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Zu Adornos Kulturindustriekritik in "Kulturindustrie - Aufklärung als Massenbetrug". Definition, Grundthesen und kritische Stellungnahme

Hausarbeit (Hauptseminar) 2017 29 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zur Kulturindustriekritik Adornos - Umrisse des Begriffs Kulturindustrie

3 Die angepasste und vereinheitlichte Kultur

4 Zur Aktualität der heutigen Kulturindustriethese

5 Kritische Analyse von Adornos Kulturindustriekritik

6 Schlussbemerkung

7 Literaturverzeichnis

Primärliteratur

Sekundärliteratur

1 Einleitung

„Daß die Kultur bis heute mißlang, ist keine Rechtfertigung dafür, ihr Mißlingen zu fördern. “}

Der Begriff der Kultur ist in aller Munde. Politiker verwenden ihn, um ihre Modernität zu demonstrieren. Städte rühmen sich mit ihrem vielfältigen Kulturangebot und damit, Kulturhauptstädte zu sein, um noch mehr Besucher anzuwerben. Unternehmen verwenden ihn, um ihre Produkte marktgängig zu halten, und Personen aus der Kulturindustrie, weil die „cultural industries“ heutzutage als ein interessantes und erstrebenswertes Arbeitsfeld gelten und man sowohl in als auch an der Kulturindustrie verdient wie nie zuvor.

Diese Aspekte könnten dafürsprechen, dass die ästhetische Bildung des Menschen in der „Kulturgesellschaft“ wichtiger ist als die Orientierung an Kapital und Macht. Doch das stetige Wachstum der Kulturindustrie hat nur für weitere Klagen auf Seiten der Kulturkritiker gesorgt, die in dem staatlich subventionierten Einsatz kultureller Angebote durch Verwaltung und Großunternehmen eine „missbrauchte Kraft des Schönen“ sehen.[1] [2] Als einer der schärfsten Kulturkritiker und Repräsentanten der Kritischen Theorie der Massenkommunikation und Massenkultur gilt der Soziologe und Philosoph Theodor W. Adorno (1903-1969), dessen Kulturindustriekritik ein bedeutsames Thema in der Gemeinschaftsarbeit mit Max Horkheimer (1885-1973) „Dialektik der Aufklärung“ darstellt.[3] [4]

Insbesondere der Essay über „Kulturindustrie - Aufklärung als Massenbetrug“ aus der „Dialektik der Aufklärung“ gilt als „markantes Zeugnis pessimistischer Haltung gegenüber Populärem“4 und resultiert aus der Erfahrung mit der Massenkulturentwicklung in den 1930er und 1940er Jahren in Deutschland, besonders aber mit dem kapitalistischen Mediensystem in Amerika während Adornos und Horkheimers Exil.[5]

Die Thematisierung des Phänomens Massenkultur wurde zu einem Zeitpunkt entwickelt, als Presse, Rundfunk und Film im 20. Jahrhundert zu einer beherrschenden kulturellen Großmacht aufstiegen und die junge Filmkunst in Hollywood ihre Hochphase erlebte, sodass universelle Intellektuelle wie Adorno und Horkheimer die Mechanismen und Folgen dieser kulturellen Wandlungen genauestens verfolgen konnten und daraus verschiedenartige Diskurse in Gang setzten.[6]

Die Vertreter der Kritischen Theorie förderten das reflektierte Nachdenken über die Entwicklung der Massenkultur und den Nachweis einer politischen Totalisierung von Kultur und Ökonomie - zunächst in den USA, später auch in Deutschland. Die dialektische Kulturtheorie steht in den Sozial- und Geisteswissenschaften somit für den Teil von Adornos Denken, welcher neben der „Autoritäten Persönlichkeit“ mit am wirksamsten in das gesellschaftliche Bewusstsein eingegangen ist - nicht zuletzt in das der 68- Studentenbewegung der BRD[7] - und bis heute zu den wichtigsten und einflussreichsten Ansätzen einer kritischen Theorie der Massenkultur zählt.

