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Geschlechtssensible Pflege von Frauen mit Behinderungen

Hausarbeit 2017 17 Seiten

Gesundheit - Pflegewissenschaft - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Frauen mit Behinderung in Deutschland
2.1 Intersektionalität
2.2 Geschlecht und Behinderung

3. Zur Assistenzsituation von Frauen mit Behinderung

4. Rechtliche Grundlagen

5. Gründe für geschlechtersensible Pflege

6. Handlungsstrategien

7. Fazit

1. Einleitung

Die moderne Gesellschaft stellt als oberste Priorität zwei Ansprüche an einen Menschen: Gesundheit als Charakteristikum von Normalität und strukturelle Zweigeschlechtlichkeit. (vgl. Schildmann 2007). Dass Frauen und Mädchen mit Behinderung mehrdimensionaler Benachteiligung ausgesetzt sind, ist unstrittig. (vgl. u.a. BRK Art. 6 Abs. 1) Obwohl es Standard ist, dass Forschungsergebnisse nach Geschlecht aufgegliedert dargestellt und auf statistische Zusammenhänge mit anderen Kategorien untersucht werden, fehlt jedoch häufig eine tiefergehende Analyse von Geschlechterverhältnissen und geschlechtssensiblen Konsequenzen für die Pflege. Es herrscht ein eklatanter Mangel an Forschung in Bezug auf die Verbindung der Strukturkategorien Geschlecht und Behinderung als „Indikatoren gesellschaftlicher Ungleichheitslagen" (Schildmann 2007, S. 17). Daraus resultiert die Forderung nach Anerkennung des Geschlechts auch bei Menschen mit Behinderung.

Neben der häuslich-privaten Pflegetätigkeit, der zumeist Frauen nachgehen, ist der Pflegesektor ein großer Bereich auf dem Arbeitsmarkt. Von Assistenz abhängig zu sein bedeutet, der pflegenden Person mehr oder weniger ausgeliefert zu sein. Gewalterfahrungen sind im Leben vieler Frauen mit Behinderung sehr präsent. Sie erfahren bis zu dreimal häufiger Gewalt als nicht-behinderte Frauen. Jede dritte Frau mit Behinderung ist zudem in ihrer Kindheit oder Jugend Opfer von sexuellem Missbrauch geworden. Ebenso jede dritte wird oder wurde als Erwachsene zu sexuellen Handlungen gezwungen. Bis zu 90% der Frauen erleben psychische Gewalt und rund dreiviertel physische Gewalt. Warnsignale werden im Gesundheitssystem häufig übersehen. So werden blaue Flecken beispielsweise einem behinderungsbedingten Sturz zugeschrieben, ohne dass genauer nachgefragt wird. (vgl. Helfferich 2012)

Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, Schutz vor Gewalt in allen Lebenslagen zu gewährleisten. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welches Konfliktpotenzial eine nicht-gendersensible Pflege birgt. Aufgrund der zuvor dargestellten Statistik liegt der Fokus auf Frauen mit Behinderung in Deutschland.

Im ersten Teil der Arbeit erfolgen die Definition relevanter Begriffe sowie eine Darlegung der Strukturkategorien Geschlecht und Behinderung. Darauf aufbauend wird der Bedarf hilfeabhängiger Menschen in Deutschland dargestellt sowie ein Einblick in die momentane Situation in Hinblick auf Pflegebedürftigkeit gegeben. Es folgen die rechtlichen Grundlagen von Pflege und Assistenz. Anschließend erfolgt eine Analyse der Notwendigkeit geschlechtssensibler Pflege. Im letzten Kapitel werden mögliche Handlungsstrategien vorgestellt. Es folgt ein abschließendes Fazit.

2. Frauen mit Behinderung in Deutschland

Dieses Kapitel setzt sich mit Mehrfachdiskriminierung aufgrund verschiedener sozialer Kategorien auseinander. Nach einer Definition von Intersektionalität und deren Ebenen erfolgt die Darstellung möglicher Kategorisierungen eines Subjekts anhand der Dimensionen Geschlecht und Behinderung sowie deren Wechselwirkungen.

