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Selbstreflexion im Arbeitsumfeld mit Kindern und Jugendlichen

Anleitungen und Selbsterfahrung

Seminararbeit 2017 29 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichni

1. Vorwort
1.1 Interview mit mir selbst

2 Definition
2.1 Selbstreflexion
2.2 Selbsterkenntis

3 Grundlagen und Tipps der Selbstreflexion
3.1 Schreiben der Selbstreflexion

4 Selbst und Fremdwahmehmung Sil
4.1 Johari Fenster
4.2 Feedback

5 Selbstreflexion im Kindergruppen Alltag

6 Selbstreflexion im Konflikt
6.1 Selbstreflexionsfragen im Konflikt
6.2 Beispiel einer Konfliktlösung für Kinder

7 Spiegel
7.1 Spiegelgesetz
7.2 Das 4-Schritte-Programm nach Christa Kössner

8 Erfahrungsbericht mit Selbstreflexion im Praktikum

9 Schlusswort

Literaturverzeichni

Vorwort

Den Einstieg in meine Seminararbeit möchte ich mit einem Interview beginnen. Einem Gespräch, eine Niederschrift, mit mir selbst. Da es meiner Meinung und Erfahrung nach kaum einen besseren Weg der Selbstreflexion gibt als den des Schriftlichen Warum habe ich dieses Thema ausgewählt?

Mir ist dieses Thema gleich ins Auge gesprungen. Ein Thema das im Leben und gerade bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen (Hort) enorme Bedeutung hat,da es das eigene Denken und Handeln reflektiert. Selbstreflexion bedeutet schonungslose Ehrlichkeit zu sich selbst.Und manchmal ist das die größte Herausforderung.

Was denke ich über Selbstreflexion?

Ich denke das Selbstreflexion in der heutigen Zeit zu wenig Thema ist. Es ist eben so wichtig sich und sein Handeln, seine Wertvorstellungen, Glaubens und Verhaltensmuster zu reflektieren das man schon Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit zu eben diesem geben sollte. Auch im Alltag und im Arbeitsbereich sollte regelmäßige Reflexion betrieben werden. Es hat nur positive Auswirkungen für sich selbst aber auch die zu Betreuenden, Kollegen und das generelle Umfeld profitieren davon, da man viel entspannter und gelassener durch Leben gehen kann.

Finde ich Selbstreflexion leicht?

Nein ,es bedeutet nämlich zu sich selbst zu Stehen, sich selbst, auch aus dritter Perspektive anzuschauen und anzunehmen. Seine Schwächen sowie seine Stärken. Es bedeutet selbst aktiv zu werden und hinsehen. Selbstreflexion ist nicht nur für schon bestehende Konflikte Rat und wirksam sondern auch um ihnen vorzubeugen.Der erste Schritt ist meistens der schwerste, da man sich intensiv und auch Zeitaufwendig mit sich selbst beschäftigen muss, hat man das und seine ersten Erkenntnisse daraus gezogen, geht es ganz Automatisch und bringt einige „Aha“ Effekte mit sich mit.

Was war mein Einstieg in das Thema Selbstreflexion

Als ich mein Thema unter den Vorschlägen las, hat es mich gleich angezogen. Ich hatte durch meine persönlichen Interessen schon Grundahnung von diesem Thema und habe es in der Vergangenheit schon öfter gemacht, aber nicht richtig und das hat mir viele Konflikte gebracht. Anders gesagt, ich hab mir viele Konflikte eingebracht. Mit meiner Seminararbeit und der gesamten Ausbildung habe ich

Seminararbeit - Thema Selbstreflexion - von Desiree Pucliegger wieder den nötigen Anreiz gefunden, mich selbst zu reflektieren und zu erkennen.

Wie leicht ist mir die Recherche gefallen?

Die Recherche zu diesem Thema ist mir anfangs ziemlich schwer gefallen. Es gab wirklich wenig „Material“ um eine ganze Seminararbeit zu füllen, so kam es mir zumindest vor. Zumindest ließ sich in den Bibliotheken wenig finden. Zu wenig um eine Seminararbeit rein über Selbstreflexion zu schreiben. Im laufe der Recherche wurde mir aber bewusst das mein gewähltes Thema der Selbstreflexion so viel mehr ist, als nur die reine Beschreibung. Zur Selbstreflexion gehören nämlich viele wichtige Themen, vieles funktioniert auch einfach gar nicht ohne Selbstreflexion.

