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Politische Partizipation auf Facebook. Eine Studie über den Stellenwert der politischen Kommunikation und Partizipation der „Generation Facebook“ im Social Network Facebook

Bachelorarbeit 2016 62 Seiten

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Forschungsstand
1.3 Arbeitsaufbau

2. Begriffsdefinitionen
2.1 Der Stellenwert
2.2 Politik

3. Generationsauswahl
3.1 Definition von „Generation“
3.2 „Generation Facebook“

4.1 Soziale Netzwerke
4.2 Definition Social Network Sites
4.3 Facebook
4.4 Typologie von Facebook-NutzerInnen

5. Politische Kommunikation und Partizipation
5.1 Definition politischer Partizipation
5.2 Die Politische Partizipation in Verbindung mit politischer Kommunikation
5.3 Typologien politischer Partizipation
5.4 Der Partizipationsbegriff und die Demokratie
5.5 Die Entwicklung des Konsumenten zum „Produser“

6. Theoretischer Rahmen
6.1 Die Handlungstheorie
6.2 Die Öffentlichkeit

7. Methodik: Qualitatives Vorgehen
7.1 Das problemzentrierte Interview
7.2 Der Leitfaden
7.3 Stichprobe und Untersuchungszeitraum
7.4 Eine kritische Reflexion

8. Auswertung
8.1 Einzelfallanalysen
8.1.1 Tom
8.1.2 Sarah
8.1.3 Dominik
8.1.4 Katrin
8.1.5 Anna
8.1.6 Lukas
8.2 Facebook-Nutzung
8.3 Facebook-Typen
8.4 Stellenwert von Facebook
8.5 Politische Kommunikation und Partizipation auf Facebook
8.6 „Produser“ oder „Nichtnutz“?
8.7 Stellenwert von Politik
8.8 Facebook und Demokratie

9. Diskussion

10. Fazit

11. Literaturverzeichnis

12. Anhang
12.1 Codebaum
12.2 Leitfaden und Transkripte

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1:Anzahl der Facebook-UserInnen.

Quelle: Statista (2016: o.S.) 7

Abbildung 2: Der Prozess des IT-gestützten Social Networking.

Quelle: Richter/ Koch (2008: 1243) 10

Abbildung 3: Tägliche aktive NutzerInnen.

Quelle: Facebook (2016b: o.S.) 11

Abbildung 4: Weltkarte der Social Networks, August 2015.

Quelle: Cosenza (2016: o.S.) 12

Abbildung 5: Beteiligungsformen im Social Web.

Quelle: Baringhorst (2014: 105) 20

1. Einleitung

Das folgende Kapitel soll dazu dienen, sich einen kurzen Überblick über das Thema der politischen Kommunikation und Partizipation zu verschaffen. Zunächst wird das Thema kontextualisiert und durch persönliche wie auch gesellschaftlich relevante Aspekte ausgestaltet. Der aktuelle Stand der Forschung gibt einen allgemeinen Überblick über die momentane Lage. Letztlich wird der Aufbau der Arbeit kurz aufgeführt.

1.1 Einführung in die Thematik

“(...) my problem with paper is that all communication dies with it. It holds no possibility of continuity.” (Eggers 2013: o.S.)

Dieses Zitat von Eggers aus seinem neuesten Buch, welches im Oktober 2013 veröffentlicht wurde, zeigt ganz explizit, wie wichtig beziehungsweise wie präsent das Internet und Social Media für die Gesellschaft sind. Das Buch gibt einen Aufriss einer dystopischen Welt, in der Social Networks[1] und die Teilhabe in diesen als wichtiger Bestandteil gelten. Die Möglichkeiten sich im Internet und in Social Networks zu äußern oder zu kommunizieren sind fast endlos. Wie auch in dem Buch von Eggers besitzen Social Networks eine immer wichtigere Rolle im Alltag, die durch die Gesellschaft zugeschrieben wird. Die Kommunikation und die Partizipation nehmen durch die Digitalisierung einen immer wichtigeren Stellenwert in der Gesellschaft ein.

Eine Revolution der neuen Medien begann mit der Revolution in den arabischen Ländern im Frühjahr 2011. In Ägypten, Libyen und Tunesien gingen Millionen von Menschen auf die Straßen, um gegen die herrschende Regierung zu protestieren. Die Menschen benutzten Social Media, um ihre Landsleute zu mobilisieren und auf den Straßen gemeinsam zu kämpfen. Natürlich waren nicht die Social Networks der Auslöser für den Arabischen Frühling, denn die Kämpfe fanden in der realen Welt auf den Straßen dieser Länder statt. Dennoch haben die neuen Medien, wie Facebook, Twitter und YouTube eine bedeutende Rolle im Arabischen Frühling gespielt. Durch die bemerkenswerte Reichweite von Facebook konnten junge AraberInnen einen ersten Schritt wagen und die Menschen mobilisieren, auf die Straße zu gehen. Die Medien Twitter und YouTube dienten als Informationsquelle für die Welt, um über die laufenden Proteste im Bilde zu bleiben (vgl. El Difraoui 2011: o.S.).