Im Fokus der folgenden Untersuchung steht der methodisch und sprachlich exemplarische Essay „Kulturindustrie - Aufklärung als Massenbetrug“, dessen Thesen in einem dialektischen Wechselspiel stehen und eindeutig aus der Feder Adornos stammen, sowie das „Résumé über Kulturindustrie“.[8] Die Abhandlung hat das Ziel, sich intensiv und kritisch mit Adornos Thesen zu befassen, und gliedert sich in folgende Schwerpunkte:

Es wird zunächst versucht, den von Adorno eingeführten weiten Begriff der „Kulturindustrie“, der sich gegen die Kommerzialisierung und zunehmende Industrialisierung des Kulturbereiches wendet, näher zu definieren und zu verstehen. In dieser Arbeit sollen daher einige allgemeine Grundthesen der Kulturindustriethese herausgegriffen und analysiert werden.

Im weiteren Verlauf wird zu einigen Punkten kritisch Stellung genommen. Aspekte, die in dieser Arbeit analysiert werden, sind beispielsweise das vereinheitlichte Kulturangebot, welches den vordergründigen Schein einer riesigen Auswahl trägt. Es wird ferner überprüft, inwieweit die Kritik der Kulturindustrie im Zeitalter der kulturellen Globalisierung trotz ihrer theoretischen Unzulänglichkeiten und ihres großen zeitlichen Abstands einen Anspruch auf Aktualität hat und möglicherweise aktueller ist denn je. Abschließend erfolgt ein abschließendes Resümee, welches sich kritisch mit Adornos Thesen auseinandersetzt. Aufgrund des gegebenen Rahmens ist es an dieser Stelle unmöglich, auf jeden einzelnen Aspekt von Adornos umfassender und detaillierter Kulturkritik einzugehen.

Obwohl die dialektische Kulturkritik eine breite öffentliche Rezeption fand, die in der pessimistischen Kernthese des Werkes einen Ausdruck ihres Unbehagens an der Moderne fand,[9] ist keine andere Theorie der Protagonisten der Frankfurter Schule gleichzeitig von so viel Missverständnissen geprägt wie eben diese.

Dies beruht auf unterschiedlichen Ursachen: Die dialektische Spannung, in die Adornos Theorie die inneren Widersprüche der Kultur brachte, konnte in den Feuilletons meist nicht nachvollzogen werden. Adorno seinerseits kritisierte die Fragwürdigkeit des Kulturbetriebs, der nach dem Zweiten Weltkrieg einfach wieder auflebte mit dem Bruch der Zivilisation, der in den Konzentrationslagern vollzogen wurde. Dieser Bruch war für ihn das Ergebnis einer Verabsolutierung der Herrschaft über Natur. Dieses Fazit wurde von den Medien allerdings in diesem dialektischen Zusammenhang meist nicht erkannt, sondern als endgültiges Urteil über das Ende einer schmählichen und schuldigen Kultur betrachtet.[10]

2 Zur Kulturindustriekritik Adornos - Umrisse des Begriffs Kulturindustrie

An dieser Stelle erscheint es daher umso notwendiger, die Gedankengänge und Beweggründe für Adornos und Horkheimers Kritik an der Massenkultur darzustellen. Es gehört zum Selbstverständnis der Kritischen Theorie, dass ihre Begriffe weder statisch sind noch sich definitorisch festlegen lassen. Nichtsdestotrotz wird an dieser Stelle der Versuch unternommen zu erläutern, was bei Adorno unter dem diskursiven „Kulturindustrie“-Begriff verstanden wird, aber auch, was nicht unter diesen dialektischen Terminus fällt.

Die heutzutage in den Sozialwissenschaften verwendeten Begriffe wie „Risiko-“ oder „Informationsgesellschaft“ zur Charakterisierung moderner Industriegesellschaften[11] wurden von Adorno und Horkheimer ursprünglich unter dem Begriff „Massenkultur“[12] eingeführt, ehe dieser durch die Bezeichnung „Kulturindustrie“ abgelöst wurde und letztendlich zum „Markenbegriff ‘ der Kritischen Theorie avancierte.[13] [14] War in den englischen Schriften noch von „cultural industries“ und „amusement industry“ die Rede, lag die Bezeichnung „Kulturindustrie“ nicht weit davon entfernt.

