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Alfred Schütz. Vater der "Phänomenologischen" Soziologie?

Eine vergleichende Untersuchung der Begriffe "Lebenswelt" und der "Natürlichen Einstellung" bei E. Husserl und A. Schütz

Essay 2017 11 Seiten

Soziologie - Allgemeines und Grundlagen

Zusammenfassung

Von sozialwissenschaftlicher Seite wird Alfred Schütz permanent als "Der Phänomenologe unter den Sozialwissenschaftlern" bezeichnet, gar als Begründer einer "Phänomenologischen Soziologie". Wieso und mit welcher Berechtigung eigentlich?

Dies untersucht der promovierte Philosoph (und diplomierte Sozialwissenschaftler) Michael P. Veit in dieser Arbeit genauer. Er tut dies durch die vergleichende Untersuchung der zentralen Begriffe der "Lebenswelt" und der "Natürlichen Einstellung" bei Edmund Husserl und Alfred Schütz und kommt zu dem Schluss, dass sich eine stringent phänomenologische Grundlage oder Methode bei Schütz allenfalls äußerst rudimentär, wenn überhaupt, nachweisen lässt.

Das Attribut "phänomenologisch" im Zusammenhang mit Schütz gehört insofern, zumindest vom Standpunkt exakter Philosophie aus, eher in der Bereich der Kolportage als der Wissenschaft.

Details

Seiten
11
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668531093
ISBN (Buch)
9783668531109
Dateigröße
495 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v375730
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum – Fakultät für Sozialwissenschaften
Note
1.3
Schlagworte
Wissenssoziologie Alfred Schütz Phänomenologe Edmund Husserl Philosophie Sozialwissenschaften

Autor

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Titel: Alfred Schütz. Vater der "Phänomenologischen" Soziologie?