Eine neue Ära der Social Media wurde eingeläutet, aufgrund der neuen Stellung des Social Web in der Politik (vgl. Grimm/ Müller 2012: o.S.). Durch die digitale Vernetzung in den Social Networks war es den DemonstrantInnen möglich, viele Menschen zu erreichen. Die politische Partizipation bekam einen neuen Stellenwert in der Gesellschaft und durch die Infrastruktur des Internets können politische Prozesse schneller und einfacher durchgeführt werden (vgl. Escher 2013: 452). Eine weitere, neue Ebene hat sich, neben der privaten Ebene in den Social Networks aufgetan: die politische Ebene. Die Möglichkeiten und das Potenzial von Social Networks ebenfalls als eine Art politische Plattform zu fungieren, sind für die Gesellschaft indes unentbehrlich für deren politische Kommunikation und Partizipation (vgl. Rainie/ Smith 2012: o.S.).

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Potenzialen und Beschränkungen des Social Networks Facebook zur politischen Kommunikation und Partizipation. Es sollen Fragen nach der Facebook-Nutzung und des politischen Engagements der ProbandInnen gestellt werden. Demnach lautet die leitende Forschungsfrage:

Welchen Stellenwert besitzt das Social Network Facebook bei der „Generation Facebook“ für ihre politische Kommunikation und Partizipation?

Die Forschungsfrage soll mithilfe von theoretischen Analysen und einer qualitativen Befragung von sechs ProbandInnen geklärt werden.

1.2 Forschungsstand

Die Untersuchung weist ein sehr interdisziplinäres Forschungsfeld auf. Es werden vordergründig Themenfelder der Kommunikations- und Politikwissenschaften untersucht - also auf der einen Seite den Bereich der Social Networks oder Social Media und auf der anderen Seite die politische Kommunikation und Partizipation. Durch die Aktualität dieses Forschungsfeldes gibt es im Bereich der Social Networks und der Partizipationsforschung eine große Anzahl einschlägiger und aktueller Publikationen zu Social Media, Web 2.0 und spezifisch zu Facebook..

Eine gute Zusammenfassung gibt die Veröffentlichung von Sonnberger (2012), der sich mit Facebook und Digitalisierung, mithilfe einer qualitativen Forschung auseinandersetzt. Ebenfalls mit Facebook und den Social Networks befasst sich Kneidiger (2010) in ihrer Monografie, in der sie insbesondere auf die verschiedenen Formen der zwischenmenschlichen Interaktionen eingeht. Daneben dient die Monographie von Pleugner (2012) als Basis dieser Forschungsarbeit. Die Autorin untersucht ebenfalls die politische Partizipation in Social Networks. Auf der politischen Forschungsseite können auch etliche Veröffentlichungen und Studien aufgezählt werden. Wichtige Vertreter der Politikwissenschaften sind Verba und Nie (1972) mit ihrer Publikation zu politischer Partizipation. Van Deth (2013) geht auf die Verbindung der politischen Partizipation mit der Demokratie ein. Eine wichtige Untersuchung im Bereich der politischen Online-Partizipation ist die Studie der möglichen Auswirkungen des Internets auf die politische Kommunikation und Partizipation der TU Ilmenau. Die Ergebnisse dieser Studie wurden in einer Publikation von Emmer, Wolling und Vowe (2011) zusammengetragen und veröffentlicht. Sie soll das kommunikative Handeln der BürgerInnen erklären. Eine weitere, wichtige Studie in diesem Bereich ist die 2007 veröffentlichte Arbeit von Calenda und Meijer, in der die Autoren versuchen einen Zusammenhang zwischen der Online- und Offline-Partizipation herzustellen.

1.3 Arbeitsaufbau

Grundsätzlich besteht diese Forschungsarbeit aus einem theoretischen und einem empirischen Teil. Der theoretische Teil bezieht sich auf die Themenfelder der Social Networks und der politischen Kommunikation und Partizipation. Außerdem werden im theoretischen Hintergrund die Handlungstheorie und die Öffentlichkeitstheorie kurz angerissen. Im empirischen Teil werden ProbandInnen durch qualitative Interviews zur oben erwähnten Forschungsfrage befragt.

