Lade Inhalt...

Zum Song "Formation" von Beyoncé Knowles. Eine Analyse eines popkulturellen aktivistischen Werkes

Hausarbeit 2016 20 Seiten

Frauenstudien / Gender-Forschung

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Aktivismus

3. Lemonade

4. Formation

5. Super Bowl

6. Reaktionen

7. Fazit

8. Quellen

1. Einleitung

Kunst und Politik leben nicht erst seit der Erfindung des Internets miteinander in einer popkulturellen Symbiose. Künstler*innen reflektierten schon immer ihr jeweiliges Zeitgeschehen und verpackten es in ihre Werke. William Shakespeare amüsierte sich über das Königshaus, Leonardo Da Vinci versteckte religionskritische Symbolik in seinen Werken und Nina Simone kämpfte Seite an Seite mit Martin L. King und Malcom X für die Befreiung der Schwarzen Community[1]. So wundert es nicht, dass in Zeiten Sozialer Medien nicht nur „Underground“-Künstler*innen ein deutliches politisches Standing zeigen. Auch kommerziell erfolgreiche Berühmtheiten politisieren sich immer mehr in der Öffentlichkeit. Taylor Swift entdeckt den Feminismus und Girls Power für sich, Spike Lee, Will und Jada Smith und andere Hollywoodgrößen initiierten den Boykott der Oscars (#oscarssowhite), nachdem mehrere Jahre infolge Schwarzen Schauspieler*innen in keiner einzigen Kategorie nominiert wurden und Leonardo DiCaprio engagiert sich seit Jahren intensiv gegen den Klimawandel. Aktivismus scheint immer mehr „en vogue“ zu sein. Eine der bekanntesten Künstler*innen der Welt, Beyoncé Knowles, gehört zu eben jenen Personen, die eine enorme Entwicklung ihrer Außenwirkung durchlebt haben. Angefangen als „Girl Next Door“ in der Band Destiny’s Child in den 90er Jahren, gehört Knowles mittlerweile zu den mächtigsten und einflussreichsten Frauen der Welt.

In dem folgenden Text werde ich mich mit der Person Beyoncé Knowles beschäftigen. Ich werde die Möglichkeiten und Hindernisse eines kommerziellen Aktivismus am Beispiel ihres Songs Formation (2016) erläutern und die Reaktionen der Schwarzen Community beleuchten. Ziel ist es, herauszufinden, welche positiven, aber auch negativen Auswirkungen die Politisierung von kommerziell erfolgreichen Künstler*innen für ihre Communities mit sich bringen können und welche Vor- und Nachteile Aktivist*innen darin erkennen. Außerdem soll darauf eingegangen werden, was Aktivismus überhaupt bedeutet und ab wann sich eine Person als Aktivist*in bezeichnen kann. Das werde ich anhand von Artikeln aus Onlinemagazinen, sowie durch Blogartikel von Schwarzen und weißen Aktivist*innen analysieren und belegen.

