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Meeresbiologische Exkursion auf die kroatische Insel Krk

Beschreibung des Tauchspots "Love Cave" mit besonderem Blick auf die dort lebenden Arten

von Anna Baer (Autor)

Hausarbeit 2016 35 Seiten

Biologie - Sonstige Themen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Eckdaten der Exkursion
1.2 Die Insel Krk und das adriatische Meer

2. Der Tauchgang am Tauchspot „Love Cave“

3. Organismen am Tauchspot „Love Cave“
3.1 Schwämme
3.2 Nesseltiere
3.3 Stachelhäuter
3.4 Großfische
3.5 Weichtiere
3.6 Krebstiere
3.7 Algen
3.7.1 Grünalgen
3.7.2 Braunalgen

4. Zusammenfassung und Fazit

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang

7. Eigenständigkeitserklärung

1. Einleitung

Unsere Meere sind nicht nur Ursprung des Lebens sondern auch lebenswichtig für die Zukunft Menschheit. Sie stellen unter anderem eine wichtige Nahrungsquelle dar und sind ein wichtiger Wirtschaftsraum. Auch auf das Weltklima haben die Meere Einfluss – allein in den letzten eineinhalb Jahrhunderten haben sie ungefähr die Hälfte des durch den Menschen produzieren Kohlendioxids aufgenommen. Trotz alldem sind heutzutage noch 90 Prozent des Meeres unerforscht. Aufgrund dessen sind Meere und Ozeane das Thema des Wissenschaftsjahres, welches sich 16 Monate lang mit dem unentbehrlichen, aber leider auch bedrohten Lebensraum Meer beschäftigt. Das Wissenschaftsjahr startete im Juni 2016 und geht bis September 2017. Es beschäftigt sich mit der Erforschung, aber auch mit dem Schutz der Ozeane und Meere. [vgl. Internetquelle 1]

Zu diesem Zeitpunkt, im Jahr der Meeresbiologie, führte die Universität Bielefeld eine Exkursion auf die kroatische Insel Krk durch, um sich mit dem Lebensraum der Adria vertraut zu machen. Dabei wurde die Diversität der Pflanzen und Tiere auf der Insel untersucht, der Schwerpunkt lag aber auf der Erkundung des adriatischen Meeres.

Im Folgenden werden einleitend die Eckdaten der Exkursion beschrieben und Informationen über ihren Ablauf und Ziele gegeben (1.1). Außerdem soll die Insel Krk kurz vorgestellt werden (1.2). Der Schwerpunkt dieser Hausarbeit liegt auf dem Tauchspot „Love Cave“ an der kroatischen Insel Plavnik, zu der an einem Tag eine Bootstour gemacht wurde. Einerseits wird der dortige Tauchgang beschrieben (2.), andererseits wird sich mit dem Lebensraum am Tauchspot befasst und die Diversität der Lebewesen erfasst (3.). Am Schluss stehen eine Zusammenfassung und ein Fazit, welche die Erkenntnisse dieser Hausarbeit und der Exkursion resümieren (4.).

1.1 Eckdaten der Exkursion

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Exkursion auf die kroatische Insel Krk.

Die Exkursion auf die kroatische Insel Krk wurde vom 22.09.-02.10.2016 im Rahmen der Veranstaltung „Planung und Durchführung einer meeresbiologischen Exkursion" durchgeführt. Diese wird von der Biologiedidaktik angeboten und ist dem Modul „Organismische Biologie“ zugeordnet.

Im Vorlauf der Exkursion wurden in der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2016 vorbereitend Referate zu verschiedenen aquatischen und terrestrischen Tieren und Pflanzen gehalten, die am und im Mittelmeer vorkommen und während der Exkursion beobachtet werden können.

Außerdem wurden im Seminar Experimente für die Sekundarstufe I entwickelt, die sich mit den körperlichen Anpassungen und Jagdstrategien von aquatischen und terrestrischen Lebewesen befassten, die auch später im Lehrerberuf Anwendung finden können. Diese wurden mit zwei Klassen durchgeführt.