Der theoretische Teil beschäftigt sich im ersten Schritt mit Begriffsdefinitionen (2.) und gibt damit einen Überblick über den Forschungsgegenstand. In weiterer Folge setzt sich diese Veröffentlichung mit der Generationsauswahl (3.) auseinander. Spezieller geht das Kapitel 3.2 auf die „Generation Facebook“ ein und erklärt die Auswahl anhand von Studien und Statistiken. Die nächsten beiden Kapitel behandeln Social Networks (4.), sowie politische Kommunikation und Partizipation (5.). Das Kapitel 4 beschäftigt sich mit sozialen Netzwerken (4.1) auf der einen und mit Social Network Sites (4.2) auf der anderen Seite. Im Unterkapitel 4.2.1 betrachtet diese Arbeit das Social Network Facebook genauer. In diesem wird nicht nur auf die Entstehungsgeschichte von Facebook eingegangen, sondern auch auf Zahlen und Fakten. Kapitel 5 widmet sich der politischen Kommunikation und Partizipation im Allgemeinen und in weiterer Folge in Verbindung mit Online-Medien. Zunächst werden die Begriffe politische Partizipation (5.1) und politische Kommunikation (5.2) geklärt. Im Anschluss daran werden die unterschiedlichen Typen der Online-Partizipierenden (5.3) vorgestellt. Schließlich wird in Kapitel 5.4 eine Verbindung zwischen Partizipation und Demokratie hergestellt. Kapitel 6 beleuchtet die Theorie, die zur Auswertung der Ergebnisse benötigt wird. Hier werden zum einen auf die Handlungstheorie und zum anderen auf den liberaldemokratischen Öffentlichkeitsansatz eingegangen. Kapitel 7 gibt einen kurzen Umriss der in dieser Arbeit angewandten Methode des qualitativen Interviews. Theorie und Methode bilden das theoretische Gerüst der empirischen Analyse. Der empirische Teil umfasst das Kapitel 8, welches sich mit der Auswertung der Ergebnisse befasst und in dem idealerweise die Forschungsfrage beantwortet werden soll. Das letzte Kapitel soll eine Zusammenfassung der Ergebnisse (9.) präsentieren und einen Ausblick auf weiterführende Studien geben.

2. Begriffsdefinitionen

In der Forschungsfrage wird explizit nach dem Stellenwert von Facebook und der politischen Kommunikation und Partizipation auf dieser Webseite gefragt. Um die Forschungsfrage später zu operationalisieren werden in diesem Kapitel zunächst die Begriffe „Stellenwert“ sowie „Politik“ betrachtet.

2.1 Der Stellenwert

Die Frage nach dem Stellenwert ist aus wissenschaftlicher Sicht schwer einzuordnen. Da es sich um einen emotional und subjektiv geprägten Begriff handelt, muss zunächst eine theoretische Verortung stattfinden. Der Stellenwert kann Personen, Handlungen oder Sachen bewerten. Passende Definitionen gibt das Online-Wörterbuch The Free Dictionary.

„Bedeutung, die jmd. oder etwas (innerhalb eines Systems) hat.“ (The Free Dictionary 2009: o.S.)

Eine etwas umfangreichere Definition lautet wie folgt: „etwas hat, besitzt einen hohen, niedrigen Stellenwert; jemand nimmt einen hohen Stellenwert ein.“ (The Free Dictionary 2009: o.S.)

Bezieht man sich auf diese Forschungsarbeit und ihre Forschungsfrage, sollen die ProbandInnen eine persönliche Bewertung von Facebook in Bezug auf ihre politische Kommunikation und Partizipation geben, d.h. ob dieses Social Network ihnen wichtig ist. beziehungsweise wie sie Facebook im Zusammenhang mit politischer Partizipation bewerten. Es geht um eine persönliche Einschätzung und Einordnung dieser Forschungsgegenstände in ihrem Leben.

2.2 Politik

Den Begriff „Politik“ wissenschaftlich einzuordnen ist aus politikwissenschaftlicher Sicht kompliziert. So gibt es unterschiedliche Versuche, Politik zu definieren. Das Problem jedoch scheint, dass es vorerst eine Trennung zu schaffen gilt zwischen dem was man unter Politik und „Nicht-Politik“(vgl. Nassehi 2002: 38) versteht. Das schwere an einer umfassenden Definition ist, dass sich „[...] das Verständnis dessen, was wir als ,Politik’ bezeichnen, fortlaufend [ändert].“ (Jarren/ Donges 2011: 16) Eine umfassende aber sehr klare und verständliche Definition gibt Patzelt (2007): „Politik ist jenes menschliche Handeln, das auf die Herstellung und Durchsetzung allgemeinverbindlicher Regelungen und Entscheidungen (d.h. von ,allgemeiner Verbindlichkeit’) in und zwischen Gruppen von Menschen abzielt.“ (Patzelt 2007: 22)

Die Politikwissenschaft unterscheidet grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Dimensionen von Politik:

- Polity versteht die Politik als eine Art Rahmen. Diese Dimension befasst sich mit Institutionen, Gesetzen und Normen.
- Politics versteht die Politik als einen Prozess. Es geht um die einzelnen Akteure und darum, deren politischen Anliegen und Interessen durchzusetzen. Im Vordergrund stehen Machtverhältnisse und Konflikte.
- Policy versteht die Politik als Inhalt. Konzentriert wird sich vorwiegend auf die Probleme in den unterschiedlichen Politikfeldern und wie mögliche Lösungen für diese geschaffen werden. Für die dritte Dimension sind die Medien wesentlich und wie durch sie die verschiedenen Felder für die Öffentlichkeit aufbereitet werden.

