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Die Zukunft der Hauptschule. Diagnose und Behandlung eines bildungspolitischen Patienten

Hausarbeit (Hauptseminar) 2015 25 Seiten

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Übersicht und Vorgehensweise

2. Hauptschulen: Evolution einer Depression
2.1 Ursprünge und Geschichte
2.2 Entwicklung der Schülerzahlen
2.3 Dropouts
2.4 Bildungs- und Wissensgesellschaft
2.5 Lebensrealitäten und Problematisierung

3. Wege aus der Krise
3.1 Inklusion und Heterogenität
3.2 Innere Reform
3.3 Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg
3.3.1 Gemeinschaftsschulischer Unterricht
3.3.2 Leistungsbeurteilung

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Wenn sich die moderne Gesellschaft in einer Sache dezidiert und kompromisslos von einer älteren Vergangenheit unterscheidet, dann ist es die Tatsache, dass die eigene Schulbildung in unseren Tagen wie kaum ein anderer Faktor prägend und vor allem weichenstellend für die soziale Lebensgestaltung, für die berufliche Zukunft, für die persönliche Existenz ist. Wie ergeht es uns damit? Die Shell-Jugendstudie, die alle vier Jahre die Lebensrealitäten und Empfindungswelten junger Menschen aufzeichnet, hat 2010 festgestellt, dass der mehrheitliche Befund zwar „optimistisch und selbstbewusst“ lautet, im sogenannten „sozial schwachen Milieu“ jedoch die Zukunftsängste massiv zugenommen haben. Politisches Interesse, soziales Engagement und vor allem Bildungsperspektiven werden von bestimmten Jugendlichen mit erschreckend großer Zuversichtslosigkeit eingeschätzt.1 Überwiegend korrelieren diese Unzufriedenheiten, diese Zukunftsängste mit dem Besuch einer Hauptschule. Die Hauptschule ist scheinbar längst nicht mehr Hauptschule, sondern erweckt den Anschein, zur „Restschule“ einer negativen Auslese verkommen zu sein. Sinkende Schülerzahlen und ein Schulabschluss, der oftmals noch nur mit großem Glück eine ordentliche Lehrstelle ermöglicht, werden begleitet von einer gesellschaftlichen Form der Stigmatisierung. Wachsende Probleme und eine zunehmende sozioökonomische Ausgrenzung müssen die Fragen aufwerfen: Wohin entwickelt sich die Hauptschule? Worin liegt ihre sinkende „Wettbewerbsfähigkeit“? Kann die Hauptschule auf Dauer bestehen bleiben, oder sind ihre Tage gezählt? Welche Chancen und Grenzen bietet die neu konzipierte Gemeinschaftsschule hierbei? Diese Fragen gilt es zu diskutieren.

1.1 Übersicht und Vorgehensweise

Die Arbeit enthält im Großen zwei Teile: Im Ersten geht es darum, sich dem Topos „Hauptschule“ zu nähern. Nach einem kurzen Abriss über die Ursprünge unseres Schulsystems, sowie der Hauptschulen an sich, erfolgen Exkurse in den Bereich der Schülerzahlen, der Schulabbrecherquoten, des gesellschaftlichen Wandels und der Lebensrealitäten von Schülern2 mit Hauptschulhintergrund. Die Kapitel sind stets problemorientiert ausgerichtet und versuchen, wiederkehrende und zentrale Elemente der Krisensituation herauszuarbeiten. Nach einer zusammenfassenden Problematisierung erfolgt im zweiten Teil der Arbeit die Darstellung von möglichen Reaktionen und Lösungswegen für die Misere der Hauptschulen. Innere, hauptschul-immanente Reformversuche werden betrachtet, und anschließend das Konzept der neuen Gemeinschaftsschule in BadenWürttemberg vorgestellt und untersucht. Im Fazit soll das Erörterte zusammengefasst werden, sowie eine persönliche Bewertung und Einschätzung erfolgen.

