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Geigenvirtuosen im Wandel der Zeit. Niccolò Paganini, Yehudi Menuhin, David Garrett

Virtuosen im Vergleich

Facharbeit (Schule) 2012 54 Seiten

Musikwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Begriffsdefinition „Virtuose“
1.1. Was bedeutet der Begriff „Virtuose“ allgemein?
1.2. Was hebt Virtuosen von Berufsmusikern ab?

2. Drei Virtuosen im Überblick
2.1. Niccolò Paganini
2.1.1. Leben
2.1.2. Spieltechniken und Besonderheiten
2.2. Yehudi Menuhin
2.2.1. Leben
2.2.2. Spieltechniken und Besonderheiten
2.3. David Garrett
2.3.1. Leben
2.3.2. Spieltechniken und Besonderheiten

3. Vergleich
3.1. Kindheit und Jugend
3.1.1. Der „Wunderkind“-Status
3.1.2. Alltag und soziale Kontakte
3.2. Erfolg
3.2.1. Kindheit
3.2.2. Erwachsenenalter
3.2.3. Allgemeines Wirken auf das Publikum
3.2.4. Fanatismus
3.2.5. Verhältnis zu Herrschern und Staatsoberhäuptern
3.2.6. Negative Kritik
3.3. Instrumente
3.4. Familienleben
3.5. Negative Auswirkungen des Virtuosentums
3.5.1. Psychische Defizite und Krisen
3.5.2. Krankheiten und Tod
3.6. Beeinflussung und Bedeutung der Virtuosen untereinander

4. Virtuosen im Wandel der Zeit
4.1. Öffentliches Auftreten
4.1.1. Äußeres Erscheinungsbild
4.1.2. Verhalten in der Öffentlichkeit
4.2. Reisegewohnheiten
4.3. Vermarktung und Werbung

Literaturverzeichnis

DVD- und Dokumentationsverzeichnis

Internetverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Danksagung

Mein besonderer Dank gilt meinen Eltern, die mir bis zum heutigen Tag in all meinen Entscheidungen und Wünschen unterstützend zur Seite standen und meine Liebe zur Musik von Kind an gefördert und die musische Ausbildung finanziert haben.

Weiters möchte ich mich bei meinen beiden Geschwistern bedanken, die mich nicht nur mit Ratschlägen im Rahmen meiner Fachbereichsarbeit versorgt haben, sondern mir in jeder Phase des Lebens zwei wundervolle Vorbilder waren.

Für die umsichtige Betreuung und seine optimistische und motivierende Unterstützung hinsichtlich meiner Arbeit, möchte ich mich bei meinem Musikprofessor Mag. Christoph Stöckler bedanken.

Meinem Geigenlehrer Peter Aigner möchte ich für seine unbeschreibliche Geduld danke sagen, die er mir die vergangenen elf Jahre entgegenbrachte und dafür, dass er mich für dieses vielseitige Instrument bis heute immer wieder aufs Neue begeistern kann.

Danken möchte ich außerdem meiner Freundin Lena Rucker, die mir durch lange Handygespräche während meiner Hauptarbeitszeit eine willkommene Abwechslung bot und mir bei Schreibblockaden aufmunternd zur Seite stand.

Ein aufrichtiges Dankeschön gebührt auch Veronika Kraxberger, die mich mit diversen Lexika aus der Bibliothek des Mozarteums versorgt hat und somit zum Gelingen meiner Arbeit erheblich beigetragen hat.

Ebenso gilt mein Dank Bernhard Kraxberger, der mir bei computertechnischen Schwierigkeiten eine große Hilfe war.

Zu guter Letzt möchte ich meinen Klassenkolleginnen und Klassenkollegen danken, die mich in der Schule stets zu einer zügigeren Arbeitsweise angespornt haben.

Vorwort

Seit Jahrhunderten sind wir Menschen von der Musik und jenen Menschen, die diese Kunst zur Perfektion brachten, fasziniert. Dieser Enthusiasmus ist wohl zu einem beachtlichen Teil auf die Unfassbarkeit zurückzuführen, die das meisterhafte Spiel der Virtuosen beim Publikum erzeugt. Das Schaffen dieser außerordentlichen Künstler löst bei den „gewöhnlichen“ Menschen nicht nur Euphorie und Begeisterung für den betreffenden Virtuosen und seine Musik aus, sondern führte in vergangener Zeit bis heute auch häufig zu Legendenbildungen über das Zustandekommen solcher musikalischer Fähigkeiten.

Da ich bereits seit meinem siebten Lebensjahr Geige spiele, kenne ich die Schwierigkeiten gut, welche sich beim Erlernen dieses Instruments ergeben. Aus diesem Grund ist es für mich umso bewundernswerter, auf der Geige eine solche Perfektion erreichen zu können. Doch um auf dem Niveau eines Virtuosen zu spielen, erfordert es nicht nur großes Talent, sondern auch ein Leben, das von täglichem stundenlangem Üben geprägt ist und insbesondere eine gewöhnliche Kindheit aufgrund des zu bewältigenden Übungspensums nicht zulässt.

