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Die Problematik und die Möglichkeiten der höfisch-humanistischen vita mixta am Beispiel Ulrichs von Hutten

Hausarbeit 2013 19 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hofkritik im Spiegel des Gelehrtenideals: Die Tradition der Hofkritik und die Praxis der vita contemplativa bei namhaften Humanisten

3. Ulrich von Hutten als Humanist im Dienste des Hofes – der Pionier für eine neue Humanismusidentität?
3.1. Die Problematik der vita activa und vita mixta im Hintergrund des humanistischen Ethos
3.2. Die vita mixta als praktische Lebensform für den gelehrten Humanisten
3.3. Die Möglichkeiten einer vita mixta für Humanismus und Hof

4. Fazit

5. Bibliographie

1. Einleitung

Die Biografie Ulrichs von Hutten (1488-1532) lässt sich kaum ohne anfängliche Irritation lesen – zumindest nicht wenn man mit dem Renaissance-Humanismus seiner Zeit bekannt ist. Als Mitglied der Elite des deutschen Humanismus und zugleich juristischer Rat im Dienst am Hof des Fürsten Albrechts von Brandenburg in Mainz, lebte er zwei Identitäten, die in ihrem Wesen maßgeblich miteinander zu korrelieren schienen. Der Humanismus, nicht nur in seinem 'Geburtsland' Italien, sondern auch in Deutschland, errichtete sich als exklusiver Zirkel auf exklusiven Idealen. Wegen dieser Ideale war es nicht üblich, einen Posten bei Hof anzunehmen, man lehnte als Humanist den Dienst am Hof weitgehend ab, da dieser für die Humanisten ein Ort war, der in vielerlei Hinsicht dem „klassischen“ humanistischen Ideal widersprach. Deshalb widmete man sich als Humanist in der Regel bevorzugt dem humanistischen Wirken abseits der Öffentlichkeit, lebte eine 'klassische' vita contemplativa . Der Geschichtswissenschaft sind zahlreiche namhafte deutsche Humanisten bekannt, die eine Karriere am fürstlichen Hof zugunsten des kontemplativen Gelehrtendaseins versagten, mehr noch: die Gelehrtengeschichte beeindruckt mit einer langen Tradition der Hofkritik. In Anbetracht dessen, ist es umso erstaunlicher, dass sich Ulrich von Hutten gegen diese exklusive Konvention vita contemplativa (oder auch vita studiosa ) entschied als er in den Hofdienst trat. Aus dem Inhalt des Briefes an den Humanisten Willibald Pirckheimer von 1518 wird deutlich, dass Huttens Ausnahmestellung als Gelehrter und Höfling im humanistischen Gefüge der Frühen Neuzeit nicht funktionierte, ohne Probleme der 'Doppelidentität' offenzulegen: Seine exzeptionelle Lebensführung führte zu offener Kritik, gegen die sich Hutten in jenem Brief nicht nur verteidigte, sondern sie gar zurückwies. Um zu verstehen, wie es für Hutten zu so einer prekären Lage kommen konnte, muss man zuerst die im Allgemeinen herrschende Einstellung der Gelehrten zur der Institution Hof beleuchten, um anschließend der Problematik der vita activa bzw. - in Huttens Fall – vita mixta im Lichte des 'klassischen' Gelehrtenideals gewahr zu werden. Da der Pirckheimer-Brief hierfür ein hohes Erkenntnispotenzial bietet, soll er als historische Quelle herangezogen werden. Sodann soll untersucht werden - und dies soll den Hauptteil dieser Arbeit einnehmen - , mit welcher Argumentation Ulrich von Hutten seinen genus vitae verteidigte und unter welcher Motivation er diesen lebte. Für diese Analyse soll grundlegende Forschungsliteratur zum Thema Humanismus und Hof zu Rate gezogen werden. [1]

2. Hofkritik im Spiegel des Gelehrtenideals: Die Tradition der Hofkritik und die Praxis der vita contemplativa bei namhaften Humanisten