In der Praxis sind diese Dimensionen nicht so einfach voneinander zu trennen, wie in der Theorie, denn sie beeinflussen sich gegenseitig. (Vgl. Jarren/ Donges 2011: 16f.)

In dieser Forschungsarbeit wird die Dimension der politics, mithilfe der ProbandInnen als politische AkteurInnen, näher betrachtet.

3. Generationsauswahl

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit politischer Kommunikation und Partizipation auf Facebook. Die Zielgruppe der Forschung ist die „Generation Facebook“. Der Grund hierfür ist, dass NutzerInnen des Social Networks sich idealer Weise gut auf dieser Plattform auskennen und dieses Online-Netzwerk dementsprechend regelmäßig nutzen. Bevor jedoch der ausgewählten Generation eine Definition zugeteilt wird, muss erst ein theoretischer Rahmen um den Begriff der „Generation“ gebildet werden.

3.1 Definition von „Generation“

Das Verständnis des Begriffes der Generation ist in den Sozialwissenschaften durch verschiedene Definitionsansätze beeinflusst und dadurch sehr vielseitig. Eine der gängigsten Definitionen ist die durch Karl Mannheim geprägte Differenzierung des Begriffes in Generationslagerung, Generationszusammenhang und Generationseinheit (vgl. Jureit 2010: o.S.). Die Generationslagerung bezeichnet Mannheim (1964) als den Oberbegriff und meint damit das ähnliche Geburtsjahr der betroffenen Gruppe. Es geht in erster Linie um ein Zusammengehörigkeitsgefühl, ohne aber eine konkrete Gemeinschaft zu bilden (vgl. Jureit 2010: o.S.). Solch eine Generationslagerung sei unumgänglich, ungeachtet dessen, ob man sich damit auseinandersetzt und es zulässt oder sich davor verschließt (vgl. Mannheim 1964: 536). Aus der Generationslagerung bildet sich der gemeinsame Generationszusammenhang heraus. Wichtig hierfür ist die aktive Teilhabe in dieser Altersgruppe. Insbesondere gemeinsame Schicksale sind in einer Generationslagerung prägend (vgl. Jureit 2010: o.S.). Sobald diese gegeben sind, kann von einer Generationseinheit gesprochen werden (vgl. ebd.: o.S.) Charakteristisch für eine Generationseinheit ist, dass die Personen aus dieser Generationseinheit ein spezielles Ereignis gemeinsam haben (vgl. ebd.: o.S.). Anzumerken bei dieser Definition ist, dass sich aus einer Generationslagerung nicht automatisch eine Generationseinheit bildet.

Diese Differenzierung wird durch ein konkretes Beispiel besser verständlich. Nimmt man beispielsweise die „68er-Generation“, lässt sich diese allgemeine Definition auf die spezifische Generation anwenden. Unter der 68er-Generation versteht man eine linksgerichtete Bewegung von Bürgern, welche Mitte der 60er Jahre stattfand. Dadurch, dass die Angehörigen dieser Bewegung alle ein ähnliches Geburtsjahr besaßen, kann man von einer Generationslagerung sprechen. Das gemeinsame Schicksal, welches sie teilen, macht sie zu einem Generationszusammenhang. Aus dieser bildete sich eine spezifische Gruppe an Menschen, welche durch ihre gemeinschaftliche, politisch aktive Teilhabe zu einer Generationseinheit gezählt werden kann.

Nach der theoretischen Einordnung des allgemeinen Verständnisses von Generationen wird nun im nächsten Punkt auf die „Generation Facebook“ eingegangen. Zusätzlich werden die Auswahlkriterien für die empirische Arbeit erklärt.

