Lade Inhalt...

Chinas neue Seidenstraßeninitiative. Chancen und Risiken

Bachelorarbeit 2017 47 Seiten

Asienkunde, Asienwissenschaften

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Abgrenzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Bachelor-Arbeit

2. Die Seidenstraße im geschichtlichen Fokus
2.1 Die antike Seidenstraße und der Verlauf ihrer Routen
2.2 Die Seidenstraße im geschichtlichen Verlauf
2.3 Austausch und Handel
2.4 Signifikanz der Seidenstraße und für die Gegenwart bedeutsame Aspekte

3. Die neue Seidenstraße
3.1 Der Entstehungshintergrund (aktuelle wirtschaftliche Lage)
3.2 Erklärung der One belt-One road Initiative und seine Mitgliedsstaaten
3.3 Verlauf der neuen Handelswege
3.3.1 Verlauf des Gürtels
3.3.2 Verlauf der Straße
3.4 Chinas Motivation zur Errichtung der Initiative
3.5 Bereits erzielte Erfolge

4. Risiken und Chancen des Projektes

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

In den letzten Jahren hat die Volksrepublik China ihre Interessenvertretung für andere Staaten stetig weiter ausgebaut. Die Volksrepublik China war damals ein weitgehend isoliertes Land mit wenig Einfluss auf dem globalen Markt. Es wurde von großen Wirtschaftsnationen bestimmt und hatte nur geringes Mitspracherecht in der internationalen Politik. Heute wird dies sicherlich nicht mehr behauptet. China hat sich seine Rolle in der internationalen Wirtschaft und Politik erkämpft. Chinesische Unternehmen werden häufiger im Ausland ansässig und sind heute kaum noch wegzudenken. Ganz gleich ob man im Internet surft oder den Fernseher einschaltet, Chinas Rolle als Wirtschaftsmacht ist allgegenwärtig.

Bezüglich des Themas der neuen Seidenstraße und Chinas internationaler Machtstellung findet man in den Medien nicht selten Titel wie:

„At one level, One Belt, One Road has the potential to be perhaps the world's largst platform for regional collaboration“.[1]

„Die Volksrepublik will mit dem milliardenschweren Projekt eine neue Ära der Globalisierung anstoßen“.[2]

Um Chinas internationale Präsens zu stärken, zog Präsident Xi Jinping eine multilaterale Initiative in Erwägung - die „One belt- One road Initiative“. Durch die Initiative sollen die Beziehungen zu anderen Staaten geschaffen und gestärkt werden. Gleichwohl soll die Initiative die Bindung im eigenen Land stärken.

Das neue Seidenstraßenprojekt repräsentiert und fördert den Einfluss Chinas in anderen Ländern und tätigt parallel Investitionen in diesen. Mit dem Projekt Xi's werden diplomatische Beziehungen, die von Afghanistan bis Westeuropa reichen, gestärkt und gefestigt. Kooperationen zwischen den Staaten werden geschlossen und Infrastrukturprojekte gefördert. Auf dem gesamten Kontinent entstehen Logistikzentren, Netzwerke von Schienen, Autobahnen, Flughäfen etc. Neue Wirtschaftskorridore und Märkte werden von allen Beteiligten erschlossen. All diese Erneuerungen/Investitionen und Veränderungen basieren auf den Routen der vor vielen Jahrhunderten „gestorbenen“ Seidenstraße. Das Projekt befasst sich somit nicht ausschließlich mit aktuellen Aspekten, es steckt viel mehr dahinter. Kultur und Handel. Der Wirtschaftsgürtel Seidenstraße wurde mit Hilfe Chinas und allen dazu gehörigen Staaten zu neuem Leben erweckt.

1.1 Zielsetzung und Abgrenzung der Arbeit

In den letzten Jahren, und vor allem mit dem Beginn meines Studiums der Asienwissenschaften und mein damit verbundenes Auslandsjahr in Shanghai, ist mein Interesse gegenüber der Volksrepublik China deutlich gewachsen. Das Belt and Road Projekt interessiert mich besonders, da es eine komplett neue Materie ist, nicht nur für mich, sondern für die ganze Welt. Nie zuvor wurde ein derart großes Projekt von China aus gestartet und geleitet. Für mich ist von großem Interesse wie die Zukunft der Seidenstraße aussieht und inwieweit ihre Mitgliedsstaaten von ihr profitieren werden. Dennoch fehlt aufgrund der Aktualität des Themas Fachliteratur. Die Quellen meiner Arbeit sind zum größten Teil aus dem Internet, oftmals wurden Nachrichtenquellen zur Bearbeitung herangezogen. Alle benutzten Quellen wurden auf ihre Zitierfähigkeit geprüft und besten Gewissens verwendet. Ziel der Arbeit ist es, das Phänomen der Seidenstraße zu analysieren. Warum das Projekt ins Leben gerufen wurde und ferner seine Bedeutung zu erklären. Abschließend werden die Chancen und Risiken des Projektes bewertet.