Dieser Terminus ermöglichte es ihnen, sich von der ursprünglichen Bezeichnung der „Massenkultur“ abzugrenzen, da es sich bei Adornos Kulturkritik nicht um die ,rMassen an erster Stelle, noch um die Techniken der Kommunikation als solche, sondern um den Geist, der ihnen eingeblasen wird14 “, handele.

Damit war der Ausdruck der Massenkultur aber nicht völlig getilgt, vielmehr ging es ihm um den Versuch einer Begriffsdifferenzierung, die von ihm jedoch weiterhin nicht konsequent angewendet wurde.[15]

Adorno wollte durch den Ausdruck der Kulturindustrie zudem das Missverständnis ausschließen, dass es sich bei der Massenkultur um eine aus den Massen selbst aufsteigende Kultur handle, auch wenn sie sich durchaus darauf berufen konnte, von den Massen angenommen und gewollt worden zu sein.[16]

Auf den ersten Blick scheinen die beiden zusammengesetzten Begrifflichkeiten „Kultur“ und „Industrie“ in einer dialektischen Spannung zueinander zu stehen, wie es für den Stil der Kritischen Theorie typisch ist. Kultur und Industrie gestalten sich eigentlich als zwei widersprüchliche Momente, die allerdings in den Ausprägungen der Massenkultur zusammengezwungen werden.[17] Die dialektische Spannung betont die Kultur, welche als ein weiter und schillernder Begriff gilt und auf eine vielfältige Weise gebraucht werden kann. Im weiteren Sinne wird die Kultur als Gemeinschaft von Menschen aufgefasst, welche durch kontinuierliche Erlebnis-, Handlungs- und Denkweisen geprägt ist.[18]

Im engeren Sinne bezeichnet Kultur die schöngeistigen Produkte der Kunst und Unterhaltung und deren Produktion durch einen Autor und Reproduktion im Kunstbetrieb.[19] Einst galt die Kultur als ein Medium der Wahrheit, Tiefe und Echtheit des Menschen.[20] In ihrer Funktion dient sie der Befriedigung materieller und geistiger Bedürfnisse von Menschen; sodass geistige und materielle Elemente kulturförmigen Handelns nicht wirklich voneinander zu trennen sind und die Kultur damit zwangsläufig eine materialistisch angehauchte Komponente erhält.[21]

Adornos Begriff der Kulturindustrie versteht Kultur im engeren Sinne: Es stehen nicht die menschlichen Tätigkeiten und Produkte im Vordergrund, sondern die Produkte oder die Produktion selbst im Bereich der Kunst und Unterhaltung.[22]

Auf der anderen Seite steht ihr die Industrie gegenüber, deren Ausdruck aber nicht wortwörtlich zu verstehen ist: „Er bezieht sich auf die Standardisierung der Sache selbst [...] und auf die Rationalisierung der Verbreitungstechniken, nicht aber streng auf den Produktionsvorgang.“[23]

Der Industrie-Begriff in diesem Zusammenhang beinhaltet, dass die Kulturprodukte „industrialisiert“ werden und sie sich somit nicht mehr sonderlich von anderen Produkten unterscheiden, die auf dem Markt angeboten werden. Ein Kulturprodukt wird dadurch mit anderen industriell hergestellten Waren oder Dienstleistungen gleichgesetzt und nach denselben Kriterien der kapitalistischen Ökonomie bemessen.[24]

Das Profitmotiv und die Profitmaximierung sind auf diesem Markt das Ausschlaggebende, sodass die Waren auf den Konsum der Massen zugeschnitten sind. Dennoch reagiert die Kulturindustrie auf keine vorgefundene und authentische Nachfrage von Konsumenten, sondern die Nachfrage und die Bedürfnisse der Rezipienten sind von den Agenturen der Medienkulturindustrie durch geschickte Manipulationen erst fiktiv erzeugt worden:[25] „In der Tat ist es der Zirkel von Manipulation und rückwirkendem Bedürfnis, in dem die Einheit des Systems immer dichter zusammenschießt.“[26] Die Massen sind damit „nicht das Primäre sondern ein Sekundäres, Einkalkuliertes; Anhängsel der Maschinerie. “[27] Zudem sind sie nicht das „Maß, sondern die Ideologie der Kulturindustrie“[28]