2. Aktivismus

Oft rühmen sich Personen des öffentlichen Lebens mit ihrem sozialen Engagement. Die Reaktionen darauf sind meist sehr geteilt, weswegen sich auch viele von ihnen dazu entscheiden, ihre Wohltätigkeitsarbeit zu verbergen. So auch Beyoncé Carter-Knowles und ihr Ehemann Shawn Carter[2]. Das Ehepaar, was gemeinsam ein geschätztes Vermögen von ca. einer Milliarde besitzt, vermied es bis vor kurzem, mit ihrer Wohltätigkeitsarbeit an die Öffentlichkeit zu treten. Gleichzeitig jedoch gründen sie die Shawn Carter Foundation, die Schwarzen Studierenden Stipendien erteilte und ihnen somit den Besuch einer Universität ermöglichen[3]. Nach dem verheerenden Hurricane Katrina im Jahr 2005, der in die Geschichte als eines der größten politischen Versagen der US-Regierung einging[4], finanziert das Paar den Wiederaufbau Schwarzer Gemeinden.[5] Doch nach außen hin zeigen sich beide politisch neutral und äußern sich öffentlich nie zu politischen Themen. 2014 veröffentlicht Knowles ihr selbstbetiteltes Album BEYONCE und überrascht ihr Publikum mit einem offen proklamierten und intersektionalen Feminismus. Sie lässt bei ihren Touren und öffentlichen Auftritten das Wort FEMINIST an riesige Wände projizieren, singt empowernde und sex-positive Liedtexte und blendet in ihre feministische Hymne ***Flawless einen Teil der TED-Rede von Chimamanda Ngozi Adichie, einer Schwarzen nigerianischen Feministin, ein.[6] Erstmals tritt die Sängerin als politisch provokante Figur auf. Sie gründet ihr eigenes Unternehmen Parkwood Entertainment, in welchem sie eigenhändig Künstlerinnen unter Vertrag nimmt. 2016 entsteht in Kollaboration mit der britischen Kleidungsmarke „Topshop“ die Sportkleidungslinie „Ivy Park“, die das Ziel hat, jedem Körpertypen nicht nur die nötige Unterstützung, sondern auch ein körperliches Wohlbefinden zu geben.[7] Als roter Faden in Knowles Arbeit ist die starke Re_Präsentation von Frauen erkennbar. Verschiedenste Typen werden stark und mächtig dargestellt, sie bestimmen selber über ihren Körper und befreien sich durch die Rückeroberung ihrer Sexualität. So sind bewusst in allen Projekten starke Frauenbilder vertreten. Das Ehepaar wurde allerdings viele Male von Kolleg*innen dafür angegriffen, dass sie trotz ihres potenziellen Einflusses[8] zu wenig davon in die Tat umsetzen würden.[9]

Im Jahr 2013 entsteht die Black Lives Matter -Bewegung (BLM) als Gegenreaktion auf den Freispruch Georg Zimmermanns von der Anklage des Mordes an dem Schwarzen Teenager Trayvon Martin[10]. Seit jeher lenkt die antirassistische Bewegung die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf die von Schwarzen Menschen erlittene, institutionalisierte Gewalt. Die Bewegung erfuhr von vielen bekannten Persönlichkeiten Unterstützung.

Knowles verkündete 2016 auf ihrer Instagramseite die Erscheinung ihres neuen Albums Lemonade, welches sie als Musik- und Visual-Album veröffentlicht. Am 5. Februar 2016 erscheint das Video zu ihrem Song Formation [11], in welchem sie die sozialen Missstände gegenüber der Schwarzen Community thematisiert. Einen Tag darauf tritt sie mit einer Gruppe Schwarzer Tänzerinnen, die in Black-Panther-Kostümen gekleidet sind, bei dem Sportevent Super Bowl auf.[12] Das ist der Startschuss ihres Engagements in der BLM-Bewegung. Gemeinsam mit ihrem Mann unterstützt sie verhaftete Aktivist*innen durch finanzielle und rechtliche Unterstützung[13] und veranstaltet mit ihm gemeinsam Konzerte, deren Einnahmen den verschiedenen lokalen BLM-Organisationen zu Gute kommen.[14] Bei ihrer Welttournee kündigt sie an, dass ein Teil der Einnahmen an die Aktivist*innengruppen in Flint, Michigan gehen sollen[15]. Knowles versucht unter anderem durch Kooperationen mit anderen aktivistischen Künstler*innen die öffentliche Wahrnehmung durch soziale Medien wie Instagram, auf die Problematik zu lenken.[16] Wie schon bei der Zentralisierung auf Feminismus, versucht Knowles auch hier intersektional zu agieren, indem sie nicht nur rassistische Polizeigewalt, sondern auch andere, institutionalisierte Probleme durch die Sichtbarmachung unterschiedlichster sozialer Wirklichkeiten miteinbezieht. So besucht sie zum Beispiel den Roten Teppich der MTV Video Music Awards 2016 gemeinsam mit den Müttern von Eric Garner, Trayvon Martin, Michael Brown und Oscar Grant III., die alle durch Polizeigewalt ermordet wurden. Gleichzeitig wurde sie von dem Schwarzen Model Winnie Harlow, die mit der Viltigo[17] -Krankheit lebt, als auch anderen prominenten Frauen begleitet.[18]