In der Arbeit wird größtenteils auf den Gürtel, das heißt die Landrouten der Seidenstraße, Bezug genommen. Dies soll nicht bedeuten dass die Straßen, die Wasserrouten der Seidenstraße, von weniger Bedeutung sind. Der Bezug auf den Gürtel ,da das Thema nur schwer einzugrenzen ist, und mich sehr interessiert. Nicht nur weil er unter anderem in Duisburg, meiner Heimatgegend, endet, sondern auch, weil er für mich eine Innovation des interkontinentalen Überlandtransports darstellt.

Ferner ist zu erwähnen, dass wir uns in Europa in einer Informationsasymmetrie befinden, wenn wir über China sprechen und Prognosen über die Volksrepublik stellen. Wir erhalten oft nicht die vollen Informationen, wie sie beispielsweise aus westlichen Ländern bekannt sind. Somit ist es schwierig die Materie in einem Profil einzuordnen und das Land mit Chancen und Risiken zu beurteilen. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, welche Chancen und Risiken die Initiative birgt und diese darzulegen und zu analysieren.

1.2 Aufbau der Bachelor-Arbeit

Zur Einleitung und zur Vertrautmachung des Themas wird die Seidenstraße im historischen Kontext erläutert. Es wird erklärt was die Seidenstraße war, wie ihre Routen verliefen und wie es zu ihrer Entstehung kam. Ferner wird ihr geschichtlicher Verlauf verdeutlicht und die Aspekte für die heutige Bedeutsamkeit genannt. Anschließend wird einen kurzer Einblick in die aktuelle wirtschaftliche Lage der Volksrepublik China geben. Dieser wird relevant für das neue Kapitel sein. Im Anschluss folgt das Kapitel zu Chinas Seidenstraßeninitiative, die „One Belt- One Road Initiative“.

Dabei werden folgende Punkte analysiert:

Zum ersteren wird das Projekt selbst erklärt. Anschließend wird wie bereits im ersten Kapitel der Verlauf der Routen erörtert. Nachfolgend werden die Motivationen und Gründe Chinas für eine neue Seidenstraße genannt und welche Erfolge sie bereits erzielt haben. Der letzte Teil der Arbeit bezieht sich auf die Risiken und Chancen des Projektes, welcher mit einem abschließenden Fazit beendet wird.

2. Die Seidenstraße im geschichtlichen Fokus

Um den Hintergrund der Arbeit und die Hintergründe der Seidenstraße besser darstellen zu können, ist es wichtig den historischen Kontext zu kennen. Dies ist von Bedeutung um das jetzige Ausmaß des Seidenstraßenprojektes der Volksrepublik Chinas zu verstehen und nachzuvollziehen. China besinnt sich mit seinem neuen „ Yídài Yílù “ - „One belt- One road „ Projekt sehr an die Handelsrouten der historischen Seidenstraße. Um Fehler bei dem Ausbau der neuen Handelswege zu vermeiden, ist es für chinesische Führungskräfte notwendig sich mit der Historie der Seidenstraße vertraut zu machen.

Im Mittelpunkt der Seidenstraße stand, wie es der Name sagt, die kostbare Seide aus Ostasien die auf diversen Routen gehandelt wurde.

Die Seide war irrtümlicherweise nicht das Haupthandelsgut der Straßen, denn es wurden neben ihr noch viele weitere wichtige Güter, wie zum Beispiel Pferde, Wolle, Papier und Schießpulver gehandelt. Ferner wurden auch immaterielle Dinge wie Ideen und Religionen auf dem gesamten eurasischen Kontinent verbreitet.[3]

Das Phänomen Seidenstraße wird häufig missverstanden. Wer an die Seidenstraße denkt, stellt sich oftmals bespannte, voll bepackte Kamelherden vor, welche über Routen zwischen Weideland, Wüsten, Gebirgsketten und Tälern wanderten, bei Oasenstädten hielten, in denen es Basare überfüllt mit Händlern, welche Seide und Gewürze verkaufen, gibt. Diese Vorstellung ist weit davon entfernt, was die ursprüngliche Seidenstraße einmal war, beziehungsweise heute teilweise noch ist.[4]

Es gehört zu des Menschen Natur es sich leicht zu machen. Ist er an etwas interessiert, schlägt er ein Lehrbuch zu einem bestimmten Thema auf, ließt es nach und glaubt komplexe Inhalte zu verstehen. Bezogen auf die Seidenstraße reichen Lehrbücher und Karten mit horizontal gezeichneten Straßen nicht mehr aus. Die Vernezungen im Zentrum Eurasiens und des indischen Ozeans sind weitaus komplexer.[5]

Die Seidenstraße ist ein fester Bestandteil in den Historien Chinas, der mediterranen Welt sowie zentralasiatischen Ländern.[6] Aufgrund ihrer unverzichtbaren Rolle als Verbindungsstraße zwischen verschiedenen Regionen des afroasiatischen Kontinentes, stellt die Seidenstraße eine zentrale Rolle in vielen Schreibungen der Weltgeschichte dar.

