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Bezüge zu Psychoanalyse und subliminalem Sexualtriebe in "Die Wasserstraße". Der Einfluss von Sigmund Freud auf Arno Schmidt

Hausarbeit 2017 20 Seiten

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung in die Theorien Freuds
2.1 Das Unbewusste und sein dualistisches Triebsystem
2.2 Techniken und Hintergründe des Witzes
2.3 Das 3-Instanzen-Modell

3. Schmidts Rezeption von Freuds Psychoanalyse
3.1 Die vierte Instanz
3.2 Etymtheorie

4. Analyse
4.1 Anwendung Der Etymtheorie auf Die Wasserstraße
4.2 Triebwelt in der Wasserstraße
4.3 Franz als Verkörperung der 4. Instanz

5. Resümee

6. Bibliographie

1. Einleitung

Felix, das Ferkl, benützte die Gelegenheit, da ich Hel den Kopf verhüllte, um Ruth auf eine Art <unter die Arme zu greifen>, die FREUD höchlichst gebilligt hätte.[1]

Dieses Zitat, das aus der Erzählung Die Wasserstraße stammt, die erstmals 1964 in dem Sammelband Kühe in Halbtrauer erschienen und somit Arno Schmidts Spätwerk zuzuordnen ist, impliziert die zwei Hauptthesen, die das Kernstück dieser Arbeit darstellen sollen: Zum einen wird durch die Erwähnung Freuds, womit nur der Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud gemeint sein kann, deutlich, dass Schmidt sich offenbar intensiv mit dessen Werk und Theorien auseinander gesetzt hat. Zum anderen offenbaren schon diese zwei Zeilen, dass in der Wasserstraße libidinöse Triebe eine große Rolle spielen.

Die Behauptung, dass Arno Schmidt sich Mitte des 20. Jahrhunderts intensiv mit Freuds revolutionärem Gedankengut beschäftigt hat und sich somit in seinem ganzen nachfolgenden Werk mal mehr mal weniger intensive Bezüge zu diesem finden lassen, ist in Forscherkreisen keine originelle, sondern vielmehr eine weit verbreitete, vielfach untersuchte. Das ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass nach 1959 eine fundamentale Veränderung in Schmidts Werken stattfand, die durch den Beginn seiner Freud-Rezeption um das Jahr 1957 begründet ist.[2] Jedoch wurde diese Hypothese bisher hauptsächlich anhand Schmidts einschlägigster Werke Zettels Traum, Kaff oder Mare Crisium sowie Sitara und der Weg dorthin zu belegen versucht.

Schmidts Die Wasserstraße hingegen wurde bisher hauptsächlich unter dem Gesichtspunkt des Mythos untersucht, der in vielen seiner Werke latent, in diesem jedoch ganz besonders virulent zutage tritt. Czapla zeigte in seinen diesbezüglichen Schriften deutlich auf, wie viele Bezüge und Hinweise zu mythischen Elementen in der Wasserstraße vertreten sind. In diesem Zusammenhang wurde auch schon auf den Einfluss von Freuds Psychoanalyse hingewiesen, doch zumeist in sekundärer Betrachtungsweise.

Aus diesem Grund soll in dieser Arbeit intensiver darauf eingegangen werden, ob und auf welche Weise Freuds Werke Einfluss auf Arno Schmidts poetisches aber auch sprachwissenschaftliches Schaffen und Denken genommen haben. Dazu soll Schmidts Die Wasserstraße analysiert werden, da darin eindeutige Indikatoren, die Lohmann für eine Verarbeitung psychoanalytischen Wissens in literarischen Texten postulierte, vorhanden sind: Zum einen Manifestationen des Unbewussten und nicht bewusstseinsfähiger Prozesse und zum anderen sexuelles Handeln und Begehren.[3]

Um eine überzeugende Beweisführung für die eingangs genannte These gewährleisten zu können, soll vorerst ein Überblick über die in diesem Zusammenhang wichtigsten Werke Freuds gegeben werden, um sodann zu evaluieren, inwiefern Schmidt diese Theorien in sein eigenes Theorienmodell aufgenommen hat, was anhand dessen Etymtheorie und dessen Konzeption einer vierten Instanz untersucht werden soll. Wenn dann die zwei Grundpfeiler der Theorie stehen, folgt die Interpretation, im Zuge derer mit Bezug zu Textstellen aus der Wasserstraße die praktische Anwendung dieser Theorien eruiert wird. Schließlich wird ein abschließendes Resümee hinsichtlich des Wahrheitsgehalts der aufgestellten These gegeben.

