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Einheitliche Unternehmenssteuern in der EU. Pro und Contra

Hausarbeit 2017 22 Seiten

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. STEUERPOLITIK UND STRUKTUREN IN DER EUROPÄISCHEN UNION
2.1 UNTERNEHMENSBESTEUERUNG
2.2 DIREKTE BESTEUERUNG INNERHALB DER EU

3. STEUERWETTBEWERB
3.1 DAS GRUNDMODELL DES STEUERWETTBEWERBS NACH HAUFLER
3.2 EMPIRISCHE EVIDENZ UND ZUSAMMENHÄNGE DES STEUERWETTBEWERBS
3.3 AFFIRMATIVE SICHT DES STEUERWETTBEWERBS

4. STEUERHARMONISIERUNG
4.1 HARMONISIERUNGSMAßNAHMEN
4.2 DESIGN UND FOLGEN DER GEMEINSAMEN-KONSOLIDIERTEN- KÖRPERSCHAFTSSTEUER-BEMESSUNGSGRUNDLAGE
4.3 ANTI- BASE EROSION AND PROFIT SHIFTING

5. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

Anhang

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die immer weiter voranschreitende Integration der Faktor- und Gütermärkte innerhalb der Europäischen Union (EU), erleichtert vor allem die grenzüber- schreitende Bewegung mobiler Kapitalfaktoren. Durch die Mobilität der Kapital- faktoren in Verbindung mit den in der EU existierenden unterschiedlichen Steuersystemen, werden die perfekten Voraussetzungen für einen Steuerwettbewerb zwischen den EU-Mitgliedsstaaten auf der einen und eine dadurch ermöglichte Steuervermeidung der Unternehmen auf der anderen Seite geschaffen. Dabei divergieren die Meinungen über die Auswirkungen des Steuerwettbewerbs zwischen den EU-Mitgliedsstaaten und rufen häufige Debatten über eine Harmonisierung der Unternehmensbesteuerung hervor. Dementsprechend hat die nachstehende Ausarbeitung zum Ziel, die Vor- und Nachteile einer einheitlichen Unternehmens- besteuerung innerhalb der EU zu untersuchen und zu prüfen, inwieweit die Harmonisierung ein probates Mittel zur Lösung dieser Problematik ist.

Im ersten Kapitel soll vornehmlich die Struktur der Steuerpolitik innerhalb der EU sowie die Unternehmensbesteuerung erläutert werden um anschließend die Auswirk- ungen der nicht vorhandenen einheitlichen direkten Besteuerungsregeln aufzuzeigen. Das zweite Kapitel widmet sich dem Steuerwettbewerb in der EU. Es wird zunächst der Begriff des Steuerwettbewerbs definiert und seine Entstehung am Fallbeispiel von Deutschland dargestellt. Anschließend wird das Grundmodell des Steuerwett- bewerbs nach Haufler (2001) theoretisch reflektiert. Hierdurch wird die negative Beziehung zwischen inländischen Steuern und Kapitalstock belegt. Nachfolgend sollen die empirische Evidenz des Steuerwettbewerbs, anhand des EATR am Beispiel von Deutschland, EU28 und den USA, dargestellt und ihre Folgen untersucht werden. Danach erlogt die affirmative Sicht des Steuerwettbewerbs, die die Theorie der „stillen Harmonisierung“ verfolgt.

Im dritten Kapitel wird die Steuerharmonisierung als möglicher Lösungsansatz für die durch Steuerwettbewerb entstehenden negativen Effekte vorgestellt und ein abrissartiger Überblick über die erfolgten Harmonisierungsmaßnahmen dargeboten. Die in den nächsten Punkten vorgestellte Gemeinsame-Konsolidierte- Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage und die Anti-Base-Erosion and Profit Shifting stellen dabei zwei explizite Harmonisierungsansätze dar.

