Lade Inhalt...

Joe "The Brown Bomber" Louis und Muhammad "The Greatest" Ali. Ikonen ihrer Zeit im und über den Ring hinaus

Hausarbeit (Hauptseminar) 2014 40 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung und Vorgehensweise zur Arbeit

Joe Louis
Joe Louis - Einleitung
Joe Barrow Louis
Joe „The Brown Bomber" Louis
K.O - Max Schmeling
Joe Louis vs. Max Schmeling II - Der Rückkampf
Abschluss

Muhammad Ali
Muhammad Ali - Einleitung
Cassius Marcellus Clay Jr
Muhammad Ali
K.O - Vietnam
Ali vs. Foreman „Rumble in the Jungle"
Abschluss

Resümee und Schlusswort

Persönliches Schlusswort

Literaturverzeichnis

Einleitung und Vorgehensweise zur Arbeit

Gerade im heutigen Zeitalter der Verwissenschaftlichung scheint die Orientierung oder zumindest die Nähe zu der Art und Weise der auf dem naturwissenschaftlichen Experiment basierenden Wissensgenese quasi Bedingung der Möglichkeit, sich einer wissenschaftlichen Arbeit überhaupt anzunehmen. Ein solcher Zugang, obschon nicht per se ausgeschlossen, scheint in der geschichtswissenschaftlichen Beschäftigung mit Subjekten komplementär zum Teil sinnvoll, jedoch keineswegs als eine Bedingung zu bestehen. Die Ausgangslage ist demnach keine These und das Resultat keine Verifizierung oder Falsifizierung. Ich folge jedoch der Auffassung des grossen Historikers und Philosophen Wilhelm Dilthey, dass man versuchen sollte, die Nische, in welcher man arbeitet, zu skizzieren, schon nur sich und der Arbeit selbst zuliebe.

Ich verstehe mich als Philosoph, der sich an der Kontinentalphilosophie stärker orientiert als an der analytischen, wenn man jetzt einmal dem Trend Glauben schenken will, dass es eine solche Divergenz innerhalb der Philosophie überhaupt gibt. Meine grundsätzliche Herangehensweise gestaltet sich demnach stärker phänomenologisch und dementsprechend stärker am Betrachten und oder Zuhören selbst. Diese Orientierung schlägt sich unmittelbar in der Quellenauswahl dieser historischen Arbeit nieder, auf welche ich anschliessend gleich zu sprechen komme. In meinen Forschungsbestrebungen unterscheide ich des Weiteren zwischen einem materiellen Untersuchungsobjekt und einem Subjekt, so ist mir jeder zu stark reduktionistische Ansatz fremd. Die Arbeitsintention richtet sich demnach stärker auf ein, ohne jetzt die alte Kluft zwischen Geistes- und Naturwissenschaften erneut aufzureissen, Verstehen und weniger auf ein Erklären. Wichtigstes Anliegen dieser Arbeit bleibt jedoch, man mag dies kritisieren, einen Teil zur täglichen historischen Bemühung beizutragen, die ich in der Arbeit gegen das Vergessen zu erkennen meine.

Anschliessend an die Mentalitätsgeschichte, vermutlich eines Teilbereiches der Annales - Schule, versuche ich, die Erfassung von Momenten im historischen Prozess sowie die Wirkung eines Ereignisses in seiner situativen Verknüpfung zum bestehenden kulturhistorischen Umfeld mit seinen Handlungsräumen und sozialwissenschaftlichen Komponenten zu betrachten. Im Verständnis der historischen Anthropologie soll ein konkreter Gegenstandsbereich, der Boxsport, in einer möglichst nicht abstrakter Zugangsform in seiner Wechselwirkung mit damals bestehenden sozialen oder gar ethnischen Gruppen sowie des herrschenden politischen Handlungsrahmens jener in ihrer Wechselbeziehung erforscht und untersucht werden. Dies soll quasi button-up dadurch erfolgen, dass ich zwei afroamerikanische Boxer in den herrschenden Paradigmen ihrer Zeit betrachte. Diese Herangehensweise verknüpft am Stärksten die Bereiche Sport und Politik, einmal in Form der Athleten in ihrem Sport und weiter durch die Wechselwirkung mit der Dimension der Politik. Noch präziser und dem Fassungsvermögen dieser Arbeit angepasst bedeutet dies, einen, meiner Meinung nach zentralsten, sportlichen Akt beider Boxer zu betrachten. Dies ist bei den beiden Boxern, die ich gewählt habe, der Kampf Louis gegen Schmeling und Ali gegen Foreman. Ergänzend oder darum herum aufbauend sollen politische Handlungsräume und herrschende Paradigmen aufgezeigt werden. Konkret wären dies z. B. bei Louis die herrschende Politik der Rassensegregation im Süden der USA mit der Manifestation in den Jim Crow - Gesetzen und bei Ali die Bürgerrechtsbewegungen und eine gewisse, mit Selbstidentifikation zusammenhängende, Radikalisierung. Dabei muss ich erwähnen, dass es, wie einleitend erläutert, nicht das Ziel ist, eine künstlich selektierte laborähnliche Situation zu schaffen. Es soll nicht, als Beispiel, der Einfluss der grossen Depression auf die Entscheide des Management Louis im Zeitrahmen 1936 anhand der Quellen der Buchmacher erforscht werden. Im Gegenteil soll in möglichst holistischer Art unter Einbezug und Verbindung diverser Forschungsrichtungen der Versuch unternommen werden, ein Verstehen der Bedeutung der Leistungen jener beiden zu ergattern und aufzuzeigen, welche sie im und ausserhalb des Ringes in ihrer Zeit vollbracht haben. Exemplarisch würde ich sagen, dass bei der Betrachtung von Aufnahmen in Harlem nach dem Sieg Louis über Schmeling im Rückkampf, man die absolute Euphorie, die schier an an Wahnsinn grenzt, nur einigermasen verstehen kann, wenn man versucht, die Bedeutung von Louis in seiner Zeit darzustellen, welche, so glaube ich zumindest, viel Zeitgeschichtliches in seiner Person vereint. Erst in einem solchen Verständnis transzendiert man den Boxer und kann, in begrenzter Weise, nachempfinden. Die Kette muss jedoch von Mensch über Boxer bis hin zum Idol verlaufen - ein andere Reihenfolge scheint mir nicht korrekt.