Ich möchte mich im Zuge meiner Fachbereichsarbeit einerseits mit dem Leben und Schaffen der berühmtesten und legendärsten Geigenvirtuosen auseinandersetzen und andererseits die Veränderungen und Gemeinsamkeiten des Virtuosentums herausarbeiten, welche sich im Laufe der Jahrhunderte ergeben haben. Dazu habe ich mir drei Virtuosen auf der Geige ausgesucht, die nicht nur zeitlich weit auseinander liegen, sondern auch sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und Zugänge zur Musik aufweisen. Zum Einen werde ich mich dem wohl bekanntesten Geigenvirtuosen widmen, nämlich Niccolò Paganini. Er brachte die technischen Möglichkeiten auf der Geige zum Höhepunkt und es wurde ihm aufgrund seiner unbegreiflichen Fähigkeiten nachgesagt, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Weiters möchte ich auf Yehudi Menuhin eingehen, der oft als „Jahrhundertgeiger“ des 20. Jh. bezeichnet wird und der die Herzen der Menschen nicht nur durch sein Spiel gewann, sondern auch durch seinen aufgeschlossenen Charakter und sein stets freundliches und hilfsbereites Wesen. Der dritte im Bunde ist David Garrett. Er ist gerade mal 30 Jahre alt, doch er gilt bereits jetzt schon als einer der besten, zurzeit lebenden Geiger der Welt. Er begeistert die Massen, anders als seine Vorgänger, nicht nur mit klassischer Musik, sondern versucht der Geige durch Crossover-Musik ganz neue Töne zu entlocken.

1. Begriffsdefinition „Virtuose“

1.1. Was bedeutet der Begriff „Virtuose“ allgemein?

Ursprünglich leitet sich dieser Begriff vom lateinischen Wort „virtus“ ab,[1] welches mit „Tugend“ oder „Tüchtigkeit“ übersetzt werden kann.[2] Über das italienische „virtuoso“, das „fähig“ bedeutet, kam er in den deutschen Sprachgebrauch.[3]

Erstmalige Erwähnung fand dieser Ausdruck im 16. Jh. und wurde für „einen in jeder Hinsicht besonders gebildeten Musiker“[4] verwendet.[5] Zu Beginn des 18. Jh. verstand man darunter Musiker, „die sich durch aussergewöhnliche [sic!] theoretische Kenntnisse, durch kompositorische oder praktische Fähigkeiten auszeichnen“.[6] Später wird der Begriff vorwiegend mit „ausserordentlich [sic!] qualifizierten praktischen Musikern“[7] in Verbindung gebracht, die technische Höchstleistungen am Instrument zu vollbringen in der Lage sind und besondere musikinterpretatorische Leistungen vorweisen können.[8]

Heute wird Virtuosität als „meisterhafte Kunst“ [9] beschrieben und der Virtuose folglich als jemand „der meisterhaft eine Kunst beherrscht“[10]. Wenn von Virtuosen die Rede ist, bezieht man sich in der heutigen Zeit meist auf den musikalischen Bereich, insbesondere auf Instrumentalisten, da Sänger, wie zum Beispiel Caffarelli und Farinelli, nur früher in diesen Begriff mit eingebunden wurden.[11] Die bekanntesten Virtuosen am Klavier sind Franz Liszt und Frédéric Chopin, auf der Gitarre wäre Dominic Fraska zu nennen. Der führende Geigenvirtuose ist unumstritten Niccolò Paganini.[12] Jedoch hat insbesondere das 20. Jh. viele außergewöhnliche Geiger und nun verstärkt auch Geigerinnen hervorgebracht, die sich mit Sicherheit auch als Virtuosen bezeichnen dürfen. Beispiele hierfür sind Fritz Kreisler, Isaac Stern, Itzhak Perlman, Ida Haendel und natürlich Yehudi Menuhin, um nur einige zu nennen.

1.2. Was hebt Virtuosen von Berufsmusikern ab?

Da Virtuosen im Grunde Berufsmusiker sind, kann man hier von keinem Unterschied zwischen diesen beiden Ausdrücken in dem Sinne sprechen. Wie bereits erwähnt wurde, zeichnet sich ein Virtuose, wie auch in den meisten Fällen der Berufsmusiker, sowohl durch die perfekte Beherrschung des Instruments im technischen Sinn, als auch durch die musikalisch einwandfreien Interpretationen verschiedener Musikstücke aus.

Es gibt tausende Berufsmusiker auf der Welt, die dieser Beschreibung ohne Zweifel entsprechen, doch nur wenige unter ihnen werden auch wirklich als Virtuosen bezeichnet. Wo also wird die Grenze zwischen Musiker und Virtuose gezogen?