Was alles umfasst der Begriff der Kulturindustrie? Es wäre ein Irrtum zu glauben, dass mit der Kategorie Kulturindustrie lediglich einzelne Sektoren der Kultur selbst gemeint sind, auch wenn die Debatte hauptsächlich am Gegenstandsfeld von Kunst, Musik und Literatur geführt wurde.[29] Die Kulturindustrie bezeichnet das gesamte umfassende Netzwerk der Kulturvermittlung in der Gesellschaft und stellt damit nicht nur eine „Medientheorie“, sondern einen weitaus größeren Sachverhalt dar, als man auf den ersten Blick annehmen könnte. Für Adorno wird „die ganze Welt durch das Filter der Kulturindustrie geleitet“[30].

Zu ihr zählen nicht nur die geistigen Gehalte der Wissenschaft, Kunst und Religion, sondern auch die Medien der Massenkommunikation wie etwa Presse, Rundfunk, Film oder Fernsehen. Ferner werden auch die außerkünstlichen Phänomene wie etwa die Institutionen der Kulturpflege wie das Buchwesen, Museen, Theater, aber auch Werbung und diverse andere Einrichtungen der Sport-, Hobby- und Freizeitindustrie hinzugerechnet.[31] Die ersten Beispiele, die Adorno in dem Kulturindustrie-Kapitel beschreibt, sind die „hellen Monumentalbauten“[32], die „düsteren Wohn- und Geschäftshäuser der trostlosen Städte[33] “ und die „Betonzentren als Slums“[34]. Auch Architektur gehört damit zur Kulturindustrie.

Selbst kulturelle Institutionen wie die Psychoanalyse sind im Bereich der „organisierten“ Kulturindustrie anzusiedeln. Sie sei, so Adorno, „fertig gelieferte Aufklärung“, die aus spontanen Reflexionen und schmerzlich individueller Geschichte „geläufige Konvention“ macht, de facto ihre Kunden an die Gesellschaft anpasst.[35] [36]

Diese Beispiele verdeutlichen die weitreichende Dimension des Kulturindustrie-Begriffs, der sich mit seinem „Kauderwelsch schrankenloser Kommunikation“36 nicht nur auf alle Gesellschaftsbereiche ausdehnt, sondern ein Teil des Kitts der Gesellschaft darstellt, sodass man sich seiner Allgegenwärtigkeit nicht entziehen kann.[37]

Wenn Adorno von Kultur spricht und sie analysiert, dann geht es bei ihm immer um das dialektische Verhältnis von Kultur und Gesellschaft. Die Kultur mit ihren populären Kulturwaren gilt für ihn als „Spiegelbild“ der gegenwärtigen gesellschaftlichen Wirklichkeit, weshalb eine Analyse der Kultur gleichzeitig eine Analyse der Gesellschaft erfordert.[38]

Interessanterweise haben Horkheimer und Adorno die späteren Veränderungen am Begriff „Kulturindustrie“ nicht mehr wahrgenommen. Adorno benutzt den Begriff in seinen weiteren Arbeiten nicht mehr konsequent und auch in den Schriften von Horkheimer spielt die Bezeichnung keine herausragende Rolle, obwohl die Kritik der Massenkultur der spätkapitalistischen Gesellschaft immer noch ein wichtiges Thema darstellt.[39] Da in der kritischen Theorie dem Begriff der Kulturindustrie keine programmatische Bedeutung zukommt, sollte man seine Relevanz und Reichweite nicht überschätzen.[40]

Nach Adornos Tod wurde der Begriff verabschiedet, revidiert und schließlich von einer einst kritischen hin zu einer positiven Richtung gedeutet. Heutzutage haben insbesondere Betriebswirte und Produktionsfirmen ein gutes Verhältnis zur Kulturindustrie, die das Kulturmanagement als ein interessantes Arbeitsfeld etabliert haben.[41] Es war an dieser Stelle deshalb notwendig, den Begriff wieder in seiner ursprünglich kritischen Fassung aufzugreifen.