Definition Selbstreflexion

Das Wort Selbstreflexion stammt vom Substantiv Reflexion ab. Reflexion ist eine Spiegelung.Es kann eine physische Sache spiegeln, etwa sichtbares Licht oder sonstige Strahlen oder es kann geistige Inhalte spiegeln.Was soviel wie vergleichendes und prüfendes Nachdenken und überlegen bedeutet. Das zugehörige Verb ist reflektieren und steht für durchdenken, grübeln oder dem nachsinnen. Das Gegenteil von Selbstreflexion ist Unbewusst.

Psychologisch gesehen ist die Selbstreflexion ein psychisches Phänomen das nur bei Menschen und nicht bei Tieren zu finden ist.

Biologisch bedeutet die Selbstreflexion die Fähigkeit verschiedene Neuronaler Muster im Nervensystem zu entwickeln und diese miteinander zu vergleichen. Auf dieser Basis entsteht der Prozess den man als das Denken und als das überlegen bezeichnet.Eine Studie ergab das ein kleines Gebiet grauer Hirnsubstanz im rechten vorderen Bereich der Hirnrinde, dem präfrontalen Cortex bei den Probanden dieser Studie mit guter Selbstbeobachtung etwas größer wahr als bei den weniger erfolgreichen „Mitspielern“. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte die Ausprägung dieses kleinen Hirnbereiches ein Hinweis für die Fähigkeit zur Selbstreflexion sein.

Philosophisch betrachtet ist die Selbstreflexion die Fähigkeit verschiedener Ideen auf der Grundlage des Verstandes zu entwickeln und diese dann auf der Ebene der Vorstellungen miteinander zu vergleichen um sodann zu entscheiden was am treffendsten ist.

Die Selbstreflexion entsteht also auf der Grundlage des guten Hausverstandes,der Eigen Empathie bzw. bedingen diese sich gegenseitig.

Selbstreflexion ist die Reflexion auf Sich selbst. Es bedeutet seine eigenen Gedanken, Handlungen, Aussagen, Wünsche und Ziele zu hinterfragen. Die Fähigkeit des „zurück Schauens“ auf sich selbst. Selbstreflexion bedeutet sein Denken,Fühl en und Handeln zu analysieren zu hinterfragen, mit dem Ziel mehr über sich selbst herauszufmden um auch künftig angemessen zu reagieren. Selbstreflexion bedeutet auch aus der Identifikation herauszukommen, es heißt einen Schritt wegzugehen, von dem Alltag, einen Schritt heraus aus dem normalen denken und fühlen und darüber nachdenken.

Durch die Selbstreflexion wird unter anderem auch die Selbsterkenntnis erlangt und das Selbstbewusstsein gestärkt. Es ist auch die Fähigkeit, auf Grundlage der Selbstreflexion vorauszusehen wie sich eine Handlung oder Aussage auswirken wird, Z.B. eine gewisse Kleidung zu einem gewissen Anlass , gewisses Verhalten gegenüber dem Chef, gewisse Vorbildfunktion für Kinder etc.. Dadurch hat man die Möglichkeit das Selbstunter - und Überschätzung vermieden werden können.

Selbstreflexion schult in hohem Maße die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und eröffnet uns ganz neue Potenziale, es macht einen großen Unterschied, wenn wir uns darüber bewusst sind, mit welchen Verhaltensmustern wir mit unserer Umwelt in Beziehung Stehen. Allzu oft befinden wir uns nur bei unserem Gegenüber (z. B. dem Freund, Nachbar oder Kollegen). Wir bewerte oft unreflektiert das Wahrgenommene und reagieren darauf. Was immer wir sagen,denken, fühlen, handeln hat ganz alleine etwas mit uns selber zu tun. Oft ist ja auch einfacher dem anderen die „Schuld“ zuzuschieben. Selten hinterfragen wir dabei, was genau es ist, dass uns so oder so reagieren lässt bzw. den Anderen.