2. Steuerpolitik und Strukturen in der Europäischen Union

Im Europäischen Vertrag wurden gemeinsame wirtschaftliche Ziele vereinbart um die Schaffung eines gemeinsamen Marktes, eines hohen Beschäftigungsniveaus, einer konstanten Preisstabilität sowie eine europaweite Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen und bestehende Divergenzen abzubauen. Im Bezug auf die Steuerpolitik innerhalb der Europäischen Union (EU) soll eine effiziente Besteuerung dazu führen, dass die ökonomischen Unternehmensentscheidungen nicht verzerrt werden (vgl. Sassi 2009: 19). Die Steuerpolitik in Europa lässt sich in drei Punkte unterteilen, die Initiative, die Beratung und letztlich die Entscheidung. Bei diesen drei Segmenten sind nur der Rat der Europäischen Union, die Europäische Kommission und das Europäische Parlament direkt involviert. Bei einem neuen Anliegen beauftragt die Kommission die Generealdirektion mit der Gestaltung eines Lösungsentwurfs. Für die Entwurfsplanung der Genrealdirektion werden häufig externe Fachleute oder Spezialisten zu Rate gezogen. Nach Fertigstellung des Entwurfs wird dieser, dank des Initiativrechts, von der Kommission an den Ministerrat übermittelt. Trotz der Tatsache, dass der Rat das höchste Entscheidungsorgan ist, muss er die unterschiedlichen nationalen Interessen der Mitgliedstaaten bei seiner Entscheidungsfindung berücksichtigen. Bevor ein Entwurf jedoch endgültig verabschiedet wird, nimmt das Europäische Parlament noch einmal Stellung dazu (vgl. Schewe 2007: 5-6).

2.1 Unternehmensbesteuerung

Unter dem Begriff der Unternehmensbesteuerung werden alle Steuern verstanden die ein Unternehmen zu entrichten hat. Im Fall der Unternehmensbesteuerung sollen insbesondere Steuerpolitisch getroffene Änderungen die Unternehmen in ihrer wirtschaftlichen Entscheidungsfindung nicht beeinflussen. Diese Vorgabe soll für Entscheidungsneutralität auf Unternehmensseite sorgen. Es bleibt zu Beachten, dass nach dem in der europäischen Union vorherrschenden Subsidiaritätsprinzip, in die nationale Steuersouveränität nur dann eingegriffen werden darf, wenn auf nationaler Ebene unlösbare Probleme vorliegen. Somit kann die Vorgabe der EU, Steuer- politisch nicht in die Investitionsentscheidung von Unternehmen einzugreifen, nur auf nationaler Ebene erfüllt werden (vgl. Sassi 2008: 19; Schewe 2007: 5-6). Bei den vorherrschenden Besteuerungsprinzipien kann im Allgemeinen zwischen dem Wohn- sitzland- und dem Quellenlandprinzip unterschieden. Also der Entscheidung ob das Kapitaleinkommen im Land in dem das Unternehmen seinen Wohnsitzes hat oder im Land wo die Einkommen generiert wurde besteuer wird (vgl. Eggert 2002: 36)

Beim Thema Besteuerung von Unternehmen auf EU-Ebene ist es unerlässlich die Begriffe der Bemessungsgrundlage und der Körperschaftssteuer/ Körperschafts- steuersysteme (KSt.-Systeme) zu klären. Bei der Bemessungsgrundlage, welche als monetäre Einheit zur Berechnung der Steuern als Grundlage dient, kann ein Staat durch Einflussnahme, in Form von Abschreibungsregeln und Steuerermäßigungen, die zu versteuernden Unternehmens-gewinne maßgeblich. Die Körperschaftssteuer dagegen kann als Einkommenssteuer für Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen betrachtet werden. Sie ermöglicht die Besteuerung von Unternehmensgewinnen bevor diese als Dividende an die Anteilseigner ausgeschüttet werden, was sie letztlich insbesondere für multinationale Unternehmen interessant macht. Innerhalb der EU- Mitgliedsstaaten sind unterschiedliche KSt.- Systeme vorzufinden, diese können jedoch zu dem klassischen KSt.-Systeme und die Doppelbesteuerung minderndes oder vermeidendes System zusammengefasst werden. Das klassische Körperschaftssteuersystem unterwirft die ausgeschütteten Gewinne einer Doppelbelastung, da die Gewinne einer Gesellschaft der Körperschaftssteuer und die Dividende der Anteilseigner der Einkommensteuer unterliegen. Im Gegensatz zu dem klassischen System wird die Doppelbesteuerung bei den anderen beiden System verringert oder vermieden. Dort werden entweder die Gewinne der Gesellschaft, unter Berücksichtigung der ausgeschütteten Dividende oder die Dividende der Anteilseigner unter Beachtung der Körperschaftssteuer mit entsprechend niedrigeren Steuersätzen belastet. Es kommt zu einer Senkung der Steuerbelastung durch die Reduzierung der Körperschafts- oder Einkommenssteuer (vgl. Dinkelbach 2010: 262-263). Konkret erfolgt bei dem Doppelbesteuerung mindernden System auf der Unternehmensebene ein Dividendenabzug oder ein gespaltener Satz auf Gesellschafterebene dagegen kommt es zum Teilanrechnungs- verfahren oder dem Shareholder Relief. Das Doppelbesteuerung vermeidende System unterscheidet sich auf der Unternehmensebene nicht, aber auf der Gesellschafterebene. Dort gib es das Vollanrechnungs oder Dividenendfreistellungs- verfahren. Von den Körperschaftssteuersystemen sind nur das Anrechnungs-, Dividendenabzugs- und Freistellungsverfahren dazu im Stande die Doppelbelastung zu vermeiden. Da bei ihnen die Steuerbelastung nur durch die Körperschaftsteuer oder Einkommenssteuer, jedoch nicht durch beide, zum Tragen kommt. In den anderen Fällen wird die Doppelbesteuerung nur zum Teil oder gar nicht vermieden. Eine Europa-Tauglichkeit wird allen, bis auf dem Anrechnungsverfahren, attestiert (Scheffler 2016: 251).

