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Zunehmende Bedeutung der technischen Aktienanalyse im Hinblick auf die Niedrigzinspolitik der EZB

Bachelorarbeit 2017 60 Seiten

BWL - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der technischen Analyse
2.1 Einordnung und Definition
2.2 Die Dow-Theorie als Basis der technischen Analyse
2.3 Technische Analyse anhand der Charttechnik
2.3.1 Charttypen
2.3.2 Trends und Trendlinien
2.3.3 Widerstand und Unterstützung
2.3.4 Chartformationen
2.3.5 Gaps
2.4. Technische Analyse anhand von Marktindikatoren
2.4.1 Trendfolgende Indikatoren
2.4.1.1 Gleitende Durchschnitte
2.4.1.2 Moving Average Covergence Divergence
2.4.2 Oszillatoren
2.4.2.1 Momentum
2.4.2.2 Relative Stärke Index (RSI)
2.4.3 Overlays -Bollinger Bänder
2.5 Erfolgswahrscheinlichkeit der technischen Chartanalyse

3. Die Niedrigzinspolitik der EZB
3.1 Gründe für die Niedrigzinspolitik
3.2 Maßnahmen der EZB

4. Folgen der Niedrigzinspolitik
4.1 Auswirkungen auf die Realwirtschaft
4.2 Auswirkungen auf den Kapitalmarkt
4.3 Auswirkungen für die Anleger
4.3.1 Auswirkungen für Privatanleger
4.3.2 Auswirkungen für professionelle Anleger

5. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis I

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Beispiel eines Liniencharts

Abbildung 2: Beispiel eines Balkencharts

Abbildung 3: Erklärung zum waagerechten Strich

Abbildung 4: Beispiel eines Kerzencharts

Abbildung 5: Erklärung zum Kerzenchart

Abbildung 6: Hammer und Hanging Man

Abbildung 7: Beispiel für einen Kursausbruch über einen Widerstand

Abbildung 8: Klassische Double-Top Formation

Abbildung 9: Head-and-Shoulder Top anhand des Charts einer Nike Aktie

Abbildung 10: Schematische Ausprägung eines symmetrischen Dreiecks

Abbildung 11: Schematische Ausprägung eines aufsteigenden Dreiecks

Abbildung 12: Schematische Ausprägung eines absteigenden Dreiecks

Abbildung 13: Wachstumsrate des realen BIP - Volumen

Abbildung 14: Vergleich des Deutschen mit dem Griechischen Kreditzins

Abbildung 15: Vergleich der deutschen mit den griechischen Konsumausgaben

Abbildung 16: Arbeitslosenquote

Abbildung 17: Vergleich der Inflationsrate Deutschlands mit der der Euro-Zone

Abbildung 18: Renditen 10-Jähriger Staatsanleihen der Euro-Zone

Abbildung 19: Vergleich der Rendite des iBoxx Corporates und des iBoxx Covered

Abbildung 20: Handelsvolumen von Covered Bonds 2014-16 und absolute Summe in der EZB-Bilanz

Abbildung 21: Kursverläufe des EURO STOXX 50 und des DAX-30 im Vergleich

Abbildung 22: Abbildung 22: Die verschiedenen Nutzungshäufigkeiten der Geldanlagen in der deutschen Bevölkerung...

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Ausgangslage und Zielsetzung

Seit dem Beginn der europäischen Finanzkrise hat die EZB den Leitzins permanent ge- senkt. Beginnend 2008 mit Werten von 4,25% im Geldmarkt-Zins kam es zu einer rapi- den Senkung 2009 auf 1,0% und 2012 erstmals auf einen Wert unter 1%. Mittlerweile befindet sich der von der EZB festgelegte Hauptrefinanzierungssatz seit dem 10.03.2016 bei 0,0%. Die EZB verfolgt diese Politik, um die notleidende Wirtschaft im Euroraum und insbesondere in einigen Mitgliedstaaten anzukurbeln und eine dauerhafte Rezession zu vermeiden. Man ging davon aus, dass ein geringer Leitzins und die hier- mit verbundenen günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten für Banken, somit die ge- steigerte Liquidität im Euroraum, zu einem Anstieg der Kreditvergabe führen wird. Des weiteren sollte der zunehmende Preisverfall gestoppt werden, um eine Deflation zu ver- hindern.