3.2 „Generation Facebook“

Warum in der Gesellschaft ganz explizit von der „Generation Facebook“ die Rede ist und nicht von einer „Generation Xing“ oder „Generation SchülerVZ“, liegt daran, dass Facebook als erste Social Network Site fast weltweit vertreten war. Die Facebook-Generation sticht dadurch hervor, dass die Angehörigen in einer Welt groß geworden sind, in welcher der Gebrauch von Social Networks allgegenwärtig geworden ist (vgl. Tatum 2015: o.S.). Die Priorität der „Generation Facebook“ für soziale Interaktion liegt auf den Social Networks. Die digitale Kommunikation ist genauso bedeutend für diese Generation wie die face-to-face- Kommunikation. Ein weiteres Merkmal dieser Generation ist, dass sie sehr viel häufiger als ihre Vorgängergenerationen in Social Networks online und aktiv sind (vgl. Rouse 2012: o.S.). Grundsätzlich lässt sich anmerken, dass sich die Art und Weise, wie man sich in der Gesellschaft verhält, geändert hat (vgl. Rouse 2012: o.S.). Besonders hat sich aber auch die

Einstellung auf das Leben, in Bezug auf die Arbeitswelt, geändert. Die „Generation F“ bevorzugt nicht nur das Arbeiten im Home-Office, was sie als eine sehr unabhängige Generation erscheinen lässt, sondern auch das Arbeiten mit dem Social Web und den Social Networks (vgl. Tatum 2015: o.S.). Durch diese kann schneller und effizienter gearbeitet werden, als mit traditionelleren Methoden (vgl. ebd.: o.S.).

Interessant an dieser Generation ist, dass sie die erste ihrer Art ist - die erste, die den digitalen Wandel noch jung erlebt hat und ihn dadurch schnell adaptieren konnte. Die „Generation F“ formte sich aus der Generation der „Digital Natives“. Dieser Begriff wurde von Marc Prensky (2001) geprägt und beschreibt Menschen, welche mit Internet, Computer, Smartphones, Tablets und Social Networks aufgewachsen sind (vgl. Prensky 2011: 1).

Eine Einordnung nach Altersgruppe lässt sich aus unterschiedlichen Statistiken aus der Social Network Nutzung ableiten. So hat unter anderem Statista, ein Statistikportal, die aktiven NutzerInnen von Facebook in Deutschland nach Altersgruppen grafisch festgehalten. Abbildung 4 bildet aus diesen UserInnen sechs Altersgruppen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1.'Anzahl der Facebook-UserInnen

Anhand dieser Grafik wird deutlich, dass die Anzahl der aktiven NutzerInnen von Facebook in Deutschland im Jahr 2014 im Alter von 18-24 Jahren bei 6,6 Millionen und bei den 25 bis 34 jährigen bei 7,6 Millionen lag.

Die vorliegende Arbeit fokussiert sich dementsprechend auf diese beiden Alterskohorten. Im empirischen Teil werden die Interviews mit 18 bis 34-jährigen ProbandInnen zum Thema Facebook und politischer Kommunikation und Partizipation ausgewertet.

4. Social Networks

Mittlerweile sind Social Networks zu einem festen Bestandteil unserer Online-Welt geworden. Es gibt viele unterschiedliche Social Network Seiten mit unterschiedlichen Angeboten, die bewusst eine breite Masse ansprechen (vgl. Sonnberger 2012: 95). Angefangen bei MySpace, den VZ-Netzwerken, Twitter, Facebook und Instagram bis hin zu Netzwerken wie Xing oder LinkedIn haben all diese Social Networks eines gemeinsam: Sie sind eine Online-Community oder anders gesprochen eine Gruppierung an Leuten auf virtuellen Plattformen, die miteinander kommunizieren können. Den Anfang machte allerdings SixDegrees, das im Jahr 1997 online ging (vgl. ebd.: 95). Social Networks hatten in den 2000ern ihren Durchbruch. Grund hierfür ist, dass dem „ein Schneeballsystem zugrunde [liegt]: Ein Nutzer wird geworben und meldet sich an, erstellt ein Profil und lädt dann Freunde, Bekannte oder Geschäftspartner zur Teilnahme am Netzwerk ein.“ (Ebersbach/ Glaser/ Heigl 2011: 96) So entstehen Netzwerke mit hunderten und tausenden von Mitgliedern. Um eine geeignete Definition der Social Networking Sites zu geben, bedarf es einer theoretischen Rahmung des Begriffs der „sozialen Netzwerke“.

4.1 Soziale Netzwerke

„Als soziales Netzwerk bezeichnet man dabei eine zuvor genau definierte Menge von Akteuren und eine (oder mehrere) zwischen ihnen bestehende Beziehung.“ (Trappmann et al. 2005: 14)

Um von Netzwerken sprechen zu können, müssen zwischen den einzelnen Akteuren Gemeinsamkeiten gebildet werden. Aus diesen können sich die Akteure miteinander verbinden und sich zu einer Gruppe bilden (vgl. Pleugner 2012: 33). Wichtig sind nicht die einzelnen Personen, sondern die Beziehung und Struktur derer. Pleugner (2012) merkt an, dass obwohl sich eine klare Tendenz in Richtung Individualisierung entwickelt hat, Verbundenheit weiter eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielt (vgl. ebd.: 33). Aufgrund der Globalisierung reicht die klassische face-to-face-Kommunikation nicht mehr aus, um soziale Netzwerke aufrecht zu erhalten. Hier kommen die Medien, also die Social Networking Sites, zu Hilfe. Durch das Internet und Online-Communities können die Akteure ohne weitere Erschwernis miteinander vernetzt sein (vgl. Pleugner 2012: 34). Die Verknüpfung von analogen und digitalen Gemeinschaften führt dazu, dass diese nicht nur weiter bestehen bleiben, sondern sich auch neue entwickeln können (vgl. ebd.: 34).