Zur Darstellung zugelassen sind jegliche Schnittstellen verschiedener Forschungspraktiken und Wissenschaftsgebiete, zentrales Arbeitsgebiet bleibt vermutlich die Sportgeschichte.

Von den philosophischen Aufzeichnungen zur Olympiade der Antike bis zur Erforschung der Wechselwirkung Sport und Bewegungskultur der Neuzeit stellte die Sportgeschichte sowieso stets ein interdisziplinäres Fachgebiet dar, man betrachte die Technikgeschichte eines Messgerätes, Bildungsgeschichte zur Rezeption der Olympiade, rechtshistorisch die Entwicklung von Verbandsstatuten eines Sportvereines, politisch die regionalgeschichtlichen Einflussfaktoren oder sozialgeschichtlich die Entwicklung einer Sportart innerhalb einer Gruppe usw.

Die schriftlichen Quellen sollen vermehrt aus dem angelsächsischen Raum und Amerika selbst kommen und ein grosser Teil der Quellen soll aus bewegten Bildern bestehen. Damit soll der Blick, etwas naiv gesagt, möglichst wenig getrübt werden und hauptsächlich, wenn möglich, die beiden Protagonisten selbst zu Wort kommen und wo dies nicht möglich ist, im Sinne der oral history, sollen Zeitzeugen berichten. Zum Glück gibt es Organisationen, welche sich die Aufzeichnung von Zeitzeugen zur Aufgabe gemacht haben - gegen ein Vergessen. Hier sind die Aufzeichnungen zu Joe Louis und Muhammad Ali ziemlich reichhaltig, mit einem leichten Übergewicht zu Gunsten Alis. In guter alter amerikanischer Entertainment - Tradition wurden sämtliche Vorbereitungen auf Kämpfe hin sowie die Kämpfe selbst aufgezeichnet und verewigt und sind über das Portal Youtube, frei zugängig. Dort findet dann eigentlich der Sprung in die neuste Quellenform statt, der visual history, dem zeitgeschichtlichen Feld der Forschung, das mit bewegten Bildern arbeitet. Der Kreis schliesst sich hier, da in dieser Forschung Verknüpfungen zur Philosophie des Wissens und der Semiotik sowie der phänomenologischen Methode gängig sind. Dies ist zum Äussersten reduziert das Arbeitsfeld skizziert, in welchem ich mich beim Verfassen der Arbeit bewegen will.

Ergänzend will ich noch darauf hinweisen, dass ich einen gewissen Begriff in der Arbeit zensieren werde. Es stellt keine Anmassung dar, werde ich dasjenige Wort in meiner Arbeit nicht verwenden, selbst dort nicht, wo es das Zitat eigentlich erfordern würde. Dies ist keine Pseudoretusche, sondern ein Entscheid, der mir als Autor des Textes zustehen muss. In meiner Beschäftigung mit der afroamerikanischen Geschichte stimme ich hier mit Martin Luther King überein, dass der Gebrauch dieses Wortes in ein Paradigma zurückführt, zu welchem man als nicht Afroamerikaner keinen direkten und qualifizierenden Zugang hat. Demnach wäre ein Gebrauch dieses Konstruktes meinerseits, selbst in einem Zitat, ein im Gebrauch an das sozialdarwinistische Gedankengut der Kolonialisten und Sklavenhalter gebundener - was mir nicht behagt. Trotz mangelnder Kenntnisse meinerseits in diesem Bereich ist mir bewusst, dass die Bezeichnung Afroamerikaner ebenfalls nicht immer als berechtigt und sinnvoll bewertet wird. Richtungen der African American Studies werfen die Frage auf, ob in Anbetracht der afrikanischen Diaspora diese Begriffsverwendung sinnvoll sei. Da die englische wie die deutsche Literatur, ebenso wie fast alle Aussagen zu Bild und Film diese Bezeichnung wählen, zusammen mit der äquivalenten Wahl Martin Luther Kings, habe ich mich auf diesen Begriff festgelegt. Dies geschah jedenfalls nicht unkritisch.

