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Keynesianismus versus Monetarismus. Ein Vergleich der Wirtschaftsmodelle

von Annika Hartwig (Autor) Lara Heinke (Autor)

Ausarbeitung 2016 15 Seiten

VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Keynesianismus
2.1 Die Entstehung des Keynesianismus
2.2 Grundannahmen des Keynesianismus
2.3 Keynes Lösungsvorschlag

3. Monetarismus
3.1 Die Entstehung des Monetarismus
3.2 Grundannahmen des Monetarismus
3.3 Monetaristische Ansätze in der Geldpolitik der EZB

4. Fazit

Quellenverzeichnis

1. Einleitung

In the long run we are all dead versus Money matters

Die zwei bedeutendsten theoretischen Grundlagen für die Wirtschaftspolitik des 20. Jahrhunderts, der Keynesianismus und der Monetarismus, werden zu Zeiten der Finanzkrise viel diskutiert und dabei oft konträr zueinander betrachtet (vgl. Nienhaus/ Siedenbiedel 2009; Häring 2011). Um sich diesen beiden großen makroökonomischen Konzepten nähern zu können, gilt es zunächst einmal den Begriff der Wirtschaftspolitik zu differenzieren.

Altmann (2007, 6) definiert diesen wie folgt: „Wirtschaftspolitik erstreckt sich auf die Durchführung von Maßnahmen, mit denen bestimmte ökonomische und soziale Ziele verwirklicht werden sollen.“ Wirtschaftspolitische Konzeptionen stellen dementsprechend unterschiedliche Ansichten darüber dar, wie eine Volkswirtschaft strukturiert wird und mit welchen geldpolitischen Maßnahmen sie gesteuert werden darf und kann. Welche Gestalt eine solche Strukturierung haben kann, welche Maßnahmen und Ziele die effektiveren oder angemessenen sind, hängt dabei von verschiedenen Rahmenbedingungen und Sichtweisen ab. So unterscheiden sich die Überzeugungen sowie Empfehlungen des Keynesianismus und des Monetarismus über makroökonomische Korrelationen sowie die Wirkung entsprechender wirtschaftspolitischer Maßnahmen oft grundlegend (vgl. Petersen 2016, 190f.). Aus unterschiedlichen Krisensituationen entstanden, wird diese Divergenz exemplarisch auch mittels ihrer verschiedenartigen Vorgehensempfehlungen bei Krisenzeiten deutlich. Die Keynesianer empfehlen hier, durch vermehrte Staatsausgaben und Investitionsanreize die Konjunktur anzukurbeln. Das Eingreifen von Seiten des Staates birgt jedoch Probleme, die vor allem die Monetaristen sehen, da sie jegliches staatliche Eingreifen ablehnen. Sie sind eher für ein stetiges Erhöhen der Geldmenge, dabei soll sich am Wirtschaftswachstum orientiert werden. Diese Divergenz zwischen Keynesianismus und Monetarismus, welche im Folgenden weiter erläutert wird, führt dazu, dass beide Konzepte häufig durch den Zusatz „versus“ versehen werden. Gleichwohl stehen sie in der aktuellen Wirtschaftspolitik vieler Volkswirtschaften nebeneinander (vgl. Altmann 2007, 227ff.).

Zwei Theorien, zwei Vorgehensweisen. Aber welche stellt aus heutiger Sicht die effektivere dar? Um sich dieser Frage zu nähern, sollen beide Theorien im Folgenden einander gegenübergestellt werden. Um eine theoretische Basis zu schaffen, werden beide Konzepte in diesem Sinne zunächst in ihren Grundzügen erläutert sowie ihre gegenwärtige Relevanz durch aktuelle wirtschaftspolitische Beispiele untermauert. In einem resümierenden Fazit werden daraufhin die Grenzen beider Konzepte dargestellt sowie Stellung in Bezug auf die zuvor 1 gestellte Frage, ob sowie welches Konzept aus heutiger Sicht als effektiver gelten kann, genommen.

