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Schule (M)macht Geschlechter. Die Institution Schule als Ort geschlechtsspezifischer Sozialisation

Masterarbeit 2017 176 Seiten

Didaktik - Französisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Zusammenfassung

In dieser empirischen Arbeit soll aufgedeckt werden, ob und wodurch die Institution Schule, im Speziellen der Französischunterricht, zur Reproduktion und Verfestigung von Geschlechterstereotypen beiträgt und welche Schwierigkeiten sich dadurch für die beiden Geschlechter ergeben. Ferner soll dargelegt werden, welche Konsequenzen sich hieraus für die pädagogische Praxis ergeben. Um diese Fragen zufriedenstellend beantworten zu können, werden eingangs wesentliche Grundbegriffe der Geschlechterforschung erörtert. Im darauffolgenden Abschnitt werden die wissenschaftlichen Ansätze der Geschlechterforschung vorgestellt. Vertiefend wird anschließend die geschlechtertypische Forschung sowohl im allgemeinen als auch (vor-)schulischen Kontext erhellt. Anknüpfend wird ein Abriss über die soziale Konditionierung mit der Konsequenz einer exogen induzierten Aneignung von einer Geschlechtsidentität in Form einer geschlechtsspezifischen Sozialisation gegeben. Diese Überlegungen werden in der Folge auf die Institution Schule übertragen. In Kapitel sechs wird der Fokus auf den aktuellen Forschungsstand gelegt. Hier werden insbesondere die Schulstruktur und die Interaktionen näher betrachtet, welche eine Reproduktion traditioneller Geschlechterstereotypen hervorrufen. Wie kann es in einer vermeintlich geschlechtsneutralen Schule zu einer Bildung von Stereotypen kommen? Welcher Anteil ist auf die Erwartungshaltung der LehrerInnen, auf das Selbstbild der SchülerInnen sowie auf die Struktur der Institution Schule in Bezug auf die Verfestigung von Geschlechterrollenbilder zurückzuführen? Welche Konsequenzen resultieren aus diesen Faktoren in der alltäglichen pädagogischen Praxis? Das Forschungsvorhaben, welches in Kapitel sieben dargelegt wird, zielt auf die Beantwortung der vorangestellten Fragen ab. Im darauffolgenden Kapitel wird die Explikation der empirischen Studie vorgenommen. Neben der Präsentation der hier angewendeten Methodologie werden ferner das Datenerhebungsinstrument, die Stichprobe und die Durchführung illustriert. Das neunte Kapitel widmet sich der Interpretation der Ergebnisse der empirischen Studie, welche in Kapitel zehn einer diskursiven Auseinandersetzung unterzogen werden, an welche ein Erkenntnisgewinn und eine Schlussfolgerung für ‚Gender’ in der Schulpraxis sowie spezifisch im Fremdsprachenunterricht anschließen. Die Ausarbeitung wird mit einem Fazit und einem Ausblick abgeschlossen.

Details

Seiten
176
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668612938
ISBN (Buch)
9783668612945
Dateigröße
1.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v379256
Institution / Hochschule
Universität Koblenz-Landau – Romanistik
Note
1,1
Schlagworte
Empirische Studie zur Entstehung von Geschlechterstereotypen in und durch Schule

Autor

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Titel: Schule (M)macht Geschlechter. Die Institution Schule als Ort geschlechtsspezifischer Sozialisation