Zu guter Letzt noch zum Boxjargon. Ich werde, wo dies nötig ist und sich die Bedeutung nicht aus dem Kontext ergibt, Erläuterungen in die Fusszeile schreiben und boxerische Ausdrücke nicht inflationär gebrauchen. Ich hoffe man kann meine Entscheidungen und Darstellungen zur Herangehensweise an die Arbeit nachvollziehen und bin, falls dem nicht so wäre, gerne bereit, mich der Kritik zu stellen. Doch nun, ohne weitere Aufenthalte, zu der sporthistorischen Betrachtung von Joe Louis und Muhammad Ali.

Joe Louis - Einleitung

Im Februar 1964, Wochen nach dem Attentat auf den 35. Präsidenten der vereinigten Staaten und Hoffnungsträger der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung John Fitzgerald Kennedy, knappe vier Jahre nach dem 1960 als Reaktion auf die Sit-ins[1] gegründeten Student Nonviolent Coordinating Comittee[2] unter Mitwirkung des Referenten Martin Luther King, nur ein Jahr vor der beginnenden Radikalisierung gewisser Strömungen unter Malcom X, traf die crème de la crème der Sportjournalisten in Miami, Florida zum Trainingscamp eines zweiunddreissigjährigen afroamerikanischen Boxers ein, der vor seinem ersten Schwergewichtstitelkampf mit dem gefürchteten und seit zehn Jahren ungeschlagenen Boxers Sony „Black Bear" Listen stand. Foto- und Filmaufnahmen[3] zeigen den jungen Titelanwärter, der damals noch den Namen Cassius Clay trug, wie er mit vier jungen Männern einer Band ulkt und mit gross aufgerissenem Mund über ihnen im Ring steht oder ihnen als Showeinlage leichte Boxhiebe austeilt. Ein Mitglied der Band, John Lennon, wird später sagen, er habe sich anfänglich vor dem Boxer gefürchtet. Das grosse Talent des Athleten im Umgang mit den Medien, so stimmen die Journalisten überein, ist etwas Neues und Einzigartiges. Auch Ringlegenden Sugar Ray Robinson und der berühmte zu Null - Rekordhalter Rocky Marciano sind an diesem Tag anwesend, sowie eine weitere Legende des Boxsportes. Ein Mann mit einem Blick, dem man nachsagte, er wiederspiegle die Last der Welt,[4] oder zumindest, je nach Version, der man Glauben schenken will, die Last der Geschichte der Vereinigten Staaten zwischen den Zwanzigern und Sechzigern des letzten Jahrhunderts. Dieser Jemand läuft schweren Schrittes und mit gesenktem Kinn durch die Journalistenmenge. „Joe Louis!", hört man einige wenige Journalisten aufrufen. Louis trifft auf den jungen Cassius Clay und sie wechseln kurze Worte. „The contrasts between Clay and Louis were stark - Clay was young, articulate, and controversial; Louis was old, quiet, and bland. Clay seemed to dance on air like a pugilistic Astaire; Louis plodded dead-legged and heavy-footed. (...)"[5] Wer war nun dieser, wie ihn Herr Lipsyte, ein dazumal aufkommender amerikanischer Sportsjournalist und heutiger Ombudsmann des führende Sportsenders Entertainment and Sports Programming Network (ESPN) beschrieb, „black Dwight Eisenhower"[6] ? Roberts schreibt zum Erscheinen Louis im Camp von Cassius Clay: „(...) and Barney Nagler moved from Clay to Louis like a pack of paparazzi deserting a D-lister for a superstar. Lipsyte did not understand. Later he cornered Nagler and asked why he and others wanted to talk to Joe. „How can you hang around that mumbling old has-been, when here's this young beautiful hope of the future?" he asked. (...). Nagler looked at Lipsyte almost sadly, because he knew that he could never explain. „You should have seen him then", he offered."[7]

Diese Arbeit hat das Ziel, sich diesem „you should have seen him" anzunähern. Was selbst ein Zeitzeuge von damals einem hiesigen Arbeitskollegen vom Fach nicht erläutern kann, dies vermag diese Arbeit ebenfalls nicht. Doch gerade über die heutige Möglichkeit des Sehens dank den im Internet gesicherten Filmdaten scheint eine Annäherung an Joe Louis umsetzbar. Was soll und kann man sehen? Fangen wir bei der Bedingung der Möglichkeiten an - dem Menschen Joseph Louis Barrow.

