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Geschichtsphilosophie Oswald Spenglers. Kulturpessimismus und machtpolitischer Optimismus

Zwischen Retrospektive und Prophetie

Hausarbeit (Hauptseminar) 2015 30 Seiten

Geschichte - Sonstiges

Zusammenfassung

Mit Oswald Spengler (1880-1936) verbindet sich ein in seiner Tragweite nicht zu unterschätzender Fatalismus, der nach dem ersten Weltkrieg, vornehmlich in den Jahren 1919 bis 1924, in den gebildeten Schichten der Weimarer Republik eine breite Aufmerksamkeit erfuhr. Der "Untergang des Abendlandes", Spenglers großangelegte Untersuchung zur westlichen Kultur, war ein Bestseller, verfasst mit wissenschaftlichem Anspruch und darauf bedacht einen Entwicklungsgang nachzuzeichnen, der in seinen paralytischen Momenten nicht mehr zu stoppen sei. Dabei verstand man Spengler als einen düsteren Unheilspropheten, der er nach eigenem Ermessen weder war noch sein wollte. So war er, neben anderen bedeutenden Stichwortgebern, Repräsentant der „Konservativen Revolution“, einer Vereinigung rechtskonservativer Intellektueller, die konservatives Gedankengut mit revolutionärem Pathos zu vereinigen strebten und dabei den Nährboden für den Nationalsozialismus abgaben.

Details

Seiten
30
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668534865
ISBN (Buch)
9783668534872
Dateigröße
701 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v373741
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main – Fachbereich 08, Historisches Seminar
Note
1,0
Schlagworte
geschichtsphilosophie oswald spenglers kulturpessimismus optimismus zwischen retrospektive prophetie untergang abendland westen

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Titel: Geschichtsphilosophie Oswald Spenglers. Kulturpessimismus und machtpolitischer Optimismus