Banken, die einen Großteil ihrer Gewinne bisher durch einen Zinsüberschuss erwirt- schaftet haben, leiden enorm unter dem niedrigen Zinsniveau. Doch insbesondere die Privatkunden leiden unter der Niedrigzinspolitik der EZB. Das „klassische“ Sparen ist für den Privatkunden einfach nicht mehr attraktiv. Zunächst sahen sich Privatkunden mit sinkenden Zinsen auf ihren Fest- bzw. Tagesgeldkonten konfrontiert. Inzwischen haben jedoch auch vereinzelte Kreditinstitute ihr Geschäftsmodell dahingehend umge- stellt, dass auf größere Kundeneinlagen ein Strafzins erhoben wird. Die Finanzinstitute reichen somit den negativen Einlagensatz der EZB (-0,4%) an die Endkunden weiter. Der Sparer muss also nach Anlagealternativen suchen, um eine angemessene Rendite zu erwirtschaften oder um zumindest einen Kapitalerhalt zu erreichen. Für den klassischen Privatanleger, ohne detaillierte Vorkenntnisse des Kapitalmarktes, beschränkt sich die Anlagemöglichkeit auf den Aktien- bzw. den Anleihemarkt. Der Anleihemarkt wird jedoch zum einen durch die Folgen des Niedrigzins und zum anderen durch das Anlei- henkaufprogramm der EZB von sinkenden Renditen beherrscht, weshalb ein Fokus auf den Aktienmarkt als sinnvoll erscheint.

Auf den Kapitalmärkten und somit auch auf dem Aktienmarkt treten zunehmend mehr professionelle bzw. institutionelle Investoren auf, die versuchen den übrigen Marktteil- nehmern einen Schritt voraus zu sein, um einen Renditevorsprung zu erreichen. Jene professionellen Investoren analysieren ihre Investments sowohl von der fundamentalen Seite, als auch von der technischen Seite, um mögliche Kursentwicklungen prognostizieren zu können. In der heutigen Zeit, in der die Märkte sehr volatil sind und auf die kleinsten Veränderungen im Marktumfeld mit teilweise bedeutenden Kursbewegungen quittiert werden, ist eine bloße Analyse auf fundamentaler Basis nicht mehr ausreichend, weshalb die technische Analyse einen großen Anteil der Vorbereitung einnimmt. Ziel dieser Arbeit soll es sein, zunächst die Grundlagen der technischen Aktienanalyse darzustellen, einige wichtige Aspekte der Chartanalyse und Indikatoren darzustellen und abschließend die Bedeutung im Niedrigzinsumfeld zu beweisen.

2. Grundlagen der technischen Aktienanalyse

2.1 Einordnung und Definition

Zu Beginn eines Investments sollte immer eine genaue Analyse des zugrundeliegenden Titels erfolgen. Anlegern stehen hierbei zwei verschiedene Herangehensweisen zur Ver- fügung. Zum einen existiert die Fundamentalanalyse zur Bestimmung des inneren Wer- tes der Aktie. Zum anderen gibt es die technischen Analyse, die über die Betrachtung der Kurskurve die mögliche zukünftige Entwicklung projizieren soll. Fundamentalana- lytiker versuchen möglichst präzise entweder durch die Substanz- oder die Ertrags- wertmethode den inneren Wert der Aktie zu bestimmen. Die Bestimmung des Ertrags- /Barwertes unter Betrachtung der zukünftigen Erträge der Aktie bspw. durch Dividen- denzahlungen dient also der Bestimmung der Rentabilität des Investments.

Liegt dieser Wert unter dem aktuellen Börsenkurs, gilt die Aktie als unterbewertet und es besteht Kurspotential für den Anleger. Das Gegenteil ist der Fall, wenn der innere Wert über dem aktuellen Marktpreis der Aktie liegt.1 Zunächst erscheint eine Preisbe- stimmung unter Betrachtung zukünftiger Erträge als logisch, jedoch ist die Schätzung einer zukünftigen Dividende sowohl für Privatanleger als auch für Institutionelle mit einer gewissen Schwierigkeit verbunden. Zum einen gilt es, eine große Menge an Bi- lanzdaten zu überblicken und zum anderen gilt es, diese Daten zu interpretieren, wobei es zu bedeutenden Diskrepanzen kommen kann. Die mit der Fundamentalanalyse ver- bundenen Schwierigkeiten lassen der technischen Analyse erhebliche Bedeutung zu- kommen. Die technische Analyse geht davon aus, dass die Informationen, die aus einer fundamentalen Betrachtung gewonnen wurden, nur langsam bzw. zeitverzögert den Wert der Aktie beeinflussen, jedoch erste Anzeichen einer fundamentalen Änderung sich bereits im Kursverlauf niederschlagen.2

Die technische Aktienanalyse beschränkt sich auf die Betrachtung der Kurs- und Umsatzbewegungen einer Aktie und lässt fundamentale Daten außen vor. Bei der technischen Analyse wird der Chart einer Aktie betrachtet und analysiert, um das mögliche zukünftige Verhalten der Marktteilnehmer bestimmen zu können.3 Technische Analysten gehen von drei Grundprinzipien aus.