Joseph Louis Barrow (13. Mai 1914 - 12. April 1981)

„ Vor einiger Zeit führte einer der Südstaaten eine neue Art der Todesstrafe ein. Giftgas sollte den Galgen ersetzen. Ganz zum Anfang hatte man in der versiegelten Todeszelle ein Mikrofon installiert, damit wissenschaftliche Beobachter hören konnten, was der sterbende Gefangene sagte. (...). Das erste Opfer war ein junger N*. Als die Giftkapsel in den Behälter fiel und das Gas aufstieg, kamen aus dem Lautsprecher die Worte: „Rette mich, Joe Louis. Rette mich, Joe Louis. Rette mich, Joe Louis.""[8]

Joseph Louis Barrow wächst in den Südstaaten der USA auf, wo er in La Fayette, Alabama als siebtes von acht Kindern am 13. Mai 1914, knappe sechs Wochen vor dem Attentat von Sarajevo und der Explosion des Pulverfasses Europa im ersten Weltkrieg, geboren wird. Munroe Barrow und Lillie Reese, seine Eltern, sind Farmpächter und Sklavenkinder.[9] „Über Joes Kindheit ist wenig bekannt. Man weiss allerdings, dass er bis zum Alter von sechs Jahren unter einer Sprachstörung leidet und wenig spricht. 1916 wird sein Vater in eine psychiatrische Klinik eingeliefert[10] und 1920 (erst nachdem man ihr versichert hatte, dass Munroe gestorben sei) heiratet die Mutter erneut. In Wahrheit lebt Joes leiblicher Vater bis 1938 - den Ruhm, den sein Sohn erlangt, nimmt er niemals wahr."[11] Im Heimatort Louis, der Stadt, aus welcher Mark Twain seine Inspirationen holte, aus welcher auch jener Sheriff stammte, der Billy the Kid erschoss, steht heute eine bronzene Figur zu Ehren von Joe Louis.[12] Im selben Bundesstaat werden später die ersten Freedom Rides, eine Aktion der Bürgerrechtsbewegung gegen Rassentrennung in Richtung Südstaaten fahrenden Überlandbussen, gewaltsam angegriffen (Anniston) und das 16th Street Baptist Church Bombing (Birmingham), ein Bombenattentat des Ku Klux Klan, bei welchem vier afroamerikanische Mädchen sterben, stattfinden - um nur zwei tragische aus unzähligen rassistisch motovierten Übergriffen dieser Zeit zu nennen. Joe Louis wächst in einer Zeit auf, in welcher ca. 90% der Afroamerikaner in den Südstaaten leben, in einer Zeit, in der die Sklaverei abgeschafft ist, dafür die Lynchjustiz von Weissen gegenüber Schwarzen grassiert. Es ist die Übergangszeit zwischen dem Grundsatz „separate but equal", also der durch den Obersten Gerichtshof im Beschluss von 1896 legitimierten Rassentrennung und deren endgültiger juristischen Abschaffung im Civil Rights Act von 1964. „The promised freedoms of Abraham Lincoln were lost by both failing to enforce equality, and by accepting the „separate but equal" Jim Crow laws whereby facilities could be divided by race as long as the services provided were similar. In practise, schools, for example, for blacks were substandard in comparison to those for whites. So blacks were no longer slaves. They were just second- class citizen."[13] Die Zweiklassengesellschaft durchdringt an dieser Stelle als Paradigma jeden Aspekt des privaten wie des öffentlichen Lebens. Wie ernst dieses Ideal, das Paradigma der Segregation im Süden herrschte, wird einem anhand der unzähligen unbestraften Lynchmorde an der afroamerikanischen Bevölkerung bewusst. Roberts hierzu: „Race was the soul of southern culture, and the Jim Crow laws that institutionalized the separation of blacks and whites were inferior. Jim Crow ruled virtually every area of life."[14] Tangiert man so die Herkunft und das Gedankengut, aus welchen Louis stammt, wird dem Leser bewusst, welcher unglaublichen Aufgabe sich Joe Louis stellen wird, aus welcher er als Held aller Amerikaner, den finalen Umbruch der Desegregation einleitend, hervorgeht. Louis Ausgangslage ist vermutlich, neben Jack Johnsons, die schwierigste überhaupt, vergleicht man sie z. B mit jener Muhammad Alis, der aus einer gebildeten Familie der Mittelschicht stammte. „This is Joe Louis. He is poor, he is black, he is one of eight children; the chances of this guy doing anything in his life is just absolutely remote."[15] Diese Ausgangslage wird sein Leben und seine Karriere prägen. „As a member of a devalued race, he would have to follow the expected norms of behavior, say little, and fight hard. He learned how awful life was as a person of color in apartheid America."[16]

