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Die Stimme der Eurydike in neuzeitlicher Orpheus-Rezeption. Zu Margaret Atwood, Ulla Hahn und der Rockband "Saltatio Mortis"

Hausarbeit (Hauptseminar) 2017 29 Seiten

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe

Inhalt:

1. Einleitung

2. Einführung
2.1 Definition von Mythos
2.2 Strategien der Mythen-Rezeption
2.3 Der Orpheus-Mythos nach Ovid

3. Analyse
3.1 Margaret Atwood: Orpheus (1) (1984)
3.2 Saltatio Mortis: Orpheus (2011)
3.3 Ulla Hahn: Verbesserte Auflage (1981)

4. Zusammenfassung der Ergebnisse

Literaturverzeichnis

1. EINLEITUNG

Orpheus, wir hatten kein Gl ü ck. Du wandelst ins Leben,

doch ich bleib zur ü ck. 1

Griechische und römische Mythen sind seit mehr als 2000 Jahren ein wichtiges Kulturgut der europäischen Gesellschaften. Ihre Wiedergabe, sowie ihre Verarbeitung und Neuinterpretation hat auch in der Neuzeit ihre Relevanz beibehalten. Werke der klassischen Literatur wie Goethes Iphigenie auf Tauris (1779) oder Christa Wolfs Kassandra (1983) nehmen sich Figuren und Geschichten dieser ältesten prosaischen und belehrenden Erzählungen zur Basis. Sie werden in Film und Fernsehen, Bildender Kunst, Theater und musikalischen Theaterformen verarbeitet, wie von Claudio Monteverdi in seiner Oper L ‘ Orfeo (1607) - und ebenso in unterschiedlichsten, populären Musikrichtungen der Gegenwart, wie beispielsweise in dem Lied Icarus (2013) der britischen Indie-Pop-Band Bastille oder Prometheus (2007) der deutschen Mittelalter-Rock-Band Saltatio Mortis.

Durch die Verwendung antiker Stoffe und Motive in Literatur und nicht-literarischen Medien haben diese oft zunächst mündlich tradierten Konzepte unter anderem das Potential, überzeitlich wertige Lehren zu transportieren oder Aussagen über die Moralvorstellungen einer Epoche durch ihre Interpretationsart zu verdeutlichen. Die rezipierenden Werke können dabei in ihrer Nähe zum Ausgangsmythos variieren, Leerstellen in der Kohärenz einer Erzählung ausfüllen oder auch sich das Mythos-Personal zu eigen machen, um neue Perspektiven auf deren Verständnis zu eröffnen.

Die vorliegende Arbeit fokussiert sich auf die Rezeption des Orpheus-Mythos in neuzeitlicher Lyrik. Als Vergleichsgrundlage wurden Werke ausgewählt, die sich mit der ursprünglich nicht im Mythos wiedergegebene Perspektive der Eurydike beschäftigen. Diese Art der Mythenverarbeitung ist ein Rezeptionskonzept, welches erst ab dem Zeitraum der Moderne auftritt und erklärt den zeitlich nahen Entstehungsrahmen der Vergleichswerke. Bei diesen handelt es sich um Gedichte von Ulla Hahn und Margaret Atwood, sowie ein Lied der deutschsprachigen Band Saltatio Mortis. Die Untersuchung soll aufzeigen, ob ein spezifischer Ausschnitt des Ursprungsmythos2 in dem jeweiligen Analyseobjekt wiedergegeben oder neuerzählt wird und welche typischen Elemente des Orpheus-Mythos darin enthalten sind. Sie soll außerdem auf inhaltlicher Ebene ergründen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Interpretation die Autorinnen und die Musiker für die Sichtweise der Eurydike auf ihr eigenes Schicksal wählen. In Bezug auf die Ergebnisse des Werkvergleichs soll dann eine Antwort auf die Frage gegeben werden, ob mit dem verwendeten Interpretationskonzept bestimmte Ziele, beispielsweise mit emanzipatorischen Hintergrund oder der Konzentration auf bestimmte Themenkomplexe, verfolgt worden sein können. Darüber hinaus soll eine Überlegung dahingehend erfolgen, welche Gründe es für den differenzierten Umgang mit dem Mythosgeschehen vom Gedicht im Gegensatz zum Pop-Song geben könnte.