3. Lemonade

In dem Visual-Album Lemonade thematisiert sie den Prozess des Betrogenwerdens und der darauffolgenden Versöhnung, hinterlegt es aber gleichzeitig mit politisch aufgeladenen Bildern. Das Setting des Films befindet sich in den Südstaaten der USA. Teilweise findet das Geschehnis auf einer Plantage statt. Doch die Schwarzen Frauen, die darin zu sehen sind, sind die Herrinnen des Anwesens. Die Bilder sind stark und symbolgeladen. Es spielen viele berühmte Frauen mit, wie die Tennislegende Serena Williams oder die Schauspielerin Zendaya. Die Frauen werden stark und selbstbestimmt dargestellt. Immer wieder wird ein Rückbezug auf den Schwarzen Aktivismus hergestellt. Es gibt eine auditive Einblende einer Rede von Malcolm X, in welcher er sagt, dass die am meisten diskriminierte Person in den USA die Schwarze Frau sei. Gleichzeitig werden Videoaufnahmen von Schwarzen Frauen in New Orleans eingespielt. An einer anderen Stelle werden die Mütter der durch Polizeigewalt ermordeten Männer eingeblendet, die die Porträts ihrer Söhne in die Kamera halten.

Wichtig bei der Darstellung ist, dass unterschiedlichste Lebensrealitäten Schwarzer Frauen und Männer sichtbar gemacht werden. So sieht man verschiedenste Facetten des Südstaatenlebens. Es wird sich weder auf Freude, noch auf Trauer beschränkt, sondern die Abwechslung und Buntheit eines jeden Lebens betont. Die Sprache, die Knowles in ihren Texten verwendet, ist der „Südstaatenslang“. Sie wendet sich bewusst von einer massentauglichen Sprache ab, um sich so konkret an ihr Schwarzes Publikum zu wenden. Die Darstellerinnen tragen stolz ihren Afro oder Cornrows. Die Kostüme im Film sind von unterschiedlichen Schwarzen Designern. Im Kapitel zum Song „Sorry“ sind Knowles und ihre Tänzerinnen mit weißen traditionellen nigerianischen Mustern bemalt. Das ist das Werk des nigerianischen US-Amerikaners Laolu Senbanjo.[19] In den Übergängen zwischen den Kapiteln rezitiert Knowles die für das Album angepassten Gedichte der britisch-somalischen Poetin Warsan Shire.[20] Knowles zeigt das komplette Emotionsspektrum und repräsentiert mit der Strukturierung des Albums einerseits die Rückeroberung ihres eigenen Lebens nach dem Verrat ihres Mannes, deutet aber gleichzeitig auch auf die Rückgewinnung der Selbstbestimmung der Schwarzen Community an, indem sie den Erzählstrang mit dem Song Freedom abschließt:

„Freedom! Freedom! / I can’t move / Freedom, cut me loose! / Freedom! Freedom! Where are you? / ‘Cause I need freedom too! / I break chains all by myself / Won’t let my freedom rot in hell / Hey! Imma keep running / ‘Cause a winner don’t quit on themselves.” – Beyoncé Knowles, Lemonade, 2016.

Schwarzsein und Frausein werden zu einem empowernden Instrument. Eigenschaften, die von der weißen Mehrheitsgesellschaft als wertlos, unordentlich oder unprofessionell deklariert werden, werden in Lemonade mit Stolz zur Schau getragen.

