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Gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentitätsentwicklung

Bedeutung für die Arbeit im Kindergarten?

Seminararbeit 2017 21 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Was ist Geschlecht?
2.3 Geschlechtsidentitätsentwicklung
2.4 Gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung im Kindergarten

3 Familie
3.1 Begriffserklärung
3.2 Vielfältige Familienformen
3.2.1 Ein-Eltern-Familie
3.2.2 Stieffamile
3.2.3 Adoptivfamilie
3.3 Regenbogenfamilie
3.3.1 Begriffserklärung
3.3.2 Rechtliche Grundlagen
3.3.3 Situation von Regenbogenfamilien
3.3.4 Arbeit mit Regenbogenfamilien

4 Inklusionspädagogik im Hinblick auf gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung
4.1 Begriffsbestimmung und Ziele von Inklusion
4.3 Umsetzung in der pädagogischen Praxis
4.3.1 Bilderbücher
4.3.2 Spiele zur Sensibilisierung von vielfältigen Familienformen und Homosexualität

5 Resümee
5.1 Gewonnene Erkenntnisse
5.2 Schlussfolgerungen für meine künftige berufliche Arbeit

Büchertipps für Kinder

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Anhang

1 Einleitung

In meiner Ausbildung zur Erzieherin habe ich viele pädagogische Fachkräfte kennenlernen dürfen. Darunter waren staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher, Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger, aber auch Personen, die Sozialpädagogik und Sportpädagogik studiert haben. Ich durfte in verschiedenen Einrichtungen der Stadt Mannheim, der evangelischen Kirche Mannheim und privaten Trägern Erfahrungen sammeln. Oftmals lag der Schwerpunkt auf der Sprachförderung und auf den individuellen Kulturen und Herkunftsländern der Kinder. Projekte zu den verschiedenen Weltreligionen und kulturellen Unterschieden haben mich auf meinem Weg begleitet. Immer wieder wurden die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Kinder aufgegriffen und als Themen für die pädagogische Arbeit genutzt. Ich habe mir die Frage gestellt, ob nur die Religion, die Kultur und die Hautfarbe zur Vielfalt der Menschen gehörten, schließlich erleben wir im alltäglichen Leben noch viel mehr Vielfalt. Uns begegnen Menschen, bei denen wir uns nicht sicher sein können, ob es ein Mann oder eine Frau ist, weil sie in unser Bild der Frau oder des Mannes nicht hineinpassen, aber wie sehen das Kinder? Uns begegnen Familien mit den unterschiedlichsten Hautfarben, aber auch Familien, in denen die Kinder eine andere Hautfarbe oder eine andere sichtbare Abstammung haben wie die Eltern. Können sich Kinder im Kindergartenalter schon erklären, warum das Kind eine dunkle Hautfarbe hat und die Eltern eine helle? Auch begegnen uns immer häufiger gleichgeschlechtliche Paare. Zwei Frauen, die händchenhaltend durch die Stadt laufen oder zwei Männer, die sich küssen. Oft wird man auch mit homophoben Ausdrücken wie „Schwuchtel“ oder „Homo“ konfrontiert. Das Thema Homosexualität wird in der heutigen Gesellschaft immer noch tabuisiert, obwohl sich die Situation schon deutlich verbessert hat. Mir ist in den Kindergärten, Krippen oder im Hort das Thema „Vielfalt“ nie im Zusammenhang mit Homosexualität begegnet.

Das Ziel dieser Facharbeit soll zeigen, wie wenig wir über die eigentliche Vielfalt der Menschen in ihren individuellen Lebensformen wissen und wie wichtig es ist, sich mit diesem Thema als pädagogische Fachkraft auseinander zu setzen. Wir sollten nicht die Augen vor der Wirklichkeit verschließen und als Gesellschaft und Menschheit ein Stück weiter zusammenrücken. Die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit sind nicht nur die Förderung und Erziehung der Kinder, nein auch die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern und Familien. Ich will mich in dieser Arbeit mit den verschiedenen Familienformen auseinandersetzen und zeigen, dass es nicht die eine richtige Familie gibt und die Inklusion auch bei der Sensibilisierung in Hinsicht auf gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung der Kinder und Eltern von großer Bedeutung ist.

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Was ist Geschlecht?

