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Der postmoderne Roman und die Autorin Raya Mann

Rezension / Literaturbericht 2017 20 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Zusammenfassung

Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine textnahe Analyse der Texte von Raya Mann. Diese werden mit Konzepten des postmodernen Romans in Verbindung gebracht. Die Fachliteratur über den postmodernen Roman ist oft eklektisch und zirkulär. Die Argumentation der vorliegenden Arbeit hingegen ist rein deduktiv und erreicht damit eine größere Klarheit in Systematik und Terminologie sowie in Theorie und Anwendung. Auf die Zuhilfenahme von Sekundärliteratur wurde verzichtet.

Jeder Roman handelt von Wirklichkeiten und Figuren. Die Wirklichkeiten hinterlassen bei den Figuren mentale Spuren, wie zum Beispiel Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Absichten usw. Diese mentalen Spuren steuern die Figuren bei ihrer Interaktion sowohl mit den Wirklichkeiten als auch mit den anderen Figuren. Romanhandlungen bestehen aus dem, was die Figuren denken und tun, um sich mit den Wirklichkeiten und Figuren auseinanderzusetzen.

Diese Grundsätze gelten auch für den postmodernen Roman. Doch in dieser Literaturgattung kommen bestimmte zusätzliche Prinzipien zur Anwendung. Der postmoderne Roman als solcher kann nur daran erkannt werden, wie mehrere seiner Prinzipien angewendet worden sind: Fiktionalität, Brüchigkeit, Narrativität, Intertextualität, Interesse für Texte sowie Konstruktivismus. Es wird dargelegt, dass die Werke von Raya Mann diesen Prinzipien entsprechen.

Details

Seiten
20
Jahr
2017
ISBN (Buch)
9783668533431
Dateigröße
491 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v375729
Note
Schlagworte
Roman postmodern Postmoderne nicht-narrativ Intertextualität Konstruktivismus Fiktionalität

Autor

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Titel: Der postmoderne Roman und die Autorin Raya Mann