2.1 1ntersektionalität

Unter Intersektionalität versteht man, ,,dass soziale Kategorien wie Gender, Ethnizität, Nation oder Klasse nicht isoliert voneinander konzeptualisiert werden können, sondern in ihren ,Verwobenheiten’ oder ,Überkreuzungen’ (intersections) analysiert werden müssen. Additive Perspektiven sollen überwunden werden, indem der Fokus auf das gleichzeitige Zusammenwirken von sozialen Ungleichheiten gelegt wird. Es geht demnach nicht allein um die Berücksichtigung mehrerer sozialer Kategorien, sondern ebenfalls um die Analyse ihrer Wechselwirkungen“ (Walgenbach 2012, S. 81, Hervorhebungen im Original). Intersektionelle Analysen beziehen sich im Gegensatz zu Begriffen wie diversity ausschließlich auf soziale Ungleichheiten oder Machtverhältnisse, nicht aber auf Differenzkategorien wie Leistung. Anders als beispielsweise die Disability Studies beziehen sie sich zudem auf mehr als eine zentrale Kategorie, relativieren isolierte Begriffe und fordern vielschichtige, multiple Analysen. Intersektionalität berücksichtigt zudem interne Verflechtung innerhalb der Strukturkategorien. (vgl. Walgenbach 2012; Raab 2012)

Boll et. al machten schon 1985 unter dem Titel Geschlecht: behindert. Besonderes Merkmal: Frau auf eine nach wie vor bestehende Problematik aufmerksam. Sie beschreiben, dass „Krüppelfrauen [...] Frauen [sind], die behindert sind'' (Boll et. al 1985, S. 8) und dass diese ,,als behindert behandelt [werden], die nebenbei weiblich sind''. (ebd.) Behinderte gelten demnach ,,als eine Gruppe zwischen den Geschlechtern, die dritte Gruppe zwischen Männern und Frauen''. (ebd.) Ersichtlich sei dies auch in alltäglichen Repräsentationen wie der symbolischen Anordnung von Toilettenschildern, auf denen körperbehinderte Personen weder als weiblich, noch als männlich identifizierbar dargestellt sind. (vgl. Walgenbach 2012)

Walgenbach verdeutlicht in ihrem Einführungstext über Intersektionalität und deren Perspektiven dahingehend die Problematik, dass behinderte Frauen lange Zeit gemeinsam mit Migrantinnen, Jüdinnen und schwarzen Frauen ,,im feministischen Mainstream als ,die Anderen' repräsentiert und verobjektiviert wurden'' (Walgenbach 2012, Hervorhebung im Original) und Interessen und Forderungen „entweder nicht wahrgenommen oder als ,Spezialinteressen' bagatellisiert" (ebd.) wurden. Die Autorin wirft zudem die Frage auf, welche Kategorien als relevant gesetzt und tendenziell marginalisiert oder ausgeblendet werden, da unzählige Analysedimensionen wie beispielsweise Alter, Sexualität und Nation gesetzt werden könnten. Heike Raab spricht im Zuge dessen von „vielfältigen emanzipatorischen Kämpfe[n] von Minorisierten'' (Raab 2012), unter denen sie ,,Frauen, Lesben, Schwule, Behinderte, MigrantInnen und sozial Deprivilegierte'' (ebd.) versteht. Als Aufgabe des Intersektionalitätsgedanken versteht die Autorin die „hohe Komplexität, gegenseitige Bedingtheit und wechselseitige Abhängigkeit der nunmehr global-neoliberalen Weltordnung und deren neuen In-/Exklusionsprozessen'' (ebd.) widerzuspiegeln. Jedoch führen diese Intersektionalitätsdebatten um verschiedene Ansätze an dieser Stelle zu weit und seien deshalb nur am Rande erwähnt.

Als relevant für die Betrachtung intersektioneller Analysen arbeitet Walgenbach als Folge der Kritik an eindimensionalen, isolierten und additiven Perspektiven die Frage heraus, wie sich Kategorien wechselseitig verstärken, abschwächen und verändern. Unterschiedliche Diskriminierungen wirken zusammen und verschmelzen zu eigenen Konstellationen. (vgl. Walgenbach 2012) Im folgenden Abschnitt werden die Wechselwirkungen von Geschlecht und Behinderung betrachtet.

2.2 Geschlecht und Behinderung

In diesem Kapitel geht es darum, gesellschaftliche Zuschreibungen aufgrund des weiblichen Geschlechts sowie aufgrund einer Behinderung darzustellen. Basierend auf der biologisch angenommenen Zweigeschlechtlichkeit wird Geschlecht im Alltag konstruiert, reproduziert und mit spezifischen Bedeutungen versehen. Geschlecht bezeichnet Schildmann (2007) als eine „Kategorie, die die Menschen sozial-strukturell (im Wesentlichen) in zwei etwa gleich große Gruppen einteilt, aber vor dem Hintergrund einer historisch gewachsenen, hierarchischen Geschlechterordnung dem Mann [...] eine Vormachtstellung gegenüber der Frau einräumt'' (S.18). Diese kulturellen Zuschreibungen bezeichnen das soziale Geschlecht, was im Englischen unter gender verstanden wird. Durch die genderbezogene Dichotomisierung werden Differenzen hergestellt und „gleichzeitig beide Geschlechter in ein komplementäres Verhältnis zueinander gesetzt'' (Backes et. al 2008, S. 23). Der Mensch befindet sich demnach von Geburt an im „Prozess der Gender(re)konstruktion'' (Schildmann 2007).