Aus dieser Fragestellung ergibt sich folgende Gliederung: In einem ersten Schritt sollen eine kurze Definition des Begriffs 'Mythos' gegeben und sein Ursprung beschrieben werden (Kapitel 2.1). Außerdem werden anhand einschlägiger Einführungen und unter Rückgriff auf Darstellungen ausgewählter Vertreter der Forschung die wichtigsten als typisch geltenden Strategien der Rezeption von Mythen rekonstruiert, also kurz genannt und erläutert (Kapitel 2.2). In Kapitel 2.3 soll in Anbetracht der gewählten Analysemedien weiterhin knapp der Inhalt des Orpheus-Mythos in der Version von Ovid wiedergegeben und die in seiner Rezeptionsgeschichte als typisch herausgestellten Elemente genannt werden. Kapitel 3 stellt die Analyse der Vergleichswerke und damit das Zentrum der Untersuchung dar. In den jeweiligen Analyseteilen, beginnend mit Margaret Atwoods Gedicht Orpheus (1) 3 von 1984 in Kapitel 3.1, sollen zunächst ein paar Details zu den Verfassern und der Entstehung des Werkes gegeben werden. Darauf folgt die Bezugnahme des Gedichts oder Liedtextes auf den Mythos, die strukturelle Analyse und seine inhaltliche Interpretation. Auf Orpheus (1) folgen in Kapitel 3.2 die Betrachtung des Liedes Orpheus4 von Saltatio Mortis aus dem Jahr 2011 und schließlich das Gedicht Verbesserte Auflage5 (1981) von Ulla Hahn in Kapitel 3.3.

Im letzten Schritt der Arbeit (Kapitel 4) erfolgt ein knapper Vergleich der erarbeiteten Interpretationskonzepte, der Versuch einer Deutung der wichtigsten Analyseergebnisse und ihrer abschließenden Zusammenfassung mit Blick auf die Leitfragen dieser Arbeit.

2. EINFÜHRUNG

2.1 DEFINITION VON MYTHOS

Der Begriff ‚Mythos‘ hat seinen Ursprung im Griechischen und wird im Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie einfach mit „Erzählung, Fabel [oder] Sage“ übersetzt.6 Diese zunächst mündlich verbreiteten Erzählungen versuchten eine „vorwissenschaftliche Erklärung und Beschreibung der Lebenswelt“ zu geben, die sich meistens in einem „kosmischen oder übernatürlichen Bezugsrahmen(s)“7 ereignen. Sie wurden meist in Versen verfasst, wobei neben der Dichtung auch „Gattungen wie Epos und Tragödie sich fast ausschließlich mythologischen Erzählungen widmeten“.8 Der Mythos als Hauptgegenstand griechischer und teils römischer Literatur berichtet von Einzelschicksalen der Götter, Heroen und Sterblichen, sowie dem Ursprung des Natürlichen und Übernatürlichen. Beispiele hierfür sind die Mythen um König Minos und dessen Verlobte, die die Herkunft des Minotaurus erzählen, oder auch die Erzählung von Daphnes Flucht vor Apollon und ihrer Verwandlung in einen Lorbeerbaum.9

Die Struktur und Handlung von Mythen zeichnet sich durch einige typische Elemente aus: Zu Beginn jedes Mythos erfolgt eine Vorstellung der Charaktere. Dabei stehen nicht nur die körperlichen Merkmale im Mittelpunkt, sondern auch ihre inneren Werte und ihre Fähigkeiten. Die handelnden Personen sind „vielleicht Götter, Göttinnen oder mehrere übernatürliche Wesen, aber oft auch Menschen oder sogar Tiere, die wie Menschen sprechen und handeln“.10 Es wird eine Ausgangssituation geschaffen, woraufhin die Protagonisten in einen Konflikt geraten, welcher im Laufe der Erzählung von diesen gelöst wird.11 Dabei handelt es sich stets um eine je nach Mythos festgelegte Figurenkonstellation in einer bestimmten Handlung, an einem bestimmten Ort zu einer festen Zeit, wobei es nicht untypisch ist, dass sich die Namen oder Personen in unterschiedlichen Fassungen verändern.12

Mythen bedienen sich weiter einer Ausdrucksweise, die auch in Sprichwörtern wiederzuentdecken ist und mit der eine präzise bedeutungsreiche oder belehrende Aussage getroffen wird. Meistens sind sie in widersprüchlichen Varianten, aber mit derselben Geschichte, vorzufinden und können in eine Reihe ähnlicher Mythen eingeordnet werden.13 Des Öfteren haben sie keinen konkreten Schluss oder Lücken in der Schlussbeschreibung, da sie sich in einem Gefüge stetiger Erzählung mit Verbindungen zu anderen Mythengeschehen befinden.