1. Das erste und wichtigste Prinzip sagt aus, dass die technische Analyse von voll- kommenen Märkten ausgeht. Die bedeutet, dass Einflüsse jeglicher Art, betrieblich oder volkswirtschaftlich, bereits im Preis einer Aktie abgebildet und diskontiert sind. Sie geht davon aus, dass es nicht unüblich für eine Aktie ist, über oder unter ihrem fairen Wert zu notieren und der Preis ergibt sich ausschließlich aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage.
2. Das zweite Prinzip besagt, dass die Kurse in Trends verlaufen und Trends setzen sich fort. Das Verhältnis aus Angebot aus Nachfrage sorgt dafür, dass ein Trend in Bewegung gesetzt wird. Dabei ist zu vernachlässigen, ob es sich um einen Auf- oder einen Abwärtstrend handelt. Der Trend einer Aktie setzt sich fort, bis er sich verlangsamt und Anzeichen einer Umkehr zeigt.
3. Das dritte und letzte Prinzip besagt, dass sich Muster, die in Kursbewegungen erkannt wurden und beispielsweise zu einer Trendumkehr geführt haben, sich häufig wiederholen. Dieses Prinzip basiert auf der Annahme, dass Menschen häufig davon ausgehen, dass zuvor beobachtetes wieder eintritt und dementspre- chend handeln. Häufig wird deshalb auch der Erfolg der technischen Analyse zu einem gewissen Teil dieser sogenannten self-fulfilling-prophecy zugesprochen.4

Legt man diese drei Prinzipien der technischen Analyse zugrunde, kann ein Aktienchart auf diverse Weisen analysiert werden, um Trends zu erkennen und ggf. bei einer bevorstehenden Trendumkehr entsprechend zu handeln.

Aktiencharts können in verschiedenen Formen wie z.B. Liniencharts. Balkencharts und Candlestickcharts dargestellt werden und mit verschiedenen Techniken und Hilfsmitteln wie z.B. Indikatoren analysiert werden. Eine Auswahl der wichtigsten Charttypen und Analysemöglichkeiten sollen im Folgenden vorgestellt und analysiert werden.

2.2 Die Dow-Theorie als Basis der technischen Analyse

Im Jahre 1889 wurde das Wall-Street Journal von Charles H. Dow gegründet und ist bis heute eine der auflagenstärksten Zeitungen der USA.5 Bereits 5 Jahre zuvor begann Dow einen Aktienindex zu veröffentlichen, der heutzutage als Dow-Jones-Industrial- Index bekannt ist, in Kurzform Dow-Jones-Index. Zu Beginn bestand der Dow-Jones- Index aus 11 Aktientiteln, wobei es größtenteils Eisenbahngesellschaften waren, und wurde von Dow als Maßstab für die wirtschaftliche Gesundheit der USA entwickelt. Bis 1928 komplettierten 19 weitere Werte den Index und er wuchs auf seine heutige Endgröße von 30 Titeln an. Des weiteren kam ein Index für Eisenbahnunternehmen hinzu, den Dow entwickelte, um Indexbewegungen besser vergleichen zu können. Bei der Betrachtung der Indexbewegungen stellte Dow das Grundprinzip der technischen Analyse auf, dass Aktienkurse sich immer in Trends bewegen.

Zunächst gilt es zu klären, was Dow in seinen Annahmen unter einem Trend versteht. Als Aufwärtstrend bezeichnet Dow eine Phase, in der die einzelnen Hoch- bzw. Tiefpunkte einer Kursrallye immer höher liegen als der zuvor markierte Hoch- bzw. Tiefpunkt. Ein Abwärtstrend zeichnet sich durch einen gegenteiligen Kursverlauf aus. Die Aktie markiert in ihrem Verlauf tiefere Hoch- und Tiefpunkte. Von einem Seitwärtstrend spricht man bei einem Kursverlauf, in dem die aufeinanderfolgenden Hochund Tiefpunkte in etwa auf einer Höhe liegen.6

Des weiteren unterscheidet Dow verschiedene Trendarten: Zum einen den Primärtrend, einen langfristigen Trend, der ein Jahr oder länger anhält. Die zweite Trendart nach Dow ist der Sekundärtrend, wobei es sich hierbei um einen mittelfristigen Trend mit einer Dauer von drei Wochen bis zu vielen Monaten handelt. Zuletzt kennt Dow noch die kurzfristigen Trends, die weniger als zwei bis drei Wochen andauern.7 Zusätzlich zur Unterscheidung der drei Trendarten hat Dow fünf weitere Kernaussagen in seiner Theorie getroffen, die im Folgenden dargestellt werden.