2. Keynesianismus

Die Krise 2009 ließ die Ökonomen der Welt die „General Theory of Employment, Interest and Money“ aus den Bücherregalen suchen, ein Buch des großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts: John Maynard Keynes.

2.1 Die Entstehung des Keynesianismus

Das erste Drittel des 20. Jahrhunderts wurde durch die Neoklassik geprägt. Im Jahre 1929 kam es jedoch in den Vereinigten Staaten von Amerika zu einer Krise, welche sich auf weitere Länder ausweitete und schließlich zur „schwersten Krise der kapitalistischen Volkswirtschaften“ (Neck/ Schneider 2013, 28) entwickelte. Besser bekannt unter den Begriffen Weltwirtschaftskrise oder Große Depression (vgl. Neck/ Schneider 2013, 28). Ihren Anfang nahm sie mit einem Börsenkrach in New York. Daraufhin kam es zu diversen Bankzusammenbrüchen, welche Auswirkungen auf die Realwirtschaft hatten und zu Produktionseinbußen in den meisten Industrieländern führten. Die Jahre 1932/33 gelten als der Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise, in diesen Jahren betrug beispielsweise die Arbeitslosenquote in zahlreichen Ländern über 25 Prozent. In der Literatur wird auch von einer dauerhaften „Massenarbeitslosigkeit“ (Altmann 2007, 230; Buhr/ Schmid 2015, 108; Kampmann/ Walter 2010, 89) gesprochen. Die Konsequenzen daraus waren einerseits vermehrte psychische Erkrankungen, wie zum Beispiel Depressionen, wodurch die Anzahl der Suizide anstieg. Andererseits kam es zu politischen Verwerfungen und politisch extremistische Parteien fanden ihren Anklang. Als ,klassisches‘ Beispiel ließe sich hier Adolf Hitler anführen, welcher 1933 in Deutschland als Führer der rechtextremistischen Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) Reichskanzler wurde und eine Diktatur aufbaute, die maßgeblich für den Zweite Weltkrieg war (vgl. Neck/ Schneider 2013, 28)

Die Neoklassik konnte keine geeigneten Lösungen für die Probleme der Weltwirtschaftskrise finden beziehungsweise geben. So gab beispielsweise Pigou (Vertreter der Neoklassik) lediglich vor, abzuwarten, bis die Krise vorbei ist. Das Marktsystem konnte die Krise nach längerer Zeit und erheblichen wirtschaftlichen und politischen Kosten zwar bewältigen, dennoch kam es zu Skepsis gegenüber der neoklassischen Idee, welche vorgibt, dass eine Marktwirtschaft immer aus eigenem Antrieb zum allgemeinen Gleichgewicht führt. Auch bekannt als die ,unsichtbare Hand‘ von Adam Smith (vgl. ebd.; Buhr/ Schmid 2015, 108). Mit 2 anderen Worten hätte der Arbeitsmarkt mithilfe des Preismechanismusin Form einer Lohnsenkung, zurück zur Vollbeschäftigung führen müssen. Durch die tarifliche Sicherung hat dies jedoch nicht funktioniert (vgl. Altmann 2007, 230).

Infolge dieser Vorkommnisse entwickelte der Ökonom John Maynard Keynes, einer der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, eine neue wirtschaftspolitische Theorie. Das Erscheinen des Hauptwerks „General Theory of Employment, Interest and Money“ von Keynes im Jahr 1936 wird heute als „Geburtsstunde der makroökonomischen Theorie“ (ebd.) verstanden. Worauf diese Theorie im Einzelnen beruht, soll nun im Folgenden näher eingegangen werden.