Um das Fassungsvermögen und die Bedeutsamkeit der Seidenstraße verstehen zu können, ist es notwendig nicht nur literarische, sondern auch archäologische Quellen, welche uns von schriftlosen, kulturhistorischen Geschehnissen erzählen, hinzuzuziehen. Nur unter Berücksichtigung beider Aspekte gelingt es die Intensität der Seidenstraße zu verstehen.[7]

2.1 Die antike Seidenstraße und der Verlauf ihrer Routen

Der Begriff Seidenstraße wurde von dem deutschen Geologen und Reisenden Ferdinand Freiherr von Richthofen geprägt. Im Jahre 1877 benutzte er den Begriff erstmals in seinen Lehrvorträgen, wie auch in seinem mehrbändigen Werk „China 1877-1912“.[8] Von Richthofen bezog sich insbesondere auf Karawanenwege zwischen China, Indien und der Mittelmeerregion, auf denen chinesische Seide in den Zeiten der Han-Dynastie von China aus gehandelt wurde.[9] Wichtig hierbei ist, dass von Richthofen den Begriff in seiner Singularform Seidenstraße, aber auch Pluralform Seidenstraßen benutzte. Dies deutet darauf hin, dass die Seidenstraße nicht mit einer simplen, gradlinig verlaufenden Straße verglichen werden kann.[10] Vielmehr besteht sie aus einem großen Geflecht vieler Karawanenstraßen, die sich von Ostasien quer durch Eurasien und Persien bis hin zum Mittelmeerraum und den nördlichen Teil der Sahara ziehen.[11] Im Folgenden Richthofens Karte Zentralasiens:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dieses Geflecht aus Handelswegen kann man mit der gegenwärtigen Globalisierung vergleichen. Durch die Seidenstraße wurden die gleichen Dinge, wie auch mit der heutigen Globalisierung – der Austausch von Kulturen und Gütern, erzielt. Dies führte damals wie auch heute zur Vernetzung von Asien mit dem europäischen Kontinent. Somit gilt die Seidenstraße als ein Phänomen, das durch die Menschheit gewachsen ist. Geprägt durch das Zusammenkommen weit zerstreuter Lebensräume und dem Austausch von Gütern, Ideen, Kunst und Kultur. Dadurch bildeten sich entlang der Handelswege divergierende Technologien; die Agrikultur, Tierhaltung und die Metallurgie.[12]

Verlauf der Routen der Seidenstraße

Aus geographischer Sicht zieht sich das Gebiet der Seidenstraße weiträumig durch das Zentrum des eurasischen Kontinentes. Seine Regionen sind heute bekannt als Zentraleurasien, Zentralasien, Innerasien, Transoxanien und der 'stan Länder (Afghanistan, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, Turkmenistan).[13]

Die ersten Routen verliefen von China aus arteriell gen Westen und durchquerten dabei zunächst die chinesische Provinz Xinjiang auf mindestens drei Hauptrouten durch Zentralasien, Afghanistan und südlich durch die Kaschmirregion bis nach Nordindien. Der Mittelmeerraum wurde über den Seeweg von Indien, über die Landroute durch den Iran bis zum Kaukasusgebirge oder über das Kaspische- und Schwarze Meer erreicht.

Zu ihrem Großteil durchläuft die Seidenstraße durch unfruchtbare Steppengebiete und Wüstenlandschaften, bewohnt von Viehhütern.[14]

Die von der Seidenstraße vermittelten trans-ökologischen Austausche führten dazu, dass sich alle Regionen Eurasiens miteinander verbunden haben. Von der Agrarzivilisation über staatenlose Gemeinden, von Waldland Furnieren und Steppen bis hin zu einem System, welches mehrere Jahrtausende alt ist.[15]

Es ist falsch zu glauben, dass die Wichtigkeit der Seidenstraße vor allem in der Verkettung zwischen China und dem Mittelmeer, also die Verbindung zwischen Ost und West, liegt. Auch der dazwischenliegende Teil Eurasiens spielt eine entscheidende Rolle.[16]

Die Umwelt des Kontinentes kann als eine Serie verschiedener ökologischer Zonen betrachtet werden. Die nördlichste Zone ist die dauerhaft gefrorene Kältesteppe namens Tundra. Sie befindet sich im nördlichen Polarkreis im Norden Sibiriens. Dort sind nur die kühnsten Rentierherden und Jäger ansässig. Südlich dieser Zone befindet sich die Taiga, bestehend aus Nadelwäldern. Diese Nadelwälder ziehen sich auch heute noch in ihren Breiten rund um den Globus durch Sibirien, der Mandschurei, Kanada und das nördlichste Neuengland.

An ihrer südlichsten Grenze vermischen sich die Nadelwälder mit den Laubwäldern. Diese Zone bietet nur wenig Lebensraum und ist daher als Agraranbaugebiet ungeeignet. Es wurde jedoch wegen seines hohen Aufkommens an Pelztieren geschätzt. Die Nachfrage nach dichtem Fell war in ganz Eurasien enorm und machte so die Wälder zu einem bedeutsamen Bestandteil der Seidenstraße. Gehandelt wurden vorzugsweise Nerze, Wiesel und Füchse.[17]

Unterhalb der Taiga liegt das halbtrockene Grasland, die Steppe Eurasiens. Nahegelegene Flüsse machten eine Bewässerung möglich und boten somit eine Grundlage für die Landwirtschaft. Das größtenteils trocken und ebenerdige Land, welches nur von wenigen Gebirgsketten durchzogen wurde, machte eine mobile Lebensweise in der Steppe möglich. Durch die Beschaffenheit und Verhärtung des Bodens konnten Karren ohne große Probleme befördert werden.