1. Die Märkte diskontieren alles. Diese Aussage wurde bereits in Kapitel 2.1 auf- gegriffen und bezieht sich auf die Annahme der vollkommenen Märkte und de- ren Prämisse, dass alle Faktoren bereits vollständig eingepreist sind.
2. Primäre Trends haben drei Phasen: Zum einen besteht nach Dow eine Akkumu- lationsphase, eine Phase der öffentlichen Beteiligung und eine Distributionspha- se. Ein Aufwärtstrend beginnt demnach mit der Akkumulationsphase, in der besser informierte Anleger wie institutionelle Investoren anfangen Aktien zu ei- nem niedrigen Kurs zu kaufen. Mit einem ersten Ansteigen der Kurse beginnt die Phase der öffentlichen Beteiligung. Anleger, die dem Trend folgen, beginnen die Marktlage optimistischer einzuschätzen und kaufen die Aktien zu einem be- reits gesteigerten Preis. Mit der Phase der öffentlichen Beteiligung kommt es zu einem schnellen Ansteigen der Kurse und zu einer optimistischeren Einschät- zung der Marktlage durch die breite Anlegermasse. In der letzten Phase, der Dis- tributionsphase, beginnen die zuvor genannten besser informierten Anleger ihre Aktienpakete zu verkaufen, um möglichst auf dem Höhepunkt der Trendbewe- gung auszusteigen, bevor eine allgemeine Verkaufsstimmung eintritt.8 3. Die Indizes müssen sich bestätigen: Nach dieser Aussage Dow’s müssen immer mindestens zwei Indizes die gleichen Signale aufweisen, um einen Trend bestä- tigen oder eine Trendwende andeuten zu können. Beide Indizes müssen also bei- spielsweise neue Hochpunkte setzten, um einen Aufwärtstrend zu bestätigen bzw. die Trendwende aus einem Bärenmarkt prognostizieren zu können. 4. Das Volumen muss den Trend bestätigen: Diese Aussage bezieht sich auf das allgemeine Handelsvolumen von Aktien in einem Index. Um einen Aufwärts- trend zu bestätigen muss somit nach Dow das Handelsvolumen sukzessive an- ziehen und respektive für einen Abwärtstrend das Handelsvolumen abflachen. 5. Ein Trend besteht so lange, bis es definitive Signale gibt, dass er sich umgekehrt hat: Auch diese Aussage wurde bereits in Kapital 2.1 aufgegriffen. Sie be- schreibt eine Schwierigkeit, mit der sich viele technische Analysten konfrontiert sehen. Es gilt, kleinere sekundäre Korrekturen von primären Signalen zu unter- scheiden, die einen Trendwechsel bedeuten.

2.3 Technische Analyse anhand der Charttechnik

2.3.1 Charttypen

Im vorangegangenen Kapital wurden bereits verschiedene Arten von Trends diskutiert und beschrieben, inwiefern diese in Aktiencharts erkennbar sind. Im folgenden Kapitel sollen deshalb die verschiedenen Typen von Aktiencharts beschrieben werden und es soll aufgezeigt werden, welche Bedeutung die verschiedenen Charttypen für die techni- sche Analyse haben. Grundlegend gibt es drei Charttypen, denen die größte Bedeutung im Aktienmarkt zukommt. Diese sind: der einfache Linienchart, der Balkenchart und der Kerzenchart.

Der Linienchart

Begonnen wird die Betrachtung mit dem Linienchart. Dieser Charttyp ist häufig anzu- treffen, wenn es um die einfache Entwicklung einer Aktie über einen längeren Zeitraum geht. Bei der Konstruktion eines Liniencharts werden lediglich die Tagesschlusskurse einer Aktie eingetragen und so eine ununterbrochene Linie gezeichnet. Die Preise kön- nen an der y-Achse und die Zeit bzw. das Datum des Schlusskurses auf der x-Achse abgelesen werden. Die Stärke des Liniencharts liegt in seiner Einfachheit und der Über- sichtlichkeit, wenn es lediglich um das Ablesen bspw. der Tagesschlusskurse geht.9 Problematisch für tiefergehende Analysen ist jedoch die fehlende Darstellung der Schwankungsbreite in der gewählten Periode, also z.B. dem Tageshöchst und dem Ta- gestiefstkurs. Einige Analysten gehen jedoch davon aus, dass der Tagesschlusskurs der wichtigste ist und bevorzugen deshalb den Linienchart.10

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Beispiel eines Liniencharts12

Der Balkenchart

Die Abbildung zeigt einen Balkenchart über eine Periode von einem Monat mit einem Tagesintervall. Das bedeutet, dass jeder senkrechte Balken einen Handelstag darstellt. Dieses Intervall kann jedoch auch individuell angepasst werden, womit die Möglichkeit besteht, bspw. für jede Handelsminute einen Balken zu zeichnen.