2.2 Grundannahmen des Keynesianismus

„Während für die Klassiker und Neoklassiker die langfristige Perspektive, der effiziente Einsatz der Produktionsfaktoren und Wachstum und Verteilung des Sozialprodukts im Vordergrund standen, war für Keynes insbesondere der Beschäftigungsaspekt in kurzer und mittlerer Sicht von Bedeutung.“ (Altmann 2007, 231) Ganz nach dem Motto: In the long run we are all dead! Grundsätzlich fundiert die Überlegung Keynes‘, in marktwirtschaftliche Prozesse staatlich einzugreifen, auf der Theorie des Marktversagens (vgl. ebd.). Die „gesamtwirtschaftliche Nachfrage als Aggregat“ (Buhr/ Schmid 2015, 108, Neck/ Schneider 2013, 81) ist innerhalb der keynesianischen Theorie zentral. Allerdings, so Buhr/ Schmid (2015, 108) verläuft diese in Konjunkturzyklen und ist extrem instabil. In Mitten einer Rezession ist beispielsweise die Arbeitslosigkeit sehr hoch, aber die Inflation niedrig. Während einer Boomphase steigt die Inflation und es herrscht Vollbeschäftigung (vgl. ebd., 109). Keynes geht davon aus, dass bei steigendem Einkommen die Konsumausgaben sinken und das Sparen in den Mittelpunkt rückt. Die Investitionen der Unternehmen hängen wiederum vom Zins ab: Ist dieser zu hoch, wird weniger investiert. Keynes misst den Zukunftserwartungen in Bezug auf die Absatzmöglichkeiten eine wichtige Rolle bei: Ist ein Unternehmen in Mitten einer Krise trotz niedriger Zinssätze unsicher, wird es nicht investieren, auch wenn die Zinssätze auf null sinken würden (vgl. ebd., 110). Das Geld wird stattdessen zurückgehalten: „Damit verlieren der Zinssatz und die Geldpolitik ihre ausgleichende Rolle.“ (Buhr/ Schmid 2015, 110) Die Geldpolitik, welche von den Klassikern eingesetzt wird, wirkt des Weiteren nur mit Verzögerung und wird daher aus keynesianischer Sicht nur als Ergänzung zur Finanzpolitik gesehen (vgl. Altmann 2007, 233).

2.3 Keynes Lösungsvorschlag

Keynes Lösung für die vorangegangene Problematik ist demnach die Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. Dadurch wird auch die pessimistische Erwartungshaltung aufgelöst. Die antizyklische Fiskalpolitik (Globalsteuerung) des Staates soll Abhilfe schaffen: Vermehrte Staatsausgaben, wie zum Beispiel Beschäftigungsprogramme, Steuersenkungen sowie die Erhöhung des Konsums und der Investitionen führen zur Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. Es wird von einer Verstaatlichung der Investitionen gesprochen (vgl. Altmann 2007, 233; Neck/ Schneider 2013, 81; Behrens 2010, 410). Der Staat finanziert diese durch staatliche Kreditaufnahme am Kapitalmarkt. Diese Vorgehensweise wird in der Literatur als „deficit spending“ (Altmann 2007, 233) bezeichnet.

Hier muss letztlich noch angemerkt werden, dass der Staat nicht die gesamte Nachfragelücke füllen soll. Er übernimmt lediglich die Funktion eines Initiators: Mehr Nachfrage nach Investitionsgütern führt zu mehr Produktion und wiederum zu mehr Arbeitsplätzen und so zu mehr Einkommen (Multiplikatoreffekt). Dadurch werden die Konsumausgaben erhöht und die Güter- und Investitionsnachfrage angeregt. Wodurch auch die Produktion und das Einkommen steigen (Akzeleratoreffekt) (vgl. Buhr/ Schmid 2015, 110f; Altmann 2007, 233).

Kommt es dann wieder zu einem wirtschaftlichen Boom, sollen die Staatsausgaben verringert und die Steuern zeitweilig erhöht werden. Damit soll zusätzliches Geld in die Staatskasse fließen: „Kredite können abgelöst bzw. eine Konjunkturausgleichsrücklage gebildet werden, die in der nächsten Rezessionsphase eingesetzt werden kann.“ (Buhr/ Schmid 2015, 111).