In einem Interview, welches anlässlich der Produktion seiner ersten DVD „David Garrett Live – In Concert & In Private“ geführt wurde, tätigte David Garrett eine Aussage, welche zur Beantwortung der oben gestellten Frage herangezogen werden kann. Darin beklagt er die Tatsache, dass sich leider ungefähr 90 bis 95 von 100 professionellen Geigern gleich anhörten. Außerdem erzählt er dass es die Hauptintention der Lehrer an der Juilliard School[13] sei, ihren Schülern klar zu machen, dass es für eine erfolgreiche musikalische Laufbahn wichtig sei, Musik auf eine einzigartige Weise zu interpretieren. Daher sei es notwendig, das Anhören von diversen Interpretationen anderer Instrumentalisten zu vermeiden, da dies nur zu „musikalischen Kopien“ führen würde. David Garrett bemerkt dazu, dass leider die meisten werdenden Musiker in erster Linie auf technische Perfektion achteten und somit die Musik an sich in den Hintergrund rückten. Natürlich müsste die Technik einwandfrei beherrscht werden, jedoch dürfe die musikalische Interpretation darunter nicht leiden.[14] Daraus lässt sich schließen, dass der Schlüssel zum Virtuosentum wohl in erster Linie im eigenständigen Interpretieren von Stücken liegt. Um Musikstücke jedoch begreifen zu können, erfordert es auch einen relativ hohen Bildungsgrad. Aus diesem Grund strebten viele bedeutende Musiker, wie zum Beispiel der Klaviervirtuose Franz Liszt, unaufhörlich nach Wissen.[15] Außerdem muss man einen Virtuosen von allen anderen Geigern unterscheiden können.

Um als Virtuose jedoch in einer breiten Bevölkerungsschicht Anklang zu finden und nach dem Tod „unsterblich“ zu werden, muss man dem Publikum etwas noch nie Dagewesenes und Außergewöhnliches bieten können, ob es nun neue Techniken auf der Geige sind oder die Entwicklung eines neuen Musikstils: der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Somit sind die Hauptmerkmale eines Virtuosen die perfekte Beherrschung der Technik am Instrument, die Fähigkeit, einen eigenständigen Sound zu entwickeln und der Musikwelt etwas völlig Neues zu präsentieren. Diese Theorie möchte ich in den folgenden Abschnitten meiner Fachbereichsarbeit mit konkreten Beispielen belegen.

2. Drei Virtuosen im Überblick

2.1. Niccolò Paganini

2.1.1. Leben

Niccolò Paganini (s. Abb. 1)[16] wurde am 27. Oktober 1782 als viertes von sechs Kindern in der italienischen Stadt Genua geboren.[17] Er war jedoch von Geburt an ein sehr schwächliches Kind und erkrankte bereits mit vier Jahren so schwer, dass man ihn für tot erklärte. Wie durch ein Wunder erholte sich der kleine Niccolò wieder von seiner Krankheit. Er sollte von nun an aber sein ganzes Leben lang immer wieder von Krankheiten jeglicher „couleur“ heimgesucht werden und niemals vollends genesen.[18]

Sein Interesse für die Musik entwickelte der vierjährige Niccolò während der Erholungszeit nach seiner schweren Krankheit. Da er lange Zeit das Haus nicht verlassen durfte, musste er sich zum Zeitvertreib eine Beschäftigung suchen und stieß dabei auf alte Musikinstrumente, die ursprünglich seinem Vater gehörten. Schon bald erkannten seine Eltern das außergewöhnliche Talent ihres Sohnes, denn er konnte schon nach kürzester Zeit alte Volkslieder, die ihm seine Mutter vorsang, einwandfrei auf der Mandoline begleiten. Wenig später entdeckte er die Violine, die von diesem Zeitpunkt an aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken war. Zur Verwunderung seiner Eltern erlernte er ungewöhnlich schnell die richtige Intonation und wichtigsten Techniken auf der Geige. Sein Vater, der neben seinem Beruf als Hafenarbeiter auch mit Violinen handelte, brachte ihm diese Grundkenntnisse bei. Doch schon bald ergab es sich, dass der kleine Niccolò die Fähigkeiten seines Vaters übertraf und bessere Geigenlehrer benötigte, um auf seinen bereits gewonnenen Kenntnissen aufzubauen. So wurde der Junge zu Genueser Musikern geschickt, welche er ebenfalls sehr schnell mit seinem Können übertraf. Darum wurde Giacomo Costa, der im Kirchenorchester die erste Geige spielte, als Lehrer engagiert.[19] Paganinis ganz eigener Stil, was die Führung des Bogens und die Geigenhaltung betraf, stieß beim Großteil seiner Lehrer auf Ablehnung, denn sie waren der Meinung, dass es nur eine einzige richtige Art und Weise gab, die Geige mit dem gewünschten Erfolg zu spielen. Da diese Behauptung aber nicht auf Paganinis Spiel zutraf und er trotz seiner eigenen, angeblich falschen, Technik tadellos spielen konnte, war die Verärgerung seiner Lehrer darüber entsprechend groß und die Beziehung zwischen ihnen und Paganini aus diesem Grund denkbar schlecht.[20]

