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Definitionen und Besonderheiten von IT-Projekten und speziell des Projektmanagements. Das Prozentsatzverfahren

Ausarbeitung 2014 7 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Projekte im Allgemeinen

3 IT-Projekte

4 Projektmanagement

5 Aufwandsschätzung und Schätzsysteme

6 Das Prozentsatzverfahren

7 Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis II

1 Einleitung

Projekte im Allgemeinen, speziell aber IT-Projekte, sollten nicht ohne fachlich qualifizierte Vorbereitung und Unterstützung durchgeführt werden, sollen sie vor dem Scheitern bewahrt werden.

Die nachfolgende Arbeit beschreibt zunächst, wie Projekte im Allgemeinen definiert sind um anschließend die Besonderheiten von IT-Projekten herauszustellen. Die Erkenntnisse führen unweigerlich zu dem Begriff des Projektmanagements (PM) und deren Besonderheiten.

Welchen Aufwand IT-Projekte verursachen und wie dieser anhand bestimmter Methoden geschätzt werden kann, wird im letzten Abschnitt dieser Arbeit beispielhaft anhand des Prozentsatzverfahrens behandelt.

2 Projekte im Allgemeinen

Softwareprojekte nehmen im Bereich des Projektmanagements eine Sonderstellung ein. Zunächst ist es interessant darzulegen, was ein Projekt überhaupt bedeutet.

Die Fachwelt definiert es als eine einheitlich befristete, innovative und risikobehaftete Aufgabe von erheblicher Komplexität, welche aufgrund ihrer Schwierigkeit und Bedeutung oftmals ein gesondertes Projektmanagement erfordert.

Daraus resultieren ganz bestimmte charakteristische Eigenschaften, die insbesondere ein IT-ein Projekt ausmachen und an denen man es erkennen kann.

3 IT-Projekte

IT-Projekte umfassen eine zeitliche Begrenzung, eine genaue Aufgabendefinition, eine hohe Komplexität (inklusive unsicherem und risikobehaftetem Ausgang), einem (meist vorgegebenen) Kostenrahmen, den Einsatz knapper Ressourcen (Personal-, Finanz-, Sachmittel, etc.) und die Beteiligung mehrerer Stellen oder Abteilungen eines Unternehmens.

Weil diese Anforderungen nicht in den normalen Organisations- und Betriebsablauf integriert werden können, ist die Notwendigkeit eines qualifizierten Projektmanagements (PM) unumgänglich

4 Projektmanagement

Die Komplexität der Anforderungen macht die Generierung eines PM daher nicht selten sehr schwierig, was nicht zuletzt dazu führt, dass Projekte immer wieder scheitern.

Untersuchungen spezialisierter und renommierter Consultingunternehmen haben ergeben, dass IT-Projekte in drei Kategorien eingeteilt werden können. Zum Typ 1 gehören Projekte, die rechtzeitig, ohne Kostenüberschreitung und mit dem ursprünglich geforderten Funktionsumfang abgeschlossen werden konnten. Typ 2 beschreibt einen nur teilweisen Erfolg und Typ 3 das Scheitern.

Ein sehr interessanter, wie wichtiger Aspekt ist die Feststellung, dass fast ein Drittel der untersuchten IT-Projekte scheitern und gerade einmal um die 50 % als teilweise erfolgreich abgeschlossen werden können.

Dies macht deutlich, wie wichtig daher ein effektives und effizientes PM für den Erfolg von IT-Projekten ist.

Das PM führt somit vom Projektstart an, über die gesamte Projektlebenszeit bis hin zum Projektabschluss.

Während der Projektabwicklung gilt es die wichtigsten Ziele (z.B. Risiken eingrenzen, geforderte Qualität erreichen, Durchlaufzeit verkürzen, etc.) zu erreichen.

Nicht zu vernachlässigen sind Einflüsse der Stakeholder (Unternehmensumfeld), die ebenfalls auf Projekte einwirken.

Um die Qualität des PM zu festigen, wurden diverse Standards eingeführt, so beispielsweise die DIN 69901 und die ISO 21500.

Verschiedene Parameter beeinflussen den Aufwand eines Projekts wechselseitig. Die elementarsten sind die Kosten, Qualität, Zeit und Quantität. Alle erzeugen Aufwand, welcher dann jeweils unterschiedlich gemessen und beeinflusst werden muss.

5 Aufwandsschätzung und Schätzsysteme

Um den Aufwand von IT-Projekten beziffern zu können, sind unterschiedliche Verfahren entstanden. Einerseits komplette Schätzsysteme (z.B. COCOMOMethode, Function-Point-Methode, etc.), sowie andererseits Schätzverfahren (z.B. Multiplikatorverfahren, Prozentsatzverfahren, u.a.).

6 Das Prozentsatzverfahren

Die nachfolgende Arbeit befasst sich mit einer Methode aus der Kategorie der Schätzverfahren, dem „Prozentsatzverfahren“. Untersucht wurde, in wie weit sich dieses Verfahren auf die in der Case-Study geschilderten Parameter anwenden lässt.

Es stützt sich auf ein genau definiertes Entwicklungsverfahren, für dessen einzelne Phasen genaue prozentuale Anteilswerte von früheren Projekten vorliegen, welche mit dem gleichen Verfahren durchgeführt wurden. Sinnvoll ist dieses Verfahren dann, wenn die Umweltbedingungen eine gewisse Stabilität aufweisen und die verfügbaren Vergangenheitswerte umfassend sind.

In der Regel basiert das Prozentsatzverfahren auf einem Vorgehensmodell (z.B. dem Wasserfallmodell). Es funktioniert folgendermaßen:

Unter der Annahme, dass die Verteilung des Gesamtaufwands eines Projekts auf die einzelnen Phasen über mehrere Projekte hinweg relativ stabil ist, lässt sich hieraus nach Abschluss der „Vorstudien-Phase“, der Gesamtaufwand des Projekts abschätzen.

[...]

Details

Seiten
7
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668572836
Dateigröße
493 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v380537
Note
1,7
Schlagworte
Prozentsatzverfahren Projekte IT Informationtechnologie Projektmanagements Besonderheiten Aufwand

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