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Setzen eines HeliCoil Gewindeeinsatzes (Unterweisung Werkzeugmechaniker/-in)

Unterweisung / Unterweisungsentwurf 2017 14 Seiten

AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Persönliche Angaben
1.1 Persönliche Angaben des Auszubildenden
1.2 Soziologische Situation des Auszubildenden:
1.3 Entwicklungsstufe des Auszubildenden
1.4 Ausbildungssituation des Auszubildenden:
1.5 Bedeutung für den Beruf
1.6 Ort und der Zeitpunkt

2.Didaktische Analyse
2.1 Methoden
2.2 Zielklarheit
2.2.1 Richtziele (Makroziel):
2.2.2 Groblernziel:
2.2.3 Feinlernziel (Microziel):
2.2.4 Operationalisiertes Lernziel:
2.3 Lernzielbereiche: Kognitive Lernziele, Psychomotorische Lernziele, Affektive Lernziele
2.3.1 Kognitive Lernziele:
2.3.2 Psychomotorische Lernziele:
2.3.3 Affektive Lernziele:
2.3.4 Fasslichkeit:
2.3.5 Erfolgssicherung der Unterweisung:
2.3.6 Sicherung des Lernerfolges
2.4 Einsatz von Ausbildungsmedien und Unterweisungsmedien
2.4.1 Arbeitsmaterialien und Arbeitswerkzeuge
2.4.2 Eingesetzte Unterweisungsmedien

3. Praktische Durchführung der Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode

3.1 Stufe 1: Vorbereitung und Motivation des Auszubildenden

3.2 Stufe 2: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder

3.3 Stufe 3: Nachmachen und erklären lassen:

3.4 Stufe 4: Üben und Festigen des Gelernten

1.Persönliche Angaben

1.1 Persönliche Angaben des Auszubildenden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Soziologische Situation des Auszubildenden:

Herr Schmidt ist 17 Jahre und befindet sich im 2. Ausbildungsjahr.

Er ist wohnhaft bei seinen Eltern in der Innenstadt von Berlin. Seine Mutter ist in einem kleinen Handwerksunternehmen tätig und sein Vater ist Elektroniker. Herr Schmidt ist immer freundlich und sehr zuvorkommend anderen Mitarbeitern und Kunden gegenüber Der Auszubildende hat eine gute Auffassungsgabe und bemüht sich, die Tätigkeiten gewissenhaft auszuführen und versucht kleinere Arbeiten eigenständig durchzuführen.

In den praktischen Übungen hat sich gezeigt, dass der Auszubildende durch Vormachen und Erklären die einzelnen Zusammenhänge besser versteht und erkennt, um sie anschließend in der Praxis umsetzen zu können.

Aus diesem Grund habe wurde die Vier-Stufen-Methode gewählt, um einen größtmöglichen Lernerfolg bei ihm zu erzielen.

Der Auszubildende wurde bereits zum Thema im Betrieb unterwiesen und besitzt dadurch theoretische und auch einige praktische Vorkenntnisse.

1.3 Entwicklungsstufe des Auszubildenden

Der Auszubildende Ist sehr aufgeschlossen gegenüber anderen Auszubildenden und dem Ausbilder. Er ist klein und hat eine kräftige Statur. Nach außen wirkt der Auszubildende immer etwas gelassen und ist eher ruhig.

1.4 Ausbildungssituation des Auszubildenden:

Der Auszubildende führt die ihm gestellten Aufgaben zuverlässig und mit sehr viel Konzentration sauber und motiviert aus.

1.5 Bedeutung für den Beruf

In der Verordnung der Berufsausbildung zum Werkzeugmechaniker sind Punkte unter §19 Abs. 1 Nr. 8: Herstellen von Bauteilen und Baugruppen, §19 Abs. 1 Nr. 8: Herstellen von Bauteilen und Baugruppen zu ersehen.