Seine ersten Soloauftritte absolvierte der erst elfjährige Niccolò in Genueser Kirchen. Um sich den Unterricht bei dem berühmten Violinist und Komponist Professor Sign. Rolla in Parma finanzieren zu können, gab er in dieser Stadt auch sein erstes offizielles Konzert. Dort präsentierte er dem Publikum seine bisher einzige Komposition, nämlich die Variationen über „La Carmagnole“. Diese stieß bei den einfachen Bürgern, als auch bei den Adeligen auf große Begeisterung. Ein Marchese war sogar so überwältigt von dem jungen Talent, dass er ihm die Reisekosten und den gesamten Aufenthalt in Parma finanzierte. Als Paganini genug Geld beisammen hatte und Rolla zum ersten Mal vorspielte, sagte dieser, dass es ihm unmöglich sei, dem Knaben noch etwas beizubringen, da dieser bereits eine solche Perfektion auf der Geige erreicht hätte, die es ihm als Lehrer unmöglich machte, daran noch etwas zu verbessern. Rolla empfahl ihm, bei Ferdinando Paër, dem damaligen Leiter des Konservatoriums Parma, in die Lehre zu gehen. Paganini erhielt dort Unterricht in Kompositionslehre, Harmonik und Kontrapunkt[21]. Aufgrund seiner Begabung, beendete Paganini das eigentlich mehrjährige Studium in weniger als einem Jahr.[22]

Von diesem Zeitpunkt an, ging Paganinis Karriere nur noch bergauf. Er erlangte in den folgenden Jahren durch zahlreiche Konzerte in den Städten Oberitaliens große Bekanntheit[23] und wurde schließlich zum ersten Violinisten des Nationalorchesters ernannt.[24]

Während der Jahre 1802 bis 1805 hörte man relativ wenig von Paganini und es gibt keine sicheren Angaben darüber, was ihn dazu veranlasste, sich aus dem öffentlichen Leben derart zurückzuziehen.[25] Möglicherweise hängt diese Tatsache mit dem Ausbruch der Gelbfieber-Epidemie in Livorno zusammen, welche die sofortige Schließung der Grenzen der umliegenden Städte bewirkte. Aus diesem Grund wird angenommen, dass der aufstrebende Geigenvirtuose in seiner Heimatstadt Genua bei seiner Familie verweilte, solange die Epidemie nicht bezwungen worden war.[26]

In den darauffolgenden Jahren wurde Paganini von der Fürstin Elisa von Piombino und Lucca, der Schwester Napoleons, als Kammervirtuose eingestellt. Die hohe Dame war von den künstlerischen Leistungen des jungen Paganini dermaßen beeindruckt, dass sie ihren Mann überredete, Unterricht bei Paganini zu nehmen und den Musiker obendrein zum Hauptmann ihrer Leibgarde machte.[27] Lange währte diese Anstellung jedoch nicht, da sich Paganini eine Bemerkung über die klägliche Musikalität des Königs leistete, die auch der Fürstin zu Ohren kam. Diese nahm den Frevel ihres Angestellten zwar mit Humor auf, musste ihn jedoch aus ihren Diensten entlassen.[28]

Ab dem Jahre 1810 hatte Paganini zum Leidwesen seines Vaters keine feste Anstellung mehr und verdiente sich seinen Lebensunterhalt nur noch mit Konzerten.[29] Er reiste in viele Städte Italiens und begeisterte sein Publikum immer wieder mit seinen unnachvollziehbaren Leistungen.[30] Je virtuoser sein Spiel wurde, desto mehr Legenden und Gerüchte entstanden über das Zustandekommen seiner Fähigkeiten. Es wurde auch gemunkelt, dass ihm der Teufel den Bogen führe. Dieses Gerücht veranlasste die Kirchen dazu, Paganini von nun an alle Konzerte in diesen heiligen Gebäuden zu verwehren.[31]

Aufgrund seines Erfolgs, hatte der nun einunddreißigjährige Paganini schon öfter mit dem Gedanken gespielt, auch im Ausland Konzerte zu geben. Sein konstant schlechter Gesundheitszustand hinderte ihn jedoch ständig daran, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.[32] Stattdessen musste er aufgrund der Entführung einer Minderjährigen einige Jahre im Gefängnis verbringen.[33] Auf Wunsch Paganinis gewährte man ihm, seine geliebte Geige in die Haft mitzunehmen. Durch das ständige Üben erlangte er dort wohl den Höhepunkt seiner virtuosen Fähigkeiten und noch während seiner Kerkerzeit eilte ihm der Ruf des Teufelsgeigers bereits weit über die Grenzen Italiens voraus.[34]

Nach der Begnadigung aus der Haft durch Napoleon, setzte Paganini seine Italientournee fort.[35] Kurz darauf erkrankte Paganini jedoch an Syphilis und deren Heilmethoden.[36] Trotz jahrelanger intensiver Behandlung, konnte er nicht vollständig genesen. Paganini fühlte sich jedoch gesund genug, um ein Verhältnis mit der Sängerin Antonia Bianchi einzugehen. 1825 kam deren einziger Sohn Achille zur Welt.[37]

Als Paganini erkannte, dass er aufgrund seines gesundheitlichen Zustands nicht mehr lange zu Leben hatte, beschloss er, die lang geplante Europatournee endlich durchzuführen, bevor es für ihn zu spät war. Er verdiente zwar mehr, als jeder andere italienische Solist dieser Zeit, wollte aber für seinen kleinen Sohn vorsorgen.