Um ein Beispiel für ein staatliches Eingreifen aus der Realität zu bringen, kann hier die Abwrackprämie aus dem Jahre 2009 angeführt werden. So wurde die Nachfrage nach Neuwagen durch den Staat künstlich erhöht, indem der Staat für jeden Wagen, der verschrottet wurde, 2.500 Euro zahlte. Voraussetzung war, dass der Wagen mindestens neun Jahre alt war und er mindestens ein Jahr auf den aktuellen Halter zugelassen war sowie ein Neuwagen oder Jahreswagen gekauft wurde. Diese Maßnahme lässt sich dem Konjunkturpaket I zuordnen. Dieses enthielt jedoch sowohl nachfrageorientierte-keynesianische Elemente als auch angebotspolitische Elemente - ein Policy Mix (vgl. Altmann 2007, 245). Das Paket umfasste Leistungen in Höhe von insgesamt 32 Mrd. Euro. Darunter fanden sich beispielsweise Investitionsprogramme für Infrastrukturmaßnahmen (Sanierung und Ausbau der Schienen- und Wasserwege und Instandhaltung der Bundesfernstraßen) und das länderbasierte Sonderprogramm „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (vgl. Illing 2013, 57). Welche Schwächen und Probleme der Keynesianismus aber offenhält, soll im Folgenden durch die Gegenüberstellung mit dem Monetarismus aufgezeigt werden.

3. Monetarismus

Neben dem Keynesianismus bildet der Monetarismus das zweite große theoretische Denkmodell der Makroökonomie. Als gemeinsame theoretische Basis wirtschaftspolitischer Maßnahmen, steht der Monetarismus dem Keynesianismus in vielen theoretischen Überlegungen konträr.

3.1 Die Entstehung des Monetarismus

Der Monetarismus bezeichnet ein wirtschaftstheoretisches Konzept, welches Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts durch den späteren Nobelpreisträger Milton Friedman geprägt wurde. Friedman reagierte mit dieser Geld theorie auf den in den 1970er Jahren oftmals als gescheitert erklärten Keynesianismus nach John Maynard Keynes. Gründe für das Scheitern des zuvor vielfach umworbenen Keynesianismus sehen Experten vornehmlich in der damaligen, auf den Ölschock folgenden Stagflation (vgl. Sarkar 2011). John M. Keynes Ansatz nach, wird angemessene Inflation durch einen Aufschwung der Produktion begleitet, weshalb eine gemäßigte Inflation als Maßnahme gegen Rezession und für Vollbeschäftigung Teil seiner volkswirtschaftlichen Empfehlungen war (siehe: Phillips-Kurve; vgl. Kraus 2013). Diese relevante Korrelation bewies sich jahrelang als zutreffend. Mitte der 1970er Jahre trat jedoch das bis dato unbekannte Phänomen der Stagflation auf. Stagflation bezeichnet ein gesamtvolkswirtschaftliches Doppelphänomen von gleichzeitig wachsender Inflation und Stagnation der Produktion (Wachstumsstillstand), begleitet zum Beispiel auch durch eine relevante und stagnationsbedingte Arbeitslosigkeit (vgl. Kraus 2013). In den USA, in Deutschland, Großbritannien sowie weiteren Ländern widerlegte das damalige Ansteigen der Inflation bei gleichzeitiger hoher Arbeitslosigkeit die universelle Gültigkeit von Keynes Theorie (vgl. Sarkar 2002).

Als Gegenreaktion auf das Scheitern des Keynesianismus entstand der genannte Monetarismus, welcher aus diesen Gründen häufig auch als „Konterrevolution“ betitelt wird (vgl. Olah/ Huth/ Loehr 2012, 45f.). Auf den US-Ökonomen Milton Friedman zurückgehend, wird der Monetarismus heute noch häufig als „Chicagoer Schule“ bezeichnet und monetaristisch geprägte Wirtschaftswissenschaftler gelegentlich negativ als „Chicago Boys“ konnotiert (vgl. Altmann 2000, 273). Friedman (1912-2006) erhielt für seine Arbeit 1976 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften (vgl. Kraus 2009).