Dort sind folgende Punkte aufgeführt

-> Bauteile, auch aus unterschiedlichen Werkstoffen, zu Baugruppen fügen

-> Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen

1.6 Ort und der Zeitpunkt

Damit dem Auszubildenden die Nervosität genommen wird und es sehr praxisnah ist, findet die Unterweisung in der Werkstatt statt. Mittwochmorgen gegen 09:00Uhr erfolgt die Unterweisung. Es ist medizinisch erwiesen zu diesem Zeitpunkt die Leistungsfähigkeit am höchsten ist.

Für diese Unterweisung wird die Vier-Stufen-Methode gewählt da diese Methode sich in fast jedem Fall praxisnah anwenden lässt und die logische Denkfolge des Menschen berücksichtigt.

Andere Methoden wie die Leittextmethode können den Auszubildenden überfordern Des Weiteren ist die Sechs-Stufen-Methode sehr zeitintensiv und kann daher nicht im Rahmen von Kundenarbeit etc. angewendet werden.

Für eine Unterweisung gibt es laut Handwerker Fibel vier Methoden:

- Drei-Stufen-Methode
- Vier-Stufen-Methode
- Sech-Stufen-Methode
- Leittextmethode

2.Didaktische Analyse

2.1 Methoden

1. Stufe: Vorbereitung und Motivieren des Auszubildenden

- Begrüßung durch den Ausbilder

- Vorstellen der Person

- Bekanntgabe des Unterweisungsthemas und des Zieles

- Wissenstand ermitteln z.B. UVV

ca. 2 min

2. Stufe: Demonstration und Erklären durch den Ausbilder

- HeliCoil setzen

- Durchzuführende Arbeiten erläutern

ca. 4 min

3. Stufe: Nachmachen und erklären lassen durch den Auszubildenden

- Selbstständiges Vormachen

ca. 6 min

4. Stufe: Üben und Festigen des Gelernten

- Im Anschluss der Unterweisung eigenständiges Arbeiten

- Auswertung durch den Ausbilder und Verteilen

ca. 7 min

Für das Lehren von einfachen Fertigkeiten in der Handhabung ist das Vorgehen der einzelnen Arbeitsschritte sehr vorteilhaft.

In den einzelnen Teilschritten z.B. die Abdeckung der Verkleidung bekommt der Auszubildende diese genau von dem Ausbilder begründet. (Was?, Wie?, Warum?)

Das anschließende Üben veranlasst einen nachhaltigen Lernerfolg und der Auszubildende wird zusätzlich motiviert

Durch die Vier-Stufen-Methode wird in kürzester Zeit viel Inhalt vermittelt.

2.2 Zielklarheit

Voraussetzung für die Unterweisung ist die Zielklarheit, die durch eine klare und konkrete Formulierung der Lernziele erreicht werden kann. Nach der durchgeführten Unterweisung, soll der Auszubildende in der Lage sein, den Profibusstecker selbst anzuschließen

2.2.1 Richtziele (Makroziel):

Erlernen von Kenntnissen und Fähigkeiten des Ausbildungsberufes eines Metallbauers.

2.2.2 Groblernziel:

Der Auszubildende erlangt Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich:

Wie er unter Einhaltung von UVV sowie Qualitätsmerkmalen die Übung richtig durchführt.

2.2.3 Feinlernziel (Microziel):

Hierbei werden dem Auszubildenden spezielle Kenntnisse vermittelt, um diese bei Störungen, Mängeln sowie Fehler zu erkennen. Dieses Lernziel gilt als erreicht, wenn er die obengenannten Arbeitsschritte fehlerfrei durchgeführt hat und die Tätigkeiten nach der Unterweisung selbständig durchführen kann. Nach der durchgeführten Unterweisung ist der Auszubildende in der Lage, selbstständig und fachgerecht einen HeliCoil zu setzen.

2.2.4 Operationalisiertes Lernziel:

Nach dieser Unterweisung ist der Auszubildende in der Lage, fachgerecht, fehlerfrei und selbstständig einen HeliCoil zu installieren und unter der Berücksichtigung der UVV Vorschriften durchzuführen.