Fasst man das Ganze zusammen, geht es bei dem Kapitel über die Kulturindustrie nicht um die Bemängelung der Unterhaltungsindustrie, sondern um die grundsätzliche Kritik einer bestimmten strukturellen Veränderung der kapitalistischen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts.[42]

Adorno und Horkheimer zufolge werden Kulturgüter als Waren für den Markt produziert. Zugleich werden aber auch die Bedürfnisse der Konsumenten (re)produziert. Somit wird nicht nur Ware, sondern auch eine Nachfrage hergestellt.

[...]


[1] Zit. nach: Adorno, Theodor W.: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben, in: ders., Gesammelte Schriften, Bd. 4, Frankfurt am Main 1997, S. 49.

[2] Vgl. Erd, Rainer: Kulturgesellschaft oder Kulturindustrie? Anmerkungen zu einer falsch formulierten Alternative, in: Erd, Rainer; Hoß, Dietrich u. a (Hrsg.): Kritische Theorie und Kultur. Frankfurt am Main 1989, S. 216-236, hier: S. 216.

[3] Vgl. Schweppenhäuser, Gerhard: Theodor W. Adorno zur Einführung. 2Hamburg 2000, S. 138.

[4] Zit. nach: Goldbeck, Kerstin: Gute Unterhaltung, schlechte Unterhaltung: Die Fernsehkritik und das Populäre. Bielefeld 2004, S. 14.

[5] Vgl. Kleiner, Marcus S.: Wer küsst den Froschkönig heute? Die Medienkulturindustriekritik Adornos, in: Winter, Rainer; Zima, Peter V. (Hrsg.): Kritische Theorie heute. Bielefeld 2007, S. 129-159, hier: S. 131.

[6] Vgl. Kellner, Douglas: Kulturindustrie und Massenkommunikation. Die Kritische Theorie und ihre Folgen, in: Bonß, Wolfgang; Honneth, Axel (Hrsg.): Sozialforschung als Kritik. Zum sozialwissenschaftlichen Potential der Kritischen Theorie. Frankfurt am Main 1982, S. 482-515, hier: S. 482.

[7] Vgl. Steinert, Heinz: Die Entdeckung der Kulturindustrie oder: Warum Professor Adorno Jazz-Musik nicht ausstehen konnte. Münster 2003, S. 26.

[8] Vgl. Paetzel, Ulrich: Kunst und Kultur-Industrie bei Adorno und Habermas. Perspektiven kritischer Theorie. Wiesbaden 2001, S. 36.

[9] Vgl. Glasenapp, Jörn: Kulturindustrie als Status Quo-Industrie. Adorno und das Populäre, in: Adorno und das Populäre, in: Faulstich, Werner; Knop, Karin (Hrsg.): Unterhaltungskultur. München 2006, S. 167-179, hier: S. 169.

[10] Vgl. Schweppenhäuser, Gerhard, S. 139.

[11] Vgl. Hertel, Thomas: Von der Massenzivilisation zur Kulturindustrie. Theodor W. Adornos Zuwendung zur Massenkultur, in: Krenzlin, Norbert (Hrsg.): Zwischen Angstmetapher und Terminus. Theorien der Massenkultur seit Nietzsche. Berlin 1992, S. 118-149, hier: S. 118.

[12] „Das Schema der Massenkultur“, abgedruckt in: Adorno, Theodor W.: Gesammelte Schriften, Bd. 3. Frankfurt am Main 1981, S. 299-335.

[13] Vgl. Resch, Christine; Steinert, Heinz: Kulturindustrie: Konflikte um die Produktionsmittel der gebildeten Klasse, in: Demirovic, Alex (Hrsg.): Modelle kritischer Gesellschaftstheorie. Traditionen und Perspektiven der Kritischen Theorie. Stuttgart 2003, S. 312-340, hier: S. 312.

[14] Zit. nach Adorno, Theodor W.: Résumé über Kulturindustrie, in: Pias, Claus; Vogl, Joesph; Engell Lorenz u. a. (Hrsg.): Kursbuch Medienkultur. Die maßgeblichen Theorien von Brecht bis Baudrillard. 4Stuttgart 2002, S. 202-208, hier: S. 202.

[15] Vgl. Hertel, Thomas, S. 130.