Paganinis erster Aufenthaltsort im Ausland war Wien. Dort erwartete man schon mit Spannung die Ankunft des Teufelsgeigers und vor allem sein erstes Konzert.[38] Die Wiener wurden nicht enttäuscht und alle Vorstellungen waren bis zum letzten Platz ausverkauft.[39] Bevor Paganini die Reise nach Prag[40] und Deutschland[41] antrat, trennte er sich aufgrund ständiger Streitereien von der Mutter seines Kindes und kaufte ihr Achille ab[42]. Von nun an lebte der immer schwächer werdende Paganini nur noch für seinen geliebten Sohn Achille und die Musik.[43] Paganini feierte Erfolge, wo er auch spielte. Nicht nur seine unglaublichen Leistungen zogen die Menschen zu seinen Konzerten, sondern auch seine Persönlichkeit. Jeder wollte den Mann sehen, von dem man sich erzählte, dass er mit dem Teufel im Bunde sein.[44]

Paganini war nun fast am Ende seiner Kräfte. Trotz seines mittlerweile großen Vermögens, wollte er noch nach Paris und London reisen.[45] Er begann sich allmählich in die Gestalt zu verwandeln, die sein Publikum immer in ihm gesehen hatte.[46] Er wusste natürlich, dass er selbst nicht vom Teufel besessen war, doch seine Geige schien eine seltsame Magie zu beinhalten. Die „elektrischen Spannungen“, die von ihr auszugehen schienen, bereiteten ihm solche Schmerzen[47], dass er sechs Monate lang seine Geige nicht mehr anrührte. Länger konnte er sich seinen Verpflichtungen nicht entziehen und er kehrte nach London zurück, um seine Tour zu beenden.[48]

Völlig erschöpft und todkrank kam Paganini nach über sechs Jahren wieder in seine Heimat zurück. Doch auch hier ließ man ihm keine Zeit zur Erholung, denn man erwartete von ihm, dass er Konzerte gab. Diese führten zum endgültigen Zusammenbruch des Virtuosen. Obwohl man ihn in Italien mit Gedichten und Hymnen als Held feierte und er zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen bekam, konnte er davon nicht mehr profitieren. Durch die Behandlung ausgezeichneter Ärzte, verbesserte sich sein Zustand ein wenig, doch die geplante Amerika- und Russlandtournee konnte keinesfalls mehr angetreten werden.[49]

Gegen Ende seines Lebens gesellte sich zu den übrigen Krankheiten eine Kehlkopftuberkulose dazu, die seine Stimme völlig verschwinden ließ.[50] Aus diesem Grund war es Paganini unmöglich, auf seinem Sterbebett die letzte Beichte abzulegen. Am 27. Mai 1840 erlag Niccolò Paganini in Nizza seinen zahlreichen Krankheiten.[51] Ein kirchliches Begräbnis wurde ihm aufgrund der Annahme, einen Bund mit dem Teufel eingegangen zu sein, versagt. Sein Sohn Achille musste sechsunddreißig Jahre lang für ein christliches Begräbnis kämpfen und dafür die gesamten Ersparnisse seines Vaters, die er nach Angaben der Kirche mit der Hilfe des Satans erspielt hatte, der Kirche als Entschädigung überlassen.[52]

2.1.2. Spieltechniken und Besonderheiten

Paganini ist ohne Zweifel der brillanteste Virtuose auf der Violine, der je gelebt hat.[53] Nicht ohne Grund wurde er mit seinem scheinbar magischen Instrument als bisher einziger Künstler ernsthaft mit dem Teufel in Verbindung gebracht.[54] Er brachte die technischen Möglichkeiten auf der Geige zu ihrem Höhepunkt und wurden seither von keinem anderen Geigenvirtuosen übertroffen.[55] Es gibt viele Theorien darüber, wie er zu diesen außergewöhnlichen Fähigkeiten gelangt ist. Bereits zu Lebzeiten Paganinis rankten sich zahlreiche Legenden um ihn, die jedoch alle auf Irrtümern und Hirngespinsten beruhten.[56]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Paganinis rechte Hand.

Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass Paganini ein Opfer der Marfan-Erkrankung war, die zu Riesenwuchs führen kann. Da Paganini stets als ungewöhnlich großer und dünner Mann dargestellt wurde, liegt die Vermutung nahe, dass diese Krankheit der Auslöser für seine langen knochigen Finger war (s. Abb. 1)[57]. Seine Spinnenfingrigkeit befähigte ihn gemeinsam mit seinem Talent dazu, viel besser Geige zu spielen, als alle anderen Violinisten.[58]