Die zuvor angesprochenen Probleme der fehlenden Höchst- bzw. Tiefstkurse des ge- wählten Intervalls können durch das Zeichnen eines Balkencharts umgangen werden. Bei einem Balkenchart wird für jeden Handelstag der niedrigste mit dem höchsten Kurs verbunden, wodurch ein senkrechter Balken entsteht. Die Länge des Balkens beschreibt die Schwankungsbreite im Tagesverlauf. Desweiteren wird in einem Balkendiagramm der Tagesschlusskurs durch einen waagerechten Strich auf der rechten Seite jedes Bal- kens vermerkt. Optional kann der Eröffnungskurs eines jeden Handelstages durch einen Strich auf der linken Seite vermerkt werden.13 Balkencharts werden aufgrund der zu- sätzlich erkennbaren Schwankungsbreite der einzelnen Handelstage und der Eröff- nungs- und Schlusskurse sehr häufig von technischen Analysten verwendet.14 Sehr hohe Balken also respektive weit auseinander liegende Tageshochs und -tiefs können auf eine erhöhte Volatilität im Markt hindeuten, da der unterliegende Wert eine große Schwan- kungsbreite aufweist. Eine erste Möglichkeit für den technischen Analysten Rück- schlüsse auf das Marktumfeld zu ziehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Beispiel eines Balkencharts15

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Erklärung eines Balken16

Der Kerzenchart

Der Kerzenchart (Candlestick-Chart) wurde von Japanern entwickelt und weist ähnliche Funktionen wie der Balkenchart auf. Auch ein Kerzenchart ermöglicht sowohl das Ab- lesen der Höchst- und Tiefstwerte als auch der Eröffnungs- und Schlusskurse des ge- wählten Intervalls. Geht man von einem Tagesintervall aus, so wird mit jedem neuen Handelstag eine neue Kerze gezeichnet. Die dünne Linie in der Mitte der Kerze, der sogenannte Schatten, stellt die Schwankungsbreite über den Tag dar, also den Tages- höchst- bzw. Tiefstkurs. Der Balken in der Mitte der Kerze wird Körper genannt. Er zeigt den Eröffnungs- bzw. Schlusskurs des Wertes auf. Liegt der Schlusskurs unter dem Eröffnungskurs, ist der Wert gefallen und es wird eine rote Kerze gezeichnet. Liegt der Schlusskurs über dem Eröffnungskurs, sodass der Wert über den Tag gestiegen ist, wird eine grüne Kerze gezeichnet.17 Das Zeichnen eines Kerzencharts bietet den techni- Schwankungsbreite respektive der Volatilität durch diese Darstellung möglich ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Beispiel eines Kerzencharts18

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Erklärung zum Kerzenchart19

Durch die Betrachtung der Kerzencharts und der Beobachtung bestimmter Formationen der Kerzen versuchen technische Analysten eine Trendumkehr zu erkennen. Zwei Beispiele dieser Formationen sollen im Folgenden dargestellt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Hammer und Hanging Man20

Bei der Kerzenformation „Hammer“ spricht man von einem Bullischen-Trendwechsel Muster, also ein Muster, das steigende Kurse prognostiziert. Ein klassischer Hammer tritt nach einer Periode von fallenden Kursen, also einem Abwärtstrend auf. Die Kerze hat einen kleinen oberen Körper ohne bzw. nur mit minimalem Schatten und einen lan- gen Schatten auf der Unterseite (siehe Abbildung 6). Der Schatten sollte hierbei mindes- tens doppelt so lang wie der Körper der Kerze sein. Der Hammer soll hier eine Boden- bildung prognostizieren, da der Markt aufgrund des langen Schattens zunächst stark gefallen ist, dieser Abverkauf jedoch gestoppt wurde und der Markt sich erholt. Es müs- sen also wieder Käufer in den Markt getreten sein, die den starken Abwärtstrend als Einstiegsgelegenheit genutzt haben und für Vertrauen im Markt sorgen.