2.2 Direkte Besteuerung innerhalb der EU

Innerhalb der Europäischen Union (EU), in der insbesondere die wirtschaftliche Integration sehr fortgeschritten ist, existiert für die Verbrauchssteuer eine Gemeinschaftsgesetzgebung und für die Mehrwertsteuer ein Mindeststeuersatz. Lediglich bei der direkten Besteuerung gibt es keine unmittelbare europäische Rechtsvorschrift, die die Besteuerung regelt. Ein Eingreifen in die direkte Besteuerung wäre nur auf Grundlage von Artikel 115 AEUV, in Ausnahme-fällen, möglich. Daher bleibt in diesem Punkt die Steuerautonomie der einzelnen Staaten im Bezug auf Steuersätze, Bemessungsgrundlage und Gewinnermittlungsvorschriften bestehen. Diese Tatsache löst immer wieder eine Debatte über die Notwendigkeit einer einheitlichen Regelung der direkten Steuern auf EU Eben aus. Insbesondere bei der Kapitaleinkommenssteuer, mit einem Betrachtungsschwerpunkt auf die Besteuerung von Unternehmensgewinnen, sind starke Schwankungen zwischen den Mitgliedsstaaten festzustellen (vgl. Seidl/ Wigger 2013: 14). Der Unterschied kann darauf zurückgeführt werden, dass Staaten mit Hilfe der Besteuerung die Standortwahl, das Investitionsvolumen, die Finanzierungsstruktur und den Gewinnausweis der Unternehmen beeinflussen wollen. Der OLI-Theorie zufolge bestehen drei Gründe für die Wahl des Unternehmensstandortes im Ausland: Ownership- Advantage, Location- Advantage und Internalization- Advantage. Von diesen drei Gründen kann ein Staat insbesondere die Location- Advantage, durch Zölle oder Steuern, beeinflussen. Da insbesondere Steuern sowohl die Kapitalkosten als auch die ökonomische Rente aus Unternehmenssicht negativ beeinflussen, ist hier ein strategisches verhalten der Politik zu erwarten. Nach Haucap (2010: 4) kann Ländern im Extremfall eine „Baggar-Thy-Neigbor“ Strategie vorgeworfen werden, was den Versuch widerspiegelt seinen Nachbarn durch strategisches Verhalten zum Bettler zu machen. Senkt ein Staat seinen Steuersatz unter das Niveau seiner Nachbarländer, wirkt er für Unternehmensstandortentscheidung attraktiver als seine Nachbarländer. Die steigende Unternehmenszahl führt wiederum zu einer größeren Steuerbasis, die durch Ansiedlung neuer Steuerzahler, Arbeitsplätze und Kapital gewährleistet wird. Die Anpassung des Steuersatzes kann auch als protektionistische Maßnahmen gedeutet werden, die eine Abwanderung der heimischen Unternehmen in Niedrigsteuerländer verhindern soll. Ungeachtet der Beweggründe bleibt zu bedenken, dass divergierende Steuersätze zu einem Steuersenkungswettbewerb führen kann (vgl. Mors 2007:66; Finke 2013:7).