Paganinis Spieltechniken unterschieden sich in vielerlei Hinsicht von den damals Üblichen. Bereits einige Geiger vor ihm machten vage Versuche mit ähnlichen Techniken, doch Paganini führte diese zur Vollkommenheit.[59] Er war auch in der Lage, sich auf der Geige selbst zu begleiten. Für die damalige Zeit war dies völlig neu und unerhört. Diese Mehrstimmigkeit auf der Geige war durch die Kombination aus geschickt eingesetztem Pizzicato[60] mit der Melodie und dem Flageolett[61] möglich.[62] Völlig neu waren damals auch die von Paganini oft verwendeten Doppelflageoletts[63]. Zuvor kannte man nur die einfachen Flageoletttöne.[64] Außerdem konnte Paganini mit seinem gelenkigen Daumen über das ganze Griffbrett greifen und damit die vierte Saite zupfen.[65] Heute sowie damals unüblich war auch die Tatsache, dass Paganini die Triller[66] fast nie beendete und sie oft mit dem kleinen Finger ausführte, der eigentlich der Schwächste ist und bei den meisten anderen Geigern kaum für Triller verwendet wird.[67]

Paganini legte bei seiner Musik darauf wert, dass die Töne schön und rein waren. Nur ausgewählten Tönen und Passagen gab er eine aggressivere und kraftvollere Färbung. Wichtig war Paganini vor allem die Vielfältigkeit des Klangs.[68] Daher waren seine Interpretationen von starken dynamischen Gegensätzen geprägt.[69] Außerdem waren die von anderen Geigern vor ihm eher selten eingesetzten Flageoletttöne bei Paganini sehr beliebt, da sie in Verbindung mit seinen langen Fingern Intervalle[70] ermöglichten, die zuvor noch nie vernommen wurden.[71]

Weiters konnte er meisterhaft Tierstimmen auf der Geige nachahmen, was unter anderem zur Legendenbildung über ihn beitrug, als er dies zum ersten Mal in der Kirche Santa Croce tat.[72] Paganini konnte jedoch nicht nur Tierstimmen, sondern auch ein ganzes Orchester imitieren, da es ihm leicht fiel, die Klänge sämtlicher Instrumente auf der Geige zu produzieren.[73]

Charakteristisch für sein Spiel war nicht nur die Anwendung ungewöhnlichen Techniken, sondern auch die Tatsache, dass er sein Instrument leicht veränderte. Paganini verwendete sehr dünne Saiten, um das Pizzicato mit der linken Hand und die häufigen Flageoletts besser spielen zu können.[74] Oft spannte er auch die beiden mittleren Saiten aus und spielte nur auf der tiefen G-Saite und der hellen E-Saite. Dadurch konnte er besonders gut den Dialog zwischen Mann und Frau musikalisch umsetzen.[75] Wenig später spielte er gelegentlich nur noch auf der G-Saite, weil er während seiner Gefängniszeit aufgrund eines möglichen Selbstmordes durch eine Saite, nur die Kürzeste auf der Geige behalten durfte.[76] Häufig stimmte Paganini bei Stücken, die auf der G-Saite gespielt wurden, diese Saite von g auf b. Bei Orchesterstücken waren seine Saiten immer um einen Halbton höher gestimmt, als jene der Begleitinstrumente.[77] Den Bogen hielt er ganz am Frosch[78] und er war extrem stark gespannt, was besonders für den Sprungbogen vorteilhaft ist.[79] Im Gegensatz zum heute üblichen Gebrauch der Auf- und Abstriche, verwendete Paganini für Auftakte Aufstrich und für Betonungen Abstrich.[80]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Paganinis typische Spielhaltung.

Auch Paganinis Spielhaltung (s. Abb. 2)[81] hob sich deutlich von der damals üblichen Lehrmeinung ab. Sein rechter Arm war am Körper angelehnt und ließ sich deshalb leicht bewegen.[82] Das rechte Bein schob er nach vorne und stützte seinen linken Arm am Körper ab, was dazu führte, dass die Violine nach unten geneigt wurde. Außerdem verzichtete Paganini immer auf einen Kinnhalter.[83]

2.2. Yehudi Menuhin

2.2.1. Leben

Yehudi Menuhin ist in jeder Hinsicht als typischer Künstler zu betrachten – chaotisch, extravagant und in seinem Schaffen und Wirken auf das Publikum einzigartig. So ist es beispielsweise vorgekommen, dass er seinen Geigenbogen mit dem Taktstock verwechselt hat, er von Zeit zu Zeit musikalisch selbst über sich hinauswuchs, sodass er wenig später das Niveau seiner Leistungen nicht mehr zu halten vermochte und sein Spiel in Folge dessen qualitativ ständig unausgewogen zu sein schien. Sein Wirken im musikalischen wie auch im sozialen Bereich ist so umfangreich, wie sein Charakter.[84] Menuhin setzte sich sehr für junge Geigentalente ein und gründete zu diesem Zweck auch die Yehudi Menuhin School in London.[85] Außerdem protestierte er gegen die Apartheid in Südafrika[86] und gründete die Organisation „Live Music Now“, die jungen Musikern eine Gelegenheit bieten soll, sich mit ihrem musischen Können zu präsentieren. Diese Veranstaltungen finden jedoch nicht in Konzertsälen statt, sondern in sozialen Einrichtungen. Menuhin wollte damit erreichen, dass auch Menschen, die körperlich oder finanziell nicht in der Lage sind, ein Konzert zu besuchen, in den Genuss von professioneller Musik kommen.[87]

[...]