Einen gegenteiligen Trendwechsel stellt die Formation „Hanging Man“ dar. Die Kerze ist so konstruiert wie in der Formation „Hammer“, steht jedoch am Ende eines Auf- wärtstrends und prognostiziert somit einen Bärischen-Trendwechsel, also fallende Kur- se. Der lange Schatten der Kerze kann als Schwäche des vorher intakten Aufwärtstrends gedeutet werden und Analysten können hierdurch Vertrauen in den Markt verlieren. Zwar sollten diese Signale nicht sofort als Kauf- oder Verkaufsentscheidung herange- zogen werden, zumindest aber als Warnung eines möglichen Trendwechsels verstanden werden.21

2.3.2 Trends und Trendlinien

Wie bereits in den vorherigen Kapiteln festgestellt wurde, ist die Bewegung der Aktien- kurse in Trends eins der Fundamente der technischen Analyse. Die technischen Hilfs- mittel und Techniken, die im folgenden zusätzlich behandelt werden, arbeiten alle auf das gleiche Ziel hinaus: Das Erkennen von Trends und Trendänderungen. Deshalb lohnt es sich besonders die Entwicklung von Trends und die Analyse durch Trendlinien zu betrachten.

Wie bereits in Kapitel 2.2 beschrieben, kennt die technische Analyse drei Arten von Trends: Aufwärtstrend, Abwärtstrend und Seitwärtstrend. Zusätzlich wurden bereits die drei Kategorien eines Trends beschrieben: primärer, sekundärer und kurzfristiger Trend. Um eine Trendlinie zu zeichnen, werden eine Reihe von aufeinanderfolgenden Kurs- punkten, entweder Hochpunkte oder Tiefpunkte, mit einer Linie verbunden. Eine Ab- wärtstrendlinie verbindet eine Reihe von Hochpunkten und ist nach unten gerichtet und eine Aufwärtstrendlinie verbindet eine Reihe von Tiefpunkten und ist nach oben gerich- tet. Ein Durchbrechen einer Trendlinie führt zu einem Handelssignal. Wird eine Auf- wärtstrendlinie von der Kurskurve durchbrochen, steht dies für einen Trendwechsel in einen Bärenmarkt. Wird eine Abwärtstrendlinie durchbrochen, steht dies für eine anste- hende Hausse.23

Schwierigkeiten bei der Zeichnung können jedoch durch die hohe Subjektivität auftre- ten. Unter Analysten gibt unzählige Meinungen, welche der Hoch- bzw. Tiefpunkte zu verbinden sind und somit keine einheitliche Richtung auszumachen ist.24 Des weiteren spielen auch die unterschiedlichen Anlagehorizonte der Anleger eine Rol- le. Eher kurzfristig positionierte Daytrader werden in einem Kursanstieg von wenigen Tagen eher einen primären Aufwärtstrend sehen als langfristig orientierte Anleger und somit auch andere Trendlinien zeichnen.25 Trendlinien können sowohl bei einem Durch- bruch einen Trendwechsel prognostizieren, als auch als eine Unterstützung dienen, die einen Aufwärts- bzw. Abwärtstrend intakt hält. Hierauf soll im folgenden Kapitel ver- tiefend eingegangen werden.

2.3.3 Widerstand und Unterstützung

In den vorangegangenen Abschnitten wurde bereits festgestellt, dass sich Aktien in Trends bewegen, die sich immer aus aufeinanderfolgenden höheren Hochpunkten und tieferen Tiefpunkten ergeben. Diese Hoch- und Tiefpunkte fungieren in der technischen Analyse gleichzeitig als Widerstände und Unterstützungen.26 Von einem Widerstand wird gesprochen, wenn der Aktienchart sich einer Kursmarke nähert, die in einem vor- herigen Anlauf nicht überwunden werden konnte und zumindest ein kurzfristiger Ab- wärtstrend gestartet wurde. An dieser Marke ist der Verkaufsdruck im folgenden Ver- such nun größer.27 Eine Unterstützung bildet sich in erster Linie durch zuvor markierte und nicht durchbrochene Tiefpunkte. Trifft die Aktie auf diese Kursmarke, besteht ten- denziell wieder ein Kaufsignal, da der Abwärtstrend aufgehalten wurde und optimisti- sche Käufer in den Markt treten.

Eine weitere Funktion von Widerständen und Unterstützungen, die Handelssignale aus- lösen können, ist das Durchbrechen selbiger. Man spricht hier von einem Ausbruch oder auch Breakout. Abbildung 7 verdeutlicht einen Kursausbruch über einen Widerstand. Der Wert konnte die Widerstandsmarke bei 62,20, die durch ein früheres Hoch markiert wurde, bereits zweimal nicht durchbrechen. Im dritten Versuch konnte der Widerstand durchbrochen werden, was zu einem Kaufsignal führte und einen anschließenden Auf- wärtstrend auslöste. Selbiges würde für die untere Unterstützungslinie bei ca. 56,50 gelten, nur dass es hier zu einem Verkaufssignal kommen würde. Zu beachten ist je- doch, dass nicht jedes minimale Durchbrechen eines Widerstandes oder einer Unterstüt- zung zu einem Handelssignal führen muss. Vielmehr sollten diese Werte als Bereiche aufgefasst werden und diese auch nachhaltig durchbrochen werden. Eine Lösung wäre ein bestimmter deutlicher Wert, um den die Zone überschritten wurde, oder eine Min- destzahl an Schlusskursen, die oberhalb dieser Zone liegen, um einen Breakout feststel- len zu können.28