2. Einführung in die Theorien Freuds

Die These, dass die Poetik und die poetische Praxis von Schmidts Spätwerk ohne die Denkanstöße, die Freud einer ganzen Generation geliefert hat, gar nicht vorstellbar wäre, ist vielfach vertreten und untersucht worden.[4] Um zu evaluieren, ob diese Behauptung haltbar ist, ist es sinnvoll, vorerst die Theorien und Modelle Freuds zu umreißen, die die Grundlage dieser Denkanstöße darstellen.

In der Annahme, dass sie den Kern des Einflusses auf Schmidts Werk und seine Gedanken zur Psychoanalyse repräsentieren, konzentriere ich mich in diesem Teil auf Freuds Schriften Das Ich und das Es, Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten und Zur Psychopathologie des Alltagslebens.

2.1 Das Unbewusste und sein dualistisches Triebsystem

Die Grundannahmen, auf die sich alle Theorien Freuds stützen, lassen sich grob in zwei Hauptthesen einteilen: Zum einen tätigte Freud die folgenreiche Supposition, dass jeder Mensch über ein Unterbewusstsein verfüge, das ihn in seinem Handeln präge. Er rechtfertigte die Existenz des Unbewussten damit, dass das Bewusstsein allein lückenhaft wäre und viele Akte bei Gesunden sowie bei Kranken unerklärlich blieben, würde man nicht unbewusste psychische Aktivitäten voraussetzen.

Freud nimmt dabei eine Dreiteilung in Unbewusstes, Vorbewusstes und Bewusstes vor. Indes handelten Säuglinge ausschließlich unbewusst, das Bewusstsein und Vorbewusstsein entwickele sich erst im Laufe der Zeit nach dem Vorbild der Eltern, die ihre Vorstellung von Normen und Werten weiter vermitteln.[5]

Bei dieser Entwicklung bilde sich eine Zensurinstanz zwischen dem Unbewussten und den anderen beiden Bereichen heraus. Gedanken, die diese Zensurinstanz nicht passieren können, müssten im Unterbewusstsein bleiben und seien somit verdrängt.[6]

Zum Zweiten – und das korreliert eng mit dieser Annahme – konstruiert Freud den Menschen als triebgesteuertes Wesen. Dabei unterscheidet er in zwei Triebarten: Auf der einen Seite stehe „der Eros, der Sexualtrieb, er umfasst nicht nur den eigentlichen ungehemmten Sexualtrieb, und die von ihm abgeleiteten zielgehemmten und sublimierten Triebregungen, sondern auch den Selbsterhaltungstrieb“[7]. Dem gegenüber stehe der Todestrieb, welcher in Herrschaftsstreben und Sadismus realisiert werde.[8]

Auch wenn somit ein dualistisches Triebsystem konzipiert wird, sei laut Freud der Sexualtrieb der am intensivsten ausgeprägte. Nicht zuletzt deshalb, weil er aufgrund von konventionellen Zwängen am meisten unterdrückt und verdrängt werde.[9]

2.2 Techniken und Hintergründe des Witzes

Besieht man heutzutage psychoanalytische Therapien freudscher Schule, so ist ein prägendes Merkmal, dass sie sich auf Freuds Assoziationstheorie berufen. Dieser liegt die Annahme zugrunde, dass unbewusste seelische Vorgänge mithilfe einer komplexen Assoziationsreihe bewusst gemacht werden könnten.[10]

Das lässt sich ebenso auf das Versprechen anwenden, da laut Freud das Versprechen selten kontextunabhängig ablaufe, sondern es zumeist einzelne unbewusste Gedanken offenbare. Dabei gingen Bildungen von Substitutionen und Kontaminationen vonstatten, die beim Versprechen unbewusst geschähen, bei der Herstellung eines Witzes jedoch bewusst evoziert werden könnten.[11]