Im Vergleich dazu „dient die Kategorie Behinderung dazu, eine bestimmte Art der Abweichung von der männlichen bzw. weiblichen Normalität zu definieren und zu klassifizieren'' (Schildmann 2007, S. 18). Damit gerate nicht die Hälfte der Gesamtbevölkerung, sondern ,,eine abweichende Minderheit'' (ebd.) in den Blick.

Schildmann beschreibt weiterhin ein ,,tief verwurzeltes eugenisches Verständnis der Gesellschaft'' (ebd., Hervorhebung im Original), woraus die Annahme resultiere, ,,dass bestimmte Menschen die ihnen eigene Geschlechtlichkeit nicht leben und entfalten sollen, damit sie sich vor allen Dingen nicht fortpflanzen" (ebd.), um Kosten durch Unterstützungsansprüche und Pflegedienstleistungen sowie die „Vererbung defekter Gene'' (ebd.) zu minimieren.

Diese Ausführung verdeutlicht, dass auch in der heutigen modernen Gesellschaft von vielen Menschen Behinderten das Geschlecht geradezu abgesprochen wird. So gab ein Viertel der Frauen mit Behinderung, die von ambulanten Pflegediensten unterstützt werden, in einer Umfrage an, dass ihre Wünsche nach dem Geschlecht der Pflegenden weder abgefragt noch berücksichtigt werden und auch Köbsell (2007) konstatiert, dass oftmals nicht wahrgenommen wird, „dass es sich dabei um Mädchen und Jungen bzw. Frauen und Männer'' (S. 31) handelt, sondern das Merkmal „Behinderung" dominiere. (vgl. Hermes, S. 25)

Desiree Laubenstein schreibt in ihrer Arbeit, dass behinderte Frauen „gesellschaftlich durchaus wahrgenommen [werden], denn würden sie nicht gesehen, könnten sie auch nicht unterdrückt und diskriminiert werden'' (Laubenstein 2008, S. 312). Die geringe Wertschätzung und Akzeptanz, die sie der Gesellschaft Frauen mit Behinderung gegenüber zuschreibt, zeigt sich weiterhin in der Annahme, dass diese „nicht primär als Frau, sondern als Behinderte wahrgenommen werden, sodass ihr Geschlecht unter der Kategorie Behinderung subsumiert wird''. (ebd.)

3. Zur Assistenzsituation von Frauen mit Behinderung

Die bundesorganisationsstelle behinderte frauen führte im Jahr 2002 eine bundesweite Umfrage bei behinderten Frauen durch, um eine Analyse der Assistenzsituation vollziehen sowie einen Überblick über die generelle Zufriedenheit mit der Pflege geben zu können. In den 96 insgesamt ausgewerteten Fragebögen waren 90% der teilnehmenden Frauen von einer Körperbehinderung betroffen. Da Frauen, die in einer Pflegeeinrichtung leben, mit 8% kaum erreicht wurden, beziehen sich die Aussagen in erster Linie auf die ambulanten Pflegeleistungen. Fast ein Drittel der Frauen benötigt rund um die Uhr Unterstützung. Mit 46% gab etwas weniger als die Hälfte an, mit ihrer derzeitigen Assistenzsituation zufrieden zu sein. Allerdings gaben ebenso 46% an, mit der Situation nur einigermaßen bis gar nicht zufrieden zu sein. (vgl. Hermes 2002)

Als Gründe für die Zufriedenheit wurde neben einer selbstbestimmten Lebensführung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, eine gute Qualität der Assistenz sowie eine finanzielle Absicherung genannt. Unzufriedenheit dagegen wurde unter anderem begünstigt durch fehlende finanzielle Mittel, die mangelnde Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zur Folge haben können, da ausschließlich die Grundbedürfnisse abgedeckt werden können. Als weiterer negativer Punkt wurde fehlendes geeignetes Personal genannt. Es wird beschrieben, dass aufgrund geringer Entlohnungsmöglichkeiten auf wenig qualifizierte und unmotivierte Personen zurückgegriffen werden muss. Ebenso wird die Qualität der Assistenzdienste kritisiert, da oft Urlaubs- und Krankenvertretungen fehlen, Kräfte schlecht ausgebildet sind, Assistenzpersonal häufig wechselt und pflegebedürftige Personen nur einen sehr geringen Einfluss auf die Dienstpläne haben. Dadurch seien sie unflexibel, müssen Aktivitäten lange im Voraus planen und fühlen sich in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt. Die Frauen, die in Pflegeheimen leben, kritisieren zudem die unpersönliche und fremdbestimmte Pflege. (vgl. Hermes 2002, S. 16ff)