Wenn eine Frau und ein Mann ein Kind zeugen, ist es entweder ein Junge oder ein Mädchen, also gibt es zwei Geschlechter, männlich und weiblich. Daraus folgt, dass das Geschlecht von den jeweiligen Geschlechtsorganen abhängig ist. Aber ist es wirklich so einfach definiert? Nein. Denn das Geschlecht ist von mehreren Aspekten abhängig. Ein Teil davon ist das biologische Geschlecht, auch „Sex“ genannt. Natürlich gibt es eine sogenannte Geschlechtereinteilung von männlich und weiblich, die aufgrund der körperlichen Geschlechtsmerkmale wie Klitoris bzw. Penis rechtlich verankert sind. Jedoch sollte man sich nicht nur auf diese festlegen. Das Geschlecht wird auch noch durch die sozialen und kulturellen Einflüsse bestimmt. Was erwartet die jeweilige Gesellschaft von einer Frau oder einem Mann? Normen und Werte spielen eine große Rolle bei dem Aspekt von Weiblichkeit und Männlichkeit. Diese Sichtweise fällt unter den Begriff „Gender“. Häufig kann man in den Kindertagesstätten beobachten, wie Mädchen gerne Kleider und Röcke tragen, Jungen im Gegensatz dazu nur Hosen. Auch von den gesellschaftlichen Normen und Werten geprägt ist die Zugehörigkeit der Farben. Rosa ist ausschließlich für Mädchen und blau nur für Jungen. Mit dem Fußball sollten eher die Jungen spielen und mit den Puppen die Mädchen. Ein Zeichen von Männlichkeit ist auch die körperliche Stärke und die Überlegenheit des Mannes im Gegensatz zur Frau. Diese sollte ein ausgeprägtes Maß an Empathiefähigkeit zeigen und sich dem Mann unterordnen, auch wenn es mittlerweile rechtlich und politisch eine Veränderung in Richtung Gleichstellung gegeben hat.[1] Ist man eine Frau oder ein Mann, weil die körperlichen Voraussetzungen stimmen und die Gesellschaft jemanden als diese oder diesen sieht? Die Denkmuster eines Menschen passen sich nicht an die Erwartungen, die andere von ihm haben an, denn nur weil bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, bedeutet es nicht, dass man sich auch mit dem zugeschriebenen Geschlecht identifizieren kann. Die Geschlechtsidentität ist das eigene Wissen und vor allem das Bewusstsein darüber, zu welchem Geschlecht man sich zugehörig fühlt. Diese Entwicklung ist ein Prozess und schließt mehrere Aspekte ein.[2]

Demnach muss man davon ausgehen, dass die ganzheitliche Definition von „Geschlecht“ kein natürliches Personenmerkmal ist. Die zusammengefassten Aspekte müssen zusammenwirken um eine Geschlechtszugehörigkeit bestimmen zu können.[3]

2.3 Geschlechtsidentitätsentwicklung

Aussagen wie: „Wir spielen Mutter, Vater, Kind. Ich bin die Mutter und du das Kind, jetzt brauchen wir noch einen Jungen der den Vater spielt“. Oder: „Du kannst kein Ritter sein, du bist doch ein Mädchen“. Werden allen Mitarbeitern einer Kita bekannt vorkommen. Doch an was können die Kinder fest machen, dass sie ein Junge oder ein Mädchen sind? Oder warum werden den Mädchen und Jungen feste Rollen zugeschrieben? Diese Punkte lassen sich mit der Geschlechtsidentitätsentwicklung erklären. Die Geschlechtsidentität ist das klare Bewusstsein und Wissen über die eigene Geschlechtszugehörigkeit.[4] Diese Geschlechtszugehörigkeit ist subjektiv zu bewerten und wird individuell beurteilt. Um eine Geschlechtsidentität als gelungen bezeichnen zu können, muss das Gesamtbild stimmig sein. Der Mensch muss sich seiner selbst zugehörig fühlen und den Körper akzeptieren, in dem er lebt. Diese Geschlechtsidentität ist nicht von Geburt an vorhanden. Sie muss in einem Prozess erworben werden und wird ein Leben lang beeinflusst.[5] Der Prozess wird auch als Teil der Sozialisation empfunden. Durch das Erleben einer Gesellschaft und ihrer Kultur, den Verhaltensweisen in der Familie und in der Kindertageseinrichtung entwickelt sich das Kind. Kinder wachsen in die jeweiligen Geschlechterrollen hinein, indem sie sie beobachten, vergleichen und in Rollenspielen nachahmen. Schon im Alter von drei bis sechs Jahren eignen sie sich ein bestimmtes Wissen über die Geschlechterkategorien „Mann“ und „Frau“ an. Geschlechtersterotype vervollständigen ihr Handeln untereinander. Demnach passen sie ihre Aktivitäten „ihrem“ Geschlecht an und und streben eine solche Präsenz nach außen an .[6] Bis zum vierten oder auch zum fünften Lebensjahr haben die Jungen und Mädchen eine gefestigte Geschlechtsidentität ausgeprägt und haben das Wissen darüber, ob sie ein Junge oder ein Mädchen sind. Darüber hinaus wissen die Kinder nun auch, dass sie ein Junge oder ein Mädchen bleiben, wenn sie sich wünschen, ein Kleid als Junge anzuziehen oder als Mädchen den Vater im Rollenspiel zu verkörpern. Die Geschlechterkonstanz bleibt, auch wenn die Kinder geschlechtsuntypisches Verhalten zeigen.[7]