[1] Vgl. Sadie, Stanley (Hrsg.): Virtuoso. In: The New Grove Dictionary of Music and Musicians. London: Macmillan Publishers Limited, 1980, S. 12.

[2] Vgl. Reimer, Erich: Virtuose. In: Handwörterbuch der musikalischen Terminologie (Ordner VI: Si-Z). Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 1972, S. 1.

[3] Vgl. Wikimedia Foundation Inc. (Hrsg.): Virtuose. In: URL: http://de.wiktionary.org/wiki/Virtuose [Stand: 26.12.2011].

[4] Wissen Media Verlag (Hrsg.): Virtuose. In: URL: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/unterhaltung/index,page=1267742.html [Stand: 27.12.2011).

[5] Vgl. Wissen Media Verlag (Hrsg.): Virtuose. In: URL: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/unterhaltung/index,page=1267742.html [Stand: 27.12.2011).

[6] Reimer, 1972, S. 1.

[7] Vgl. Reimer, 1972, S. 1.

[8] Vgl. Wissen Media Verlag (Hrsg.): Virtuose. In: URL: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/unterhaltung/index,page=1267742.html [Stand: 27.12.2011).

[9] Virtuose. In: Grosses [sic!] Universal Lexikon. Berlin: Copyright Corvus Verlag, 1976, Sp. 1641.

[10] Grosses [sic!] Universal Lexikon, 1976, Sp. 1641.

[11] Vgl. Thiel, Eberhard: Virtuose. In: Sachwörterbuch der Musik. Stuttgart: Alfred Kröner Verlag, 1973, S. 622.

[12] Vgl. Wikimedia Foundation Inc. (Hrsg.): Virtuose. In: URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuose [Stand: 26.12.2011].

[13] Die Juilliard School für Musik, Tanz und Schauspiel in New York ist eine der renommiertesten Musikuniversitäten der Welt und brachte viele berühmte Instrumentalisten, Sänger, Tänzer und Schauspieler hervor.

[14] Vgl. Garrett, David: David Garrett Live. In Concert & In Private. – DVD-Rom. – Berlin: Decca Music Group Ltd, 2009.

[15] Vgl. Meier, Barbara: Franz Liszt. Reinbek bei Hamburg: Rohwolt Taschenbuch Verlag, 2008, S. 46.

[16] Abb. 1: Quelle: URL: http://www.lastfm.de/music/Niccol%C3%B2+Paganini/+images/13250421 [Stand: 26.02.2012].

[17] Vgl. Neill, Edward: Niccolò Paganini. Eine Biographie. Überarb. Aufl. München: Droemersche [sic!] Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., 1993, S. 13.

[18] Vgl. Fuld, Werner: Paganinis Fluch. Die Geschichte einer Legende. Überarb. Aufl. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag, April 2003, S. 34.

[19] Vgl. Fuld, 2003, S. 34ff.

[20] Vgl. Fuld, 2003, S. 37f.

[21] Unter dem Begriff Kontrapunkt versteht man das Ergänzen einer Gegenstimme zu einer bereits vorgegeben Melodie.

[22] Vgl. Fuld, 2003, S. 39ff.

[23] Vgl. Fuld, 2003, S. 41.

[24] Vgl. Fuld, 2003, S. 50.

[25] Vgl. Fuld, 2003, S. 54.

[26] Vgl. Fuld, 2003, S. 57f.

[27] Vgl. Fuld, 2003, S. 63.

[28] Vgl. Fuld, 2003, S. 71f.

[29] Vgl. Fuld, 2003, S. 73.

[30] Vgl. Fuld, 2003, S. 77.

[31] Vgl. Fuld, 2003, S. 87.

[32] Vgl. Fuld, 2003, S. 85f.

[33] Vgl. Fuld, 2003, S. 89f.

[34] Vgl. Fuld, 2003, S. 94f.

[35] Vgl. Fuld, 2003, S. 95.

[36] Vgl. Fuld, 2003, S. 111.

[37] Vgl. Fuld, 2003, S. 118f.

[38] Vgl. Fuld, 2003, S. 128.

[39] Vgl. Fuld, 2003, S. 142.

[40] Vgl. Fuld, 2003, S. 152.

[41] Vgl. Fuld, 2003, S. 155.

[42] Es war damals durchaus nicht ungewöhnlich, dass der Vater nach einer Trennung von der Partnerin, der Mutter das gemeinsame Kind abkaufte (vgl. Fuld, 2003, S. 146).

[43] Vgl. Fuld, 2003, S. 146.

[44] Vgl. Fuld, 2003, S. 160.

[45] Vgl. Fuld, 2003, S. 218.

[46] Vgl. Fuld, 2003, S. 220.

[47] Vgl. Fuld, 2003, S. 240.

[48] Vgl. Fuld, 2003, S. 243ff.

[49] Vgl. Fuld, 2003, S. 251-255.

[50] Vgl. Fuld, 2003, S. 254.

[51] Vgl. Neill, 1993, S. 323.