Südlich der Steppe schließt ein Gürtel aus Wüstenlandschaften den eurasischen Kontinent ab. Dazu zählt die Wüste Gobi in der südlichen Mongolei und China, bis hin zur westlichen Xinjiang Taklamakan Wüste und abschließend mit der Hochwüstenebene Tibets. Westlich davon erstreckt sich vom Pamirgebirge bis zur nordafrikanischen Sahara trockenes, unfruchtbares Land.[18]

Aus dem eurasischen Boden erheben sich unterschiedliche Gebirgsstufen. Zu den besonders herausstehenden Gebirgsstufen zählen der Kulun, das Tianshan-, das Karakorum- und das Pamirgebirge sowie das weltberühmte Himalayagebirge mit dem Mount Everest, welche allesamt Ausläufer dieses sind. Das Massiv des Himalayas dominiert im Zentrum des Kontinents und bestimmt das Klima in Eurasien.[19]

Die Gebirgsketten blockieren die Feuchtigkeit des pazifischen und indischen Ozeans und schirmen Zentralasien wie eine Wand von ihnen ab und sorgen so für geringen Regenfall.[20] Amu Darya-Oxus, Syr-Darya-Jaxartes, Tarim und Irtysh sind einige der wenigen Flüsse welche das Land von den Bergen aus mit Wasser versorgen können. Die größten Städte, welche auch als Handelsstädte fungierten waren alle in Nähe der wenigen Flüsse die Eurasien durchqueren, da diese Flüsse die einzige Quelle für Agrarwirtschaft darstellten. Trotz der weitreichende Verläufe dieser Flusssysteme wurden sie nur für den lokalen Transport von Gütern genutzt.[21]

Große Handelsstädte wie zum Beispiel Chang'an (heute Xi'an), Kashgar oder Bukhara waren unmittelbar entlang der Hauptrouten der Seidenstraße gelegen. Viele andere Städte, wie Gurganj, Tashkent, Kalgan, Kerch und Sarai konnten ein solches Privileg nicht vorweisen, und waren entweder in, oder am Rande der Steppe gelegen. Ihr Überleben war abhängig von guten Beziehungen zu lokalen Viehhütern, da sich die Routen der Karawanen durch ihr Gebiet zogen und diesen Städten durch Handel ihr Reichtum schenkten.[22] Um Güter im Mittelmeerraum zu handeln, war ein Weg über die Berge und durch Indien (heutiges Pakistan) erforderlich.[23] Besonders die Regionen des heutigen Indiens und Pakistans galten als Transitpunkt des Handels zwischen dem chinesischen Han Reich und Rom. Durch diese Gebiete gelangten unter anderem Wolltextilien und der Buddhismus zum eurasischen Markt von Gütern und Ideen.[24] Von dort aus zog sich die Route weiter über das Rote Meer und den Persischen Golf bis nach Europa. Diese Route galt als die am häufigsten genutzte Route um Handelsgüter von Ostasien in den Mittelmeerraum zu transportieren. Die Landroute wurde angesichts ihrer schwierigen geographischen Lage deutlich weniger genutzt.[25]

2.2 Die Seidenstraße im geschichtlichen Verlauf

Die Historiografie der Seidenstraße wird von unzähligen Faktoren geprägt.

Die Geschichtsschreibung der Seidenstraße basiert überwiegend auf dem Austausch sowie den Schwankungen des Handels zwischen den größten Agrarzivilisationen. Die Blütezeit der Seidenstraße basiert auf drei bis vier Hauptperioden: Beginnend am Ende des ersten Jahrtausends vor Christus und wiederkehrend am Anfang des ersten Jahrtausends unserer Zeit. Ferner im sechsten und achten Jahrhundert und in der Zeit der Herrschaft des mongolischen Reiches. Ab dem sechsten Jahrhundert vor Christus expandierte das westlich gelegene Achämenidenreich in Richtung Zentralasien. Diese Expansionen wurden vom chinesischen Kaiser Wudi im zweiten Jahrhundert gen Osten fortgesetzt.[26]

Die Geburt der Seidenstraße kann auf das Ende des zweiten Jahrhunderts vor unserer Zeit, und gleichzeitig mit der staatlich geförderten Öffnung des Handels zwischen China und dem asiatischen Kontinent, datiert werden.[27]

Professor Philip Curtin schrieb in seinem Buch „Cross-Cultural Trade in World History“ aus dem Jahr 1984 : „then with comperative suddenness, between about 200 B.C. and in the beginning of the Christian era, regular overland trade came into existence across central Asia from China to the eastern Mediterranean“.[28]