Eine weitere Besonderheit von Widerständen und Unterstützungen ist die Rollenum- kehr. In einem Aufwärtstrend können zuvor gebrochene Widerstandszonen zu Unter- stützung und respektive in einem Abwärtstrend Unterstützungen zu Widerständen wer- den, sollte ein kurzfristiger Trendwechsel stattfinden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies eintritt, hängt u.a. von Faktoren wie der Signifikanz des Levels ab. Die Signifikanz ei- ner Widerstands- bzw. Unterstützungszone hängt beispielsweise davon ab, wie oft der Ausbruch über bzw. unter diesem Level versucht wurde und wie hoch das Handelsvolumen an dieser Stelle war.29

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Beispiel für einen Kursausbruch über einen Widerstand30

2.3.4 Chartformationen

Zusätzlich zu den bereits genannten Formen der Chartanalyse versuchen technische Analysen den weiteren Kursverlauf durch sogenannte Chartformationen zu prognosti- zieren, die auf die bisher behandelten Elemente wie Trendlinien und Widerstände bzw. Unterstützungen aufbauen. Einige dieser Chartformationen sollen im folgenden Kapitel analysiert werden.

Zunächst muss zwischen den beiden Hauptkategorien der Chartformationen unterschieden werden: Die Trendumkehrformationen und die Trendbestätigungsformationen. Wie aus den Namen abzuleiten ist, können die Trendumkehrformationen einen kurz bevorstehenden Trendwechsel und die Trendbestätigungsformationen die Fortführung des bestehenden Trends andeuten.31

Double Top und Double Bottom

Die erste Chartformation, die es zu analysieren gilt, ist die des Double-Tops bzw. Dou- ble Bottoms, die auf den zuvor beschriebenen Widerständen und Unterstützungen auf- baut. Diese Chartformation zählt zu den Trendumkehrformationen und prognostiziert also einen Trendwechsel. Die Abbildung 8 zeigt eine klassische Double-Top Formation. Der Kurs fällt auf ein neues Tief und setzt zur Erholung an, bis er ein Zwischenhoch markiert und an dieser Marke abprallt. Dieses neue Zwischenhoch bildet eine neue Wi- derstandszone und wird Nackenlinie genannt. Der Wert korrigiert bis auf das Level was zuvor als neues Tief markiert wurde und setzt erneut zur Erholung an. Im Chart sind nun zwei Böden zu erkennen, der Double-Bottom.32 Die endgültige Formation ist je- doch erst erreicht, wenn der Kurs nach dem Double-Bottom den Ausbruch über das zuvor markierte Zwischenhoch, also die Nackenlinie, schafft. Desweiteren sollte man, um die Echtheit eines Double-Tops bzw. Bottoms zu verifizieren, auch den Zeitaspekt betrachten. Man sollte darauf achten, dass zwischen den beiden Tops bzw. Bottoms ein ausreichender Abstand von ca. 1 Monat und zwischen der Nackenlinie und den Tops bzw. Bottom eine Kurskorrektur von mindestens 15% liegt.33

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: Klassische Double-Top Formation34

Head and Shoulder Top und Bottom

Die bekanntesten und zugleich verlässlichsten Chartformationen sind die Head-and- Shoulders Tops und Bottoms. In ihren Grundzügen sind sie vergleichbar mit den zuvor dargestellten Double-Tops bzw. -Bottoms, weisen jedoch einige Besonderheiten auf. Die Abbildung 9 zeigt ein typisches Head-and-Shoulder Top anhand des Charts einer Nike Aktie. Sie zeigt den Aufbau der Formation bestehend aus einer linken Schulter (Shoulder), dem Kopf (Head) und einer rechten Schulter.