Gerade durch die Meeresbiologie ist ein Thema im Schulalltag angesprochen, welches oft Anwendung findet. Für angehende Biologielehrer und Biologielehrerinnen, die im späteren Berufsleben mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Klassenfahrt Richtung Meer durchführen werden, soll das Seminar „Planung und Durchführung einer meeresbiologischen Exkursion" auf spätere Klassenfahrten vorbereiten. Nicht nur fachliche Kenntnisse im Hinblick auf die dortige Diversität der Lebewesen werden erworben, auch durch ein Referat werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Seminars über rechtliche Bestimmungen und formale Voraussetzung, die es bei der Planung einer Klassenfahrten und bei Fahrten an außerschulische Lernorte zu beachten gibt, informiert.

Ziel der Exkursion ist es, den Lebensraum Mittelmeer, auch im Hinblick auf das Jahr der Meeresbiologie, zu erforschen und dessen Diversität kennenzulernen. [vgl. Internetquelle 2]

Auf die Exkursion fuhren 33 Teilnehmende (Abb. 1, S .3). Diese erhielten vor Ort die Möglichkeit, den Open Water Diver (OWD) zu erwerben, um die Diversität im Mittelmeer bis auf 18 Meter erkunden zu können. Nach einem Tag Tauchtheorie wurde die praktische Ausbildung zum Tauchschein im Dive Center Krk absolviert. Alle Tauchgänge wurden im Logbuch notiert, damit man eine Übersicht über die verschiedenen erkundeten Tauchspots behielt (Abb. 2, S. 5).

Teilnehmende, die schon im Besitz des OWDs waren, konnten den Advanced Open Water Diver (AOWD) machen, mit dem bis auf 40 Meter tief getaucht werden darf.

Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tauchscheins wurden zwei Bootstouren durchgeführt (die fortgeschrittenen Taucher nahmen an mehreren Bootstouren teil), die jeweils zwei verschiedene Tauchspots anfuhren. Bei der ersten Bootstour wurden die beiden Spots „Love Cave“ und „Stonehenge“ erkundet, bei der zweiten „Mali Plavnik“ und „Krnjacol“. Über die Tauchtouren hinaus wurden auch zwei Landtage unternommen. Der erste beschäftigte sich mit den auf der Insel vorkommenden Pflanzen und Tieren, der andere mit einer kleinen Wanderung. Außerdem wurden auf der Exkursion eine Olympiade durchgeführt, die Spiele beinhaltete, die für die Sekundarstufe II ausgerichtet waren und zwei Grillabende, von denen der zweite Grillabend dazu gedacht war, sich bei den Tauchlehrern für die Ausbildung und die gelungenen Tauchgänge zu bedanken.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Logbuch der verschiedenen Tauchgänge. Die Tauchgänge 1-6 zählen zu der Ausbildung zum Open Water Diver und wurden mit unserer Tauchlehrerin durchgeführt. Bei den Tauchgängen ab Tauchgang 7 handelt es sich um diese, die vom Tauchboot mit Guide durchgeführt wurden. Eingetragen wird immer die Uhrzeit, das Datum, der Tauchort, die Tauchzeit, Bemerkungen (beispielsweise Wassertemperatur, gesehene Tiere und Pflanzen) und zum Schluss die Unterschrift des Tauchlehrers/der Tauchlehrerin, des Guides oder des Buddys.

1.2 Die Insel Krk und das adriatische Meer

Die Insel Krk ist die größte kroatische Insel und liegt an dem adriatischen Meer am Anfang der Kvarner Bucht. Auf der ungefähr 406 km2 großen Insel wohnen 17.900 Einwohner. Über den Flughafen Rijeka kann man die Insel erreichen oder man nutzt die Anreise mit dem Auto über eine Brücke, die das Festland mit der Insel verbindet. [vgl. Internetquelle 3]

Unsere Unterkünfte während der Exkursion lagen in dem Dorf Kornić. Dort befindet sich auch die Tauchbasis (Dive Center Krk), von wo unsere beiden Bootstouren starteten. Das Dive Loft Krk liegt weiter im Osten der Insel, im Ort Vrbnik. Im Dive Loft wurde uns unsere Ausrüstung ausgeliehen und von dort aus fuhren wir zu nahe gelegenen Ständen (Secret Beach und Silent Beach), um den praktischen Teil unserer Tauchausbildung zu absolvieren (Abb. 3, S. 6).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Die Insel Krk. Eingezeichnet ist der Flughafen Rijeka (rot), die Brücke, die die Insel mit dem Festland verbindet (blau), das Dorf Kornić (grün) und der Ort Vrbnik (gelb).

