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Metro Case Business Project Management

Ausarbeitung eines Business Project Plans für die Aufspaltung der Metro AG

Hausarbeit 2017 20 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Ausgangslage Metro
1.3 Methodische Vorgehensweise

2 SMART-Ziele

3 Aims Breakdown Structure

4 Projektauftrag

5 Work Breakdown Structure

6 Zeitmanagement

7 Meilensteine

8 Projektorganisation

9 Risikomanagement
9.1 Risikomatrix
9.2 Risikoportfolio

10 Stakeholder
10.1 Stakeholderanalyse
10.2 Stakeholdermatrix

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Aims Breakdown Structure Ziel 1

Abbildung 2: Aims Breakdown Structure Ziel 2

Abbildung 3: Projektauftrag

Abbildung 4: Work Breakdown Structure

Abbildung 5: Netzplan

Abbildung 6: Meilensteinplan

Abbildung 7: Projektorganisation

Abbildung 8: Risikoportfolio

Abbildung 9: Stakeholdermatrix

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Vorgangsplan

Tabelle 2: Projektvarianz und -standardabweichung

Tabelle 3: Risikomatrix

Tabelle 4: Stakeholderanalyse

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Aufgabenstellung

Gegenstand der vorliegenden Hausarbeit ist die Ausarbeitung eines Business Project Plans für die Aufspaltung der Metro AG, auch Metro Group genannt, in einen Lebensmittelspezialisten und einen Elektronikhändler. Der Head of Merger-Integration des Team Project Management Institutes (PMI) wurde damit beauftragt, das Project Management für den Case zu übernehmen. PMI geht davon aus, dass für die neu firmierte Ceconomy ein neue Zentrallager innerhalb Deutschlands gefunden werden muss. Des Weiteren ist der Bau desgleichen bereits beschlossene Sache und wird aus Kostengründen einer Anmietung vorgezogen.

1.2 Ausgangslage Metro

Auf der Hauptversammlung der Metro in Düsseldorf stimmten Anfang Februar insgesamt 99,95 % des anwesenden Kapitals für eine Aufspaltung des Konzerns. Die notwendige Mehrheit von 75 % wurde damit klar überschritten. Nach Plänen von Vorstand und Aufsichtsrat soll der Handelsriese in einen Lebensmittelspezialisten und einen Elektrohändler aufgespalten werden.

Zuvor hatte Konzernchef Olaf Koch bei den Aktionären um deren Zustimmung geworben. Durch die Aufspaltung könne seiner Meinung nach das Wachstum beschleunigen, mehr Börsenwert bringen und Partnerschaften sowie Zukäufe erleichtern. Laut Koch ergibt es zudem keinen Sinn mehr, die beiden Unternehmen zusammenzuhalten, da die Strategien unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Aufspaltung des Unternehmens in zwei selbstständige Unternehmen soll bis Mitte des Jahres vollzogen werden. Hierbei soll zwischen einem Lebensmittelspezialisten, zu dem neben den Metro-Großmärkten auch die Real-Kette gehört, und einem Elektronikhändler, unter dessen Dach die beiden Ketten Media Markt und Saturn agieren, differenziert werden. Der Elektronikhändler soll den Namen Ceconomy erhalten.

Eine Reihe von Aktionärsvertretern stärken Olaf Koch dabei den Rücken. Alexander Elsmann von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger betonte, dass die Metro in der Vergangenheit alles getan habe, um das Wachstum anzukurbeln. Die Aufspaltung ist demnach die logische Konsequenz, wodurch die endlosen Umstrukturierungen ein Ende finden sollen. Obwohl die Feinabstimmung der beiden Gesellschaften einige Zeit in Anspruch nehmen wird, begrüßte Jella Benner-Heinacher von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz den Schritt und sprach von einem Befreiungsschlag.

Doch Kritik von Seiten der Aktionäre gab es gleichermaßen. Die Aufspaltung, die rund 100 Millionen Euro teuer veranschlagen wird, sei ein ökonomisches Nullsummenspiel, von dem lediglich Berater und Führungskräfte profitieren werden. Seit Jahren schrumpft der Metro-Konzern, während immer wieder große Konzernanteile, wie etwas Galeria Kaufhof, verkauft wurden.