2. Hauptschulen: Evolution einer Depression

2.1 Ursprünge und Geschichte

Die vorindustrielle Gesellschaft war vom Ständewesen geprägt. Das „Hineingeborenwerden“ in einen adligen, bürgerlichen oder bäuerlichen Stand war wie kaum ein anderer Faktor vorherbestimmend für die persönliche Lebensgestaltung, für die Berufswahl und somit auch für die Bildung an sich.3 Im Zuge der Industrialisierung, die eine radikale Verschiebung der wirtschaftlichen, wie auch der ständischen Ordnung mit sich brachte, entstand der Gedanke eines umfassenden, staatlich organisierten Schulsystems. Die bereits existierende allgemeine Schulpflicht4 gewinnt nun an Bedeutung, die Schulbesuchsquote steigt - glaubt man den preußischen Schulstatistiken - zwischen 1816 und 1846 auf 82 % an.5 Nachdem sich zunächst die niedere und die höhere Schulbildung klar voneinander abgrenzten, folgte eine weitere Differenzierung: Ab 1840 etwa entwickelte sich ein dreisäuliges System: Ein „niederes, mittleres und höheres Schulwesen; alle drei allgemeinbildenden Schularten waren wiederum vom caritativen Sonderschulbereich und vom wirtschaftsorientierten Berufsschulbereich […]6 getrennt.“7 Im Grunde lassen sich hier bereits die Strukturen erkennen, die für unser heutiges System charakterisierend sind: Eine nach Anspruch und Leistungsniveau vorgenommene Dreiteilung der regulären Beschulung, ein eigenes Berufsschulwesen, sowie einen separierten Förderschulbereich.

Die Schaffung der „Hauptschule“, die wir heute kennen, geht maßgeblich auf die 1960er Jahre zurück. Die weit verbreiteten Volksschulen waren bereits in den Jahrzehnten zuvor verstärkt in krisenartige Zustände geraten, die sich vor allem durch drastisch sinkende Schülerzahlen, sowie durch eine zunehmende Isolierung zum mittleren und höheren Schulwesen bemerkbar gemacht hatten.8 Zum Zwecke einer möglichen Reform wurde der Deutsche Ausschuss für das Erziehungs- und Bildungswesen ins Leben gerufen. Dieser, aus unabhängen Personen bestehende Rat, der nach seiner Auflösung vom Deutschen Bildungsrat fortgeführt führte, setzte für die Neugestaltung der Volkschule zusammenfassend zwei größere Leitprinzipien fest: Zum einen sollte eine curriculare Annäherung an die mittlere und höhere Schulbildung vorgenommen werden. Ein zusätzliches, neuntes Schuljahr, sowie einige Veränderungen im Lehrplan versprachen, eine realistischere Durchlässigkeit zur mittleren Reife bis hin zum Abitur zu bieten.9 Zum anderen sollte gleichzeitig das eigenständige Schulprofil betont und gefördert werden. Als zentraler Bestandteil des Lehrens und Lernens galt die Vorbereitung für die unmittelbare Berufs- und Arbeitswelt. Für das neu eingerichte Unterrichtsfach „Arbeitslehre“ erklärtern die Kultusminister, die Auswahl der Inhalte „soll hauptsächlich nach dem Gesichtspunkt erfolgen, dass die Jugendlichen Arbeitstugenden wie Konzentration, Genauigkeit, Fähigkeit zur Umstellung und zur Zusammenarbeit sowie wirtschaftliches Denken und planvolles Handeln entwickeln und üben können. Die Erziehung zu fundamentalen Arbeitstugenden geht dabei der Entwicklung spezieller Arbeitsqualitäten voraus“.10 Die neue Bezeichnung „Hauptschule“ sollte die innere Neuausrichtung der Volkschule dann schließlich auch nach außen hin sichtbar machen und die Änderung deutlich signalisieren.

2.2 Entwicklung der Schülerzahlen

Den Volks- beziehungsweise Hauptschulen wieder Aufwind zu verschaffen, war also schon einmal Bestandteil einer ernst gemeinten gesellschaftlichen und bildungspolitischen Diskussion. Ein Blick auf die aktuellen Entwicklungen der Schülerverteilungen lässt allerdings erste Zweifel am Erfolg des Angestrebten aufkommen.