4.2 Definition Social Network Sites

Das Besondere an den Social Networks ist das Phänomen des „always on“ - also des ständigen Erreichbarseins, unbedacht der räumlichen und zeitlichen Distanz. Eine genaue Definition für Social Networks geben Boyd und Ellison (2007). Laut ihnen sind Online Social Networks “[...] web-based services that allow individuals to (1) construct a public or semi-public profile within a bounded system, (2) articulate a list of other users with whom they share a connection, and (3) view and traverse their list of connections and those made by others within the system.” (Boyd/ Ellison 2007: 211)

Diese Definition beschreibt die Standardfunktionen, die alle Online-Communities gemeinsam haben; also das persönliche Profil und die Freundesliste, welche für sie und andere sichtbar bzw. zugänglich sind. Mittlerweile gibt es von Community zu Community verschieden erweiterte Funktionen wie beispielsweise Chats, Statusmitteilungen, Schreiben von Kommentaren, Hochladen von Fotos und Fotoalben, Videochats und Spiele. In der Wissenschaft findet seit längerem eine Debatte darüber statt, inwiefern sich durch die rasche Verbreitung der Online Social Networks die Gesellschaft verändern könnte. Durch die zunehmende Bedeutung von virtuellen Räumen könnte es zu einer Verlagerung kommen, in der die reale und lokale Welt immer mehr an Bedeutung verlieren könnte (vgl. Kneidinger 2010: 49, zit. n. Castells 1996: o.S.). Donath und Boyd (2004) geben eine erste Einordnung der Social Networks. Sie nennen vier Faktoren, die Online Social Networks ausmachen. Folgend werden sie festgelegt als:

- gegenseitig (Eine Verbindung zweier Menschen, kann nur bestehen, wenn beide zustimmen),
- öffentlich (Diese Verbindungen bzw. Beziehungen können andere Personen in diesem Netzwerk sehen, außer diese Einstellung wurde geändert),
- unnuanciert (Es gibt keine Unterscheidung zwischen den unterschiedlichen Personen in der Freundesliste, alle haben den gleichen „Rang“) und
- dekontextualisiert. (Das bedeutet, dass es auch nach außen hin keinerlei Abstufungen dieser Beziehungen gibt). (Vgl. Donath/ Boyd 2004: 72)

Um den Aufbau der Social Networks besser verstehen zu können, stellten sich Richter und Koch (2008) die Frage, welche Funktionen die NutzerInnen der Online-Communities verwenden können. Zur Veranschaulichung dient die folgende Abbildung nach Richter und Koch (2008):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Der Prozess des IT-gestützten Social Networking

Das Identitätsmanagement gibt den UserInnen die Möglichkeit der eigenen Darstellung auf ihrem persönlichen Profil. Dieses ist dann für andere Mitglieder ersichtlich. Mit der Expertensuche haben die NutzerInnen die Möglichkeit, nach Informationen und Wissen zu suchen und diese wiederum im Anschluss zu nutzen. Mit Kontextawareness ist gemeint, dass es durch Gemeinsamkeiten innerhalb der UserInnen zu einer Vertrauensbasis kommt. Durch Freundeslisten und das Pflegen dieser Kontakte, ist man automatisch mit anderen vernetzt. Dieses Phänomen wird in diesem Kontext als Kontaktmanagement bezeichnet. Als letzten Punkt nennen die Autoren den gemeinsamen Austausch, also die Netzwerkawareness, als wichtige Funktion. Durch diese ist es den NutzerInnen möglich, sich untereinander Nachrichten per Chat oder durch Einträge und Kommentare an Pinnwänden, zu schicken (vgl. Richter/ Koch 2008: 1244-1248). Prinzipiell funktionieren solche Social Networks alle ähnlich: Die UserInnen legen ein eigenes Profil von sich an, das die Möglichkeit bietet, durch Fotos, persönliche Daten und Interessen individuell gestaltet zu werden. In weiterer Folge können Familie, Bekannte und Freunde der Freundesliste hinzugefügt werden. Mit diesen Personen können die User sich dann durch die Kommunikationstools austauschen.

Interessant ist es, nach der Definition von Social Networks nun das Social Network Facebook näher zu betrachten. Im folgenden Unterkapitel 4.3 wird auf dieses Phänomen eingegangen.