2.4 Gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung im Kindergarten

Kindergarten: Ein Ort, für Kinder sich sicher und geborgen fühlen zu können. Ein Ort, um Unterstützung für eine positive Entwicklung zu erhalten. Ein Ort, an dem Kinder Kinder sein dürfen. Aber auch ein Ort, an dem Kinder die Chance bekommen, die Vielfalt des Lebens kennen zu lernen. Im Kindergarten kommen viele Kinder erstmals mit anderen Lebens- und Familienformen in Berührung. Sie lernen neue Religionen, Hautfarben und Kulturen kennen. An diesem speziellen Ort erleben sich die Kinder in ihrer Unterschiedlichkeit und ihrer Vielfalt. Aber besteht die Vielfalt der heutigen Gesellschaft nur aus Kultur, Religion und Hautfarbe? Die sexuelle Orientierung der Eltern und der Kinder spielt auch eine große Rolle. „Du bist doch schwul!“ ist keine seltene Beleidigung unter Kindern, doch in der Regel kennen sie die Bedeutung dieser Aussage nicht. Kinder sollten sich schon im Kindergartenalter mit dem Thema Homosexualität beschäftigen können, denn woher sollen sie wissen, warum man diese Aussage nicht tätigt? Da das Themenfeld „gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ immer noch tabuisiert wird, setzen sich die meisten Eltern nicht mit diesem Thema auseinander.[8]

Die sexuelle Orientierung hängt stark mit der Geschlechtsidentitätsentwicklung zusammen. Oftmals empfinden sich homosexuelle Kinder schon sehr früh als „irgendwie anders“ als die anderen, doch können es nicht genau benennen. Eine andere Möglichkeit ist, dass ein Mädchen nun ein anderes Mädchen heiraten möchte und jeden Tag mit ihr verbringen will. Grundsätzlich ist das eine Phase, die Kinder im Kindergartenalter durchlaufen. Es ist kein Anhaltspunkt dafür, ob Kinder später gleichgeschlechtliche sexuelle Neigungen entwickeln, nur weil sie sich in diesem Alter in eine Person des gleichen Geschlechts „verliebt“ haben[9]

Dementsprechend spielt die gleich geschlechtliche sexuelle Orientierung im Kindergarten eine andere Rolle als im späteren Leben, da sich die Persönlichkeit der Kinder im Laufe des Lebens noch ändert und in einer späteren Phase, in der Pubertät von anderer Bedeutung ist. Die Geschlechtsidentität und die sexuelle Orientierung verfestigen sich erst mit der Pubertät, da sich die Sinnaspekte von Sexualität, Identität und Beziehung durch erhöhte Ausschüttung von Sexualhormonen verändern.[10]

3 Familie

3.1 Begriffserklärung

„Mutter, Vater, Kind“, ein beliebtes Rollenspiel der Kinder. Doch dient hierfür die „normale“ Familie als Ausgangspunkt? Die Bezeichnung „Familie“ unterliegt keiner spezifischen Definition, denn dieser Begriff befindet sich stetig im Wandel. Die Familie ist ein privater Binnenraum, in dem ein emotionales und wertschätzendes Klima vorherrschend ist.[11] Das traditionelle Familienverständnis ist dagegen gefestigt und besteht aus einem Ehepaar mit Kind, auch „Normalfamilie“ oder „Kleinfamilie“ genannt. Diese ist mit einer festgelegten Rollenverteilung gekennzeichnet. Der Vater hat die Rolle des Alleinversorgers und ernährt die Familie. Der Frau wurde die Rolle der Hausfrau und Mutter bestimmt. Dieses Familienmodell wurde bis zu den 1960er Jahren als soziokulturelle Selbstverständlichkeit gelebt und hat einen Großteil der Familien ausgemacht.[12] Im Wandel der Zeit und der Veränderung sozio-ökonomischen Verhältnisse hat sich die Rollenverteilung in der traditionellen „Kleinfamilie“ in drei Modelle geteilt. Seit 2011 ist das „Ernährer-Modell“, bei dem der Vater der Alleinverdiener ist, nur noch mit knapp 30% vertreten. Verstärkt hat sich das „Hinzuverdiener-Modell“ entwickelt, bei dem der Vater Vollzeit und die Mutter in Teilzeit arbeiten gehen. Dieses Modell macht rund 44% aus. Das partnerschaftlich-egalitäre Modell, bei dem beide Elternteile in Vollzeit arbeiten gehen, ist mit 14% vertreten.[13]

In der modernen Zeit wird die Familie als eine Art Institution gesehen. Dies ist gesellschaftspolitisch sehr relevant, da festgelegt wird, welche Art der Lebensformen gesetzlich geschützt und gefördert werden.[14]

Festgelegt sind diese gesetzlichen Grundlagen im Artikel 6 des Grundgesetzes und in der Verfassung der Länder. Der Artikel 6 des Grundgesetzes sieht vor, die Gemeinschaft von Eltern und Kindern als Lebensordnung zu schützen.[15]