Schulen sind Ländersache. So sind die Zustände bezüglich System, Schülerzahlen, Entwicklung und dergleichen stets von der historischen Tradition wie auch der politischen und wirtschaftlichen Situation des jeweiligen Bundeslandes abhängig.11 Nachfolgend soll verstärkt das Land Baden-Württemberg betrachtet werden, da hier, neben Bayern und Hessen, die schulische Dreigliedrigkeit noch beinahe flächendeckend zu finden ist.12

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Schülerinnen und Schüler an öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in Baden Württemberg seit 1984/85.13

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Übergänge von Grundschulen in BadenWürttemberg auf weiterführende Schulen seit dem Schuljahr 1990/91.14

Die Abbildung 1 zeigt in absolut gemessenen Zahlen zunächst einen großen Anstieg des Schüleranteils zwischen etwa 1989 und 2002. Wie viele Kinder eingeschult werden, hängt als Konsequenz selbstverständlich davon ab, wie viele Kinder zuvor geboren wurden. Die in dieser Abbildung dargestellten schülerreichen Jahre sind unter anderem noch auch auf die Töchter und Söhne der geburtenstärksten Jahrgänge der 1960er Jahre zurückzuführen.15 Langfristig ist ob des demographischen Rückgangs auch mit einem Rückgang der Schülerzahlen zu rechnen.

Abbildung 2 stellt die Anteile der Schülerinnen und Schüler im relativen Verhältnis des Schulbesuchs einer jeweiligen weiterführenden Sekundarstufe dar. Es lässt sich ein eindeutiger Trend feststellen: Seit dem Schuljahr 1994/95 legen sowohl Realschule wie auch Gymnasium kontinuierlich an Prozentpunkten zu, während die Hauptschulen fortlaufend starke Rückgänge zu verzeichnen haben. Erwähnenswert ist zudem ein sprunghafter Anstieg der Realschüler sowie der gymnasialen Schüleranteile im Jahre 2012/13. Aufgrund eines Beschlusses der rot-grünen Landesregierung in 2011, wirkte sich hier die Abschaffung der bis dato geltenden verbindlichen Grundschulempfehlung womöglich entsprechend auf die Entscheidung für eine weiterführende Schule aus. Der weitere, drastische Rückgang des Hauptschüleranteils resultiert konsequenterweise zum einen aus dieser Sache, sowie aus den in jenem Schuljahr neu geschaffenen Gemeinschaftsschulen des Landes.16

Zusammenfassend ergibt sich ein prägnantes Bild: Die Hauptschulen haben über die letzten zwei Jahrzehnte offensichtlich massiv an Attraktivität verloren. Die große Mehrheit der Schüler drängt auf die beiden anderen Schularten. Größter Beliebtheit erfreut sich bereits seit 2000 das Gymnasium. Die Hauptschule musste zwangsläufig die prozentuale Gegenbewegung hierzu erleiden und scheint, den Anschluss an seine „größeren Geschwister“ endgültig verloren zu haben.

2.3 Dropouts

Der aus dem Englischen entlehnte Begriff „Dropout“ hat sich überwiegend aus den US- amerikanischen Sozialwissenschaften durchgesetzt. Er beschreibt im Allgemeinen ein „Herausfallen“, ein „Ausscheiden“ aus sozialen Systemen jeglicher Art.17 Am häufigsten sind jedoch Personen damit gemeint, die im Volksmund üblicherweise „Schulabbrecher“ genannt werden. Verschiedene Formen können darunter verstanden werden. Um eine der umgänglichsten Definitionen festzulegen: Dropouts sind „alle Personen, die das allgemeine Schulsystem ohne Hauptschulabschluss verlassen haben .“18

Man ist versucht, zu glauben, Schulabgänge ohne jeden Abschluss seien - vor allem in Anbetracht einer gefühlten aktuellen Bildungskrise - ein klares Phänomen der jüngeren Gegenwart. Es ist ein Phänomen der Gegenwart, zweifelsohne. Doch quantitativ stellt sich dies betreffend ein weitaus weniger großes Ausmaß dar, als in der Vergangenheit. 1970 gingen 134 78 Schülerinnen und Schüler im früheren Bundesgebiet ohne Hauptschulabschluss von den Schulen ab. Ein relativer Anteil von 18,9 Prozent. 2010 sind es in der gesamten Bundesrepublik noch 53 058. Das entspricht 6,5 Prozent der Schüler eines Altersjahrgangs.19 Sowohl absolut, vor allem aber relativ deutlich weniger.

