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Datenerfassung durch EURODAC. Zur Biometrisierung der europäischen Asylpolitik

Hausarbeit (Hauptseminar) 2016 12 Seiten

Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit

Zusammenfassung

Diese Arbeit setzt sich mit Tendenzen zur Biometrisierung in der europäischen Asylpolitik auseinander. Sie stellt sich dabei grundlegend die Frage, ob Schutzsuchende in Europa unter Generalverdacht stehen. Denn so oder so ähnlich warnen Menschenrechtsorganisationen vor den weiter zunehmenden Befugnissen der EU-Datenbank EURODAC.

Die Speicherung der Daten von Flüchtlingen und Asylsuchenden dient nicht nur dem Asylverfahren an sich. Sie birgt auch die Gefahr, dass nationale Sicherheitsbehörden sie zur großflächigen Überwachung nutzen. Flüchtlinge und Asylsuchende sind gefährdet, als Kriminelle stigmatisiert zu werden und ihre Grundrechte zu verlieren.

Die Erfassung durch EURODAC ist rechtlich umstritten, da sie ein großes Überwachungspotenzial bietet, Grundrechte außer Kraft setzt und sich potenziell entgrenzen kann. Prinzipiell können dann alle Einwanderer der EU erfasst werden. Es scheint sich eine „Datenkrake“ zu bilden mit weitreichenden Konsequenzen für Strafbefugnis und polizeiliche Verfolgung.

Details

Seiten
12
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668538849
ISBN (Buch)
9783668538856
Dateigröße
567 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v376760
Institution / Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen – Politikwissenschaften
Note
1,3
Schlagworte
Biometrisierung Asylpolitik Sicherheitsforschung

Autor

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Titel: Datenerfassung durch EURODAC. Zur Biometrisierung der europäischen Asylpolitik