[Internetquelle 4]

Die durchschnittliche Oberflächentemperatur des adriatischen Meeres beträgt 11°C, im Winter ca. 7°C und im Frühling, wenn das Meer sich zu erwärmen beginnt, steigt diese auf ca. 18°C an. Im Sommer erreicht die Oberflächentemperatur einen Höchstwert von 22-25°C. Die Wellen sind in der Adria nicht sehr hoch. Ihre Höhe liegt im Durchschnitt zwischen 0,5 und 1,5 Metern. [vgl. Internetquelle 5]

Bei unseren Tauchgängen betrug die durchschnittliche Wassertemperatur um die 19°C. Das Wasser war die meiste Zeit flach, was unsere Tauchgänge erheblich erleichterte. Nur ein paar kleine Wellen, die durch ein Boot verursacht wurden, erschwerten den Einstieg und das Anziehen der Flossen.

Die warmen Meeresströmungen der Adria fließen vom Süden aus in den Norden, entlang der kroatischen Küste und in entgegengesetzter Richtung an der italienische Küste entlang. Besonders für die Adria ist ihre reiche Tier- und Pflanzenwelt. Aber auch die kroatische Unterwasserwelt zeichnet sich durch über 116 registrierte und beschriebene Tauchdestinationen aus, „die Anblicke von antiken Segelschiffen sowie Korallenwiesen auf senkrechten Unterwasserwänden, Meereshöhlen und von Fischschwärmen bewohnte, versunkene Kriegsschiffe einschließen“ [Internetquelle 6].

Eine dieser Tauchdestinationen wird mit ihrer Diversität an Pflanzen- und Tierarten im Folgenden beschrieben: Der Tauchspot „Love Cave“ an der Insel Plavnik.

2. Der Tauchgang am Tauchspot „Love Cave“

Am 29.09.2016 wurde eine Bootstour zu dem Tauchspot „Love Cave“ unternommen. Die Ausführungen beziehen sich auf das Briefing von dem Guide Simon auf dem Boot Sirena, auf Aussagen von dem Bootskapitän und werden durch Informationen von dem Geschäftsführer der Tauchbasis, Robert, ergänzt.

Der Tauchspot „Love Cave“ liegt an der kroatischen Insel Plavnik (Abb. 4). Der Spot verdankt seinen Namen einer kleinen Höhle, die man anhand von Gartenzwergen, die sich auf den Felsen oberhalb der Höhle befinden, erkennen kann.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4 a, b, c: Die Lage und die Koordinaten des Tauchspots „Love Cave“ in verschiedenen Maßstäben.

Abb. 4 a: Die Lage der Insel Plavnik (rote Markierung) zu Krk.

Abb. 4 b: Die Insel Plavnik und der Tauchspot „Love Cave“ (rote Markierung).

Abb. 4 c: Der Tauchspot „Love Cave“ gezoomt. [Internetquelle 7]

Die Höhle liegt auf 1,5 Metern Tiefe und kann bei ruhigem Wellengang auch schnorchelnd oder schwimmend erkundet werden. Da der circa sieben Meter lange Tunnel nicht sehr breit ist, wurde uns empfohlen, hintereinander zu schwimmen. Die Höhle selbst ist relativ klein, deshalb sollten sich hier nicht mehr als sechs Personen gleichzeitig aufhalten – das erforderte eine genaue Absprache unter den verschiedenen Tauchgruppen. Im Inneren befindet sich ein kleiner Kieselstrand mit weißen Steinchen, der das Ende der Höhle bildet. Von diesem aus hat man Aussicht auf den freien Himmel. Da die Taucher mit den Flossen leider nicht laufen konnten, mussten sie mit ihrer Tauchausrüstung zum Strand robben und sich leicht auf die Seite legen, um durch die Öffnung in der Decke der Höhle nach oben zu schauen. Durch dieses Loch kann Tageslicht in den Raum fallen und diesen erleuchten. Die Höhle wurde von den Tauchgruppen aber erst nach dem eigentlichen Tauchgang erkundet (Abb. 5).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5 a, b, c, d, e, f: Bilderreihe zu der Höhle „Love Cave“

Abb. 5 a: Der Eingang zu der Höhle „Love Cave“ markiert durch einen roten Pfeil.