4. Formation

Diese Bildsprache findet sich ebenso stark in dem Text und Video zum Song Formation wieder, dem einzigen Song, der nicht zu dem Erzählstrang des Betrugs dazu gehört, sondern als Abspann von Lemonade zu sehen ist. Das circa fünf Minuten lange Video spielt in New Orleans, der Stadt, die durch den Hurricane Katrina im Jahr 2005 zerstört wurde. Das verantwortungslose Handeln der Behörden gilt noch heute als eines der größten rassistisch motivierten Versagen US-amerikanischer Institutionen. Knowles eröffnet das Video, in dem sie in einem langen Kleid und locker hochgesteckten Haaren auf einem Polizeiwagen thront, welcher im Hochwasser langsam immer tiefer sinkt. Der Reihe nach werden Bilder von starken Schwarzen Menschen gezeigt. Schwarze Kultur wird zelebriert. In ihrem Text singt sie von „Hatern“, die ihren Erfolg nicht akzeptieren wollen (Ya‘ll haters corny with that Illuminati mess/Paparazzi catch my fly and my cocky fresh). Sie ermutigt ihre Zuhörer*innen dazu, ihre Gesichtszüge und Haare zu zelebrieren (I like my baby hair with baby hair and afro/I like my negro nose with Jackson 5 nostrils) und nach Erfolg zu streben, der ihnen von der weißen Mehrheitsgesellschaft nicht gegönnt wird (Always stay gracious/Best revenge is your paper und I just might be a black Bill Gates in the making/You just might be a black Bill gates in the making). Sie spielt mit Stereotypen und dreht sie zu ermächtigenden Begriffen um, zelebriert sie und stellt sie ins Scheinwerferlicht. Die Nachricht, die sie transportiert, soll nicht nur den Scham und die Trauer einer verwundeten Community mildern, sondern Mut geben, nach mehr Teilhabe und Gerichtigkeit zu fordern, sich nicht mehr zu verstecken (I see it I want it/I stunt yellow bone it/I dream big I work hard I grint till I own it/I twirl on my haters) und für den verdienten Erfolg hart zu arbeiten. Es ist gleichzeitig eine Motivations- und Empowermenthymne, aber auch eine Liebeserklärung zum eigenen Schwarzsein. Mit der Zeile „ Earned all this money but they never get the country out me/I got Hot Sauce in my bag, swag “ verdeutlicht sie, dass sie trotz ihres finanziellen Erfolges und ihrer privilegierten gesellschaftlichen Stellung immer ein Teil der Community bleiben und für sie kämpfen wird. Erstmalig in ihrer Karriere, positioniert sich Knowles eindeutig als Schwarze Frau, die unverkrampft zu sich steht. Immer wieder werden Sprachaufnahmen der queeren New Orleans-Legenden Messy Mya[21] und Big Freedia[22] eingespielt, um die spezifische Kultur der Stadt und ihrer Community zu ehren.

Die Bilder, die dazu gezeigt werden, zelebrieren ebenfalls die Schwarze Kultur, doch zeigen sie auch ihre Befreiung von den Unterdrückern. Knowles sitzt auf einem untergehenden Polizeiwagen, ein Schwarzer Junge tanzt vor einer Gruppe weißer Polizisten in Schutzausrüstung, die alle langsam ihre Hände heben und vor dem Jungen kapitulieren. Knowles und ihre Tänzerinnen tanzen in zerschnittenen Gefängnisoveralls auf einem Parkplatz, während sie von Sicherheitskameras gefilmt werden und flanieren durch ihr Kolonialanwesen in langen Roben, um danach in Zelebrierung ihrer Sexualität in dem Haus zu tanzen. In einer Szene liest jemand eine Zeitung, auf deren Titelbild Martin Luther King abgebildet ist. Die Überschrift des Artikels lautet „More than a dream“. Damit spielt Knowles auf die ambivalente Haltung der weißen Bevölkerung zu Schwarzem Protest an. King wird auf seine berühmte Rede I Have A Dream reduziert, dabei wird aber verschwiegen, dass auch er an zivilem Ungehorsam teilgenommen hat. Während die Rede heute symbolisch für friedlichen und erfolgreichen Protest steht, werden aktuelle Proteste, bei denen ziviler Ungehorsam entsteht, von der Gesellschaft verurteilt. Somit spielt die Schlagzeile auf die Vielschichtigkeit von Schwarzem Aktivismus an und versucht, ihn vor einer weißen Geschichtsrelativierung zu bewahren. Das Video endet mit dem Untergang des Polizeiwagens in den Tiefen des Wassers, während Knowles immer noch auf dem Dach thront. Formation ist sowohl eine Kampfansage, als auch Liebeserklärung. Es spielt mit dualistischen Bildern von Befreiung und Unterdrückung, Freude und Trauer, Reichtum und Armut und so besingen der Songtext einerseits Knowles als individuelle Person, aber das Video macht es zu einem kollektiven, geteilten Erlebnis, was nur von eine_m_r Schwarzen Zuschauer_in in seiner Gänze verstanden werden kann.

[...]