3.2 Grundannahmen des Monetarismus

Begrifflich geht die Bezeichnung des Monetarismus auf den lateinischen Begriff „moneta“ zurück, was so viel wie Geld oder Münzen bedeutet und in diesem Sinne auf die dominierende Annahme des Monetarismus hinweist,,,[...] die Geldmenge als zentrale Variable zur Steuerung von Volkswirtschaften [...]“ (Olah/ Huth/ Loehr 2012, 45) anzusehen. In den USA setzte sich zur Demonstration dieser Grundthese auch der Slogan „Money matters“ durch (vgl. Gerginov 2012).

Die Annahme, die Geldmenge zum wichtigsten Steuerungskriterium im wirtschaftlichen Geschehen anzuerkennen, fußt zudem auf der zentralen Theoriegrundlage des Monetarismus, der Quantitätstheorie. Die Quantitätstheorie besagt, dass zwischen der Geldmenge und dem Sozialprodukt einer Volkswirtschaft eine direkte Korrelation besteht. Demzufolge wirken sich Veränderungen der Geldmenge auf das Preisniveau einer Volkswirtschaft aus. Exemplarisch würde eine Erhöhung der Geldmenge demnach einen Anstieg des Preisniveaus bedeuten und umgekehrt (vgl. Petersen 2016, 195f.): Als präzisierte Variante dieser Theorie sieht der Monetarismus die Zentralbanken demzufolge in der Verantwortung, die Geldmenge einer Volkswirtschaft so zu steuern, dass die Geldmenge stetig an das Wachstum des realen Sozialproduktes angepasst wird (vgl. ebd.). Anderenfalls führt eine zu starke Anhebung der Geldmenge zu Inflation, eine zu geringe Geldmenge zu Deflation (vgl. Gerginov 2012). Die Bekämpfung der Inflation als monetäres Phänomen sollte laut dem Monetarismus ein Hauptziel der Geldpolitik sein. Um dementsprechend die zuvor dargestellte Orientierung der Geldmenge an dem realen Sozialprodukt einer Volkswirtschaft in der Wirtschaftspolitik zu verankern, schlägt der Monetarismus eine regelgebundene Geldpolitik vor. Nach dieser soll die Zentralbank verpflichtet werden, jährlich eine feste Geldmengenrate zu bestimmen, die der mittelfristigen Produktion der Volkswirtschaft entspricht (potenzialorientierte Geldmengensteuerung). Um die Geldwertstabilität sicherzustellen und fiskalpolitische Maßnahmen zu verhindern (vgl. deacadamic 2015), darf von dieser Regel nicht abgewichen werden (vgl. Olah/ Huth/ Loehr 2012, 45f.). Der Monetarismus geht demzufolge von einer langfristig stabilen Korrelation zwischen Geldmenge und Inflation aus. (vgl. Ruff 2000, 4??). Eine weitere Grundannahme des Monetarismus besteht darin, Volkswirtschaften entsprechend dem Sayschen Theorem („Jedes Angebot schafft sich seine Nachfrage“ (Petersen 2016, 194)) eine „inhärente Stabilität“ (Olah/ Huth/ Loehr 2012, 45) zuzusprechen. Dies bedeutet, dass Volkswirtschaften die Fähigkeit besitzen, sich bei konjunkturellen Schwankungen selbst zu regenerieren (Stichwort: Selbstheilungskräfte der Volkswirtschaft).

[...]

Details

Seiten
15
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668505056
ISBN (Buch)
9783668505063
Dateigröße
491 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v373590
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
1,0
Schlagworte
keynesianismus monetarismus vergleich wirtschaftsmodelle

Autoren

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Titel: Keynesianismus versus Monetarismus. Ein Vergleich der Wirtschaftsmodelle