[16] Vgl. Wiggershaus, Rolf: Theodor W. Adorno. 3München 2006, S. 91.

[17] Vgl. Rodrigo Duarte, Fahle, Oliver; Schweppenhäuser, Gerhard: Fall und Aufstieg der Kulturindustrie-Kritik, in: Schweppenhäuser, Gerhard (Hrsg.): Massenkultur. Kritische Theorien im interkulturellen Vergleich. Münster S. 9-21, hier: S. 55.

[18] Vgl. Seubold, Günter: Wieviel Spaß verträgt die Kultur? Adornos Kritik der Kulturindustrie, in: Seubold, Günter; Baum, Patrick (Hrsg.): Adornos Begriff der Kulturindustrie und die gegenwärtige Spaßkultur. BonnS. 17-41, hier: S. 21.

[19] Vgl. ebd., S. 21.

[20] Vgl. Klein, Gabriele: Electronic Vibration. Pop Kultur Theorie. Wiesbaden 2004, S. 26.

[21] Vgl. Schweppenhäuser, Gerhard, S. 137.

[22] Vgl. Seubold, Günter; Baum, Patrick (Hrsg.), S. 21.

[23] Zit. nach: Adorno, Theodor W.: Résumé über Kulturindustrie, in: Pias, Claus; Vogl, Joseph; Engell Lorenz u. a. (Hrsg.): Kursbuch Medienkultur, S. 204.

[24] Vgl. Seubold, Günter; Baum, Patrick (Hrsg.), S. 21.

[25] Vgl. Neumann-Braun, Klaus; Müller-Doohm, Stefan (Hrsg.): Medien- und Kommunikationssoziologie. Eine Einführung in zentrale Begriffe und Theorien. München 2000, S. 84.

[26] Zit. nach: Horkheimer Max, Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Gesammelte Schriften Band 3, Frankfurt am Main 1981. (Hrsg. Von Rolf Tiedemann), S. 142.

[27] Zit. nach: Adorno, Theodor W.: Résumé über die Kulturindustrie, in: Pias, Claus; Vogl, Joseph; Engell Lorenz u. a. (Hrsg.): Kursbuch Medienkultur, S. 202.

[28] Zit. nach ebd., S. 202.

[29] Vgl. Neumann-Braun, Klaus; Müller-Doohm, Stefan (Hrsg.), S. 19.

[30] Zit. nach Adorno, Theodor W., Horkheimer, Max: Dialektik der Aufklärung. S. 147.

[31] Vgl. Neumann-Braun, Klaus; Müller-Doohm, Stefan (Hrsg.), S. 82.

[32] Zit. nach Adorno; Theodor W., Horkheimer, Max: Dialektik der Aufklärung, S. 141.

[33] Zit. nach ebd., S.141.

[34] Zit. nach ebd., S. 141.

[35] Vgl. Prokop, Dieter, S. 15.

[36] Zit. nach: Müller-Doohm, Stefan: Die Soziologie Theodor W. Adornos, S. 207.

[37] Vgl. Neumann-Braun; Klaus, Müller-Dohm, Stefan, S. 84.

[38] Vgl. Lee, Jong-Ha: Die gesellschaftliche Physiognomie der Kultur: zum dialektischen Verhältnis von Kultur und Gesellschaft bei Theodor W. Adorno. Diss., Berlin 2004, S. 73.

[39] Vgl. Resch, Christine; Steinert, Heinz, S. 324.

[40] Vgl. Behrens, Roger: Kulturindustrie. (Bibliothek dialektischer Grundbegriffe; Bd. 15). Bielefeld 2004, S. 12

[41] Vgl. Resch, Christine; Steinert, Heinz, S. 312.

[42] Vgl. Behrens, Roger, S. 9.

Details

Seiten
29
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668479326
ISBN (Buch)
9783668479333
Dateigröße
662 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v368988
Note
1,0
Schlagworte
adornos kulturindustriekritik kulturindustrie aufklärung massenbetrug definition grundthesen stellungnahme

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Titel: Zu Adornos Kulturindustriekritik in "Kulturindustrie - Aufklärung als Massenbetrug". Definition, Grundthesen und kritische Stellungnahme