Und dennoch liegt gegenwärtig ein größeres Problem vor: 1975 lag die Arbeitslosenquote aufgrund einer prosperierenden Wirtschaft bei geringen 3,9 Prozentpunkten. Der Volkswirt interpretiert dies als Vollbeschäftigung. Knappe 6 Prozent der Personen ohne Berufsausbildung befanden sich zu dieser Zeit in der Arbeitslosigkeit. 2014 pendelte die Erwerbslosenquote um etwa 7 Prozent, außerdem hat der Anteil derjenigen Erwebslosen, die keinerle Berufsausbildung besitzen überproportional zugenommen.20 Die Folgen eines Dropouts, und somit in der Regel einer fehlenden Berufsausbildung sind heute also in großem Maße bedrohlicher für die sozioökonomische Existenz des Einzelnen als in der Vergangenheit.21

Welche Schularten „produzieren“ die meisten Schulabbrecher? Prozentual sind es an den Förderschulen die meisten. „Von den Dropouts aus ,regulären‘ Schulformen haben im Jahr 2007 über 60 Prozent eine Hauptschule besucht, 15 Prozent eine Schulart mit mehreren Bildungsgängen, neun Prozent eine Realschule, zwei Prozent ein Gymnasium und 13 Prozent eine Gesamtschule.“22 Es lässt sich also feststellen, dass - nehmen wir eine vertikale Struktur des Bildungswesens an - die Abbrecherqoute im regulären System von oben nach unten zunimmt und auf den Hauptschulen sichtbar kumuliert. Hauptschülerinnen und -schüler sind folglich mit weit größerer Wahrscheinlichkeit vom Dropout-Phänomen betroffen als andere.

2.4 Bildungs- und Wissensgesellschaft

Doch woher kommt die zunehmende sozioökonomische Perspektivlosigkeit, die offenbar mit einer niedrigen Bildung einhergeht? Was hat sich wirtschaftlich und gesellschaftlich geändert? Auch diese Entwicklungen sind keineswegs neu. Bereits vor 30 Jahren konstatierte der US-amerikanische Soziologe David Bell: „Die nachindustrielle Gesellschaft ist in zweifacher Hinsicht eine Wissensgesellschaft: Einmal, weil Neuerungen mehr und mehr von Forschung und Entwicklung getragen werden (oder unmittelbarer gesagt, weil sich aufgrund der zentralen Stellung des theoretischen Wissens eine neue Beziehung zwischen Wissenschaft und Technologie hier ausgebildet hat); und zum anderen, weil die Gesellschaft - wie aus dem aufgewandten höheren Prozentsatz des Bruttosozialprodukts und dem steigenden Anteil der auf diesem Sektor Beschäftigten ersichtlich - immer mehr Gewicht auf das Gebiet des Wissens legt.“23 Diese Prognose beschreibt genau das, was bereits seit Jahrzehnten vor sich geht und gegenwärtig immer größere Auswirkungen spüren lässt. Der zentrale Indikator dafür, dass die Wissensgesellschaft Einzug hält, ist die Tatsache, dass das Wissen gegenüber den traditionellen Produktionsfaktoren wie Boden, Kapital und Arbeit an wirtschaftlicher Relevanz gewonnen hat.24 Die „[…] Verwissenschaftlichung der Produktion“ macht „[…] Wissen als Quelle ökonomischer Wachstums- und Wertschöpfungsprozesse […]“25 folglich zu einem unverzichtbaren Gut. Was resultiert daraus? Im Grunde zwei sichtbare Phänomene: Zum einen ist selbst der Hochschulabschluss kein Garant mehr für einen lückenlosen und linearen sozialen Aufstieg betreffend Beruf und Karriere.

[...]


1 Vgl. 16. Shell Jugendstudie. Jugend 2010. Verfügbar unter: http://www.lvr.de/media/wwwlvrde/jugend/service/dokumentationen/dokumente_95/jugendf_rderung/ShellStudi eDieterGoebel.pdf

2 Wenn das generische Maskulin Schüler stellenweise aufgund der besseren Lesbarkeit verwendet wird, so sind stets auch weibliche Individuen impliziert.

3 Vgl. Herrlitz, Hans-Georg et. al. :Deutsche Schulgeschichte von 1800 bis zur Gegenwart. Eine Einführung. Weinheim 2005. S. 15.