„ Exeat aula, qui vult esse pius “ - „Wer rechtschaffen sein will, verlasse den Hof“. [2] Dieses Zitat des römischen Dichter Lukan aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. bezeugt nicht nur die negative Einstellung des Gelehrten zum Hof, sondern zeigt auch, dass die Kritik am Hof nicht erst mit dem frühneuzeitlichen Humanismus seinen Anfang nahm, [3] sondern auf einer längeren Tradition beruht. Die Hofkritik als literarische Gattung hingegen entstand im 12. Jahrhundert als Reaktion des Klerus, der als Teil des sich aufwendiger entwickelten Hoflebens „in einem nicht auflösbaren Widerspruch zwischen Amt und Neigung, Pflicht und besserem Wissen“ stand. [4] Angeprangert wurde der Hof stets mit topischen Vorwürfen: als ein Ort voller schlechter Charaktere und Sitten wie Schmeichelei, Verstellung, Intregantentum, Unzucht und Ausschweifung, [5] des Weiteren Ehrgeiz, Besitzgier, Bestechlichkeit, Prasserei, und die unberechenbare Launenhaftigkeit des Fürsten, und – besonders prekär - Unruhe und Chaos. [6] All diese Verhaltensnormen gingen gegen jede christliche Tugend und jedes Ideal – nicht nur des Klerus, sondern auch des christlichen Humanismus, denn „[w]urde höfisches Leben am Ideal der Nachfolge Christi gemessen, nahmen Hof und höfische Lebensführung noch verächtlicher Züge an.“ [7] Gelehrte wie Theologen, Moralisten und Literaten des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit nutzten deshalb das Zitat Lucans als moralischen Imperativ für die eigene Lebensführung, der ihnen gebot, sich vom Hof - obgleich geistlicher oder weltlicher Fürsten – fernzuhalten. [8]

So wundert es wenig, dass auch führende Köpfe des Renaissance-Humanismus ein Leben abseits des 'tückischen' Hofes, ein Leben in Kontemplation als das bessere proklamierten und auch praktizierten, vor allem da vita contemplativa nicht nur allein die Praktik eines zurückgezogenen, einsamen Lebens als Gegenpol zum aktiven Leben bei Hofe per se bedeutet, sondern vor allem ein zurückgezogenes Leben im Sinne des Studiums, für den Geist, den Intellekt, und die Wissenschaft: ein Leben für die Bildung in – meist antiker - Literatur, Philosophie Religion und Natur. [9]

Erasmus von Rotterdam, ein besonders großer Name in den europäischen Humanistenkreisen der frühen Neuzeit, versuchte, wo ihm nur möglich, Distanz zum Hof zu wahren. In Lob der Torheit und der Institutio Principis Christiani übte der Humanist selbst Kritik und begründete diese mit großteils christlichen Argumenten [10] , gab im zweiteren Werk gar ein pädagogisches Konzept, das den Gegenpol zu sittlich verdorbenen Hofgesellschaft bilden, und bei der Herrschererziehung als Leitfaden zu Rat gezogen werden sollte. [11] Entstanden ist die Schrift nach Erasmus' enttäuschender Erfahrung am Hof des englischen Königs Heinrich VIII. 1516. [12] Auch die vorherige Zeit im Dienste des des Bischofs von Cambrai, für den er von 1493 bis 1495 als Sekretär arbeitete, prägte Erasmus Wunsch nach Kontemplation, denn „Erasmus lernte dort das strapaziöse Hofleben kennen, und in der idyllischen Vorstellung eines stillen Gartenhauses und und eines philosophischen Freundeskreises am Anfang des Dialogs „Antibarbari“ [13] , der damals entstand, spiegeln sich (…) die Enttäuschung über das Leben in der politisch-höfischen Sphäre und der Wunsch nach einer anderen Lebensweise.“ [14]