Auf der anderen Seite wird in der Pädagogik Familie als unterstützender und zentraler Teil der Entwicklung eines Kindes gesehen. Das Kind wird in die Familie hineingeboren und unterliegt deren Einflüsse. In der Familie bildet sich das Fundament für die weitere persönliche Entwicklung. Sie ist das wichtigste Lebensfeld für das Kind, da es in den ersten Lebensjahren von Erwachsenen hinsichtlich Pflege und Erziehung abhängig ist. Desweiteren werden hier erste Grundsteine für die Entwicklung der Sprache und den grundlegenden Kompetenzen gelegt. Auf der anderen Seite lernen sie von der Familie geprägte Normen und Werte kennen und entwickeln erste soziale Kompetenzen. Denkmuster prägen sich aus, Persönlichkeitsstrukturen und Charaktereigenschaften bilden sich und Einstellungen werden entwickelt. Wichtig für die pädagogische Arbeit ist die Familie als Erfahrungsumwelt des Kindes. Diese Erfahrungsumwelt ist von Familie zu Familie individuell und unterschiedlich beeinflusst. Man kann nicht von einer expliziten Erfahrungsumwelt ausgehen, da jedes Kind einzigartige Emotionen und Bedürfnisse aufweist, auch der verbale und nonverbale Ausdruck der Kinder ist individuell. Aufgrund dessen wird das Kind in seinem Verhalten und Erleben von der gesamten Familie geprägt.[16]

3.2 Vielfältige Familienformen

Die eine, richtige Familie gibt es nicht. Dafür aber vielfältige Familienformen, die in ihrer Lebensweise zwar nicht konventionell sind, aber genauso richtig und anerkannt wie die Kleinfamilie (Mutter, Vater, Kind). Die Verbreitung vielfältiger Familienformen nennt man Pluralisierung der Familien. Dies bedeutet nicht, das sich neue Familienformen gebildet haben. Es bedeutet, das sich die unterschiedlichen Familienmodelle gleichmäßig ausgebreitet und den gleichen Stellenwert wie die Kleinfamilie haben. Die verschiedenen Modelle bilden sich dementsprechend nicht neu.[17] Ausschließlich die Familienform der gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften ist neu entstanden, da erst 2001 das Gesetz zur Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften mit ehelichen Lebensformen in Kraft getreten ist.[18] Darüber hinaus zeigen Statistiken des statistischen Bundesamtes, dass 2014, knapp 13 Jahre nach dem Erlass dieses Gesetzes, rund 87.000 gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften und davon rund 41.000 eingetragene Lebenspartnerschaften registriert wurden.[19]

3.2.1 Ein-Eltern-Familie

Zu den unkonventionellen und vielseitigen Familienformen gehört auf der einen Seite die Ein-Eltern-Familie. Diese wird auch mit dem Begriff „Alleinerziehende“ deklariert. Unter diesem Begriff versteht man unverheiratete Mütter oder Väter, die ohne einen Lebenspartner oder Lebenspartnerin mit ihren Kindern in einem Haushalt leben. Der Grund der Entstehung dieser Ein-Eltern-Familien ergibt sich meist aus Scheidungen, getrenntlebenden und ledigen Personen. Nur ein geringer Teil entsteht durch Verwitwete. In den 1980er Jahren ist die Scheidungsrate und Trennungsrate der Ehen stark angestiegen. Daraus resultieren immer mehr Ein-Eltern- Familien.[20] Laut statistischem Bundesamt machen Alleinerziehende seit 2015 knapp 20,5 Prozent aller Familienformen aus.[21] Mit der Normalisierung dieser Lebensform ist man sich auch sicher, dass es keine negativen Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder hat. Auch verläuft der Sozialisationsprozess ohne wesentliche Beeinträchtigungen. Beeinflusst wird das Erleben dieses neu organisierten Familiensystems ganz individuell, da es auf verschiedene Aspekte wie die sozio-ökonomische Situation und die soziale Unterstützung ankommt. Die Familie ordnet sich neu und muss sich neuen Anforderungen, Aufgaben und Konflikten stellen, die es zu bewältigen gibt.[22]