Abb. 5 b: Der Ausblick aus der Höhle hinaus in den sieben Meter langen Tunnel.

Abb. 5 c: Der Tauchgang aus dem Tunnel ins Freiwasser.

Abb. 5 d: Im Inneren der Höhle: schön zu sehen ist das einfallende Tageslicht, welches den dunklen Raum und die weißen Steine erhellt.

Abb. 5 e: Zwei Taucherinnen aus unserer Gruppe, die auf dem Bauch zum Strand gerobbt sind, um durch das Deckenloch der Höhle zum Himmel zu schauen.

Abb. 5 f: Der Blick durch das Loch in der Decke.

Auf Abb. 6 ist die Karte des Tauchspots „Love Cave“ zu sehen. Die namensgebende Höhle symbolisiert der schwarze längliche Raum oben auf der Karte, in den auch ein roter Pfeil weist.

Geankert wurde an dem dafür vorgesehenen Ort (oben links auf der Karte). Unter unserem Tauchschiff befand sich nach Simon ein Plateau von 5-6 Metern, an dem wir, nach unserem Sprung ins Wasser, heruntergetaucht sind. Getaucht wurde von dem Ankerort auf der Karte nach rechts, indem man sich an der Gras- und Geröllnarbe (grünlich auf der Karte) orientierte – alles Gelbliche auf der Karte steht für die Sandnarbe des Tauchspots.

Folgt man nun mit der linken Schulter der Geröllnarbe, kommt man zu dem Riff/der Steilwand und dem schmalen Canyon. Dort geht es ungefähr 20 Meter nach unten. Folgt man der Narbe an der Wand entlang weiter, kommt man automatisch zu dem breiten Canyon, bei dem es circa 41 Meter nach unten geht. Nach dem breiten Canyon folgen ein Überhang und eine weitere Wand, an der es auf 40 Meter hinuntergeht. Je nachdem, wie lange die Luft reicht, kann man weitere Teile des Tauchspots entdecken. Für uns Tauchanfänger war es relativ schwer, sich unter Wasser zurecht zu finden, da man noch viel mit sich selbst beschäftigt war. Doch, wie Simon ganz nett resümierte: „Die meisten sind eh geguided, das heißt einfach hinterhertauchen, das reicht schon.“ Falls man seine Tauchtruppe unter Wasser verliert, soll man diese erst eine Minute unter Wasser suchen, danach einen vernünftigen Aufstieg mit Sicherheitsstopp durchführen und dann an der Wasseroberfläche weitersuchen.

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Abb. 6: Abfotografierte Karte des Tauchspots „Love Cave“ von dem Dive Center Krk. Eingezeichnet ist die Stelle, an der das Boot ankert, mögliche Tauchgänge (durch die Pfeile repräsentiert) und die Tiefen.

Wir sollten bei 110 Bar umkehren, damit wir noch genug Sauerstoff für den Rückweg und den Sicherheitsstopp hatten. Falls die Luft ungeplant doch einmal zu knapp gewesen wäre, hätte man auch eine kleine Abkürzung nutzen und den breiten Canyon „crossen“ können. Der Sicherheitsstopp erfolgt für drei Minuten auf fünf Metern. Wenn für diesen nicht mehr genug Luft übrig gewesen wäre, hing am Boot auf fünf Metern eine „Dekobottle“ – eine mit Pressluft gefüllte Dekompressionsflasche. Den Anweisungen Simons zufolge, sollten wir aber so tauchen, dass wir spätestens nach einer Stunde und mit mindestens 50 Bar wieder auf dem Boot waren.