Auch wenn Erasmus zwar Zeit seines Lebens in Kontakt mit dem Hof blieb - als Korrespondent und Berater beispielsweise, hielt er sich vom Hofleben doch fern. Die Summe dieser Dinge ließ Erasmus zum Vorbild [15] für viele Humanisten werden, die ebenfalls die vita contemplativa praktizierten. Als zweiter Repräsentant der vita contemplativa soll Hieronymus Wolf (1516-1580) dienen. Anders als Erasmus von Rotterdam, begründete Wolf seine Präferenz des privaten Lebens gegenüber dem öffentlichen, aktiven Leben bei Hof nicht mit christlicher Tugend, sondern mit seiner simplicitas scholastica [16] , die ihn – nach eigenen Angaben - für das aufreibende Hofleben ungeeignet machte. Wie Erasmus suchte auch Wolf die Einsamkeit, um ungestört seiner humanistischen Gelehrsamkeit nachgehen zu können. Er führte aber zusätzlich noch aus, dass er den Posten als Hofsekretär deshalb verlassen habe, weil er die höfische Indulgenz, d.h. die üppigen Gastmähler mit Wein, gutem Essen sowie dem höfischem Luxus für ein simples Leben an einer Schule, für das asketische, abstinente Leben eines Gelehrten, zugunsten seines Geistes eintauschen wollte. [17] Der wohl wichtigste Repräsentant der vita contemplativa war der italienische Humanismusbegründer Francesco Petrarca (1304-1374). In mehreren eigens dafür verfasstes Traktaten – den Schriften De otio religioso, Secretum und De vita solitaria, sprach er sich ausdrücklich für das kontemplative Leben aus, während er das öffentliche ablehnte. [18] Den Ursprung hat das kontemplative Ideal aus der Antike: philopsophische Weltanschaungen und antike Persönlichkeiten als deren Vertreter dienten Petrarca wie auch sicherlich allen anderen humanistisch Gelehrten als Vorbilder, denn die Beschäftigung mit antiker Literatur war nicht nur aus künstlerischer Sicht fast 'Pflicht' für einen Humanisten: sie war für die spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gelehrten auch deshalb wichtig, „da sie in der Beschäftigung mit antiker Literatur eine Anleitung sahen, die sie vor einem Schiffbruch auf dem stürmischen Meer des Hofes [19] bewahren konnte.“ [20] In De vita solitaria beispielsweise führt Petrarca zahlreiche Philosophen, Dichter, Rhetoren und römische Kaiser auf, die ihm als ethisches Vorbild für ein kontemplatives Leben in der Abgeschiedenheit dienten. [21] So zitierte Petrarca mehrfach Horaz, Seneca, Ovid und Livius hinsichtlich ihrer stoischen Beschäftigung mit dem otium. [22] Cicero beispielsweise wurde ebenfalls zitiert, auch wenn dieser - eigentlich ein herausragender römischer Politiker, der Zeit seines Lebens in der Öffentlichkeit wirkte – erst im Exil den Wert des „ otio literato“ [23] erkannte. [24]

Gerade wegen seiner herausragenden Rolle als einer der ersten Humanisten, diente auch Petrarca, wie Erasmus, vielen Humanisten als Vorbild, die sein Werk nicht nur als ein künstlerisches Werk, sondern sicherlich auch als Modell für ihr eigenes Leben lasen.

3. Ulrich von Hutten als Humanist im Dienste des Hofes – der Pionier für eine neue Humanismusidentität?

Im Lichte der Reihe der namhaften Humanisten, die eine vita contemplativa lebten, ja den den Hof vielmehr kritisierten, fiel Ulrich von Hutten mit seinem Eintritt in den Dienste des Erzbischofs Albrecht von Brandenburg aus der 'klassischen Gelehrtenrolle'; vor allem, da er damit nicht nur eine vita acitva bzw. vita mixta praktizierte, sondern sich zudem auch selbstbewusst und öffentlich gegen eine vita contemplativa und für eine aktive Lebensform für die Humanisten aussprach. In diesem zweiten T eil dieser Arbeit soll deshalb geprüft werden, ob Hutten – angesichts der langen hoffeindlichen Einstellung der Gelehrten, repräsentiert von einigen namhaften Humanisten, die die Standards in den Humanistenkreisen zu setzten vermochten - als Pionier für die vita mixta angesehen werden kann, eine Lebensform, die eine praktizierbare Vereinigung von Humanismus und Hofdienst erlaubte.