Während der Herrschaft der Mongolen kam es zur Blütezeit der Seidenstraße. Diese bauten die Routen weitläufig aus und ermöglichten dadurch einen sicheren Handel. Die mongolische Stadt Karakorum wurde zum ersten Mal unter ihrer Herrschaft in der Mitte des 13. Jahrhunderts zur wichtigsten Haltestelle der Seidenstraße.[29] Durch die Etablierung des Mongolenreiches nach 1250 und im darauffolgenden Jahrhundert, gab es die Möglichkeit für Reisende wie Marco Polo, den asiatischen Kontinent und China freigiebig und sicher zu bereisen.[30] Die Goldene Horde des mongolischen Imperiums kontrollierte zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert die Routen der Seidenstraße von Zentralasien bis nach Osteuropa und dem Baltikum.[31] Nach dem Fall des Mongolenreichs erreichte laut Irene M. Franck und David M, Brownstone auch das goldene Zeitalter der Seidenstraße ihr Ende: „With the Mongold passed the last of the great days of the Silk Road.. With the fall of Constantinople in the mid-15th century , the Silk Road was decisively cut for a time. Though trans-Asian trade and travel would resume, the Silk Road would never recover“.[32]

2.3 Austausch und Handel

Die Seidenstraße stellte über mehrere Jahrhunderte den ausdauerndsten, weitreichendsten und vielfältigsten Austausch der Welt dar. Der Begriff Seidenstraße verfälscht die eigentliche Bedeutung ebendieser, da man neben Seide auch viele weitere materielle und immaterielle Güter handelte.[33]

Viele afroasiatische Gesellschaften teilten sich die Nutzung von tierischen Ressourcen und Technologien. Dazu zählte unter anderem das Nutzen von Vieh für die Landwirtschaft und den Transport sowie für Feindseligkeiten. Kurze Zeit später wurden neue Technologien auf dem eurasischen Kontinent verbreitet. Zu ihnen zählten die Nutzung von Waffen, wie Bögen und Armbrüsten; die Nutzung von Steigbügeln und Schießpulver; die Herstellung von Papier und das Drucken.[34]

Die Seide galt für den Westen als das außergewöhnlichste Austauschgut. Sie war nicht nur kostbar und leicht zu transportieren, sondern vereinte einen gewissen Wohlstand in sich.[35] Auch in Griechenland war chinesische Seide ein begehrtes Gut und wurde von dem Volk der Parthern bereits um 150 vor unserer Zeit gehandelt.[36] Besonders beliebte Handelsgüter waren verschiedene Keramiken, Gläser, wertvolle Metalle, Edelsteine und Vieh. Materielle Güter spiegeln jedoch nur einen Teil des Austausches wider. Ergänzend dazu wurden auch Sprachen, Kulturen, Gene, Stile, Religionen, Technologien und sämtliche Krankheiten ausgetauscht und fanden ihre Wege entlang der Routen der Seidenstraße.[37]

Laut dem römischen Geschichtsschreiber Dio Cassius haben die Römer die erste hochqualitative Seide im Jahre 53 vor Christus zu sehen bekommen.[38] Der islamische Geograph al-Muqaddasi gab sich 985 die Mühe und verschriftlichte eine Liste mit einigen Exporten der zentralasiatischen Region.

[…] Ushmuni fabrics [from the Egyptian town of Ushmunayn], grease, sheepskins, oil for anointing the head; .. from Khorezmia, sables, miniver [white fur], ermines, and the fur of steppe foxes, martens, foxes, beavers, spotted hares, and goats; also wax, ar row, birch bark, high fur caps, fish glue, fish teeth [perhaps a reference to walrus tusks, which were carved into knife handles or ground up and used as medicine], am ber, prepared horse rides, honey, hazel nuts, falcons, swords, armour, khalanj wood, Slavonic slaves, sheep and cattle. All these came from Bulghar, but Khorezmia expor ted also grapes, many rasins, almond pastry, sesame, fabrics of striped cloth, carpets, blanket cloth, satin for royal gifts, coverings of mulham fabric, looks, Aranj fabrics [probably cottons], bows which only the strongest could bend, rakhbin [a kind of chee se], yeast, fish, boats (the latter also exported from Tirmidh). […].[39]

Bereits im zweiten Jahrtausend vor Christus konnte man erste Verbreitungen von Viehhütern von Ostkasachstan bis in die Mongolei hinein beobachten. Jede dieser Kommunen zeigte eine Homogenität in ihren Technologien, Kulturen und der Sprache.[40] Eines der immateriellen Austausche war die Religion und die mit ihr verbundene Missionierung. Die Religionen des Islams, Buddhismus und des Christentums breiteten sich entlang der Seidenstraße und ihrer vielen Städten aus.[41] Zu diesen Religionen gehörte ebenfalls die Verbreitung religiöser Motive aus dem Schamanismus, Zoroastrismus, Daoismus, Sufismus und Manichäismus.[42] Mit ihr gelangten neue Gedankengänge die sich über den gesamten Kontinent von Palästina über Persien und Indien bis nach China erstreckten.[43]

Auswanderungen von jüdischen und christlichen Glaubensanhängern erfolgten vorwiegend längs den Etappen der Seidenstraße. Größere jüdische und christliche Gemeinden entstanden überall, auch jenseits des römischen Reiches zum Beispiel in Afrika, Persien, Indien und China.[44] Die Städte der Seidenstraße zogen sich quer entlang ihrer vielen Routen und es bildeten sich religiöse und kulturelle Zonen für die Praktizierung der gemeinsamen Religionen. In diesen Zonen wurde neben der Religion politische Ideen und Sprachen ausgetauscht.[45]

