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Zigeuner im 17. und 18. Jahrhundert. Bild, Umgang und geschichtliche Entwicklung

Hausarbeit 2015 14 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte

Zusammenfassung

„Wie noch zu zeigen sein wird, ist die Geschichte […] [der Zigeuner] zum großen Teil eine Geschichte der Stigmatisierung, Unterdrückung, und Verfolgung.“ Mit diesem Zitat bringt Walter Kiefl die wichtigsten Aspekte der „Zigeunergeschichte“ auf den Punkt. In dieser Arbeit sollen genau diese Faktoren genauer betrachtet werden. Um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen, fokussieren sich die Ausführungen ausschließlich auf das 17. und 18. Jahrhundert.

Zu Beginn wird auf das Bild und somit den Stereotyp „Zigeuner“ eingegangen. Fragen wie “Durch welche Eigenschaften setzt sich der Stereotyp zusammen?“, „Welche typischen Berufe werden den „Zigeunern“ zugeschrieben?“ und „Ist zusätzlich zur Stereotypisierung auch eine Stigmatisierung zu erkennen?“ sollen hierbei beantwortet werden. Im zweiten Teil geht es um den Umgang mit „Zigeunern“ in der bereits erwähnten Zeitspanne. Dabei wird auf die Rolle der „Zigeuner“ im Militär eingegangen und erläutert, inwiefern die „Zigeunergesetze“, die bereits im 15. Jahrhundert erlassen wurden, während und nach dem Dreißigjährigen Krieg umgesetzt worden sind. Im weiteren Verlauf soll die Frage „Was geschah nach dem Krieg und wie nahmen die Verfolgungswellen ihren Anfang?“ beantwortet werden. Im letzten größeren Abschnitt werden die Entwicklungen des 18. Jahrhunderts untersucht, wobei der Wandel zwischen Ausrottungs- und Siedlungspolitik eine wichtige Rolle spielt.

Details

Seiten
14
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668540576
ISBN (Buch)
9783668540583
Dateigröße
592 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v376632
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1,7
Schlagworte
Zigeuner 17. Jahrhundert 18. Jahrhundert Stereotyp Entwicklung Dreißigjähriger Krieg

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Titel: Zigeuner im 17. und 18. Jahrhundert. Bild, Umgang und geschichtliche Entwicklung