4.3 Facebook

„We have a saying: ,Move fast and break things.’ The idea is that if you never break anything, you’re probably not moving fast enough.“ -Mark Zuckerberg Das Zitat spiegelt genau den Erfolg von Facebook wider: „Sei schnell und breche mit Regeln und Etabliertem.“ (Schwartz 2012: 2) Genau das Zitat trifft auch auf Zuckerbergs Erfolg Facebook zu. Facebook fing an als eine Kommunikationsplattform für die Studierenden der US Elite-Universitäten (Harvard, Stanford, Columbia und Yale), wurde zunehmend erfolgreicher und verbreitete sich rasant über die ganze Welt (vgl. Kneidinger 2010: 59; Pleugner 2012: 40). Im Jahr 2004 entwickelte der Harvard-Student Mark Zuckerberg Facebook und zwei Jahre später wurde dieses Social Network für die ganze Welt zugänglich. Seit 2008 ist Facebook auf Deutsch verfügbar und in etliche, weitere Sprachen übersetzt (vgl. Facebook 2016a: o.S.).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die folgende Abbildung zeigt die Entwicklung der NutzerInnen vom Jahr 2013 bis 2015. Aus dieser Grafik wird ersichtlich, dass ein stetiger, wenn auch geringer, Aufwärtstrend zu vermerken ist.

Durchbruch bekam ist der „Gefällt-mir-Button“. Mit diesem Button wird die Kommunikation mit den vernetzten NutzerInnen noch attraktiver, da sie nicht nur Bilder oder Videos „liken“ können. Zusätzlich kann man unterschiedlichste Seiten oder Personen „liken“ und ihnen somit „folgen“. Das heißt, dass dem Nutzer Neuigkeiten der Seiten und Personen, denen er folgt, auf seiner persönlichen Startseite angezeigt werden. Gleichauf sind auch Neuerungen wie der Veranstaltungs- und Terminkalender, die Gruppen und das Einfügen von Fotos und Videos in Kommentare und Statusnachrichten von Bedeutung für das Wachstum des Unternehmens.

WORLD MAP OF SOCIAL NETWORKS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Weltkarte der Social Networks, August 2015

Aus der oben abgebildeten Weltkarte ist leicht zu erkennen, dass inzwischen der Großteil der Weltbevölkerung dieses Social Network nutzt. Diese Einzigartigkeit und die ständige Weiterentwicklung verschafft Facebook eine klare Führungsposition in der Social Network Branche.

Das Phänomen Facebook ist deshalb so interessant, da es kein ein anderes Social Network auf dem Markt gibt, welches so allgegenwärtig ist. Erfolgs- und Individualitätsgründe sind nach Ebersbach, Glaser und Heigl (2011) folgende:

- Der Fokus liegt auf kurzweiliger Unterhaltung und Kommunikation; ausgebaute Gruppenforen für vertiefte Debatten wie etwa bei Xing sind weniger prominent.
- Layout und Design der Software sind außerordentlich übersichtlich und benutzerfreundlich. Die Software wurde stilbildend.
- Facebook verbindet auf spezifische Weise Kommunikation, Netzwerk und Spiele. Inhaltlich stellt Facebook den microblog-artigen Nachrichtendienst in den Mittelpunkt, über den sich die Nutzer über die Aktivitäten ihrer Facebook-Freunde informieren können. Dieser Nachrichtendienst ist funktional mit Twitter vergleichbar, aber zum Teil wesentlich komfortabler.
- Über sogenannte „Social Plugins“ („soziale Erweiterungen“) werden externe

Webseiten angebunden. Spezielle Facebook-Clients sind mittlerweile für verschiedene Plattformen (z.B. Blackberry OS) verfügbar. (Ebersbach/ Glaser/ Heigl 2011:111)

Dank Facebook können sich UserInnen schnell über alle möglichen Nachrichten, Aktivitäten und Meinungen von Freunden und Bekannten informieren. Mittlerweile muss man dennoch hinzufügen, dass sich auch die Art der Kommunikation auf Facebook etwas geändert hat. Spätestens nach dem arabischen Frühling ist bemerkbar geworden, dass immer mehr Menschen sich zu öffentlichen Debatten äußern. Wie beispielsweise zur momentanen Flüchtlingsdebatte oder zu den Terroranschlägen auf der Welt unter ihrem richtigen Namen, mit einem Pseudonym oder vollkommen anonym. Aus dem Grund, dass politische Debatten und Diskussionen auf Facebook immer mehr in den Vordergrund treten, macht es Sinn, sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen.