Thematisch lassen sie sich in unterschiedliche Typen von Mythen kategorisieren, die kennzeichnend für ihre Entstehung sind und auf ihre möglicherweise ursprünglich abgezielte Interpretation hindeuten. Dazu gehören theogonische, kosmogonische und anthropogonische Mythen, die vom Ursprung der Welt, der Götter und der Menschen erzählen, im Gegensatz zu eschatologischen Mythen, die sich mit dem Ende der Welt befassen. Perioden- und Transformationsmythen gelten außerdem als Deutungsmodelle des Geschichtsverlaufs und Legitimationsmythen als Rechtfertigung von Herrschaftsansprüchen, sowie religiöser und gesellschaftlicher Normen.14

Die Forschungsliteratur zeigt, dass es im Laufe der Zeit immer wieder zu Kontroversen und Diskussionen bezüglich des Wahrheitsgehalts des Mythos gekommen ist.15 Ovid, dessen Schriften heute noch zu den größten Sammelwerken antiker Mythen zählen, beschrieb mythologische Erzählungen als ‚Lügen der Dichter‘16 und etikettierte sie als eindeutig fiktional. So findet sich auch heute im Metzler Literatur Lexikon die Begriffserklärung, dass Mythos „in Opposition zu lógos als der vernünftig argumentativen - die unbeweisbare, fiktional-erzählende Rede“17 bezeichnet. Im 18. Jahrhundert erfuhr der Begriff durch Karl Philipp Moritz eine Aufwertung, der im Mythos eine ‚erkenntnisleitendende Funktion‘18 sieht. Diese Aufwertung vertieft sich in der romantischen Mythenforschung von Arnim und Grimm als „eine ursprüngliche volkstümliche Denkweise und Ausdrucksform“, die in ihren Augen das Potential hat, „ein unverstelltes, da von der modernen Zivilisationen noch nicht überformtes, anthropologisches Wissen“19 zu bekunden. Durch diese Neubewertung der Mythologie als eine „welterschließende Leistung der menschlichen Einbildungskraft“20 wird der Mythos im heutigen Verständnis verstärkt als Welterklärungsmodell der Antike dargestellt. Neuere Definitionen richten ihren Fokus vor allem auf mythologische Geschichten als die Darstellung von „kollektiven Vorstellungsweisen eines Volkes“.21 Die Wissenschaft setzt dabei nicht den Wahrheitsgehalt eines Mythos in den Fokus, sondern dessen gesellschaftlichen Ursprung, wodurch der Mythos unter anderem als „Erzählung, die einen nicht beweisbaren, kollektiv wirksamen Sinn stiftet“22 definiert werden kann.

2.2 STRATEGIEN DER MYTHEN-REZEPTION

Das Wort ‚Rezeption‘ leitet sich vom lateinischen Wort ‚recipere‘ ab, das mit ‚aufnehmen‘ und ‚empfangen‘ übersetzt werden kann.23 Es ist ein „hermeneutischer und kunsttheoretischer Sammelbegriff für Publikumsreaktionen auf einen Text oder ein Werk wie Wahrnehmung, Verstehen, Auslegung oder ästhetische Bewertung“.24 In Bezug auf den Mythos bedeutet es, dass dieser vom Leser oder Zuhörer immer wieder neu verstanden werden kann und von Autoren neu ausgelegt wird. Mythos-Rezeption ist daher die faktische Aufnahme eines Mythos vom Publikum.

