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Schüler untereinander. Einflussfaktoren auf die Sportfreude

von Manuel Barbieri (Autor) Simon Schweigler (Autor)

Hausarbeit 2016 29 Seiten

Psychologie - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung (M. Barbieri)

2. Was ist Freude und wie entsteht sie? (S. Schweigler)
2.1 Neurobiologie (S. Schweigler)

3. Das Konstrukt der Sportfreude (S. Schweigler)

4. Freude im Kontext des Schulsports (S. Schweigler)

5. Forschungsmethodik (M. Barbieri)
5.1 Begründung für eine qualitative Herangehensweise (M. Barbieri)
5.2 Erhebungsverfahren (M. Barbieri)
5.3 Interviewleitfaden (S. Schweigler)
5.4 Wahl der Interviewpartner (S. Schweigler)
5.5 Durchführung der Interviews (S. Schweigler)

6. Ergebnisse

Literaturverzeichnis

1. Einleitung (M. Barbieri)

Bewegung ist ein essentieller Bestandteil des Lebens. Forschungen ergaben, dass sich Menschen während der Steinzeit ungefähr 40 bis 50 Kilometer am Tag zu Fuß fortbewegten (vgl. Muster & Zielinski, 2006, S.6). Vergleicht man diesen Wert mit der heutigen körperlichen Aktivität von Jugendlichen und Erwachsenen, so sind deutliche Unterschiede zu erkennen. Laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes (vgl. gbe-bund.de, 2016, o.S.) sind knapp zwei Drittel der Deutschen weniger als zweieinhalb Stunden pro Woche körperlich aktiv. Körperlich aktiv sind diesbezüglich jene Personen, die sich an fünf Tagen pro Woche jeweils für mindestens 30 Minuten körperlich betätigen und ihre Atemfrequenz in dieser Zeit erhöhen (vgl. gbe-bund.de, 2016, o.S.). Dementsprechend ist die Intensität der körperlichen Aktivität, wie sie laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes definiert wird, eher als gering einzustufen. Dennoch ist die Zahl derer, die sich deutlich weniger bewegen sehr hoch.

Die Bedeutsamkeit des Sports für die Gesundheit des Menschen ist unumstritten. Besonders die Effekte auf das Herz-Kreislaufsystem, die Gehirngesundheit sowie den passiven und aktiven Bewegungsapparat werden in einer Vielzahl an Studien hervorgehoben und belegt (vgl. Schulz & Langguth, 2012, S.55ff., Muster & Zielinski, 2006, S.24ff.). Unter Berücksichtigung der geringen körperlichen Aktivität in Deutschland, spielt auch der Sportunterricht in der Schule eine wichtige Rolle. Durch ihn erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mindestens einmal pro Woche körperlich zu betätigen. Dabei sollte eine Unterrichtsstunde im Fach Sport, die meist aus 90 Minuten besteht, eine Bewegungszeit von mindestens 40 Minuten ermöglichen. Somit wird der geringen körperlichen Aktivität effektiv entgegengewirkt. Schon in der Antike stellte die körperliche Erziehung einen wichtigen Aspekt zur Gesamtausbildung eines Individuums dar und auch heute geht man davon aus, dass die „[…] Erziehung zum Sport und durch den Sport“ (Bauer et.al., 2014, S.7, zitiert nach Prohl, 2010) zur Entwicklung persönlicher und sozialer Identität beiträgt (vgl. Bauer et.al., 2014, S.7). Besonders im Jugendalter befinden sich Individuen im ständigen Lernprozess und entwickeln ihre eigene Persönlichkeit. Der US Amerikanische Erziehungswissenschaftler Robert J. Havighurst entwarf diesbezüglich ein Konzept (Havighurst, 1982, o.S.), in dem er den Altersstufen „mittlere Kindheit“, „Adoleszenz“ und „frühes Erwachsenenalter“ unterschiedliche Entwicklungsaufgaben zuschrieb, die zu bewältigen sind (vgl. Fürstler & Hausmann, 2000, S.183.). Dazu zählt Havighurst beispielsweise das Akzeptieren der eigenen körperlichen Erscheinung und die effektive Nutzung des Körpers (vgl. Oerter & Montada, 1998, S.328.). Der Schulsport trägt aktiv zur Lösung solcher Entwicklungsaufgaben bei und ist damit unabdingbarer Bestandteil der Ausbildung einer eigenen Identität. Hurrelmann ging Jahre später der Frage nach, ob diese Lern- bzw. Entwicklungsaufgaben im Hinblick auf die immer moderner werdende Gesellschaft als aktuell anzusehen sind. So wurden die Entwicklungsaufgaben im Laufe der Zeit des Öfteren von unterschiedlichen Erziehungswissenschaftlern ergänzt. Hurrelmann legte den Fokus auf das Erlangen intellektueller sowie sozialer Kompetenz und den Aufbau eines eigenen Werte- und Normensystems (vgl. Hurrelmann, 2013, S.74ff.). Durch das Sporttreiben in der Schule können zum einen soziale Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern gefördert und zum anderen wichtige Werte und Normen vermitteln werden. Der Umgang untereinander spielt dabei eine wichtige Rolle und auch das Akzeptieren von Verhaltens- und Spielregeln ist unabdingbar. Die Schülerinnen und Schüler müssen lernen ihr Verhalten zu reflektieren und angemessen miteinander umzugehen.

