben ein Steuerungsversagen im vegetativen Nervensystem. Dieses führt dazu, dass die betroffenen Kinder Schlaf-, Herz- und Kreislaufstörungen sowie eine gestörter Nahrungsaufnahme, Verdauung und Motorik aufweisen. Diese Kinder haben oft eine geringe Konzentrationsleistung, sind schnell gereizt und sehr empfindsam.[9]

- pränatal entstandene Störungen:

Diese Art der Schädigung, die sich vor der Geburt des betroffenen Kindes entwickelt, ist in vielen Fällen die Ursache für spätere Verhaltensschwierigkeiten. Diese Störung ist auch unter dem Namen somatogener Faktor bekannt und lässt sich auf unterschiedliche Krankheiten der Mutter, auf Medikamente, Strahlen, Gifte oder Unfälle zurückführen. In besonders schlimmen Fällen kann es zu Hirnschädigungen, Entwicklungsstörungen, und zu Schwach- oder Minderbegabung kommen.[10]

- auf peri- bzw. postnatale Vorfälle zurückzuführenden Störungen:

Hirnschäden, die unter anderem durch Risiko- oder Notgeburten, Geburtskomplikationen, Früh- bzw. Spätgeburten, durch unmittelbare Gewalt bei der Geburt oder durch einen komplizierten Verlauf der ersten Lebensjahre (mit schweren Krankheiten oder einer generellen Krankheitsanfälligkeit) entstehen, können als Ursache für Verhaltensauffälligkeiten in Frage kommen. Viele dieser Motive bleiben als Grund oft unerkannt und dadurch unberücksichtigt.[11]

2.4.2 Exogene Ursachen

Zu diesem Bereich zählen Faktoren, die von außen wirken. Sie kommen überwiegend aus der humanen Umgebung des betroffenen Kindes und haben großen Einfluss auf dieses. Gemeint sind damit hauptsächlich die Familienkonstellationen, der Erziehungsstil, die sozioökonomischen Verhältnisse und die Schule. Oftmals hat das betroffene Kind einen Mangel an der Befriedigung der seelischen Grundbedürfnisse zu verzeichnen.[12]

- Erziehungsstil:

Es gibt eine Menge von verschiedenen Erziehungsstilen, die sich auf das Verhalten eines Kindes auswirken können. Dazu zählt unter anderem die Übersteuerung, bei der dem Kind alle wichtigen Entscheidungen durch den Erziehungsberechtigten abgenommen werden, so dass das Kind unselbständig wird und in seiner Spontaneität gehemmt wird. Oftmals führt dieses Elternverhalten dazu, dass ein Kind versucht schwächere Freunde in seine eigen erlebte Situation zu drängen und dabei selbst die diktierende Rolle der Eltern übernimmt.

Gegensätzlich dazu gibt es noch die Untersteuerung. Hier ist das Kind in den meisten Fällen auf sich selbst gestellt. Somit besteht die Gefahr, dass das betroffene Kind schon bei durchschnittlicher Anforderung eine Überforderung verspürt und so schnell zu Unsicherheit, Passivität und Entschlussschwäche neigt. Öfters tendieren diese Kinder auch dazu ihre Umwelt beherrschen zu wollen.

Ein weiterer Erziehungsstil ist die Überbehütung, bei der die Kinder zu starke Hilfe erfahren und es dadurch zu Unselbständigkeit und zu Steigerung der Ansprüche führt.

Bei der inkonsequenten Erziehung können sich die Eltern nicht für einen Erziehungsstil entscheiden bzw. üben unterschiedliche Erziehungsmethoden aus. Hierbei kann es einerseits zu Verwirrung, Unsicherheit und Ängstlichkeit von Seiten des Kindes kommen. Auf der anderen Seite jedoch versucht das Kind die Eltern gegeneinander auszuspielen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.[13]

Der wirklichkeitsfremde Erziehungsstil tritt in zwei Formen auf:

„Einmal wird das Kind auf eine nicht real existierende ideale Wunschwelt vorbereitet, in der es nichts Negatives und Böses gibt. Im anderen Fall zielen die Erziehungsansätze auf eine feindlich angesehene Umwelt und legen dabei abhärtende und spartanische Maßnahmen zugrunde. In beiden Fällen prägt sich bei Kindern ein hilfloses Verhalten aus. Sie reagieren falsch und werden nicht selten zu Außenseitern und Einzelgängern.“[14]

- Familienkonstellation:

Kinder, die in einem problematischen familiären Umfeld aufwachsen, sind besonders sensibel für Verhaltens-auffälligkeiten. Gerade heute gilt die Familie als außerordentlich störanfällig, was teilweise mit den veränderten Familiensituationen und der neuen Kindheit zusammenhängt. Immer mehr Kinder wachsen in der jetzigen Zeit in so genannten Rumpf- bzw. Teilfamilien, als Scheidungswaisen, in einer Stiefvater- bzw. Stiefmuttersituation, in instabilen Ehen, als Einzelkind, Nachzügler oder mit vielen Geschwistern auf. Alle diese besonderen Situationen können sich, müssen sich aber nicht, negativ auf das Verhalten des jeweiligen Kindes auswirken. So kann es bei Einzelkindern zu Anpassungsschwierigkeiten, Selbstsucht und Unselbständigkeit kommen, wenn die Eltern ihre Aufmerksamkeit zu stark auf ein einzelnes Kind konzentrieren. Ähnliche Probleme können auch bei Nachzüglern mit älteren Erziehungsberechtigten, die mit einer starken Ängstlichkeit oder Verwöhnung den Alltag bewältigen, auftreten. Diese Kinder lernen nicht, selbständig zu arbeiten, teilen zu müssen und Rücksicht auf andere zu nehmen.

Wichtig ist jedoch, dass man bedenkt, dass Verhaltensschwierigkeiten nicht nur aus der jeweiligen Familiensituation resultieren, sondern dass es eine gewisse Anzahl von unterschiedlichen Faktoren gibt, die als Ursache in Frage kommen können.[15]

- Schule:

Auch in der Schule können Verhaltensschwierigkeiten begünstigt werden. Die Einschulung und Klassengröße, der Leistungsdruck und der Schulwechsel, ebenso wie der Unterrichtsstil und das Lehrerverhalten stellen Faktoren dar, die für diese Auffälligkeiten verantwortlich sein können.[16] Außerdem begünstigen teilweise Probleme in der Lehrer-Schüler-Beziehung, eine ungenügende pädagogische oder didaktisch-methodische Lehrerkompetenz sowie Schulstress Verhaltensauffälligkeiten begünstigen.[17]

Der Eintritt in die Schule stellt einen neuen Lebensabschnitt dar; erfolgt dieser zu früh, resultieren daraus Verhaltens-schwierigkeiten. Gerade bei vielen Schülern in einer Klasse kann es dazu kommen, dass Verhaltensprobleme und psychische Nöte erst spät entdeckt oder sogar übersehen werden.

Machen Kinder immer wieder negative Erfahrungen in der Schule, z.B. durch schlechte Noten oder Probleme mit den Mitschülern, kann dies in einigen Fällen zu Schulangst führen.

Untersuchungen haben ergeben, dass in Klassen, in denen vorwiegend ein autoritärer Unterrichtsstil vorherrscht, häufiger Verhaltensauffälligkeiten zum Tragen kommen, als in Klassen mit wechselnden Unterrichtsstilen.[18]

- sozioökonomischen Verhältnisse:

Hierzu gehören unter anderem beengte Wohnverhältnisse und ungünstige Wohnumgebungen sowie wirtschaftliche Minderbemittlung. Verschiedene Untersuchungen verhaltens-auffälliger Kinder haben gezeigt,

„[…], dass sowohl frustrierende emotionale wie auch problematische sozioökonomische Verhältnisse im Erziehungskreis der Kinder vorlagen.“[19]

Dies soll jedoch nicht bedeuten, dass bei Kindern aus den unteren sozialen Schichten Verhaltensauffälligkeiten vorprogrammiert sind, sondern sie generell gefährdeter sind, wenn auch noch andere Faktoren auf sie einwirken. Solche Einflüsse können unter anderem aus der mütterlichen Pflege, der elterlichen Einstellung zu Schule und Erziehung sowie aus dem emotionalen Klima im Raum der Familie resultieren.[20]