Dass Louis dieses Klima der erlernten und eingelebten Unterdrückung nur sehr schwer ablegen wird, ist vermutlich nicht nur beim späteren weissen Management Louis zu suchen. Louis wird den Süden verlassen und ihn dennoch nie ganz abwerfen. Sinkende Baumwollpreise, grosse Ernteausfälle[17] und der zeitgleich boomende Fordismus[18] im Norden der Staaten, zusammen mit dem im Süden weiterhin dominierenden Rassismus, der alltäglichen Segregationspolitik sowie, einigen Quellen nach, die direkten Drohungen des Ku Klux Klan gegen die Familie Barrow[19] veranlassten diese, wie hunderttausend weitere afroamerikanische Familien aus den Südstaaten, zur Partizipation an der oft als einer wahren Völkerwanderung bezeichneten Dislozierung in den Norden. In den Fabriken des Nordens gibt es, so wird es in diesen Zeiten oft propagiert, die Möglichkeit für südliche Farmer, fünf Dollar am Tag zu verdienen. Ernüchterung beim Eintreffen der Familie Barrows. Die Erwartung, als Arbeitskraft der Klassengesellschaft zu entkommen, entpuppt sich als Illusion. Gerade Ford stellt nur wenig Afroamerikaner an und wenn doch, dann nur für die gefährlichen Jobs. „At Ford or Dodge Brothers or Cadillac Motors, for example, blacks breathed the toxic fumes in spray-paint rooms or wet-sanding departements. Or they earned every cent of their wage in the foundries, sweating from the heat of giant furnaces and praying that some accident did not dump molten steel onto them. "[20] Es gelingt Joe und seiner Familie dennoch, sich mit diversen Arbeiten und Zulagen der Sozialhilfe durchzuschlagen. Um Joe von seinen neu gewonnenen städtischen Nachtaktivitäten mit einer Strassengang fernzuhalten, sucht ihm die Mutter ein Hobby aus - das Violinespiel. „According to legend, his first boxing lessons were paid for with money his mother had given him for violin classes,(...)."[21] Ein Freund lädt ihn nach Spott über seine Aktivität zum Sparring beim Boxen ein und als Joe diesen in der ersten Runde K.O schlägt, ist dies der Beginn seiner Karriere als Amateur.[22] Joe Louis wird, anders als andere Boxer, keine ordentliche Schulbildung erhalten, er wird sich bis zu seinen grösseren Gagen als Profiboxer stets seinen Lebensunterhalt mit Nebenarbeiten verdienen müssen. Boxerisch entwickelt Louis sich rasant zu einem der besten Amateure. Er gewinnt den lokalen sowie den nationalen golden gloves Titel, ein traditionsreiches Amateurboxturnier, welches Boxer wie Cassius Clay, Oscar de la Hoya, Mike Tyson und weitere gewinnen werden und neben der Olympiade das höchst zu erreichende Ziel eines Amateurboxers darstellt. Anschliessend an diesen Sieg beginnt Joe Louis seine Profikarriere.[23]

Joe „The Brown Bomber" Louis

„One hundred years from now some historian may theorize, in a footnote at least, that the decline of Nazi prestige began with a left hook delivered by a former unskilled automotive worker who had never studied the politics of Neville Chamberlain and had no opinion whatever in regard to the situation in Czechoslovakia. "[24]

Der Boxer Joe Louis war in mancherlei Hinsicht ein Zwischenstück, Übergang, eine Brücke.

Ein zwingend notwendiger Übergang. Gegenwärtige Athleten und ganz besonders Boxer haben nicht immer ein historisches Bewusstsein und zollen meist dem Erfolg, der Kampfbörse oder dem Rekord mehr Beachtung als dem kulturellen Hintergrund, aus welchem sie stammen. Ob es ohne die bemerkenswerte Vorarbeit einiger afroamerikanischen Boxer der ersten fünfzig Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts den Boxsport in der heutigen Form geben würde, ist fraglich. Das Verständnis für das historische Werk, das in der Verbindung zwischen dem Boxen und der politischen Frage der Segregation eintrat, für den Boxer, der ein Volk über den Sport und die Rassenzugehörigkeit hinaus verbunden hat und weiter die darauf aufbauende Entwicklung des liberalen Ideals in Verbindung mit den Massenmedien, die, ganz stark durch Ali, folgen wird, sowie viele weitere historisch detailreiche Entwicklungen finden nur sehr marginal ihren Weg in das Bewusstsein heutiger Boxer. Als man den jungen afroamerikanischen, aus den Südstaaten stammenden Boxer Adrian Broner[25] einmal fragte, wie dankbar er Louis für die Vorarbeit sei, antwortete dieser, dass er mehrere Kleidungsstücke von Vuitton besässe.

Wenn ich eingangs Louis als Übergang bezeichnet habe, dann aus folgenden Überlegungen: Louis steht als Übergang zwischen den zwei afroamerikanischen Schwergewichtsboxern des zwanzigsten Jahrhunderts überhaupt, Jack Johnson (Weltmeister 1908 - 1915, erster afroamerikanischer Weltmeister überhaupt und sportpolitische Figur der neuen Welt) und Cassius Clay, auch bekannt als Muhammad Ali (Weltmeister 1964 - 1967, 1974 - 1978 und 1978 - 1979). Doch gerade in den aus dem Sport resultierenden Interdependenzen stand er politisch, sozial und kulturell an diversen weiteren Übergängen seiner Zeit. Er stand als Orientierungsfigur des amerikanischen Weges in Aussen- und Innenpolitik zwischen südstaatlicher Sklavenwirtschaft der Konföderation und den Zusatzartikeln der Bill of Rights der Union. Er stand zwischen Jack Johnson und der Entwicklung des Films und Muhammad Ali und der Entwicklung des Fernsehers.[26] Er stand am Übergang einer weissen und einer gemischten Boxkultur. Er stand zwischen zwei Weltkriegen, zwischen der Appeasement­Politik der frühen Monroe- und der Truman-Doktrin der Nachkriegszeit. Joe Louis stand am Übergang von Jim Crow laws und dem Civil Rights Act, zwischen dem Fordismus der goldenen Zwanziger und dem New Deal nach der grossen Depression. Als Person des öffentlichen Lebens hatte er die Augen der Gesellschaft auf sich gerichtet und so wurde jede Vor - und Rückwärtsbewegung auf den Übergängen registriert. Boxhistorisch ist der wichtigste Übergang bei Joe Louis jener zwischen dem ersten Kampf gegen Schmeling und dem Rückkampf. Durch die Fachliteratur hindurch herrscht Einigkeit darüber, dass diese beiden Kämpfe für Joe Louis als Sportler, für seine gesamte Karriere, für seine Rasse, für die Politiklandschaft der Zeit, für die Landeseinigung, ja für die USA selbst und womöglich für die ganze Welt den wichtigsten Übergang seines Lebens darstellt. So stellen diese beiden Kämpfe, wie folgend bei Ali die Titelaberkennung nach der Wehrdienstverweigerung und die Rückeroberung gegen Foreman in Zaire, jeweils den Hauptteil der Arbeit dar.