Durch meine Recherche bin ich auf ein sehr interessantes Zitat gestoßen welches ich wirklich passend finde und welches zeigt das die Reflexion auf das eigene Selbst schon vor Tausenden von Jahren, also zu Jesus Lebzeiten eine Rolle spielten. Schon damals hielt man die Menschen zur Reflexion an.

Jesus sprach in einer Bergpredigt zu seinen Jüngern:

Zitat:

„ Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge?Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst. „

Matthaeus 7 v3-5

Schon in der Bibel können wir lesen das Adam gerne die Schuld an Eva abgeben möchte, denn Sie hat ihn ja verführt und Eva würde gerne die Schuld der Schlange geben da diese ja Eva verführt hat. Überhaupt würden alle drei gerne Gott die Schuld geben da dieser sie ja erschaffen hat. Aber Gott sieht das natürlich ganz anders denn jeder ist für sein eigenes Handeln verantwortlich.

Aus welchen Gründen sieht man aber ทนท den „Splitter im Auge des anderen“?

Die Gründe sind unsere eigene Wahrnehmung. Die geformt ist aus unseren Bildern im Kopf, unserer Kindheit und unserem Erlebten. Aus unseren Wünschen, Träumen und Hoffnungen. Geformt aus unserer Geschichte. Dass was wir im Kopf haben nehmen wir bewusst ,oder auch unbewusst war, andere nehmen anderes wahr.

Jesus ermahnte uns schon damals vor tausenden von Jahren zur Selbstreflexion. Er nennt uns das gute Beispiel mit dem Splitter und dem Balken. Durch die Selbstreflexion haben wir die Möglichkeit dahinter zu sehen. Hinter dem ganzen zu blicken warum wir dieses und jenes gerade so wahrnehmen. Es hat einen Grund warum wir in gewissen Situationen so reagieren wie wir es tun. Oft liegt der Auslöser eben schon in der Kindheit begraben. Durch Erziehung, unsere Erlebnisse und unser Elmfeld sind wir geprägt. Den Splitter den wir bei anderen sehen das ist unser eigener Balken, die Reflexion unseres eigenen Ich's.Alles was ich beim anderen kritisiere hat in irgendeiner weiße mit mir selbst zu tun. Es ist das also unser Spiegelbild.

Definition Selbsterkenntnis

Da Selbstreflexion der Baustein der Selbsterkenntnis ist, ist es auch wichtig über die Bedeutung der Selbsterkenntnis zu erfahren:

Das Wort Selbsterkenntnis ist das Substantiv von selbst erkennend, das bedeutet, mehr und mehr Selbsterkenntnis zu erlangen, daher die eigenen Stärken und Schwächen immer mehr wahrzunehmen, die eigenen Absichten, Motive und Ziele zu beleuchten und g.g.f kritisch zu hinterfragen.

Zu geringe Selbsterkenntnis kann Selbstüberschätzung oder Selbstunterschätzung zu Folge haben.Das Gegenteil von Selbsterkenntnis ist Selbsttäuschung.

Psychologisch gesehen ist die Selbsterkenntnis eine grundlegende Menschliche Fähigkeit, ein echtes, bedeutendes Anliegen und zu umschreiben als Untersuchung der Selbstbeobachtung von Denkprozessen als Bildgewinnung mit dem Ziel, Antworten auf die Fragen zur Identitätsgewinnung zu erhalten: „Wie bin ich?“ „Wer bin ich?“

Philosophisch war für den antiken griechischen Philosophen Sokrates Selbsterkenntnis die Bedingung für Sittlichkeit. Der unter anderem bei Heraklit überlieferte Wahlspruch „Gnothi seauton“ („Erkenne Dich selbst“) schmückte den Eingang des antiken Apollo-Tempel. Lind auf der Rückseite steht geschrieben: „Damit du Gott erkennst“. Die Forderung nach Selbsterkenntnis ist damit eine der ältesten und nach wie vor wichtigsten Forderungen der Philosophie an den Einzelnen.Erkenntnistheoretisch beruht die philosophische Struktur von Selbsterkenntnis auf einer Rückwendung des Erkenntnisvorgangs auf die erkennende Person selbst.