4 Hier sei anzumerken, dass die „Allgemeine Schulpflicht“ zunächst lediglich auf dem Papier existierte. Einer großen Anzahl an Kindern war der Schulbesuch schlicht und ergreifend durch Arbeit auf dem Feld, später auch in den Fabriken, nicht ermöglicht. Vgl. hierzu: Ibid. S.50-52.

5 Vgl. ibid. S. 51.

6 Vorgenommene Auslassungen bei Zitaten sind auch nachfolgend stets darauf bedacht, nicht den inhaltlichen Kern des Gesagten zu beeinträchtigen oder zu verfälschen.

7 Jeismann, Karl-Ernst; Lundgreen Peter (Hrsg.): Handbuch der deutschen Bildungsgeschichte. Band III. 1800- 1870. Von der Neuordnung Deutschlands bis zur Gründung des Deutschen Reiches. München 1987. S. 150.

8 Nota bene: Diese Tendenzen waren teilweise bereits zu Weimarer Zeiten erkennbar. Vgl hierz: Bäumer, Gertrud: Schulaufbau, Berufsauslese, Berechtigungswesen. Berlin 1930. S. 31.

9 Vgl. Deutscher Bildungsrat (Hrsg.): Empfehlungen der Bildungskommission. Strukturplan für das Bildungswesen. Bonn 1970. S.46.

10 Kultusministerkonferenz (Hrsg.): Handbuch für die Kultusministerkonferenz 1981. Bonn 1981. S.126.

11 Selbstverständlich lassen sich trotz der Unterschiede auch große Gemeinsamkeiten und landesübergreifende „Trends“ erkennen.

12 Was sich durch den Wechsel der Landesregierung im Jahr 2011 allerdings bereits geändert hat, bzw. sich voraussichtlich weiterhin ändern wird. Dies wird im zweiten Teil dieser Arbeit noch zu erläutern sein.

13 Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg 2015.

14 Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg 2015.

15 Vgl. hierzu die demographischen Erhebungen des Statistischen Bundesamtes 2014.

16 Vgl Abbildung 2.

17 Vgl. Hoffmann, Sarah: Schulabbrecher in Deutschland-eine bildungsstatistische Analyse mit aggregierten und Individualdaten. No. 71. Diskussionspapiere//Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt-und Regionalpolitik, 2010. S. 5.

18 Ibid. S. 7.

19 Vgl Statistisches Bundesamt 2011.

20 Vgl. Bach, Hans-Uwe; Hummel, Markus; Kaufmann, Klara: Zentrale Indikatoren des deutschen Arbeitsmarktes. In: J. Möller & U. Walwei (Hrsg.), Handbuch Arbeitsmarkt 2009, (IAB-Bibliothek, 314), Bielefeld 2009. S. 405-469. Hier: S. 452 f.

21 Auf die Schwierigkeiten und Konsequenzen mangelnder Bildung wird im folgenden Kapitel noch genauer einzugehen sein.

22 Hoffmann, 2010. S. 20.

23 Bell, Daniel: Die nachindustrielle Gesellschaft. Frankfurt a.M., New York 1985. S.219.

24 Vgl. Willke, Helmut.: Organisierte Wissensarbeit, in: Zeitschrift für Soziologie, 27. Jg., H.3, S. 161-177. S. 162.

25 Kraemer, Klaus; Bittlingmayer Uwe: Soziale Polarisierung durch Wissen. Zum Wandel der Arbeitsmarktchancen in der „Wissensgesellschaft“, in: Berger, Peter; Konietzka, Dirk (Hrsg.): Die Erwerbsgesellschaft: Neue Ungleichheiten und Unsicherheiten. Opladen 2001. S. 313-329. Hier S. 314.

Details

Seiten
25
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668490123
ISBN (Buch)
9783668490130
Dateigröße
765 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v371076
Institution / Hochschule
Pädagogische Hochschule Heidelberg – Institut für Erziehungswissenschaften
Note
1,0
Schlagworte
Inklusion Heterogenität Differenzierung Hauptschule Bildungspolitik Gemeinschaftsschule Baden-Württember Schulsystem

Autor

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Titel: Die Zukunft der Hauptschule. Diagnose und Behandlung eines bildungspolitischen Patienten