Die vorliegende Arbeit wird sich mit dem Thema der Sportfreude im Schulsport befassen. Freude an der Bewegung im Schulsport zu vermitteln, ist von enormer Bedeutung, da sich die Kinder hier in einem Alter befinden, indem beispielsweise ihr Gesundheitsverhalten nachhaltig beeinflusst werden kann. Gelingt es einer Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern Spaß am Sporttreiben zu vermitteln, so beeinflusst dies auch ihre spätere Einstellung und ihr Gesundheitsverhalten im positiven Sinne. Auch auf bildungspolitischer Ebene wird die Sportfreude als wichtiger Indikator für guten Unterricht angesehen.

"Der Sportunterricht leistet einen nicht austauschbaren Beitrag zur Bildung und Erziehung. Er soll bei allen Schülerinnen und Schülern die Freude an der Bewegung und am gemeinschaftlichen Sporttreiben wecken und die Einsicht vermitteln, dass sich kontinuierliches Sporttreiben [...] positiv auf ihre körperliche, soziale, emotionale und geistige Entwicklung auswirkt." (Niedersächsisches Kultusministerium, 2007, S.7).

Das Konstrukt „Sportfreude“[1] kann dabei von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden. Mögliche Einflussfaktoren sind neben der Lehrkraft auch die Rahmenbedingungen des Unterrichts, die Leistungsbewertung, die Sportart oder das Verhalten der Schülerinnen und Schüler untereinander. Die vorliegende Arbeit fokussiert den Einflussfaktor „Schüler untereinander“.

Die Freude am Schulsport korreliert häufig stark mit den sozialen Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern. Besonders die Disparitäten zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen Schülern führen des Öfteren zu Konflikten. Wie bedeutsam der Einflussfaktor „Schüler untereinander“ für die Herstellung und den Erhalt der Sportfreude von Schülerinnen und Schülern ist, und inwieweit dieser seitens der Lehrkraft positiv beeinflusst werden kann, soll herausgestellt werden. Bei der Untersuchung der Einflussfaktoren auf die Sportfreude müssten eigentlich sämtliche Faktoren berücksichtigt werden. Diese Arbeit kann es allerdings nur leisten, auf einen Aspekt näher einzugehen, nämlich auf den sozialen; es soll also der Frage nachgegangen werden, wie sich die einzelnen Schülerinnen und Schüler zu verhalten haben, damit bei jedem Schüler und bei jeder Schülerin aus der Klasse, während des Sporttreibens im Schulsport, Freude aufkommen kann. Die Forschungsfrage die dieser Arbeit zugrunde liegt lautet entsprechend:

"Welche Auswirkung hat das soziale Miteinander der Schülerinnen und Schüler untereinander auf die Sportfreude des Einzelnen und inwiefern können die Schüler ihre Mitschüler durch ihr Verhalten zu größerer Freude am Sport beeinflussen?"