Maßgeblich für die positive Bewertung der Assistenzsituation sind wie bereits beschrieben eine selbstbestimmte Lebensführung, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie gute Qualität und finanzielle Absicherung der Pflege. Unzufriedenheit dagegen resultiert insgesamt aus fehlendem geeignetem Personal, mangelnder Arbeitsqualität sowie unpersönlicher und fremdbestimmter Pflege. Somit lässt sich festhalten, dass je geringer die Mitbestimmungsmöglichkeiten bezüglich der Wahl des Pflegepersonals sind, desto größer die Unzufriedenheit ist. (vgl. Hermes 2002, S. 16)

4. Rechtliche Grundlagen

Mit dem Pflegeversicherungsgesetz trat am 1. Januar 1995 das SGB XI in Kraft. Dieses definiert als pflegebedürftig „Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung für die gewöhnlichen und wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen“. (Backes et. al 2008, S. 10 nach SGB XI)

Im Sexualstrafrecht, was bedeutsam für den Schutz vor sexuellen Übergriffen an Menschen, die von einer Behinderung betroffen sind, ist, wird festgehalten, dass ,,[e]ine körperliche, seelische oder geistige Behinderung [...] nicht mit einer Widerstandsunfähigkeit gleichzusetzen [ist], denn sie beeinträchtigt nicht die Fähigkeit zur Willensbildung" (Böhmack et. Al 2012, S. 6f nach Zinsmeister 2002). Nach der Strafrechtsreform von 1997 macht sich laut §177 Absatz 1 StGB auch strafbar, ,,wer die schutzlose Lage, in der das Opfer ihm ausgeliefert ist, ausnutzt, um sexuelle Handlungen an ihm zu begehen.'' (Böhmack et. al 2012, S. 7) Dadurch sollen vor allem Menschen geschützt werden, deren Widerstandsfähigkeit durch eine Behinderung eingeschränkt ist. Vor dieser Reform war es nicht unüblich, dass die Vergewaltigung einer körperlich eingeschränkten Person eine geringere Strafe mit sich brachte als die eines nicht-behinderten Menschen.

Die Hilfeleistungen der Pflegedienste werden nach drei Pflegestufen in Sach- und Geldleistungen für die ambulante oder stationäre Versorgung gestaffelt. Je nach Häufigkeit und Umfang der Unterstützung erfolgt eine Einstufung in Pflegestufe I (erheblich Pflegebedürftige), Pflegestufe II (Schwerpflegebedürftige) oder Pflegestufe III (Schwerstpflegebedürftige). In den Tätigkeitsbereich der Pflege fallen nach SGB XI Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftliche Versorgung. Dabei umfasst der Begriff sowohl die häuslich-familiär organisierte als auch ambulante, teilstationäre und stationäre Bereiche der beruflichen Pflege. Der Begriff der Pflege beschränkt sich somit auf einen Teilbereich der benötigten Hilfe, nämlich auf diejenigen Leistungen, die in der Pflegeversicherung festgelegt werden.(vgl. Backes et. al 2008, S. 28)

Assistenz beinhaltet dagegen „alle Handlungen, für die ein behinderter Mensch in seinem Alltag persönliche Hilfe benötigt, um selbstbestimmt leben zu können'' (Hermes S. 3) und reicht somit von der Körperpflege über die Ernährung bis hin zur Mobilität. Soweit nicht explizit erwähnt, werden die beiden Begriffe in dieser Arbeit synonym verwendet, da die Übergänge fließend sind und die Frage nach der Geschlechtssensibilität für beide Bereiche gravierend ist. Der Fokus in dieser Arbeit liegt auf dem beruflichen Aspekt der Pflege und Assistenz. Häuslich-familiäre Pflege wird außer Acht gelassen, da diese privat organisiert und somit nicht in erster Linie abhängig von gesetzlichen Vorschriften, finanziellen Ressourcen und personellen Auslastungen professioneller Pflegedienste ist.

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Details

Seiten
17
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668508088
ISBN (Buch)
9783668508095
Dateigröße
498 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v373208
Institution / Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,0
Schlagworte
Geschlecht Behinderung Gender Intersektionalität Mehrfachdiskriminierung

Autor

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Titel: Geschlechtssensible Pflege von Frauen mit Behinderungen