Der Witz bemächtige sich verschiedener Techniken, die mit denjenigen der in Freuds Traumdeutung erläuterten Traumarbeit[12] weitestgehend übereinstimmen.[13] Darunter zählen die Verdichtung, bei der Mischwörter hergestellt werden[14], sowie die mehrfache Verwendung des gleichen Materials, wobei eine gewisse Sinnveränderung durch die zweifache Verwendung eines Wortes, einmal als Ganzes und einmal in seine Silben zerteilt, vonstatten geht.[15] Eine weitere Technik, äquivalent zu der Methode der Traumarbeit, ist die Verschiebung, die den psychischen Akzent auf ein alternatives Thema verschiebe und so den Gedankengang ablenke.[16] Schlussendlich stelle der Doppelsinn die wohl gängigste Technik für die Produktion eines Witzes dar, erklärt Freud.[17]

2.3 Das 3-Instanzen-Modell

Ausgehend von seiner Dreiteilung in Unbewusstes, Vorbewusstes und Bewusstes erweiterte Freud seine Theorie auf Grundlage dieses Modells durch neue Termini. Dementsprechend würde die menschliche Psyche durch drei Instanzen konstituiert: Durch das Es (das Unbewusste), das Ich (das Bewusste) und das Über-Ich oder auch Ideal-Ich (das Vorbewusste). Diese Instanzen stünden im ständigen Zwiespalt und gegenseitiger Beeinflussung, wobei das Ich die Rolle der Vernunft und Besonnenheit einnähme, im Gegensatz zu dem Es, das die Leidenschaften repräsentiere. Während im Ich also das Realitätsprinzip als Ausdruck der Außenwelt regiere, werde das Es durch das Lustprinzip als Ausdruck der Innenwelt getrieben.[18]

Diesen beiden Instanzen steht das Ich-Ideal gegenüber, das „allen Ansprüchen genügt, die an das höhere Wesen im Menschen gestellt werden“[19] Es verkörpere die Gebote, die ihm im Laufe der Zeit durch Eltern, Lehrer und andere Autoritäten indoktriniert wurden und übe so als Gewissen eine moralische Zensur aus.[20]

3. Schmidts Rezeption von Freuds Psychoanalyse

Bevor in diesem Teil Schmidts Rezeption der Psychoanalyse, insbesondere hinsichtlich der Sprache, die er daraus entwickelte und seiner produktiven Umsetzung des Freudschen Gedankengutes in Form von dem 4-Instanzen-Modell, soll hier eingeschoben werden, dass „Schmidts Freud-Rezeption […] methodisch von gewollter Unwissenschaftlichkeit“[21] ist. Schmidts Interessenwert stellte nicht etwa die wissenschaftliche, medizinische Komponente dar, sondern die literarische Illustration von Freuds Konzepten.[22] Dementsprechend erfolgte keine unkritische Adaption von Hypothesen, sondern vielmehr eine Einfügung derer in ein eigenständiges theoretisches Modell.[23]

3.1 Die vierte Instanz

Schmidt stimmte größtenteils mit der Einteilung der menschlichen Psyche in Instanzen überein und auch mit der chronologischen Entwicklung selbiger. Jedoch war er der Meinung, dass sich, nachdem das schon pränatal existierende Unbewusste durch das Ich mit der Geburt und dann durch das Über-Ich mit der Erziehung und Aneignung gesellschaftlicher Normen ergänzt wurde, eine weitere, vierte Instanz herausbilde. Diese Entwicklung geschehe zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr nach dem Beginn des sexuellen Klimakteriums.[24]

An dieser Stelle ist einzuwenden, dass Schmidt seine Werke stets aus dem spezifisch männlichen Blickwinkel schrieb und somit auch seine Theorien vorrangig auf Männer anzuwenden sind.[25]

Diese vierte Instanz stehe dem Ich auf der Seite der Ratio in der Einschränkung des Wirkens der irrationalen Pole des Es und des Über-Ichs bei und verinnerliche die Attribute „genial“, „selbst reflektiert“ und „beobachtend“.

Der Eintritt der sexuellen Impotenz schwäche die Triebhaftigkeit und damit das Es erheblich und ermögliche es diesem Geniekonstrukt so, unterschwellige sexuelle Gelüste zu begreifen und ihnen in humoristischer Art und Weise zu begegnen. Es sei in diesem Verständnis allen anderen Instanzen überlegen.[26]

3.2 Etymtheorie

Vielleicht bin ich von Mutter Natur ausdrücklich als 1 Gefäß für Worte angelegt, in dem es schtändig probiert & rührt und kommbiniert?[27]

Betrachtet man diese Aussage des Protagonisten in Schmidts Erzählung KAFF unter dem Gesichtspunkt der durch die Etymtheorie geprägten Sprache seines Spätwerks, so wirkt dieses Zitat sehr autobiographisch eingefärbt.