2.4.3 Spezielle Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten in der Schule

Es gibt eine Reihe von Ursachen, die speziell Verhaltensauffälligkeiten im Rahmen der Schule fördern. Diese Auffälligkeiten können Ausdruck eines Konflikts sein, der zwischen Eltern und Schule besteht und den das Kind aus Loyalität zu seinen Eltern durch sein auffälliges Verhalten übernimmt. Das betroffene Kind kann durch sein Benehmen auch zeigen, dass es Schwierigkeiten hat, sich an das schulische Leben anzupassen (z.B. Trennungsangst in der 1.Klasse) oder dass es in der Klasse eine Gruppe von Mitschülern gibt, die Druck auf ihn ausüben, wogegen er sich alleine nicht wehren kann. Außerdem kann das Benehmen ein unbewusstes Zeichen dafür sein, dass der Schüler psychische Probleme hat. Diese können mit einer problematischen familiären Situation oder mit einer sozialen Gefährdung im Zusammenhang stehen. Ebenso kann das schwierige Verhalten eines Schülers aus unklaren und nicht genau festgelegten Regeln innerhalb der Klasse resultieren. Dies ist häufig bei unerfahrenen Lehrkräften, oder bei Lehrern mit einem geringen Selbstvertrauen zu beobachten. In seltenen Fällen kann das auffällige Kind als Sündenbock bei einem Konflikt innerhalb der Schule, beispielsweise zwischen Lehrern untereinander oder zwischen Lehrer und Direktor, die sich alle mit demselben Schüler beschäftigen, missbraucht werden.

3. Welche Verhaltensauffälligkeiten lassen sich bei Schulkindern unterscheiden?

Da die einzelnen Verhaltensauffälligkeiten einen großen Komplex bilden und es schwierig ist, im Rahmen meiner Arbeit, alle möglichen Verhaltensstörungen aufzuzählen und zu definieren, werde ich mich auf eine ausgewählte Anzahl der wichtigsten Verhaltensstörungen beschränken.

Im Wesentlichen lässt sich folgende Klassifikation darstellen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Schaubild 1: Klassifikation von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensstörungen [21]

3.1 Konzentrationsstörungen

3.1.1 Definition von Konzentrationsstörung

Der Begriff Konzentrationsschwäche ist von dem Begriff Konzentrationsstörung abzugrenzen. Mit der Konzentrationsschwäche bezeichnet man

„die deutlich schwankende Fähigkeit bzw. die anhaltend oder chronisch ausgeprägte Beeinträchtigung der Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit zu steuern.“[22]

Darüber hinaus handelt es sich hierbei um

„eine nicht zeitweilige sondern durchgehend sich bemerkbar machende Schwierigkeit verschiedenen Schweregraden, die angeboren oder durch schwere Schädigungen (z.B. andauernde negative Erziehungseinflüsse oder prä-, peri- und postnatale Komplikationen) herbeigeführt wurde.“[23]

Die Konzentrationsschwäche kann nach heutigem Erkenntnisstand noch nicht vollständig geheilt, sondern durch therapeutische Maßnahmen mehr oder weniger gemindert werden.[24]

Von einer Konzentrationsstörung hingegen spricht man, wenn es

sich um eine partielle, teil- und zeitweise in Erscheinung tretende und prinzipiell behebbare (therapierbare) Beeinträchtigung der Konzentration handelt.[25]

3.1.2 Ursachen

Ein Mangel im Konzentrationsvermögen lässt sich im Wesentlich von drei Ursachenkomplexen ableiten: Von den somatischen Ursachen, den Erziehungsbedingungen und den umweltbedingten Schädigungen. Wichtig ist hierbei, dass sich diese drei Komplexe nicht deutlich voneinander trennen lassen und es dadurch oft zu Überschneidungen kommt.

Die somatischen Ursachen gelten als die bedeutendste und schwerwiegendste Form, bei der es sich um anlagebedingte Faktoren handelt. Dieses liegt unter anderem daran, dass eine Heilung weitgehend ausgeschlossen werden kann. Schädelverletzungen, aktuelle körperliche Ursachen und Erkrankungen, innere Beunruhigung, zerebrale Erkrankungen, Sensibilität, Übererregbarkeit und Ängstlichkeit gelten als somatische Ursachen für Konzentrationsstörungen.[26]

Mit Erziehungsbedingungen sind negativ wirkende Erziehungsmaßnahmen und -einflüsse gemeint. Hinzu kommen Einflüsse aus dem Lebensraum, welche auf die Erziehungsmethoden eine schlechte Gewichtung haben.

„Außerdem sind soziale Vernachlässigung, Fehlen familiärer Bindungen oder milieubedingte Verwahrlosung in diesen Ursachenkomplex miteinzubeziehen. Solche Schädigungen führen dazu, dass das Kind diejenigen emotionalen, sozialen und motivational bewirkten intellektuellen Funktionen nur ungenügend ausbildete, welche die Konzentrationsfähigkeit mitbedingen.“[27]

Obendrein wird die jeweilige familiäre Situation von einem negativ bedingten Wohnverhältnis, dem individuellen seelischen Zustand des betroffenen Kindes und von einer Über- bzw. Unterforderung geprägt.[28]