Laut den Planungen soll die neue Metro künftig auf einen Umsatz von rund 37 Milliarden Euro kommen, wobei sie vom jetzigen Konzernchef Olaf Koch geleitet wird. Media-Saturn-Chef Pieter Haas soll Ceconomy leiten. Metro erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015/16 einen Erlös von rund 22 Milliarden Euro.[1]

Der jahrelange Streit zwischen Koch und Media-Saturn-Minderheitseigner Erich Kellerhals soll nun mit der Aufspaltung zu einem Ende kommen, um das Geschäft aus der Konfliktzone zu führen. Die Anfechtungsklage von Kellerhals wurde unterdessen vom Oberlandesgericht Düsseldorf abgewiesen. Das Gericht entschied dabei, dass alle von Media-Markt-Gründer Erich Kellerhals und anderen Klägern gegen die Aufspaltung erhobenen Anfechtungsklagen einer Eintragung ins Handelsregister nicht entgegenstehen. Ein Rechtsverstoß seitens Metro lag dabei nicht vor. Kellerhals hält samt Familie einen knapp 22-prozentigen Anteil am Media-Saturn-Haus und hält die Metro somit von einer kompletten Kontrolle ab.[2]

1.3 Methodische Vorgehensweise

Zu Beginn werden zwei Ziele definiert, die den SMART-Kriterien entsprechen. Basierend auf diesen Zielen wird eine Aims Breakdown Structure des Projekts ausgearbeitet, welche mindestens vier Verzweigungen und vier Ebenen inklusive der Basis besitzt. Des Weiteren wird ein Projektauftrag angefertigt, welcher alle wesentlichen Bestandteile des Projektes enthält. Eine hierarchische Auflistung aller Projektaktivitäten wird in einer Work Breakdown Structure festgehalten. Im Zuge eines Project Activity Networks nach der PERT-Methode soll die Frage beantwortet werden, innerhalb welcher Zeit, das Projekt mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 % vollendet sein wird.

Weiterhin werden zusätzlich zum Kick-Off-Meeting und zur finalen Präsentation vier Milestones aufgezeigt und eine geeignete Projekt Organisation ausgearbeitet. Außerdem werden Risiken identifiziert, welche anschließend in einer Risiko Bewertungsmatrix und einem Risiko Portfolio zusammengeführt werden. Zuletzt folgt eine Identifizierung der potenziellen Stakeholder sowie eine abschließende Einordnung in eine Stakeholder Matrix.

2 SMART-Ziele

Zu Beginn werden unter Berücksichtigung der Ausgangslage zwei Ziele festgelegt, die den SMART-Kriterien entsprechen. Sie müssen demnach spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und zeitgebunden sein.[3]

1. Im Rahmen der Aufspaltung der Metro Group soll für den neu firmierten Elektrohändler Ceconomy in 3 Monaten ein Standort innerhalb Deutschlands gefunden werden, an dem ein neues Zentrallager errichtet werden kann. Da sich die Elektromärkte von Ceconomy über ganz Deutschland verteilen, wird ein Standort in der logistischen Mitte Deutschlands, im Großraum Kassel angestrebt.
2. Nach der Standortidentifizierung soll der Bau des neuen Zentrallagers innerhalb von 9 Monaten erfolgen. Dabei soll die Kapazität des neuen Lagers für ein jährliches Wachstum von rund vier Prozent genügen und erweiterbar sein.

3 Aims Breakdown Structure

Die Aims Breakdown Structure ist die hierarchische Anordnung von potenziellen Zielen, die das Unternehmensproblem lösen sollen. Dabei wird der Zweck des Projektes veranschaulicht. Nachdem die SMART-Ziele zuvor identifiziert wurden, werden beide jeweils in eine separate Aims Breakdown Structure Ebenen überführt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Aims Breakdown Structure Ziel 1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Aims Breakdown Structure Ziel 2

[...]


[1] Vgl. manager magazin new media GmbH (Hrsg.) 2017.

[2] Vgl. Steingart (Hrsg.) 2017.

[3] Vgl. Fischer/Pfeffel 2014: 100f.

Details

Seiten
20
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668541474
ISBN (Buch)
9783668541481
Dateigröße
972 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v374473
Institution / Hochschule
International School Of Management, Standort Frankfurt
Note
1,2
Schlagworte
Projektmanagement Business Metro SMART Aims Breakdown Projektauftrag Work Breakdown Zeitmanagement Meilensteine Projektorganisation Risikomatrix Risikoportfolio Stakeholderanalyse Stakeholdermatrix PERT Netzplan Projektvarianz Standardabweichung

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Titel: Metro Case Business Project Management