Schmidt war nämlich der Auffassung, dass die traditionelle Verwendung von Sprache zu einseitig und schmalspurig wäre und verfolgte daher die Ambition sie vieldimensional zu machen.[28] Dazu befasste er sich eingehend mit dem Ursprung der Sprache und übernahm in dem Zuge – wie Freud im Übrigen auch – den Standpunkt Hans Sperbers, der in Über den Einfluß sexueller Momente auf die Entstehung und Entwicklung von Sprache meint, dass „die Urworte sämtlich sexuelle Dinge bezeichneten und dann diese Bedeutung verloren, indem sie auf andere Dinge und Tätigkeiten übergingen, die mit den sexuellen verglichen wurden“[29].

Somit verfüge der Mensch laut Schmidt über zwei verschiedene Sprachen: Einmal die Sprache des Bewusstseins, die aus vielen konventionellen Einzelsprachen bestehe und einmal die Sprache der Etyms, die im Unbewussten liege und universell und unverständlich sei.[30]

In Zettels Traum erläutert Schmidt seine Etymtheorie, deren Grundgedanke ist „mehrere […] Bedeutungen gleichzeitig wiederzugeben […], aus der bloßen FREUD'schen >Fehlleistung< des Versprechens eine elastisch=neuere Kunst zu machen.[31] “ Dieses Zitat bezeugt ganz deutlich den Einfluss Freuds, welcher wie schon in 2.2 beschrieben im Versprechen das Offenbaren unbewusster Wünsche und Affekte erkennen will, was mit dem Versuch Schmidts korreliert, die zwei Realitätsbereiche einerseits des lyrischen Dichtens und andererseits der dabei ausgelösten Assoziationen und Einfälle zu verbinden.[32]

Um dieses Ziel umzusetzen, nutzt Schmidt unterschiedliche Techniken, die durch seine Auffassung geprägt sind, dass im Wortzentrum des Gehirns Bilder und ihre Namen viel weniger nach sachlichen, sondern nach phonetischen Kriterien geordnet seien.[33] Dementsprechend stellt er bewusst ähnliche Wortlaute her, die die Elastizität der Schilderung erhöhen und die Beziehung zum jeweiligen (zumeist sexuell eingefärbten) Kontext sichtbar machen.[34] Weitere Techniken, die er nutzt, sind expressionistische Wortbildungen wie neue Komposita, Anagramme, Chiasmen, Kontaminationen, Veränderungen von Begriffen im erotischen Sinne, geistreiche Allusionen, Ableitungen von Verben aus Substantiven und Adjektiven und vielerlei andere Ausdrucksformen.[35]

Diese Theorie vergegenwärtigt sich jedoch nicht nur in seinem eigenen Schreibstil, sondern auch in seiner literaturwissenschaftlichen Analyse. Schmidt zeigte sein Interesse an Freuds Psychoanalyse ganz deutlich an seiner psychoanalytischen Betrachtung des Werkes von Karl May, indem er dessen Werk sehr aufmerksam nach in der Sprache unbewusst abgebildeten Bezügen zur Homosexualität absuchte und diese in seiner Arbeit Sitara und der Weg dorthin festhielt.[36]

Die Etym-Theorie ist dabei ein Weiterdenken der Theorie der vierten Instanz. So postuliert Schmidt, dass nur jenes Genie, in dem sich schon die vierte Instanz durch die Schwächung der Triebhaftigkeit herausgebildet hat, in der Lage sei, die Sprache des Unbewussten wahrzunehmen. Dadurch sei es ihm möglich zu erkennen, dass sich in dem alltäglichen Gebrauch von Sprache gelegentlich Mehrdeutigkeiten abzeichneten, die phonetisch einwandfrei passten, vom bürgerlich-beabsichtigten Sinn jedoch peinlich divergierten.[37]

[...]


[1] Arno Schmidt: Die Wasserstraße. In: Romane Erzählungen Gedichte Juvenila, hg. v. Arno Schmidt Stiftung. Bargfeld: Arno Schmidt Stiftung 1987, Werkgruppe I, Bd. 3, S. 423-454. Hier S. 446.

[2] Vgl. Sabine Kyora: „Freud hat doch Recht!“: Arno Schmidts Freud-Rezeption. In: Jörg Drews (Hg.): Bargfelder Bote. Materialien zum Werk Arno Schmidts. München: Edition Text + Kritik 1992 (Lfg. 162-163). S. 11-26. Hier S. 12.