Die Formation beginnt meistens nach einem steilen Aufwärtstrend, der zu einer kurz- fristigen Korrektur ansetzt und so die linke Schulter formt. Der Kurs markiert ein neues Zwischentief, setzt seinen Aufwärtstrend fort und markiert schließlich ein neues Hoch,welches den Kopf der Formation bildet. Der Kurs korrigiert erneut und fällt bis zu dem zuvor in der linken Schulter aufgestellten Zwischentief. Hier entsteht das erste Warn- signal, da in dem Kapitel zuvor festgestellt wurde, dass zuvor markierte Zwischenhochs auch als Unterstützung dienen. Das Zwischenhoch der linken Schulter wurde jedoch gebrochen und der Kursverfall setzt sich fort. Die Nackenlinie kann nun durch die bei- den Tiefs der Linken und der Rechten gezeichnet werden. Der Kurs setzt erneut zu ei- nem Aufwärtstrend an, prallt jedoch an dem durch die linke Schulter markierten Zwi- schenhoch ab, was für den Händler als weiteres Warnsignal zu verstehen ist, da der Kurs nicht auf ein neues Hoch steigen konnte. Der Aufwärtstrend scheint gebrochen und die Kopf-Schulter Formation wird durch einen signifikanten Bruch der Nackenlinie komplettiert. Es folgt häufig eine starke Kurskorrektur.35 Zusätzlich wird die Trend- wende durch die Veränderung der Handelsvolumina signalisiert. Die Handelsvolumina in einer idealtypischen Kopf-Schulter-Formation sind in der linken Schulter höher als in der Spitze und in der Spitze höher als in der rechten Schulter. Eine Abnahme der Han- delsvolumina im Verlauf dieser Formation sollte für technischen Analysten als weiteres Warnsignal gelten.37 Gleiches gilt für eine Kopf-Schulter-Formation die in einen Auf- wärtstrend umschlägt. Hierbei liegt ein Tiefpunkt zwischen zwei höheren Tiefpunkten. Desweiterhin wird die Nackenlinie am Ende der rechten Schulter nach oben durchbro- chen. Die Handelsumsätze sollten zur Verstärkung der Formation von der linken Schul- ter zur rechten zunehmen.38

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 9: Head-and-Shoulder Top anhand des Charts einer Nike39

[...]


1 Vgl. Welcker, J. (1988), S.13.

2 Vgl. Welcker, J. (1988), S.17.

3 Vgl. wirtschaftslexikon.gabler.de (Technische Aktienanalyse)

4 Vgl. Meyers, T. (2011), S.3f.

5 Vgl. http://usa.usembassy.de (Media & Newspapers)

6 Vgl. Welcker, J. (1988), S.42.

7 Vgl. Murphy, J. (2014) S.67.

8 Vgl. Stöttner,R. (1989), S.8; Murphy, J. (2014), S.44.

9 Vgl. Achelis, S. B. (2000), S.10.

10 Vgl. http://boersenlexikon.faz.net (Linienchart); Meyers, T. (2011), S.9.

12 Entnommen aus: http://onvista.de (Chartanalyse Deutsche Boerse Aktie Linienchart)

13 Vgl. http://boersenlexikon.faz.net (Balkenchart).

14 Meyers, T. (2011), S.11.

15 Entnommen aus: http://onvista.de (Chartanalyse Deutsche Boerse Aktie Balkenchart)

16 Entnommen aus: http://www.mysmp.com (Bar Chart)

17 Die Farben variieren je nach Darstellung von Schwarz/Weiss, Rot/Weiss, Rot/Schwarz und Rot/Grün.

18 Entnommen aus: http://onvista.de (Chartanalyse Deutsche Boerse Aktie Kerzenchart)

19 Eigene Darstellung

20 Entnommen aus http://stockcharts.com (Introduction to Candlesticks)

21 Vgl. Meyers, T. (2011), S.319ff.; http://godmode-trader.de (Candlestick Charts und Muster)

23 Vgl. Welcker, J. (1988), S.47f.

24 Vgl. Voigt, M. (2013), S.102.

25 Vgl. Murphy, J. (2014), S.68.

26 Vgl. Murphy, J. (2014), S.68.

27 Vgl. Welcker, J. (1988), S.101.

28 Vgl. Schwager, J. (2013), S.78

29 Vgl. Meyers, T. (2011), S.87.

30 Entnommen aus: Schwager, J. (2003), S.77

31 Vgl. Murphy, J. (2014), S.112.

32 Vgl. Murphy, J. (2014), S.128.

33 Vgl. Meyers, T. (2011), S.33.

34 Entnommen aus: Murphy, J. (2014), S. 129.

35 Vgl. Meyers, T. (2011), S.23f.; Murphy, J. (2014), S.115f.

37 Vgl. Welcker, J. (1988), S.59.

38 Vgl. Welcker, J. (1988), S.61.

39 Entnommen aus: Murphy, J. (2014), S. 117.

Details

Seiten
60
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668494909
Dateigröße
4.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v370948
Institution / Hochschule
Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover
Note
2,1
Schlagworte
Aktienanalyse EZB Niedrigszinsen Niedrigszins Technische Aktienanalyse Indikatoren Oszillatoren Zentralbank Leitzins

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Titel: Zunehmende Bedeutung der technischen Aktienanalyse im Hinblick auf die Niedrigzinspolitik der EZB