3.2.2 Stieffamile

Auf der anderen Seite gehören zu den vielseitigen Familienformen auch die sogenannten „Stieffamilien“, „Fortsetzungsfamilien“ oder „Patchwork-Familien“. Diese Familienformen setzen sich aus den Kindern und aus einem leiblichen und einem sozialen Elternteil zusammen. Mögliche Vorgeschichte ist die Trennung von dem leiblichen Elternteil oder, dass ein leiblicher Elternteil verstirbt. Dieser wird dann durch einen sozialen Elternteil ersetzt. Die Stieffamilien setzen nicht zwingend eine Ehe voraus. Auch Lebensgemeinschaften, die in einer gemeinsamem häuslichen und wirtschaftlichen Situation leben, werden als solche definiert. Jede „Patchworkfamilie“ ist individuell. Sie können sich auf verschiedenste Art und Weise zusammensetzen. Möglich ist, dass nur die Mutter oder nur der Vater Kinder mit in die neue Gemeinschaft bringen. Aber es ist auch möglich, Kinder von beiden Partnern mit in die neue Beziehung zu bringen. Gelegentlich ergänzen gemeinsame Kinder der neuen Partner die neue Lebensform. So entstehen verschiedene Familienkonstellationen, die in sich individuell sind, aber alle als „Stieffamilie“ bezeichnet werden. Diese Art von Familie birgt ein hohes Maß an Konfliktpotenzial. Die Konflikte resultieren hauptsächlich aus der fehlenden gemeinsamen Geschichte der Mitglieder. Daraus folgt auch eine Nicht-Anerkennung des sozialen Elternteils und sie verzichten auf einen Aufbau einer engeren Beziehung. Tendenziell wirkt sich die wenig konstruktive Auseinandersetzung mit Problemen negativ auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder aus. Auch haben Studien ergeben, dass solche Kinder häufiger Verhaltensauffälligkeiten zeigen und zu schlechteren Schulnoten neigen als Kinder aus anderen Familien. Am erfolgreichsten kann die Gründung einer solchen „Stieffamilie“ gelingen, wenn sich das Kind im Kindergarten- oder Vorschulalter befindet oder jünger als zwei Jahre ist.[23]

3.2.3 Adoptivfamilie

Eine weitere besondere Art der Familienformen ist die „Adoptivfamilie“. Bei solch einer Familie sind die Eltern nicht die leiblichen Eltern des Kindes. Das Kind wurde von ihnen adoptiert und wird von ihnen wie ihr eigenes gesehen und behandelt. Durch die Adoption hat es die gleichen Rechte wie ein biologisches Kind. Diese Form wird auch „Fremdadoption“ genannt. 39% der Adoptionen in Deutschland sind solche Fremdadoptionen. Doch existieren noch andere Varianten der „Adoptivfamilie“, denn jede zweite Adoption wird von einem Stiefelternteil durchgeführt, das sind knapp 54% aller Adoptionen in Deutschland. Nur bei 7% handelt es sich um eine Verwandtenadoption. Bei dieser Form wird das Kind von einer verwandten Person aufgenommen und adoptiert. Unterschiede mit dem Blick auf das Selbstbild der Kinder und die soziale, kognitive und emotionale Entwicklung konnten nicht festgestellt werden.[24]

3.3 Regenbogenfamilie

3.3.1 Begriffserklärung

Mit seinen bunten Farben steht das Symbol des Regenbogens für die Vielfalt des Lebens. Daraus entwarf der Künstler Gilbert Baker die Flagge in acht bzw. sechs verschiedenfarbigen Streifen als Zeichen der Homosexualität. Etabliert hat sich diese Fahne 1979. Die Farben bestehen aus Fuchsia für die Sexualität, Rot für das Leben, Orange für die Gesundheit, Gelb zeigt das Sonnenlicht, Grün die Natur, Türkis vertritt die Kunst, Blau steht für die Harmonie und Violett für den Geist.[25]

Regenbogenfamilien entwickeln sich aus der Lebensform der gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Diese bestehen aus gleichgeschlechtlichen und homosexuellen Personen, die in einer Partnerschaft leben. Regenbogenfamilien entstehen, wenn Kinder in diese gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften hineingeboren werden oder aus vorherigen heterosexuellen Partnerschaften mit in die Beziehung gebracht werden. Kinder, die in die Familienkonstellation hineingeboren werden, kennen das Leben in einer „Normalfamilie“ nicht und sehen die Regenbogenfamilie als Normalität an. Anders ist es bei den Kindern die in die neue Beziehung eingebracht werden. Diese Familienform ähnelt stark der zuvor erläuterten „Stieffamilie“ oder auch „Patchworkfamilie“. Nur ist in diesem Fall mindestens ein leibliches Elternteil und das soziale Elternteil homosexuell. Desweiteren muss sich die Familie erst finden und sich zu einer festen Gemeinschaft entwickeln.[26]

3.3.2 Rechtliche Grundlagen

Laut Gesetz wird „Familie“ als Institution deklariert. Um diese Deklaration auch für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften zu erwirken, ist am 01.08.2001 das Gesetz über die eingetragene Lebenspartnerschaft in Kraft getreten.[27] „Die Lebenspartner sind einander zu Fürsorge und Unterstützung sowie zur gemeinsamen Lebensgestaltung verpflichtet. Sie tragen füreinander Verantwortung “ (§2 Lebenspartnerschaftsgesetz, LpartG). Gravierende Unterschiede sind zum Eherecht kaum zu erkennen und sehr minimal gehalten.[28]