Auf Grundlage von neun Experteninterviews[2], die wir mit Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen einer Haupt- und Realschule durchgeführt haben, werden wir die positiven und negativen Einflüsse, die Schüler aufeinander ausüben, aufzeigen, sowie Ideen herausarbeiten, inwiefern der Einflussfaktor „Schüler untereinander“ positiv beeinflusst werden kann.

2. Was ist Freude und wie entsteht sie? (S. Schweigler)

Die Lernumgebung und der sozial-emotionale Kontext in dem Schülerinnen und Schüler lernen, haben einen wichtigen Einfluss auf die Gedächtnisleistung der Lernenden. Diese Erkenntnis förderte die Gehirnforschung erstmals Ende des 20. Jahrhunderts zu Tage. Seit den 1990er Jahren finden kooperierende Forschungen am Gehirn, zwischen dem Zentrum für Forschung und Innovation im Bildungswesen (CERI) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Deutschland statt, um die Bedingungen für verbesserte Gedächtnisleistungen zu analysieren. (Vgl. Voelcker-Rehage, 2005, S.358-363) Von den Untersuchungen, die die Gehirnforschung und die Erziehungswissenschaften zusammenführen, werden nützliche, möglicherweise handlungsweisende Informationen erhofft, die ins Bildungssystem integriert werden könnten, um dieses effizienter zu gestalten. (Vgl. Spitzer, 2005, S. 2.) Auch die einzelnen Lehrkräfte könnten aus Ergebnissen der Studien Schlüsse ziehen, um die eigene Unterrichtsgestaltung zu verbessern.

2.1 Neurobiologie (S. Schweigler)

Ergebnisse der Gehirnforschung zeigten, dass in einem positiven emotionalen Lernkontext andere Bereiche des Gehirns der Schülerinnen und Schüler aktiviert werden, als es unter herkömmlichen Bedingungen der Fall wäre, bei denen die Schülerinnen und Schüler sich eher unwohl fühlen. Im Bereich des Hippocampus des Gehirns, der für eine langfristige Speicherung des Gelernten zuständig ist, zeigte sich in den entsprechenden Fällen stets eine erhöhte Aktivierung. (vgl. Spitzer, 2005, S.9.) Verschiedenste Studien zur Erinnerungsleistung der Schülerinnen und Schüler lieferten die Ergebnisse, dass der Lerneffekt dann höher war, wenn die zu erlernenden Elemente in einem positiven emotionalen Kontext, bei einer geeigneten Lernatmosphäre vermittelt wurden (vgl. Spitzer, 2005, S. 9.). Die Ergebnisse aus der Gehirnforschung geben Anlass zur Vermutung, dass ebenfalls im Kontext des Sportunterrichts ein gesteigerter Lerneffekt zu erreichen wäre, würde der Unterricht schülernah und zu deren Zufriedenheit gestaltet werden. Die These ist, dass jene Schülerinnen und Schüler, die Freude am Sportunterricht empfinden, bessere Leistungen erzielen und das Gelernte länger im Gehirn speichern, als jene die sich unwohl fühlen. Freude kann also pauschal gesagt dort entstehen, wo positive Gefühle vorherrschen. Wie genau diese Emotion entsteht, ist noch nicht vollständig erforscht. Eine Schlüsselrolle bei der Entstehung spielen allerdings gewisse Botenstoffe, die sich „Opioide“ nennen. Wo genau diese Botenstoffe produziert werden, ist nicht vollends nachgewiesen, jedoch wird angenommen, dass der Hippocampus der Bereich ist, der für die Produktion verantwortlich ist. Die Gehirnforschung hat ergeben, dass beim Empfinden von Freude besonders die Bereiche „Amygdala“ und der „Hippocampus“ des Gehirns stark reagieren. Diese Gehirnregion wird entsprechend das emotionale Gehirn genannt. (Vgl. Spitzer, 2005, S.80.) Dies ist auch der Bereich, der maßgeblich von Stress und Angst beeinflusst wird. Sowohl die Angst als auch die Freude sind Emotionen, die bewirken, dass eine Schwächung der neuronalen Verbindungen entsteht, was einen temporären Verlust des Urteilsvermögens, und der kognitiven Fähigkeiten zur Folge hat (vgl. Spitzer, 2005, S.80.). Freude stellt also einen den Körper maßgeblich beeinflussenden Faktor dar.