Die Strömungen an dem Tauchspot können sich laut Bootskapitän bis zu drei Mal täglich ändern. Als wir an dem Tauchspot tauchten, hatten wir eine sehr gute Sicht, selbst andere Tauchgruppen konnte man teilweise in der Ferne entdecken. Simon sprach in seinem Briefing von 20, 30, 40 Metern Sichttiefe an dem Spot. Die Wassertemperatur an der Oberfläche betrug am 29.09.2016 22 °C, sank pro 10 Meter Tiefe ungefähr um 2 °C ab. Am tiefsten Punkt des Tauchganges (30 Meter in der Tiefe, in der nur die fortgeschrittenen Taucher waren) betrug die Wassertemperatur 16 °C, die Luft war ungefähr 23 C warm. Diese Daten sind Tabelle 2 im Anhang (S. 37) zu entnehmen, die im Rahmen einer Masterarbeit erhoben und uns zur Verfügung gestellt wurden.

Zu der Bodenbeschaffenheit lässt sich sagen, dass Sand vorherrschend war, der oft mit Geröll, teils größer, teils kleiner, vermischt war. Während des Tauchgangs und vor allem zur Wand hin, gab es einige Felsen. Kurz nach dem Abtauchen war das Sediment vorwiegend durch Sand bestimmt, nach und nach kam immer mehr Geröll dazu. Auch der Einfluss von Menschen war unter Wasser, vor allem an zwei Stellen sichtbar. Relativ zu Anfang des Tauchgangs, in der Nähe des Ankerorts, befanden sich Seile und zwei Klötze (Abb. 7, S. 11), kurz danach ein Fischerkorb (Abb. 8, S.11).

Laut Robert sieht man an diesem Spot vor allem Drachenköpfe, Knurrhähne, Kraken, Petermännchen und teilweise sogar Meeraale. Welche Tiere und auch Pflanzen wir an dem Spot vorgefunden haben, wird im folgenden Kapitel thematisiert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 7 und 8: Der Einfluss des Menschen unter Wasser: Seile, Klötze und Fischerkörbe.

3. Organismen am Tauchspot „Love Cave“

Die folgenden Angaben zu den Organismen beziehen sich auf Notizen direkt nach dem Tauchgang, auf die Analyse des selbstgedrehten Videos am Tauchspot „Love Cave“ und auf das Video eines Mittauchers. Außerdem sind bei den Großfischen noch Daten eingefügt, die im Rahmen einer Masterarbeit erhoben wurden (siehe Anhang S. 37, Tabelle 1).

Falls Tiere am Spot „Love Cave“ gesehen, aber nicht gefilmt wurden, stammen die Screen-shots aus Videos und Bildern, die bei anderen Tauchspots gemacht wurden, sind aber auch als solche unter der Abbildung ausgewiesen.

Angaben zu den Tiefen können leider nicht gemacht werden, da nur wenige Personen aus unserer Gruppe einen Tauchcomputer dabei hatten. Die beschriebenen Organismen befanden sich aber nicht viel tiefer als auf 21,8 Meter, da unsere Gruppe am „Love Cave“ nicht tiefer tauchte.

Bevor in 3.7 die Algen am Tauchspot „Love Cave“ vorgestellt werden, werden in 3.1-3.6 Lebewesen beschrieben, die dem Taxon der vielzelligen Tiere entstammen (Metazoa). Aus diesem Taxon werden sechs Stämme vorgestellt: Porifera, Cnidaria, Echninodermata, Chordata, Mollusca und Arthropoda. Der Stammbaum der Metazoa ist in Abb. 9 (S. 12) dargestellt und die entsprechenden Stämme, aus denen Tiere dieser Hausarbeit entnommen sind, markiert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 9: Das Taxon der mehrzelligen Tiere (Metazoa) und die Tiergruppen, die dem Taxon angehören. (Campbell et. al. 2009, S. 895) (Markierungen nach Inga Wiese)

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Details

Seiten
35
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668524422
ISBN (Buch)
9783668524439
Dateigröße
2.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v374446
Institution / Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,0
Schlagworte
meeresbiologische exkursion insel beschreibung tauchspots love cave blick arten

Autor

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    Anna Baer (Autor)

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