3.1. Die Problematik der vita activa und vita mixta im Hintergrund des humanistischen Ethos

Ulrich von Hutten ist bereits in jungen Jahren in den Hofdienst des Mainzer Bischofs getreten. Nach dem Rechtsstudium in Italien, - ein Aufenthalt, den er zugleich für Studien in Griechisch und Latein nutzte - kehrte Hutten 1517 nach Deutschland zurück. Auf Empfehlung des Förderers von Hutten, Eitelwolf von Stein, hatte Albrecht Hutten eine Ratsstelle an seinem Hof zugesichert, sobald er nach Beendigung seiner Studien aus Italien zurückgekehrt sein würde. [25] Von Maximilian I. mit der Dichterlorbeer gekrönt und von Erasmus von Rotterdam in Hochachtung gelobt [26] , hatte Hutten bei seiner Rückkehr bereits eine hohe Reputation. Eine Anstellung abseits des Hofes hätte für Hutten – wenn er eine angestrebt hätte – im Prinzip kein Problem bedeuten sollen. Hutten entschied sich jedoch bewusst für den Hof Albrechts von Brandenburg und damit für ein Leben, das dem 'klassischen', kontemplativen Gelehrtenethos widersprach. Dass Huttens Entschluss nicht ganz ohne Konsequenz für ihn blieb, zeigt Huttens Brief an seinen Freund Willibald Pirckheimer vom 25. Oktober 1518. Diesem Brief ging ein Brief Pirckheimers vorher, der uns leider nicht erhalten geblieben ist. Teile seines Inhaltes lassen sich jedoch aus jenem berühmten Antwortbrief Huttens schließen. Für die Geschichtswissenschaft ist dieser Brief Huttens deshalb von besonderem Wert, da er sich als „Akt der Selbstreflexion und Selbstfindung“ begründet [27] - denn Hutten verfasste seinen Brief zur Verteidigung und Begründung seiner Entscheidung für den Hofdienst. Daraus lässt sich schließen, vor welchen Vorwürfen sich Hutten rechtfertigen musste, womit wiederum klar wird, gegen welche Ideale Hutten im Besonderen 'verstoßen' hat. Da Pirckhheimer klassischerweise öffentliches Leben und humanistische Studien als einander ausschließend ansah und als Vertreter der vita contemplativa diese als ideale Lebensform für einen Humanisten betrachtete [28] , soll er in der folgenden Analyse des Briefes Huttens das damalige Gelehrtenideal der Humanisten repräsentieren (denn bisher wurde nur dargestellt, dass die namhaften Humanisten die vita contemplativa praktizierten, jedoch nicht wieso) und somit aufzeigen, wieso Huttens Leben, seine Überzeugung und seine Identität(en) problematisch im Spiegel dieses Ideals waren. In dem Brief an seinen Freund Pirckheimer schreibt Ulrich von Hutten also:

„[W]arum läßt du mich nicht am Hofe heranreifen, sondern willst mich daran hindern, in überhaupt zu betreten? [...] Gewiß, du hältst mich für die Hofgeschäfte untauglich und willst mich mit dem Eifer eines Freundes vor vielen Unheil bewahren, das mich dort erwartet […]. Sollte ich […] - wie du mahnst – den Musen leben? […] Laßt […] meinen unruhigen Geist und beweglichen Geist etwas ermüden, bevor er jene Ruhe verdient, zu der du mich […] mahnst.“ [29]

[...]


[1] Vor allem: Kiesel, Helmuth: 'Bei Hof, Bei Höll. Untersuchungen zur literarischen Hofkritik von Sebastian Brant bis Friedrich Schiller, (Studien zur deutschen Literatur Bd. 60), Tübingen, 1979., Kristeller, Oskar: The Active and the Contemplative Life in Renaissance Humanism, in: Vickers, Brian (Hg.), Arbeit, Musse, Meditiation. Betrachtungen zur Vita activa und Vita contemplativa, Zürich, 1985, 133-152., Kühlmann, Wilhelm: Edelmann – Höfling – Humanist: Zur Behandlung epochaler Rollenprobleme in Ulrich von Huttens Dialog „Aula“ und in seinem Brief an Wilibald Pirckheimer, in: Buck, August (Hg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft, (Mitteilung der Kommission für Humanismusforschung. Bd. 16., Höfischer Humanismus), Weinheim, 1989, 161-182.,Schreiner, Klaus u.a (Hgg.) : Hofkritik im Licht humanistischer Lebens- und Bildungsideale, (Mittellateinische Studien und Texte Bd. 44.), Leiden u. Bosten, 2012.

[2] Marcus Annaeus Lucanus, Pharsalia VIII, 493f, zitiert nach Schreiner, Hofkritik im Licht, S.1.

[3] Vgl. ebd, S. 2.