Selbsterkenntnis ist die Erkenntnis des eigenen Selbst, das Erkennen der Art und Weise wie man ist, wie man reagiert, wie man handelt. Man könnte auch sagen durch die Selbsterkenntnis erkennt man das eigene Wesen.

Man meint damit also das Verstehen von sich Selbst. Das Lernen aus der eigenen Erfahrung durch die innere Reflexion.

.Selbsterkenntnis ist zudem eine Fähigkeit, die das Verstehen von anderen Menschen versteht, und damit eine wichtige Voraussetzung für ein funktionierendes soziales Zusammenleben ist.

Zitat:

„Der beste aller Wege, das Selbst zu erkennen, ist das Fragen: „ Wer bin ich? “ Anhaltendes Fragen nach dem Wesen des Gemüts verwandelt dieses in das, worauf sich das „ ich “ bezieht, und das ist letztlich das Selbst... Das Gemüt ist nichts anderes als ein Bündel von Regungen; so kann es nur zur

Ruhe kommen durch das Fragen: „ Wer bin ich? “

Ramana Maharshi

Grundlagen und Tipps zur Selbstreflexion

In diesem Kapitel möchte ich vorstellen, warum Selbstreflexion und daraus resultierende Selbsterkenntnis gerade in der heutigen Zeit so wichtig ist, sich damit zu beschäftigen.Was dafür notwendig ist und wie man Raum für regelmäßige Selbstreflexion im Alltag schaffen kann.

Mehr Möglichkeiten - mehr Entscheidungen

In der heutigen Zeit haben wir viel mehr Auswahlmöglichkeiten, das fängt bei der Arbeit an, früher hatte man meistens einen Beruf von Anfang bis zur Pension und heute kann man fast nach Lust und

Laune wechseln und hört bei Joghurt auf- früher vielleicht drei Sorten -heute um die zehn Einerseits ist das schön, da wir unendlich viele Chancen haben, uns zu entfalten und unsere Bedürfnisse auf unterschiedlichste Art zu befriedigen. Doch andererseits bedeutet es auch, dass wir uns ständig neu entscheiden müssen - sogar bei so alltäglichen Dingen wie einem Joghurt. Regelmäßige Selbstreflexion erleichtert es uns, Entscheidungen zu fällen. Denn wenn ich mir bewusst mache,also die Erkenntnis erlange, was mir wichtig ist, wo ich hinwill im Leben und was mich glücklich macht, kann ich aus der Fülle von Möglichkeiten genau das auswählen, was mir guttut! Außerdem erkenne ich, bei regelmäßiger Reflexion wenn sich meine Vorstellungen und Bedürfnisse geändert haben.

Mit sich Selbst auseinander setzten

Äußere Reize , Werbung , Medien , Arbeit, Familie, Freunde - wir sind im täglichem Leben häufig überflutet, teilweise geht es so weit das wir nicht mehr nachdenken sondern nur noch funktionieren.Wir wollen Erwartungen erfüllen und unsere Erwartungen erfüllt haben. Wir reagieren meistens nur noch auf die äußeren Reize und agieren selbst nicht mehr richtig. Um die eigene Kontrolle wieder zu erhalten muss man sich Selbstreflexionsarbeit leisten , das heißt in sich hinein horchen, mit sich selbst auseinander setzen, zu sich ehrlich sein

Fokus auf positive Dinge verändert die Wahrnehmung

Heutzutage sind wir von so viel Negativität umgeben, dass uns das Positive erst auffällt, wenn wir es uns bewusst machen. Wenn wir die Zeitung aufschlagen - gefühlte 90% der Inhalte sind negativ. Mittlerweile erreichen uns Schreckensmeldungen aus der ganzen Welt. Selbstreflexion ermöglicht es mir, den Fokus bewusst auf positive Dinge zu lenken. Denn der Mensch ist das einzige Lebewesen (soweit wir das heute wissen), das seine Aufmerksamkeit Steuern kann. Doch wenn ich nicht weiß, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenken möchte, dann landet irgendwas in meinem Wahrnehmungshorizont. Und das sind nicht immer unbedingt Dinge, die glücklich machen und Freude bereiten.