Die Expansionen der Viehhüter vor rund viertausend Jahren in der Nähe der chinesischen Provinz Xinjiang galten als der beste Beweis für die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen. Im zweiten Jahrtausend vor unserer Zeit ließen sich bereits indoeuropäische Sprachen in Persien, Mesopotamien und im Norden Indiens wiederfinden. Die Sprachen wurden durch die Migration von Viehhütern ausgebreitet.[46]

Ab der Zeit der Geburt Christus haben sich vorwiegend die Sprachen der Turkfamilie ausgebreitet und dominierten die Migrationsbewegungen innerhalb der eurasischen Steppe.[47]

Es ist anzumerken, dass nicht nur Religion und Sprache und der damit verbundene Austausch von Kulturen in dem Netzwerk der Handelswege ausgewechselt wurden. Die zahlreichen Interaktionen und Beziehungen zwischen den Ländern und Kulturen führten dazu, dass Technologien ausgetauscht und stets weiterentwickelt wurden.

Infolgedessen gelangte ein großer Teil indischer Wissenschaft, Technologie und Kunst in das chinesische Reich. Jesuiten waren dafür verantwortlich, dass europäische Kartografie, Mathematik, die Lehre von Musik und Astronomie in das Reich der Mitte vermittelt wurden.[48]

Ein dagegen negativ zu bewertender Austausch ist die Übertragung von Krankheiten. Fernreisende halfen Krankheitserregern sich über ihr eigentliches Ursprungsgebiet hinaus zu verbreiten. Infolgedessen hat sich die Pest in Europa ausgebreitet. Schuld daran war der Handel von Pelzen und Nagetieren, welche den Erreger in sich trugen und durch Handelsschiffe in der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts nach Europa verschifft wurden. Als positiver Aspekt ist jedoch der Austausch an Immunitäten zu bestimmten Krankheitserregern zu erwähnen.[49]

Trotz des vielfältigen und bunten Austausches auf den Routen der Seidenstraße wurden präzise geographische und kulturelle Kenntnisse nur selten vermittelt. Daraus folgend kann man erahnen, warum nur wenige Menschen vor der Zeit des Mongolenreiches die vollständige Länge der Route von Europa nach Asien und vice versa bereisten.[50]

2.4 Signifikanz der Seidenstraße und für die Gegenwart bedeutsame Aspekte

Der wichtigste Grund für die Existenz der Seidenstraße war der Handel. Ganz gleich, ob kostbare Seide aus dem Reich der Mitte, oder weniger wertvolle Güter aus kleinen abgeschotteten Provinzen, dessen Routen Flussarme des Flusses gleichen, gehandelt wurden. Der Handel war und ist einer der entscheidendsten Gründe für das Bestehen und der Wiederbelegung der Seidenstraße.[51]

Trotz der großen Diversität der Seidenstraße und der Geschichte Eurasiens hat sie einige tiefliegende Gemeinsamkeiten, welche sich in gemeinsamen Technologien, Stilen, Kulturen, Religionen aber auch Krankheiten ausdrückt. Die Welthistoriker Andre Gunder Frank und Barry Gills gehen davon aus, dass die gesamte eurasische Region zu einem einzigen Weltsystem zusammengewachsen ist.[52]

Nachdem die Volksrepublik ihre Grenzen nach außen öffnete und nicht nur lokalen, sondern kontinentalen Handel betrieb, konnten Hochkulturen und Machtzentren entstehen. Dieser Austausch und Handel war und ist für das Reich der Mitte von enormer Wichtigkeit. Dabei spielen wirtschaftliche Verbundenheit sowie Abhängigkeit eine zentrale Rolle. Vergleicht man die gegenwärtige Wirtschaft mit der globalen Verflechtung der antiken Seidenstraße kann festgestellt werden, dass es sich um einen unendlichen und nicht stagnierenden Austausch handelt. Genau in diesem und dem vorherigen Punkt ist die Relevanz zur heutigen Seidenstraße gegeben. Eine anregende Argumentation die Seidenstraße auf die Moderne zu beziehen, stammt von dem Historiker und Islamwissenschaftler Marshall Hodgson, welche er 1993 in seinem Essay „Rethinking World History“ publizierte:

Just as the first urban, literate life would have been impossible without the accumulati on among a great many peoples of innumerable social habits and inventions, major and minor, so the great modern cultural mutation presupposed the contributions of all the several citied peoples of the eastern hemisphere. Not only were the numerous in ventions and discoveries of many peoples necessary— for most of the earlier basic ones were not made in Europe. It was also necessary that there exist large areas of relatively dense, urban-dominated populations, tied together in a great interregional commercial network, to form the vast world market which had gradually come into being in the eastern hemisphere, and in which European fortunes could be made and European imaginations exercised“.[53]

Bereits vor 50 Jahren war die Idee, eine wirtschaftliche und soziale Wichtigkeit gen Osten zu verschieben und das Potential dieses vielfältigen Kontinentes zu entdecken. Ein Land wie China genießt enorme wirtschaftliche aber auch politische Aufmerksamkeit sowie Bedeutsamkeit.

Bezüglich dieses Punktes, der Wichtigkeit der wirtschaftlichen Lage der VR China, befasst sich das nächste Kapitel.