[52] Vgl. Fuld, 2003, S. 25f.

[53] Vgl. Kapp, Julius: Paganini: Eine Biographie. 9.-12. Aufl., Berlin: Schuster und Loeffler [sic!], 1922, S. 131.

[54] Vgl. Fuld, 2003, S. 91.

[55] Vgl. Kapp, 1922, S. 131.

[56] Vgl. Fuld, 2003, S. 91.

[57] Abb. 1: Quelle: URL: http://missjacobsonsmusic.blogspot.com/2009/12/pizzicato-what-is-it.html [Stand: 08.01.2012].

[58] Vgl. Schmidt, Volker: Paganinis Geheimnis. Eine enthüllende Dokumentation über die rätselhafte Lebensgeschichte des Teufelsgeigers. – DVD-Rom. – Berlin: merkur.tv GmbH, 2006.

[59] Vgl. Kapp, 1922, S. 131.

[60] Unter dem Pizzicato versteht man das Zupfen eines Tons. (Im Normalfall werden die Töne durch das Streichen des Bogens über die Saiten produziert.)

[61] Beim Flageolett wird der Finger an der gewünschten Stelle nicht auf die Saite gedrückt, sondern nur leicht aufgelegt.

[62] Vgl. Vadan, Dan: Niccolò Paganini - Sein Leben - Seine Kunst. In: URL: http://www.referate10.com/referate/Musik/5/Niccolo-Paganini---Sein-Leben---Seine-Kunst-reon.php [Stand: 04.01.2012].

[63] Bei einem Doppelflageolett werden zwei Flageoletttöne gleichzeitig auf zwei Saiten gespielt.

[64] Vgl. Fétis, François-Joseph: Notice biographique sur Nicolo Paganini. In: Revue musicale. Heft 6, 1831. Zit. nach: Kapp, 1922, S. 134.

[65] Vgl. Fétis, 1831. Zit. nach: Kapp, 1922, S. 135.

[66] Unter einem Triller versteht man zwei benachbarte Töne, die im schnellstmöglichen Tempo abwechselnd gegriffen werden.

[67] Vgl. Fétis, 1831. Zit. nach: Kapp, 1922, S. 136.

[68] Vgl. Fétis, 1831. Zit. nach: Kapp, 1922, S. 135.

[69] Vgl. Christée, Jeanne: Violintechnik. Historische Schulen und Methoden von heute. In: URL: http://www.musikpaedagogik-online.de/de_DE/material/instrument/um/current/showarticle,33724.html [Stand: 05.01.2012].

[70] Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen.

[71] Vgl. Fétis, 1831. Zit. nach: Kapp, 1922, S. 135f.

[72] Vgl. Schmidt, Volker: Paganinis Geheimnis. Eine enthüllende Dokumentation über die rätselhafte Lebensgeschichte des Teufelsgeigers. – DVD-Rom. – Berlin: merkur.tv GmbH, 2006.

[73] Vgl. Fuld, 2003, S. 49.

[74] Vgl. Guhr, Carl W. F.: Über Paganinis Kunst, die Violine zu spielen. Mainz: 1829. Zit. nach: Kapp, 1922, S. 138.

[75] Vgl. Fuld, 2003, S. 64.

[76] Vgl. Fuld, 2003, S. 94.

[77] Vgl. Guhr, 1829. Zit. nach: Kapp, 1922, S. 139.

[78] Vgl. Fétis, 1831. Zit. nach: Kapp, 1922, S. 134.

[79] Vgl. Wikimedia Foundation Inc. (Hrsg.): Niccolò Paganini. In: URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Paganini [Stand: 05.01.2012].

[80] Vgl. Kapp, 1922, S. 139.

[81] Abb. 2: Quelle: URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Niccolò_Paganini [Stand: 26.02.2012].

[82] Vgl. Guhr, 1829. Zit. nach: Kapp, 1922, S. 139.

[83] Vgl. Wikimedia Foundation Inc. (Hrsg.): Niccolò Paganini. In: URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Paganini [Stand: 05.01.2012].

[84] Vgl. Hartnack, Joachim W.: Grosse [sic!] Geiger unserer Zeit. Zürich/Freiburg: Atlantis Musikbuch-Verlag, 1977, S. 208f.

[85] Vgl. Burton Humphrey: Menuhin. Die Biographie. München: Piper Verlag GmbH, 2001, S. 481.

[86] Vgl. Burton, 2001, S. 480.

[87] Vgl. YEHUDI MENUHIN Live Music Now München e.V.: Die Idee. In: URL: http://www.livemusicnow.de/idee.html [Stand: 24.02.2012).

Details

Seiten
54
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783668495401
ISBN (Buch)
9783668495418
Dateigröße
792 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v371238
Note
Sehr gut
Schlagworte
Musik Musikerziehung Virtuosen Geige Paganini Menuhin Garrett Virtuosentum Violine Musiker Faszination Wunderkingstatus Leben und Wirken Fans Krankheiten Tod

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Titel: Geigenvirtuosen im Wandel der Zeit. Niccolò Paganini, Yehudi Menuhin, David Garrett