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Die politische Theorie von Carl Schmitt in Kunst und Kultur

Essay 2014 6 Seiten

Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe

Zusammenfassung

Dieser Essay nähert sich dem Text „Der Begriff des Politischen“ von Carl Schmitt aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive. Dabei überprüft er, inwiefern die bei Schmitt entworfene politische Theorie auf die Bereiche der Kunst beziehungsweise der Literatur anwendbar ist.

Carl Schmitt verortet die „Spezifik“ des Politischen in einer Feind-Freund-Unterscheidung. Nach Carl Schmitt setzt der Staat den Begriff des Politischen voraus. Er verteidigt die „Autonomie des Politischen“, denn die Differenzierung von Freund und Feind ist selbständig und befindet sich in einem analogen Verhältnis zu anderen Bereichen und Gegensätzen, sie ist ein „Primat“ des Politischen.

Da die Freund-Feind-Unterscheidung ihre Zuspitzung im Ernstfall, also im Krieg erreicht, entkräftet die Differenz von Freund und Feind alle anderen Differenzen. Die Selbständigkeit des Politischen impliziert zugleich, dass alle Konflikte und Differenzen politisierbar sind, sofern sie in einem Antagonismus kulminieren, da das Politische auf jegliche Bereiche menschlichen Lebens Bezug nehmen kann. Da sich die Freund-Feind-Unterscheidung in der Regel auf Staaten oder Nationen bezieht, also politisch existierende Völker, basiert sie auf Entitäten und zieht Grenzen zwischen diesen.

Details

Seiten
6
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668538382
ISBN (Buch)
9783668538399
Dateigröße
379 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v376607
Institution / Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Note
1,3
Schlagworte
Politische Theorie

Autor

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Titel: Die politische Theorie von Carl Schmitt in Kunst und Kultur