3. Die neue Seidenstraße

Im Folgenden Kapitel wird Bezug auf das neue Seidenstraßenprojekt, welches 2013 von der chinesischen Regierung ins Leben gerufen worden ist, genommen. Das Projekt mit dem Namen „Silk Road Economic Belt and the 21st-Century Maritime Silk Road” beinhaltet die chinesischen Pläne zum Aufbau eines kontinentalen Infrastrukturprojektes zwischen Asien, Afrika und Europa. Der chinesische Name der Initiative lautet :

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten].[54]

3.1 Der Entstehungshintergrund (aktuelle wirtschaftliche Lage)

Da sich China immer noch im Wachstum befindet, ist der aktuelle Wachstumsfortschritt der Volksrepublik von enormer Wichtigkeit. Das Bruttoinlandsprodukt spiegelt die Zahlen des Gesamtwertes aller Waren und Dienstleitungen ,die in einer Volkswirtschaft innerhalb einer Periode (hier in Jahren) für den Endverbrauch hergestellt wurden, wider. Durch das BIP kann die aktuelle Wirtschaftslage eines Landes abgeschätzt werden. Auch wenn die Geldsumme des chinesischen Bruttoinlandsproduktes in den letzten Jahren stetig gestiegen ist und in diesem Jahr einen Wert von rund 11,8 Billionen USD aufweist, stellt der Graph der Jahreswachstumsrate des chinesischen Bruttoinlandsprodukts einen Fall dar. Für die Wirtschaftskraft der Volksrepublik ist dieser Indikator von großer Bedeutung, da durch ihn nicht nur Volkswirtschaften miteinander verglichen werden, sondern auch Prognosen zu zukünftigen Wachstumsraten abgegeben werden können. Im Folgenden der Graph des Chinesischen Bruttoinlandsproduktes ab 1990:

Das chinesische Wirtschaftswachstum erreichte im vergangen Jahr einen Wert von 6,7% und auch zukünftige Prognosen sehen ähnlich aus. Für das Jahr 2017 ist ein Wachstum von rund 6,5% zu erwarten. Seit dem Ende des Kalten Krieges 1990 vermerkte China aktuell sein niedrigstes Wachstum seit 26 Jahren. Der industrielle Sektor ist weitestgehend abgeschwächt und liegt circa 10 Prozentpunkte unter dem Dienstleistungssektor, welcher mit hohen Impulsen vermerkt worden ist und im letzten Jahr bei über 50% lag. Anhand der vorliegenden Daten der Volksrepublik China ist zu erkennen, dass das Wachstum schwächelt und aktuelle Wachstumsraten nicht mehr zu halten sind. Das Reich der Mitte befindet sich im Umbau und im Prozess des Neuausrichtens ihrer Wirtschaft, welche sich nun nicht mehr auf den sonst enorm wichtigen Export und die Schwerindustrie stützt.[55].

Auch schuldenfinanzierte Investitionen sollen kein großer Teil der neu geordneten Wirtschaft Chinas sein. Stattdessen stütze man sich auf eine konsequent stark wachsende Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgüstern des chinesischen Binnenmarktes, Innovationen und auf den wachsenden Dienstleistungssektor. Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Xi Jinping sagte Anfang diesen Jahres, dass sich China in einer Periode der „neuen Normalität“ befinde, welche sich durch ein nachhaltiges Wachstum, gestützt durch Konsum und Dienstleistungen, ausdrückt.[56]

Ferner kommt das Problem der Überkapazitäten hinzu. Die Volksrepublik hat besonders in der Stahlindustrie eine enorme Fassungskraft, welches wiederum das Rückgrat der chinesischen Wirtschaft bildet. Pekings Plan ist es, diese Überkapazitäten in der Stahl- und Kohleindustrie abzubauen und in neue Investitionsumfelder zu investieren. Des Weiteren sollen weitere Branchen für nicht-chinesische Unternehmen geöffnet und gefördert werden.[57]

Maggie Zhao, Teilhaberin der Clifford Chance äußerte sich wie folgt zu Chinas wirtschaftlicher Situation: „Following the global economic crisis, Chinese economic growth has been based on the government pumping money into the system, building infrastructure and creating jobs but in that process it has created excess capacity in manufacturing. That excess capacity needs to be absorbed somewhere, which is why it is focusing on the OBOR initiative. China also wants to transform its economy from one based on manufacturing to one based on services“.[58]

3.2 Erklärung der One belt-One road Initiative und seine Mitgliedsstaaten

Die neue Seidenstraßeninitiative ist ein ambitioniertes Infrastrukturprojekt der VR China, welches in erster Linie dazu dienen soll, einen komplexen Handelsraum in Eurasien zu erschaffen. Ziel ist es, die Volksrepublik stärker an zentralasiatische, europäische aber auch an afrikanische Märkte zu binden und im Gegenzug dafür die chinesische Wirtschaft zu stärken. Durch das Erschließen und Errichten der genannten Märkte, würde das Reich der Mitte Beziehungen zu Ländern, in denen knapp zwei Drittel der Bevölkerung ihr zu Hause finden, aufbauen und stärken.[59]