Ein weiterer Punkt der eingetragenen Lebenspartnerschaft ist die Adoption, ein Schritt in Richtung Regenbogenfamilie. Doch es ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, dass homosexuelle Paare keine Kinder gemeinsam adoptieren dürfen. Ausschließlich ein Partner darf sich für eine Adoption bewerben und das alleinige Sorgerecht für das adoptierte Kind bekommen. Anders sieht es bei der Stiefkindadoption aus. Seit 2005 dürfen Personen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, das leibliche Kind des Partners adoptieren. Voraussetzungen dafür sind die Freigabe zur Adoption vom anderen leiblichen Elternteils und dessen Zustimmung. Eine dritte Option wäre die Aufnahme eines Pflegekindes. Pflegekinder sind Kinder, die entweder für einen gewissen Zeitraum nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können oder auf Dauer. Gleichgeschlechtliche Paare können sich für eine Vollzeitpflege zur Verfügung stellen und somit ein Kind auf Dauer pflegen, erziehen und zu einer Regenbogenfamilie werden. Rechtlich gesehen dürfen homosexuelle Paare keine künstliche Befruchtung erhalten. Auch die Leihmutterschaft, eine andere Möglichkeit ein Kind zu bekommen, ist in Deutschland verboten.[29]

3.3.3 Situation von Regenbogenfamilien

Gleichberechtigung und Selbstverständlichkeit ist in der Situation von Regenbogenfamilien noch keine alltägliche Realität. In dieser Alltagsrealität treffen homosexuelle Personen immer noch auf ein Unverständnis seitens Heterosexueller. Die Informationen die ein heterosexueller Mensch aus seinem Privatleben preisgibt, werden ohne großartig hinterfragt zu werden als „normal“ gesehen. Wobei ähnliche Informationen von einer homosexuellen Person als intim und unangenehm aufgefasst werden. Dies geht darauf zurück, dass viele Menschen, die das gleiche Geschlecht bevorzugen, nur auf ihre Sexualität reduziert werden und nicht mehr als eigenständige Persönlichkeit gesehen werden. Das soziokulturelle Bild einer Frau oder eines Mannes sieht eine Partnerschaft mit einer Person des anderen Geschlechts vor: eine heterosexuelle Beziehung. Schon in der Geschlechtsidentitätsentwicklung wird beschrieben, dass Kinder sich nicht normenkonform entwickeln müssen, nur weil es die Gesellschaft verlangt.[30] Doch ist es besonders wichtig, Regenbogenfamilien mit Akzeptanz und einem vorurteilsfreien Bewusstsein entgegenzutreten, sodass sich bei den Eltern größere Selbstsicherheit und Selbstakzeptanz entwickeln kann.[31]

Ein weiteres Vorurteil gegenüber Regenbogenfamilien ist die negative Entwicklung der Kinder in intellektueller, sozialer und emotionaler Sicht. Laut dieser Vorurteile heißt es, dass Kinder, die in einer Regenbogenfamilie aufwachsen in diesen Bereichen schlechter entwickelt wären als Kinder im selben Alter. Neuere US-Befunde haben diese Aussage widerlegt und ergeben, dass Kinder aus Regenbogenfamilien den anderen Kindern in nichts nachstehen. Es wurde sogar nach internationaler Auswertung bewiesen, dass Kinder aus homosexuellen Partnerschaften offener gegenüber homoerotischer Beziehungen sind. Auch sind sie offener und einfühlsamer als Kinder aus heterosexuellen Familien.[32]

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Eltern als Teil einer Regenbogenfamilie ein Coming-Out durchlaufen mussten. Sie mussten dem heterosexuellen Lebenspartner ihre homosexuellen Neigungen eröffnen und sich dementsprechend auch den leiblichen Kindern mitteilen. Sie müssen zu ihrer gleichgeschlechtlichen Orientierung stehen, sodass das Coming-Out gelingen kann.[33]

Um sich authentisch zu zeigen, sollten vor allem Regenbogenfamilien mit dem Prozess des Coming-Outs angemessen umgehen. Im Leben dieser Familien gibt es immer wieder neue Situationen, in denen sie sich erklären müssen. Oft werden Mütter oder Väter in Begleitung ihrer Kinder als heterosexuell deklariert, da es „normal“ ist, als Eltern heterosexuell zu sein. Sie treten mit der Zeit hauptsächlich mit heterosexuellen Familien in Kontakt und lösen eventuelle Irritationen aus. Es ist unausweichlich, den Familien die Informationen über die Homosexualität zu verwehren. Auch sollte die Kindertageseinrichtung über die Familienform informiert werden, da eine Einrichtung nur so offen sein kann, wie es die Eltern sind.[34]