Die relevante Frage die sich nun stellt ist, wie und wann ein Mensch Freude empfindet, und ob darauf positiv Einfluss genommen werden kann. Freude entsteht abhängig von den Bedürfnissen der einzelnen Person und kann aus, für Außenstehende, vollkommen unersichtlichen Gründen resultieren. Besonders bei der Betrachtung einer Schulklasse fällt die enorme Heterogenität auf, die sich zum Beispiel durch verschiedenste Geschmäcker ausdrückt, welche die Vermutung nahelegen, dass jeder Schüler und jede Schülerin zu einem anderen Zeitpunkt Freude empfindet und aufgrund unterschiedlichster Faktoren. Bei der Suche nach Einflussfaktoren auf die Sportfreude, zur Verbesserung des Sportunterrichts, darf der Blick nicht vorschnell verengt werden. Während manche Schülerinnen und Schüler, die eher leistungsorientiert sind, Freude verspüren, wenn sie Leistung erbringen können, erfreuen andere Schülerinnen und Schüler sich eher dann des Sportunterrichts, wenn der Leistungsgedanke im Hintergrund steht. Festzuhalten ist auf alle Fälle schon mal, dass die Freude die wohl positivste aller Emotionen darstellt.

3. Das Konstrukt der Sportfreude (S. Schweigler)

Wenn man von Sportfreude spricht denkt man schnell an den Begriff Sportmotivation; also daran, dass eine Person motiviert ist eine sportliche Betätigung aufzunehmen und fortzuführen. Es besteht zwar ein gewisser Zusammenhang zwischen dem Konstrukt der Sportmotivation und der Sportfreude, zumal alle emotionalen Aspekte, wie die Freude am Sport, lange Zeit nicht eigenständig, sondern implizit mit der Sportmotivation in Zusammenhang gebracht wurden (vgl. Pölzer, 1994, S.43). Jedoch liegen diesen Begriffen unterschiedliche Definitionen zugrunde. Die Sportmotivation wird nach Rheinberg als „[…] aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzugs auf einen positiv bewerteten Zielzustand“ definiert (Rheinberg, 2008, S.16). Der Motivation können extrinsische Motive, d.h. von außen bestimmte (z.B. Motivation durch Notengebung), sowie intrinsische Motive, d.h. eine aus sich selbst entstehende Motivation, zugrunde liegen. Die Sportfreude ist entsprechend als bedeutsame Emotion zu verstehen, die im Kontext der Sportmotivation aufzuführen ist (vgl. Fuchs, 1997, S.65ff.). Scanlan und Simons bezeichnen Sportfreude als „a key motivational variable in sport“ (Scanlan & Simons 1992, S.212) die Sport für Menschen erst attraktiv mache (vgl. Scanlan & Simons 1992, S. 212). Die Sportfreude beeinflusse sowohl die Motivation als auch die Volition positiv und trage laut Kleinert et al. (2007) somit zur Aufnahme und Aufrechterhaltung eines Verhaltens bei (vgl. Kleinert et al., 2007, S.44–50). Durch ein motiviertes Sporttreiben wiederum kann die Freude am Sport steigen. Es besteht also eine gewisse Wechselwirkung zwischen Sportmotivation und Sportfreude. McCarthy und Jones (2004) bezeichnen Sportfreude sowohl als erreichbaren Zielzustand, wie auch als eine den Sport selbst beeinflussende Determinante (McCarthy & Jones, 2004, S.158). Der Begriff Sportfreude wäre mit der einfachen Definition „Spaß haben“ oder „Freude empfinden“ nicht ausreichend erklärt. Wankel (1997) verweist auf Studien, die belegen, dass Sportfreude weit über einen Flow-Zustand hinausgeht, der aufgrund gewisser Gefühlslagen, bei