Die umweltbedingten Schädigungen sind eng verbunden mit Erziehungsfehlern und ungünstigen Erziehungsbedingungen. Wichtig hierbei ist, dass untersucht wird, ob bei dem betroffenen Kind vererbte oder erworbene Eigenschaften vorhanden sind. Kommt es zu einer Kombination aus vererbten und erworbenen Faktoren sind Konzentrationsstörungen und -schwächen in gleichem Maße vertreten. Als umweltbedingte Faktoren können Unfallnachwirkungen, auffällig ärmliche bzw. reiche Familienverhältnisse sowie eine nicht bewältigte Reizüberflutung in Betracht gezogen werden.[29]

3.2 ADS mit und ohne Hyperaktivität

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Schaubild 2: Die unterschiedlich verwendeten Termini des Aufmerksamkeits- Defizit-Syndroms[30]

3.2.1 Definition

ADS ist unter vielen verschiedenen Namen bekannt. Generell bezeichnet es das Aufmerksamkeits-Defizit Syndrom. Folgende andere Namen tauchen oft in der Literatur auf:

- ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, mit und ohne Hyperkinese)
- ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)
- HKS (Hyperkinetisches Syndrom)
- ADD (Attention Deficit Disorder)
- ADHD (Attention Deficit Hyperactivity Disorder)
- MCD (Minimale Cerebrale Dysfunktion)
- POS (Psychoorganisches Syndrom)

ADHS benennt das Aufmerksamkeits-Defizit / Hyperaktivitäts-Syndrom und wird zum jetzigen Zeitpunkt als eine psychiatrische Diagnose bezeichnet, deren Kern eine neurobiologisch bedingte Störung ist. Es ist das häufigste von mehreren Syndromen im Kindes- und Jugendalter, bei denen Schwächen in der Aufmerksamkeitsfokussierung und Konzentration, Erregbarkeit, Unruhe und vor allem die Störung der Impulskontrolle eine zentrale Rolle spielen, die im Kindesalter beginnen. Außerdem entspricht das Verhalten nicht dem Entwicklungsstand und dem Alter des betroffenen Kindes und führt dadurch zu Störungen in den sozialen Bezugssystemen und zu Störung der Wahrnehmung und im Leistungsbereich von Schule und Beruf.

Auf der einen Seite kann ADHS Lern- und Verhaltensstörungen, Angststörungen, Depressionen und andere psychische Erkrankungen hervorrufen, aber andererseits kann es wiederum mit besonderen Begabungen, Intuition und Kreativität verbunden werden.

Ungefähr 5% der Kinder leiden an Aufmerksamkeitsstörungen oder am hyperkinetischen Syndrom; Jungen sind dabei deutlich häufiger als Mädchen betroffen. Bei den betroffenen Kindern werden diese Symptome auch als „hyperkinetische" Verhaltensmerkmale bezeichnet, da man früher statt von einem „ADHS" von einem sog. „HKS“ (Hyperkinetisches Syndrom) sprach. Der Grund für die Namensänderung ist, dass die Schwächen in der Aufmerksamkeitsfokussierung bei Aufgabenstellungen häufiger und zentraler sind als die motorische Unruhe. Mädchen weisen im Vergleich zu Jungen seltener die motorische Unruhe auf. Sie haben also häufiger ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom.

Typische Verhaltensweisen von ADHS-Kindern im Unterricht sind Impulsivität, Hyperaktivität und Unaufmerksamkeit, die sich durch Dazwischenrufen, ständiger Bewegungsdrang und starke Ablenkbarkeit äußern. ADS-Kinder haben in der Schule oft Probleme beim Erlernen vom Rechnen, Lesen, Schreiben und der Sprachentwicklung. Deshalb sind Dyskalkulie und Legasthenie als zusätzliche Schwierigkeit keine Seltenheit und müssen behandelt werden. Ebenso treten Probleme im Sozialverhalten und in der emotionalen Entwicklung immer häufiger auf. Das ADHS/ADS kann auch noch bei Erwachsenen behandlungsbedürftig sein.[31]

3.2.2 Ursachen

Zur Entstehung von ADS werden die verschiedensten Theorien diskutiert: Genetik, Geburtskomplikationen, Erziehungsfehler, frühe Bindungsstörung, unbewusste Konflikte, ungünstige Lernerfahrung, Mangel an Nahrungsinhaltsstoffen, allergische Reaktionen, zu wenig oder zu viele Grenzen usw. Nur wenige davon gelten allerdings in der Wissenschaft als direkte Auslöser von ADS bzw. es gibt bis heute

„noch keine exakte, die letzten Fragen beantwortende allumfassende Geneseerklärung des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms.“[32]