3.3.4 Arbeit mit Regenbogenfamilien

Familienvielfalt und Regenbogenfamilien, Themen, die in Kindertageseinrichtungen nur selten oder gar nicht vorkommen. Wichtig für diese Familien ist eine tolerante und interessierte Kindertageseinrichtung. Diese Eltern müssen ausdrücklich willkommen sein und wenn möglich, sogar in ihrem Leitbild gefestigt sein. Idealerweise wird in diesem Leitbild beschrieben, dass die Einrichtung für alle Kinder offen entgegentritt und sie mit ihrer Unterschiedlichkeit willkommen heißt. Nur werden womöglich mit dieser Formulierung nicht alle Eltern angesprochen. Häufig bezieht sich diese Offenheit auf die Kultur, Religion oder Hautfarbe des Kindes, aber nicht direkt auf die Familie. Um Regenbogenfamilien direkt anzusprechen, können Formulierungen bewusst auf sie bezogen werden. Mit dieser zielgerichteten Ansprache an diese Eltern können sie sich sicher sein, dass die Zusammenarbeit zwischen den Erzieherinnen und Erziehern der Einrichtung und ihnen positiv und ohne Vorurteile gestaltet werden kann. So können sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte auf die neue Familienform einlassen und die Eltern und Kinder vorurteilsbewusst begleiten, denn die Kindertageseinrichtung kann den Familien gegenüber nur dementsprechend offen sein, wie es die Familien sind.[35]

4 Inklusionspädagogik im Hinblick auf gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung

4.1 Begriffsbestimmung und Ziele von Inklusion

Inklusion, ein Begriff der weitläufig bekannt ist. Doch was steht hinter diesem Begriff? Wörtlich übersetzt bedeutet Inklusion „Zugehörigkeit“. Verbunden wird er mit dem Rechtsanspruch der UN- Behindertenrechtskonvention auf gemeinsame Bildung von Kindern ohne Behinderung und Kindern mit Behinderung. 2009 wurde dieses Gesetz in Deutschland verabschiedet und prägt auch den Begriff der inklusiven Pädagogik. Bei Inklusion geht es aber nicht alleine um Kinder mit Behinderung. In der Quintessenz geht es darum, die Barrieren für Lernen, Spiel und Partizipation für alle Kinder auf ein Minimum zu reduzieren. Es ist ein Menschenrecht, das im Sinne des erweiterten Verständnisses von Inklusion alle Kinder einbezieht und die vielfältigen Merkmale der sozialen Zugehörigkeit aufweist. Inklusion bezieht sich auch auf die Teilhabe aller Menschen. Wichtige Merkmale sind Alter, Schicht, Gender, Kultur, Behinderung, Befähigung, sexuelle Orientierung, Region und Religion. Die pädagogische Arbeit soll Teilhabebarrieren beseitigen, die die Bildungsprozesse aller Kinder mindern. Darunter fallen sowohl der Zugang zur Bildungseinrichtung, der mit Fahrdiensten, Fahrstühlen oder Rampen ermöglicht werden kann und das freie Nutzen der Lernangebote wie vorurteilsbewusste Materialien oder Sprachförderung.[36]

Inklusion ist eine Leitidee für jede Institution und sollte als nie endender Prozess gesehen werden. Menschen existieren in den verschiedensten Formen und sollten vor allem in den Bildungs- und Erziehungsbereichen nicht trotz ihrer Vielfalt, sondern wegen ihrer Vielfalt willkommen geheißen werden. Inklusion bedeutet auch die Vielfalt wertzuschätzen und sie als Bereicherung in allen Hinsichten zu sehen, denn jeder Mensch, jedes einzelne Kind bringt individuelle Stärken, Kompetenzen und Fertigkeiten in die Gemeinschaft ein und macht sie zu einem Ganzen.[37]

Ziele der inklusiven Pädagogik in Hinsicht auf gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierungen, sei es der Eltern oder der Kinder, ist es, diese Menschen und diese Familien in ihrer Einmaligkeit wertzuschätzen und zu bestärken. Ihnen vermitteln, dass sie Teil der Gemeinschaft sind und in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptiert werden. Diskriminierung von anderen sexuellen Neigungen und Orientierungen soll durch Offenheit, Respekt, Solidarität und Fairness entgegengewirkt werden. Inklusion funktioniert, wenn Menschen sich ihrer Vorurteile bewusst sind und die Kompetenzen haben, mit diesen offen umzugehen.[38]

4.3 Umsetzung in der pädagogischen Praxis

Wichtig für die Arbeit in der pädagogischen Praxis ist es, die Vielfalt von klein auf zu fördern. Kindern muss die Chance gegeben werden, die unterschiedlichen Lebenswelten kennenzulernen und einen sicheren Umgang mit ihnen pflegen zu können. Sie müssen spielerisch auf eine Welt vorbereitet werden, in der individuelle Familienformen, Lebensweisen und Identitäten existieren und gleichwertig sind.[39]

Die Umsetzung in der pädagogischen Praxis ist nach dem Index für Inklusion aufgebaut. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die inklusive Arbeit in der Kindertageseinrichtung sind die Werte und Haltung der pädagogischen Fachkräfte. Diese müssen über verschiedene Kompetenzen wie die Reflexionskompetenz, Vorurteilsbewusstheit, Offenheit und Respekt und der Fehlerfreundlichkeit, also mit Fehlern und aus Fehlern lernen, verfügen und eine bewusste Haltung für Inklusion vertreten, sodass diese auch gelingen kann.[40]