Seit seinem ersten Profikampf gegen Jack „Emil Ecklund" Kracken am 04. Juli 1934[27] in der Bacons Arena in Illinois, Chicago bis zu seinem letzten traurigen Abschiedskampf gegen Rocky Marciano am 26. Oktober 1951[28] im Madison Square Garden in New York verlor Joe Louis von seinen insgesamt 72 Profikämpfen nur 3. Ein letztes Mal, als er seinen Zenit längst überschritten hatte und aus rein finanzieller Not heraus gegen einen der grössten und gefürchtetsten Boxer aller Zeiten kämpfte, dem lebenslang unbesiegten Rocky „The Brockston Blockbuster" Marciano. Eine zweite Niederlage erlitt Louis nach seiner Inaktivität im Zusammenhang mit seinem Engagement im zweiten Weltkrieg und den hieraus resultierenden Gewichtsproblemen, Drogenmissbräuchen, der Scheidung von seiner Frau und den immensen Geldproblemen, verursacht durchdie amerikanische Steuerbehörde IRS. Diese Niederlag erlitt er gegen den Boxer Ezzard Charles am 27. September 195030 im Olympia Stadium in Michigan. Seinen dritten Kampf verlor er am Vorabend des zweiten Weltkrieges am 19. Juni 193631, auf dem Zenit seiner Boxkarriere und als unbesiegbar geltend, gegen den deutschen ehemaligen Schwergewichtsweltmeister, von Hitler später für diesen Kampf persönlich empfangenen Max Schmeling im Yankee Stadium in Illinois,

Chicago. Es war das erste Mal überhaupt, dass Louis verlor, dazu das erste Mal überhaupt, dass er durch ein Knock Out verlor. Es war das einzige Mal, dass er gegen einen Nicht - Amerikaner verlor und es war das erste und einzige Mal, dass er um eine Revanche bat.32 Zwischen jenem Kampf und dem Rückkampf habe ich oben den wichtigsten Übergang markiert und werde diesen nun dargestellen.

K.O - Max Schmeling

„All across America hearts broke as Arthur Donovan finished his count over Louis. Josephine Tandy, (...), grabbed her heart and fell to the floor dead. In Harlem, at about the same time, Harry Saw, five years younger than Tandy, „fell dead at the radio". Younger still, Robert Gantt of Colombia, South Carolina was listening to the broadcast with a group of other black Louis partisans when he suffered a heart attack and died. (...). As boxing writers liked to put it, the final bell tolled for eleven people who were listening to the broadcast of the fight,(...). But for millions of blacks the heart break was greater than a few failed hearts. Joe louis had lost. The impossible had happened."[29]