Historische Persönlichkeiten wie Ovid, Homer und Hesiod werden häufig mit Niederschriften von Mythen in Verbindung gebracht. Sie kreierten die Geschichten jedoch nicht, sondern sammelten und verschriftlichten sie für die Nachwelt. Der Ursprung einzelner Mythen und die Identität ihrer ersten Verfasser sind unbekannt, daher ist jede Fassung eines Mythos, der ein eindeutiger Autor zuzuweisen ist, bereits eine Mythos-Rezeption. Es handelt sich um schriftliche Fixierung, welche „bereits eine Bearbeitung einer mündlich tradierten Erzählung war“.25 Es kommt immer wieder zu neuen Bearbeitungen, die wiederum als „neue Referenzpunkte angesehen, verwendet und gedeutet wurden“.26 In ausgewählten Fällen kann auch die bildkünstlerische Darstellung eines Mythos zum Ausgangspunkt für weitere Rezeptionen werden, anstelle des Mythos selbst in mündlicher oder schriftlicher Form. Ein Beispiel für eine solche ‚Mythos-Rezeption zweiten Grades‘ ist das Leinwandgemälde Landschaft mit dem Sturz des Ikarus (1555) von Pieter Bruegel, das zum Referenzpunkt zahlreicher literarischer Werke des 20. Jahrhunderts wurde.27

Das Verständnis vom Mythos und seiner Deutung variiert je nach Perspektive der betrachtenden wissenschaftlichen Disziplin. Die Forschung der Literaturwissenschaft liefert eine Rezeptionsidee, die sich aufgrund ihrer fachspezifischen Schwerpunktsetzung unweigerlich von denen der Religionswissenschaft oder der Philosophie unterscheidet. In der modernen Literaturwissenschaft nimmt beispielsweise die Frage die Mythenforschung ein, auf welche Art „die Literatur den Mythos vergegenwärtigt und was ihre verschiedenen Formen der Vergegenwärtigung für das Mythos Verständnis“28 bedeuten.

Da „Autor[en] einer Neufassung frühere Versionen aus älteren Quellen berücksichtigen“29 müssen, auf unterschiedliche Versionen reagieren und sie dann erst neuschreiben, weisen Mythen ein hohes Maß an Intertextualität auf. Dies liefert einen Hinweis auf die Herangehensweise an ihre Rezeption. Die Forschung selbst definiert keine, oder wenn nur unvollständige, systematische Darstellung von literarischer Mythen-Rezeption. Eine kurze Übersicht über die vorhandenen Strategien liefert jedoch Lutz Walther im Vorwort seines Lexikons Antike Mythen und ihre Rezeption. Laut Walther wird von einer ausgewählten schriftlichen Fixierung des Mythos ausgehend seine Struktur systematisch aufgebrochen und seine einzelnen Elemente abhängig von der Rezeptionsart in kleinerem oder größerem Rahmen übernommen, verändert, aktualisiert oder ganz ausgespart.

Die geringste Strukturänderung erfolgt nach Walther bei sogenannten ‚antikisierenden Texten‘, die den Mythos mit „mehr oder weniger antiken Kolorit nacherzählen und diesen interpretieren“.30 Die Rezeption kann dabei die ursprüngliche Erzählung detailgetreu nachzeichnen, aber ihr auch neue Elemente hinzufügen oder inhaltliche Veränderungen vornehmen. Antikisierende Texte stellen die häufigste Version der alten Mythos-Rezeption dar. Ein adäquates Beispiel hierfür ist der Dichter Pindar, der den Mythos von Pelops gehört hat, diesen allerdings neu interpretiert und seine Neuinterpretation als Original ausgibt.31

[...]


1 Saltatio Mortis: Orpheus. In: Ders.: Sturm aufs Paradies. Booklet. Eisenerz: Napalm Records 2011. Fassung: CD.

2 Die Formulierung ‚Ursprungsmythos‘ soll hier und folgend nicht verstanden werden als die erste Fassung des Mythos, da durch die zunächst mündliche Weitergabe der Erzählung immer schon eine Bearbeitung der vorherigen Fassung voraussetzt werden kann. ‚Ursprungsmythos‘ meint hier die Version des Orpheus- Mythos von Ovid als die älteste niedergeschriebene Variante des Mythos, die im Rahmen dieser Arbeit als Bezugspunkt für den Vergleich gewählt wurde.

3 Das Gedicht wird hier und nachfolgend nach der Ausgabe Margaret Atwood: Orpheus (1). In: Ders.: Poems 1976-1986. London: Virago Press 1992, S. 106-107. mit dem Kürzel ‚A‘ versehen. Es wird zitiert nach dem Muster A: Vers.