Eine weitere Voraussetzung sind die Strukturen, die in einer Tageseinrichtung vorhanden sind. Darunter versteht man, wie die Rahmenbedingungen der Einrichtung im Hinblick auf Inklusion sind. Darunter fallen auch die Raumausstattung oder die Materialien wie Bilderbücher über gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung oder Spiele.[41] Nicht nur die Rahmenbedingungen zählen zu den Strukturen einer Kindertageseinrichtung, sondern auch der äußerst wichtige Punkt der Elternarbeit. Man sollte mit allen Eltern, ob homosexuell oder heterosexuell, eine wertschätzende Erziehungspartnerschaft aufbauen und auf ihre individuellen Bedürfnisse und persönlichen Erwartungen eingehen.[42]

Die dritte Voraussetzung sind die Prozesse der inklusiven Praxis. Hier liegt der Schwerpunkt auf der eigentlichen Umsetzung und wie man Inklusion im Hinblick auf Regenbogenfamilien und gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung gestaltet.[43]

[...]


[1] Vgl. Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität im Kontext von Inklusionspädagogik S. 6 - 8

[2] Vgl. Sexualpädagogik in der Kita S. 24

[3] Vgl. www.uni-due.de/genderportal

[4] Vgl. Sexualpädagogik in der Kita S. 24

[5] Vgl. www.kindergartenpaedagogik.de

[6] Vgl. Sexualpädagogik in der Kita S. 25

[7] Vgl. Sexualpädagogik in der Kita S. 26

[8] Vgl. Handbuch Kinderwelten S. 171

[9] Vgl. Handbuch Kinderwelten S. 172

[10] Vgl. www.profamilia.de, Wirwarr der Gefühle - sexuelle Orientierung und Sexualpädagogik S. 1

[11] Vgl. Handbuch Familie S. 20

[12] Vgl. Hanbuch Familie S. 36

[13] Vgl. http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/familienpolitik/

[14] Vgl. www.bpb.de/politik/grundfragen

[15] Vgl. http://www.familienhandbuch.de/

[16] Vgl. http://www.kindergartenpaedagogik.de/1453

[17] Vgl. http://www.bpb.de/politik/innenpolitik

[18] Vgl. Handbuch Familie S. 42

[19] Vgl. https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Datenreport/Downloads/Datenreport2016

[20] Vgl. Handbuch Familie S. 42

[21] Vgl. https://www.destatis.de/DE

[22] Vgl. Handbuch Familie S. 43; 44

[23] Vgl. Handbuch Familie S. 44; 45

[24] Vgl. Handbuch Familie S.45

[25] Vgl. http://ze.tt/die-geschichte-der-regenbogenflagge/

[26] Vgl. Handbuch Kinderwelten S.173

[27] Vgl. Handbuch Familie S. 534

[28] Vgl. Handbuch Familie S. 535

[29] Vgl. http://www.9monate.de/leben-familie/familienleben-beruf/regenbogenfamilie-kinderwunsch

[30] Vgl. Handbuch Kinderwelten S. 178

[31] Vgl. https://www.lsvd.de/lebensformen/lsvd-familienseiten/vortraege

[32] Vgl. Handbuch Familie S.42

[33] Vgl. https://www.lsvd.de/lebensformen/lsvd-familienseiten/vortraege

[34] Vgl. Handbuch Kinderwelten S. 179

[35] Vgl. Handbuch Kinderwelten S. 180; 181

[36] Vgl. Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität im Kontext von Inklusionspädagogik S. 3; 4

[37] Vgl. http://www.montag-stiftungen.de/fileadmin/Redaktion/Jugend_und_Gesellschaft/PDF/Projekte/Kommunaler_Index/ S. 2; 3

[38] Vgl. http://www.montag-stiftungen.de/fileadmin/Redaktion/Jugend_und_Gesellschaft/PDF/Projekte/Kommunaler_Index/ S. 3

[39] Vgl. Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität im Kontext von Inklusionspädagogik S. 14

[40] Vgl. Welche Kompetenzen brauchen Fachkräfte in einer inklusiven Kita?

[41] Vgl. Der Index für Inklusion S. 24

[42] Vgl. http://www.weiterbildungsinitiative.de/ S. 7

[43] Vgl. Der Index für Inklusion S. 25

Details

Seiten
21
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668491557
ISBN (Buch)
9783668491564
Dateigröße
684 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v371258
Note
1,0
Schlagworte
sexuelle Orientierung geschlechtsidentitätsentwicklung familie regenbogenfamilie regenbogenfamilien familienformen inklusion inklusionspädagogik pädagogische Arbeit Erziehr Erzieherinnen Identität Identitätsentwicklung gender geschlecht

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