„Boxen ist der erbarmungsloseste Sport, aber es kann auch der verblüffendste, theatralischste und symbolträchtigste sein. Wo Rasse und Nationalismus im Spiel sind, wie in den berühmten Kämpfen der beiden Schwergewichtler Joe Louis und Max Schmeling 1936 und 1938, die zu den aufsehenerregendsten der Geschichte gehören, kann der symbolhafte Aspekt gigantische Dimensionen annehmen."[30] Es wurde über die erste Begegnung zwischen Joe und Max gesagt, sie sei von einem öffentlichen Desinteresse begleitet worden. Im Vergleich zum Rückkampf vermutlich schon, wobei das nach dieser Logik auf die meisten heutigen Boxkämpfe zutreffen würde. Eine wunderbare Quelle zu beiden Kämpfen zwischen Joe Louis und Max Schmeling findet sich bei David Margolick: Beyond Glory - Max Schmeling vs. Joe Louis and a world on the brink. Oates dazu: „(...) ein Schwergewicht von einem Buch, vermutlich die massgebliche Chronik dieses Themas."[31] Ebenfalls massgeblich ist es hinsichtlich der kulturellen Kontextualisierung, welche es vornimmt und so als eines der wenigen älteren Quellen die Präsenz und Bedeutung Joe Louis für die afroamerikanische Bevölkerung bewusst darstellt. Dies ist in Anbetracht der Materialfülle eigentlich etwas merkwürdig. „Die Kämpfe Louis gegen Schmeling mit ihrer ausserordentlich grossen politischen und kulturellen Bedeutung sind öfter analysiert worden als jeder andere Boxkampf in der Geschichte; die beiden Kämpfe gehören zum Standardrepertoire von ESPN Classic. (...)"[32] Es wird vermutet, dass die historische Rezension Louis eine post-Ali-Wirkung darstellt und erst durch das Interesse der Kulturgeschichte, der Sozialgeschichte, der Soziologie und zum Teil gerade der historischen Anthropologie an diesem Thema, nun ihren Raum einfordert. Die Kämpfer und die beiden Kämpfe stellen jedenfalls für diverse Wissenschaften eine interessante Forschungsquelle dar. Die Gegensätze, welche sich beim zweiten Kampf potenzieren werden, sind beim ersten jedenfalls, wenn auch geringer, schon vorhanden. „Joe Louis and Max Schmelling were polar opposites in the public's mind. Louis, „the Brown Bomber", was the black son of an American sharecropper and grandson of a slave. Schmeling, „The Black Uhlan Of The Rhine", was the embodiment of the new Germany of Adolf Hitler."[33] Carol schreibt, dass die Geschichte des Boxens in Amerika die Geschichte des schwarzen Mannes sei und bezieht sich auf ein Forschungsdesiderat der Boxveranstaltungen der weissen Sklavenhalter, welche jahrhundertelang Afrikaner gegeneinander hatten kämpfen lassen, noch bevor die Boxverbände entstanden sind. Jedenfalls war es einer der wenigen Kämpfe Schwarz gegen Weiss. Das frühe Boxen des zwanzigsten Jahrhundert ist vom Versuch dominiert, durch die Rassentrennung im Boxen einen Sieg eines Nichtweissen über einen Weissen zu verunmöglichen. Im Boxsport, wo sich in dieser Zeit implizit immer wieder die Superioritätsfrage stellte und jahrzehntelang aus der Angst, die rassistischen und weissen Superioritätsvorstellungen könnten sich in Luft auflösen, keine gemischten Kämpfe durchgeführt wurden, gab es eine für diese Zeit seltene Ausnahme der Macht - und Gewaltverteilung, oder wie Boddy schreibt: „(...) the ring was the only place a N* could whip a white man and not be lynched."[34] Man darf nicht vergessen dass wir hier von einer Zeit des Amerikanischen Südens sprechen in welcher das rassisstisch motivierte Lynchen von Afroamerikaner hochkonjunktur hatte und dass „zur falschen Zeit am falschen Ort" nicht selten mit einer Lynchung endete. Eine wahrhaft grauenhafte Zeit, worüber kommend hoffentlich noch viel geforscht werden wird, da diese Zeit und ihre Opfer gefahr laufen in Vergessenheit zu geraten. Die Konstellation jedenfalls, dass nun plötzlich ein afroamerikanischer Weltmeister herbeigewünscht wird, ist in diesem Rahmen historisch ein Novum. In der nächstgrössten Dichotomie Gut und Böse wird Louis erst bei fortgeschrittener Eskalation der Weltpolitik zum gesamtamerikanischen Phänomen werden, noch beschränkt sich die Begeisterung grösstenteils auf die Mitglieder seiner Rasse. Kasia Boddy zeigt in einem Teil Ihrer 500 Seiten schwerer Kulturgeschichte des Boxens einen Blick auf Joe Louis durch die Augen von Malcom X, für den Joe Louis ein Vorbild war und aufgrund welchem Malcom sich auch als Boxer versuchte, jedoch scheiterte. Boddy zitiert eine Aussage Malcoms zu Joe Louis vor dem Kampf gegen Schmeling: „(...),Every N* boy old enough to walk wanted to be the next Brown Bomber' (...)."[35] Besonders an den heftigsten Reaktionen in schwarzen Vierteln, speziell in Harlem, auf die erste Niederlage Louis gegen Schmeling wird den Medien und in gewisser Weise der Bevölkerung selbst bewusst, was für eine Hoffnung das afroamerikanische Amerika in Louis projiziert. Sport war weiter jenes Mittel, in welchem Afroamerikaner die Diskriminierung durchbrechen konnten und im weissen Amerika von einer Karriere und Zukunft träumen konnten.[36] Hierzu gibt es neue Forschungsansätze, wie mit der Rasse im Sport in Amerika im frühen zwanzigsten Jahrhundert umgegangen wird, respektive wie der Sportbereich einer der ersten war, in welchem die Gesetze des Südens bewusst ausgeklammert wurden, wie z. B im Buch: „Benching Jim Crow". Für das weisse Amerika schien Louis zu dieser Zeit noch eine Bedrohung darzustellen, so wurde in den Zeitungen das Aufkommen des jungen Boxers als Gefahr gewertet, welche die soziale Ordnung durcheinanderzubringen drohte. Sein Boxtalent wurde hinter seine Rasse gestellt. Er wurde mit rassistischen, auf seine Hautfarbe reduzierten Ringnamen betitelt wie: Black Menace, Tan Tornado, Sepia Socker, Chocolate Soldier, Dark Destroyer, Black Lightning.[37] Selbst der Name Brown Bomber hatte einen rassistischen Hintergrund, wurde aber von Joe Louis wegen seines damaligen hohen Wiedererkennungswertes angenommen. Ali wird mit demselben Problem konfrontiert werden, sämtliche Medien, darunter auch die New York Times, werden sich für fast ein halbes Jahrzehnt weigern, seinen neuen Konvertitennamen zu schreiben. Der Boxer bleibt eben im Besitz der Menge, wie Carol schreibt. Die 27 konsekutiven Siege Louis bis zum ersten Kampf gegen Schmelling standen also, trotz der bemerkenswerten Bilanz, keineswegs immer im Vordergrund.