3. Steuerwettbewerb

Der Begriff des Steuerwettbewerbs kann als Konkurrenzkampf der einzelnen Länder um mobile Ressourcen verstanden werden, dabei dienen die nationalen Steuerrechts- systeme als Werkzeug. Ein gutes Beispiel für Steueranpassungen hervorgerufen durch Steuerwettbewerb liefert uns Deutschland. Bis zum Jahr 2000 galt Deutschland mit einer tariflichen Belastung von bis zu 50% als eines der Hochsteuerländer weltweit. Um im Vergleich zu seinen Nachbarländern weiterhin für Unternehmen und Investition attraktiv zu bleiben musste Deutschland zwei große Steuerreformen vornehmen. Daher wurde 2001 in Deutschland das Steuersenkungsgesetz (StSenkG) implementiert. Dieses beinhaltete im einen Wechsel vom körperschaftssteuerlichen Anrechnungsverfahren hin zum Shareholder-Relief-Ansatz in Gestalt des Halb- einkünfteverfahrens. Dem ungeachtet erwiesen sich die getätigten Reformen im internationalen Vergleich als unzureichend. Die tarifliche Belastung, insbesondere für Kapitalgesellschaften, war in Deutschland noch immer überdurchschnittlich hoch. Aus diesem Grund wurde 2008 das Unternehmenssteuerreformgesetz verabschiedet. Das Beinhaltete die Anpassung des zuvor implementierten Share- holder-Relief-Ansatzes. Hierbei wurde die Steuerbelastungen für Kapital- gesellschaften von 25% auf 15% gesenkt und das Halbeinkünfteverfahren durch das Teileinkünfteverfahren und die Abgeltungsteuer ausgetauscht. Auch diese Maßnahme reichte nicht aus und Deutschland blieb weiterhin im EU-Vergleich ein Hochsteuerland, allerdings sind die Unterschiede nicht mehr ganz so drastisch (Spengel at al. 2015:5-6).

3. 1 Das Grundmodell des Steuerwettbewerbs nach Haufler

Im nachfolgenden Abschnitt soll das Grundmodell des Steuerwettbewerbs nach Haufler (2001: 61-63) reflektiert werden. Das Modell betrachtet eine Welt die aus N identischen Ländern, dabei ist N 1,…, , besteht und somit jedes Land an der Weltbevölkerung ausmacht. Für die weitere Betrachtung wird jedes Land durch einen repräsentativen Haushalt, der eine Faktorausstattung von einer Einheit Arbeit und ݇̅ Einheiten Kapital besitzt, dargestellt. Die Faktorbewegung zwischen den Ländern ist bei diesem Modell nur für das Kapital möglich. Zusätzlich wird bei jeder repräsentativen Volkswirtschaft i von einem Kapitaleinsatz ݇̅ ausgegangen, daraus ergibt sich ein Weltkapitalstock (ഥ). Dadurch kann die Kapitalmarkträumungsbedingung wie folgt dargestellt werden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die sich hieraus für jedes Land ergebende identische Produktionsfunktion und ihre partiellen Ableitungen nach ݇ sehen wie folgt aus: [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]. Nun wird die Annahme getroffen, dass jedes Land eine Steuer auf das Einkommen in dem Land in dem es erzielt wird erhebt (Quellenbesteuerung ( ) ). Dadurch ergibt sich im Land i eine Nettoertragsrate der Investition von (݇ ) - . Aus der Sicht eines Landes i lautet die Arbitrage-Bedingung somit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dabei sind die Nettoerlöse der Investition gleich dem Nettozins R ( ,…, ) der

ebenfalls für alle Länder identisch ist, allerdings sind die Länder im Stande das Weltzinsniveau durch ihre steuerpolitischen Entscheidungen zu beeinflussen. Die implizite Differentiation der Arbitrage Bedingung in (1.1), zeigt dabei den eigenen steuerpolitischen Einfluss auf den Kapitalstock des Auslandes und Inlandes.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Da von identisch Volkswirtschaften ausgegangen wird kommt es durch differenzieren der Kapitalmarkträumungsbedingung (1.0) zum folgenden Ergebnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Durch Substitution von Gleichung (1.2) und (1.3) in Gleichung (1.4) und eine

anschließende Umformung, ergibt sich das Weltzinsniveau in Abhängigkeit des

inländischen Steuersatzes.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Gleichung (1.5) verdeutlicht, dass ein Anstieg des Steuersatzes im Inland zu einer Reduktion der inländischen Kapitalnachfrage und folglich auch des Weltzinsniveaus führt. Dabei sinkt das Zinsniveau stärker, unter der Annahme identischer Länder, je niedriger die Länderzahl (N). Das Ergebnis aus (1.5) kann in die Gleichungen (1.2)

[...]

Details

Seiten
22
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668539235
ISBN (Buch)
9783668539242
Dateigröße
969 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v376710
Institution / Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
2,0
Schlagworte
UNTERNEHMENSBESTEUERUNG DIREKTE BESTEUERUNG INNERHALB DER EU STEUERWETTBEWERB STEUERHARMONISIERUNG GEMEINSAMEN-KONSOLIDIERTEN- KÖRPERSCHAFTSSTEUER-BEMESSUNGSGRUNDLAG (GKKB) ANTI- BASE EROSION AND PROFIT SHIFTING

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