Sporttreibenden über eine bestimmte Zeit hinweg vorliegen kann (vgl. Wankel, 1997. S.101). Das Konstrukt der Sportfreude beinhaltet sowohl intrinsische, als auch extrinsische Faktoren, wobei gerade der intrinsische Anteil, der Spaß an der Bewegung und Aktivität selbst, besonders wichtig ist (vgl. Scanlan & Simons 1992, S.204). Der Spaß und die Freude am Sportunterricht sind deshalb von Bedeutung, weil sie dem Schüler eine nachhaltige, gesunde Lebenseinstellung vermittelt werden. Über die sportlichen Ziele hinaus, kann die Steigerung der intrinsischen Motivation zu einer stärkeren positiven Selbstwahrnehmung führen und somit eine Erhöhung der Lebensqualität bewirken (vgl. Rowland & Freedson, 1994, S.669ff.). Dass die extrinsischen Faktoren ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, beschreibt Weiss (2010) in ihrer Veröffentlichung „Motivating Kids in Physical Aktivity“. Auch sie sieht die Sportfreude als eine der bedeutsamsten Komponenten an, die für die Aufrechterhaltung einer sportlichen Aktivität bei Kindern und Jugendlichen zuständig ist. Die Autorin weist darauf hin, dass die Sportfreude durch externe Faktoren wie Peers, Familie und Lehrkräfte beeinflusst werden kann (vgl. Weiss, 2010, S.2). Scanlan und Simons (1992) gehen in ihrem "sport commitment"-Modell der Frage nach, warum Menschen über längere Zeit hinweg eine Sportart ausüben. Dabei steht nicht die Motivation im Vordergrund, also nicht die Frage warum mit einer Sportart begonnen wird, sondern warum die Aktivität aufrecht erhalten bleibt. Scanlan und Simons benennen fünf Hauptkriterien, bei denen im Mittelpunkt der Begriff der Sportfreude steht. Sie definieren die Sportfreude als eine positive gefühlsbezogene Reaktion auf ein bestimmtes Sporterlebnis, bei dem Gefühle wie Freude, Vergnügen und Spaß entstehen. „Sport Enjoyment is defined as a positive affective response to the sport experience that reflects generalised feelings such as pleasure, liking and fun.” (Scanlan & Simons, 1992, S.202-203. Zit nach: Thienes, 2008, S.219). Laut Thienes (2008) handelt es sich beim Konstrukt der Sportfreude um eine "positive emotionale Reaktion auf eine Erfahrung im Bereich des Sports, die in Gefühlsäußerungen wie Freude, Vergnügen (Glück) und Spaß zum Ausdruck kommt." (Thienes, 2008, S.219). Die Sportfreude ist demnach ein positiver emotionaler Zustand, der durch sportliche Aktivität hervorgerufen werden kann und einen motivierenden Effekt auf den Sporttreibenden ausübt. Sie ist eine Emotion, die von Sporttreibenden gerne erlebt wird und damit einen nachhaltigen Effekt bezüglich der individuellen Lebensgestaltung eines Schülers haben kann, und sich damit positiv auf die körperliche, als auch die seelische Gesundheit auswirkt.

[...]


[1] Zur Begriffserklärung siehe Kapitel 3

[2] Zur Begriffserklärung siehe Kapitel 5.2.

Details

Seiten
29
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668603806
ISBN (Buch)
9783668603813
Dateigröße
587 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v377646
Institution / Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Note
1,0
Schlagworte
schüler einflussfaktoren sportfreude

Autoren

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Titel: Schüler untereinander. Einflussfaktoren auf die Sportfreude