[...]


[1] Sit-ins: (engl.) das, eine von der amerikan. Bürgerrechtsbewegung übernommene Form der (meist polit.) Demonstration (Sitzstreik); mit anderen Protestformen (Go-in, Teach-in;) v. a. in den 1960er und 1970er Jahre an Hochschulen praktiziert. Zitiert aus: Der Brockhaus; F.A. Brockhaus, Mannheim &Leipzig, 1994, Band 5, S. 14.

[2] Bürgerrechtsbewegung initiiert durch Martin Luther King in North Carolina.

[3] Vgl. PBS: American Experience - History Series, Part 1964.

[4] Vgl. Boddy, Kasia: Boxing: A cultural History; Reaktion Ltd, London, 2008.

[5] Randy, Roberts: Joe Louis; Yale University Press, New Haven & London, 2010, Preface.

[6] L. c. Preface.

[7] Randy, Roberts: Joe Louis; Yale University Press, New Haven & London, 2010, Preface.

[8] Martin Luther King aus: Oates, Carol Joyce: Über Boxen; Manesse Verlag, Zürich, 2013, S. 62.

[9] Vgl. Randy, Roberts: Joe Louis; Yale University Press, New Haven & London, 2010, S. 163.

[10] In das: Searcy Hospital fort he Colored Criminally Insane, in: Randy, Roberts: Joe Louis; Yale University Press, New Haven & London, 2010, S. 4.

[11] Lück, Andreas: Box Legenden ; Pietsch Verlag, Stuttgart, 2013, S. 35.

[12] Vgl. Offizieller Internetauftritt von Lafayette Alabama.

[13] Racial Segregation, in: History.uk, Intemetquelle:http://www.history.co.uk/study-topics/history-of-america/racial-segregation, Zugriff 17.09.2014.

[14] Randy, Roberts: Joe Louis; Yale University Press, New Haven & London, 2010, S. 5.

[15] HBO Sports: Joe Louis - Hero Betrayed, 01:34

[16] Abrams, Roger: Playing Tough: The world of sports and politics; University Press, New England, 2013, S. 81.

[17] Beispiel hungry weevil, siehe: Randy, Roberts: Joe Louis; Yale University Press, New Haven & London, 2010.

[18] http://www.anthro.unibe.ch/unibe/philhist/anthro/content/e297/e1386/e3847/e3849/linkliste3932/arbeit-9_ge

[19] Beispiel in : Abrams, Roger: Playing Tough: The world of sports and politics; University Press, New England, 2013, S. 81.

[20] Randy, Roberts: Joe Louis; Yale University Press, New Haven & London, 2010, S. 13.

[21] Boddy, Kasia : Boxing : A cultural History ; Reaktion Ltd, London, 2008, S. 281.

[22] Vgl. Randy, Roberts: Joe Louis; Yale University Press, New Haven & London, 2010, S. 163.

[23] Vgl. Boddy, Kasia : Boxing : A cultural History ; Reaktion Ltd, London, 2008, S. 281.

[24] Heywood Broun, zitiert in: Abrams, Roger: Playing Tough: The world of sports and politics; University Press, New England, 2013, S. 73.

[25] Adrien Jerome Broner, geboren 28. Juli 1989 in Cincinnati. Ehemaliger WBO,WBA und WBC Weltmeister im Boxen.

[26] Boddy, Kasia : Boxing : A cultural History ; Reaktion Ltd, London, 2008, S. 283.

[27] BoxRec: Enzyklopädie sämtlicher Profiboxer aller Zeiten, Internetquelle: www.boxrec.com, Zugriff: 10.12.2014 - 15.01.2015.

[28] Vgl. Stradling, Jan: Wenn Sport Geschichte schreibt; National Geographic Deutschland, Berlin, 2012.

[29] Randy, Roberts: Joe Louis; Yale University Press, New Haven & London, 2010, S. 121 -122.

[30] Oates, Carol Joyce: Über Boxen; Manesse Verlag, Zürich, 2013, S. 261.

[31] L. c. S. 263.

[32] L. c. S. 262.

[33] Abrams, Roger: Playing Tough: The world of sports and politics; University Press, New England, 2013, S. 73.

[34] Zitat von Malcom X in: Boddy, Kasia : Boxing : A cultural History ; Reaktion Ltd, London, 2008, S. 281.

[35] Boddy, Kasia : Boxing : A cultural History ; Reaktion Ltd, London, 2008, S. 281.

[36] Vgl. Steinkamp, Egon: Sport und Rasse, Czwalina Verlag, Hamburg, 1976.

[37] Vgl. HBO Sports: Joe Louis - Hero Betrayed.

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Joe "The Brown Bomber" Louis und Muhammad "The Greatest" Ali. Ikonen ihrer Zeit im und über den Ring hinaus