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Exegetische Auslegung von 1. Thessalonicher 5, 14

Hausarbeit 2004 10 Seiten

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe

Inhaltsangabe

1 Einleitung

2 Einleitungsfragen für den Thessalonicherbrief
2.1 Wer waren die Absender dieses Briefes?
2.2 Wer war der Empfänger dieses Briefes?
2.3 Wann wurde dieser Brief geschrieben?
2.4 Was waren die Umstände für diesen Brief?

3 Erfahrungswert für die Seelsorge

4 Welche Unterscheidung macht Paulus
4.1 Die Unordentlichen
4.1.1 Der griechische Begriff „a;taktoj”
4.1.2 Der griechische Begriff „nouqetei/te von nouqete,w”
4.2 Die Kleinmütigen
4.2.1 Der griechische Begriff „ovligo,yucoj“
4.2.2 Der griechische Begriff „paramuqei/sqe von paramuqe,omai“
4.2.2.1 Hauptbedeutung: Ermahnen
4.2.2.2 Hauptbedeutung: Beruhigen, trösten
4.3 Die Schwachen
4.3.1 Der griechische Begriff „avsqenh,j“
4.3.2 Der griechische Begriff „avnte,cesqe von avnte,cw“
4.4 Jedermann
4.4.1 Der griechische Begriff „pa,ntaj“
4.4.2 Der griechische Begriff „makroqumei/te von makroqume,w“

5 Verschiedene Auslegungsmeinungen
5.1 Wuppertaler Studienbibel
5.2 Das Neue Testament- erklärt und ausgelegt
5.3 Schlatter
5.4 Kommentar zur Bibel

6 Eigene Meinung

7 Bibliographie

1 Einleitung

Ich habe mir für die Hausaufgabe in Seelsorge einen Text ausgesucht, welcher mich seit dem Gastunterricht „Psychotherapie und Seelsorge“ von W. Veeser sehr interessiert.

In diesem Text, geht es um die Ermahnungen und Grüße, welche der Apostel Paulus an die Gemeinde in Thessalonich, schreibt. Besonders geht es mir um die Einteilung der verschiedenen Typen wie sie von Paulus vorgenommen wird und um die daraus resultierende Frage: Sind wir alle gleich, oder müssen im Umgang miteinander unterschiede gemacht werden?

2 Einleitungsfragen für den Thessalonicherbrief

2.1 Wer waren die Absender dieses Briefes?

Sehr interessant ist hier gleich zu Beginn anzumerken dass in den meisten Auslegungen von dem Brief des Paulus die Rede ist. Der Briefkopf läßt aber auf drei Absender schließen; Paulus, Silvanus und Timotheus. In meiner weiteren Ausarbeitung werde ich aber auch, um der kürze Willen, bei der Formulierung „...Brief des Apostels Paulus“ bleiben.

Guthrie und Motyer bemerken, dass wohl einige Formulierungen in diesem Brief von Silvanus und Timotheus gemacht worden seien (vgl. 436).

2.2 Wer war der Empfänger dieses Briefes?

“Der Brief ist an die junge Gemeinde in Thessalonich gerichtet, etwa ein Jahr nach ihrer Gründung“ (Hörster 261). Für uns ist wichtig in Erinnerung zu rufen, dass Thessalonich, die Hauptstadt der römischen Provinz in Mazedonien war. Thessalonich lag am heutigen Golf von Saloniki und der ursprüngliche Name der Stadt war “Therma”, welcher Kassander, als Ehrung für seine Frau in Thessalonica, änderte (Bible Works 6- Fausset’ s Bible Dictionary ). Die Gemeinde dort bestand fast ganz aus Heidenchristen, welche unter Verfolgung und Unterdrückung zu leiden hatte (vgl. 1. Thess. 2, 14). Welche Ausmaße diese Verfolgung und Unterdrückung annahm ist schwer nachzuvollziehen.

2.3 Wann wurde dieser Brief geschrieben?

Nach der Meinung der meisten Ausleger ist dies der älteste Brief des Apostels Paulus. Er schrieb ihn ca. 49- 50 n. Chr.

Nach der Meinung von de Boor ist “es ein junger Brief“ den, “die Verfasser und Absender nennen einfach ihre Namen ohne jede Titulatur. Die Thessalonicher wissen ja, wer diese Männer sind, und haben ihre Vollmacht gründlich erlebt“ (21).

2.4 Was waren die Umstände für diesen Brief?

Paulus selber schreibt in dem dritten Kapitel den Grund für diesen Brief. Seine Mitarbeiter und er hatten Sehnsucht nach ihrer frisch gegründeten Gemeinde und sorgten sich um deren geistliches Leben und ihre Heiligung. Und darum sandte er Timotheus um nach ihnen zu sehen. Als dieser mit guten Nachrichten über das Wohl der Gemeinde zurückkam, schrieb Paulus diesen Brief. Gewiß schrieb er ihn auch um auf einige Fragen der Gemeinde Antwort zu geben. Des weiteren geht Paulus auf gewissen Falschinformationen in Bezug auf Entrückung und falsche Anschuldigungen ein um diese richtig zu stellen.

3 Erfahrungswert für die Seelsorge

Wie schon oben in meiner Einleitung erwähnt finde ich die Einteilung in die verschiedenen Typen, für die Seelsorge sehr wichtig.

Wir können nicht jedem Gläubigen gleich begegnen. Obwohl wir durch Jesus Christus eine neue Kreatur sind und „das Alte vergangen und Neues geworden ist“, haben wir doch unsere Charaktereigenschaften behalten.

Als ich zum Glauben an Jesus Christus fand, wurden diese Züge noch von der Freude und dem Frieden Gottes überflügelt, doch mit den Jahren verließ mich dieses Hochgefühl des Glaubens und ich landete wieder im Leben und all seinen Umständen.

4 Welche Unterscheidung macht Paulus

Ich möchte nun näher auf die verschiedenen Typen eingehen welche Paulus in seinen Ermahnungen und Grüßen nennt.

4.1 Die Unordentlichen

Die Unordentlichen sollen von der Gemeinde zurechtgewiesen werden.

Um genau zu klären wer diese Leute sind und was mit ihnen gemacht werden soll, möchte ich hier die jeweiligen griechischen Begriffe erläutern.

4.1.1 Der griechische Begriff „a;taktoj”

Meiner Meinung nach sagt dieser Begriff sehr viel aus, da wir uns darunter auch im Deutschen was vorstellen können. Hier ist jemand gemeint welcher gegen den Takt läuft.

Im militärischen Sinn wird hier jemand beschrieben welcher Befehlen nicht gehorcht, und somit ordnungswidrig handelt und einen aufrührerischen Geist hat. Weiter wird eine Person beschrieben die faul und träge mit Verantwortung umgeht. Im substanziellen ist es eine faule, unordentliche Person, welche nicht arbeitet und auch noch erwartet angenommen und akzeptiert zu werden.

[...]

Details

Seiten
10
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638366694
Dateigröße
373 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v37279
Institution / Hochschule
Missionswerk Neues Leben e.V.
Note
1,75
Schlagworte
Exegetische Auslegung Thessalonicher

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Titel: Exegetische Auslegung von 1. Thessalonicher 5, 14