Um dieses Projekt zu realisieren, ist die chinesische Regierung bereit eine akkurate Summe zu investieren. Experten gehen davon aus, dass jährlich rund 1,7 Billionen USD investiert werden müssen, um Asiens Infrastruktur weiter auszubauen. Bis zum Jahr 2030 würde diese Summe auf ein Totales von 26 Billionen USD steigen.[60]

Dazu zählen Investitionen in die Energieversorgung und den Bau von neuen Häfen, Straßen und Eisenbahnstrecken. Das bedeutet, dass nicht nur wirtschaftlich bedeutende Staaten, sondern durchaus auch unterentwickeltere Regionen in ein Netzwerk des internationalen Handelns zusammengeschlossen und Teil des globalen Marktes werden.[61]

Das Projekt „Ein Gürtel und eine Straße“ wurde erstmals vor vier Jahren erwähnt. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hatte nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt bei Besuchen der zentral- und südostasiatischen Länder im September 2013, von der wichtigen Zusammenarbeit der Staaten und dem gemeinsamen Aufbau des milliardenschweren Konjunkturprogramms gesprochen, und damit großes Interesse geweckt. Im selben Jahr wandte sich Li Keqiang, Chinas Ministerpräsident, bei dem China-ASEAN-Gipfel in Brunei an die Mitglieder des Verbands Südostasiatischer Nationen und verkündete den Ausbau der maritimen Routen der Seidenstraße.[62]

Die Volksrepublik China realisiert mit ihrer Initiative zwei große Projekte. Zum einen den Ausbau des Gürtels und zum anderen den Ausbau der Straßen. Zusätzlich wird mit einer Geldsumme von 850 Milliarden US-Dollar in circa 900 weitere Projekte in 64 Ländern investiert.[63]

[...]


[1] Sneader (2016)

[2] Deutsche Welle 2017: http://www.dw.com/de/pekinger-gipfel-zur-neuen-seidenstra%C3%9Fe-er %C3%B6ffnet/a-38832286 ( letzter Abruf: 26.09.2017).

[3] Millward (2013: 6)

[4] Millward (2013: 3)

[5] Millward (2013: 7)

[6] Christian (2000: 3-4)

[7] Christian (2000: 4)

[8] Millward (2013:4)

[9] Christian (2000: 2)

[10] Millward (2013: 4)

[11] Millward (2013: 3)

[12] Millward (2013: 2)

[13] Millward (2013: 3)

[14] Christian (2000: 7)

[15] Christian (2000: 1)

[16] Millward (2013: 6)

[17] Millward (2013: 8)

[18] Millward (2013: 9)

[19] Millward (2013: 10)

[20] Millward (2013: 1)

[21] Millward (2013: 10)

[22] Christian (2000: 9)

[23] Millward (2013: 10)

[24] Millward (2013: 6)

[25] M illward (2013: 10)

[26] Christian (2000: 15,17)

[27] Christian (2000: 15)

[28] Curtin (1984: 90)

[29] Christian (2000: 18)

[30] Curtin (1984: 105)

[31] Christian (2000: 20)

[32] Franck, Brownstone (1986: 5)

[33] Christian (2000: S. 5)

[34] Christian (2000: S. 22)

[35] Christian (2000: S. 5)

[36] Christian (2000: S. 17)

[37] Christian (2000: S. 2)

[38] Christian (2000: S. 5)

[39] Christian (2000: S. 8)

[40] Christian (2000: S. 11)

[41] Millward (2013: S. 16)

[42] Christian (2000: S. 22-23)

[43] Rathjens (1962: S. 122)

[44] Rathjens (1962: S. 126)

[45] Millward (2013: S. 16)

[46] Christian (2000: S. 11)

[47] Christian (2000: S. 11,23)

[48] Millward (2013: S. 18)

[49] Christian (2000: S. 23)

[50] Christian (2000: S. 24)

[51] Millward (2013: S. 15)

[52] Frank, Gills (1992)

[53] Hudgson (1993: S. 47)

[54] [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] 2017: http://yidaiyilu.cn/display.asp?id=149 (letzter Abruf: 26.09.2017).

[55] Auswärtiges Amt: 2016

[56].N-Tv2017:http://www.n-tv.de/wirtschaft/China-meldet-niedrigstes-Wachstum-seit-1990-artic le19599412.html (letz ter Abruf: 26.09.2017).

[57] Spiegel Online 2017: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/chinas-wirtschaft-soll-nur-noch-um-6- 5-prozent- wachsen-a-1137366.html (letzter Abruf: 26.09.2017).

[58] Clifford Chance: 2017

[59] Woetzel et al.: 2017

[60] Cheng: 2017

[61] Woetzel et al.: 2017

[62] China Botschaft 2017: http://www.china-botschaft.de/det/zt/yidaiyilude/t1253699.htm (letzter Ab ruf: 26.09.2017).

[63] Puls: 2016

Details

Seiten
47
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668578067
ISBN (Buch)
9783668578074
Dateigröße
1.7 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v381344
Institution / Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn – Orient- und Asienwissenschaften
Note
2,8
Schlagworte
chinas seidenstraßeninitiative chancen risiken

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Chinas neue Seidenstraßeninitiative. Chancen und Risiken