[1] Die Schreibweisen „ weiß “ und „Schwarz“ sind orientiert an Maisha Eggers Vorschlag zur Sichtbarmachung von sozialen Positionen. Für weitere Informationen: Maureen Maisha Eggers/Grada Kilomba/Peggy Piesche/Susan Arndt (Hgnn.): Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland. Münster 2005. Dort: Dies.: Konzeptionelle Überlegungen, S. 13.

[2] Shawn Carter ist der bürgerliche Name des erfolgreichen Rappers und Unternehmers Jay-Z.

[3] Siehe https://www.shawncartersf.com/.

[4] Schwarze Communities der Region wurden ohne Wiederaufbauhilfe zurückgelassen. Die Infrastruktur der Regionen wurde stark zerstört. Bis heute spürt man die Folgen der sozialen Katastrophe.

[5] Vgl. Blackwood, Blackenterprise.com, 29.10.2015.

[6] „We teach girls to shrink themselves/To make themselves smaller / We say to girls/“You can have ambition/But not too much/You should aim to be successful/But not too successful/Otherwise you will threaten the man.”/Because I am female/I am expected to aspire to marriage/I am expected to make my life choices/Always keeping in mind that/Marriage is the most important/Now marriage can be a source of/Joy and love and mutual support/But why do we teach girls to aspire to marriage/And we don’t teach boys the same?/We raise girls to see each other as competitors/Not for jobs or for accomplishments/Which I think can be a good thing/But for attention of men/We teach girls that they cannot be sexual beings/In the way that boys are/Feminist: the person who believes in the social/Political and economic equality of the sexes.” Aus: Ngozi Adichie: „Why we all should be feminists“, 2013.

[7] Vgl. Gottesmann, Elle.com, 4.04.2016.

[8] Beide hegen eine enge Beziehung zu Barack und Michelle Obama.

[9] U.a. von Jazzlegende Henry Belafonte, der selbst ein sehr politisch aktiver und einflussreicher Künstler ist.

[10] http://www.sueddeutsche.de/panorama/fall-trayvon-martin-gericht-spricht-george-zimmerman-frei-1.1720993 (entommen am 28.11.2016).

[11] Eine genauere Analyse der Single und des Videos folgt in Kapitel 4.

[12] Eine genauere Analyse des Auftritts folgt in Kapitel 5.

[13] Vgl. Caramanica, Newyorktimes.com, 8.07.2016.

[14] Vgl. Peterson, Washingtonpost.com, 10.07.2016.

[15] Die Bevölkerung dieser Stadt hat seit Jahren keinen Zugang zu sauberem Wasser, da das Grundwasser durch schlecht gewartete Pipelines verseucht ist. Da ein großer Teil der Bevölkerung Teil der Schwarzen Community ist und die Behörden bereits in der Vergangenheit vor allem bei Schwarzen Communities versäumten, Lösungen zu finden, wird die Flint-Water-Crisis als rassistische Krise von vielen Aktivist*innen kategorisiert.

[16] Siehe zum Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=U_VaNhI4CLo (entommen am 29.11.2016).

[17] Viltigo ist eine Krankheit, die zu der Veränderung der Hauptpigmentierung führt. Harlow gehört zu einem der ersten kommerziell erfolgreichen High-Fashion-Models mit dieser Krankheit. Sie klärt in den Medien immer wieder über die Bedeutung der Krankheit auf und versucht, andere Menschen damit zu empowern.

[18] Vgl. Busacca, Trueactivist.com, 1.09.2016.

[19] Siehe: http://www.laolu.nyc/ (entommen am 29.11.2016).

[20] Siehe: https://www.theguardian.com/books/booksblog/2016/apr/27/warsan-shire-young-poet-laureate-beyonce-lemonade-london (entnommen am 27.11.2016).

[21] Eine berühmte Trans*persönlichkeit, die 2010 durch ein Hassverbrechen ermordet wurde. Der Täter wurde nie gefasst.

[22] Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=ZYHAuc3nhDU (entnommen am 23.11.2016).

Details

Seiten
20
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668572454
ISBN (Buch)
9783668572461
Dateigröße
589 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v380691
Institution / Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin – Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
Note
2,0
Schlagworte
Beyonce Beyonce Knowles Black Lives Matter Aktivismus Kapitalismus Kommerzialisierung Formation Lemonade

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Zum Song "Formation" von Beyoncé Knowles. Eine Analyse eines popkulturellen aktivistischen Werkes