Für den Auszubildenden sind diese Fertigkeiten und Kenntnisse die hierbei erlangt werden sehr wichtig, damit er selbstständig und mit ein gewissen Maß Eigenverantwortung arbeiten kann. Dieses trägt einem großen Teil an Motivation und Eigenständigkeit bei.

2.3 Lernzielbereiche: Kognitive Lernziele, Psychomotorische Lernziele, Affektive Lernziele

2.3.1 Kognitive Lernziele:

Bei diesem Lernziel soll der Auszubildende das Vorgehen beschreiben können. Einige Fehler die hierbei auftreten können sowie die Unfallverhütungsvorschriften UVV Maßnahmen soll der Auszubildende nennen und aufsagen.

Der Auszubildende:

- kann beschreiben wie er die Arbeit eigenständig durchführt (Einbau eines HeliCoil Gewindeeinsatzes)
- kann die Werkzeuge, das Material und die Hilfsmittel mit Namen nennen können
- Der Auszubildende soll geeignete Werkzeuge und Materialien für den jeweiligen Arbeitsschritt auswählen können

2.3.2 Psychomotorische Lernziele:

Der Auszubildende kann selbstständig mit dem dafür vorgesehenen Werkzeug die Tätigkeit durchführen.

2.3.3 Affektive Lernziele:

Arbeitshinweise sowie Arbeitsregeln muss der Auszubildende beherrschen, um Fehler zu erkennen. Neben den fachlichen Vorschriften muss die entsprechende Sicherheitsvorschrift (UVV) beachtet werden.

Der Auszubildende

- ist bereit sorgfältig sowie gewissenhaft die Arbeit abzuschließen
- hält Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz
- ist bereit die Sicherheitsvorschriften (UVV) zu beachten und erkennt die Gefahren welche beim unsachgemäßen Umgang auftreten können.

2.3.4 Fasslichkeit:

Es muss für die Auszubildenden die Anforderungen so gewählt werden, dass er sich nicht Über oder Unterfordert fühlt. Dieses kann schnell zu Misserfolgen und Langweile führen. Bei der Durchführung wird Übung erst langsam vorgeführt damit der Auszubildende diese genau beobachten kann und ggf. fragen stellen kann.

2.3.5 Erfolgssicherung der Unterweisung:

Durch ständiges Wiederholen der Übung wird dieses gefestigt, damit der Auszubildende in der Lage ist dieses Verfahren in praktischen Situationen anzuwenden.

2.3.6 Sicherung des Lernerfolges

Damit der Lernerfolg getestet werden kann, wird dieser über einen kurzen Test abgefragt und der Lernstoff noch einmal gefestigt.

2.4 Einsatz von Ausbildungsmedien und Unterweisungsmedien

2.4.1 Arbeitsmaterialien und Arbeitswerkzeuge

Folgende Arbeitsmaterialien und Arbeitswerkzeuge werden benötigt:

- Hammer
- gut beleuchteter Arbeitstisch
- Spindel des Einbauwerkzeug
- HeliCoil Einbauwerkzeug
- Maßband
- Zapfenbrecher
- Handschuhe (UVV)
- Augenspülflasche (UVV)
- Verbandskasten (UVV)
- Arbeitskleidung
- Schraubendreher
- Schraubzwinge
- Spitzzange
- Sicherheitsschuhe

2.4.2 Eingesetzte Unterweisungsmedien

- Modell
- Beamer
- Papier
- Merkblatt
- Stifte
- PC

[...]

Details

Seiten
14
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668501218
ISBN (Buch)
9783668501225
Dateigröße
560 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v373356
Note
1,3
Schlagworte
AEVO Unterweisung Ausbilder Metall Metalltechnik HeliCoil 4-Stufen-Methode Technik Gewinde Lernziele Werkzeugmechaniker Azubi

Autor

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