[3] Vgl. Hans-Martin Lohmann: Freud-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart u.a.: Metzler, 2006. S. 322.

[4] Vgl. Gregor Strick: An den Grenzen der Sprache. Poetik, poetische Praxis und Psychoanalyse in „Zettel's Traum“. Zu Arno Schmidts Freud-Rezeption. München: Wallenstein Verlag 1993. S. 7.

[5] Vgl. Sigmund Freud: Das Ich und das Es. Wien: Internationaler Psychoanalytischer Verlag 1923. S. 12.

[6] Vgl. Sigmund Freud: Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten. In: Mitscherlich, A.; Richards, A.; Strachey, J. (Hg.): Sigmund Freud – Studienausgabe. Psychologische Schriften. Frankfurt a. M.: S. Fischer 1970 (Bd. 4). S. 9-169. Hier S. 154.

[7] Freud, Das Ich (Anm. 5), S. 49.

[8] Vgl. Ebd.

[9] Vgl. Freud, der Witz (Anm. 6), S. 154.

[10] Vgl. Sigmund Freud: Psychopathologie des Alltagslebens. In: Anna Freud (Hg.): Gesammelte Werke. Frankfurt a. M.: S. Fischer 1941 (Bd. 4). S. 66.

[11] Vgl. Freud, Der Witz (Anm. 6), S. 114.

[12] Die Traumarbeit nutzt verschiedene Methoden wie die Traumverdichtung und die Traumverschiebung, um den Inhalt eines Traumes zu entstellen, da dieser eine Wunscherfüllung von zumeist tabuisierten oder sexuellen Trieben und Begierden darstellt. Vgl. Freud, Sigmund: Über den Traum. In: Gesammelte Werke. Hrsg. Von Anna Freud. Bd. 2/3. Frankfurt a. M. 1968, S.643-700. Hier S.666.

[13] Vgl. Freud, Der Witz (Anm. 6), S. 149.

[14] Vgl. Ebd. S. 23.

[15] Vgl. Ebd. S. 33.

[16] Vgl. Ebd. S. 51.

[17] Vgl. Ebd. S. 38.

[18] Vgl. Freud, Das Ich (Anm. 5), S. 27.

[19] Ebd. S. 44.

[20] Vgl. Ebd. S. 44.

[21] Strick, Grenzen (Anm. 4), S. 9.

[22] Vgl. Christian Stein: Primat der Sprache. Leitmotivik und Topologie des Subjekts bei Arno Schmidt. Heidelberg: Universitätsverlag 2012. S. 127.

[23] Vgl. Strick, Grenzen (Anm. 4), S. 9.

[24] Vgl. Ralf Georg Czapla: Mythos, Sexus und Traumspiel. Arno Schmidts Prosazyklus >>Kühe in Halbtrauer<<. Paderborn: Igel Verlag 1993. S. 36.

[25] Vgl. Stein, Primat (Anm. 22), S. 53.

[26] Vgl. Czapla, Mythos (Anm. 24), S. 36-37.

[27] Arno Schmidt: Kaff, auch Mare Crisium. Karlsruhe: Stahlberg 1960. S. 179.

[28] Vgl. Holger A. Pausch: Arno Schmidt. Berlin: Colloquium-Verlag 1992. S. 76.

[29] Jürgen Drews: Gebirgslandschaft mit Arno Schmidt. Grazer Symposion 1980. München: Edition Text + Kritik 1982. S. 91.

[30] Vgl. Stein, Primat (Anm. 22), S. 130.

[31] Arno Schmidt: Zettels Traum. Stuttgart: Stahlberg 1970. S. 25.

[32] Vgl. Pausch, Arno (Anm. 28), S. 78.

[33] Vgl. Hartwig Suhrbier: Zur Prosatheorie von Arno Schmidt. München: Edition Text + Kritik 1980. S. 39.

[34] Vgl. Ebd. S. 38.

[35] Vgl. Ebd. S. 23.

[36] Drews, Gebirgslandschaft (Anm. 29), S. 46.

[37] Ebd. 42

Details

Seiten
20
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668470323
ISBN (Buch)
9783668470330
Dateigröße
550 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v369464
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,0
Schlagworte
einfluss freuds arno schmidt bezüge theorien psychoanalyse hinblick sexualtriebe schmidts wasserstraße

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