Bezüglich der vermuteten Ursachen des ADS-Syndroms geht man aktuell von einer spezifischen Hirnstoffwechselfunktion aus, die die hyperkinetischen Kinder besonders reizoffen und damit stressanfällig machen und ihnen ihre Verhaltens- und Handlungskontrolle sehr erschweren. Die Kinder reagieren viel impulsiver auf Reize und Anforderungen als andere. Sie können weniger abwägen, weniger „vorsichtig" sein. Auch können sie aktuelle Erfahrungen weniger erfolgreich gegen frühere Erfahrungen abgleichen als andere Kinder.[33]

Die meisten internationalen Wissenschaftler sind sich zurzeit einig, dass die Hauptursachen von ADS in Funktionsstörungen des Gehirns zu suchen sind, womit es sich um eine neurobiologisch bedingte Erkrankung handelt. Bei ADS-Betroffenen wird eine verminderte Durchblutung sowie eine Glukoseunterversorgung in bestimmten Gehirnabschnitten festgestellt. Normalerweise verbraucht das Gehirn Zucker, wenn es arbeitet; ansonsten ist der Zuckerverbrauch minimal. Im Unterschied dazu ist bei ADS-Kindern auch bei einem arbeitenden Gehirn kaum ein Zuckerverbrauch zu registrieren. Die Ursache hierfür liegt in der Neurotransmitterebene. Diese Funktionsstörungen treten vorzugsweise in den Gebieten auf, die die Steuerung und die Verhaltenskontrolle regulieren. Mit Hilfe von MRT-Untersuchungen wurden Auffälligkeiten im Frontalhirnbereich nachgewiesen. Das Krankheitsbild wird als eine Dysregulation von den Neurotransmittern Dopamin, Noradrenalin und Serotonin angesehen. Auslöser hierfür können sein: geringes Geburtsgewicht, andere Einflüsse während der Schwangerschaft wie Alkohol oder Infektionen, erbliche Faktoren usw. Wissenschaftlich nicht nachgewiesenen Einfluss auf das Entstehen von ADS haben darüber hinaus Lebensmittel, Allergien und das soziale Umfeld der Kinder. Sie alle können die Ausprägungen der Krankheit erheblich mitgestalten und verschlimmern. Das gültige Erklärungsmodell liefert Russel Barkley 1995, mit

„einem neuen modellhaften Erklärungsansatz auf dem Hintergrund der neurochemischen Problematik (u.a. auch einer Reizfilterschwäche), davon [ausgehend], dass die Kinder mit `Attention Deficit Hyperacivity Disorder` ein Defizit der zentralen Hemmung haben, mit schwer wiegenden Auswirkungen auf die Fähigkeit, sich selbst zu steuern und zu regulieren.“[34]

[...]


[1] Klein/Träbert 2001, S. 146

[2] vgl. http://www.schulpsychologie.th.schule.de

[3] Hillenbrand 1999, S. 25

[4] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 14f

[5] Ortner/Ortner 2000, S. 15

[6] Ortner/Ortner 2000, S. 15

[7] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 15

[8] vgl. Werning 1996, S. 9

[9] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 19

[10] vgl. Ortner/Ortner 2000, S.19f

[11] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 20

[12] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 22

[13] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 23f

[14] Ortner/Ortner 2000, S. 24

[15] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 22f

[16] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 25ff

[17] vgl. http://www.people/freenet.de/Textor/Schule.htm

[18] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 25ff

[19] Ortner/Ortner 2000, S. 24

[20] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 25

[21] Myschker 1999, S. 47

[22] Ortner/Ortner 2000, S. 281

[23] Ortner/Ortner 2000, S. 282

[24] vgl. Klein/Träbert 2001, S. 95

[25] Ortner/Ortner 2000, S. 281

[26] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 283f

[27] Ortner/Ortner 2000, S. 284

[28] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 284f

[29] vgl. Ortner/Ortner 2000, S. 285

[30] http://schulberatung-muenchen.de/dataarticles/ ulbricht/fortbildung/aufmerksamkeit/adhs_referat.pdf

[31] vgl. http://www.lernfoerderung.de/loader/ads0.php

[32] Farnkopf 2002, S.25

[33] vgl. http://www.adhs-hilfe.de

[34] Neuhaus 2002, S.52

Details

Seiten
83
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638373555
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v38222
Institution / Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Note
2,3
Schlagworte
Verhaltensauffällige Kinder Fördermaßnahmen Fördermethoden Schule

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Titel: Verhaltensauffällige Kinder. Fördermaßnahmen und Fördermethoden in der Schule