[4] Vgl. Paravicini, Werner: Die Ritterlich-höfische Kultur des Mittelalters, in: Gall, Lothar (Hg.), Enzyklopädie deutscher Geschichte Bd 32, München, 1994, S. 46.

[5] Vgl. Schreiner, Hofkritik im Licht, S. 2.

[6] Vgl. ebd. S. 5.

[7] Ebd. S.7.

[8] Ebd. S.1.

[9] Vgl. Kristeller, The Active and Contemplative Life, S.134.

[10] Vgl. Schreiner, Hofkritik im Licht , S.8.

[11] Vgl. Kiesel, Bei Hof, bei Höll, S. 55.

[12] Vgl. ebd. S.58.

[13] Antibarbarorum Liber, edited by Kazimierz Kumaniecki. In: Opera omnia Desiderii Erasmi Roterodami. Ordninis primi tomus primus, 1969 S. 38.

[14] Huizinga, Johan: Europäischer Humanismus: Erasmus, Hamburg, 1958, S. 20.

[15] Vgl. Kiesel, Bei Hof, bei Höll, S.60.

[16] Vgl. Zäh, Hieronymus Wolf, S. 91, zitiert nach Algazi, Food for Thought, S.29.

[17] Vgl. Algazi,Gadi: Food for Thought, in: Dekker, Rudolf (Hg.), Egodocuments and History. Autobiographical Writing in its Social Context since the Middle Ages, Hilversum u. Verloren, 2002, 21-43, S. 29.

[18] Vgl. Kristeller: The Active and Contemplative Life, S.139.

[19] Angelehnt an die berühmte Schifffahrt des Odysseus in Homers Epos Odyssee, siehe dazu eine ausführliche Interpretation in Schreiner, Hofkritik im Licht, S.121 ff., Dies ist deshalb intersseant, da Hutten sich in seinem Dialog Aula jenes Vergleichs, genauso wie Enea Silvio Piccolomini in seinen Werk Über das Elend der Hofleute (1444), bedient. Aus ökonomischen Gründen kann dieses Thema hier leider nicht behandelt werden.

[20] Vgl. Schreiner, Hofkritik im Licht, S.6.

[21] Vgl. Meuer, Marlene, in: Neymeyr, Barbara u.a. (Hgg.), Stoizismus in der europäischen Philosophie, Literatur, Kunst und Politik Bd. 1, 425-452., hier: S. 427.

[22] Vgl. Bondanella, Julia, Petrarch's Rereading of "Otium" in De "vita solitaria", in: Comparative Literature, Bd. 60. Nr. 1, 2008, 14-28., hier: S.14.

[23] Vgl. ebd. S. 19.

[24] Vgl. z.B. „Da man in der Politik keine Befriedigung mehr finden kann, weiß ich nicht, warum ich mich noch ärgern sollte. Die Wissenschaften und meine Studien machen mir Freude, das ruhige Leben auf meinen Gütern […].“, Cicero, Quint III 7, 1.f, zitiert nach Giebel, Marion, Cicero, in: Naumann, Uwe, Rohwolts Monographien 17 , Reinbeck, 2008.

[25] Vgl. Rueb, Franz: Ulrich von Hutten. Ein radikaler Intellektueller im 16. Jahrhundert, (Wagenbachs Taschenbüchlein Bd.76), Berlin, 1981, S.64.

[26] Vgl. ebd.

[27] Vgl. Kühlmann, Edelmann, S. 163.

[28] Vgl. Kurze, Dieter: Biografisches Nachwort, in: Ukena, Peter (Hg.), Ulrich von Hutten. Deutsche Schriften, München, 1970, 341-364, S.353.

[29] Vgl. von Hutten, Ulrich: Des Ritters Ulrich von Hutten Brief an den Nürnberger Patrizier Willibald Pirckheimer, in dem er über sein Leben Rechenschaft ablegt, in: Ukena, Peter (Hg.), in deutscher Übersetzung von Annemarie Holborn, Ulrich von Hutten. Deutsche Schriften, München, 1970, S.317.

Details

Seiten
19
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668524804
ISBN (Buch)
9783668524811
Dateigröße
584 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v375877
Institution / Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,0
Schlagworte
Humanismus Frühe Neuzeit Ulich von Hutten Renaissance Deutschland Hof

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