Was braucht es zur Selbstreflexion

Für die Reflexion des Selbst braucht man vor allem Zeit. Es ist ein Prozess der sich anfangs vielleicht schwierig gestalten kann und etwas aufwendig scheint, der im Laufe der Zeit aber für gewöhnlich von ganz alleine, also automatisch läuft. Es braucht Mut um zu sich ehrlich zu sein, meistens belügt man sich selbst aus Selbstschutz. Man sollte sich akzeptieren, mit Schwächen und Stärken, den jeder hat sie und sich dass einzugestehen fällt oft schwer. Einsehen wenn man mal Mist gebaut hat und auch die Fähigkeit sich zu Entschuldigen gehört dazu.

Fast mit unter das wichtigste, Bzw. geht es nicht ohne: sich den Gefühlen stellen die in jeweiligen Situationen und in der Reflexion aufkommen,die Selbstliebe und das Vertrauen in sich selbst, also Selbstvertrauen, das aber auch durch die Selbstreflexion gestärkt wird und wächst.

Reflexion der Arbeitsweise

Mit der Selbstreflexion kann man auch wunderbar seine eigenen pädagogische Arbeitsweise immer wieder reflektieren und so unbewusstes bewusst und unerkanntes erkennend zu machen. Da man oft unbewusst reagiert und agiert, sollte man sich besonders, wenn man in einem Beruf mit Menschen und vor allem Kinder arbeitet, damit bewusst auseinander setzen. Da Kinder wie Schwämme alles absorbieren ist hier die Wahrscheinlichkeit gegeben dass sie sich sonst unreflektiertes Verhalten abschauen. Zu den Methoden zur Reflexion an sich und mit den Kindern gehe ich in einem anderen Kapitel näher darauf ein.

Was bringt Selbstreflexion konkret

Selbstreflexion kann auch als eine Form der Entschleunigung betrachtet werden, indem nämlich bestimmt Situationen in ihre Einzelteile zerlegt werden. In dieser Slow-Motion-Fassung lässt sich viel besser schauen, was genau, wann, wie und wo passiert ist. Man kann sein Leben leben wie man das selbst gerne möchte und nicht wie andere das von einem vielleicht erwarten, wie wir vielleicht glauben wie sie es erwarten. Es bewahrt einen außerdem auch vor möglichen Konflikten und unangenehmen Situationen,da man schon im Vorfeld sein Verhalten reflektieren kann. Viele Sorgen und Probleme können sich, richtig angewendet, ob in der Arbeit, in Beziehungen oder auch Freundschaften auflösen. Emotionale Last fällt ab und es wird vieles leichter fallen.

Raum und Zeit schaffen

Zeit einplanen: Zu Beginn lohnt es sich, einen festen Termin dafür zu reservieren - sonst geht die Selbstreflexion immer wieder unter. Man kann eine bestehende Gewohnheit nutzen und diese erweitern. Zum Beispiel die Zeit vor dem Zu-Bett-Gehen. Oder auch die Zeit beim morgendlichen Kaffee. Auch kann man Situationen sofort nutzen -umgehend danach.

Klare Struktur oder aus dem Bauch heraus: Die Herangehensweise ist individuell. Manche stellen sich immer die gleichen Fragen und können so eine Entwicklung erkennen. Andere Menschen,so wie ich, bevorzugen die spontane Variante und reflektieren über das, was ihnen gerade in den Sinn kommt. Gedanken schriftlich festhalten: Dafür eignet sich ein kleines Buch in Form eines Tagebuchs oder Notizbuch. Es kommt so mehr im Bewusstsein an, wenn man schreibt. Und es macht wirklich Freude wenn man so nach einiger Zeit die Summe aller Erkenntnisse wieder durchlesen kann.

[...]

Details

Seiten
29
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668567993
ISBN (Buch)
9783668568006
Dateigröße
585 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v379704
Note
1,00
Schlagworte
Selbstreflexion Selbsterkenntnis

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Titel: Selbstreflexion im Arbeitsumfeld mit Kindern und Jugendlichen