4 Das Lied wird hier und nachfolgend nach der Ausgabe Saltatio Mortis: Orpheus. In: Ders.: Sturm aufs Paradies. Booklet. Eisenerz: Napalm Records 2011. Fassung: CD. mit dem Kürzel ‚S‘ versehen. Es wird zitiert nach dem Muster S: Vers.

5 Das Gedicht wird hier und nachfolgend nach der Ausgabe Ulla Hahn: Verbesserte Auflage. In: Ders.: Herz über Kopf. Gedichte. Stuttgart: DVA 1981, S. 56 mit dem Kürzel ‚H‘ versehen. Es wird zitiert nach dem Muster H: Vers.

6 Anette Simonis: Mythos. In: Ansgar Nünning (Hg.): Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze - Personen - Grundbegriffe. 3. akt. Aufl. Stuttgart, Weimar: Metzler 2004, S. 482-483, hier S. 483.

7 Ebd.

8 Katharina Volk: Ovid. Dichter des Exils. Aus dem Englischen von Dieter Prankel. Darmstadt: WBG 2012, S. 67.

9 Vgl. Volk: Ovid, S. 22, 67.

10 Barry B. Powell: Einführung in die klassische Mythologie. Mit 26 Abbildungen und Grafiken. Stuttgart/Weimar: Metzler 2009, S. 13.

11 Vgl. Ebd.

12 Beispielsweise gibt es unterschiedliche Fassungen des Mythos von Ikarus und Daedalus, in denen es nicht Pallas ist, die Perdix in ein Rebhun verwandelt, sondern Athene. Oder aber der Neffe von Daedalus wird nicht Perdix genannt, sondern Talon.

13 Vgl. Volk: Ovid, S. 67.

14 Vgl. Stefan Matuschek: Mythos. In: Dieter Burdorf/Christoph Fasbender/Burkhard Moenninghoff (Hg.): Metzler Literatur Lexikon. Begriffe und Definitionen. 3. neu bearb. Aufl. Stuttgart/ Weimar: Metzler. 2007, S. 524-525, hier S. 525.

15 Zur ausführlicheren Auseinandersetzung mit der theologischen Wahrheit von Mythen siehe Anette Simonis: Mythos. In: Ansgar Nünning (Hg.): Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze - Personen - Grundbegriffe. 3. akt. Aufl. Stuttgart, Weimar: Metzler 2004 und Barry B. Powell: Einführung in die klassische Mythologie. Mit 26 Abbildungen und Grafiken. Stuttgart/Weimar: Metzler 2009.

16 Vgl. Volk: Ovid, S. 68.

17 Matuschek: Mythos, S. 524.

18 Vgl. Simonis: Mythos, S. 483.

19 Simonis: Mythos, S. 483.

20 Matuschek: Mythos, S. 525.

21 Ebd., S. 524.

22 Ebd.

23 Vgl. Henning Tegtmeyer: Rezeption. In: Dieter Burdorf/Christoph Fasbender/Burkhard Moenninghoff (Hg.): Metzler Literatur Lexikon. Begriffe und Definitionen. 3. neu bearb. Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler. 2007, S. 649-650, hier S. 649.

24 Tegtmeyer: Rezeption, S. 649.

25 Lutz Walther: Vorwort. In: Ders. (Hg.): Antike Mythen und ihre Rezeption. Ein Lexikon. Stuttgart: Reclam 2009, S. 7-8, hier S. 7.

26 Ebd.

27 Bruegels Gemälde zum Mythos von Ikarus und Daedalus war unter anderem Rezeptions-Vorlage für die Gedichte Mus é e des Beau Arts (1938) von Wystan Hugh Audens, Landschaft mit dem Sturz des Ikarus (1947) von Stephan Hermlin und Brueghels Ikarus (1996) von Thomas Rosenlöcher. Diese und weitere Rezeptionstexte finden sich in Achim Aurnhammer/Dieter Martin (Hg.): Mythos Ikarus. Texte von Ovid bis Wolf Biermann. Stuttgart: Reclam 2008.

28 Matuschek: Mythos, S. 525.

29 Volk: Ovid, S. 68.

30 Walther: Vorwort, S. 7.

31 Vgl. Powell: Einführung in die klassische Mythologie, S. 5-8. 6

Details

Seiten
29
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668474468
ISBN (Buch)
9783668474475
Dateigröße
729 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v370061
Institution / Hochschule
Universität des Saarlandes – Germanistik
Note
1,3
Schlagworte
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