4.4 Typologie von Facebook-NutzerInnen

Einordnungen der Facebook-UserInnen in verschiedene Typologien sind seit geraumer Zeit schon populär. Nicht nur die Forschung, sondern auch Journalistinnen oder KolumnistInnen interessieren sich für das Phänomen Facebook. Sie untersuchen die unterschiedlichen Nutzungsweisen und Nutzungstypen auf Facebook. Eine relativ neue Publikation, welche im Jahr 2013 erschien, befasst sich mit Facebook und dessen UserInnen. Folgend beschreibt Fiebert (2013) die sieben Typen der Facebook-NutzerInnen:

The Entrepreneur: Benutzt Facebook hauptsächlich als unternehmerisches Tool, für berufliche Posts oder Informationen.

Look at me: Benutzt Facebook um Informationen und Fotos aus ihrem persönlichen Leben zu teilen.

The Ideologue: Benutzt Facebook für politische und soziale Posts.

The Spy: Benutzt Facebook um die Profile und das Verhalten anderer zu beobachten.

The Historian: Benutzt Facebook um alte und neue Fotos von Freunden und Familien zu veröffentlichen.

Social Butterfly: Benutzt Facebook um geteilte Beiträge oder Posts zu kommentieren.

In Name Only: Besitzt Facebook, benutzt den Account aber selten (Vgl. Fiebert 2013: 115f.).

Diese Facebook-Typologie zeigt deutlich, dass es unterschiedlicher Nutzer-Typen gibt. Dennoch kann nicht von einer Pauschalisierung aller Facebook-UserInnen gesprochen werden. Die Typen können auch untereinander verschmelzen und NutzerInnen müssen nicht automatisch als nur ein bestimmter Nutzertyp angesehen werden. Grundsätzlich können idealerweise noch weitere Unterscheidungen untersucht und gemacht werden. Für diese

Arbeit jedoch reicht diese Typologie durchaus aus, um die ProbandInnen einordnen zu können.

Diese Typologie wird im empirischen Teil herangezogen, um die ProbandInnen in die jeweilige Kategorie einzuordnen. In den nächsten Kapiteln werden die politische Kommunikation und Partizipation im Einzelnen und im weiteren Verlauf in Verbindung mit sozialen Netzwerken veranschaulicht.

5. Politische Kommunikation und Partizipation

Die Wahlbeteiligung in Deutschland verzeichnete über die Jahre hinweg einige Hochs und Tiefs. Dennoch nahm die Bereitschaft, den Weg zur Wahlkabine zu gehen tendenziell kontinuierlich ab. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) kam es bei der Bundestagswahl im Jahr 2013 zu einer durchschnittlichen Wahlbeteiligung von 72,4 Prozent (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung o.J.a: o.S.). Die niedrigste Wahlbeteiligung bei den Bundestagswahlen 2013 hatte die Altersgruppe der 21- bis 25-Jährigen, dann kamen die 25- bis 30-Jährigen und an drittletzter Stelle die unter 21 Jährigen (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung o.J.b: o.S.).

In diesem Kapitel werden zunächst die Begrifflichkeiten der politischen Partizipation und Kommunikation betrachtet. Im weiteren Verlauf wird der Frage nachgegangen, welche Rolle und welche Potenziale Social Networks in Verbindung mit politischer Partizipation besitzen.

5.1 Definition politischer Partizipation

Den Partizipationsbegriff kann man nicht einfach für die empirische Forschung erfassen. Nach Emmer (2005) gibt es zwei unterschiedliche Wege, wie Partizipation verstanden werden kann. Zum einen bemerkt er, dass die Partizipation „als Beschreibung von Handlungen zum Zwecke der empirischen Analyse (,Alle Handlungen, die sich durch die folgende Merkmale auszeichnen ...’)“ (Emmer 2005: 57f.) angesehen werden kann. Zum Anderen kann der Begriff „normativ, in der Partizipation oder partizipativen Demokratie als anzustrebendes Ziel (,Partizipation soll ...’)“ (ebd.: 58) aufgefasst werden. Betrachtet man diese zwei verschiedenen Definitionen des Partizipationsbegriffs, wird deutlich, dass es sich bei der ersten Definition um eine „absolute“ und bei der Zweiten eher um eine „relative“ Definition handelt (vgl. Emmer 2005: 58). Die relative Definition besagt, dass Partizipation stattfindet, sobald alles unternommen wird um ein spezifisches Ziel zu erreichen (vgl. ebd.: 58). Aus der normativen Perspektive wird angenommen, dass es bestimmte „Gütekriterien“

[...]


[1] Begriff wird im Kapitel 4.2 näher erläutert

Details

Seiten
62
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668498686
ISBN (Buch)
9783668498693
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v371225
Institution / Hochschule
Universität Salzburg
Note
3,0
Schlagworte
politische partizipation facebook eine studie stellenwert kommunikation generation social network media political participation

Autor

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Titel: Politische Partizipation auf Facebook. Eine Studie über den Stellenwert der politischen Kommunikation und Partizipation der „Generation Facebook“ im Social Network Facebook